La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes

1. Juli 2015 von

Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

… ou est-ce une crise de l’Europe ? de l’Euro ? A-t-on oublié, après la création de l’Euro de créer des institutions appropriées en Europe qui puissent gérer l’administration financière au lieu de chercher à résoudre des crises en naviguant à vue ? Et aujourd’hui, combien du franco-allemand y a-t-il dans les tentations pour résoudre la crise en Grèce? Ce matin, les résultats de nos recherches sur Twitter:

Dieser Artikel ist ein Versuch, Schüler zur Recherche via Twitter anzuleiten. Twitter kann aber nur ein Ausgangspunkt für weitere Recherchen im Netz sein. – Aber in in unserem heutigen Beispiel gelingt es doch mit einigen Tweets, s. u., den Puls der Deutsch-französischen Beziehungen heute am 1. Juli abzuhorchen. Also die Aufgabe: Frage, so oder ähnlich: Wie stimmen sich Paris und Berlin vor dem geplanten Referendum in Griechenland ab? Es geht dabei nicht nur um die Information, sondern auch um die Frage, welche Akteure melden sich hier zu Wort? Wer ist z. B. Harlem Désir? Wer ist Michael Roth? Auf welchen Ebenen wird die Krise in Griechenland diskutiert? Welche Lösungsansätze gehen von Paris oder Berlin oder gemeinsam von Paris und Berlin aus?

Am besten mit > Grèce, „Hollande Merkel“ > France, Allemagne, Grèce oder mit „Merkel Grèce„, etc. suchen:

Bemerkenswert, wie oft > Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel zusammen in den Tweets autauchen. Die Erwartungen an beide sind offenkundig hoch.

> Pour Angela Merkel, c’est aux Grecs de trouver le moyen de sortir de la crise LE MONDE ECONOMIE | Par > Frédéric Lemaître (Berlin, correspondant)

> La Grèce, sujet de tensions entre Angela Merkel et son ministre des finances
Le Monde.fr | Par > Frédéric Lemaître (Berlin, correspondant)

> Merkel et Hollande déçus, mais le dialogue reste ouvert avec Athènes – Euronews

L’histoire d’un couple :
> http://www.lexpress.fr/actualite/politique/hollande-merkel-couple-franco-allemand_1627018.html – L’EXPRESS

Staatsgalerie Stuttgart – Thementag – Was darf Satire?

1. Juli 2015 von

Eine Veranstaltung über die Satire und die Karikaturen. Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Sommes-nous Charlie?“
Staatsgalerie Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 30-32, 70173 Stuttgart
Conférences Sonntag, 5.7. 2015 : – 11:00 Uhr ► 15:30 Uhr À partir de 5.00 €

PROGRAMM:
11.00 Uhr:
Vortrag: „Lachen über die Mächtigen: Karikaturen und die politische Kultur Frankreichs“
Gast: Prof. Annie Duprat, Institut Universitaire de Formation des Maîtres (IUFM), Académie de Versailles
Moderation der Diskussion: Prof. Dr. Reinhard Steiner, Universität Stuttgart

Die Bürgerinnen und Bürger Europas haben sich die Meinungs- und Pressefreiheit im Zeitalter der Aufklärung hart erkämpft. In Frankreich wurde dabei die Karikatur schon früh zu einer scharfen Waffe gegen staatliche und religiöse Autoritäten. Die Lust am Lachen über die Mächtigen prägt bis heute die politische Kultur Frankreichs. Anders als in Deutschland stehen hier nicht Verständigung und Konsens im Zentrum, sondern die Freude an harte Rhetorik und polemischer Zuspitzung. Beginnend mit den Ursprüngen der politischen Karikatur zeichnet der Vortrag die Genese dieser „exception française“ nach und zeigt historische Kontinuitäten auf.

Annie Duprat ist Professorin für Moderne Europäische Geschichte am Institut Universitaire de Formation des Maîtres (IUFM) der Académie de Versailles und hat sich u.a. auf die Geschichte von politischen Darstellungen und Ikonographie spezialisiert. Sie ist stellvertretende Direktorin des Masterstudiengangs Geschichte/Geographie an der Université de Cergy-Pontoise und forscht am Zentrum für Kulturgeschichte zeitgenössischer Gesellschaften (CHCSC) der Université Versailles-Saint-Quentin (UVSQ). Darüber hinaus engagiert sie sich im wissenschaftlichen Beirat der Zeitschriften Annales historiques de la Révolution française, Humoresques sowie Sociétés et représentations. Zu ihren Publikationen zählen u.a. Histoire de France par la caricature, Paris, 1999; Les Rois de papier. La Caricature de Henri III à Louis XVI, Paris, Belin, 2002; Images et Histoire. Outils et méthodes d’analyse des documents iconographiques, Paris, Belin, 2007.

Vortrag in französischer Sprache mit Übersetzungshilfe.

12.30 Uhr:
„Karikatur – Presse – Freiheit“
Im Dialog: PD Dr. Hans-Martin Kaulbach und Prof. Hendrik Ziegler, Universität Reims

Vor den Originalen in der Ausstellung machen Hans-Martin Kaulbach, Kurator der Ausstellung, und Prof. Hendrik Ziegler anschaulich, wie sich die Karikatur im Frankreich des 19. Jahrhunderts zu einem zentralen Bestandteil des französischen Zeitungswesens entwickelte – und dabei immer wieder der Zensur unterlag.

14.00 Uhr:
Podiumsgespräch: „Was darf Satire?“
Gäste: PD Dr. Hans-Martin Kaulbach, Prof. Hendrik Ziegler, Kostas Koufogiorgos (Karikaturist, Stuttgart)
Moderation der Diskussion: Steffen Egle (Staatsgalerie Stuttgart)

Was darf Satire? Diese Frage wird und wurde in verschiedenen politischen Kontexten und Systemen immer wieder neu beantwortet. Die Gesprächsrunde versucht eine aktuelle Antwort mit Blick auf die Vergangenheit und die Gegenwart.

Eintritt: € 10 / € 5 (Freunde der Staatsgalerie), freier Eintritt für Studierende

Veranstalter: Eine gemeinsame Veranstaltung des IZKT, des Institut français Stuttgart und der Staatsgalerie Stuttgart, gefördert von der DVA-Stiftung.

GRAS-BABYS 2015 (LES BB VÉGÉTAUX 2015) – Eine französische Produktion im Rahmen des Festivals NEWZ 15 FREMDGÄNGE

1. Juli 2015 von

Haben Sie am Wochenende schon was vor? Nein, Wir hätten da was für Sie.

Über das Stück: Was sind sie eigentlich? Pflanzliche Skulpturen? Wachsende Puppen? Tragbare Gärten? Und wie kann man mit ihnen spielen, sie animieren, sich von ihnen animieren lassen? Die „BB Végétaux“ sind pflanzliche Theaterpuppen, die von der Marseiller Compagnie la Méta-Carpe seit dem Jahr 2010 immer entwickelt und u.a. in Paris, Quebec und Straßburg präsentiert wurden. Die „Gras-Babys“ agieren am Schnittpunkt von Körper und Objekt und stellen dabei sich selbst und ihre Spieler immer wieder in Frage.

La Méta-Carpe, Marseille & Studiengang Figurentheater, Stuttgart

Spiel: Michaël Cros, Régine Westenhoeffer (La Méta-Carpe), Marius Alsleben, Anne Brüssau, Sarah Chaudon, Raphael Martin, Clara Palau y Herrero, Yannick Stasiak, Emilien Truche (Université de Stuttgart), Julika Mayer
Betreuuende Professorin: Julika Mayer
Musik: Luccio Stiz
Objektdesign und -bau: Michaël Cros, Nathalie Guichon
Gesamtkonzept: Michaël Cros

Termine:
Samstag, 4. Juli um 16.00 Uhr und 18.00 Uhr
Sonntag, 5. Juli um 11.00 Uhr und 16.00 Uhr

Dauer: ca. 30 Minuten

Ort: Kunststation „Im Keuper“ (Beim Marmorei), Wartberg

Die Kunststation „Im Keuper“ ist eine der Kunststationen, die zur Internationalen Gartenbauausstellung 1993 in der Landschaft des heutigen Killesbergparks eingerichtet wurden. Der Einfachheit halber bieten wir einen geleiteten Hinweg ab der U-Bahnstation Killesberg an. Treffpunkt jeweils eine halbe Stunde vor Spielbeginn. VVS: U5 (Killesberg)

Mehr Informationen: http://www.fitz-stuttgart.de/news/2015/newz-gehen-fremd/

Eine Koproduktion des Fitz! Zentrum für Figurentheater, des Studiengangs Figurentheater an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und la Méta-Carpe, Marseille (Marseille). Gefördert durch die Stadt Marseille und das Institut français.

Les entretiens avec Michel Sicard:
Jean-Paul Sartre. Ses voyages et ses entretiens à deux

30. Juni 2015 von

Heute haben wir den 2. Teil des Gesprächs mit Michel Sicard
> Michel Sicard parle des plaisirs de Jean-Paul Sartre. La nourriture, les femmes et la musique

vom 21. Juni 2015 hier gezeigt. Jetzt zeigen wir noch den 3. Teil und Schluss dieses Gesprächs.

Sartre hat viele Reisen nach Italien, auch in die USA in die Sowjetunion, nach Kuba und Japan unternommen. Zum Schluss haben wir über die Gespräche, die Sartre nach seiner Erblindung mit verschiedenen Gesprächspartnern, vor allem über das, das er mit Benny Lévy geführt hat, hesprochen, und das offensichtlich in einer stark überarbeiteten Form, so Michel Sicard, erschienen ist:

Michel Sicard parle des plaisirs de Jean-Paul Sartre
La nourriture, les femmes et la musique

30. Juni 2015 von

Wir setzen heute noch einmal die Serie unserer Interviews mit Michel Sicard > www.michel-sicard.fr hier fort. Er, der mit Jean-Paul Sartre von 1972 bis 1980 befreundet war, kannte ihn besser als manche seiner Biographen. In diesem vorletzten Interview haben wir über die Vergnügen von Sartre gesprochen. Über die Intellektuellen („la conquête par le verbe“) seine Restaurantbesuche, über Alkohol, über das Essen, über seine Frauen, („ses relations étaient plurielles“) seine Freundschaften und über die Musik. Und immer wieder sind diese Themen mit seinen literarischen Werken und seinen Schriften über die Ästhetik, über die Werke vieler Künstler – in diesem Interview werden Gustave Flaubert und René Leibowitz genannt – eng verknüpft. Um diese Übergänge deutlich werden zu lassen, haben wir dieses Interview – wie die anderen dieser Serie – nicht gekürzt:

sicard-esthetique

> Sicard, Sartre et l’esthétique

> Michel Sicard parle de la vie et l’œuvre de Jean-Paul Sartre (I)

Der Vergleich IX: Digitale Agenda 2014 – 2017 und die Stratégie numérique du Gouvernement français

30. Juni 2015 von

Jeder Artikel auf unserem Blog ist ein ständiger Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland. Vom gegenseitigen Lernen, vom kooperativen Miteinander davon leben die deutsch-französischen Beziehungen. Einige Artikel widmen sich aber ganz explizit dem Vergleich:

Die Serie „Der Vergleich (I- )“:

> Der Vergleich VIII. L’Internet des objets en France – Das Internet der Dinge in Deutschland.

> Der Vergleich VII: Deutschland und Frankreich. Facebook und die Politik

> Frankreich und Deutschland Der Vergleich VI: Was wird gerade gesucht?

> Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014

> Der Vergleich (I). 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Die kürzlich abgeschlossene > Concertation numérique des Conseil National du Numérique CNNum in Frankreich und die daraufhin verkündete > Stratégie Numérque du Gouvernement
bieten eine bemerkenswerte Gelegenheit hier an ein politische und wirtschaftliches Thema zu erinnern, dass Frankreich und Deutschland trotz einer intensiven Kooperation noch für die immer wieder versprochene stete Ausweitung der Kooperation und der Intensivierung der Zusammenarbeit für sich und zugunsten Europas neu entdecken könnten. Vergleichen wir den den Bericht des CNNum mit der > Digitalen Agenda 2014-1017 der Bundesregierung. Immerhin, Frankreich kommt einmal im Suchergebnis auf dieser Seite vor: > Chancen der Digitalisierung nutzen: „Kanzlerin Merkel, Frankreichs Präsident Hollande und EU-Kommissionspräsident Juncker trafen 20 Vorstandsvorsitzende der europäischen Industrie. Thema: Die Herausforderungen der Digitalisierung für die Industrie.“ In anderen Zusammenhängen kommt Frankreich auf dieser Seite nicht vor. Der CCNum scheint in Berlin unbekannt zu sein, genauso wie unsere deutschen Medien vom > Bericht des CCnNum in Frankreich bisher – wenn wir nichts übersehen haben – keine Notiz genommen haben.

Also nochmal:

Dabei hat die Bundesregierung in ihrer Digitalen Agenda gute Absichten: „Mit der Digitalen Agenda wird die Bundesregierung den digitalen Wandel mitgestalten. Wo es erforderlich ist, werden wir neue Regeln setzen, denn mit der Digitalisierung und der damit verbundenen Internationalisierung verändern sich die Rahmenbedingungen für jede und jeden in unserer Gesellschaft. Wir müssen sicherstellen, dass neue Entwicklungen nicht behindert werden, gleichzeitig aber Fehlentwicklungen entgegensteuern. Das gilt insbesondere für Fragen des Datenschutzes und des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung, den Schutz des geistigen Eigentums, den Verbraucherschutz, den Jugendmedienschutz sowie den Schutz von Computern und Daten.“ (> Grundsätze unserer Digitalpolitik)

Dennoch hier heißt es „werden wir neue Regeln setzen“ und in Frankreich sind 18.000 Beiträge dokumentiert und ausgewertet worden, die in Empfehlungen münden, die der Staatssekretärin Axelle Lemaire bei ihrem Gesetzesentwurf helfen sollen.

Man könnte noch viel mehr vergleichen: Wir dürfen > bei der Digitale Agenda mitdiskutieren während die Franzosen zur Beteiligung aufgerufen wurden: > http://contribuez.cnnumerique.fr/.

Auf deutscher Seite gibt es unverbindliche Absichtserklärungen: „Wir werden deshalb mit möglichst vielen Bevölkerungsgruppen eine Debatte darüber führen, wie wir künftig angesichts des digitalen Wandels zusammenleben wollen.“ > Digitale Lebenswelten in der Gesellschaft gestalten.

Vergleicht man die Digitale Agenda der Bundesregierung und die Strategie der Französischen Regierung gibt es zum einen die Digitalisierung als ein gemeinsames Thema, das jeder Staat aber seltsamerweise für sich behandelt. Eine gemeinsame Strategie würde ungeahnte Impulse für die deutsch-französische Wirtschaft freisetzen. Zur Zeit ist es so, als würde jeder Staat an seinem eigenen Intranet arbeiten. Eine gemeinsame Agentur für die Digitalisierung, das wärs.

Nochmal:

> Merkel hält die Eröffnungsrede auf der CeBIT: „Deutschland und China sollen sich bei der digitalen Revolution nach Meinung von Bundeskanzlerin Merkel enger abstimmen.“

Das schnelle Internet: > Bundesverkehrsminister Dobrindt erläutert seine Schwerpunkte der Digitalen Agenda.

Saarländischer Vorlesewettbewerb 2015

29. Juni 2015 von

Im Ministerium für Bildung und Kultur fand am Freitag, 26. Juni 2015, die Endrunde des Saarländischen Vorlesewettbewerbs 2015 statt. Schirmherr dieses Wettbewerbs ist Minister Ulrich Commerçon.

Bitte öffnen Sie unser Fotoalbum mit einem Klick auf ein Bild erst, wenn diese Seite vollständig geladen ist.

Am Dienstag ergänzen wir dieses Fotoalbum.

Termin. 27. September 2015. Durch Paris radeln. Ohne Autos.

28. Juni 2015 von

Die Bürgermeisterin Anne Hidalgo begrüsst die Klimakonferenz in Paris vom 30. November bis 15. Dezember 2015 mit einem Fahrradtag-ohne Autos in Paris. Ein Vorbild auch für Stuttgart.

Was brauchen wir? Ein Ticket nach Paris, ein Fahrrad, eine Actioncamera, das wär’s! Die Champs-Elysées rauf und runter, an den Quais entlang, den Boulevard Saint-Germain entlag, wir hätten noch andere Routenvorschläge. Noch scheint es nicht sicher zu sein, welche Straßen den Fahrradfahrern vorbehalten bleiben. An besten bleiben an dem Tag mal alle Autos in Paris stehen.

> Für einen Tag nach Paris

> April 2015. Auf nach Paris

> Une journée sans voitures mais 100% vélo à Paris

> Paris : une journée sans voiture le 27 septembre

Was brauchen wir? Ticket nach Paris, ein Fahrrad, Actioncamera, das wär’s!

La conférence de S. E. Philippe Etienne à Ludwigsburg

26. Juni 2015 von

Nach dem Gesetz über die Heirat für alle begannen in Frankreich die Proteste gegen Präsident Hollande, zugleich stiegen die Arbeitslosenzahlen und eine wirkliche Verbesserung der Kennzahlen für die Wirtschaft ist nicht so recht in Sicht und das Image des Präsidenten scheint bei den Wählern wieder zu sinken. Reformen verlangen Einschnitte und versprechen kein sofortige Besserung. Einige Reformen kommen vielleicht spät, manche Reformen müssen aufgrund zu starker Widerstände abgemildert werden. Die Kritiker der Regierung konzentrieren sich ausschließlich auf negative Meldungen, die die Reform- und Wirtschaftspolitik der Regierung nicht in den Blick nehmen. Sicher die Staatsquote ist in Frankreich erschrecken hoch und ein Patentrezept zur Senkung der Arbeitslosigkeit kommt nicht so recht in Sicht. Aber auch tragfähige Alternativen zu den Konzepten der Regierung sind nicht in Sicht. Beim Stand der Dinge ist es ratsam, erst einmal die aktuellen Projekte der Regierung unter die Lupe zu nehmen, um die von ihr vorgesehenen Anstöße für einen Aufschwung der Wirtschaft zu bewerten.

Der französische Botschafter S.E. Philippe Etienne hat am 25. Juni in Ludwigburg auf Einladung des Deutsch-Französischen Instituts DFI in Ludwigsburg einen Vortrag über die französische Wirtschaft gehalten. Er hat auf die kürzlich in Kraft getretene Gebietsreform > Nouvelle Organisation Territoriale de la République (NOTRe) hingewiesen, mit der die 22 Regionen auf 13 reduziert wurden. Frankreich beabsichtige, seine öffentlichen Finanzen zu sanieren, ohne das Wachstum zu gefährden. 50 Milliarden EUR sollen in drei Jahren eingespart werden: > Les actions du Gouvernement


Rechts: Prof. Dr. F. Baasner, der Direktor des DFI.

Die Reformen des Arbeitsmarktes, des Steuersystems mit der Entlastung der Körperschaftssteuer von 33% auf 28 % sollen zur Belebung der Wirtschaft beitragen. Nebenbei wies der Botschafter auf die bemerkenswerte Stellung Frankreichs hin, das im bezüglich der Qualität seiner digitalen Verwaltung in Europa an erster Stelle und weltweit an 4. Stelle stehe. Das gerade verabschiedete Loi Macron > Le projet de loi pour la croissance, l’activité et l’égalité des chances économiques enthält eine ganzes Bündel von Maßnahmen, das verschiedene Wirtschaftsbereiche liberalisieren, Blockaden lösen soll sowie Innovationen und Startups durch Steuergutschriften besser fördern soll:

> Loi Macron – LE MONDE

> Les grands axes du projet de loi pour l’activité – Ministère de l’èconomie – 15/10/2014

> Die Reformagenda der französischen Regierung – Website der französischen Botschaft in Berlin

Michel Sicard parle de la vie et l’œuvre de Jean-Paul Sartre (I)

25. Juni 2015 von

Mit einem Interview in drei Teilen ergänzen wir die bisherigen Gespräche seit 2011 mit Michel Sicard über Jean-Paul Sartre. Sicard ist Professor für Kunstgeschichte an der Sorbonne, er war von 1972-1980 mit Sartre befreundet. > michel-sicard.fr. Zusammen haben sie die beiden Bände in der Reihe Obliques mit zahlreichen bis dahin unveröffentlichten Texten von Sartre über Künstler, besonders über Tintoretto und Mallarmé herausgegeben. Im folgenden Gespräch beschreibt Sicard Sartres Verhältnis zu den Künstlern, besonders Wols, Giacometti, der ihm Tintoretto nahebrachte, und Rebeyrolle. wittmann-esthetique-sartre Es folgen noch zwei weitere Teile dieses Gesprächs u.a. über die Reisen von Sartre. Die Gespräche mit Michel Sicard geben eine Einführung in das Werk von Sartre unter dem Aspekt seiner Arbeiten, die er den Werken zahlreicher Schriftsteller, Maler und Dichter gewidmet hat. In einem Gespräch mit Sicard hat Sartre einmal auf die Ästhetik hingewiesen, die ein Ergebnis seiner Arbeiten über die Werke der Künstler hätte sein können, hingewiesen: Sartre/Sicard, Penser l’art, in: Obliques 24/25, Nyons 1981, S. 15. Unsere Gespräche werden demnächst in Buchform erscheinen.

> Michel Sicard. Trois entretiens sur l’art – 19. März 2015
> Michel Sicard parle de Jean-Paul Sartre (I/II) – 11. März 2015
> Lire Sartre : Michel Sicard parle de Jean-Paul Sartre – 9. März 2015
> „Tourner une page, c’est déclencher un événement“: Les livres d’artiste de Michel Sicard et Mojgan Moslehi -24. Dezember 2014
> Deux entretiens sur l’art: Michel Sicard, Mojgan Moslehi – 24. Dezember 2014
> Nachgefragt : Michel Sicard, Professeur, artiste et écrivain – 18. Februar 2014
> Michel Sicard parle de Jean-Paul Sartre – 29. Juni 2011
> Michel Sicard, professeur et artiste -28. Juni 2011

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