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Lesebericht: Guide pratique pour enseigner les classiques
Les fables de La Fontaine

17. April 2014 von H. Wittmann

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Deutsch-französisches Treffen in Berlin zwischen Staatsminister Roth und Staatssekretär Désir

14. April 2014 von H. Wittmann

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Dies ist der 2000. Artikel auf unserem Blog.

Der jüngst ernannte Staatsekretär für europäische Angelegenheiten Harlem Désir, PS, ist auch mit der Aufgabe des Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit betraut worden. Am Tag nach der Amtsübergabe ist er nach Berlin gereist, um seinen Amtskollegen Michael Roth, SPD, zu besuchen.

Pressemitteilung
> Deutsch-französisches Treffen in Berlin zwischen Staatsminister Roth und Staatssekretär Désir:
“Europa-Staatsminister Michael Roth hat heute (11.04.) in Berlin den französischen Staatssekretär für Europäische Angelegenheiten im französischen Außenministerium, Harlem Désir, zu einem Gespräch getroffen.”

Staatsminister Roth sagte u.a.: “Gemeinsam treten wir für ein Europa des sozialen Zusammenhalts und der Solidarität ein. Jetzt die Grundlagen zu schaffen für nachhaltiges und stabiles Wachstum, muss an der Spitze der europäischen wie auch der deutsch-französischen Agenda stehen. Ein besonderes Herzensanliegen ist uns dabei der Kampf gegen die dramatisch hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa.” Und: “Ich habe das große Interesse der Bundesregierung an einem Gelingen des kraftvollen Reformkurses in Frankreich bekräftigt. Deutschland steht bereit, als engster Partner seinen Beitrag dazu zu leisten. Ein wirtschaftlich starkes und zugleich stabiles Frankreich liegt im deutschen und französischen Interesse.”

> Gemeinsam für die deutsch-französische Zusammenarbeit – Website des Auswärtigen Amtes

Mit diesem Artikel kann man wieder einmal die Vorteile von Twitter und den deutsch-französischen Beziehungen zeigen:

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Vos excursions I :
Vous avez déjà visité le département Meuse?

14. April 2014 von H. Wittmann

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Website? Design? Diese Seite ist einfach prima gemacht. Lädt zum Entdecken des Departement Meuse ein! Reichhaltige Information. Wenn Sie sich hier umgucken, steht Ihr nächstes Ausflugsziel fest !

http://tourisme-meuse.com/

> Centenaire 14-18 en Meuse – Auf unserem Blog> Centenaire: 1914-1918

Regardez !> La liste des acitivités en Meuse Entre autres:

> Musée européen de la bière – 55700 Stenay

> Ferme du Valonn – 55150 Moirey-Flabas-Crepion

> Exposition Raymond Poincaré à Sampigny

> Brochures et documents

Unser Tipp:
> 5e Marche Gourmande du Val Dunois
Brieulles sur Meuse – Le 27 avril 2014 – 10h30 – 10h30 Dimanche
“Départ entre 10 h 30 et 13 h de la salle des fêtes de Brieulles-sur-Meuse (55110). Balade pédestre et familiale de 12 km environ avec repas du terroir servi tout au long du circuit, dégustations et animations. Tarifs : 25 euros adulte, 12 euros – de 12 ans, gratuit – de 6 ans. Uniquement sur inscription avant le 17 avril 2014. Renseignements au 03 29 80 82 27 ou tourisme@dun-sur-meuse.com.”

> Meuse – Département 55

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Lesebericht: Jean Echenoz, 14

11. April 2014 von H. Wittmann

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Sommerplanung 2014 III – Tour de Manche – Entlang des Ärmelkanals mit dem Fahrrad durch die Bretagne und Südengland

10. April 2014 von H. Wittmann

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Beide Seiten des Ärmelkanals können Radfahrer entlang der Fahrradroute „Tour de Manche“ (Ärmelkanal-Tour) entdecken. Über 1.200 Kilometer für die neue Fahrradstrecke vom südenglischen Poole bis Plymouth, wo der Ärmelkanal nach Roscoff überquert wird. Von hier setzt sich die Radtour entlang der Nordküste der Bretagne bis ins normannische Cherbourg und zurück nach England fort. Unterwegs können Urlauber steile Felsküsten, malerische Dörfer und urige Festungen entdecken.

Die Rundstrecke kann an jedem beliebigen Punkt begonnen und beendet werden, sodass kurze Tagesausflüge entlang der Tour de Manche genauso gut möglich sind wie mehrwöchige Radwanderungen. Verschiedene Fährverbindungen ermöglichen das Übersetzen von Frankreich nach England und zurück. Das Fahrrad kann hier problemlos mit an Bord genommen werden.

In der Bretagne zeigt sich die Natur hinter jeder Kurve in einem anderen Kleid. Vorbei an den bizarr geformten Felsen der Rosa Granitküste führt der Radweg durch Dünen und Heide zum 70 Meter hohen Kliff „Cap Fréhel“. Von hier folgt die Route der Smaragdküste bis zur malerischen Altstadt von Saint-Malo, die wie eine steinerne Festung im Meer liegt. Vorbei an der Austernstadt Cancale erreichen Radfahrer dann die berühmte Bucht des Klosterbergs Mont-Saint-Michel.

Je nach Streckenabschnitt stellt die Tour de Manche unterschiedliche sportliche Herausforderungen. So sind beispielsweise die kurzen und flachen Etappen an der Rosa Granitküste und der Smaragdküste gut für Hobby-Radler geeignet, während die steile Strecke von der Bucht von Morlaix bis nach Lannion sportbegeisterten Aktivurlaubern gefallen wird. Über die französische Incoming-Agentur Abicyclette können Urlauber bereits Pakete mit Übernachtungen, Gepäcktransfer, Fahrradverleih, Kartenmaterial, 24-Stunden-Notfallservice und anderen Leistungen buchen.

Weitere Informationen zur Tour de Manche:
> www.tourdemanche.com (engl.) und bei > Incoming-Agentur Abicyclette (franz.).


Unter www.cycling.brittanytourism.com finden Sie Informationen zu anderen Radrouten in der Bretagne.

Mehr infos:

Atout France – Französische Zentrale für Tourismus
Postfach 100128
D – 60001 Frankfurt am Main
info.de@rendezvousenfrance.com
www.rendezvousenfrance.com

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Sommerplanung 2014 II:
In die Champagne mit dem Fahrrad

9. April 2014 von H. Wittmann

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Wenn das alles so weitergeht, müssen wir bald mit der Planung für die Sommerferien anfangen. Dieses Jahr im Sommer zuerst nach > Rinteln ins Weserbergland. Und dann wird geradelt? Mal gucken. Wenn man aber erstmal weiß, wo man entlangradeln kann, dann muss man nur noch das Fahrrad putzen (oder am Zielort leihen) und die Sachen zusammensuchen.

Foto - Aube en Champagne Tourisme - Radfahren

Foto: Aube-en-Champagne-Tourisme

<<< Download Radkarte « Aube en Champagne »

Troyes (Frankreich), 8. April 2014. Das französische Departement „Aube en Champagne“, süd-östlich von Paris, gibt jetzt eine neue Radwanderkarte in deutscher Sprache heraus. Auf einen Blick erfährt der Besucher mehr über die speziellen Radwege „vélovoies“ und über 24 Rundtouren auf kleinen, wenig befahrenen Landstraßen. Auch komplette Radpauschalen werden angeboten. Ein Gütesiegel steht für die Qualität des Empfangs und für spezielle Leistungen für Radtouristen.
Die > neue Radwanderkarte „Aube mit dem Rad“ kann beim Fremdenverkehrsamt „Aube en Champagne“ kostenlos angefordert werden.

Foto: Aube-en-Champagne-Tourism

Auf der Karte ist der Streckenverlauf der „vélovoies“ zu erkennen. Das sind speziell angelegte, asphaltierte Wege, die für Radfahrer, Fußgänger und Inlineskater zugänglich sind, nicht aber für motorisierte Fahrzeuge. Über 42 Kilometer führt eine „vélovoie“ von Troyes, der Hauptstadt des Departements bis zu den Großen Seen. Damit liegen gleich mehrere touristische Höhepunkte an der Strecke. Troyes, die Schöne aus dem Mittelalter mit ihrer Kathedrale und neun Kirchen im Stadtzentrum ist für Glasmalerei bekannt. Östlich von Troyes erstreckt sich der beeindruckende regionale Naturpark Forêt d’Orient über 80.000 Hektar. In diesem waldreichen Gebiet gibt es drei riesige Stauseen und unzählige Teiche. Der größte, der Lac d’Orient hat eine Fläche von 2.500 Hektar gefolgt vom Lac du Temple mit 1.800 Hektar und dem Lac Amance mit 490 Hektar. Im Sommer sind die Seen ein Paradies für Wassersport aller Art. 25 Kilometer „vélovoie“ führen nördlich von Troyes, von Barberey-St-Sulpice nach Saint-Oulph durch das obere Tal der Seine.

Foto: Aube-en-Champagne-Tourisme Hobby Rahn Galerie

Da das Département in der Champagne in Frankreich liegt, wird Radeln zum Genuss. Der berühmte Champagner kommt von hier und wird zu allen erdenklichen Gelegenheiten angeboten. Die renommierten Champagnerkeller sind zu besichtigen, und besonders lohnen die Weinlagen der > „Côte des Bar“. Man kann auch erfahren, was sich hinter „AAAAA“ verbirgt. Die Andouillette aus Troyes ist eine ganz besondere französische Spezialität, eine Wurst die kräftig gewürzt ist, wobei der Innereiengeschmack stärker hervortritt. Die „Association Amicale des Amateurs d’Andouillettes Authentique“ wacht über erstklassige Qualität.
Neben den „vélovoies“ sind weitere 24 Rundtouren auf kleinen, wenig befahrenen Landstraßen verzeichnet. Sie sind 21 bis 81 Kilometer lang und mit Hilfe eines Farbleitsystems, in vier Kategorien von „sehr einfach“ bis „sehr schwierig“ unterteilt. Bevor man zu diesen Touren startet, sollte man jedoch die GPS-Daten herunterladen. Die Sehenswürdigkeiten, die die Radler auf diesen Strecken erwarten, sind auf der Rückseite der Karte beschrieben. Schlösser, Kirchen, Champagnerkeller, Käse- oder Puppenmuseen, Blumendörfer oder eine Kristallmanufaktur säumen den Weg.

Die Karte gibt auch über die Adressen der örtlichen Tourist Infos Auskunft und informiert über das Gütesiegel > “La Champagne à vélo” (Die Champagne mit dem Fahrrad). Dieses Label wurde vom regionalen Fremdenverkehrsamt in Zusammenarbeit mit den Fremdenverkehrsämtern der Departements ins Leben gerufen. Es steht für die Qualität des Empfangs und für spezielle Leistungen für Radtouristen.

Informationen erteilt dass Fremdenverkehrsamt > „Aube en Champagne Tourisme“, 34 Quai Dampierre, 10000 Troyes, FRANKREICH, > www.aube-champagne.com/de und bietet auf Anfrage auch mehrtägige Radpauschalen an.

Auf unserem Blog:

> Fahrradfahren in Frankreich

> Sommerplanung 2014 I: Mehr als 1.000 Kilometer Radwege in der Vendée an der französischen Atlantikküste

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La déclaration de politique générale du Premier ministre Manuel Valls

8. April 2014 von H. Wittmann

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> Le discours de politique générale de Manuel VALLS, Premier ministre, à l’Assemblée nationale. (Seul le prononcé fait foi.)

> Les annonces-clés de la déclaration de politique générale de Manuel Valls – SIte du Gouvernement français

> Qu’est-ce qu’une déclaration de politique générale ? – Site du Gouvernement français

306 Abgeordnete sprachen der Regierung ihr Vertrauen aus, 293 stimmten dagegen.

> La déclaration de Manuel Valls en 3 minutes – LE MONDE


La déclaration de politique générale de Manuel… von lemondefr


<<< Kommentare auf Twitter zur Déclaration de politique générale du Premier ministre Manuel Valls

291 Abgeordnete der PS sind in der Nationalversammlung. Die absolute Mehrheit benötigt 289 Sitze.

Die Zeitung Les Échos hat heute klar und präzise das hohe Risiko beschrieben, dass der Premierminister Manuel Valls mit der Vertrauensfrage (Art. 49.3) nach seiner Déclaration de politique générale heute eingeht:

> Vote de confiance : les dangers d’un exercice… facultatif – Les Échos 8 avril 2014

Scheitert Valls, erhält er nicht das Vertrauen der absoluten Mehrheit, also mindesten 298 Abgeordnete, sind die Tage des Kabinetts Valls gezählt. dann muss er dessen Demission beim Präsidenten einreichen, der ihn gleich wieder ernennen könnte…

> Le discours de politique générale de Manuel VALLS, Premier ministre, à l’Assemblée nationale. (Seul le prononcé fait foi.)

Die ersten beiden Sätze klinngen wie: “Ich habe verstanden.”:
“Trop de souffrance, pas assez d’espérance, telle est la situation de la France.
Et c’est conscient de cette réalité que je me présente devant vous.”

Der Premierminister sagte u.a. zum Thema Verschuldung:
“Je suis pour le respect de nos engagements, pour le sérieux budgétaire, pas pour l’austérité !”

Aber man hört eine kleine Einschränkung, wie eine Bemerkung oder ein Hinweis an die europäischen Partner:

“Ce nécessaire équilibre, nous allons, à nouveau, l’expliquer à nos partenaires européens. La reprise économique est là, mais elle est fragile. Nous devons l’entretenir comme un feu naissant, l’accompagner. Et les efforts que nous faisons sur la réduction de nos déficits, sur nos réformes structurelles, sur la compétitivité des entreprises, sur le coût du travail, ne doivent pas être balayés par un niveau trop élevé de l’euro. Il est aujourd’hui 10% plus cher qu’à l’été 2012 ; ce qui évidemment pèse sur nos exportations.”

Die Ausführungen zu Europa zeigen den Premierminister als einen überzeugten Europäer:

“La Banque Centrale Européenne mène une politique monétaire moins expansionniste que ses consœurs américaine, anglaise ou japonaise. Et c’est dans la zone euro que la reprise économique est la moins vigoureuse. Ce sujet,
qui va d’ailleurs être au cœur des prochaines élections européennes, je veux l’aborder très directement. Car il
appartient à l’Europe d’apporter des réponses concrètes aux attentes des peuples. Ce qui est essentiel, c’est de remettre l’Union Européenne sur le chemin de la croissance au travers de politiques de grands investissements, des politiques pour l’emploi, notamment tournées vers la jeunesse. Sinon, tous les efforts de réduction des déficits
seront vains. Et je ne veux pas que cette magnifique aventure qui a uni notre continent perdre son éclat et finalement sa logique. Je reste convaincu que la France ne peut pas se passer de l’Europe et que l’Europe ne peut pas se passer de la France. Et je suis très attaché à la solidité du couple Franco-allemand.”

Mehr zur Déclaration de politique générale bald hier.

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L’allocution de S.E. M. l’Ambassadeur Gourdault-Montagne à l’occasion de la remise du prix des lycéens allemands 2014

8. April 2014 von H. Wittmann

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Auf unserem Blog:

| Unser TV-Studio | Die Videos auf diesem Blog |Der Computer im Französisch-unterricht | Centenaire 1914-1918 | Nachgefragt:Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche | L’interview: OFAJ/DFJW | 50 ans Traité de l’Élysée: 64 articles | Françallemagne 2.0 | Au revoir…. bonjour www.qwant.com | Sommeruni Rinteln | La remise du Prix des lycéens allemands 2014 au Salon du livre à Leipzig: 3 Videos und 250 Fotos| Französisch lernen? | Web 2.0 |


Am Freitag, 14. März 2014, anlässlich der Verleihung des Prix des lycéens allemand auf der Leipziger Buchmesse hat der Botschafter der Französischen Republik in Deutschland, > S.E. M. Gourdault-Montagne sich in einer Ansprache an die Jurymitglieder gewandt und sich für das Engagement aller an diesem Wettbewerb beteiligten Schüler bedankt.

Der Jugendliteratur-Preis geht auf den französischen Prix Goncourt des lycéens zurück und ist eine Gemeinschafts-initiative des Institut français Deutschland und des Verlags Ernst Klett Sprachen. Er wird von den Kultusministerien der Länder, der Leipziger Buchmesse und dem Unternehmen EDF Deutschland unterstützt.

Éric Sanvoisin, Le parloir, hat den Prix des lycéens allemands 2014 gewonnen.

Der Frankreich-Blog war mit dabei:

> Prix des lycéens allemands – Leipzig 2014 -Lesung im Institut français de Leipzig
> Die Preisverleihung des Prix des lycéens 2014 auf der Leipziger Buchmesse (II)
> Die Preisverleihung des Prix des lycéens 2014 auf der Leipziger Buchmesse (I)
> Prix des lycéens allemands 2014 – Lesung im Institut français in Leipzig
> Prix des lycéens allemands 2014 – Les groupes de travail à l’Institut français
> Prix des lycéens allemands 2014 – Le jury
> Prix des lycéens allemands 2014 Débat à l’Institut français de Leipzig (II)
> Prix des lycéens allemands 2014 Débat à l’Institut français de Leipzig (I)

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Iris Radisch im Gespräch über Albert Camus

7. April 2014 von H. Wittmann

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"Le monde absurde ne reçoit
qu’une justification esthétique."
Albert Camus, Carnets II

Albert Camus, Oliver Jordan,
Privatbesitz, 130 x 90

“Als Antwort auf das Absurde in der Welt entwickelte > Albert Camus eine Ästhetik, die er mit der Autonomie der Kunst begründet, und die er zugleich den Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts entgegensetzt.” HW

Der Veranstaltungstipp: Mittwoch, 9. April 18h30 | Schauspiel Stuttgart, Bühne Nord, Löwentorstr. 68, 70376 Stuttgart

Am Mittwoch spricht die Literaturkritikerin und Feuilleton-Leiterin der Wochenzeitung Die Zeit Iris Radisch über Albert Camus und stellt Auszüge ihrer von der Kritik hochgelobten Biografie „Das Ideal der Einfachheit“ des Dichters und Philosophen des Absurden vor.

Für sie ist Camus immer noch sehr aktuell: „Schon zu Lebzeiten war er ein Mythos, der bestaussehende französische Schriftsteller aller Zeiten und einer der bedeutendsten Denker und Autoren seines Jahrhunderts. Man nannte ihn einen Moralisten, eine Ikone des unbestechlichen Intellektuellen, der die großen Menschheitsträume von der Transzendenz, von der Geschichtsutopie und von der Liebe wie Seifenblasen platzen ließ. “

Online gibt es auch nochmal den ganzen Radischs Artikel über Camus zu lesen, der letztes Jahr zu seinem 100. Geburtstag erschienen ist:
> Albert Camus “Er sagte: Hab keine Angst!”

Im Anschluss an dieses Gespräch wird um 20h00 Caligula von Camus gezeigt.

Auf unserem Blog:

> Albert Camus (1913-1960) Geburtstagsfeier im Literaturhaus Stuttgart. Iris Radisch liest aus ihrer Biographie

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Gouverner n’est pas facile – comment on garde sa majorité

7. April 2014 von H. Wittmann

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Jacques Le Goff, 1924-2014

5. April 2014 von H. Wittmann

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Auf unserem Blog:

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Im Alter von 90 Jahren ist Jacques Le Goff am 1. April 2014 in Paris gestorben. Er war einer der bekanntesten Historiker Europas und ein Spezialist für die Geschichte des europäischen Mittelalters. Er gehörte zu den Historikern, die sich auf die Annales-Schule beriefen, zu denen auch Lucien Febvre (1878-1956) und Marc Bloch (1886-1944) (> Apologie der Geschichtswissenschaft oder Der Beruf des Historikers) gehörten. > Zahlreiche Werke liegen auch in deutscher Übersetzung vor und weisen ihn als überragenden Kenner des Mittelalters und exzellenten Vertreter der »Nouvelle Histoire« aus.An der monumentalen Studie »Ludwig der Heilige« arbeitete Le Goff über 15 Jahre; es handelt sich zweifellos um die umfassendste und bedeutendste Biographie über den französischen König aus der Feder eines Historikers der Annales-Schule.


> Du lundi 7 au vendredi 11 avril, 20h – 20h30 – A voix nue “Jacques Le Goff”, rediffusion de la série d’entretiens réalisée par Emmanuel Laurentin en 2004


Er wächst in Toulon auf und entdeckt die Geschichte mit der Lektüre von Walter Scotts Ivanhoe. (1) Er besucht das Lycée Louis-le-Grand in Paris, dann studiert er Geschichte an der École Normale Supérieure. Es folgt ein Sudienjahr in Prag. 1950 besteht er die Agrégation. 1952/53 ist er an der École française de Rome, wird 1954 Assistent an der Universität Lille und bekommt 1958 einen Forschungsauftrag CNRS Centre national de la recherche scientifique. 1960 nahm Fernand Braudel ihn in die 6. Sektion der École Pratique des Hautes Études in Paris auf, wo Le Goff 1962 Professor wurde. 1o Jahre später wurde er Nachfolger Braudels als Leiter der Sektion bis zu seiner Emeritierung 1977. Ab 1967 war er im Herausgebergremium der > Zeitschrift Annales.


Jacques Le Goff über “La nouvelle histoire”: ” Cette histoire aussi, elle se veut mais non pas d’une façon brouillonne, d’une façon structurée, explicative, une histoire totale. Une histoire justement qui ne prenne pas seulement la surface des événements, qui ne prenne pas seulement les grands hommes et chez ces hommes leurs vies officielles, leurs vies extérieures, Mais qui prenne les sociétés et les hommes tout entiers, depuis leurs vies matérielles, la façon dont ils s’habillent, la façon dont ils mangent, la façon dont ils pensent. Et là encore comment, derrière leurs idées et leurs concepts, ils ont ces façons de penser presque automatiques, quotidiennes que l’on appelle des mentalités. Eh !bien, il faut dans cette intégration à l’explication du passé d’hommes, de groupes sociaux, de sociétés toutes entières, intégrer, je dirais presque au premier chef, l’imaginaire.” in:

La “nouvelle histoire” présentée par Jacques Le Goff Jalons -INA


Präsident Hollande würdigte das Leben und Werk von Jacques Le Goff: “„Als anerkannter Mittelalterexperte beschäftigte er sich mit den alltäglichsten Aspekten dieser Epoche. Er vermochte es, aus der Geschichte diese langen Bewegungen herauszulesen, die das Bewusstsein und die Vorstellungswelt prägen. Er war zudem ein Intellektueller, der sich in die Kontroversen seiner Zeit aktiv einbrachte, ein eiserner Verfechter der republikanischen Bildung, überzeugter Europäer und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit. Seiner Familie und seinen Freunden gilt mein aufrichtiges Beileid.“ – Website der Französischen Botschaft in Berlin

Bei Klett-Cotta sind z. Zt. von Jacques Le Goff vier Titel lieferbar:

Ludwig IX. (1214-1270), der erste und einzige heiliggesprochene König Frankreichs ist neben > Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen (1194-1250) die herausragende Herrschergestalt des 13. Jahrhunderts. Ludwig wird zur nationalen und mythischen Identifikationsfigur der Franzosen wie sein kaiserlicher Gegenspieler für die Deutschen. Jacques Le Goff, zeigt in seiner Biographie > Ludwig der Heilige den König als Heiligen, Kreuzfahrer und Friedensstifter und entfaltet das Bild seines Jahrhunderts. Le Goff erzählt die Herkunft des Königs, eine Geburt 1214, der frühe Tod des Vaters, die Bedeutung des Großvaters, die Regentschaft seiner Mutter, Blanka von Kastilien, die Heirat mit Margarete von Provence und der erste Kreuzzug (1248-1254). Der König gerät in Gefangenschaft und kommt durch die Zahlung eines Lösegeldes frei. Schließlich kehrt er nach dem Tod der Mutter in das damalige Frankreich zurück, regiert und reformiert sein Königreich und stirbt 1270 vor Tunis während eines zweiten, gescheiterten Kreuzzuges.

Jacques Le Goff, > Ludwig der Heilige
Aus dem Franz. von Grete Osterwald Leinen, Fadenheftung, 3 Lesebändchen, eingelassenes Titelschild, mit farb. Tafelteil, mehrere Stammtafeln und Karten, Schuber (Original: Saint Louis. Gallimard, Paris, 1996) – 1050 Seiten, ISBN: 978-3-608-91834-2.

Er erhielt zahlreiche Preise: 1987 den »Grand Prix National d‘histoire du ministère de la Culture«, 1991 die »médaille d´or du CNRS«, 1994 den Hegelpreis der Stadt Stuttgart, 1996 den »grand prix Gobert de l´Académie française«, 1997 den »grand prix d´histoire de la Ville de Paris«.

(1) Vgl. Philippe-Jean Catinchi, Historien médiéviste. Jacques Le Goff, LE MONDE, 3 avril 2014.

Leider bleiben die folgenden Links evtl. nicht längere zeit gültig:

> Jacques Le Goff – France-Culture

> Jacques Le Goff – France Inter

> Au fil des ondes : Jaques Le Goff

Hans-Jürgen Heinrichs > Zum Tod von Jacques Le Goff – Geschichte als Wissenschaft und als Erzählung – NZZ, 2. April 2014, 15:53

Nicolas Truong, > Jacques Le Goff, mort d’un « ogre historien » Le Monde 01.04.2014 à 11h55

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Napoleon III. Vorlesung von Éric Anceau: 600 Zuhörer

4. April 2014 von H. Wittmann

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Louis-Napoleon, der Neffe des Kaisers Napoleon I. war kürzlich Thema in der Vorlesung von > Éric Anceau im Amphitéâtre Richelieu in der Sorbonne. 600 Zuhörer! Das genügt, um anzumerken, dass Napoleons III. heute noch oder wieder eine Faszination auf uns ausübt:

Foto: Eric Anceau, 2014.

Napoleon III? Schüler in Augsburg ! Im Exil auf Schloß Arenenberg. Staatsstreich in Straßburg, 1832, exiliert in die USA, Staatsstreich in Boulogne-sur-Mer, 1840, zu lebenslanger Haft im Fort Ham verurteilt, 1846 aus der Haft, in der viele Schriften verfasst hat, geflohen und im Dezember 1848 zum 1. Staatspräsidenten mit 6,5 Mill. Stimmen gewählt. 3., diesmal erfolgreicher Staatsstreich am 2. Dezember 1851, (Wieder-)Einführung des Kaiserreichs. Das Second Empire dauert bis zum September 1870 und verleiht Frankreich einen beeindruckenden wirtschaftlichen Aufschwung.

> Éric Anceau auf Facebook

Auf einer Veranstaltung von > Wikistage hat Éric Anceau kürzlich die Frage beantwortet: > Warum sollte man Napoléon III heute kennen?

> Nachgefragt: Eric Anceau, Napoléon III

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INA : Jacques Dutronc – Il est cinq heures, Paris s’éveille

4. April 2014 von H. Wittmann

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Comment résister au plaisir de montrer ici ce film merveilleux qu’INA a montré sur sa page de Facebook :

> Mars 2014 : Un voyage à Paris VII
> Un voyage à Paris VI
> Paris – März 2014
> Ein Aprilwochenende in Paris
Manchmal wird der Frankreich-Blog auch zur Reiseagentur: > Für einen Tag nach Paris
> 32 Artikel auf diesem Blog über Paris

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Der NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages

4. April 2014 von H. Wittmann

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Aus Anlass der ersten Sitzung des NSA-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundetstages möchten wir an das Gespräch am 13. Februar 2013 mit der Senatorin Catherine Morin-Desailly in Rouen > Nachgefragt: Catherine Morin-Desailly und die Mission commune d’information des Senats zum Internet erinnern. Anlass des Gesprächs die Mission d’information commune > « Nouveau rôle et nouvelle stratégie pour l’Union européenne dans la gouvernance mondiale de l’Internet », die im vergangenen November ihre Arbeit im Senat aufgenommen hat. Catherine Morin-Desailly ist ihre Berichterstatterin.

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