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April 2015. Auf nach Paris

24. April 2015 von

Bitte öffnen Sie mit einem Klick auf ein Foto das folgende Fotoalbum erst, wenn diese Seite vollständig geladen ist:

Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Wie wärs? Eine Aufgabe für Schülerinnen und Schüler. Schreiben Sie anhand dieser Fotos oder anderer Fotos auf diesem Blog eine Reiseplanung (> Für einen Tag nach Paris) oder einen Reisebericht. PONS hilft bei den Vokabeln. Die Statuen von .. und von … zeigen die Präsenz der Geschichte im Stadtbild von Paris.

> Office de tourisme Paris Info
> www.parisbalades.com/
> www.visitparisregion.com/

> Für einen Tag nach Paris

> Paris im Oktober 2014

> Paris im Juni 2014

> Ein Aprilwochenende in Paris – 2013

Alle Fotos auf dieser Website – soweit sie nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet sind: © Heiner Wittmann.

Un soutien pour l’allemand en France – et qui soutient le français en Allemagne ?

23. April 2015 von

Korrigiert.

In Deutschland gibt es viele Unterstützer für die französische Sprache in der Schule und in der Universität. Im Saarland hat > Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer hat eine Frankreich-Strategie entwickelt, die die Entwicklung der > Großregion fördern soll.

Die aktuellen Diskussionen um die Reform des Collège hat in den letzten Wochen zu einer discussion animée um die Zukunft des Deutschunterrichts in Frankreich geführt. Man muss sehr genau hinschauen, um die Einzelheiten der aktuellen Debatte genau bewerten zu können. In Frankreich ist das Schulsystem sehr viel anders bei uns, wo hier noch die großen nationalen Unterschiede aufgrund der föderalen Struktur dazukommen. Es ist nicht einfach herauszufinden, inwieweit die beabsichtigte Reform des Collège den Deutschunterricht in Frankreich einschränken könnte.

Unsere Nachfrage im Erziehungsministerium wurde mit umfangreichen Statememts und einer Zusammenfassung der letzten Pressekonferenz der Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem beantwortet: > Deutschunterricht in Frankreich. Najat Vallaud-Belkacem: “plus que « préserver » l’allemand, je souhaite le promouvoir.” > Sie hat auch in einem Schreiben reagiert auf den Brief reagiert, den die deutsch-französische Parlamentariergruppe der Nationalversammlung an sie gerichtet hat. Dazu schreibt jetzt der Abgeordnete Pierre-Yves Le Borgn’ auf seinem Blog: > Apprentissage de l’allemand. Es kommt bei uns selten vor, dass ein Politiker sich mit einem vergleichbaren Nachdruck auf nationaler Ebene für eine Verbesserung der Bedingungen des Französischunterrichts bei uns einsetzt. Und er hätte es so bitter nötig.

Pierre-Yves Le Borgn’ erwähnt sein Verständnis, dass wir von der deutschen Seite mit aller gebotenen, diplomatischen Zurückhaltung die innerfranzösische Diskussion beobachten. So wollen wir es hier auch weiterhin halten. Aber dennoch ist die Gelegenheit günstig, auf die notwendige Förderung der deutschen Sprache in Frankreich und der französischen Sprache in Deutschland jetzt und hier hinzuweisen. Jedes Mal, wenn die Politiker beim halbjährlichen Treffen des deutsch-französischen Ministerrates erklären, Frankreich und Deutschland wollen künftiger enger zusammenarbeiten, müssten sie sich immer wieder an einen wichtigen Artikel des > deutsch-französischen Vertrages von 1963 erinnern:

“Abschnitt C. Erziehungs- und Jugendfragen:

a) Sprachunterricht

Die beiden Regierungen erkennen die wesentliche Bedeutung an, die der Kenntnis der Sprache des anderen in jedem der beiden Länder für die deutsch-französische Zusammenarbeit zukommt. Zu diesem Zweck werden sie sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen.

Die Bundesregierung wird in Verbindung mit den Länderregierungen, die hierfür zuständig sind, prüfen, wie es möglich ist, eine Regelung einzuführen, die es gestattet, dieses Ziel zu erreichen. Es erscheint angebracht, an allen Hochschulen in Deutschland einen für alle Studierenden zugänglichen praktischen Unterricht in der französischen Sprache und in Frankreich einen solchen in der deutschen Sprache einzurichten.”

Der Sprachunterricht in beiden Ländern ist also eine gemeinsame Angelegenheit , so wie das Deutsch-französische Jugendwerk / Office franco-allemand pour la jeunesse DFJW / OFAJ eine gemeinsame Institution ist. Und wenn auf unserem Blog schon 2400 Artikel stehen, von denen jeder für sich im Prinzip daran erinnern soll, dass Französisch für unsere Schüler und Studenten eine wichtige Sprache ist, so soll auch darüberhinaus an die Geschichte, die Kultur und die Literatur erinnert werden, die durch gute Französischkenntnisse mit einem ungeheuren Gewinn erschlossen werden können.

Wir investieren am besten, wenn wir Französisch und Deutsch zu guten Bedingungen in unseren Schulen anbieten. Hierzulande wird das Abwählen der französischen Sprache so leicht gemacht, bevor die Schüler wirklich mit der französischen Kultur und Literatur in Berührung gekommen sind. Darüber könnten unsere französischen Freunde auch besorgt sein. Wie auch immer, Sprachen lernt man nicht alleine. Der Rektor der Akademie Straßburg, Jacques Pierre Gougeon hat gerade in seinem Brief > Lettre du recteur, avril 2015 #Edito -La politique des langues die Sprachpolitik so eindrucksvoll beschrieben: “Depuis ma prise de fonction comme Recteur de l’académie de Strasbourg en octobre 2013, je n’ai cessé de réaffirmer une seule et même conviction : l’allemand, langue régionale et langue du voisin, doit être au coeur du projet linguistique de notre région frontalière. Toute la politique des langues de l’académie de Strasbourg est donc bâtie sur un développement progressif et raisonné du bilinguisme vers le plurilinguisme. L’apprentissage précoce de l’allemand prédispose nos jeunes à la connaissance des autres langues.”

> La réforme du collège : quels changements pour l’enseignement de l’allemand? – Site de l’OFAJ/DFJW

Deutschunterricht in Frankreich
Najat Vallaud-Belkacem: “plus que « préserver » l’allemand, je souhaite le promouvoir.”

22. April 2015 von

french german 

Conseil National du Numérique
Enquête et concertation: Ambition numérique #contribuez

20. April 2015 von

Vor sechs Monaten begann der Conseil national du Numérique CNNum mit den Befragungen (“enquête et concertation”) und Diskussionsrunden mit Experten auf Bitte des Premierministers Manuel Valls eine breit angelegte Untersuchung Zum Internet > Nachgefragt: CNNum – Concertation nationale sur le numérique.


<<<< Die > Tweets vom CNNum

Nach Tausenden von Beiträgen ist ein Superergebnis enstanden, dessen Dokumentation jetzt vorliegt: Gerade haben die Mitglieder des > Conseil national du Numérique CNNUM den Bericht mit den Ergebnisse verabschiedet. Der Bericht wird veröffentlicht werden, nachdem er dem Premierminister überreicht worden ist.

Alle Dokumente, alle Videos und andere Unterlagen geordnet nach Themen können hier eingesehen werden:

> data.contribuez.cnnumerique.fr

> Les ressources du Thème #1: Croissance, innovation, disruption. Consultations ouvertes du 4 octobre au 19 décembre 2014

> Les ressources du Thème #2 – Loyauté dans l’environnement numérique. Consultations ouvertes du 4 octobre 2014 au 16 janvier 2015

> Les ressources du Thème #3: – Transformation numérique de l’action publique Consultations ouvertes du 3 novembre 2014 au 26 janvier 2015

> Les ressources du Thème #4: – La société face à la métamorphose numérique. Consultations ouvertes du 3 novembre 2014 au 4 février 2015

Institut français de Stuttgart
Philosophie Aller-Retour: “(Un)möglicher Kommunismus?”

20. April 2015 von

Philosophie ALler-Retour: “(Un)möglicher Kommunismus?” – Alain Badiou und Peter Engelmann

Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart
21.04.2015, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr

Der anerkannte Nietzsche-Experte und freie Schriftsteller Dorian Astor stellt in seiner Reihe „Philosophie aller-retour!“ spannende Fragen zum Thema Philosophie. Bei seinem vorerst letzten Besuch im Institut français Stuttgart beschäftigt Astor sich mit dem Thema „(Un)möglicher Kommunismus?“ – Alain Badiou und Peter Engelmann.

Kann die Geschichte einen Begriff verurteilen? Ist es heute noch möglich, von der „Idee des Kommunismus“ Gebrauch zu machen? Der französische Philosoph Alain Badiou antwortet entschieden: Kommunismus hat eine Zukunft. Sein deutscher Verleger Peter Engelmann (Passagen Verlag), der in der ehemaligen DDR gelebt und gelitten hat, kann diese Antwort nicht akzeptieren. Ihre respektvolle, aber unversöhnliche Auseinandersetzung stellt Grundfragen über das Verhältnis zwischen Praxis und Theorie, zwischen Geschichte und Philosophie.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

Eintritt: 7€ / 5€ (Ermäßigung für Mitglieder des Vereins der Freunde des Institut français). Für Schüler und Studenten ist der Eintritt frei.

Veranstalter: Institut français Stuttgart in Kooperation mit dem IZKT der Universität Stuttgart. Mit der Unterstützung der DVA-Stiftung und des Bureau du livre der französischen Botschaft.

L’abolition de la peine de mort

20. April 2015 von

french german 

Texte schreiben oder Buchstaben suchen?
Schreibschrift, Blockschrift oder Touchscreen?

20. April 2015 von

Als uns Christian Füller uns gestern in der FAS (19. April 2015) unter dem Titel “Die Schreibschrift weicht dem großen Geld” vom schleichenden Übergang von der Handschrift zum Daddeln auf dem Display berichtet hat, dachten wir gleich daran, den Artikel vom Januar 2015 über die Schreibschrift wieder nach oben zu holen. Kein Kind wird beim Tippen auf Eingabegeräten jeder Art die gleiche Konzentration aufbringen wie ein Kind, das einen längeren Aufsatz mit der Hand schreibt. Das ist unsere These und unserer Glaubenssatz zugleich.

Ein Blatt Papier mit einigen Stichwörtern und dann fließen die Gedanken vom Kopf durch den Arm qua Tinte auf das Papier, ohne das ständig korrigiert, verschoben gelöscht und eingefügt wird. Konzentriertes Schreiben nennt man das. Das ist vier effektiver und erfolgreicher als das Buchstabensuchen auf allen möglichen digitalen Eingabegeräten von der Tastatur bis zum Touchscreen. Lehrer klagen über Konzentrationsschwächen der Schüler? Man gebe ihren Zöglingen schöne Kladden und einen Füller zum Mitschrieben zum Selberschreiben, zum Nachlesen der eigenen Gedanken und Ideen. Das ist es, statt Textbrösel im digitalen Nirwana zu suchen. In meiner Klasse gäbe es kein Handyverbot, keine fliegende Zettel, aber eine Kontrolle der Kladde. Die eigenen Mitschriften und die eigenen Texte sind immer noch die beste Vorbereitung auf die nächste Klausur, vorausgesetzt es gibt die entsprechenden Anleitung durch den Lehrer. Nein, es geht nicht gegen die Tablets und Smartphones im Unterricht. Sie sind eine schöne Ergänzung, wenn ihr Einsatz die Kreativität der Schüler nutzen darf, und der Unterrichtsinhalt nicht auf die hier und da erreichbaren mehr oder weniger sinnvollen, fast nie passenden digitalen Inhalte reduziert wird. Tablets u. Co. sind aber nur sinnvoll, wenn genau abgestufte der Progression entsprechende Inhalte zur Verfügung stehen, ist das nicht der Fall, dann sind die Tablets in der Schule genauso sinnvoll wie in der Hand eines Studenten, der eine Hauptseminararbeit zu einem Buch aus dem Werk von Jean-Paul Sartre schreiben will. Für den Inhalt seiner Arbeit nützt ihm der PC gar nichts. Er unterstützt die Erstellung der Fußnoten und hilft bei der Bestellung und Verlängerung der Bücher in der UB.

Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

In der Gesprächsrunde > Qu’apprendra-t-on à l’école de demain ? (LE MONDE – 10.12.2014), die am 28. November 2014 im Auditorium von LE MONDE stattfand, hat Sophie Pène die Bemerkung von Maryline Baumard: “L’apprentissage de l’écriture cursive a disparu du programme de certains Etats américains….” so beantwortet: “Je me demande si, finalement, le clavier ne va pas disparaître avant le crayon. On voit de plus en plus de palettes graphiques, ainsi que les logiciels de dictée à la voix.” AN diesen Artikel musste ioch denken, als DER SPIEGEL heute berichtete, > http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/schule-pisa-sieger-finnland-will-handschrift-abschaffen-a-1012000.html. Darum geht es also, nur noch auf der Tastatur tippen, Buchstaben suchen, keine Beziehung mehr zu den Wörter, ganz zu schweigen vom Gefühl einen Text zu schreiben, jederzeit löschen, immer weniger Konzentration, mal hier, mal da tippen, die reine Unverbindlichkeit.

Noch gibt es klare Aussagen vom französischen Erzeihungsministerium: “L’usage de l’écriture manuscrite, malgré l’évolution des technologies n’est pas obsolète. Elle fait l’objet d’un usage constant dans le monde du travail, le quotidien, malgré des échanges plus conséquents sous forme de messages typographiés.” und “À l’aide d’un clavier, le mécanisme est différent, « la correspondance entre le mouvement et la forme de la lettre est arbitraire et un mouvement identique peut aboutir à deux lettres différentes » (Velay & Longcamp, 2005). Il n’y a plus cette relation unique entre la lettre et le mouvement. Il est par conséquent nécessaire, que l’outil soit traditionnel ou numérique, de maintenir un apprentissage des formes par leur tracé à la main.(Ministère de l’éducation nationale. Direction générale de l’enseignement scolaire. Bureau des usages numériques et des ressources pédagogiques, > Modèles d’écriture scolaire (*.pdf). DOCUMENT D’ACCOMPAGNEMENT. Polices de caractères cursives, Juni 20013), S. 5.

Auf der Website des französichen Erziehungsministeriums stehen schon die > Polices de caractères cursives pour l’enseignement de l’écriture. Sollen die vielleicht eines Tages die Handschrift ersetzen, weil die nachwachsenden Schüler ohnehin nur noch ihr Smartphone ständig in der Hand halten und ihr soziales Netzwerk nur noch per Finger mit einer rasanten Geschwindigkeit auf dem Bild dirigieren, die jeden Erwachsenen erblassen lässt.

Es geht aber nicht nur um die Praktikabilität diverser digitaler Text- oder Worteingabemethoden. Es geht um das konzentrierte Verfassen von Texten. O, je, wir tippen ja hier auch für den blog… dennoch erinnern wir an die Frage, die auf unserem Blog am 29. Oktober 2010 gestellt wurde: > Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur?.

Erst wenn das Schreiben von Texten mit der Hand bewältigt wird, dann macht auch > der Computer im Französischunterricht Sinn: Mit anderen Worten, erst wenn die Kulturtechnik Schreiben mit der Hand bewältigt wird, wird der Schüler die PC-Technik als eine zielführende Erweiterung seiner Techniken schätzen lernen.

Wir wissen, dass in Frankreich große Anstrengenden unternommen werden, um die Digitaltechnik in die Schulen einzuführen: > Enseigner, former, apprendre avec le numérique, wie Benoît Hamon, der Vorgänger von Najat Vallaud-Belkacem dies eindrucksvoll formulierte. Der > Bericht Jules Ferry 3.0 setzt ebenfalls auf die Entwicklung einer “transmission d’une littératie numérique”. (S. 17). Wenn die Schüler und die Lehrer das neue Unterrichtsuniversum, so wollen wir mal die Welt des Rapport Jules Ferry bezeichnen, denn es ist kein Geheimnis, dass unser heutiger Schulunterricht erst in einigen ganz wenigen Schulen auch nur annähernd so weit ist, verinnerlicht haben, dann ist das Tippen oder die Texteingabe via Touchscreen vielleicht eine große Selbstverständlichkeit, so wie Sophie Pène das im im oben genannten Zitat andeutet.

> Französischlernen mit dem Computer (I)
> Französisch lernen

Vom Zwitschern und Twittern

17. April 2015 von


<<<< Die > Tweets von Francebloginfo

Kennen Sie unsere Tweets? Nach 2.470 Tweets und 923 Follower wird es allmählich mal Zeit für eine Bilanz. Zeitvertreib oder anspruchsvoller Pressedienst? Am Anfang waren wir skeptisch, liest das jemand? Kann man über die Tweetwall mehr Besucher auf den eigenen Blog einladen? Im September erfuhren wir durch ein Tweet vom gerade veröffentlichten Bericht > Jules Ferry 3.0, danach folgte ein Kontakt mit dessen Autorin und etwa 8 weitere Interviews bis hin zu > Nachgefragt: Le Défenseur des droits: Jacques Toubon.

Zur Zeit ist das wieder eine ähnliche Situation: Vor drei Tagen lasen wir ein Tweet zu dem Bericht > La Nation française, un héritage en partage, den der Präsident des Senats, Gérard Larcher und der Präsident der Nationalversammlung, Claude Bortolone, Präsident Hollande überreicht haben.

Über > 230 Reaktionen auf unsere Tweets wie Retweets und Favoriten seit Anfang 2015. Bei jedem Gezwitscher von francebloginfo steigt die Zahl der Besucher auf unserem Blog.

Sauvons l’allemand en France, renforçons le français en Allemagne

16. April 2015 von

Die Abgeordneten aller Fraktionen der deutsch-französischen Parlamentariergruppe der Nationalversammlung haben an die französische Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem > einen Brief geschickt und ihre Besorgnis hinsichtlich der Zukunft des Deutschunterrichts in Frankreich zum Ausdruck gebracht. Wir berichten hier darüber.

Wir erinnern aber auch daran, dass die Anstrengungen in Deutschland nicht nachlassen dürfen und > das Saarland ein echtes Vorbild für die anderen Bundesländer ist.

Am liebsten würden wir hier auch gleich alle Argumente für Deutsch aufzählen, so wie wir es für Französisch gemacht haben: Argumente für Französisch.

Wenn wir auf unserem Blog bisher 2400 Artikel – jeder einzelne ein Argument für die Notwendigkeit, einander besser kennenzulernen -, davon rund 80 % auf Französisch geschrieben haben, dann trägt www.france-blog.info stets und ständig einen bescheidenen Teil zu diesem Thema bei: Sauvons l’allemand en France, renforçons le français en Allemagne. Nun, wir wollen uns eigentlich nicht explizit in politische Auseinandersetzungen einmischen, eher erklären, so wie Alfred Grosser immer wieder sagt, der Politikwissenschaftler kann hinterher erklären, wie so es so gekommen ist. Aber jetzt gerade, wo die Wogen so hoch schlagen, dokumentieren wir hier doch einmal, wie ddie Diskuission sich in Frankreich entwickelt. Wir halten es sehr gern mit : > Ingo Kolboom : Défendons un rêve franco-allemand. Wenn wir hier schreiben: > Das Fach Französisch verdient mehr Aufmerksamkeit haben wir schon immer den Artikel Das Fach Deutsch verdient mehr Aufmerksamkeit in Frankreich im Kopf gehabt. Würden alle Kulturabkommen hinsichtlich des Sprachunterrichts zwischen Frankreich und Deutschland angewandt, würde die aktuelle Deutsch-Diskussion in Frankreich nicht nötig sein: > Deutsch-französische Kulturpolitik. Auch wenn der Text von 2006 ist, er zeigt doch wie weit wir damals schon hätten sein sollen: Ingo Kolboom, Anmerkungen zur deutsch-französischen Kulturpolitik.


> Un enseignement de l’allemand conforté – Website von Najat Vallaud-Belkacem, 4. April 2015

Pour suivre la diuscussion: > La réforme du collège menace-t-elle l’allemand ? – LE POINT 17 avril 2015


> Die VDFG ruft auf: Non au déclin programmé de l’Allemand en France
Die VdF spricht sich gegen Kürzungen des Deutschunterrichts in Frankreich aus:
fapf.de/vdf/weitere-informationen/


Wir dürfen bestimmt hier das Logo zitieren, das Pierre-Yves Le Borgn’ auf seinem Blog eingesetzt hat:

Der Abgeordnet Pierre-Yves Le Borgn’ der auch Präsident der deutsch-französischen Parlamentariergurppe ist, hat gerade eben auf seinem Blog den Brief veröffentlicht, den Abgeordnete an die französische Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem geschickt haben:

> Sauver l’allemand au collège : courrier commun des députés à la Ministre de l’Education nationale (16 avril 2015)

Pierre-Yves Le Borgn’ schreibt: “59 Abgeordnete, Mitglieder der deutsch-französischen Parlamentariergruppe in der Nationalversammlung, die aus allen Fraktionen stammen, haben am 16. April in einem gemeinsamen Brief an die Erziehungsministerin ihr ihre große Besorgnis zum Ausdruck gebracht und sie dazu aufgerufen, die Bestimmungen dieser Reform zu ändern. Der Brief kann hier heruntergeladen werden. Diese eher ungewöhnliche Initiative könnte überraschen. Sie entspricht aber den Befürchtungen, den die Unterzeichnenden teilen und den gemeinsam empfundenen Bedrohung (L’enjeu = eigentlich der Einsatz) für die Zukunft des deutsch-französischen Bürgers und der wirtschaftlichen Vertiefung unserer beiden Länder.”

Der Präsident und der Premierminister haben eine Kopie dieses Briefes erhalten.

> Courrier à Najat Vallaud-Belkacem

> Bildungsministerin will Deutschunterricht einstampfen – DIE WELT 17.4.2015

De quoi s’agit-i?

> L’enseignement de l’allemand en France – auf unserem Blog

<<<< > Collège : mieux apprendre pour mieux réussir Bsds. Kapitel 3.2.
“Le collège en 2016 : faire réussir tous les élèves
– Renforcer l’acquisition des savoirs fondamentaux en combinant des apprentissages théoriques et pratiques
– Tenir compte des spécificités de chaque élève pour permettre la réussite de tous
– Donner aux collégiens de nouvelles compétences adaptées aux monde actuel
– Faire du collège un lieu d’épanouissement et de construction de la citoyenneté, une communauté où l’expérience individuelle et l’activité collective sont privilégiées” Source: > www.education.gouv.fr/cid86831/college-mieux-apprendre-pour-mieux-reussir.html

Darum geht es: “la LV2 dès la 5e” : bsds. Kapitel 3.2.:

” 3.2 Maîtriser deux langues vivantes : la LV1 enseignée dès le CP, la LV2 dès la 5e (LV Langue vivante, n.d.l.r.)
L’amélioration des compétences en langues vivantes étrangères des élèves français est une priorité. Elle passe par l’apprentissage de la première langue vivante dès le CP par tous les élèves à partir de la rentrée 2016 et l’apprentissage précoce d’une seconde langue vivante dès la classe de 5e (Hervorhebung, H. W.).

• L’apprentissage des langues tient une place fondamentale dans la construction de la citoyenneté, dans l’enrichissement de la personnalité et dans l’ouverture au monde. L’un des rôles de l’éducation est d’ouvrir l’esprit des élèves à la découverte de l’inconnu, de l’autre, de l’étranger, de leur faire connaître ce qui ne leur est pas spontanément familier. En 2008, lors du TOEFL (Test of English as a Foreign Language), les candidats français (en fin de lycée) arrivent tout juste au niveau attendu. La France se classe au 69e rang du classement mondial (109 pays).
Apprendre une langue vivante étrangère, c’est aussi apprendre une culture. …
• L’apprentissage des langues vivantes commencera plus tôt pour la première comme pour la seconde langue vivante : dès le CP pour la première langue vivante, dès la 5e pour la seconde langue vivante.”

> Adoption de la réforme du collège – Communiqué de presse – Najat Vallaud-Belkacem – 10/04/2015

> L’ambition de la réforme du collège pour l’allemand – Blog de Najat Vallaud-Belkacem mit schon über 50 Kommentaren dont “KP” :”ous ne sommes pas fonctionnaires mais missionnaires.”

> Communication en conseil des ministres : les grands axes de la réforme du collège – Brève du 11 mars 2015

La Nation française, un héritage en partage

15. April 2015 von

Schade, www.france-blog.info war nicht mit dabei, aber wir zeigen hier das Foto vom Twitter-Account von Gérard Larcher, dem Präsidenten des Senats:

Am Ende des Berichts, den wir hier vorstellen, steht ein Auszug aus den Mémoires d’espoir de Gaulles: « La France vient du fond des âges. Elle vit. Les siècles l’appellent. Mais elle demeure elle-même tout au long des temps. Ses limites peuvent se modifier sans que changent le relief, le climat, les mers qui la marquent indéfiniment. Y habitent des peuples qu’étreignent, au cours de l’Histoire, les épreuves les plus diverses, mais que la nature des choses utilisée par la politique, pétrit sans cesse en une seule nation. »

Öffentlich geförderte oder Arbeiten, die aufgrund öffentlicher Aufträge zu historischen Themen entstanden sind, bieten immer reichlich Stoff für Diskussionen.

<<< Download

Heute haben der Präsident des Senats, > Gérard Larcher und der Präsident der Nationalversammlung > Claude Bartolone Präsident Hollande den Bericht « La Nation française, un héritage en partage » übergeben, um den dieser die beiden Präsidenten nach den Attentaten im Januar am 20. Januar 2015 gebeten hat. Dahinter steht die Frage, wie kann das Zusammengehörigkeitsgefühl in der französischen Nation verbessert werden: Es geht um die Rolle der Schule, die Bevölkerungsbewegungen, die Verhältnisse zwischen Frankreich und und seinen überseeischen Territorien, das Verhältnis zwischen Staat und Religion und besonders zum Islam. Die Fragen, wie kann man sich für die Nation engagieren und das Netzwerk der lokalen gewählten Politikern werden untersucht.

> La Nation française, un héritage en partage – Documentation française

Download > La Nation française, un héritage en partage – Documentation française

“Ces évènements vous ont amené à me demander de réfléchir au « renforcement de l’appartenance républicaine » et à formuler une série de propositions susceptibles de raffermir le lien civique au sein de la nation. Tel est l’objet du présent rapport,” (S. 5) schreibt Gérard Larcher in seinen “Propos liminaire”. er erklärt u.a.: “Dans un contexte de crise persistante de la représentation et de montée de l’antiparlementarisme, il est donc primordial de replacer au coeur de la réaffirmation du contrat républicain le renforcement indispensable de la confiance de nos concitoyens dans leurs institutions représentatives.” (S. 6)

In seiner Einleitung erwähnt Larcher eine Verarmung der Sprache mit identifizierbaren Folgen für die Politik:

“Car, la pratique d’une novlangue, politiquement correcte, a affaibli la force des valeurs et des principes qui constituent le ciment de notre Nation et a conduit, progressivement, à détourner, d’abord le verbe, puis ensuite le regard, de situations qui devraient appeler, conformément pourtant à notre tradition historique, des réponses fermes et résolues.

Mon propos sera donc sans concession. Il s’attachera à « nommer » les problèmes et les voies de solution qui s’offrent à nous. Il pourra étonner, me concernant, par son ton peu habituel, mais les moments que nous vivons ne se prêtent plus à la tiédeur.”

Vgl. > Novlangue – Wikipédia

Die Themen dieses Berichts machen ihn zu einer interessanten Lektüre:

1. L’impérieuse urgence de restaurer nos repères
2. Le rôle de l’école
3. Le nécessaire contrôle des flux migratoires et l’accès à la nationalité française
4. La France « d’à côté »
5. Les cultes et l’idéal républicain
5.1 Les signes d’une crise profonde
5.2 La responsabilité des pouvoirs publics dans la gestion du fait religieux
5.3 Le rôle des États étrangers
5.4 La science et l’engagement des intellectuels musulmans, un motif d’espoir
6. Valoriser l’engagement républicain

Einige der Schlussfolgerungen: Übersetzung. s. u.

> “l’école de la République: L’école doit être au service de l’émergence d’un citoyen rationnel s’affranchissant de sa communauté. Cette ambition suppose certaines conditions, à commencer par l’autorité du maitre face à l’élève et la primauté de la transmission des savoirs sur tout pédagogisme.” S. 55 f.
> “Les politiques d’immigration doivent désormais être clairement revisitées au risque que les communautarismes ne disloquent la nation.” S. 55
> “Il est essentiel de mieux s’assurer de la capacité d’intégration sociale, économique et civique des demandeurs lors de l’admission au séjour.” S. 56
> “Pour le Sénat qui est avant tout le représentant des territoires, la restauration de ce sentiment d’appartenance nationale passe aussi par la résorption d’une scission territoriale qui s’opère entre une France des métropoles où se concentre les richesses et les savoirs, et une France « d’à côté » qui se dessinerait en creux.” S. 56
> “Le renforcement de la cohésion nationale passe aussi par l’instauration d’un dialogue franc et ouvert avec toutes les religions, et particulièrement avec l’Islam. Ce n’est pas à l’Etat de réformer l’Islam, mais il doit dire quel Islam il reconnaît, un Islam qui promeut ce sentiment d’attachement à la nation
au travers du respect de ses lois.” S. 57
> “L’engagement républicain, c’est d’abord l’engagement électif. Être élu, c’est en effet consacrer une partie de son temps et de sa volonté au service
des autres. Les 550 000 élus locaux que compte notre pays sont un atout formidable pour notre démocratie, pour le lien social et pour le maintien d’un aménagement concerté du territoire.” S. 57
> “La défense de la communauté nationale s’inscrit clairement dans la modernité face aux communautarismes qui nous replient les uns par rapport aux autres. C’est contre cela que nous devons nous dresser avec force.” S. 58

Einige der Schlussfolgerungen: Übersetzung H.W.

> “Die Schule der Republik: Die Schule muss der Ort sein, wo der vernunftbegabte Bürger sich aus seiner Gemeinschaft lösen kann ( = bei uns würde man sagen, er soll selbständig werden… N.d.l.r.) Diese Absicht verlangt verschiedene Voraussetzungen, angefangen von der Autorität des Lehrers bis zum Vorrang des Wissens vor allen Pädogogismen.” (Da bekommt man richtig Lust, den ganzen Bericht zu übersetzen! N.d.l.r.) S. 55 f.
> “Die Einwanderungspolitik muss künftig klar hinsichtlich der Gefahren der Gemeinschaften, die den Zusammenhalt der Nation gefährden, überdacht werden.” S. 55
> “Man muss unbedingt die Fähigkeit der Antragsteller zur sozialen, wirtschaftlichen und bürgerlichen Integration bei der Aufenthaltsbewilligung sichern” S. 56
> “Für den Senat, der vor allem ein Repräsentant der Territorien ist, bedeutet die Wiederherstellung des Zusammengehörigkeitsgefühls der Nation, die Aufhebung der territorialen Spaltung, die sich zwischen Frankreich der Metropolen, qo sich die Reichtümer und das Wissen konzentrieren und dem Frankreich “nebendran” abzeichnet.” S. 56
> “Die Verstärkung des nationalen Zusammenhalts erfolgt auch durch die Einrichtung eines offenen Dialogs mit allen Religionen und vor allem mit dem Islam. Der Staat muss nicht den Islam reformieren, aber er muss sagen, welchen Isalm er anerkennt, ein Islam, der dieses Gefühl der Bindung an die Nation qua Respekt ihrer Gesetze fördert.” S. 57
> “Das republikanische Engagement, das ist in erster Linie das Engagement der gewählten Abgeordneten (élu=gewählte Volksvertreter in Frankreich: Sénateurs,députés, conseillers, etc.). Gewählt zu werden, das heißt, man widmet einen Teil seiner Zeit und seines Willen zugunsten des Dienstes an anderen. Die 550.000 lokalen Abgeordneten/Volksvertreter, die es in unserem Land gibt sind ein hervorragender Trumpf für unsere Demokratie, für das soziale Band und für die Beibehaltung einer abgestimmten Ordnung unseres Territoriums.” S. 57
> “Die Verteidigung des nationalen Gemeinschaft ist Teil einer Modernität gegenüber den “communautarismes” / “Vergemeinschaftungen” die uns alle betreffen. Gegen sie müssen wir mit aller Kraft vorgehen.” S. 58

Mit einer Liste der Gespräche, die die der Autor dieses Berichts geführt hat: S. 59 ff. und einer Bibliographie: S. 61 ff.


Zum Vergleich:
> Dialog über Deutschlands Zukunft – Projekt der Budnesregierung

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