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Archiv für die Kategorie 'Französisch'

Samstag, 15. November 2014
4. Ludwigsburger Französischlehrertag: Vivons le français!

Freitag, 31. Oktober 2014
Auf unserem Blog:

> Diskutieren Sie über den Rapport Jules Ferry 3.0 …
> Nachgefragt: Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0
> JULES FERRY 3.0 – Bâtir une école créative et juste dans un monde numérique
> Discours de M. le président de la République en hommage à Jules Ferry

Auf dem 4. Ludwigsburger Französischlehrertag (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, 71634, Reuteallee 46, Gebäude 1) am Samstag, 15.11.2014: wird > M. Alfred Grosser (professeur émérite – Institut d’études politiques, Paris) von 10h – 11h einen Vortrag France-Allemagne au niveau politique et au niveau sociétal halten.

> Programm des 4. Französischlehrer-Tags *.pdf

Französischsprachige ateliers bieten den Teilnehmern und Teilnehmerinnen Gelegenheit dazu, am 4. Ludwigsburger Französischlehrertag nicht nur ihre didaktisch-methodischen Kompetenzen zu erweitern, sondern aktiv ihre Französischkenntnisse einzusetzen, um ihre Unterrichtskompetenz weiter auszubauen.

> Beschreibung der Ateliers

Anmeldung:

Anmeldeformular – 4. Französischlehrertag *.doc
Anmeldeformular – 4. Französischlehrertag *.pdf

Wissen Sie alles über PONS?

Freitag, 31. Oktober 2014

03.11.2014, 14 – 17 Uhr: „Fremdsprachen lernen und nachschlagen mit digitalen Produkten von PONS“ im > Treffpunkt Klett – Stuttgart -Rotebühlstraße 77 – 70178 Stuttgart
Sie möchten digitale Medien in Ihren Fremdsprachen-Unterricht einbeziehen, wissen aber noch nicht, welchen Weg Sie gehen möchten? Mitarbeiter von PONS beraten Sie im Obergeschoss des Treffpunktes individuell zu Schülerwörterbuch.de und den Apps von PONS.

6. und 7. November 2014
Binationale Tagung zur deutsch-französischen Lehrerbildung in Mainz

Freitag, 31. Oktober 2014
Auf unserem Blog:

> Diskutieren Sie über den Rapport Jules Ferry 3.0 …
> Nachgefragt: Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0
> JULES FERRY 3.0 – Bâtir une école créative et juste dans un monde numérique
> Discours de M. le président de la République en hommage à Jules Ferry

www.kkoperation-international.de: Vor zehn Jahren betraute die Deutsch-Französische Hochschule die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die Université de Bourgogne (UB) aufgrund ihrer Erfahrungen im Lehramtsbereich bereits mit der Ausrichtung einer binationalen Tagung zur deutsch-französischen Lehrerbildung und -rekrutierung. Daran anknüpfend veranstalten die Partneruniversitäten in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Hochschule und deren Arbeitsgruppe Lehrerbildung zu diesem Thema eine zweite binationale Konferenz, die am 6. und 7. November im Landtag Mainz stattfindet.

> www.dt-frz-lehrerbildung.uni-mainz.de

Zusammen mit der französischen Partneruniversität ist die JGU bereits seit 2000 im Bereich der deutsch-französischen Lehrerbildung aktiv. Die JGU will ihre Studierenden auf ein Leben in internationalisierten und globalisierten (beruflichen) Kontexten vorbereiten. Die integrierten Studiengänge mit ihren Doppel- und Mehrfachabschlüssen gerade auch in der deutsch-französischen Lehrerbildung sind dabei ein wichtiger Baustein: Ihre Studienpläne sehen vor, dass die Studierenden ihr Studium anteilig an der JGU sowie an der Partnerhochschule Université de Bourgogne (UB) in Dijon verbringen. Sie erhalten dann sowohl den regulären Bachelorabschluss der JGU als auch den vollwertigen Abschluss des Partnerlands. Ein Drittlandaufenthalt in Kanada ist je nach Fächerkombination ebenfalls möglich. Neben dem Gewinn interkultureller Kompetenz und Erfahrung wird durch diese multinationalen Studiengänge das zukünftige Berufsfeld erweitert. Die Deutsch-Französische Hochschule, die neben der Johannes Gutenberg-Universität auch maßgeblich die binationale Tagung zur deutsch-französischen Lehrerbildung finanziert, unterstützt die Studierenden mit Mobilitätsstipendien.
Über 500 Studierende haben den integrierten lehramtsbezogenen Studiengang Mainz-Dijon in den Geistes- und Kulturwissenschaften bereits erfolgreich absolviert. Einmalig in Deutschland und Frankreich ist die angebotene Fächervielfalt des Bachelor of Education (Deutsch, Englisch, Französisch, Geographie, Geschichte, Philosophie). Die JGU und die UB leisten hierbei nicht nur einen Beitrag zu einem besseren Unterricht der jeweiligen Partnersprache, sondern auch im Bereich des Bilingualen Unterrichts.
Neue Impulse setzen

Vor dem Hintergrund der Bologna-Konferenz 2015 und der Agenda 2020, die vorsieht die Zahl der Absolventinnen und Absolventen deutsch-französischer integrierter Studiengänge bis zum Zieljahr zu verdoppeln, hat die diesjährige Konferenz in Mainz zum Ziel, maßgebliche Institutionen und Akteure aus beiden Ländern (Universitäten, Ministerien, Bildungseinrichtungen, deutsch-französische Institutionen) miteinander ins Gespräch zu bringen. Hierdurch soll die Weiterentwicklung der gemeinsamen, deutsch-französischen Lehrerbildung auf allen Ebenen – Licence/Bachelor, Master und Stage/Referendariat – durch die Entwicklung konkreter und zugleich innovativer Konzepte vorangebracht werden.

Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Redaktion: 31.10.2014 von Tim Mörsch, VDI Technologiezentrum GmbH

Comprendre les évolutions du métier de professeur de français et les accompagner

Donnerstag, 30. Oktober 2014

> Séminaire organisé par le CIEP et la FIPF, le 8 et 9 décembre 2014 au CIEP, Sèvres

“La Fédération internationale des professeurs de français et le Centre international d’études pédagogiques organisent, les 8 et 9 décembre 2014, un séminaire intitulé « Comprendre les évolutions du métier de professeur de français et les accompagner » : il propose de dresser un état des lieux des évolutions du métier de professeur de français et des dispositifs d’accompagnement professionnel existants ou nécessaires à ces évolutions.

Les innovations numériques et la mondialisation, en termes de mobilité des personnes, des compétences et des connaissances, ont bouleversé, voire transformé, les pratiques professionnelles des enseignants de français dans le monde ; qu’ils soient portés par les administrations nationales, par les collectivités publiques, les organismes privés ou par les associations de professeurs, les plans et les projets d’accompagnement professionnel ne peuvent pas ne pas tenir compte de ces évolutions et les intégrer pour mieux répondre aux attentes et aux besoins de formation des professeurs. …” Continuer la lecture

Diskutieren Sie über den Rapport Jules Ferry 3.0 …

Mittwoch, 29. Oktober 2014

french german 

… das haben Staatspräsident Hollande, Premierminister Manuel Valls, die Erziehungsministerin Najat Belkacem und die Secrétaire d’Etat au Numérique, Axelle Lemaire, heute morgen auch gemacht:

Wann gab es in Deutschland einen Bericht zur Zukunft der Schule, der vom Bundespräsidenten, dem Kanzler/der Kanzlerin und den zuständigen Ministern uns Staatssekretärin mit dem Präsidenten einen Nationalen Rates für die Digitale Welt gemeinsam erörtert worden ist?

Um es hier nochmal zu sagen:

Tweets über “Jules Ferry 3.0″ :


Oulipo, la littérature en jeu(x)

Dienstag, 28. Oktober 2014

Der Frankreich-Blog bereitet die nächste Reise nach Paris vor.

Da müssen wir hin:

Oulipo, la littérature en jeu(x) Exposition

Entrée libre du mardi au dimanche 12h-19h
lundi et jours fériés

Bibliothèque de l’Arsenal, 1, rue Sully, 75004 Paris
> Adresses et transports – Arsenal

Ausstellungsankündigung: “Groupe littéraire le plus ancien du champ contemporain français, l’Oulipo (Ouvroir de littérature potentielle) travaille depuis 1960 à une refondation de la littérature à l’aide de contraintes d’écriture souvent inspirées des structures mathématiques et ludiques. Suivi de près par des amateurs fidèles, connu des amoureux de jeux de langage, largement exploité par les enseignants en classe, l’Oulipo demeure toutefois peu connu du grand public. Précurseur dans certains domaines, comme l’écriture avec procédures ou la littérature hypertextuelle, il a inspiré nombre d’écrivains et artistes contemporains, en France mais aussi dans le reste de l’Europe et aux États-Unis, marquant durablement son époque.

L’exposition vise à faire découvrir l’histoire de ce groupe à la fois ancien et toujours actif, en pénétrantles arcanes du fonctionnement collectif et en observant les étapes d’une création aux contours multiples ‒ que des dispositifs interactifs permettront d’expérimenter.”

> OuliExpo! – l’article de Chroniques, le magazine de la BnF, septembre-décembre 2014 (présentation interactive)

> Ouvroir de littérature potentielle – Wikipedia


Das stand am 26. August 2009 auf dem Blog von Klett-Cotta:
> Wie fragt man nach einer Gehaltserhöhung? “Jetzt hätte ich Lust, dieses Buch einfach mal vorzulesen. Eine Flasche Mineralwasser, das kleine Tonbandgerät mit dem Mikro würden genügen. Und dann ginge es los. Ohne Punkt und Komma. Denn die sind ja auch gar nicht im Text. Perec arbeitet das vorne im Buch abgedruckte Diagramm linear ab. Georges Perec war Mitglied der > Oulipo (Ouvroir de littérature potentielle) – experimentelle Literatur, die aber auch ganz genauen Regeln und Zwängen folgt: > Oulipo (Wikipedia).” … > Weiterlesen

> Georges Perec (1936-1982) zur Oulipo-Gruppe.

> Georges Perec
> Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten
Mit einem Nachwort von Bernard Magné, aus dem Französischen von Tobias Scheffel (Orig.: L‘art et la manière d‘aborder son chef de service pour lui demander une augmentation)
Ausstattung: Leinen mit Schutzumschlag, eingehängtes Organigramm
112 Seiten
ISBN: 978-3-608-93706-0

> Mit Bild und Ton: Wie bitte ich meinen Abteilungsleiter um eine Gehaltserhöhung?


> Oulipo.net, site officiel de l’Oulipo

> Une sélection de sites autour de l’Oulipo et de Georges Perec réalisée par la Médiathèque Roger Gouhier de Noisy-le-Sec

> Frédéric Forte, Posaune, fantasmagorie – Textes du spectacle créé en 2013 par Frédéric Forte & Andrea Sitter pour la 7 e édition du festival concordan(s)e .

> L’Oulipo: OUvroir de LIttérature POtentielle – RFI

N.B.
2014–2015: <a href=”http://www.youtube.com/user/rabatakeu/videos?query=oulipo” target=”_blank”>Les Jeudis de l’Oulipo se tiennent à l’Auditorium de la BnF, quai François Mauriac, 75013 Paris, à 19h.
Métro : Quai de la gare (ligne 6) ou Bibliothèque (ligne 14 ou RER C). Bus : 89, 62, 132.

Nachgefragt:
Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0

Freitag, 24. Oktober 2014

french german 

Tête à tête fait école / macht Schule

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Lernen von Muttersprachler zu Muttersprachler. Das Deutsch-Französische Jugendwerk, das Goethe-Institut und der Ernst Klett Verlag möchten das gemeinsame Fremdsprachenlernen über die Tandemmethode für Schulen attraktiver machen. Aus der Kooperation ist nun ein praxisorientierter Leitfaden mit Arbeitsblättern für Französischlehrkräfte sowie ein bundesweites Fortbildungsangebot entstanden, das am 15.10. in Berlin startet.

> Tête à Tête macht Schule: Tandemlernen im Schulaustausch
gehört zu > Unsere(n) Projekte rund um den Französischunterricht des Ernst Klett Verlags.

tete-a-teteDie Anfänge der Tandem-Lernmethode kommen aus dem internationalen Jugendaustausch liegen. Die neue Publikation Tête à Tête macht Schule: Tandemlernen im Schulaustausch enthält Arbeitsblätter für den Austausch zwischen den Tandempartnern und einen Leitfaden mit Hinweisen und Funktionsweisen für die Umsetzung eines Tandemkurses. Sie ist ab sofort im Ernst Klett Verlag und beim DFJW kostenlos zu beziehen:

Download > Tête à tête fait école / macht Schule

Die Publikation ist zweisprachig und wendet sich an Französischlehrkräfte aus Deutschland und Deutschlehrkräfte aus Frankreich. Das Fortbildungsprogramm findet parallel in Deutschland und Frankreich statt.

Fortbildungstermine für Lehrer/-innen
Berlin: 15.10.2014, 17 Uhr, DFJW
Köln: 21.10.2014 15.30 – 17.30 Uhr, Klett Treffpunkt
Stuttgart: 23.10.2014, 15 – 17 Uhr, Klett Treffpunkt
Leipzig: 10.11.2014, 15 – 17 Uhr, Klett Treffpunkt
Frankfurt: 11.11.2014, 15-17 Uhr, Klett Treffpunkt
Hamburg: 21.11.2014, 15 – 17 Uhr, Klett Treffpunkt

Broschüre und Anmeldung unter: > www.dfjw.org/einfuehrung-tete-tete-macht-schule-tandemlernen-im-schulaustausch, weitere Fragen per eMail an: behling@dfjw.org

Institut français Allemagne -
Frankfurter Buchmesse Halle 5.0. Stand D88

Montag, 6. Oktober 2014

> Alle Termine zum Herunterladen – PDF

Prix Franz Hessel : Un Prix Fracno-allemand de lIttérature contemporaine
Frankfurter Buchmesse, Arte Stand, Halle 4.1 Stand F1
Le 8.10.2014, 16h00 – 16h40

Un dialogue entre les derniers lauréats sur le stand d’ARTE à la Foire du livre à Francfort.
Le Prix Franz Hessel est un prix littéraire franco-allemand qui récompense chaque année deux jeunes auteurs, l’un allemand, l’autre français, et qui ne sont pas traduits dans l’autre langue.
Il est conçu par la Fondation Genshagen (région Brandebourg) et la Villa Gillet (Lyon), avec le soutien du délégué du gouvernement fédéral allemand à la Culture et aux Médias (BKM) et du Ministère français de la Culture et de la Communication. En février, le prix a été remis à Frédéric Ciriez et Jonas Lüscher.
Modération : Thorsten Dönges, Literarisches Colloquium Berlin
En collaboration avec : Stiftung Genshagen et ARTE


Le Maroc s’enage pour la lecture
Frankfurter Buchmesse – Bühne LitCam live !, Halle 3.1 B 33,
jeudi 9.10.2014, 12h30 – 13h30

Au Maroc, la lecture n’est guère encouragée et la littérature intéresse peu la presse écrite. Pourtant, via Internet, des actions de promotion de la lecture et des critiques littéraires se développent, surtout sur les réseaux sociaux. Pour soutenir ces premières tentatives, la fondation de l’Institut des Hautes Études de Management et l’Institut français du Maroc ont fondé des clubs de lecture dans six différentes villes. Le but est de susciter chez les citoyens le
plaisir de lire et de soutenir l’intérêt général pour les livres.
Amina Hachimi Alaoui (Maroc) : Directrice de la maison d’édition Yanbow Al et fondatrice de la librairie d’art « Le Carrefour des Arts »
Driss Ksikes (Maroc) : Dramaturge et journaliste, directeur du centre de recherches de l’Institut des Hautes Études de Management à Rabat
Paul de Sinety (France/Maroc) : Directeur adjoint de l’Institut français du Maroc Modération : Karin Plötz, Directrice de la LitCam
En anglais


Littérature jeunesse – Lecture de Delphine Bournay
Institut français de Mayence, Schillerstr. 11, 55116 Mainz
Vendredi 10.10.2014, 10h00 – 12h00

L’auteur et illustratrice française Delphine Bournay est nominée cette année pour le Prix allemand de la Littérature Jeunesse . Son livre illustré “Grignotin et mentalo – les animaux sauvages” (L’Ecole des loisirs/”Krümel und Pfefferminz”, traduit par Julia Süßbrich, Hanser Verlag) aborde des sujets philosophiques profonds, à travers les drôles de personnages de Grignotin et Mentalo.

La remise du prix aura lieu le vendredi, 10 octobre 2014, dans le cadre de la Foire du livre à Francfort.

À cette occasion, l’Institut français de Mayence organise une lecture :
Langues : français/allemand


Le Capital au 21ème siècle – Conférnce de Thomas Piketty
Université Goethe de Francfort, Grüneburgplatz 1, HZ 2, 60323 Francfort
Vendredi 10.10.2014, 14h00 – 16h00

Conférence de Thomas Piketty, économiste et professeur à l’EHESS et à la Paris School of Economics.

Son livre « Le capital au 21ème siècle » (Seuil, 2013), dans lequel il analyse la prospérité et l’inégalité dans 20 pays différents, a eu un écho international.
À l’occasion de la parution en allemand de ce livre sous le titre « Das Kapital im 21. Jahrhundert » (C.H. Beck), Thomas Piketty tiendra une conférence à destination des étudiants et de tous les Francfortois.

La version allemande du livre sera disponible pour la première fois à cette occasion.
Langue : anglais – Entrée libre
Une manifestation du Forschungskolleg Humanwissenschaften de la Goethe-Universität et de l’Institut français d’histoire en Allemagne (Francfort).
En collaboration avec le C.H. Beck-Verlag et la Société franco-allemande de Francfort.


Transformer la cité
Frankfurter Buchmesse – Bühne des Weltempfangs, Halle 5.0 E 81
Samedi 11.10.2014, 15h00 – 16h00

La ville crée des non-lieux et des habitants invisibles, des quartiers sans âme, parfois sans fonction. La littérature et l’art peuvent-ils penser la cité autrement ? Sont-ils à même de donner une voix à ceux qui n’en ont pas, une signification à ces lieux relégués ? Comment les artistes appréhendent-ils la ville et ses différentes couches ? Quel peuvent être leur impact sur la politique urbaine ?

Yannick Haenel (France) : L’auteur de “Jan Karski” (Gallimard) revient avec un nouveau roman consacré cette fois aux exclus et marginaux de nos villes. Avec “Les Renards pâles”,l’écrivain imagine une révolution au coeur de Paris.
Niccolò Bassetti (Italie) est urbaniste et paysagiste, et se concentre sur les sites dont l’identité et la mémoire se sont perdues. Il a initié le projet “SACRO GRA ” consacré à l’Autostrada del
Grande Raccordo Anulare , le périphérique romain, et à ses habitants. Un livre, une exposition et un film ont vu depuis le jour. Le film, réalisé par Rosi, a remporté le Lion d’Or à Venise.
Juan López-Aranguren Blázquez représentera le Collectif basurama (Espagne) : ces architectes issus de l’Ecole d’architecture de Madrid proposent des projets urbains alternatifs utilisant autrement les ressources et les biens de consommation.
Modération : Michele Sciurba, Galerie Art Virus Frankfurt am Main
Langues : allemand, français, italien, espagnol
traduction simultanée et consécutive
Une manifestation d’EUNIC Frankfurt am Main, le réseau des instituts culturels européens de Francfort et en collaboration avec la Frankfurter Buchmesse/Weltempfang


10 ans après la Génocide Rwandais. Littérature et mémoire.
Frankfurter Buchmesse, Bühne des Weltempfangs, Halle 5.0 E 81
Dimanche 12.10.2014, 13h30 – 14h30

Un dialogue entre Scholastique Mukasonka et Lukas Bärfuss
Vingt ans ont passé depuis le génocide au Rwanda. Comment la littérature peut-elle combattre l’oubli et l’indifférence, sans banaliser l’épouvante et anéantir le lecteur ? La fiction peut-elle raconter l’indicible et si oui, avec quels moyens ? Dans des romans aux accents très différents, deux auteurs étudient les abîmes et les contradictions de l’histoire et de l’homme. Scholastique Mukasonga quitte le Rwanda en 1973 pour le Burundi. Depuis 1992, elle vit en
France. Elle a perdu presque toute sa famille pendant les massacres. Son quatrième livre, « Notre-Dame du Nil », qui a remporté le « Prix Renaudot » en 2012, décrit le contexte de l’émergence de la violence à l’échelle d’un lycée de jeunes filles. Il est traduit en allemand chez Wunderhorn.
Lukas Bärfuss (Suisse) : un des dramaturges et écrivains germanophones les plus connus.
Dans son premier roman « Cent jours, cent nuits » (“Hundert Tage”, traduit en français chez L’Arche, 2009), il pose la question de la coresponsabilité européenne dans le génocide rwandais.
Modération : Manfred Loimeier, journaliste et spécialiste de littérature africaine
En collaboration avec : Litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien
und Lateinamerika et la Frankfurter Buchmesse/Weltempfang

> Alle Termine zum Herunterladen – PDF

Nicht mehr sprachlos sein:
Les termes du monde numérique

Mittwoch, 1. Oktober 2014
> Web 2.0 im Französischunterricht

Referent: Heiner Wittmann (Ernst Klett Verlag)
Ort Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
Freitag 17.10. 2014 Uhrzeit 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Eintritt frei
Kartenreservierung h.wittmann@klett-gruppe.de
Veranstalter: Ernst Klett Verlag

Nein, ich bin kein Freund von Twitter. Hunderte von Meldungen im 140 Zeichen-Format, deren Autoren meistens nur auf ihre tollen Inhalte verweisen wollen. Jedes Tweet verlangt. Ein Nachdenken, was das denn nun wieder soll. Es werden kaum Tweets, pardon Kurzmeldungen in Form eines netten Aperçus geschrieben, eine nette Bemerkung, eben in Form eines Aphorismus. Aber wenn die Abgeordneten in der Nationalversamlung Fragen an die Regierung stellen und man kann zumindest als Zaungast per Twitter > 10. September 2014 – 15 h : Questions au gouvernement #QAG an diesem Geschehen kommentierend teilnehmen, dann hat dieser Kurznachrichten-/Kommentardienst auch wieder seine guten Seiten und sogar der Bundestag kann daran etwas lernen. Oder Shcüler könnten sich im Rahmen ihres Unterrichtsthemas Deutsch-französische Beziehungen mit geschickt gewählten Frage-/Suchwörterkombinationen einen Überblick dar´über verschaffen, was die 140-Zeichen-Gemeinde gerade so zu der > deutsch-französischen Kooperation zwitschert. Guckt man das Gezwitscherei durch, hat man nach 50 -80 Tweets eine ganz ansehnliche Liste der Themen, die gerade en vogue sind.

Manchmal finden sich auch interessante Meldungen in dieser Flut; diese hier passt zu dem Workshop, den wir gerade vorbereiten:

> Werkzeuge für das Web 2.0 im Französischunterricht

Werkzeuge für das Web 2.0 im Französischunterricht

Montag, 29. September 2014
> Web 2.0 im Französischunterricht

Referent: Heiner Wittmann (Ernst Klett Verlag)
Ort Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
Freitag 17.10. 2014 Uhrzeit 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Eintritt frei
Kartenreservierung h.wittmann@klett-gruppe.de
Veranstalter: Ernst Klett Verlag

Unterrichten mit > Web 2.0? Web 2.0 ist die Bezeichnung für das Internet, das Angebote und Websites bereitstellt, auf denen Besucher ihre Inhalte einstellen können. Eine andere Bezeichnung ist das “Mitmachinternet”. 2005 stellte Tim O’Reilly > Entwurfsmuster und Geschäftsmodelle für die nächste Software Generation vor. Für den Unterricht ergeben sich mit Web 2.0 neue Möglichkeiten. Schülerinnen und Schüler lesen nicht nur, sondern nutzen die vielfältigen Plattformen, Websites oder Social Software (Programme, die im Internet laufen, und Teilnehmern an verschiedenen Orten erlauben, am gleichen Dokument zu arbeiten), um selber Inhalte auf Websites einzustellen, an Diskussionen teilzunehmen, oder Fotos und Videos hochzuladen.


Auf unserem Blog:
> Französischunterricht im Web 2.0 – Linkliste
> Französischunterricht und das Web 2.0 – ein bisschen Theorie


Die Angebote zum Mitmachen im Internet sind längst unüberschaubar geworden: Soziale Netzwerke, Blogs, Wikis, Kolloborative Angebote (= Aufforderung zur Teamarbeit), Aggregatoren (= Seiten die Inhalte verschiedener sozialer Netzwerke zusammenfassen), Websites zur Herstellung von Bildpanoramen, Webkonferenzen, Quizsoftware bis zur Online-Erstellung von E-Books. Da kommt eine Webographie de sites gratuits avec une interface en français > Outils 2.0 en français, die das > Portails Skoden mit Hilfe von > Zeef hergestellt hat, gerade richtig.

Französischlernen mit dem Computer (I)

Donnerstag, 11. September 2014

Wir notieren und kommentieren hier in lockerer Reihenfolge einige wichtige Funde zum Lernen mit dem PC, die uns bei der Vorbereitung unseres Workshops Web 2.0 im Französischunterricht auffallen:

Ein Blick auf die Website > éduscol, die in Deutschland ihresgleichen vergeblich sucht. Kürzlich hat Präsident Hollande bei der Einweihung eines Collège an die heraussragende Bedeutung des Lernenes mit digialen Medien erinnert: > Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école


spickwoerterbuch-franzoesisch

Erinnert Ihr Euch immer an alle Vokabeln? Manchmal muss auf oder unter der Bank doch mal nachschauen, wenn man sein > Online-Lexikon auf Smartphone gerade nicht zur Hand ist oder der digitale Begleiter schon wieder einmal eingesammelt worden ist. Gibt es auch für >Englisch.

PONS-Spickwörterbuch für die Schule: Französisch. >>>>>>>>>>

5.000 Stichwörter und Wendungen werden durch Spickzettel ergänzt, die die wichtigsten Informationen zu Schlüsselthemen des Sprachunterrichts wie Verben, Falsche Freunde oder Aufsatzformulierungen abdecken. Einfach lernen – oder ausschneiden, mitnehmen und immer parat haben!
Im kleinsten Format: Für Schulweg, Schulbank und Schultasche, passt überall rein und ist schnell versteckt. Französischtest? Kein Problem! Spickzettel decken die häufigsten Themen ab. Schnell nachschlagen und immer punkten – in der Schule, unterwegs und zu Hause.

Für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5, die ein kleines handliches Wörterbuch zum schnellen Nachschlagen haben möchten.


Auf unserem Blog: > EDUSCOL – enseigner avec le numérique

> L’éducation aux médias au défi du numérique – Website éduscol Portail national des professionnels de l’éducation: “Retrouvez en ligne les actes vidéos du séminaire national 2014 ‘l’éducation aux médias et à l’information au défi du numérique’.”

Jede Konzeption einer Didaktik für den computergestützten Unterricht muss sich mit den digitalen Vorliebe und Gewohnheiten der Jugendlichen auseinandersetzen. Wenn sie ihre Hausaufgaben so schnell, geistreich und flink wie die SMS schreiben, oder so intensiv wie sie die anderen Online-Kommunikationskanäle bedienen, verfassen, wäre viel gewonnen:

Was machen Jugendliche heute online?

Laurence Allard, maître de conférences en science de la communication, chercheure à l’université Paris 3 > Les usages numériques des adolescents, Conférence inaugurale > Séminaire national 2014 “l’éducation aux médias et à l’information au défi du numérique”.

bei-schlechten-noten-helfen-gute-eltern

> Diaporama de la conférence de Laurence Allard (pdf)

> Le Wiki de Laurence Allard

Dabei steht ein deutsch-französischer Vergleich noch aus. Wir arbeiten ständig daran.

Die folgenden Beiträge des Table ronde “Regards croisés sur l’éducation aux médias et à l’information (EMI) möchten wir hier auch zitieren:

Jean-Louis Durpaire, inspecteur général de l’éducation nationale > Le cadre français de l’EMI (l’éducation aux médias et à l’information)

Divina Frau-Meigs, directrice du Centre de liaison de l’enseignement et des médias de l’information (CLEMI), enseignante-chercheure, université Sorbonne-Nouvelle > L’EMI augmentée par le numérique

Dazu:

Divina Frau-Meigs, professeur, Université Sorbonne nouvelle : > La situation de l’éducation aux médias et à l’information (EMI) en Europe : vers une nécessaire convergence entre EMI et les usages et apprentissages pédagogiques du numérique > http://emiconf-2013.ens-lyon.fr/ “Ce site veut mettre à disposition des acteurs de l’éducation les ressources issues de la conférence nationale Cultures numériques, éducation aux médias et à l’information qui s’est déroulée les 21 et 22 mai à l’Institut français de l’Éducation (ENS de Lyon).”

Die geballte Informationsflut dieser Vorträge kann auch Besorgnisse auslösen vor einem so stark technikzentrierten Unterricht, bei dem sich zunächst alles um die Bereitstellung der Geräte, des Internets und der Software dreht: > Langues : Comment déployer une flotte de tablettes dans son établissement ? – Website des Café Pédagogique. Wie oft saß unser Französischlehrer im Gymnasium abends, gar nachts zu Hause an seinem Schreibtisch und hat für uns Matritzen mit französischen Texten getippt, deren Abzüge so fein nach Alkohol dufteten, lang waren und Zeilennummer vorwiesen. Das war um 1970, zu einer Zeit, als die ersten Taschenrechner in unserem Klassenzimmer auftauchten. Die heutigen Möglichkeiten des > Französischunterrichts Web 2.0 enthält früher ungeahnte Chance für die Didaktik des Sprachunterrichts und es Literaturunterrichts. Die Gretchenfrage bleibt: Wird heute besser gelernt?


eichhorn-klassenregeln

Gehen Ihre Schülerinnen und Schüler manchmal über Tisch und Bänke? Jede Stunde der gleiche Lärm, bis die mal zur Ruhe kommen! Kaum drehen Sie sich zur Tafel, geht das schon wieder los? Thomas kommt immer zu spät? Stuhlkreis und andere Sitzordnungen sind Fremdwörter für Ihre Zöglinge? Heute was erklärt, morgen wieder vergessen? Hat der Klassenkaspar schon wieder die Lacher auf seiner Seite? Treffen einige Aussagen auf Ihre Klasse zu? Hm… Wir hätten da was für Sie: >>>>>>>>>>>

Christoph Eichhorn
> Die Klassenregeln
Guter Unterricht mit Classroom-Management
1. Aufl. 2014, 93 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-608-98040-0


Wird gar mehr gelernt? Nutzt der heutige Französischunterricht die atemberaubenden Kommunikationsmittel des Web 2.0? Wird heute mehr gelesen? Wird mehr geschrieben als im FU 1.0? Wir haben auf unserem Blog immer wieder nach interessanten Web 2.0 Projekten im Französischunterricht gefragt. > h.wittmann@klett-gruppe.de. Trotz der hohen Besucherzahlen auf diesem Blog gab es dazu keine Vorschläge.

Mit dem Digitalen Unterrichtsassistenten ergeben sich neue und faszinierende Möglichkeiten für den Französischunterricht:
> Découvertes
Série jaune (ab Klasse 6). Digitaler Unterrichtsassistent Plus (DVD-ROM), Einzellizenz

Band 1 -978-3-12-622005-7 (3-12-622005-3)
- die kompletten Materialien aus dem Lehrerband wie Kopiervorlagen, Differenzierungshinweise, Préparation en 3 minutes und vieles mehr
- das komplette Cahier d’activités mit Lösungen
- direkt aufrufbare Film- und Audiosequenzen
- Vokabeltest- und Arbeitsblattgenerator
- Vorgriffsprüfer
- interaktiver Stoffverteilungsplaner
- Minimalfahrplan, der optionale Inhalte ausblendet
- Wörterbuch und vieles mehr

Auf unserem Blog (eine kleine Auswahl): – > Web 2.0 – 211 Artikel auf unserem Blog

> Der Computer im Französischunterricht – 29. Juli 2014
> Französischunterricht im Web 2.0
> Écrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur?


Web 2.0 im Französischunterricht> > Das Programmheft *.pdf

Web 2.0 im Französischunterricht

Während die Didaktik immer wieder neue Methoden sucht, um Schüler zu mehr Eigenleistung zu motivieren, bieten digitale Medien und das Web 2.0 ein beeindruckendes Angebot für mehr sprachliches Engagement und Lernerfolg. Dieser Workshop vermittelt Grundkenntnisse für eine Französischdidaktik 2.0. Nach einem einleitenden Vortrag über Web 2.0 Angebote für den Unterricht, erarbeiten und bewerten wir zusammen Aufgaben für den Französischunterricht, der auf einen möglichst hohen Eigenanteil der Schülerinnen und Schüler zielt.

Hier auf unserem Blog: > Französischlernen mit dem Computer (I)
Referent: > Heiner Wittmann (Ernst Klett Verlag)
Ort Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
Freitag 17.10. 2014 Uhrzeit 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Eintritt frei
Kartenreservierung h.wittmann@klett-gruppe.de
Veranstalter: Ernst Klett Verlag

PONS Wörterbuch

Lesebericht : Leo Loden, Grillade Provençale

Mittwoch, 3. September 2014

Der Comic von Christophe Arleston – Serge Carrère: > Léo Loden – Grillade Provençale ist jetzt auch bei Klett erschienen.

Léo Loden ist die Hauptfigur einer Serie von Comics, die Christophe Arleston (Szenario) und Serge Carrère (Zeichnungen) 1991 in die Welt gesetzt haben. Loden war früher Kriminalkommissar bei der Polizei in Marseille. Nach seiner Polizeikarriere ist er Privatdetektiv geworden. Sein viertes Abenteuer spielt in der Provence: Nach der erfolgreichen Jagd auf den einbeinigen Falschmünzer, will Loden der Hitze Marseille entkommen und hat sich eine Woche Urlaub verordnet. Wenn da nicht André-Jean Duchastel, ein windiger Immobilenhändler wäre, der ihm einen Strich durch die Rechnung macht. Dem ist nämlich die Polizei auf die Spur gekommen und vermutet, dass Duchastel etwas mit den Waldbränden zu tun habe. Eine Hausdurchsuchung wird bei ihm vorgenommen. Er lässt sich das nicht gefallen und beauftragt Loden, der Sache nachzugehen. Dann taucht noch ein alter KGB-Offizier auf, Umweltschützer und sogar Nazis versuchen mitzumischen.

In Niedersachsen steht dieser Comic auf der Liste der Abiturempfehlungen:
> Niedersächsisches Kultusministerium Abitur 2016 Französisch gA *.pdf

Christophe Arleston – Serge Carrère:
> Léo Loden – Grillade provençale
Buch (Comic)
B1/B2
978-3-12-591556-5 (3-12-591556-2)

Jetzt ist auch das Dossiers pédagogique zu Carrère – Arleston, Léo Loden Grillade provençale erschienen. Grundsätzliche Bemerkungen zum Einsatz einer BD im Französischunterricht, Kopiervorlagen, Vorschläge für Klausuren und mündliche Prüfungen kennzeichnen dieses Heft aus der Feder von Andreas Berger aus. Spaßfaktor inklusive. Dieses Heft ist eine gelungene Anleitung für einen spannenden Unterricht mit authentischen Arbeitsmaterialien für vielfältige Diskussionen und Schreibübungen. DIe ganze Palette wird abgedeckt: Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit. Einschließlich von Onlline-Zusatzressourcen mit Code im Buch.

Carrère – Arleston
Léo Laden. Grillade provençale
Dossier pédagogique par Andreas Berger
B1/B2
978-3-12-591557-2 (3-12-591557-0)

Die Rede von Außenminister Frank-Walter Steinmeyer auf der Botschafterkonferenz in Paris

Freitag, 29. August 2014

Der folgende Beitrag ist eine Ergänzung zu unserem Artikel von gestern: > Der Vergleich (I): 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Manchmal werden Artikel dieses Blogs für Schüler als zu schwer empfunden, oder gar auch als zu weit von den Chancen, Sorgen und Nöten des Französischunterrichts empfunden. Ein bisschen mehr Didaktik heißt es dann. Immerhin: > Französischunterricht 164 Beiträge. Warum wird aber Französisch gelernt? Nur der Blick über die Wände des Klassenzimmers und über die Schulmauern hinaus vermittelt eine Antwort:

Aber ein Artikel wie dieser hier erklärt auf einleuchtende Weise, warum diese wunderbare Sprache gerade von Deutschen heute in Europa gelernt werden muss. Die Zukunft Europas wird von Frankreich und Deutschland gemeinsam mit ihren Partnern in der EU beeinflusst. Englisch lernen sowieso alle, aber Französisch und dann noch eine Sprache, die in der EU gesprochen wird: Was ergeben sich dadurch heute für aufregende Studien- und Arbeitsmöglichkeiten! Aber nicht nur zum Arbeit, für den Job, für das schnöde Geldverdienen. Sprachkenntnisse sind ein Schlüssel für jedes Engagement in Europa, in der Wirtschaft und in der Politik. In diesem Sinne hat Frank-Walter Steinmeier heute in Paris bei seiner > Rede auf der Botschafterkonferenz in Paris nicht nur sechs Thesen zur europäischen Politik genannt, er hat damit auch indirekt aber nicht weniger deutlich auf die Gründe hingewiesen, wieso wir uns mit der französischen Sprache, der Geschichte und der Politik unseres Nachbarlandes beschäftigen müssen. Es geht nicht nur um die aktuelle Politik, es geht auch um die gemeinsame Krisenbewältigung und unsere Perspektiven für Europa, die nur gemeinsam erdacht und realisiert werden können. > Argumente für Französisch – auf unserem Blog.

Seine Bemerkung, man er könne mit seinem Amtskollegen die Schlüssel zu ihren Amtssitzen tauschen, ist eine schöne Umschreibung für das gemeinsame Einverständnis (auch) in der Außenpolitik mit Frankreich. Steinmeier nannte sechs Thesen und Prognosen: 1.”Wenn wir beieinander bleiben und klug handeln, dann werden Historiker eines Tages zurückblicken und sagen: Diese außenpolitischen Krisen waren ein Integrationsschub für die europäische Außenpolitik, so wie es die Finanz- und Währungskrise für Europas Wirtschaftspolitik war!” 2. “Was europäische Außenpolitik auszeichnet, ist nicht völlige Interessengleichheit, sondern der unbedingte Wille, am Ende zusammenzustehen und gemeinsam zu handeln.” 3. “Europäische Außenpolitik heißt Arbeitsteilung. … Bei alldem sind die Unterschiede zwischen Deutschland, Frankreich und den anderen europäischen Partnern keine Schwäche, sondern im Gegenteil: wenn wir unsere spezifischen Fähigkeiten, Traditionen, Werkzeuge und Gesprächskanäle zum Tragen bringen, dann wird aus den Unterschieden eine Stärke. 4. “Europäische Außenpolitik braucht alle 28.” 5. “Europäische Außenpolitik braucht den gesamten Instrumentenkasten der Diplomatie. … Ihr schafft es, lieber Laurent, Euren Instrumentenkasten immer wieder der Zeit gemäß anzupassen.” 6. “Wir brauchen ein Höchstmaß an europäischer Koordinierung in all den großen Sachfragen, mit denen wir es auf internationaler Ebene zu tun haben: von Klima- und Energiepolitik bis zu Datenschutz und Regeln fürs Internet. Wenn wir nicht gemeinsame europäische Ansätze in diesen Fragen vorweisen können, kriegen wir es global schon gar nicht hin.” Europapolitik knapp zusammengefasst in 6. Punkten.

Französisch lernen, diese sechs Punkte lesen und beherzigen, weitere Sprachen in Europa lernen,sich mit der deutsch-französischen Kooperation beschäftigen, nach Arbeitsfeldern in Parteien, (internationalen) Organisationen, in den Medien und in der EU Ausschau halten… viele merken nicht sofort, das Französisch bei Bewerbungen auch eine Art Jobversicherung ist.

 

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