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Gegen die Todesstrafe

24. Juli 2014 von

Jedesmal wenn wir eine Nachricht über eine Hinrichtung, diesmal wieder in den USA, lesen, erinnern wir an die Artikel auf diesem Blog:

> Vor 25 Jahren wurde in Frankreich die Todesstrafe abgeschafft – 10. Oktober 2006
> L’abolition de la peine de mort – 24. Oktober 2010

Albert Camus schrieb im letzten Satz seiner Betrachtungen über die Todesstrafe, die er zusammen mit Arthur Koestler herausgegeben hat (1957): “Weder im Herzen des einzelnen noch in den Sitten der Gesellschaft wird es einen dauerhaften Frieden geben, solange der Tod nicht aus den Gesetzen verbannt ist.”

“… j’ai l’honneur, au nom du Gouvernement de la République, de demander à l’Assemblée nationale l’abolition de la peine de mort en France. [...] Le choix qui s’offre à vos consciences est donc clair : ou notre société refuse une justice qui tue et accepte d’assumer, au nom de ses valeurs fondamentales – celles qui l’ont faite grande et respectée entre toutes – la vie de ceux qui font horreur, déments ou criminels ou les deux à la fois, et c’est le choix de l’abolition ; ou cette société croit, en dépit de l’expérience des siècles, faire disparaître le crime avec le criminel, et c’est l’élimination.[...] Demain, grâce à vous, la justice française ne sera plus une justice qui tue. Demain, grâce à vous, il n’y aura plus, pour notre honte commune, d’exécutions furtives, à l’aube, sous le dais noir, dans les prisons françaises. Demain, les pages sanglantes de notre justice seront tournées.” > Rede des Justizministers Robert Badinter am 27. September 1981 vor der Nationalversammlung in Paris.

Französische Wochen im Großraum Stuttgart 9.-24.10.2014

22. Juli 2014 von

Jetzt auf Facebook:

franzoesische-wochen-stuttgart-2014

Vom 9.-24.10.2014 finden im Großraum Stuttgart wieder die Französischen Wochen statt. Die Vorbereitungen können auf > Facebook verfolgt werden.

Die Französischen Wochen werden seit dem Jahr 1999 alljährlich ausgerichtet und stellen eine offene Plattform für die Darstellung der deutsch-französischen Kooperation dar, auf der Künstler, Institutionen und Vereine der Lebendigkeit und Vielfalt des kulturellen Austausches zwischen Deutschland und Frankreich Ausdruck verleihen.

Seit 2010 ist das > Institut français de Stuttgart für die Organisation der Französischen Wochen zuständig.

Ab September 2014 wird auf einer dieser Website das Programm der Französischen Woche angezeigt: > www.franzoesischewochen.de.

Berlin, 14 juillet 2014
Interview avec S. E. M. Maurice Gourdault-Montagne

15. Juli 2014 von

french german 

19. Juli 2014 in Berlin
« JOUR DE FÊTE ! – Das Deutsch-Französische Fest »

15. Juli 2014 von

Die Französische Botschaft in Berlin und das Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) feiern am 19. Juli 2014 den französischen Nationalfeiertag mit einem großes Straßenfest am Brandenburger Tor auf dem Pariser Platz: „JOUR DE FÊTE! – Das deutsch-französische Fest!“

Zwischen 12 und 22.30 Uhr gibt es Animationen, Straßenmusik, Infostände, einen gastronomischer Bereich. Und außerdem stellen sich französische Unternehmen in Deutschland vor.

Der Höhepunkt ist ein Open-Air Konzert am Brandenburger Tor mit u.a. Féloche und Puppetmastaz.

Ort: Brandenburger Tor, Pariser Platz,
Samstag, 19. Juli 2014,ab 12 Uhr

15 juillet 2014 – 15 h : Questions au gouvernement #QAG

15. Juli 2014 von

french german 

Heute um 15 Uhr werden die Abgeordneten der > Nationalversammlung (> Deutsche Version > http://www.assemblee-nationale.fr/deutsch/) heute um 15 Uhr in Paris Fragen an die Regierung stellen: > Mercredi 25 juin, 15 h. Und der Abgeordnete Pierre-Yves Le Borgn’ wird Außenminister Laurent Fabius zur Situtaion im Gazastreifen befragen: “J’interrogerai Laurent Fabius cet après-midi sur l’escalade à Gaza lors de la séance des questions au gouvernement. La séance sera diffusée sur France 3, LCP et le site de> l’Assemblée nationale.”

Im übrigen gilt dieser Beitrag bei allen #QAG. Wie gesagt, die Abgeordneten des Deutschen Bundestages sehen hier wie in vorbildlicher Weise die Twitter-Bürger miteingebunden werden. Das wärs, wenn wir in Deutschland auch mitreden dürfen. In einem gewissen Sinn hat die Regierung gleich eine Rendez-vous mit den Abgeordneten und mit der Twittergemeinde, die dieses Ereignis kommentierend verfolgt. Natürlich twittern auch Abgepordnete – interessant wer wie oft und von welcher Partei twittert. Manche > Politiker wie auch > Staatssekretär Harlem Désir antworten gleich per Twitter.


14 juillet 2014 : Interview du président de la République sur TF1 et France 2

14. Juli 2014 von

> La première vidéo interactive du défilé du 14 juillet.

Machen Sie mit? Prix des lycéens allemands 2015

14. Juli 2014 von

Der Prix des lycéens allemands entstand aufgrund einer Initiative des Institut français d’Allemagne in Zusammenarbeit mit dem Ernst Klett Klett Verlag.

Seit 2004 haben im Rahmen dieses Projekts zahlreiche Treffen mit mehr als 4000 Schülern und vielen frankophone Schriftstellern stattgefunden.

Sie möchten Ihre Schüler für die frankophone Literatur begeistern ? Der Prix des lycéens allemands ist für Sie und Ihre Schüler!

Prix des lycéens allemands ist ein sprachliches und demokratisches Abenteuer, das die Gymnasiasten mit frankophoner zeitgenössische Jugendliteratur bekanntmacht, sie trainiert, mehrere Romane in der Fremdsprache zu lesen und sie veranlasst, zu debattieren, ihre Wahl auf Französisch zu verteidigen und demokratisch zu wählen.

Für 2015 wurden diese Romane nominiert:

- Isabelle Gagnon, La fille qui rêvait d’embrasser Bonnie Parker, von
- Jean-Paul Nozière, Camp paradis
- Tania Sollogoub Le dernier ami de Jaurès
- Frédérique Niobey, Sur le toit

prix-des-lycees-2014

Die Schüler, die bei diesem Wettbewerb teilnehmen, suchen sich ihren Lieblingsroman aus und verteidigen ihre Auswahl in einem mündlichen Vortrag.
zuerst in ihrer Schule. Dann treffen sich die Schülervertreter in einer Jury auf der Bundeslandebene und dann auf der Bundesebene in Leipzig. Dort verliehen die den Prix des lycéens allemands an ihren Autor.

> http://www.institutfrancais.de/Prix-des-lyceens-allemands

Sie haben Lust, daran teilzunehmen ? Anmeldebögen und weitere Informationen finden Sie, je nach Land, auf der jeweiligen Webseite des für ihre Region zuständigen Institut français.

> L’allocution de S.E. M. l’Ambassadeur Gourdault-Montagne à l’occasion de la remise du prix des lycéens allemands 2014

Fotoalbum: > http://www.france-blog.info/die-preisverleihung-des-prix-des-lyceens-2014-auf-der-leipziger-buchmesse-i

13 juillet 2014 – Les félicitations de François Hollande

13. Juli 2014 von

via Twitter

Le Centenaire 14-18: „Erinnern- Erzählen-Erfahren /Se souvenir- Raconter- Partager“

12. Juli 2014 von

french german 

Photographieren in den staatlichen Museen in Frankreich

11. Juli 2014 von

Wann waren Sie zuletzt in einem der staatlichen Museen in Frankreich? Und haben Sie ein Kunstwerk photographiert? Eher heimlich? Verstohlen nach dem Aufseher geguckt. Sagt er was, sagt er nichts? Jetzt hat das Kulturministerium die > Regeln für das Photographieren in den staatlichen Museen neu gefasst:

> Photographieren in staatlichen Museen

Article 1. Dés son arrivée, le visiteur désactive son flash et fait en sorte de ne pas gêner les autres visiteurs lorsqu’il photographie ou filme. Des pictogrammes compréhensibles de tous les publics sont installés tout au long du parcours favorisant un confort de visite partagé.

Ohne Blitz! Niemanden stören, wenn man Fotos macht.

Article 2. Lorsqu’il photographie ou filme, le visiteur veille à ne pas porter atteinte à l’intégrité des oeuvres. Le règlement de visite est affiché et les articles concernant la photographie sont disponibles sur simple demande ou téléchargeables.

Klar! Die Kunstwerke nicht beschädigen.

Article 3. Le visiteur peut partager et diffuser ses photos et ses vidéos, spécialement sur Internet et les réseaux sociaux, dans le cadre de la législation en vigueur. L’établissement met à disposition gratuitement sur son site internet des reproductions numériques de ses collections avec mention claire des conditions d’utilisation conformément à la doctrine du ministère de la Culture et de la Communication en faveur de l’ouverture et du partage des données publiques culturelles.

Der Besucher darf die Photos und Videos im Internet und in sozialen Netzwerken veröffentlichen – im Rahmen der aktuellen Gesetzgebung. Die Museen veröffentlichen auf ihren Internetseiten digitale Reproduktionen mit den Bedingungen für die Veröffentlichung.

Article 4. Le visiteur évite de prendre une photographie d’un membre du personnel de l’établissement en tant que sujet principal identifiable sans son autorisation formelle. Une véritable information sur le respect du droit d’auteur et de la vie privée des personnes est disponible sur simple demande ou téléchargeable

Keine Personen des Personals oder andere Personen, die auf dem Foto identifiziert werden könnten, dürfen aufgenommen werden. Kulturelle und künstlerische

Article 5. Pour une prise de vue nécessitant un matériel supplémentaire, le visiteur doit faire une demande d’autorisation spécifique.
Des activités artistiques et culturelles autour de la pratique photographique sont organisées pour tous les publics.

Falls weiteres Fotomaterial genutzt werden soll, muss ein der Besucher einen entsprechenden Antrag stellen. Aktivitäten rund um das Photographieren werden von den Museen organisiert.

> Tous photographes ! La charte des bonnes pratiques dans les établissements patrimoniaux – Website des Ministère de la Culture et de la Communication


Tous photographes! Charte de l'usage de la… von culture-gouv

Gerd Krumeich (Düsseldorf): Deutschland, Frankreich und der Erste Weltkrieg. Verantwortlichkeiten – Kriegserfahrung – Erinnerungskultur

9. Juli 2014 von

Auf unserem Blog: | Gedenkstunde im Bundestag: 1914-1918: Alfred Grosser hat am 3. Juli 2014 im Bundestag gesprochen | Centenaire 14 – 18: Der Erste Weltkrieg im Unterricht | Le Centenaire 14-18: „Erinnern- Erzählen-Erfahren /Se souvenir- Raconter“ | Lesebericht: Jean Echenoz, 14 | Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche | Centenaire: 1914-1918 – Bibliographie und Sitographie |


Fr., 11. Juli 2014 19:30 – Veranstaltungsreihe: Frankreich-Schwerpunkt
Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1

Gerd Krumeich (Düsseldorf): Deutschland, Frankreich und der Erste Weltkrieg. Verantwortlichkeiten – Kriegserfahrung – Erinnerungskultur

Der Erste Weltkrieg wurde zu einem großen Teil auf französischem Boden ausgetragen. Die Marne-Schlacht 1914, Verdun 1916, die Offensiven von 1918, überall waren ganz überwiegend oder ausschließlich deutsche und französische Truppen beteiligt.

In dem Vortrag soll versucht werden, dem deutsch-französischen Kern des Ersten Weltkrieges näher zu kommen. Wie waren die Verantwortlichkeiten in der Juli-Krise von 1914 verteilt? Welche gemeinsamen Kriegserfahrungen machten Deutsche und Franzosen an der Marne und vor Verdun? Wie wurden diese 4 Jahre ungeheurer Verluste und Zerstörungen in beiden Nationen erinnert? Und welche Unterschiede gibt es zwischen den Erinnerungskulturen beider Länder, 100 Jahre nach diesem so einschneidenden Ereignis, welches der „Große Krieg“ auch für das Verhältnis zwischen Franzosen und Deutschen war?

Vortrag in deutscher Sprache.

Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

Fortbildung in Stuttgart am 09.07.2014
La Grande Guerre dans la littérature française

8. Juli 2014 von

Fortbildung in Stuttgart am 09.07.2014

Il y a cent ans: La Grande Guerre
La Grande Guerre dans la littérature française

Referent: Wolfgang Bohusch (Autor)

Termin: 09.07.2014 um 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Ort: Stuttgart,
Tagungsort: Treffpunkt Klett Stuttgart
Rotebühlstraße 77, 70178 Stuttgart

100 Jahre nach Ausbruch des 1. Weltkriegs ist das Thema in allen Medien präsent und das öffentliche Interesse daran ist groß, besonders bei Jugendlichen.

Wir laden Sie herzlich ein zu einem kreativen Workshop. Lassen Sie sich von Filmen, literarischen Texten und Musik zu kreativen Unterrichtsideen zum Thema inspirieren und nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit Kollegen auszutauschen.

Ansprechpartner/in: e.daehne@klett-sprachen.de

Auf unserem Blog:

> Bibliographie und Sitographie zum Ersten Weltkrieg

Maut

8. Juli 2014 von

Im Radio habe ich gestern schon das Wort “bemauten” gehört, die Straßennutzungs-gebühren sollen von allen Fahrzeugen auf allen Straßen in Deutschland erhoben werden, so Verkehrsminister Dobrindt gestern bei der Vorstellung des Projekts. Bei den deutschen Autofahrern wird die KFZ-Steuer um die Höhe der Maut gesenkt. Ist das ein Trick, damit man vor der EU und den Wählern sagen kann, alle werden gleichermaßen zu Kasse gebeten? Was für ein ungeheurer Aufwand für jährlich 600 Millionen Euro Plus in der Kasse. in vier Jahren rechnet der Minister mit 2,5 Milliarden Euros. Wozu dient diese SUmme? Zum Brückenerhalt oder doch zur Finanzierung der im Bau befindlichen Mega-Projekte?

Was sagen unsere französischen Nachbarn? Sammeln wir hier mal:

Nüchtern und politisch: > Berlin veut une vignette pour les automobilistes étrangers – Les Échos: “C’est, cependant, en Allemagne que l’initiative risque de trouver le plus d’ennemis. Hormis la CSU, aucun parti du gouvernement ne soutient la mesure, même si elle est inscrite dans leur contrat de coalition.”

Konkret: > Allemagne: vers un péage pour les étrangers – Le Figaro Man kann es drehen und Wenden: “Dans les faits, les étrangers seront donc, comme promis, les seuls à payer en plus.”

Politischer, präziser > La droite allemande se déchire sur les péages autoroutiers, et la gauche, sur les retraites – LE MONDE nennt zwei Problemreformen der Großen Koalition. Angesichts des bundesdeutschen Schuldenberges und angesichts des eigentlichen Finanzbedarfs, um das Straßennetz zu in Stand zu halten, ist der Mauterlös ziemlich gering während an derer Stelle mit der Rente großzügige Wahlgeschenke für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe gemacht werden, die alle anderen Rentenzahler zu finanzieren haben und obendrein werden dafür noch Steuermittel vermehrt in Anspruch genommen. LE Monde berichtete im September 2013 über die Fernsehdebatte zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück: “Mais chacun s’est aussi tiré une balle dans le pied. Mme Merkel en se prononçant clairement contre l’instauration d’un péage sur les autoroutes allemandes, M. Steinbrück en estimant que les pensions des fonctionnaires ne devraient pas augmenter davantage que les retraites de base des salariés du secteur privé. Deux engagements qui vont à l’encontre des promesses de leurs partisans ou de leurs intérêts.” LE MONDE glaubte damals schon, dass ein Maut nur für Ausländer nicht funktiooniert: Eines Tages werden auch die deutscheen Autofahrer zur Kasse gebeten werden: “Le problème est que cette idée n’est pas compatible avec les règlements européens. La mise en place de ces péages reviendrait donc un jour ou l’autre à faire aussi payer les automobilistes allemands.”

La préparation du 14 juillet 2014 en France

8. Juli 2014 von

Auf der Website des > Élysée-Palasts wird ein 34-seitiges Pressedossier zur Vorbereitung der Feierlichkeiten aus Anlass der 14. Julis anbeboten:

> Célébration de la fête nationale et ouverture des commémorations du centenaire de la Première Guerre mondiale.

In seiner Botschaft, mit der dieses Pressedossier eröffnet wird, weist Präsident Hollande auf die Verbindung des 14. Juli mit den Gedenkveranstaltungen an den Ersten Weltkrieg hin:

“En ce 14 juillet 2014 et comme tous les ans, notre pays célèbre sa fête nationale. Mais cette année, elle s’inscrit dans le cycle mémoriel du souvenir des deux conflits mondiaux. Elle ouvre les grandes commémorations du centenaire de la Grande Guerre. Une guerre qui a bouleversé la carte du monde. La France a en effet invité tous les pays qui ont été impliqués sur le théâtre européen entre 1914 et 1918 à venir à Paris.”

“Souhaitant placer la fête nationale de l’année 2014 sous le signe du centenaire de la première guerre mondiale, le Président de la République a convié 80 pays à participer au défilé du 14 juillet (voir liste en annexe). Il s’agit pour l’essentiel des pays belligérants, ou des pays issus des empires de l’époque, qui ont engagé des troupes ou des travailleurs sur le continent européen pendant la Grande Guerre S’y ajoutent les pays de l’Union européenne qui étaient restés neutres pendant le conflit, ainsi que la Norvège, afin de célébrer la réconciliation du continent européen cent ans après une terrible guerre fratricide.” > Pressedossier 14 juillet 2014, S. 5

 

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