Französisch-Online-Lernen in Zeiten der Pandemie

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Ministère de l’Éducation nationale > Des activités pour les vacances de printemps 2021


> Online #Französischlernen I ff.

> Lehrerfortbildung: Unterrichten mit Inhalten auf www.france-blog.info – 29. Oktober 2020

> Wichtige Themen auf unserem Blog

> Tools zum Französisch-Online-Lernen – 8. Dezember 2020

> Tools für das Online-Lernen

Hier finden Sie > Beiträge mit Aufgaben für Schüler/innen, sowie eine Anleitung zum selbstständigen Arbeiten mit den Aufgaben auf diesem Blog. Arbeiten  mit Original-Texten ist gar nicht so schwer: > Mein Kollege hat mir beim Essen eben gesagt, der Frankreichblog sei für Schüler/innen zu schwer. – 24. September 2020

>Unsere Videos

Falls Sie Interesse an einem Workshop rund um den Frankreich-Blog und das digitale Lernen haben – zusammen mit Ihren Kollegen/innen oder mit Ihrer Seminargruppe oder Ihrem Französischkurs – schreiben Sie bitte unserer Redaktion eine E-Mail: > redaktion@france-blog.info.

Si vous êtes intéressé par un atelier sur le blog France et l’apprentissage numérique – avec vos collègues ou avec votre groupe de séminaire ou votre cours de français – veuillez écrire un courriel à notre rédaction : > redaktion@france-blog.info.

Tools zum Französisch-Online-Lernen

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Lehren und Lernen mit Découvertes: Präsenzunterricht – Online-Lernen und selbständiges Lernen

Wussten Sie, dass auf unserem Blog rund 350 Artikel zum > Online-Lernen stehen? Überlegungen rund um die Fachdidaktik des Online-Lernens. Viele Beiträge mit > Aufgaben für Schüler/innen.

Das neue DécouvertesIm neuen Lehrwerk > Découvertes – mit dem > vielfältigen Begleitmaterial werden die Medienkompetenzen ganz groß geschrieben. Die digitale (z.T. frankophone) Welt bekommt jetzt einen Sonderplatz in dem Buch und viele weiter sozialmedial vermittelte Texte fördern alle denkbaren (modern ausgedrückt:) digitalen Outputformate für die Sprachproduktion der Schüler. Es ist bemerkenswert, wie gut es den Autor/innen dieses Lehrwerks gelungen ist, die Nutzung moderner, also digitaler Medien in das Unterrichtsgeschehen zu integrieren. Die Aufgaben /Tâches enthalten vielfach konkrete Hinweise zur Nutzung der elektronischen Medien. Dazu kommen viele Videos verschiedenster Art, 360°-Material im Cahier, Tipps zum digitalen Arbeiten (le coin médias), sprachliche Mittel zum Austausch über eigene Mediennutzung, Découvertes (über-)erfüllt die KMK-Anforderungen, um Wahlmöglichkeiten und eine leichte Adaptierbakreit auf jede Unterrichtssituation (einschließlich des Homeschooling)für den Unterricht sicherzustellen..

> Das neue Découvertes

Auch als E-Book >>>>>

Um noch besser die Tablets nutzen zu können, die nun in die Schulen gebracht werden, laden die Schüler ab jetzt alle digitalen Medien (Audios, Videos, Dokumente) in die > Klett Lernen App – zum Herunterladen > Klett Lernen App und können so im Klassenzimmer auch offline damit individuell arbeiten. Sowohl der > Digitale Unterrichtsassistent DUA als auch > eBook (> eBook pro – Erläuterungen: * pdf) sind verfügbar und ebenfalls ohne Internetverbindung in der Klett Lernen App nutzbar, nachdem sie einmal geladen wurden. Daher brauchen wir auch die früheren Online-Links im Buch nicht mehr. Wer die App nicht nutzt, kann aber immer noch online im Browser auf alle Medien zugreifen, z.B. von zu Hause.

Medienkompetenz: Material für das Online-Lernen – Webinar vom 7. April 2020: > www.obeling.de ****

Das eBook ist die digitale Lösung für Ihre Schülerinnen und Schüler. Es ist flexibel einsetzbar, sowohl im Unterricht als auch zu Hause und sorgt für eine leichtere Schultasche. Die Inhalte des Schülerbuchs sind sofort und jederzeit verfügbar, sowohl online als auch offline in der > Klett Lernen App. Das Découvertes 1 eBook ist identisch mit der gedruckten Fassung des Buches – mit vielen nützlichen Funktionen wie Suche, Markierung und Zoom sowie zahlreichen Links zu passgenauen Materialien im Internet. Es ist als Einzellizenz und PrintPlus Lizenz Schule erhältlich. Die PrintPlus Lizenz Schule ist die Lizenz für Nutzer des gedruckten Schülerbuches. Voraussetzung für den Kauf ist der Einsatz des Buches in Lerngruppenstärke.

Auf unserem Blog: > Argumente für Französisch

Das > Cahier d’activités gibt es jetzt mit mit Mediensammlung und mit/ohneVokabeltrainer. Das Cahier enthält viele weitere Übungen zur Festigung der Inhalte, Möglichkeiten zur Differenzierung und bereitet das freie Sprechen vor. Da der Aufbau eines Kapitels dem Aufbau des Schülerbuches sehr ähnlich ist, wird eine einfache Orientierung gewährleistet. Natürlich begleiten die Lehrwerksfiguren die Schüler/innen durch das glasklar strukturierte Cahier. – Entraînement: Wiederholungsangebot am Anfang jeder Unité, – Tandembögen, – Prêt à Parler­Karten, – Simulation der DELF­Prüfung, – Zusätzliches Übungsmaterial zu jeder Unité – einen eingedruckten Nutzerschlüssel, über den alle Audios, Videos und Erklärfilme zum Schüler­buch und dem Cahier d‘activités online abgerufen werden können. Die Inhalte können auch in die Klett­App geladen und dann offline genutzt werden. – Zugang zu den Online­Erklärfilmen.

Weitere Informationen zum Unterrichten und Lernen mit Découvertes (u.a.)zum digitalen Arbeiten mit Découvertes stehen in der Facebook Gruppe > Découvertes. Rendez-vous en ligne!“.

Die Grammatik sitzt noch nicht ganz und sollte noch einmal wiederholt und vertieft werden? Dann ist das Grammatische Beiheft genau das Richtige für Ihre Schülerinnen und Schüler. Sie können mit diesem Heft selbstständig vertiefen, was sie im Unterricht gelernt haben. Das beinhaltet das Grammatische Beiheft: – Leicht verständliche Erklärung und Darstellung der Grammatikphänomene• Kontrollübungen zum Selbsttesten am Ende jeder Unité (mit Lösungen), – Zusammenfassung aller grammatischen Themen im Révisions­Teil mit Kurzübungen und Lösungen, ausführliches deutsch­-französisches Stichwortverzeichnis mit Sprachbeispielen, damit die Grammatikbegriffe sofort verstanden werden, – Erklärfilme zur Grammatik.

Zum Reingucken: > Klett Erklärfilm:

> Das neue Découvertes

Klett engagiert sich für Französisch

Schüler/innen können mit dem Online-Lernen verdienen…

Bahnbrechende Erkenntnisse der jüngsten Zeit, die durch den unvermutet so krassen Aufschwung des Online-Lernens noch einmal ganz eindeutig bestätigt wurden, geben zu verstehen, dass Schüler/innen online tatsächlich besser als mit herkömmlichen Methoden lernen.

In diesem Kontext und gerade auch angesichts der > aktuellen Krise haben sich mehrere große Mobilfunkanbieter über die sonst üblichen Grenzen ihrer Unternehmen hinweg mit Bildungsanbietern darauf verständigt, künftig gemeinsam das Online-Lernen vor allem der Fremdsprachen nachhaltig zu fördern. Wieder ein > Initiative zugunsten der deutsch-französischen Beziehungen.

In einer Mobilfunk-Online-Lernen-Vereinbarung MFOLVB haben sie sich auf folgendes Angebot verständigt, das ab sofort gelten soll: Die Lernstatistiken der Online-Vokabellernprogramme können, soweit deren Hersteller die MFOLVB mittragen, an die Mobilfunkbetreiber übermittelt werden – dabei werden natürlich die geltenden Bestimmungen der > DSGVO beachtet – übermittelt werden. Wenn die Schüler/innen bzw. deren gesetzliche Vertreter diesem Austausch einmalig zugestimmt haben – am besten bei der Installation des Vokabelernprogramms – können die Mobilfunkbetreiber bald diese Daten entgegennehmen. In ihrer MFOLVB haben sie gemeinsam festgelegt, dass 120 erfolgreich pro Woche gelernte Vokabeln das online nutzbare Volumen auf dem Smartphones des Lerners monatlich um 2 GB erhöhen. Diese großzügige Vereinbarung war allerdings nur möglich,wenn bei der Zustimmung zur Vereinbarung akzeptiert wird, dass bei der Nichterreichung dieses Ziels das frei verfügbare Daten-Volumen um monatlich 2 GB reduziert wird.

Auf unserem Blog: > Online Lernen I-VIII #Französischlernen

Der Sturz von Premierminister François Bayrou und die Ernennung von Sébastien Lecornu

| Trotz der > Kritik unserer Redaktion an der KI verweisen wir auf den Agent conversationnel des Institut français und auf weitere KI-Angebote | 25. August 1944„Außenseiter“ von Hans Mayer: Tagung am 19. und 20. September 2025 in Köln | Didaktik | KI/IA | Stolpersteine | 8 mai | PalästinaZweierpasch | Das Europa der Vaterländer | Zum Üben… im ersten/zweiten Jahr: DiktateDer Brief an alle Schülerinnen und Schüler: Französisch-Leistungs- oder Grundkurs bis zum Abitur  | 222 Argumente für Französisch | Apprendre le français – faire des exercices |  Éditorial – Jugendliche und soziale Netzwerke | L’Actualité sur notre blog : Nachgefragt: Julien Jeanneney, La fièvre américaine. Choisir les juges de la Cour suprême | Paris im April 2025 | Éditorial: Trump, Poutine et le Européens | L’adresse du président de la République aux Français : „…les évènements historiques en cours qui bouleversent l’ordre mondial.“ | Tools zum Französisch-Lernen |


Mariama Darame und Nathalie Segaunes charakterisieren am 9. September 2025 in ihrem Artikel in Le Monde, in dem sie die Optionen Macrons gegeneinander abwägen > Emmanuel Macron, un président vulnérable après une dissolution et deux échecs de gouvernement die gestrige Sitzung der Nationalversammlung, bei der die Abgeordneten der Regierung das Vertrauen entzogen haben mit den Worten „dans un climat délétère augurant mal de la suite“.

> Premierminister François Bayrou will am 8. September 2025 die Vertrauensfrage stellen

„un climat délétère“ steht für die Lage in der Nationalversammlung, in der sich spätestens seit der letzten Wahl nach der Auflösung der Nationalversammlung im Juli 2024 aber auch schon vorher drei Blöcke gegenüberstehen, die Linke u. a. mit LFI, PS und den Ecologistes, der PCF, die Parteien der Mittenu. a. mit Renaissance, Mouvement démocrate (MoDem) und les Centristes. Les Républicains LR und auf der rechten Seiten das Rassemblement national mit der Union des droites pour la République von Éric Ciotti, der seine Anhänger von der LR abgespalten hat und von einem Bündnis mit dem RN träumt. Die so immer mehr fragmentierte Parteienlandschaft (Wikipedia) erschwert zunehmend auch die Einigung innerhalb dieser Blöcke. Mariama Darame und Nathalie Segaunes meinen zu Recht, dass die Stimmung bei der Sitzung, in der Francois Bayrou das Vertauen entzogen wurde, für die Zukunft nichts Gutes hoffen lässt. Zu groß ist das Misstrauen der der drei Blöcke einander gegenüber.

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/1965097738531643459

Am letzten Montag war es wirklich fatal, dass die Linken zusammen mit dem RN der Regierung das Vertrauen entzogen haben. Nichts eint die beiden Blöcke, außer die destruktive Absicht, eine Regierung der Mitte nicht zu tolerieren. Im extremrechten und im linken Block gibt es viele Stimmen, die Macron vorwerfen, den Wählerwillen nach den Neuwahlen im Juli 2024 nicht berücksichtigt zu haben und einen PM aus ihren Reihen ernannt zu haben… wobei dieser PM auch keine Mehrheit im Parlament bekäme. Also müssen neue Wege gefunden werden und die Abgeordneten müssen die Kunst der Koalitionsbildung lernen. Die Kritik am Präsidenten und der Regierung verfängt nicht… der Haushalt wird nicht von der Exekutive alleine aufgestellt und verantwortet… die Abgeordneten entscheiden darüber.

Auf unserem Blog: Die schwierige Regierungsbildung in Paris nach der Auflösung und den Neuwahlen
26. August 2024

Auch wenn seine Gegner so tun, als gebe es die Realitäten der kritischen Finanzlage Frankreichs nicht, müsste auch jede Regierung, für die sie die Verantwortung tragen würden, sich auf die Bekämpfung des wachsenden Defizits konzentrieren. Aber François Bayrou hatte keine glückliche Hand hinsichtlich er Gespräche mit der Opposition. Ein Stillhalteabkommen mit der PS hat er durch unvorsichtige Bemerkungen über die Migranten aufs Spiel gesetzt. Obwohl er den Sommer in seinem Amtssitz in Paris verbracht hat, ließ er verlauten, die anderen seien im Urlaub gewesen, um die unterlassene Kontaktaufnahme mit ihnen zu rechtfertigen.

War die Vertrauensfrage, die 47. nach Artikel 46 Abs.1 seit 1958, die bisher immer erfolgreich waren, weil es eigentlich immer stabile Mehrheiten gab, eine Art politische Selbstmord? Clément Guillou und Corentin Lesueur fragten in LE MONDE, was man tun müsse, um „comprendre les ressorts de cette variante béarnaise du seppuku“. Bei der Lage der Dinge hätte Bayrou nicht einen Fünkchen Hoffnung haben können, das Vertrauen der Abgeordneten zu erhalten.

https://twitter.com/kas_frankreich/status/1965426049220776363

Gestern hat Emmanuel Macron den bisherigen Verteidigungsminister Sébastian Lecornu (39) zum Premierminister ernannt, mit der Maßgabe, zunächst die Kompromissmöglichkeiten in der Nationalversammlung zu erkunden:

https://twitter.com/Europe1/status/1965476755101347880

Seine Hauptaufgabe, das Budget für 2026 mit einer deutlichen Reduzierung der Schulden auf den Weg zu bringen:

https://twitter.com/landry_charrier/status/1965390387805335651

Zur Erinnerung. Hier kann man die Mehrheitsbildung in der aktuellen Nationalversammlung prüfen: > Pourquoi il est difficile de trouver une majorité à l’Assemblée nationale : testez notre simulateur de coalition

Découvrir Rétif de la Bretonne – un entretien avec Pierre Testud

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| Trotz der > Kritik unserer Redaktion an der KI verweisen wir auf den Agent conversationnel des Institut français und auf weitere KI-Angebote | „Außenseiter“ von Hans Mayer: Tagung am 19. und 20. September 2025 in Köln | Didaktik | KI/IA | Stolpersteine | 8 mai | PalästinaZweierpasch | Das Europa der Vaterländer | Zum Üben… im ersten/zweiten Jahr: DiktateDer Brief an alle Schülerinnen und Schüler: Französisch-Leistungs- oder Grundkurs bis zum Abitur  | 222 Argumente für Französisch | Apprendre le français – faire des exercices |  Éditorial – Jugendliche und soziale Netzwerke | L’Actualité sur notre blog : Nachgefragt: Julien Jeanneney, La fièvre américaine. Choisir les juges de la Cour suprême | Paris im April 2025 | Éditorial: Trump, Poutine et le Européens | L’adresse du président de la République aux Français : „…les évènements historiques en cours qui bouleversent l’ordre mondial.“ | Tools zum Französisch-Lernen |


ChatGPT5 ist da… schauen wir mal nach….

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Unser Prompt /Anfrage: Welchen Stellenwert hat die Kunst im Werk von Sartre?

ChatGPT5: (9.8.2025)

Im Werk von Jean-Paul Sartre hat die Kunst einen sehr besonderen (stimmt), aber auch ambivalenten Stellenwert. (klingt gut, sagt aber nicht viel, wird auch gleich wieder aufgegriffen:)
Er schreibt über Kunst nicht nur als „schönen Zusatz“ zum Leben (die letzten vier Wörter geben hier gar keinen Sinn), sondern als ein ernstes philosophisches und existenzielles Phänomen (klingt auch gut, ist als Ausdruck aber ziemlich leer…) – und zwar aus zwei Perspektiven:


1. Frühe Phase: Kunst als Ausdruck der Freiheit

In L’imaginaire (1940) und anderen frühen Schriften betrachtet Sartre die Kunst als ein Produkt der Vorstellungs- und Schaffenskraft des Bewusstseins. (Ha! auf dem richtigen Pfad, tatsächlich leitete Sartre aus den Bemerkungen in L’imaginaire die Grundlage der menschlichen Freiheit ab, wie er sie in L’être et le néant (1943) entwickelt, dieser Zusammenhang wird hier aber nicht dargestellt, wie soll die KI so etwas erkennen, geschweige denn verstehen können: s. Bibliographie..)

– Das Bewusstsein ist nach Sartre „nihilisierend“ (das entwickelt er in L’être et le néant, das passt zwar hinischtlich der Wortnachbarwahrscheinlichkeiten, aber diese Bemerkung hat mit der Kunst nicht so viel zu tun) – es kann die gegebene Wirklichkeit negieren und eine andere Möglichkeit denken.

– >Kunstwerke entstehen genau aus dieser Fähigkeit: Sie erschaffen eine „imaginäre Welt“, die vom Alltag (?) abgehoben ist. (Diese Bemerkung erfolgt im Rahmen der mechanischen Textentwicklung aufgrund von Wortnachbarwahrscheinlichkeiten, wie die KI das eben so macht, klingt gut… und weil man gerade das Imaginäre erwähnt, bleibt die KI gleich bei einer „imaginäre(n) Welt“…und genau das streift nur ganz oberflächlich die Ansätze in den Künstlerporträts Sartres, die hier gar nicht erwähnt werden: S. Bibliographe)

– Der Künstler ist daher ein Paradebeispiel für den freien Menschen, der nicht nur passiv ist, sondern etwas Neues in die Welt bringt. (Da ist was dran, tatsächlich ist der gemeinsame Nenne aller Künstler, über die Sartre schreibt, deren Kunst, die sich oft gegen die Strömungen ihrer Zeit, ihrer Epoche richtet. À propos Künstler, wieso erwähnt CHATGPT5 in seiner Antwort nicht einen einzigen Künstler, über den Sartre schreibt? Sartres Werke über Künstler sind umfangsmäßig der größere Werkteil im Vergleich zur Literatur und Philosophie in seinem Werk.)

Hier klingt fast ein romantischer Glaube (wieso romantischer Glaube?) an die schöpferische Freiheit an.


2. Politische Wende: Kunst und Engagement

Nach dem Zweiten Weltkrieg – vor allem in Qu’est-ce que la littérature? (1947) – verschiebt sich Sartres Schwerpunkt.

– Er lehnt die Idee einer „reinen Kunst“ ab, die sich angeblich aus allem Politischen heraushält.

– Für ihn muss Kunst engagiert (Der Begriff des Engagement ist immer falsch verstanden worden, in Qu’est-ce que la littérature? heißt es sinngemäß, wenn ein Künstler ein Wort schreibt, so ist er engagiert, d. h. er übernimmt für das, was er wagt (und nicht sagt) eine Verantwortung, er ist engagiert) sein, also in die gesellschaftlichen Kämpfe eingreifen.

– Literatur und Kunst sollen (sollen? Sie tun es – und das ist eine ganz andere Aussage -, in dem sie eine Appel an den Leser oder Betrachter richten) Freiheit wecken – sowohl die des Autors als auch die des Publikums.

– Das Ziel: Die Betrachterinnen oder Leserinnen sollen (auch hier wieder sollen? werden !) aus ihrer Passivität geholt werden und Verantwortung übernehmen. (so einfach ist das nicht… obwohl das Kriterium für gute Kunst lautet, so kann man Sartres ästhetische Analysen interpretieren,  wenn der Leser oder der Betrachter das Werk überschreiten, darüber hinausgehen können, dann ist es gut.)

Kunst ist für Sartre hier kein elitäres Ornament, sondern ein Werkzeug im Kampf gegen Unterdrückung. (Da ist ein ganz bisschen was dran… aber das genügt als Erklärung hier wirklich nicht. Obwohl z. B. die Genet-Studie zeigt, wie jemand sich mit Hilfe der Kunst sich befreien kann, auch wenn er über den Umweg der Ästhetisierung seiner Verbrechen gegangen ist… Gustave Flaubert hatte gesundheitliche Probleme und schafft es dennoch den modernen Roman zu verfassen und Tintoretto setzt sich gegen alle durch und kreiert die dritte Dimension auf seinen Bildern.)


3. Theater als Praxis

Sartre war selbst Dramatiker (Huis clos, Les Mains sales, Le Diable et le Bon Dieu). (Thema: Es geht hier um die Kunst!)

– Das Theater ist für ihn eine Art Labor für existentielle Entscheidungen. (ok)

– Die Bühne konfrontiert das Publikum mit Grenzsituationen, in denen Figuren zwischen Authentizität und Selbstbetrug (Bad Faith) wählen müssen. (ok)

– Kunst wird so zum Spiegel und Verstärker der menschlichen Freiheit. (Wdh.)


4. Ambivalenz

– Einerseits sieht Sartre Kunst als zeitloses Spiel der Imagination. (Wdh.)

– Andererseits fordert er, dass Kunst in den historischen Moment eingreift.
Diese Spannung zieht sich durch sein Werk: Die Kunst soll frei sein – und gleichzeitig nützlich im Kampf für Freiheit. (s.o.)

Eine recht oberflächliche Antwort der gestellt Frage, bei der ganz ohne Zweifel die sog. „KI“ geholfen hat. Vielleicht wäre es doch besser, in eine Bibliothek zu gehen, und dort mit Hilfe von Bibliographien etc. sich zu informieren.

Veranstaltung: 

„Außenseiter“ von Hans Mayer: Tagung am 19. und 20. September 2025 in Köln

Bibliographie:

Heiner Wittmann, Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, Verlag Peter Lang, Berlin, Bern u.a., 2020. Hardcover. ISBN 978-3-631-83386-5.

> Sartre und die Kunst – www.romanistik.info

id., Sartre et la liberté de la création: l’art entre la philosophie et la littérature. in : G. Farina, M. Russo, (Hg.), Sartre et l’arte contemporanea. Immagini e imaginari, dans: Gruppo Ricerca Sartre, > Studi Sartriani, Anno XV / 2021, S. 83-102.

id. ChatGPT: Résume L’étranger d’Albert Camus, 27. September 2024.

Solidarität mit den baltischen Staaten : 20 Jahre dt-frz-europ. Sommeruniversität in Vilnius LIT

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Solidarität mit den baltischen Staaten : 20 Jahre dt-frz-europ. Sommeruniversität in Vilnius LIT

Deutsch-Französisch-Europäische Sommeruniversitäten (SU) sind dank der Deutsch-Französischen Hochschulkooperation wahre „succes stories“ geworden. Sie sind nicht „von oben“ herab entstanden, sondern verdanken ihren Erfolg tatsächlich Basisinitiativen in den Universitäten, die Projekte des Deutsch-Französischen Jugendwerks, der Deutsch-Französischen Hochschule und von Ministerien des Bildungssektors inspirierten.

< Die 3 Gründerväter (2004) und langjährigen Kodirektoren der Sommeruniversität : Prof. Tomas Davulis (Vilnius), Prof. em. Otmar Seul (Paris Nanterre), Prof. Helmut Kohl (Frankfurt a.M.) (Foto von 2022)

In den Rechtswissenschaften sind die Deutsch-Französischen Studiengänge der Universität Paris Nanterre nach der Osterweiterung der EU von 2004 zu Pionieren solcher Sommeruniversitäten geworden. Sie entstehen in Zusammenarbeit mit deutschen Universitäten in den Partneruniversitäten der neuen EU-Mitglieds- und Kandidatenländer im postkommunistischen Raum zwischen Baltikum und Westbalkan: sie wollen nicht zuletzt einen Beitrag zum Wiederaufbau der Zivilgesellschaften leisten.

> Prof. Vigita Vėbraitė (Vilnius), Kodirektorin der Sommeruniversität  >>>
Privilegierter deutscher Partner der Universität Paris-Nanterre in den Rechtswissenschaften ist seit 1995 die Universität Potsdam. Ihre integrierten deutsch-französischen Studiengänge genießen internationales Prestige. Zum    30. Jahrestag ihrer Gründung, vgl. auf unserem Blog: Otmar Seul > Vorgeschichte, Gründerjahre und europäische Impulse der integrierten Studiengänge Paris Nanterre-Potsdam. *.pdf.


À propos Solidarität mit den baltischen Staaten: Kennen Sie das Orgel-Pojekt in Riga?

> Eine „Bach-Orgel“ für Riga

Mit den vorbereitenden Arbeiten hat die Orgelwerkstatt im Herbst 2024 begonnen, und binnen drei Jahren soll der Bau vollendet sein. Es fehlen noch ca. 400.000 Euro. Dazu sind Spenden willkommen. Domverwaltung und -gemeinde werden sich an Spendenwerbung/Fundraising beteiligen, so dass dies ein wirklich deutsch-lettisches Vorhaben ist.


Die Deutsch-Französischen Studiengänge der Universität Paris Nanterre geben 2004 den Anstoß zur Gründung der ersten Sommeruniversität im litauischen Vilnius – in Kooperation mit der Johann Wolfgang von Goethe-Universität der Universität Frankfurt am Main und der gastgebenden Universität Vilnius (1598 gegründet). In diesem Jahr findet die Sommeruniversität zum 20. Male statt: > Programm. Der Erfolg des „Vilnius-Modells“ beruht nicht zuletzt auf seinem Konzept: „Multinational und mehrsprachig ausgerichtet, begreifen unsere Sommeruniversitäten das RECHT als Vektor „europäischer Identität“. Sie beschränken sich nicht auf die Vermittlung der Grundlagen und Entwicklungen des Gemeinschaftsrechts: sie untersuchen vor allem auch die Anpassungsherausforderungen, die mit Rechtsreformen und Harmonisierung im erweiterten europäischen Rechtsraum verbunden sind. Sie erfordern eine ständige Reflexion über Identität und Werte der EU.

Als Akteure der Zivilgesellschaft vermitteln wir an den Universitäten bekanntlich nicht nur Wissen und qualifizierte Ausbildung, sondern entwickeln auch ethische, soziale und bürgerschaftliche Kompetenzen, die sich an „Gemeininteresse“ und „Gemeinwohl“ orientieren. In diesem Sinne gewähren wir Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern größtmögliche Autonomie bei der Bearbeitung unserer Themenfelder (Kurzvorträge im Plenum, rechtsvergleichende transnationale Workshops, Gruppenarbeiten).

„Wir danken daher allen, die zum Gelingen unserer Sommeruniversitäten beigetragen: insbesondere den Lehrenden, Doktorandinnen und Doktoranden sowie den Studierenden, die mit ihrer Teilnahme und Begeisterung den „europäischen Dialog“ gewährleisten. Schließlich gilt unsere Wertschätzung den Ministerien, den deutsch-französischen Institutionen (Deutsch-Französische Hochschule, Deutsch-Französisches Jugendwerk) und den Botschaften für ihre großzügige Unterstützung unserer Initiativen.“ (Konzeptor und Mitbegründer Otmar Seul, emeritierter Professor der Universität Paris Nanterre, in einem Dankschreiben an Professor Petrauskas, Rektor der Universität Vilnius, 12. Juli 2025).

Weiterführende Literatur zu den Europäischen Sommeruniversitäten:

Ausführlich: > Deutsch-französische Sommer- und Winteruniversitäten mit Drittländern in den Rechtswissenschaften – Wikipedia

Auf unserem Blog: > Apprendre l’Europe : les Universités d’été franco-
allemandes et européennes comme vecteur de la formation civique et citoyenne – éléments pour une
synthèse géopolitique (2004-2020) *)
von Otmar Seul.

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