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Institut français de Stuttgart
Retour de Paris: Pension livrée – Demian Bern

12. September 2014 von

french german 

20./21. September 2014: Les Journées européennes du patrimoine en 2014

11. September 2014 von

- 17 000 Orte werden geöffnet
- 23 000 Veranstaltungen
- 50 europäische Länder nehmen teil

Programme > Recherche rapide

> www.journeesdupatrimoine.culture.fr/

Französischlernen mit dem Computer (I)

11. September 2014 von

Wir notieren und kommentieren hier in lockerer Reihenfolge einige wichtige Funde zum Lernen mit dem PC, die uns bei der Vorbereitung unseres Workshops Web 2.0 im Französischunterricht auffallen:

Ein Blick auf die Website > éduscol, die in Deutschland ihresgleichen vergeblich sucht. Kürzlich hat Präsident Hollande bei der Einweihung eines Collège an die heraussragende Bedeutung des Lernenes mit digialen Medien erinnert: > Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école


spickwoerterbuch-franzoesisch

Erinnert Ihr Euch immer an alle Vokabeln? Manchmal muss auf oder unter der Bank doch mal nachschauen, wenn man sein > Online-Lexikon auf Smartphone gerade nicht zur Hand ist oder der digitale Begleiter schon wieder einmal eingesammelt worden ist. Gibt es auch für >Englisch.

PONS-Spickwörterbuch für die Schule: Französisch. >>>>>>>>>>

5.000 Stichwörter und Wendungen werden durch Spickzettel ergänzt, die die wichtigsten Informationen zu Schlüsselthemen des Sprachunterrichts wie Verben, Falsche Freunde oder Aufsatzformulierungen abdecken. Einfach lernen – oder ausschneiden, mitnehmen und immer parat haben!
Im kleinsten Format: Für Schulweg, Schulbank und Schultasche, passt überall rein und ist schnell versteckt. Französischtest? Kein Problem! Spickzettel decken die häufigsten Themen ab. Schnell nachschlagen und immer punkten – in der Schule, unterwegs und zu Hause.

Für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5, die ein kleines handliches Wörterbuch zum schnellen Nachschlagen haben möchten.


Auf unserem Blog: > EDUSCOL – enseigner avec le numérique

> L’éducation aux médias au défi du numérique – Website éduscol Portail national des professionnels de l’éducation: “Retrouvez en ligne les actes vidéos du séminaire national 2014 ‘l’éducation aux médias et à l’information au défi du numérique’.”

Jede Konzeption einer Didaktik für den computergestützten Unterricht muss sich mit den digitalen Vorliebe und Gewohnheiten der Jugendlichen auseinandersetzen. Wenn sie ihre Hausaufgaben so schnell, geistreich und flink wie die SMS schreiben, oder so intensiv wie sie die anderen Online-Kommunikationskanäle bedienen, verfassen, wäre viel gewonnen:

Was machen Jugendliche heute online?

Laurence Allard, maître de conférences en science de la communication, chercheure à l’université Paris 3 > Les usages numériques des adolescents, Conférence inaugurale > Séminaire national 2014 “l’éducation aux médias et à l’information au défi du numérique”.

> Diaporama de la conférence de Laurence Allard (pdf)

> Le Wiki de Laurence Allard

Dabei steht ein deutsch-französischer Vergleich noch aus. Wir arbeiten ständig daran.

Die folgenden Beiträge des Table ronde “Regards croisés sur l’éducation aux médias et à l’information (EMI) möchten wir hier auch zitieren:

Jean-Louis Durpaire, inspecteur général de l’éducation nationale > Le cadre français de l’EMI (l’éducation aux médias et à l’information)

Divina Frau-Meigs, directrice du Centre de liaison de l’enseignement et des médias de l’information (CLEMI), enseignante-chercheure, université Sorbonne-Nouvelle > L’EMI augmentée par le numérique

Dazu:

Divina Frau-Meigs, professeur, Université Sorbonne nouvelle : > La situation de l’éducation aux médias et à l’information (EMI) en Europe : vers une nécessaire convergence entre EMI et les usages et apprentissages pédagogiques du numérique > http://emiconf-2013.ens-lyon.fr/ “Ce site veut mettre à disposition des acteurs de l’éducation les ressources issues de la conférence nationale Cultures numériques, éducation aux médias et à l’information qui s’est déroulée les 21 et 22 mai à l’Institut français de l’Éducation (ENS de Lyon).”

Die geballte Informationsflut dieser Vorträge kann auch Besorgnisse auslösen vor einem so stark technikzentrierten Unterricht, bei dem sich zunächst alles um die Bereitstellung der Geräte, des Internets und der Software dreht: > Langues : Comment déployer une flotte de tablettes dans son établissement ? – Website des Café Pédagogique. Wie oft saß unser Französischlehrer im Gymnasium abends, gar nachts zu Hause an seinem Schreibtisch und hat für uns Matritzen mit französischen Texten getippt, deren Abzüge so fein nach Alkohol dufteten, lang waren und Zeilennummer vorwiesen. Das war um 1970, zu einer Zeit, als die ersten Taschenrechner in unserem Klassenzimmer auftauchten. Die heutigen Möglichkeiten des > Französischunterrichts Web 2.0 enthält früher ungeahnte Chance für die Didaktik des Sprachunterrichts und es Literaturunterrichts. Die Gretchenfrage bleibt: Wird heute besser gelernt? Wird gar mehr gelernt? Nutzt der heutige Französischunterricht die atemberaubenden Kommunikationsmittel des Web 2.0? Wird heute mehr gelesen? Wird mehr geschrieben als im FU 1.0? Wir haben auf unserem Blog immer wieder nach interessanten Web 2.0 Projekten im Französischunterricht gefragt. > h.wittmann@klett-gruppe.de. Trotz der hohen Besucherzahlen auf diesem Blog gab es dazu keine Vorschläge.

Mit dem Digitalen Schulbuch ergeben sich neue und faszinierende Möglichkeiten für den Französischunterricht:
> Découvertes
Série jaune (ab Klasse 6). Digitaler Unterrichtsassistent Plus (DVD-ROM), Einzellizenz

Band 1 -978-3-12-622005-7 (3-12-622005-3)
- die kompletten Materialien aus dem Lehrerband wie Kopiervorlagen, Differenzierungshinweise, Préparation en 3 minutes und vieles mehr
- das komplette Cahier d’activités mit Lösungen
- direkt aufrufbare Film- und Audiosequenzen
- Vokabeltest- und Arbeitsblattgenerator
- Vorgriffsprüfer
- interaktiver Stoffverteilungsplaner
- Minimalfahrplan, der optionale Inhalte ausblendet
- Wörterbuch und vieles mehr

Auf unserem Blog (eine kleine Auswahl): – > Web 2.0 – 211 Artikel auf unserem Blog

> Der Computer im Französischunterricht – 29. Juli 2014
> Französischunterricht im Web 2.0
> Écrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur?


Web 2.0 im Französischunterricht> > Das Programmheft *.pdf

Web 2.0 im Französischunterricht

Während die Didaktik immer wieder neue Methoden sucht, um Schüler zu mehr Eigenleistung zu motivieren, bieten digitale Medien und das Web 2.0 ein beeindruckendes Angebot für mehr sprachliches Engagement und Lernerfolg. Dieser Workshop vermittelt Grundkenntnisse für eine Französischdidaktik 2.0. Nach einem einleitenden Vortrag über Web 2.0 Angebote für den Unterricht, erarbeiten und bewerten wir zusammen Aufgaben für den Französischunterricht, der auf einen möglichst hohen Eigenanteil der Schülerinnen und Schüler zielt.
Referent

Referent: Heiner Wittmann (Ernst Klett Verlag)
Ort Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
Freitag 17.10. 2014 Uhrzeit 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Eintritt frei
Kartenreservierung h.wittmann@klett-gruppe.de
Veranstalter: Ernst Klett Verlag

PONS Wörterbuch

Vergleich (III):
September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

11. September 2014 von

Bei meinem Lehrer > Alfred Grosser habe ich besondere Bedeutung des Vergleichs für die Politikwissenschaft gelernt. Dieser Blog ist keine wissenschaftliche Veröffentlichung, dazu fehlt Platz und Zeit. Der Blog soll über die deutsch-französischen Beziehungen unterrichten, er soll allen, die sich bei uns mit Frankreich und der französischen Sprache befassen einen Blick über die Schulmauern hinaus und über den Rhein ermöglichen. Wir haben zwei Filme ausgewählt, einmal wird in einer längeren Rede der Stand der französischen Außenpolitik durch Minister Laurent Fabius erläutert. Dann hat sich heute im Bundestag Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier zur Außenpolitik geäußert:

Gestern abend hat Außenminister Laurent Fabius bei der Rentrée de l’école des affaires internationales de Sciences Po in Études politique in Paris gehalten:

… und Bundesaußenminster Steinmeier in der Bundestagsdebatte am 11.9.2014:

Les rencontres des jeunes français et allemands

11. September 2014 von

Manchmal genügt es, ein Tweet zu zitieren, und damit ist fast alles gesagt:

Sur notre blog:

> Jugendbegegnung mit dem OFAJ/DFWJ in Colmar: Wo kommt Ihr her, warum seid Ihr hier?

> Jugendbegegnung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ anlässlich des Treffens der Staatschefs Deutschlands und Frankreichs vom 31. Juli bis 4. August 2014 in Colmar / Hartmannswillerkopf

> Viele Beitrtäge über das OFAJ auf unserem Blog

Gegen die Todesstrafe

11. September 2014 von

Jedesmal wenn wir eine Nachricht über eine Hinrichtung, diesmal wieder in den USA, lesen, erinnern wir an die Artikel auf diesem Blog:

> Vor 25 Jahren wurde in Frankreich die Todesstrafe abgeschafft – 10. Oktober 2006
> L’abolition de la peine de mort – 24. Oktober 2010

Albert Camus schrieb im letzten Satz seiner Betrachtungen über die Todesstrafe, die er zusammen mit Arthur Koestler herausgegeben hat (1957): “Weder im Herzen des einzelnen noch in den Sitten der Gesellschaft wird es einen dauerhaften Frieden geben, solange der Tod nicht aus den Gesetzen verbannt ist.”

“… j’ai l’honneur, au nom du Gouvernement de la République, de demander à l’Assemblée nationale l’abolition de la peine de mort en France. [...] Le choix qui s’offre à vos consciences est donc clair : ou notre société refuse une justice qui tue et accepte d’assumer, au nom de ses valeurs fondamentales – celles qui l’ont faite grande et respectée entre toutes – la vie de ceux qui font horreur, déments ou criminels ou les deux à la fois, et c’est le choix de l’abolition ; ou cette société croit, en dépit de l’expérience des siècles, faire disparaître le crime avec le criminel, et c’est l’élimination.[...] Demain, grâce à vous, la justice française ne sera plus une justice qui tue. Demain, grâce à vous, il n’y aura plus, pour notre honte commune, d’exécutions furtives, à l’aube, sous le dais noir, dans les prisons françaises. Demain, les pages sanglantes de notre justice seront tournées.” > Rede des Justizministers Robert Badinter am 27. September 1981 vor der Nationalversammlung in Paris.

10. September 2014 – 15 h : Questions au gouvernement #QAG

10. September 2014 von

french german 

Heute um 15 Uhr werden die Abgeordneten der > Nationalversammlung (> Deutsche Version > http://www.assemblee-nationale.fr/deutsch/) in Paris Fragen an die Regierung stellen. Direktübertragung: > Mercredi 10 septembre, 15 h.

Das > Programm der heutigen Fragestunde wurden eben von der Nationalversammlung getweeted.

Im übrigen gilt dieser Beitrag bei allen #QAG. Wie gesagt, die Abgeordneten des Deutschen Bundestages sehen hier wie in vorbildlicher Weise die Twitter-Bürger miteingebunden werden. Das wärs, wenn wir in Deutschland auch mitreden dürfen. In einem gewissen Sinn hat die Regierung gleich eine Rendez-vous mit den Abgeordneten und mit der Twittergemeinde, die dieses Ereignis kommentierend verfolgt. Natürlich twittern auch Abgepordnete – interessant wer wie oft und von welcher Partei twittert. Manche > Politiker wie auch > Staatssekretär Harlem Désir antworten gleich per Twitter.


Lesebericht : Leo Loden, Grillade Provençale

3. September 2014 von

Der Comic von Christophe Arleston – Serge Carrère: > Léo Loden – Grillade Provençale ist jetzt auch bei Klett erschienen.

Léo Loden ist die Hauptfigur einer Serie von Comics, die Christophe Arleston (Szenario) und Serge Carrère (Zeichnungen) 1991 in die Welt gesetzt haben. Loden war früher Kriminalkommissar bei der Polizei in Marseille. Nach seiner Polizeikarriere ist er Privatdetektiv geworden. Sein viertes Abenteuer spielt in der Provence: Nach der erfolgreichen Jagd auf den einbeinigen Falschmünzer, will Loden der Hitze Marseille entkommen und hat sich eine Woche Urlaub verordnet. Wenn da nicht André-Jean Duchastel, ein windiger Immobilenhändler wäre, der ihm einen Strich durch die Rechnung macht. Dem ist nämlich die Polizei auf die Spur gekommen und vermutet, dass Duchastel etwas mit den Waldbränden zu tun habe. Eine Hausdurchsuchung wird bei ihm vorgenommen. Er lässt sich das nicht gefallen und beauftragt Loden, der Sache nachzugehen. Dann taucht noch ein alter KGB-Offizier auf, Umweltschützer und sogar Nazis versuchen mitzumischen.

In Niedersachsen steht dieser Comic auf der Liste der Abiturempfehlungen:
> Niedersächsisches Kultusministerium Abitur 2016 Französisch gA *.pdf

Christophe Arleston – Serge Carrère:
> Léo Loden – Grillade provençale
Buch (Comic)
B1/B2
978-3-12-591556-5 (3-12-591556-2)

Jetzt ist auch das Dossiers pédagogique zu Carrère – Arleston, Léo Loden Grillade provençale erschienen. Grundsätzliche Bemerkungen zum Einsatz einer BD im Französischunterricht, Kopiervorlagen, Vorschläge für Klausuren und mündliche Prüfungen kennzeichnen dieses Heft aus der Feder von Andreas Berger aus. Spaßfaktor inklusive. Dieses Heft ist eine gelungene Anleitung für einen spannenden Unterricht mit authentischen Arbeitsmaterialien für vielfältige Diskussionen und Schreibübungen. DIe ganze Palette wird abgedeckt: Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit. Einschließlich von Onlline-Zusatzressourcen mit Code im Buch.

Carrère – Arleston
Léo Laden. Grillade provençale
Dossier pédagogique par Andreas Berger
B1/B2
978-3-12-591557-2 (3-12-591557-0)

Deutsch-französische Kooperation auf Sat1 am 2.9.2014 um 20.15 Uhr

2. September 2014 von

Was zum knabbern? Rotwein? Gucken wir heute abend? Ursula Scheer > TV-Kritik „Die Staatsaffäre“ Als Kanzlerin flippt die Ferres völlig aus Zwischen Bundeskanzlerin Anna Bremer (Veronica Ferres) und dem französischen Staatrspräsidenten Guy Dupont (Philippe Caroit) kommt es zu mehr als zum im Elyséevertag halbjährlich vereinbarten Gipfeltreffen. > Preview

Gallica

2. September 2014 von

Vous trouverez sur Gallica
3 059 170 documents
523 452 Livres,
74 348 Cartes,
46 143 Manuscrits,
1 001 550 Images,
1 377 281 Fascicules de presse et revues,
25 092 Partitions,
11 304 Enregistrements sonores,
dont
155 636 de E-distributeurs,
454 058 d’autres bibliothèques

> Gallica, die Online-Bibliothek der Französischen Nationalbibliothek ist meine Lieblingsseite im Internet. Erst weit, weit danach kommt der Rest im Internet. Wenn wir jetzt diese Seite hier vorstellen würden, wären wir mit der Analyse zwei, drei Wochen oder länger beschäftigt: neben Millionen von Büchern auch die > wichtigen Zeitungen.

> Gallica
> Enregistrements sonores
> Der Blog von Gallica

Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école

2. September 2014 von

Welcher Politiker hat bei uns mit Schülern zusammen den Schulanfang gefeiert? Man könnte diesen Blogbeitrag auch so anfangen. Wiedereinmal hat ein Politiker den Schulen seines Landes eine schöne heile digitale Welt versprochen und so tun, als ahne der Präsident nicht, dass man schon früher in Frankreich über dieses Thema gesprochen habe: Vgl auf diesem Blog > EDUSCOL – enseigner avec le numérique. Wenn Sie aber das Video seiner Rede genau angucken, dann fällt schon auf, dass der Präsident mit dem Thema vertraut ist. Er fordert keinesfalls nur eine Verbesserung der digitalen Ausstattung, er wünscht “un contenu qui soit valorisé par l’équipement numérique…”. Und nicht nur nebenbei erinnert er an die Chancengleichheit in der Schule und damit indirekt an sein Projekt, die Jugend in das Zentrum seines Quinquennat zu stellen

> Auf unserem Blog: > Politik 2.0 – Wenn Politiker twittern und bloggen…

Internet und Schule, das ist in Frankreich Chefsache. Anlässlich der heutigen Einweihung des > Collège Louise-Michel in Clichy-sous-Bois (Seine-Saint-Denis), bei dem die neue Erziehungsminsiterin Najat Vallaud-Belkacem den Staatschef begleitet, hat er “un grand plan numérique pour l’école” angekündigt: Der Staat will die Ausbildung der Lehrer verbessern, für größere Übertragungsraten sorgen, auch den Verlagen helfen, damit sie die Inhalte in digitaler Form bereitstellen können, damit jeder sie erreichen könne. Hollande wünscht “un contenu qui soit valorisé par l’équipement numérique…”

N.B. Die Fotos die hier über Einträge in den sozialen Netzwerken angezeigt werden, stammen nicht vom Autor dieses Blogs.

Schauen Sie sich den Film an. Der Präsident spricht fast völlig frei, erklärt, wie gut das Collège gebaut worden ist und erklärt viele Aspekte des Unterrichts. Kurz, er feiert die Rentrée, “s’occuper des élèves en diffcultés”, “Mme la Ministre Najat Vallaud-Belkacem, c’est votre renreée, la première”, warum hat man nicht eher gedacht, eine Frau mit diesem Amt zu beauftragen? c’est une bonne idée. Sirène de joie à Clichy… !”

> Hollande annonce un “grand plan numérique pour l’école” – LE FIGARO, 2. September 2014

Wieder eine Seh- und Hörverstehensübung: Wie äußert sich der Präsident über die Rentrée? An wen richtet er seine Ansprache. Was sagt er über den digitalen Unterricht? Außerdem: Fassen Sie doch mal diese Rede auf einer Seite zusammen. Hilfe bei:

Pons en ligne

Und erst danach den Text der Rede nachlesen:

> Discours lors de l’inauguration du collège Louise Michel à Clichy-sous-Bois (Rentrée scolaire)

> Hollande annonce “un grand plan du numérique pour l’école” – EUROPE 1

Auf unserem Blog > Französischunterricht im Web 2.0

Dank der sozialen Netzwerke und hier mit Unterstützung des Präsidenten der Nationalversammlung > Claude Bartelone macht dieser Beitrag so einen Eindruck, als ob er beim Besuch von Hollande im > Collège Louise-Michel in Clichy-sous-Bois mit dabei gewesen wäre:

> Louise Michel (1830-1905)

Der Vergleich II
Deutsch-französische Kooperation.
Eine Woche im August 2014

1. September 2014 von

Unsere Politiker haben längst ihre Rentrée hinter sich. Wir hatten uns vorgenommen, auf diesem Blog u. a. auch Formen der alltäglichen deutsch-französischen Kooperation zu untersuchen. Deutsch-französische Beziehungen finden keinesfalls nur statt, wenn Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Hollande sich treffen. Le franco-allemand zeigt sich auch, in der täglichen Routine, wenn innerhalb kurzer Zeit 6 Minister sich treffen… Jetzt könnten wir lange über die Inhalte dieser Treffen schreiben und dann nachzusehen, wie die Protagonisten sich und ihre Ergebnisse in den sozialen Netzwerken zeigen und dokumentieren. Aber statt hier einen zu langen Eintrag zu schreiben, gucken wir in Facebook und Twitter nach:

> Rede von Außenminister Steinmeier auf der Botschafterkonferenz in Paris

Une excursion à Strasbourg (I) – La préparation

1. September 2014 von

Im August war der Frankreichblog auf der Ferienrückreise wieder einmal einen Tag in Straßburg, um eine eintägige Dienstreise nach Straßburg im September 2014 vorzubereiten.

Ankommen am > Hauptbahnhof von Straßburg! Mit der > Straßenbahn fahren ! Natürlich waren wir wieder auf der Place de l’Hommme de fer, wo sich die Straßenbahnlinien kreuzen. Jeder Verkehrsteilnehmer bekommt hier stets den Platz den er gerade benötigt. Auf dem <<< Wilhelmsplatz in Stuttgart-Bad Cannstatt ist das ganz anders. Dort ist für jeden Verkehrseilnehmer, vom Fahrrad, Auto, über Straßenbahn bis zu den Fußgängern ständig ein bestimmter Bereich des öffentlichen Platzes reserviert. In einem Vergleich haben wir diese beiden Situationen Place de l'Homme de fer in Straßburg mit dem richtigen leben und den Wilhelmsplatz in Cannstatt mit der Bevormundung durch soziale Netzwerke verglichen: > Wie sozial sind soziale Netzwerke?

Bitte öffnen Sie das folgende Fotoalbum (30 Fotos) mit einem Klick auf eines der folgenden Fotos erst, wenn diese Website ganz geladen sonst funktioniert das Album nicht:

Der Plan für eine eintägige Stadtführung ist fast fertig. Wunderbar geholfen hat dabei diese Website > Architecture et histoire des bâtiments et lieux, wo <<< dieses Buch vorgestellt wird:

Balades strasbourgeoises : du Moyen Age à 1900, l’architecture de la ville en 5 circuits, Strasbourg : Office de tourisme, 1993. 43 p. + 8 p. sur dépliants : ill., plans ; 21 cm. Jedem Jahrhundert ist ein Kapitel mit einem Plan gewidmet. Nach drei Tagen kennen Sie sich in der Stadt aus. Zwischendurch kann man hier und dort einkehren.

Unsere Mittagspause soll im Restaurant > La Chaîne d’or Brasserie Alsacienne, 134, Grand Rue STRASBOURG 67000 stattfinden. Mehr zur Ein-Tages-Planung in Straßburg hier demnächst auf dem Blog.

> Geführte Stadtrundgänge – Website des Office de Tourisme a Strasbourg – PDF

Die Rede von Außenminister Frank-Walter Steinmeyer auf der Botschafterkonferenz in Paris

29. August 2014 von

Der folgende Beitrag ist eine Ergänzung zu unserem Artikel von gestern: > Der Vergleich (I): 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Manchmal werden Artikel dieses Blogs für Schüler als zu schwer empfunden, oder gar auch als zu weit von den Chancen, Sorgen und Nöten des Französischunterrichts empfunden. Ein bisschen mehr Didaktik heißt es dann. Immerhin: > Französischunterricht 164 Beiträge. Warum wird aber Französisch gelernt? Nur der Blick über die Wände des Klassenzimmers und über die Schulmauern hinaus vermittelt eine Antwort:

Aber ein Artikel wie dieser hier erklärt auf einleuchtende Weise, warum diese wunderbare Sprache gerade von Deutschen heute in Europa gelernt werden muss. Die Zukunft Europas wird von Frankreich und Deutschland gemeinsam mit ihren Partnern in der EU beeinflusst. Englisch lernen sowieso alle, aber Französisch und dann noch eine Sprache, die in der EU gesprochen wird: Was ergeben sich dadurch heute für aufregende Studien- und Arbeitsmöglichkeiten! Aber nicht nur zum Arbeit, für den Job, für das schnöde Geldverdienen. Sprachkenntnisse sind ein Schlüssel für jedes Engagement in Europa, in der Wirtschaft und in der Politik. In diesem Sinne hat Frank-Walter Steinmeier heute in Paris bei seiner > Rede auf der Botschafterkonferenz in Paris nicht nur sechs Thesen zur europäischen Politik genannt, er hat damit auch indirekt aber nicht weniger deutlich auf die Gründe hingewiesen, wieso wir uns mit der französischen Sprache, der Geschichte und der Politik unseres Nachbarlandes beschäftigen müssen. Es geht nicht nur um die aktuelle Politik, es geht auch um die gemeinsame Krisenbewältigung und unsere Perspektiven für Europa, die nur gemeinsam erdacht und realisiert werden können. > Argumente für Französisch – auf unserem Blog.

Seine Bemerkung, man er könne mit seinem Amtskollegen die Schlüssel zu ihren Amtssitzen tauschen, ist eine schöne Umschreibung für das gemeinsame Einverständnis (auch) in der Außenpolitik mit Frankreich. Steinmeier nannte sechs Thesen und Prognosen: 1.”Wenn wir beieinander bleiben und klug handeln, dann werden Historiker eines Tages zurückblicken und sagen: Diese außenpolitischen Krisen waren ein Integrationsschub für die europäische Außenpolitik, so wie es die Finanz- und Währungskrise für Europas Wirtschaftspolitik war!” 2. “Was europäische Außenpolitik auszeichnet, ist nicht völlige Interessengleichheit, sondern der unbedingte Wille, am Ende zusammenzustehen und gemeinsam zu handeln.” 3. “Europäische Außenpolitik heißt Arbeitsteilung. … Bei alldem sind die Unterschiede zwischen Deutschland, Frankreich und den anderen europäischen Partnern keine Schwäche, sondern im Gegenteil: wenn wir unsere spezifischen Fähigkeiten, Traditionen, Werkzeuge und Gesprächskanäle zum Tragen bringen, dann wird aus den Unterschieden eine Stärke. 4. “Europäische Außenpolitik braucht alle 28.” 5. “Europäische Außenpolitik braucht den gesamten Instrumentenkasten der Diplomatie. … Ihr schafft es, lieber Laurent, Euren Instrumentenkasten immer wieder der Zeit gemäß anzupassen.” 6. “Wir brauchen ein Höchstmaß an europäischer Koordinierung in all den großen Sachfragen, mit denen wir es auf internationaler Ebene zu tun haben: von Klima- und Energiepolitik bis zu Datenschutz und Regeln fürs Internet. Wenn wir nicht gemeinsame europäische Ansätze in diesen Fragen vorweisen können, kriegen wir es global schon gar nicht hin.” Europapolitik knapp zusammengefasst in 6. Punkten.

Französisch lernen, diese sechs Punkte lesen und beherzigen, weitere Sprachen in Europa lernen,sich mit der deutsch-französischen Kooperation beschäftigen, nach Arbeitsfeldern in Parteien, (internationalen) Organisationen, in den Medien und in der EU Ausschau halten… viele merken nicht sofort, das Französisch bei Bewerbungen auch eine Art Jobversicherung ist.

 

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