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6. und 7. November 2014
Binationale Tagung zur deutsch-französischen Lehrerbildung in Mainz

31. Oktober 2014 von

Auf unserem Blog:

> Diskutieren Sie über den Rapport Jules Ferry 3.0 …
> Nachgefragt: Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0
> JULES FERRY 3.0 – Bâtir une école créative et juste dans un monde numérique
> Discours de M. le président de la République en hommage à Jules Ferry

www.kkoperation-international.de: Vor zehn Jahren betraute die Deutsch-Französische Hochschule die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die Université de Bourgogne (UB) aufgrund ihrer Erfahrungen im Lehramtsbereich bereits mit der Ausrichtung einer binationalen Tagung zur deutsch-französischen Lehrerbildung und -rekrutierung. Daran anknüpfend veranstalten die Partneruniversitäten in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Hochschule und deren Arbeitsgruppe Lehrerbildung zu diesem Thema eine zweite binationale Konferenz, die am 6. und 7. November im Landtag Mainz stattfindet.

> www.dt-frz-lehrerbildung.uni-mainz.de

Zusammen mit der französischen Partneruniversität ist die JGU bereits seit 2000 im Bereich der deutsch-französischen Lehrerbildung aktiv. Die JGU will ihre Studierenden auf ein Leben in internationalisierten und globalisierten (beruflichen) Kontexten vorbereiten. Die integrierten Studiengänge mit ihren Doppel- und Mehrfachabschlüssen gerade auch in der deutsch-französischen Lehrerbildung sind dabei ein wichtiger Baustein: Ihre Studienpläne sehen vor, dass die Studierenden ihr Studium anteilig an der JGU sowie an der Partnerhochschule Université de Bourgogne (UB) in Dijon verbringen. Sie erhalten dann sowohl den regulären Bachelorabschluss der JGU als auch den vollwertigen Abschluss des Partnerlands. Ein Drittlandaufenthalt in Kanada ist je nach Fächerkombination ebenfalls möglich. Neben dem Gewinn interkultureller Kompetenz und Erfahrung wird durch diese multinationalen Studiengänge das zukünftige Berufsfeld erweitert. Die Deutsch-Französische Hochschule, die neben der Johannes Gutenberg-Universität auch maßgeblich die binationale Tagung zur deutsch-französischen Lehrerbildung finanziert, unterstützt die Studierenden mit Mobilitätsstipendien.
Über 500 Studierende haben den integrierten lehramtsbezogenen Studiengang Mainz-Dijon in den Geistes- und Kulturwissenschaften bereits erfolgreich absolviert. Einmalig in Deutschland und Frankreich ist die angebotene Fächervielfalt des Bachelor of Education (Deutsch, Englisch, Französisch, Geographie, Geschichte, Philosophie). Die JGU und die UB leisten hierbei nicht nur einen Beitrag zu einem besseren Unterricht der jeweiligen Partnersprache, sondern auch im Bereich des Bilingualen Unterrichts.
Neue Impulse setzen

Vor dem Hintergrund der Bologna-Konferenz 2015 und der Agenda 2020, die vorsieht die Zahl der Absolventinnen und Absolventen deutsch-französischer integrierter Studiengänge bis zum Zieljahr zu verdoppeln, hat die diesjährige Konferenz in Mainz zum Ziel, maßgebliche Institutionen und Akteure aus beiden Ländern (Universitäten, Ministerien, Bildungseinrichtungen, deutsch-französische Institutionen) miteinander ins Gespräch zu bringen. Hierdurch soll die Weiterentwicklung der gemeinsamen, deutsch-französischen Lehrerbildung auf allen Ebenen – Licence/Bachelor, Master und Stage/Referendariat – durch die Entwicklung konkreter und zugleich innovativer Konzepte vorangebracht werden.

Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Redaktion: 31.10.2014 von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH

Comprendre les évolutions du métier de professeur de français et les accompagner

30. Oktober 2014 von

> Séminaire organisé par le CIEP et la FIPF, le 8 et 9 décembre 2014 au CIEP, Sèvres

“La Fédération internationale des professeurs de français et le Centre international d’études pédagogiques organisent, les 8 et 9 décembre 2014, un séminaire intitulé « Comprendre les évolutions du métier de professeur de français et les accompagner » : il propose de dresser un état des lieux des évolutions du métier de professeur de français et des dispositifs d’accompagnement professionnel existants ou nécessaires à ces évolutions.

Les innovations numériques et la mondialisation, en termes de mobilité des personnes, des compétences et des connaissances, ont bouleversé, voire transformé, les pratiques professionnelles des enseignants de français dans le monde ; qu’ils soient portés par les administrations nationales, par les collectivités publiques, les organismes privés ou par les associations de professeurs, les plans et les projets d’accompagnement professionnel ne peuvent pas ne pas tenir compte de ces évolutions et les intégrer pour mieux répondre aux attentes et aux besoins de formation des professeurs. …” Continuer la lecture

Diskutieren Sie über den Rapport Jules Ferry 3.0 …

29. Oktober 2014 von

french german 

… das haben Staatspräsident Hollande, Premierminister Manuel Valls, die Erziehungsministerin Najat Belkacem und die Secrétaire d’Etat au Numérique, Axelle Lemaire, heute morgen auch gemacht:

Wann gab es in Deutschland einen Bericht zur Zukunft der Schule, der vom Bundespräsidenten, dem Kanzler/der Kanzlerin und den zuständigen Ministern uns Staatssekretärin mit dem Präsidenten einen Nationalen Rates für die Digitale Welt gemeinsam erörtert worden ist?

Um es hier nochmal zu sagen:

Tweets über “Jules Ferry 3.0″ :


Die Reform des Urheberrechts in Europa (I)

28. Oktober 2014 von

Hat der designierte EU-Digitalkommissar Günther Oettinger unser letztes Tweet von gestern gelesen?

“Netznutzer” ist sehr neudeutsch, früher sagte man Leser:

> Oettinger will Netznutzer für geistiges Eigentum zahlen lassen SPIEGEL ONLINE, 28.10.2014

“Wer geistiges Eigentum online nutzt, soll dafür zahlen:” steht im Aufmacher des SPIEGEL-Artikels. Ist das zu weit vorausgegriffen, Internet-SF? oder will Günther Oettinger die Kostenlos-Kultur im Internet beenden? Das wärs: Jeder Seitenaufruf könnte auf dem Blog 10-20 Cent bringen? Würde der Wert der Seite und damit die Einnahmen auch gleich steigen? Mit einem Finanzpolster würde der Blog noch besser, fehlerfrei und noch ein bisschen schneller werden. Handy, und Firmenwagen wären auch drin. – “nutzt” = liest oder verwertet… na, das wird Herr Oettinger noch klären. Stellen Sie sich vor, Googles-Augenbrille wäre mit Ihrem Bankkonto verbunden, jeder Blick auf eine Website zieht bei Ihnen etwas ab, für jeden Blick auf Werbung oder Aufmerksamkeit, die sie jemandem zollen, kriegen Sie was… das wird Herr Oettinger in einem Jahr nicht auf die Reihe kriegen.

Noch nicht mal richtig im Amt, will der künftige EU-Kommissar das Urheberrecht in Europa bis 2016 mit einem neuen Gesetzentwurf beglücken. Einen Entwurf wird er vielleicht wirklich vorlegen, aber damit sind die Abstimmungen zwischen den Konzernen und den Urhebern und denen, die Nutzungsrechte haben wollen, bestimmt erst am Anfang.

> Frank Schmiechen meint, Jaron Lanier würde “ziemlichen Unsinn” reden – auf dem Blog von Klett-Cotta.

Auf unserem Blog:

> Die gemeinsame Erklärung von VS – Verband deutscher Schriftsteller und der Société des Gens de Lettre (SGDL)

> Französische Botschaft lud zum Forum „Zukunft des Buches, Zukunft Europas“

> Google fordert uns alle heraus

> Die Rede des Staatspräsidenten an die Vertreter der Buchbranche in Frankreich

> Leistungsschutzrecht

> Livre numérique (II) – E-Book

> Frankreich: Die französische Regierung plädiert für eine Digitalisierung des europäischen Kulturerbes nach französischem Modell

Oulipo, la littérature en jeu(x)

28. Oktober 2014 von

Der Frankreich-Blog bereitet die nächste Reise nach Paris vor.

Da müssen wir hin:

Oulipo, la littérature en jeu(x) Exposition

Entrée libre du mardi au dimanche 12h-19h
lundi et jours fériés

Bibliothèque de l’Arsenal, 1, rue Sully, 75004 Paris
> Adresses et transports – Arsenal

Ausstellungsankündigung: “Groupe littéraire le plus ancien du champ contemporain français, l’Oulipo (Ouvroir de littérature potentielle) travaille depuis 1960 à une refondation de la littérature à l’aide de contraintes d’écriture souvent inspirées des structures mathématiques et ludiques. Suivi de près par des amateurs fidèles, connu des amoureux de jeux de langage, largement exploité par les enseignants en classe, l’Oulipo demeure toutefois peu connu du grand public. Précurseur dans certains domaines, comme l’écriture avec procédures ou la littérature hypertextuelle, il a inspiré nombre d’écrivains et artistes contemporains, en France mais aussi dans le reste de l’Europe et aux États-Unis, marquant durablement son époque.

L’exposition vise à faire découvrir l’histoire de ce groupe à la fois ancien et toujours actif, en pénétrantles arcanes du fonctionnement collectif et en observant les étapes d’une création aux contours multiples ‒ que des dispositifs interactifs permettront d’expérimenter.”

> OuliExpo! – l’article de Chroniques, le magazine de la BnF, septembre-décembre 2014 (présentation interactive)

> Ouvroir de littérature potentielle – Wikipedia


Das stand am 26. August 2009 auf dem Blog von Klett-Cotta:
> Wie fragt man nach einer Gehaltserhöhung? “Jetzt hätte ich Lust, dieses Buch einfach mal vorzulesen. Eine Flasche Mineralwasser, das kleine Tonbandgerät mit dem Mikro würden genügen. Und dann ginge es los. Ohne Punkt und Komma. Denn die sind ja auch gar nicht im Text. Perec arbeitet das vorne im Buch abgedruckte Diagramm linear ab. Georges Perec war Mitglied der > Oulipo (Ouvroir de littérature potentielle) – experimentelle Literatur, die aber auch ganz genauen Regeln und Zwängen folgt: > Oulipo (Wikipedia).” … > Weiterlesen

> Georges Perec (1936-1982) zur Oulipo-Gruppe.

> Georges Perec
> Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten
Mit einem Nachwort von Bernard Magné, aus dem Französischen von Tobias Scheffel (Orig.: L‘art et la manière d‘aborder son chef de service pour lui demander une augmentation)
Ausstattung: Leinen mit Schutzumschlag, eingehängtes Organigramm
112 Seiten
ISBN: 978-3-608-93706-0

> Mit Bild und Ton: Wie bitte ich meinen Abteilungsleiter um eine Gehaltserhöhung?


> Oulipo.net, site officiel de l’Oulipo

> Une sélection de sites autour de l’Oulipo et de Georges Perec réalisée par la Médiathèque Roger Gouhier de Noisy-le-Sec

> Frédéric Forte, Posaune, fantasmagorie – Textes du spectacle créé en 2013 par Frédéric Forte & Andrea Sitter pour la 7 e édition du festival concordan(s)e .

> L’Oulipo: OUvroir de LIttérature POtentielle – RFI

N.B.
2014–2015: <a href=”http://www.youtube.com/user/rabatakeu/videos?query=oulipo” target=”_blank”>Les Jeudis de l’Oulipo se tiennent à l’Auditorium de la BnF, quai François Mauriac, 75013 Paris, à 19h.
Métro : Quai de la gare (ligne 6) ou Bibliothèque (ligne 14 ou RER C). Bus : 89, 62, 132.

Frankreich und Deutschland: Der Vergleich V
Web 2.0 in der Schule

27. Oktober 2014 von

Jetzt setzen wie die Serie Der Vergleich fort:

> Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014

> Der Vergleich (I). 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Die Beiträge dieser Serie Der Vergleich haben etwas Aperçuhaftes. Kein strenger, ausgewogener Vergleich mit präzisen Zahlen, eher zwei Eindrücke. Einer aus Frankreich, einer aus Deutschland, hier einfach mal nennen, um zu zeigen, hier so, dort so. Natürlich hat der Autor hier einen Hintergedanken. Mal gucken, wie es beim Nachbarn läuft, oder gar seine Position einnehmen und dann mal hierher gucken. Manchmal beobachten wir dabei auch Akteure der Zivilgesellschaft, Politiker… Die Reihe Karambolage von ARTE zeigt auch Vergleiche. Hier auf dem Blog geht es manchmal aber noch kürzer zu: Ein Vorgang in Frankreich erinnert uns an einen Zeitungsartikel in Deutschland, und schon wird verglichen. Nicht unbedingt im Sinne von bei uns ist das so, in Frankreich anders, sondern auch auf der Ebene, die gleichen Probleme werden aufgrund anderer Einstellungen anders beurteilt, bewertet, gelöst oder nicht gelöst.

Gerade haben wir über den Bericht Jules Ferry 3.0 berichtet, den die Membre pilote Sophie Pène auf unserem Blog per Interview kürzlich uns gegenüber erläutert hat: > Nachgefragt: Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0. Der Bericht empfiehlt mit Nachdruck den Einsatz der Digitaltechnik in der Schule – auch aus schulpolitischen und vielen anderen Gründen.

Hier behauptet Moritz Seyffarth am 25.10.2014 in der WELT > Lehrer warnen vor der “totalen Computerisierung” und berichtet darüber, dass der Lehrerverband skeptisch sei: “Er sorgt sich um Konzentrationsfähigkeit und die Grundeinstellung zum Lernen,” steht im Aufmacher zu seinem Artikel. Natürlich gibt es auch Befürworter der Digitaltechnik. Seyffarth zitiert Schulleiterin Catherine Prahm der Berliner Albrecht-Haushofer-Schule in Berlin mit den Worten:”Durch den Einsatz von Laptops ist der Unterricht flexibler geworden und wir sparen viel Zeit, indem Tafelbilder nicht abgeschrieben werden müssen.” Die Sache ist noch keineswegs entschieden, und jede Seite glaubt, gute Argumente vorlegen zu können. Dennoch, bei uns fehlt eine Didaktik des computer- oder Internetgestützten Unterrichts. Die Rahmenbedingungen beispielsweise des Französischunterrichts haben sich durch Mitmach-Internet, das Web 2.0, dramatisch verändert: > Französischunterricht und das Web 2.0. Der Lehrer muss sich über Mediennutzungsgewohnheiten seiner Schülerinnen uns Schüler informieren, und er muss sie nicht nur begleiten, sondern das Nutzen der Medien, die Kommunikation per Internet, das Erstellen, Pflegen und teilen von Inhalten begleiten, er muss es inszenieren. Ein Stapel Laptops reicht dafür nicht aus. Die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse zum Einsatz der neuen Medien im Unterricht, die in einer Grafik in diesem Artikel voon Seyffarth, genannt werden lautet: “Knapp die Hälfte von Deutschlands Lehrern wünscht sich, dass mehr neue Medien im Unterricht eingesetzt werden.” Würde es nach den Ergebnissen des Berichts Jules Ferry 3.0 gehen, müssten viel mehr, wenn nicht alle Lehrer den Einsatz der Neuen Medien verlangen.


Victor Hugo schreibt in der Préface von Hernani (1830): “à peuple nouveau, art nouveau.” Neue Technik, neue Didaktik. Seit dem ersten Artikel auf diesem Blog über > Web 2.0, dem bisher 217 folgten, denken wir immer wieder über die Grundlagen, die Eckwerte einer Didaktik nach, die Lehrer für einen sachgerechten Einsatz der digitalen Welt im Unterricht können. Der > Rapport Jules Ferry 3.0 geht auf eine vielversprechende Art und Weise in diese Richtung.Er lobt nicht nur technische Möglichkeiten, sondern nimmt das Umfeld Schule in den Blick und fragt, wie schulischer Erfolg mit der Digitaltechnik beförert werden kann.

Sollen wir den Vergleich noch weiter führen? In Frankreich gibt es einen Conseil national du numérique und bei uns die Kompetenzen von 16 Bundesländern…

In Frankreich ist die Entwicklung der digitalen Welt in der Schule > Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école.

Paris im Oktober 2014

27. Oktober 2014 von

Bitte öffnen Sie dieses Fotoalbum erst dann mit einem Klick auf ein Foto, wenn diese Seite vollständig geladen ist:

Eine gute Gelegenheit, an unsere Begegnungen mit Schriftstellern zu erinnern:

Les interviews imaginaires:

> Une visite chez Michel de Montaigne

> Une visite chez Honoré de Balzac

> Nachgefragt: Henri Murger, Scènes de la vie de bohème

> Nachgefragt: Denis Diderot parle de l’Encyclopédie

> Devons-nous retourner à la nature? – Un entretien avec Jean-Jacques Rousseau

> Une visite chez Gustave Flaubert

> Une visite chez M. Zola

> Une interview avec François Guizot, Ministre de l’instruction publique et des cultes>

Nachgefragt:
Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0

24. Oktober 2014 von

french german 

JULES FERRY 3.0
Bâtir une école créative et juste dans un monde numérique

16. Oktober 2014 von

| Jaron Lanier erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels | Contribuez à l’ambition numérique de la France (I) |

Dieser Bericht ist viel mehr als eine bloße Bestandsaufnahme. Viele Spezialisten betrachten mit ihrem Spezialwissen von außen den Zustand der Schulen und des Schulsystems in Frankreich. Sie vermuten, dass eine Veränderung der Unterrichtsmethoden eine Verbesserung des gleichen Chancen für alle bewirken könnte. Sie versuchen zu definieren, welchen Anteil der digitale Unterricht an diesen Veränderungen haben könnte.

Auf unserem Blog:
> Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école

Der Conseil national de numérique (CNNum) hat vor ein paar Tagen einen Bericht über die Zukunft des Computereinsatzes in der Schule vorgelegt. 2013 hatte der CNNum eine Arbeitsgruppe gegründet , der Sophie Pène als Leiterin, Serge Abiteboul, Christine Balagué, Ludovic Blecher, Michel Briand, Cyril Garcia, Francis Jutand, Daniel Kaplan, Pascale Luciani Boyer, Valérie Peugeot, Nathalie Pujo, Bernard Stiegler, Brigitte Vallée angehörten. Die Arbeitsgruppe hat mehrere Monate lang mahr als 500 Gespräche Gespräche geführt und zahllose andere Berichte ausgewertet.

Sitographie: > Französischunterricht im Web 2.0

> Web 2.0 – 207 Artikel auf unserem Blog

>Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ?
Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur?

> Französischlernen mit dem Computer (I)

In der Einleitung des Berichts (vgl. S. 4) erwähnen die Autoren zwei wesentliche Schlussfolgerungen ihres Berichts: Ihrer Meinung nach ist der Bereich der “Education nationale” nicht von Konservativismus geprägt.Die Schüler sind sich bewusst, dass die Lehrer die besten Wege für den Unterricht suchen und dass sie bemerkenswert gut ausgebildet seien, von der Primarschule bis zum Gymnasium. Allerdings gehe es dem Schulsystem nicht gut. Es möchte Gleichheit, produziere aber mehr Ungleichheit als als in den anderen Ländern der OECD. Der Erfolg steh im Vordergrund und 20 % der Schüler erlebten Schulversagen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe fragen sich, woran das liegen könnte? Leidenschaftliche Investition seitens der Lehrer und mäßiger Erfolg des Systems? Kann digitaler Unterricht dazu beitragen, die schulischen Ungleichheiten zu reduzieren? Kann er die Qualität des Unterrichts und des Lernens verbessern?


> Le numérique à l’école. Nouvel Eldorado? Quels outils… – France Inter


Digitaler Unterricht heiße aber nicht, nur vom PC zu sprechen. Digitaler Unterricht bedeute eine Veränderung des Wissens, eine Gesellschaft die Fragen stelle vielmehr als bloße Antworten zu geben. Und die Schule solle eine horizontalere Organisation bekommen, die von mehr Kooperation, Solidarität und Kreativität geprägt sei.

Die Forderungen der Arbeitsgruppe, S. 5 f.:

“1. Enseigner l’informatique
… enseigner la pensée informatique pour mieux comprendre le monde numérique qui nous entoure et être pleinement un citoyen actif dans la société…

2. Installer à l’école la littératie de l’âge numérique
La littératie numérique, c’est non seulement des savoirs, des compétences mais aussi des méthodes qui
font qu’un individu peut être acteur de sa vie dans une société numérique. Ancrer l’école dans cette dynamique, c’est inviter les élèves à participer à une culture et à une économie, fondée sur l’échange des savoirs, la coopération, la création.

3. Créer un nouveau bac généraliste, le bac HN Humanités numériques
Ce nouveau bac s’inscrirait dans son époque. Il reflèterait l’aventure de la jeunesse et revitaliserait les études secondaires avec la création numérique, le design mais aussi la découverte des big data, de la datavisualisation, des métiers informatiques et créatifs. La mise en oeuvre de ce bac pourrait démarrer
très rapidement avec des lycées volontaires pour l’expérimenter, et pourquoi pas à distance.

4. Concevoir l’école en réseau dans son territoire
Il faut changer les établissements avec un management réel, une vie d’équipe, des projets, de l’interdisciplinarité….

5. Lancer un vaste plan de recherche pour comprendre les mutations du savoir et éclairer les politiques publiques
Via une politique volontariste, 500 thèses nouvelles seraient lancées chaque année sur des sujets interdisciplinaires pour mieux décrypter les changements fondamentaux induits par la société numérique sur la transmission des savoirs et les méthodes d’apprentissage.

6. Mettre en place un cadre de confiance pour l’innovation
Toutes les parties prenantes (éditeurs scolaires, pure players du numérique, constructeurs, éditeurs logiciels, pôles de compétitivité) ont besoin de ce cadre pour innover et tester ensemble, avec les établissements et les collectivités locales. …

7. Profiter du dynamisme des startups françaises pour relancer notre soft power
L’éducation numérique, c’est aussi un nouveau champ de l’économie, l’Ed- tech. L’économie numérique a commencé à réorganiser l’éducation de l’extérieur avec des initiatives disruptives comme l’école 42, les Moocs, la Khan Academy. …

8. Ecouter les professeurs pour construire ensemble l’école de la société numérique
Aujourd’hui on achète des équipements et on demande aux professeurs de s’y adapter. Pour développer le numérique scolaire, il faut changer de méthode, rompre avec la logique de l’offre et de l’assignation, étudier avec les professeurs leurs besoins réels, pour qu’ils travaillent avec aisance et conservent le temps de la relation avec les élèves.”

Les 40 recommandations du CNNum pour bâtir une école créative et juste dans un monde numérique, S. 106-114.

S. 107:
Recommandation 7 : Apprendre et permettre aux élèves de publier (au sens de rendre public sur le Web) et diffuser
· Encourager et systématiser les expériences de publication dans les établissements notamment autour de sites Web, de blogs, de réseaux sociaux pérennes, d’ENT…
· Former les élèves à l’usage des licences ouvertes (de type Creative Commons) et aux décisions éditoriales qu’elles impliquent (ré-utilisation, partage, circulation) et en regard à réfléchir aux usages de documents sous régime de propriété exclusive.

Download > Jules Ferry 3.0, Bâtir une école créative et juste dans un monde numérique

Siehe auch:
> Discours de Benoit Thieulin pour le lancement de la concertation numérique

Auf unserem Blog:
> Le numérique à l’école
> Werkzeuge für das Web 2.0 im Französischunterricht
> Französischlernen mit dem Computer (I)

Débat Tri-Color : Kann es ein europäisches Gedenken an den Ersten Weltkrieg geben?

15. Oktober 2014 von

nicolas-eybalin

Der neue Generalkonsul der Französischen Republik in Stuttgart und Leiter des Institut français, Nicolas Eybalin, begrüßte die Gäste und führte in das Thema ein.

In einer öffentlichen Podiumsdiskussion Kann es ein europäisches Gedenken an den Ersten Weltkrieg geben? der Reihe Débat Tri-Color im Institut français am Donnerstag, 16.10. 2014, wurde aus trinationaler Perspektive (französisch, polnisch, deutsch) diskutiert werden, inwiefern sich die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg aus dem Schema einer nationalen Geschichtsschreibung emanzipiert hat. Zwar hat die Geschichtswissenschaft zunehmend eine vergleichende Perspektive eingenommen (vgl. z.B. die Arbeiten von Wolfram Pyta, Gert Krumeich, Christopher Clark, Gerhard Hirschfeld); die Rede von der europäischen „Urkatastrophe“ ist v.a. in Deutschland zum geläufigen Topos geworden. Dennoch zeichnet sich im Vorfeld des 100. Jahrestages des Ersten Weltkriegs ab, dass nach wie vor nationale Sichtweisen das geschichtspolitische Handeln bestimmen.

debat-tri-color-1

Referenten: Prof. Dr. Wolfram Pyta (Stuttgart), Prof. Dr. Nicolas Offenstadt (Paris), Dr. Maciej Gorny (Warschau),

Die Frage, inwiefern der Erste Weltkrieg einen europäischen „Erinnerungsort“ (i.S. Pierre Noras) darstellt, ist v.a. angesichts der Krise der EU von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Wie kann es gelingen, das Gedenken an den Ersten Weltkrieg zum Mittel der Verständigung, anstatt Auslöser für nationale Ressentiments werden zu lassen? Die Veranstaltung wendete sich an Studierende, das städtische Publikum und explizit auch an Abiturienten.

Prof. Nicolas Offenstadt wies auf die Unmöglichkeit eines einheitlichen europäischen Gedenkens an den Ersten Weltkrieg hin und nannte zahlreiche Beispiele, wie auch in Belgien, wo Flamen und Wallonen total getrennte Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg haben- ganz zu schweigen von den Staaten auf dem Balkan. Ein Interview mit Professor Offenstadt wird Mitte November hier auf unserem Blog folgen. Gerade hat Pierre Lemaître > Vorgefragt: Pierre Lemaître, Wir sehen uns dort oben im Gespräch mit > blog.klett-cotta.de bedauert, dass Europa die Chance eines gemeinsamen Gedenkens an den Ersten Weltkrieg verpasst hat.

> Dr. Felix Heidenreich hat es mit seiner geschickten Gesprächsführung geschafft, dass in knapp zwei Stunden einer äußerst differenziertes Panorama der Interpretationen zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg vorgestellt und diskutiert wurde.

Professor Wolfram Pyta erläuterte wie die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg sich im kollektiven Gedächtnis in Deutschland allmählich ändert; sie steht nach der erfolgreichen deutsch-französischen Aussöhnung. Die deutsch-französischen Beziehungen seien nicht mehr so emotional, sie seien “technokratischer” geworden, und in Deutschland sei eine Rückkehr zur “historischen Normalität” zu verzeichnen. Professor Pyta erinnerte an den Artikel von Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier in der FAZ am 25.1.2014: > 1914 – vom Versagen und vom Nutzen der Diplomatie mit diesen Stichwörter: es gab keine Deeskalationsstrategie, es fehlten vertrauensbildende Maßnahmen: es gab Telefone, man benutzte sie aber nicht.

Professor Offenstadt wies daraufhin, dass ihm das zunehmende Interesse am !. Weltkrieg auch durch die immer größere Zahl an Veröffentlichungen in deutschen Buchhandlungen aufgefallen sei. Aber 2013 war in den den deutschen Medien noch kaum etwas von dem bevorstehenden Gedenkjahr zu verspüren.


Auf unserem Blog:

> 1914-18 – 23 Artikel

> Centenaire: 1914-1918 – Bibliographie und Sitographie

> Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche


Moderation: Felix Heidenreich

Veranstalter: IZKT der Universität Stuttgart, in Kooperation mit dem Institut français Stuttgart. Mit freundlicher Unterstützung der DVA-Stiftung.

Adam Hochschild,
Der Große Krieg
Der Untergang des Alten Europa im Ersten Weltkrieg
Aus dem Amerikanischen von Hainer Kober (Orig.: To End All Wars. A Story Of Loyalty And Rebellion, 1914-1918)
Stuttgart: > Klett-Cotta,

> Lesebericht: Adam Hochschild, Der Große Krieg
22. Januar 2014 von Heiner Wittmann

Interview mit Pierre Lemaître
> Wir sehen uns dort oben
Roman, aus dem Französischen von Antje Peter (Orig.: Au revoir là-haut)
Stuttgart: Klett-Cotta 2014
521 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98016-5
Erscheinungstermin 25.10.2014

Frank-Walter Steinmeier antwortet am 16.10. 2014, 17:30 der Twittergemeinde

15. Oktober 2014 von

french german 

Nach dieser Ankündigung von Minister Roth

haben wir den folgenden Artikel verfasst:


Tête à tête fait école / macht Schule

15. Oktober 2014 von

Lernen von Muttersprachler zu Muttersprachler. Das Deutsch-Französische Jugendwerk, das Goethe-Institut und der Ernst Klett Verlag möchten das gemeinsame Fremdsprachenlernen über die Tandemmethode für Schulen attraktiver machen. Aus der Kooperation ist nun ein praxisorientierter Leitfaden mit Arbeitsblättern für Französischlehrkräfte sowie ein bundesweites Fortbildungsangebot entstanden, das am 15.10. in Berlin startet.

> Tête à Tête macht Schule: Tandemlernen im Schulaustausch
gehört zu > Unsere(n) Projekte rund um den Französischunterricht des Ernst Klett Verlags.

tete-a-teteDie Anfänge der Tandem-Lernmethode kommen aus dem internationalen Jugendaustausch liegen. Die neue Publikation Tête à Tête macht Schule: Tandemlernen im Schulaustausch enthält Arbeitsblätter für den Austausch zwischen den Tandempartnern und einen Leitfaden mit Hinweisen und Funktionsweisen für die Umsetzung eines Tandemkurses. Sie ist ab sofort im Ernst Klett Verlag und beim DFJW kostenlos zu beziehen:

Download > Tête à tête fait école / macht Schule

Die Publikation ist zweisprachig und wendet sich an Französischlehrkräfte aus Deutschland und Deutschlehrkräfte aus Frankreich. Das Fortbildungsprogramm findet parallel in Deutschland und Frankreich statt.

Fortbildungstermine für Lehrer/-innen
Berlin: 15.10.2014, 17 Uhr, DFJW
Köln: 21.10.2014 15.30 – 17.30 Uhr, Klett Treffpunkt
Stuttgart: 23.10.2014, 15 – 17 Uhr, Klett Treffpunkt
Leipzig: 10.11.2014, 15 – 17 Uhr, Klett Treffpunkt
Frankfurt: 11.11.2014, 15-17 Uhr, Klett Treffpunkt
Hamburg: 21.11.2014, 15 – 17 Uhr, Klett Treffpunkt

Broschüre und Anmeldung unter: > www.dfjw.org/einfuehrung-tete-tete-macht-schule-tandemlernen-im-schulaustausch, weitere Fragen per eMail an: behling@dfjw.org

Gilles Floret chante Amour de Jeunesse

13. Oktober 2014 von

Bei den Proben zu > Cinq siècles de littérature française, das Gilles Floret und der … www.france-blog.info im Rahmen der Französisch-Wochen in Stuttgart aufgeführt hat, haben wir großes Glück gehabt.

Nach der Probe fragte Gilles Floret: Noch ein Lied? Und dann sang er Amour de Jeunesse (Originaltitel: Jugendliebe) aus > Découvertes Série Bleue Band 3 Nr 622131. (Musikproduktion: Brukhard R. Lasch, Texter: Burkhard Lasch, © BL-Musikverlag GbR, Übersetzer: Gilles Floret, Komponist: Bernd Henning).

Eine CD mit Liedern von Gilles Floret gibt es bei der > Edition-fant.

> Gilles Floret chante Chanson d’automne

> Azouz Begag et Gilles Floret chantent Souvenirs d’Allemagne

> Kennen Sie unsere Diktat-Reihe mit Gilles Floret? Nein ? 12 Diktate warten auf Sie.

> Consolider la compréhension orale et écrite oder mischen Sie Ihre Klasse mal so richtig auf.

Wirtschafts-Know-how in Frankreich.
Der Nobelpreis für Wirtschaft wird an Jean Triole verliehen

13. Oktober 2014 von

Eben meldet der SPIEGEL, dass der Nobelpreis für Wirtschaft dieses Jahr > Jean Tirole verliehen wird. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften Tiroles Analysen zu Regulierung und Marktmacht. Jean Tirole ist Président de TSE, Directeur scientifique de l’Institut d’Économie Industrielle (IDEI) und Membre du Comité de Direction de l’Institute for Advanced Study in Toulouse (IAST).

Jean Tirole lehrt am > Institut d’Économie Industrielle (IDEI) – Toulouse School of Economics (TSE).

Jean Tirole is > featured on the following reading lists, publication compilations or Wikipedia entries. Zuletzt erschien > Farhi, Emmanuel, and Jean Tirole. 2014. Deadly Embrace: Sovereign and Financial Balance Sheets Doom Loops.

> Biographie de Jean Tirole *.pdf
> Bibliographie

Entretien avec Jean Tirole : > «La concurrence ne doit pas être une religion» – Propos recueillis par Xavier De La Vega Sciences humaines, 14/10/2013. Seine letzte Antwort in diesem Gespräch: “Je suis convaincu que les autres sciences sociales ont beaucoup à apprendre aux économistes, mais je pense aussi que la méthodologie économique peut enrichir les autres sciences sociales, en fournissant un cadre de réflexion. Elle l’a déjà fait par le passé en science politique ou en droit économique. Les anthropologues, les sociologues, les psychologues, les économistes traitent au fond d’un même sujet : les comportements et les relations humaines. Il serait catastrophique qu’il n’y ait pas d’échange entre les disciplines. Il devrait au fond n’y avoir qu’une seule science humaine.”

Zusammen mit Philippe Aghion veröffentlichte Jean Tirole schon 1997: > Formal and Real Authority in Organizations, in: The Journal of Political Economy, Vol. 105, No. 1 (Feb., 1997), pp. 1-29 Published by: The University of Chicago Press

 

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