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Deutsch-französischer Tag im Treffpunkt Klett in Stuttgart

25. Januar 2012 von H. Wittmann

Wir haben im Treffpunkt von Klett in Stuttgart den Deutsch-Französischen Tag 2012 mit einem Konzert von Gilles Floret gefeiert. Lehrer und Schüler sangen mit.

> Gilles Floret chante Bataillon d’amour et Chanson d’automne

> Gilles Floret

Présidenteille 2012 / Präsidentschaftswahlen in Frankreich (II)

24. Januar 2012 von H. Wittmann

Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

In Frankreich spielt das Internet bei den beiden kommenden Wahlen, den Präsidentschaftschaftswahl und den Wahlen zur Nationalversammlung, eine besondere Rolle:

> La cartographie de la blogosphère politique
LE MONDE
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Die Verteilung der Seiten nach politischen Parteifreien. Droite: 204, Gauche 403, Extrême 134, Grüne 86, Cnetre 103 = 1035 Websites/Blogs 2011, während es 2007 noch 1755 Websites/Blogs waren.

> Politicosphère
“L’institut d’étude Linkfluence et le service politique du Monde.fr observent et décryptent la vie des partis politiques sur la Toile, en vue de la présidentielle 2012.”

> Présidentielles 2012 -Präsidentschaftswahl in Frankreich 2012
> Présidentielles 2012: Candidats, sondages, médias – www.romanistik.info

Elysée-Festvortrag von Prof. Dr. Günther Nonnenmacher:
Deutsch-französische Beziehungen in Zeiten der Krise

24. Januar 2012 von H. Wittmann

Am Montag, 23. Januar 2012, fand in der > neuen Stadtbibliothek am Mailänder Platz in Stuttgart der Elysée-Festvortrag von Prof. Dr. Günther Nonnenmacher Deutsch-französische Beziehungen in Zeiten der Krise statt.

Die Leiterin des Kulturamtes der Stadt Stuttgart, Frau Susanne Laugwitz-Aulbach, und Dr. Peter Theiner (Bosch-Stiftung),

Michel Charbonnnier, Französischer Generalkonsul in Stuttgart Director des Institut français Stuttgart, und Professor Dr. Wolfram Pyta begrüßten den Gast des Abends:

Aus der Ankündigung des Internationales Zentrums für Kultur- und Technikforschung IZKT: “Krisen hat es in den deutsch-französischen Beziehungen immer gegeben – sei es aus sachlichen Gründen, sei es, weil sich die handelnden Personen nicht gut verstanden. Das ist dieses Mal anders: die Finanz- oder Euro- oder Schuldenkrise stellt grundsätzliche Fragen der europäischen Integration (Stichwort Wirtschaftsregierung) und lässt nicht viel Raum für Formelkompromisse – etwa über die Rolle des künftigen ESM oder die künftige Fiskalpolitik –, auf die man sich früher geeinigt hat. Ob es zu einem qualitativen Integrationssprung oder ob es zu einer Rückbildung der Integration kommt, hängt dieses Mal davon ab, ob sich Berlin und Paris über substantielle Fragen einig werden.

Günther Nonnenmacher ist Journalist und Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Er studierte in Freiburg im Breisgau, Frankfurt am Main und an der Universität Heidelberg Politikwissenschaft, Geschichte, Staatsrecht und Philosophie. Seit 2009 ist er Honorarprofessor für Politik- und Kommunikationswissenschaft an der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie der Universität Leipzig.

Der Elysée-Festvortrag erinnert jährlich an die Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags am 22. Januar 1963.”

Prof. Dr. Günther Nonnenmacher vermittelte eine spannende Analyse des gegenwärtigen Stands der deutsch-französischen Beziehungen. Er zweifelt daran, ob die gegenwärtige Krise nur als Schuldenkrise bezeichnet, denn sie sei vor allem eine Krise der Währungsunion. Ihre Auflösung sei kein gangbarer Weg, bedenkt man, wie stark der Euro trotz der Krise geblieben sei. Die Folgen einer eventuellen Auflösung der Währungsunion seien unabsehbar mit einer raketenhaften Aufwertung der DM verbunden mit allen Schäden für die Exportwirtschaft. Zugleich würde die Drachme dramatisch abgewertet werden. In Bezug auf Griechenland fielen einige deutliche Worte hinsichtlich des Fehlens einer soliden Finanzverwaltung oder dem Fehlen eines Katasters. Ein Austritt aus der Währungsunion ist in den Verträgen nicht vorgesehen, für Griechenland bliebe nur der Austritt aus der EU.

Wenn die Auflösung der Währungsunion keine Perspektive ist, bleibe nur der Weg einer stärkeren Vereinheitlichung über den Fiskalpakt zu einer Fiskalunion, ein “Roßkur”, wobei auch die Unterschiede des Renteneintrittsalters in den Mitgliedstaaten anzupassen seien. Nach dem Versuch François Mitterrands 1981 das Gemeinsame Programm zu verwirklichen, das 1983 in einer schmerzlichen Prozedur “la rigueur” zurückgestutzt wurde, mag kaum noch ein Politiker in Frankreich dieses Wort benutzen. Nonnenmacher konstatiert zwischen Deutschland und Frankreich eine Annäherung der Standpunkte in der Krise. Die Hilfen für Griechenland habe die Spekulation der Märkte erst recht angeheizt. Hier seien Fehler gemacht worden. Allerdings gebe es auch Warnungen wie die des Luxemburger Premierministers Jean-Claude Juncker vor einem deutsch-französischen Direktorium. Auf die Frage, wer in der Krise. beherzter geführt habe, antwortet Nonnenmacher, beide Staaten seien in der Krise Getriebene. Allerdings habe sich in der Krise auch wieder bestätigt, dass sie in Europa nicht zu ohne die deutsch-französische Zusammenarbeit nicht zu lösen sei.

> Übersicht der Elysée-Vortragsreihe

Einlass auf Einladung.
Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

Der deutsch-französische Tag in der Thomas-Mann-Schule in Lübeck

24. Januar 2012 von H. Wittmann

Der gestrige deutsch-französische Tag in der Thomas-Mann-Schule in Lübeck gab den Schülern der Französischkurse Gelegenheit ihr Sprachwissen zu demonstrieren und zusammen Neues hinzuzulernen. Sieht man sich die > Dokumentation des Tages auf der Website der TSM an, ist es so, als wäre man dabeigewesen:

In der Aula wurden französische Szenen aufgeführt:

Referate über den > Elysée-Vertrag von 1963:

Die Sieger des Vorlesewettbewerbs:

> Ein Tag im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft

Photos: Christina Dudzik

Saarland: Fünfter Französischlehrertag: „Französisch: Vielfalt und Vernetzung“

23. Januar 2012 von H. Wittmann

Der Französischlehrertag richtet sich an interessierte Lehrerinnen und Lehrer, Referendare und Lehramtsstudenten, die im Saarland, Rheinland-Pfalz und der gesamten Großregion unterrichten und sich fortbilden möchten. Im Mittelpunkt des fünften Französischlehrertags, der am 2. Februar an der Universität des Saarlandes stattfindet (Aula, Geb. A 3.3), steht das Thema „Französisch: Vielfalt und Vernetzung“. In diesem Jahr bieten zwölf Ateliers Anregungen dafür, wie literarische Texte, Chansons und Filme in den Unterricht einbezogen werden können. Außerdem geht es darum, interkulturelle Kompetenzen zu fördern und verschiedene Fremdsprachen besser zu vernetzen.

Ein Atelier ist auch dem Französischunterricht in der Primarstufe gewidmet. Darüber hinaus wird in die Arbeit mit dem Smartboard eingeführt. Neben den Ateliers gibt es zwei Plenarvorträge. Dr. Sofia Stratilaki (Paris) spricht unter dem Titel „Plurilinguisme et apprentissage des langues à l’école: de la reconnaissance aux pratiques scolaires“ über die Entwicklung von Mehrsprachigkeitskompetenzen im Verlauf des Spracherwerbsprozesses von Schülern. Außerdem ist wieder ein französischer Schriftsteller vor Ort: Der Jugendbuchautor Bernard Friot wird über seine Arbeit sprechen und aus seinen Werken vorlesen. Am Rande der Tagung wird interessierten Lehrern das Chansonarchiv der Universität des Saarlandes vorgestellt.

Neben den zentralen Veranstaltungen werden Schulbuchverlage in der Aula ihre Bücher und Lehrmaterialien für verschiedene Schul- und Unterrichtsformen präsentieren. Organisiert wird der Französischlehrertag von der Fachrichtung Romanistik und dem Zentrum für Lehrerbildung in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM), dem Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung Saarbrücken (ILF), der Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer e.V. (VdF) unter dem Dach des Gesamtverbandes Moderne Fremdsprachen e.V. (GMF) sowie mit Unterstützung der wichtigsten Schulbuch-Verlage.

Die Teilnahme am Französischlehrertag ist kostenlos und wird als Fortbildungsveranstaltung für das Saarland und Rheinland-Pfalz anerkannt. Teilnehmer können kostenlos auf den Parkdecks der Universität parken.

> Anmeldung bis zum 26. Januar

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Tanja Fell
Fachrichtung Romanistik
Tel.: +49 (0)681/302-3254
E-Mail:

Der deutsch-französische Tag 2012

22. Januar 2012 von H. Wittmann

french german 

Présidentielles 2012
Präsidentschaftswahl in Frankreich 2012

20. Januar 2012 von H. Wittmann

Préparons les élections présidentielle en France.

Als erster Staatspräsident wurde am 10. Dezember 1848 Louis-Napoleon gewählt. Mit seinem Staatsstreich am 2. Dezember 1851 diskredierte er das Amt, so dass erst 1965 nach der Verfassungsreform von 1962 in Frankreich wieder ein Präsident vom Volk gewählt wurde. Damals kam es zu einer Stichwahl zwischen Charles de Gaulle und François Mitterrand, der 1981 zum Staatspräsidenten gewählt wurde, und dieses Amt 14 Jahre lang behielt.

Pour la mémoire. Jeder Präsident, besonders seit 1958, hat immer wieder eine Gelegenheit genutzt, sein Amt zu definieren:

« La clé de voûte de notre régime, c’est l’institution d’un président de la République désigné par la raison et le sentiment des Français pour être le chef de l’État et le guide de la France ». > Charles de Gaulle, 20 septembre 1962.

> Discours du 20 septembre 1962

“Le président de la République n’est pas un partisan, il n’est pas un chef de parti. Mais il ne peut pas rester non plus indifférent au sort de la France. Il est à la fois arbitre et responsable. Sa circonscription, c’est la France. Son rôle, c’est la défense des intérêts supérieurs de la Nation. La durée de son mandat est plus longue que celle du mandat des députés.(1) Ainsi, la constitution a voulu que chaque président assiste nécessairement à des élections législatives et, si elle l’a doté de responsabilités aussi grandes, ce n’est pas pour rester un spectateur muet. Parmi mes responsabilités, j’ai celle de réfléchir constamment, quotidiennement, aux problèmes de l’avenir, et de mettre en garde les citoyens contre tout choix qui rendrait difficile la conduite des affaires de la France.”
Valéry Giscard d’Estaing, > Allocution prononcée à Verdun-sur-le-Doubs, 27 janvier 1978

(1) Die > Verfassungreform vom 2. Oktober 2008 hat das Mandat des Präsidenten auf 5 Jahre verkürzt.
Dimanche 22 Avril 2012: Premier tour de la présidentielle.
Dimanche 6 Mai 2012: Second tour de la présidentielle.

> Petit vocabulaire pour l’élection présidentielle en France
> Présidentielles 2012: Candidats, sondages, médias – www.romanistik.info

> La Constitution de 1958 avec la version allemande

> Le baromètre de l’action politique Ipsos / Le Point ***

Voyages en France (X) : 2012. Une excursion en Ardèche

17. Januar 2012 von H. Wittmann

Bevor Sie anfangen allmählich wieder an die Sommerreise zu denken und die ersten Katalog aus den Reisebüros wälzen… Dieses Jahr könnte doch die > Ardèche ein lohnendes Reiseziel zwischen der Auvergne und der Provence werden. Kanufahren? Auch, aber es gibt noch vieles anderes dort zu bewundern: Schluchten, Seen (le lac d’Issarlès), die ältesten Wandmalereien der Welt in der Chauvet-Höhle sind 36.000 Jahre alt. Und wunderschöne Dörfer wie > Balazuc, > Chassiers, > St. Vincent de Barrès oder > Rochemaure. Und des gibt die > Ardèche Esskastanie, die Gaumenfreuden jeder Art versprocht. Allein in der Ardèche werden jährlich 5000 Tonnen geerntet, und damit stellt diese Region 50 % der gesamten Produktion in Frankreich. Und es gibt alle möglichen Sorten der Oliven, deren Erntezeit von November bis Ende Januar dauert. Warum erst im Sommer in die Ardèche? 27. 1.-6. Feb.: > Internationales Festival des ersten Films mit Regisseuren aus der ganzen Welt in Annonay oder am 6. April gibt es eine Aufführung der > Passionsgeschichte in Burzet. Nochj viel mehr auf dieser Website: > Ardèche. Stichwort Châtaigne. Rainer Schillings und Ansgar Pudenz haben ein Buch mit Rezepten von > Claude Brioude, – bei ihm kochen 4 Generationen! – verfasst: > Die ungekrönte Königin der Küche: Kastanie., womit zugleich dieser neue kleine Verlag 99 pages aus Hamburg vorgestellt wird. Kochen als Kulturereignis mit der ganzen Vielfalt, die die Kastanie bieten kann. Also warum eine Kreuzfahrt machen oder gar in ferne Länder fliegen, wenn es doch hier auf dem Blog schon über 60 Beiträge zum Reisen nach Frankreich gibt.

Die neue Website des Kulturministeriums in Paris

16. Januar 2012 von H. Wittmann

Das Kulturministerium in Paris hat eine neue Website bekommen. Die Vielfalt der französischen Kultur und ihrer aktuellen Themen wird hier dokumentiert. Kommen Sie mal mit. > Wir gucken uns das Kulturministerium mal an. – Ganz oben auf der neuen Website steht unscheinbar ein Link zu > données de bases! Macht echt Laune, sich hier umzusehen! > Retrouvez les 60 projets «Services numériques culturels innovants» sur Culture Labs : “Le ministère de la Culture et de la Communication s’est engagé dès 2010 dans une démarche de soutien à l’innovation numérique pour développer des usages culturels numériques innovants pour le grand public.” – Und dieses Jahr geht es weiter: > Appel à projets : services numériques culturels innovants 2012.

> ministère de la Culture et de la Communication

Université d’hiver – BELC 2012 – du 13 février au 2 mars 2012

16. Januar 2012 von H. Wittmann

Cette année l’université d’hiver – BELC, les métiers du français dans le monde propose trois semaines de formation. Inscriptions jusqu’au 31 janvier 2012.

> Université d’hiver – BELC 2012, les métiers du français dans le monde à Sèvres, du 13 février au 2 mars 2012
Formation intensive pour les professionnels de l’enseignement du français, le programme et la procédure d’inscription sont en ligne sur le site du CIEP.

Warum soll man Französisch lernen?

12. Januar 2012 von H. Wittmann

Und was kann man mit den Sprachkenntnissen anfangen? Das > Office National d’Information Sur les Enseignements et les Professions hat eine wunderbare Website
> Ma voie littéraire erstellt, auf der 200 Berufe vorgestellt werden, für die Sprachkenntnisse nützlich sind. Oder andersherum, es werden 200 Berufe genannt, bei denen man ohne Sprachkenntnisse echte Probleme hat. Die > vielen Videos mit den Statements von Literaturwissenschaftlern, die ihren Beruf vorstellen, sind Spitze. Und online gibt es eine > Fülle von Ideen für die Berufswahl.

 

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