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Des projets franco-allemands non encore realisées ou
Notre collection des poissons d’avril

2. April 2015 von

> poisson d’avril

2015: > Wie kommt man am besten nach Digitalien?

2014: > Un nouveau Centre linguistique franco-allemand – Ein neues deutsch-französisches Sprachzentrum

2013: Expertenkommission: Das Grundgesetz in Deutschland und die Verfassung in Frankreich

2012: Promouvoir la langue française en Allemagne / Mehr Deutsch lernen in Frankreich

2011: Die neue Deutsch-französische Kommunikationsbehörde DFKB

2010: Per Sprachtest zum Schüleraustausch. Le test de langue et l’échange scolaire

Der erste Fisch:

2009: La reconstruction de l’Abbaye de Cluny


> Poisson d’avril

> Le Poisson d’avril . Texte et images par Adrien Mitton Mitton, Adrien – Gallica


17. Deutsch-französischer Ministerrat: Die gemeinsame Erklärung zum Urheberrecht

1. April 2015 von

Anlässlich des > 17. Deutsch-französischen Ministerrates haben am 31. März 2015 in Berlin haben Fleur Pellerin, Ministerin für Kultur und Kommunikation, und Heiko Maas, Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz eine gemeinsame Erklärung zum Urheberrecht unterzeichnet. In der > Pressemitteilung: Deutsch-französische Erklärung zum Urheberrecht unterzeichnet des Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz wird Bundesminister Heiko Maas mit folgenden Worten zitiert: “Ich freue mich, dass jetzt auch Frankreich für eine europäische Regelung beim Urheberrecht aufgeschlossen ist. In einer digitalisierten Welt brauchen wir europaweite Rahmenbedingungen, um das Urheberrecht als Grundlage kreativen Schaffens zu fördern und zu bewahren.”

In dieser Erklärung erinnern Frankreich und Deutschland an die herausragende Bedeutung des Urheberrechts für die Förderung von kultureller Vielfalt, Kreativität und Innovation auch in der digitalen Informations- und Wissensgesellschaft. Beide Staaten betonen, die Notwendigkeit das Urheberrecht als Grundlage kreativen Schaffens zu fördern und zu bewahren, dabei seien die neuen Technologien, Geschäftsmodelle und sich verändernden Nutzungsgewohnheiten zu berücksichtigen.

Beide Minister möchten lle Anstrengungen zu unternehmen, um in Europa “einen Digitalen Binnenmarkt zu schaffen, in dem das Urheberrecht seine Rolle als Motor für Arbeitsplätze und Wachstum spielen kann, ohne seine kulturellen und sozialen Aufgaben in Frage zu stellen, unnötige Hindernisse für den Zugang zu kreativen Werken und für neue digitale Nutzungsformen zu beseitigen; einen Rechtsrahmen zu schaffen, der sicherstellt, dass Kreative für ihre Werke angemessen vergütet werden und dass kulturelles Schaffen nachhaltig möglich bleibt. Frankreich und Deutschland bekräftigen ihre Absicht, die von der Europäischen Kommission initiierte Modernisierung des Urheberrechts aktiv und konstruktiv zu begleiten,”

Es bleiben Fragen. Welchen Wert wird das Urheberrecht behalten, “seine Rolle als Motor für Arbeitsplätze und Wachstum” behaupten soll. Zwar heißt es in der Pressmitteilung “ohne seine kulturellen und sozialen Aufgaben in Frage zu stellen” – aber auch “unnötige Hindernisse für den Zugang zu kreativen Werken und für neue digitale Nutzungsformen zu beseitigen” – was sind “unnötige Hindernisse”, das klingt schon nach den Verfechtern eines freien Zugangs zum Wissen, die Hindernisse gerne als unnötig bezeichnen. Gehört dazu etwa die Forderung, dabei seien “die neuen Technologien, Geschäftsmodelle und sich verändernden Nutzungsgewohnheiten zu berücksichtigen”?

> Urheberrecht: Gemeinsame deutsch-französische Erklärung (PDF, 788 KB)

> Droit d’auteur: Déclaration commune franco allemande (PDF, 834 KB)

Auf unserem Blog:

> Réformer le droit d’auteur ?

Wie kommt man am besten nach Digitalien?

1. April 2015 von

Digitalien ist in deutschen Schulen in weiter Ferne. Die technische Ausstattung hinkt trotz der digitalen Agenda der Bundesregierung fast überall um Jahre der technischen Entwicklung hinterher. Es gibt aber > IPad-Klassen, die Schüler an die PC-Technik und das digitale Lernen heranführen. Der > digitale Unterrichtsassistent eröffnet neue methodische Ansätze für die Fachdidaktik.

In 16 Bundesländern gibt es in jedem Regierungsbezirk ganz unterschiedliche Ansätze, die Schulbildung mit digitalen Aspekten zu modernisieren. Noch ist bei uns keineswegs sicher, ob man Schülerinnen und Schülern empfehlen sollte, mit der Hand gute Texte schreiben oder mit dem IPad in den unergründlichen Weiten des Internets Informationen zu suchen, die auch die Schülerbibliothek, in Frankreich CDI genannt, für Sie bereithält.


> Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur?
> Französischlernen mit dem Computer (I)

und > 220 weitere Artikel zu Web 2.0


Dafür aber gibt es bundesdeutschen Schulen Unterrichtsformen wie Offener Unterricht und Gruppenarbeit, von denen der Frontalunterricht auch in Frankreich bestimmt etwas lernen könnte. Selbstbestimmtes Lernen, kompetenzorientierter Unterricht, Methodentraining sind Stichwörter, die in einen deutsch-französischen Schulvergleich mit Gewinn eingebracht werden könnten.

In Frankreich gibt es hingegen landesweite Initiativen, die Einführung des digitalgestützen Lernens massiv und vor allem mit staatlicher Unterstützung zu fördern. > Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école. Wir haben auf unserem Blog in den letzten Monaten über diese Initiativen ausführlich berichtet. Ein Bericht wie > Jules Ferry 3.0 mit seinen so gut gelungenen zentralen Empfehlungen wäre in Deutschland kaum möglich, müsste man doch zuerst die Vielfalt der überall so unterschiedlichen Ansätze in den 16 Bundesländer auflisten. Landesweite Initiativen wie das > Netzwerk Canopé in allen Regionen Frankreichs oder die perfekt gestaltete Website von > Eduscol suchen in Deutschland vergeblich ihresgleichen.

Im Grunde genommen sind die digitalen Lernsituationen beiderseits des Rheins eigentlich unvergleichbar. Jeder Versuch eines Vergleichs stösst nur auf Unterschiede. Das ist aber überhaupt kein Grund zur Entmutigung, denn beide Seiten verfügen über bemerkenswerte Trümpfe, die zusammengenommen, bewertet man sie vom Standpunkt der Ergänzung aus, gemeinsam genutzt werden sollten, zumal die Ziele, Bildung durch den Einsatz der PC-Technik zu verbessern, dieselben sind.

Einheit in der Vielfalt meinte eine Gruppe von deutsch-französischen Lehrern jüngst bei einem Pädagogischen Symposium, das dem Trend der Zeit folgend virtuell sozusagen in einer deutschfranzösischen Cloud schwebend abgehalten wurde, auch wenn fehlende finanzielle Mittel ein Hauptgrund dafür gewesen sind. Rund 180 Lehrerinnen und Lehrer aus Frankreich und Deutschland haben an dem Projekt teilgenommen. In mehreren Referaten wurden viele verschiedene Aspekte des Online-Lernen hüben und drüben vorgestellt. Aufgrund der exzellenten Moderation durch den CNNum auf französischer Seite und eine Gruppe von Spezialisten aus den bundesdeutschen Landesinstituten wie z. aus Soest wurden viele wegweisende Beschlüsse gefasst, die uns vorab in einer exklusiven Pressemitteilung ohne Sperrfrist zur Verfügung gestellt wurden: Auf diesem Symposium wurde die schon vorher vorbereitete Gründung eines Vereins auf bundesdeutscher Seite und einer Association auf französischer Seite beschlossen, die sogleich aufgrund eines Antrags in eine gemeinsame Organisation, den Deutsch-französischen Rat für digitales Lernen DFRDL/Conseil franco-allemand pour l’apprentissage numérique CFAAN aufgingen. Ein Gerangel um den Sitz der Organisation wurde geschickt vermieden, da ihr Sitz in der deutsch-französischen Wolke DFW /Nuage franco-allemand NFA sein wird, die durch das Symposium bereits so vorzüglich eingeweiht worden ist. Die Zukunftsaussichten dieser Organisation sind prächtig, kann doch jede Lehrerin und jeder Lehrer aus Deutschland und Frankreich ihr beitreten. De facto entsteht so ein soziales deutsch-französisches Netzwerk, mit dessen sehr schnell wachsender Mitgliederzahl die Schulbehörden in beiden Länder künftig werden rechnen müssen: “Deutsch-französischer Vergleich. Wir nutzten das Beste gemeinsam”, so fassen die Gründungsmitglieder ihre Idee prägnant zusammen.

Regelmäßige Online-Symposien, ein gemeinsamer Blog, die Einrichtung eines gemeinsamen Twitter-Accounts, die baldige Gründung eines deutsch-französischen sozialen Schülernetzwerks, wozu das OFAJ/DFJW als kompetenter Berater gewonnen werden soll, eine Linkliste, die zu allen Initiativen zugunsten des Onlien-Lernens beiderseits des Rheins führt, sowie die Erarbeitung einer gemeinsamen deutsch-französischen Fremdsprachendidaktik DFFD / Didactique franc-allemande DFA gehören zu den Aufgaben, die die neue Organisation sich gestellt hat, die von > www.france-blog.info unterstützt wird.

Auskünfte:

> Deutsch-französischer Rat für digitales Lernen DFRDL
> Conseil franco-allemand pour l’apprentissage numérique CFAAN

17e Conseil des ministres franco-allemand, à Berlin

31. März 2015 von

Der Élysée-Palast hat das Pressekommuniqué, die Photos, das Video der Pressekonferenz und den dazugehörigen Text im Wortlaut, den Texte der “propos liminaire” veröffentlicht:

Le propos liminaire:

Die gemeinsame Pressekonferenz:

> Conseil des ministres franco-allemand, à Berlin – 31 Mars 2015

Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Das Pressekommuniqué zeigt eine beeindruckende, wiedergefundene Überzeugung, für die gemeinsame Sache zusammen einzutreten: “La France et l’Allemagne se sont accordées sur des coopérations bilatérales visant à approfondir le partenariat franco-allemand et bénéficiant à l’Union européenne dans son ensemble. Elles procéderont à des échanges sur les réformes et les investissements auxquels elles procèdent à titre national pour renforcer la compétitivité de leurs économies. La France et l’Allemagne souhaitent ainsi contribuer aux efforts au niveau européen pour la croissance, la compétitivité, les investissements et l’emploi, combinés à des finances publiques solides.” Das Zusammenrücken kennen wir schon… Man muss auch ganz genau lesen, Ziel beider Länder ist es “… renforcer la compétitivité de leurs économies.” Nimmt man aber die Liste der vereinbarten Aktionen zur Kenntnis, ergibt sich doch ein gemeinsames Bild:

Die neuesten Interviews und Gespräche auf unserem Blog:

> Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer
> Michel Sicard. Trois entretiens sur l’art
> Michel Sicard parle de Jean-Paul Sartre (I/II)
> S.E. Philippe Étienne, Botschafter der Französischen Republik in Deutschland
> Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH
> Benoît Thieulin, CCNum
> Le Défenseur des droits: Jacques Toubon
> Jan Krewer, CNNum
> Pierre-Yves Le Borgn’,député des Français de l’étranger

Zu Recht können Frankreich und Deutschland auf gemeinsame Erfolge ihrer Außenpolitik hinweisen: “Les deux parties poursuivront leur étroite coopération afin de parvenir à un règlement pacifique durable de la crise ukrainienne.”

Verteidigungspolitik:
Und sie kündigen Neues an: “Les deux gouvernements prépareront ensemble, ainsi qu’avec la Pologne, le Conseil européen de juin 2015 pour une Politique de Sécurité et de Défense Commune (PSDC) plus forte et plus efficace dans un esprit de solidarité.” Und sie erinneren an den Eisnatz der deutsch-französischen Brigade und des Eurocorps in Mali.

Beide Verteidigungsministerien werden auf dem Gebiet der Überwachungssatelliten zusammenarbeiten: “Un accord sur les détails techniques sera signé d’ici juin pour permettre l’entrée de l’Allemagne dans le système CSO en cours de réalisation et l’accès de la France aux capacités du système radar SARah. Cet accord se traduira par le lancement de la réalisation en commun d’un troisième satellite CSO améliorant les performances globales du système.”

Frankreich und Deutschland werden zusammen mit Italien eine neue Drohnengeneration entwickeln, die 2020/25 einsatzbereit sein soll.

Auf dem Gebiet des Klimaschutzes werden Frankreich und Deutschland zusammenarbeiten: L’Allemagne soutiendra activement la France cette année dans le processus de négociation. Le Dialogue de Petersberg sur le climat, qui se déroulera à Berlin le 19 mai avec la participation de la Chancelière et du Président de la République, et le Sommet du G7 à Elmau en juin donneront une forte impulsion en ce sens.”

Frankreich und Deutschland setzen sich in Europa mit Nachdruck für Wachstum und Beschäftigung ein: “Elles soutiennent en particulier le plan d’investissement du Président de la Commission Européenne Jean-Claude Juncker afin d’améliorer le climat de l´investissement et de mobiliser des nouveaux investissements. Elles ont décidé de créer ensemble des coopérations dans les domaines clés de l’industrie, l’énergie et du numérique.”

Beide Länder unterstützen das TTIP: “Ils réaffirment leur attachement à la transparence des négociations commerciales.”

U.a. unterstützen Frankreich und Deutschland die Entwicklung neuer digitaler Techniken: “qui permette à l’Europe de retrouver un rôle de leadership dans le monde grâce au soutien à l’innovation ainsi qu’au développement des nouvelles technologies et des modèles commerciaux innovants…”. Im Herbst 2015 werden die beiden Wirtschaftsministerien eine gemeinsame Konferenz über die digitale Wirtschaft veranstalten.

Kultur und Urheberrecht: “La France et l’Allemagne rappellent l’importance du développement des industries culturelles et créatives qui représentent d’ores et déjà plus de 4% du PIB de l’UE. Elles soulignent le rôle crucial à cet égard du droit d’auteur qui constitue un mécanisme efficace pour promouvoir la création et la diversité culturelle. C’est pourquoi le droit d’auteur doit être promu et préservé comme le fondement de l’activité de création, tout en veillant à la prise en compte des innovations dans les technologies, les modèles économiques et les habitudes d’usage.”

“Frankreich und Deutschland erinnern an die Bedeutung des Kultur-und Kreativwirtschaft, die schon mehr als 4 % des BSP der EU beträgt. Sie unterstreichen die wichtige Rolle des Urheberrechts, das ein wichtiger Mechanismus ist, um die kulturelle Vielfalt und Produktion zu fördern. Deshalb muss das Urheberrecht gefördert und beibehalten werden als Grundlage des Kulturschaffens, während dabei auch die Innovation der Technologien, die Wirtschaftsmodelle und die Nutzergewohnheiten berücksichtigt werden sollen. übers. v. www.france-blog.info, der hofft, dass dieser Absatz wirklich die Bedeutung des Urheberrechts anerkennt und dass es nicht durch den letzten Satz des gerade zitierten Absatzes aufgeweicht wird.

Beide Länder unterstützen den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für E-Books, für Online-Presseerzeugnisse und anderen Online-Informationssystemen.

ARTE sollte mehrsprachiger werden.

Beide Staaten wünschen eine Intensivierung der gemeinsamen Forschung auf dem Gebiet der Energie und der Sicherheit der Informationssysteme.

Frankreich und Deutschland erneuern ihre Unterstützung für die Deutsch-Französische Universität.

Das Centre Marc Bloch situé à Berlin soll einen binationalen Status erhatlen.

Arbeitsrecht und Soziale Sicherheit und Zuwanderung
waren weitere Themen.

Die > saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, der frühere Premierminister, Jean-Marc Ayrault, werden beauftragt, bis zum nächsten deutschen-französischen Ministerrat gemeinsame Projekte zugunsten einer besseren Integration vorzulegen.

Ein neuer Twitter-Account des Palais de l’Élysée

30. März 2015 von

french german 



Vokabelfragen? PONS hilft immer:

> Communication Élysée, 20 mars, 22 h 25:
Tweets 12 – Folge ich 107 – Follower 7.684

22 h 26 : Follower 7.803

22 h 28 : Follower 7.878

22 h 31: Follower 7.900

22 h 35 : Follower 8.035

23 h 08 : Follower 8.563

31. März, 00 h 08: Follower 8.627

Der Vergleich: Deutschland und Frankreich. Facebook und die Politik

30. März 2015 von

Die folgende vier Accounts könnten miteinander verglichen werden. Um den Vergleich abzurunden könnten noch andere Facebook-Accounts dazu genommen werden. Anzahl der Likes, Konzeption: worüber wird geschrieben? Handelt es sich um eigene Beiträge? oder soll die Aufmerksamkeit auf andere Websites oder die eigene Website gelenkt werden? Welche politischen Themen werden angesprochen? Welche Themen werden diskutiert? Welche Unterschiede in der politischen Kultur werden deutlich?

> Account des Palais de l’Élysée auf Facebook
> Französische Regierung auf Facebook

> Angela Merkel – auf Facebook
> Bundesregierung auf Facebook

Auf diesem Blog:

Der Vergleich…

Les élections départementales, 22 et 29 mars 2015 (III)

29. März 2015 von

> Die Wahlergebnisse des Zweiten Wahlgangs am 29. März 2015 MYTF1

Das rechte Lager hat bei den die Departementswahlen 67 Departements gewonnen und davon 28 den Linken agbenommen. Allier, Nord und die Côtes d’Armor mussten die PS, die um die 28 Departements. Trotz eines Stimmenanteils von 22,23 % stellt der FN von 4108 conseillers nur 62.

> La carte des départements qui basculent – LE MONDE


Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

In unserem gestrigen Artikel > Les élections départementales, 22 et 29 mars 2015 (II) waren wir ungenau, das müssen wir jetzt korrigieren. Also wie heißt das Wahlsystem, das bei den Departements-Wahlen angewendet wird? Es heißt: “scrutin binominal mixte majoritaire” und es fehlt noch “à deux tours”. Was verbirgt sich dahinter?

> Quel mode de scrutin dans quelle circonscription électorale lors des départementales ? – Website www.vie-publique.fr

Es wurde zum ersten Mal in dieser Form angewendet, und das ist auch ein Grund dafür, weshalb die Wahlvorhersagen so unscharf waren und einen großen Erfolg des FN vorausgesagt haben. So ist es nicht gekommen, wenn auch der FN immer noch bedauerlicherweise so stark ist. Gewonnen haben die Kandidaten der UMP deren neuer Präsident Nicolas Sarkozy auf diese Weise einen Erfolg für sich verbuchen kann. Dass die Opposition bei Regionalwahlen die Nase vorne hat, ist nicht ungewöhnlich. Bemerkenswert ist das Aufkommen des “Tripartisme”.

“scrutin binominal mixte majoritaire à deux tours”:

“Chaque canton élit un binôme composé d’une femme et d’un homme. Leurs suppléants doivent également constituer un binôme de sexe différent. Une fois élus, les deux membres du binôme exercent leur mandat indépendamment l’un de l’autre.” > Quel mode de scrutin …


<<<< Die Tweets zu den Departementswahlen 2015
> Es gibt auch eine Twitterwall mit > #dep2015.

> Aufgaben zu dieser Twitterwall

Ein > “Binôme” sind also zwei Kandidaten unterschiedlichen Geschlechts, die nach der Wahl unabhängig voneinander ihr Mandat ausüben.

Lesen wir auch die vier nächsten Absätze: > Quel mode de scrutin …

“Pour être élu au premier tour de scrutin, un binôme doit recueillir la majorité absolue des suffrages exprimés et un nombre de suffrages au moins égal au quart des électeurs inscrits. Au second tour, la majorité relative suffit. En cas d’égalité de suffrages, l’élection est acquise au binôme qui comporte le candidat le plus âgé.”

Um im ersten Wahlgang gewählt zu werden, benötigen die Kandidaten die absoulute Mehrheit der Stimmen und ein Viertel der stimmberchtigten Wöhler. Im 2. Wahlgang genügt die relative Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gewinnt der “binôme” mit dem ältesten Kandiadaten.

“Pour qu’un binôme puisse se présenter au second tour, il doit avoir obtenu au premier tour un nombre de voix au moins égal à 12,5% du nombre des électeurs inscrits dans le canton.”

Um in den 2. Wahlgang zu kommen, muss der “binôme” 12,5 % der stimmberechtigten Wähler auf sich vereinigen.

“Si un seul binôme de candidats remplit cette condition, le binôme ayant obtenu le plus grand nombre de suffrages après lui peut se maintenir au second tour. Si aucun binôme ne remplit cette condition, seuls les deux binômes arrivés en tête peuvent se maintenir au second tour.”

Wenn nur ein “binôme” diese bedingung erfüllt, darf der “binôme” mit den meisten Stimmen nach ihm am 2. Wahlgang teilnehmen. Efült kein “binôme diese Bedingung, dann dürfen die beiden erfolgreichsten “binômes” am 2. Wahlgnag teilnehemn.

Das ist noch nicht alles:

“Si au moins deux binômes remplissent les conditions ci-dessus mais qu’un seul de ces binômes fait acte de candidature pour le second tour, cette circonstance ne libère pas une place au second tour pour un binôme présent au premier tour mais ne remplissant pas les conditions pour se présenter au second tour.”

Vielleicht kann man so etwas nur machen, weil es schon Computer gibt, die bei diesen Zahlen noch durchblicken.

In Frankreich eine so große Zahl unterschiedlicher Wahlen werden die Franzosen viel öfters als die Deutschen an die Wahlurnen gerufen. Entspricht das auch einer stärkeren Politisierung des öffentlichen Lebens? Mehr Demokratie in Frankreich? Auf jeden Fall kann die Berliner Republik viel von Frankreich lernen. Vielleicht will sie das aber nicht. Denn dann würden die geliebten sicheren Listenplätze verloren gehen und jeder Politiker müsste sich regelmäßig dem Votum seiner Wähler und nicht nur seiner Partei stellen. In Frankreich gibt es mehr Blogs von Politikern, die mit ihren Wählern auf diese Weise öffentlichen Kontakt halten. Die Distanz der über Listen in den Bundestag eingezogenen Politiker zum Wähler in Deutschland ist bei uns nicht zu übersehen.


Fast alles über die Politik in Frankreich: > http://www.france-politique.fr/


Würde www.france-blog.info in einem Oberstufenkurs unterrichten… hätten seien Schüler schon längst eine Website zu den Wahlen in Frankreich hergestellt… und sie würden den Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis zu einer Diskussion darüber eingeladen haben. Ein paar Anregungen genügen. Das könnte sein Kurs alles alleine organisieren. Vielleicht käme ja auch ein französischer Politiker oder ein Journalist mit dazu.

> Les nouvelles règles du scrutin départemental de mars 2015 – Le courrier des maires et des élus locaux

Vokabelfragen? PONS hilft immer:

L’enseignement de l’allemand en France

26. März 2015 von

french german 

Pour télécharger : / Zum Herunterladen:

allemand

DELF@klett ist online

25. März 2015 von

DELF – Diplôme d’Etudes en langue française. Der Ernst Klett Verlag teilt soeben mit, dass die Website DELF@klett jetzt online gegangen sei. In Abstimmung mit der Französischen Botschaft in Berlin und den Instituts français hat der Ernst Klett Verlag zur > Vorbereitung der DELF-Prüfung ein Online-Testsystem > DELF@klett entwickelt.

> www.klett.de/delf

Auf der neuen Website wird die > Konzeption des DELF-Projekts detailliert erklärt.

Mit dem Online-Testsystem > DELF@klett können die Schüler das Niveau der DELF-Prüfung bestimmen, für das sie sich anmelden möchten. Volle Kontrolle über die eigenen Lernergebnisse. Und gleichzeitig eigene Lücken erkennen und am besten noch selbständig ausbügeln oder mit neuem Wissen füllen.

DELF? Noch eine Prüfung! Klar, denn was man schwarz auf weiß hat kann man z.B. bei einer Praktikumsbewerbung prima einsetzen, Da können die anderen Bewerbung ruhig über Euch liegen. DELF ist ein Alleinstellungsmerkmal, eine Extra-Prüfung für Französisch verschafft Vorteile. Man ist damit eben ein bisschen schneller als die anderen.

<<< Einfach mal reinschauen > DELF@klett. Das Testsystem ist selbsterklärend. Hilft auch dabei, Lust und Laune auf DELF zu machen. Schriftliche Vorbereitung? Wäre nicht schlecht. Die > Materialien für DELF gibt es bei Klett.

Flugzeugabsturz in Frankreich

24. März 2015 von

Mit 150 Menschen, gemäß DIE WELT, an Bord war der A320 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf. In Südfrankreich in der Nähe von Barecellonnette ist die Maschine heute gegen 11 h 20 abgestürzt.

25 mars 2015: Déclaration commune de François Hollande avec Angela Merkel et Mariano Rajoy à Seine-Les Alpes :


Hollande : "Les conditions de l'accident… von lemondefr

> Hollande : « Les conditions de l’accident laissent penser qu’il n’y aurait aucun survivant »

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