Das Gesetz zur Digitalwirtschaft / loi numérique wird im Oktober verkündet

french german 

> Der Vergleich X: Digitale Agenda 2025 in Deutschland und die Loi numérique en France – 22. März 2016

> La République numérique en actes : Le projet de loi pour une République numérique – 18. Oktober 2015

> La nouvelle grammaire du succès: Rapport Lemoine sur la «Transformation numérique de l’économie » – 29. Dezember 2014

> Le Conseil national du numérique CNNum (I) – 11. Dezember 2014

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/750231520854638593

Der Vergleich X: Digitale Agenda 2025 in Deutschland und die Loi numérique en France

Ergänzung:

> Rede von Bundeskanzlerin Merkel beim Forschungsgipfel 2016 am 12. April 2016 – Berlin, 12. April 2016

Voir aussi: > Les grandes étapes du plan numérique – 11 mars 2016

Die deutsch-französischen Beziehungen leben vom ständigen Vergleich. Dabei geht es nicht um einen Wettbewerb, wer sich besser darstellt. Es geht darum, ständig voneinander zu lernen und gemeinsam besser zu werden. Beide Länder verfügen auf ihre Weise über Vorteile, die es zu verstehen gilt, um voneinander zu profitieren. Es macht überhaupt gar keinen Sinn auf irgendwelche Defizite beim Nachbarn hinzuweisen. Zum Beispiel kann man den ständigen deutsch-französischen Austausch am besten beobachten, wenn man die beiden Twitter-Konten der Französischen Botschaft in Berlin und der Deutschen Botschaft in Paris nebeneinanderstellt: > Deutsch-französisches Twittern.

Die Serie „Der Vergleich (I- )“:

> Der Vergleich IX: Digitale Agenda 2014 – 2017 und die Stratégie numérique du Gouvernement français

Der Vergleich VIII. L’Internet des objets en France – Das Internet der Dinge in Deutschland.

> Der Vergleich VII: Deutschland und Frankreich. Facebook und die Politik

> Frankreich und Deutschland Der Vergleich VI: Was wird gerade gesucht?

> Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014

> Der Vergleich (I). 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Auf diesem Blog werden einige Beiträge explizit als > Vergleiche ausgewiesen. Die große Zahl der Beiträge aus Frankreich z. B. über die Arbeiten des > Conseil national du numérique auf unserem Blog und über das > Digitalgesetz, das gerade im französischen Parlament das Gesetzgebungsverfahren durchläuft, zeigen große Unterscheide in der politischen Kultur unserer beiden Länder. Wird so oft der Stillstand und die Reformunfähigkeit in Frankreich beklagt, so kann man in digitaler Hinsicht ganz andere Beobachtungen machen. In Frankreich werden breit angelegte öffentliche Anhörungen durchgeführt und sogar eine Online-Konsultation der Bürger durchgeführt, bevor das Gesetz zur digitalen Wirtschaft auf den Weg gebracht wird: > Les résultats de la consultation en ligne : > Projet de loi pour une République numérique, zu dem wir > eine Präambel vorgeschlagen haben und uns online an der Anhörung beteiligt haben. Von solchen Verfahren können wir in Deutschland echt etwas lernen. Aber bei uns ist die Bundesregierung auch nicht untätig. Es gibt eine eine neue Digitale Strategie 2025, die um 9 Jahre vordatiert wird, um ihre Modernität und lange Gültigkeit zu unterstreichen:

Auf unserem Blog gibt es zum Stichwort > „le numérique“ eine sehr große Zahl von Artikeln der letzten Monate, die über eine große Zahl ganz unterschiedlicher Anhörungen berichtet hat, die mit einer Analyse des Berichts >Jules Ferry 3.0 begann, der das digitale Lernen eingehen untersuchte. Bei uns hingegen bekommen wir lediglich ein Tweet des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der uns die > Digitale Strategie 2025 wird uns verkündet:

> Digitale Gesellschaft 2016 – Digitale Strategie 2025: „Wie bauen wir eine effiziente Steuerung der digitalen Transformation in Deutschland auf? Für eine Aufgabe dieser Komplexität und Tragweite brauchen wir nicht nur eine groß angelegte Strategie, sondern auch ein unabhängiges Kompetenzzentrum für alle Fragen der Digitalisierung.“

Natürlich hat das Ministerium ganz sicher auch Experten befragt, aber eben ohne große öffentliche Debatte wie in Frankreich. Und überhaupt, warum jeder von unseren beiden Staaten immer das Rad auf seine Weise neu erfinden? Und weil die Position des Autors dieses Blogs Online-Koordinator heißt, bekommt er umso mehr Lust, die beiden Ansätze beiderseits des Rheins miteinander zu vergleichen.

Es wird doch erst diskutiert. Eben twittert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:

> Tweets mit den Worten Loi sur le numérique – Die Anhörung bekommt durch Twitter einen zusätzlichen Grad an Innovation. Die Informationen, Stellungnahmen, Links, Kritiken, Anregungen etc. die hier weitergegeben werden, lassen die Bedeutung erkennen, die dem Gesetzentwurf selber, aber auch dem von der Regierung gewählten Verfahren der öffentlichen Online-Anhörung zukommt. Eine solche Offenheit bei einem Anhörungsverfahren kennen wir in Deutschland bisher nicht.

Mit der Genüberstellung der Tweets aus Frankreich und den Tweets bei uns zum Thema > Digitale Strategie kann man auch im Schulunterricht, die Schülerinnen und Schüler dazu anleiten, Medienbeobachtung zu treiben, herauszufinden, um welche Themen geht es hüben und drüben? Wer twittert? Welche Parteien? Welche Organisationen?

pons-woerterbuch
> PONS hilft immer.
Übrigens, es gibt schon einen Hashtag
> #DigitaleStrategie, der aber noch nicht von allen Akteuren richtig genutzt wird:

> Tweets mitHashtag #DigitaleStrategie

Wär, das schön, wenn beide Länder eine digitale Strategie im Dialog mit den anderne EU-Staaten zusammen entwickeln würden. Zu verschieden sind die politischen Kulturen, erst > wenn die beiden Verfassungen einander angenähert oder angeglichen würden, kämen wir auch digital zusammen ein großes Stück weiter.

Man darf gar nicht verschweigen, dass es auch inhaltliche Kritikpunkte an der Loi numérique in Frankreich gibt: > Gare à la gratuité scientique !

Dieser Vergleich und die unserer Ansicht nach notwendige Kooperation setzt natürlich gute Sprachkenntnisse auf beiden Seiten voraus.

Ob jemand im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Berichts >Jules Ferry 3.0 kennt?

Ist das nicht eigentlich ein Thema von Wissenschaft, Bildung und Erziehung?

Les résultats de la consultation en ligne : Projet de loi pour une République numérique

french german 

pons-glossar-internet-governance

fr-pons-en-ligne-dictionnaire

La République numérique en actes :
Le projet de loi pour une République numérique

Nachtrag: 10. Mai 2015 > Le projet de loi pour République numérique adopté au Sénat


In Frankreich wird ein neues Digitalgesetz vorbereitet, ein Gesetzentwurf für eine digitale Republik: > https://www.republique-numerique.fr/ Es ist nicht ganz ein Gesetzgebungsverfahren 2.0, aber das Anhörungsverfahren in der hier beschriebenen Form ist 2.0 und wird mit einer bemerkenswerten Offenheit gestaltet, die nicht nur für Internetfreaks, auch für Bürger, Politiker bei uns von großer Bedeutung ist, da hier zum ersten Mal bei einem nationalen Gesetz alle Bürger bis zum 18. Oktober ihre Meinung dazu abgeben können. Und das ist als Thema für unseren Blog allerbestens geeignet. Man lernt hier viel über Mitbestimmung in der Politik, man lernt auch etwas über die Bedeutung der Beziehungen zwischen Wirtschaft und Politik im Zeiten des Internets.

Und www.france-blog.info hat eine Präambel für das Gesetz vorgeschlagen: > https://www.republique-numerique.fr/consultations/projet-de-loi-numerique/consultation/consultation/opinions/section-1-ouverture-des-donnees-publiques-1/preambule-1

Bis zum Ende der Anhörung:

143889 votes, 8331 contributions, 21004 participants, 0 jour restant

Bis heute 12. Okober, 23:30 Uhr:
71025 votes, 5395 contributions, 7801 participants, 5 jours restants

Bis heute, 4. Oktober 2015, 16:20 Uhr:

27688 votes, 3274 contributions, 2664 participants, 14 jours restants

Die Staatssekretärin Axelle Lemaire stellt das Projekt vor:

> https://www.republique-numerique.fr/

> Die Tweets der Staatssekretärin Axelle Lemaire

Die hier angezeigte „Consultation“ wird nach ihrer Beendigung möglicherweise archiviert werden und dann evtl unter einer anderen URL zugänglich sein.

Der Vorspann dieser Seite > www.republique-numerique.fr lautet so:

„Le numérique et ses usages sont au cœur d’un vaste mouvement de transformation de notre économie, de redéfinition de nos espaces publics et privés, et de construction du lien social. Les conséquences de ces évolutions sont dès à présent globales, et dessinent l’avenir de l’ensemble de notre société. La République du 21e siècle sera nécessairement numérique : elle doit anticiper les changements à l’œuvre, en saisir pleinement les opportunités, et dessiner une société conforme à ses principes de liberté, d’égalité et de fraternité.“

„Die digitale Welt und ihrer Nutzer befinden sich im Zentrum eines weitreichenden Transformationsprozesses unserer Wirtschaft, einer Neudefinition unserer öffentlichen und privaten Räume und der Konstruktion der sozialen Beziehungen. Die Konsequenzen dieser Entwicklungen sind jetzt schon global und deuten die Zukunft unsere gesamten Gesellschaft an. Die Republik des 21. Jahrhundert wird notwendigerweise digital sein, sie muss die entstehenden Veränderungen antizipieren, alle Möglichkeiten begreifen und eine Gesellschaft entwerfen, die mit den Prinzipien der

<<< Tweets mit den Worten Loi sur le numérique – Die Anhörung bekommt durch Twitter einen zusätzlichen Grad an Innovation. Die Informationen, Stellungnahmen, Links, Kritiken, Anregungen etc. die hier weitergegeben werden, lassen die Bedeutung erkennen, die dem Gesetzentwurf selber, aber auch dem von der Regierung gewählten Verfahren der öffentlichen Online-Anhörung zukommt. Eine solche Offenheit bei einem Anhörungsverfahren kennen wir in Deutschland bisher nicht.

> Charte

> Texte intégral de l’avant-projet de loi pour une République Numérique

TITRE Ier

Wir würden gerne > die ganze Konsultation übersetzen, ein Ding der Unmöglichkeit, aber auch nicht Sprachkundige, die Französisch nicht beherrschen, werden auf der Website dieser Konsultation schnell entdecken, wie Frankreich hier Web 2.0 (= das partizipatve Internet) in das Gesetzesverfahren mit aufnimmt. Hier geht es nicht um einen Ausschuss, der mit geladenen Experten tagt, ohne dass die Nutzer, die Bürger und überhaupt alle Beteiligten rechtzeitig davon erfahren und angehört werden. Hier wird ein offenes Verfahren – > nach dem so gelungenen Modell der Befragung, die der CNNum durchgeführt hat, durchgeführt, wo jeder sich beteiligen und die einzelnen Artikel des Gesetzentwurfes diskutieren kann.

Diese Konsultation ist selber schon ein Ziel, dass die Öffnung der Regierungsarbeit ganz praktisch mit dieser Bürgerbeteiligung zeigen soll. Vor einem Jahr ist der > Conseil National du Numérique von Premierminister Manuel Valls mit der Erarbeitung eines Rapports beauftragt woden, mit dem die neu Loi numérique vorbereitet werden sollte: > Der Bericht des CNNum #AmbitionNumerique – Für eine französische und europäische Politik des digitalen Wandels und > @CNNum. Termin am 18. Juni 2015: Übergabe des Berichts #Ambitionnumérique an Premierminister Manuel Valls.

Regardez Marc Tessier qui réesume le Volet 2 „Vers une nouvelle conception de l’action publique : ouverture, innovation, participation“ du rapport #AmbitionNumerique:

> Vortrag über den Rapport des CNNum auf dem Webmontag in Stuttgart:
> Nationale Befragung über die Digitalisierung Bericht: #AmbitionNumerique *.ppt 6 MB

Wir möchten das Projekt dieser Konsultation für das neue Digitalgesetz hier dokumentieren und zeigen deshalb Screenshots (30.9.2015) der aktuellen Website > www.republique-numerique.fr hier an:

Mit Recht steht unter den Regeln

c-1-500

Mit einem Klick vergrößerbar.

zu dieser Konsultation ein Absatz mit der Überschrift eine Consultation inédite:

c-2-500

Dann folgen noch weitere Erklärungen: Objectifs. etc.

Die Seite der eigentlichen Konsultation:

> https://www.republique-numerique.fr/consultations/projet-de-loi-numerique/consultation/consultation:

c-3-500

Man erstellt sich eine Account und kann dann mitdiskutieren. Farbsymbole zeigen den Grad der Zustimmung zu den Stellungnahmen an.

https://twitter.com/gouvernementFR/status/649259877441912832

pons-woerterbuch

Der Schutz der persönlichen Daten: La loi relatif à la protection des données personnelles :

Die Nationalversammlung in Paris hat am 14. Mai in letzter Lesung das Gesetz über den Schutz der persönlichen Daten verabschiede, das die Regierung als Gesetzesentwurf am 23. April 2018 eingereicht hatte, und das mittlerweile auch den Senat passiert hat und von ihm an die „Commission des lois constitutionnelles, de la législation et de l’administration générale de la République“ überwiesen wurde.

> Texte adopté. Projet de loi , adopté, par l’Assemblée nationale, dans les conditions prévues à l’article 45, alinéa 4, de la Constitution, relatif à la protection des données personnelles le 14 mai 2018 , T.A. n° 113

> Projet de loi relatif à la protection des données personnelles – www.vie-publique.fr – 15 05 2018

> Société : protection des données personnelles – Assemblée nationale

> Dossier législatif sur le projet de loi relatif à la protection des données personnelles – Assemblée Nationale

Das Gesetzgebungsverfahren: > Projet de loi relatif à la protection des données personnelles (JUSC1732261L) – legifrance.gouv.fr

> L’Assemblée nationale confirme le libre choix des services numériques aux utilisateurs sur terminaux – 14 mai 2018

> Le Parlement adopte le projet de loi sur la protection des données personnelles – LE MONDE, 14.05.2018 par Vincent Fagot

École numérique / Digitale Bildung

Der Vergleich der Ansätze zur digitalen Bildung in Frankreich und Deutschland ist nicht einfach. Zentralisierung in Frankreich > École numérique – Website des Erziehungsministeriums und hier die vielen Bundesländer. Aber bei der Durchsicht und dem Vergleich vieler Tweets könnte man den Eindruck gewinnen, dass die ganz praktische Arbeit mit digitalen Medien in Frankreich mehr im Vordergrund > Canopé @reseau_canope – Le réseau de création et d’accompagnement pédagogiques – steht als bei uns, wo hauptsächlich über Digitale Medien diskutiert wird.

> EcoleNumérique

> DigitaleBildung

JULES FERRY 3.0 – Bâtir une école créative et juste dans un monde numérique

> Le rapport Jules-Ferry 3.0

> Der Vergleich X: Digitale Agenda 2025 in Deutschland und die Loi numérique en France – 22. März 2016

> Der Vergleich IX: Digitale Agenda 2014 – 2017 und die Stratégie numérique du Gouvernement français – 30. Juni 2015

Das gilt eigentlich auch für die Digitalen Support von Lernprozessen:

Conférence de presse du Président de la République, Emmanuel Macron, lors du sommet du numérique à Tallinn, Estonie

Aktuell: > Frankreich #FRAFRA2017 ist das Gastland bei der Frankfurter Buchmesse #fbm17


Manchmal wird gesagt, unsere Artikel seien für Schüler/innen zu schwer. Aber:

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/914572326842306560

In jeder Hinsicht: Die Diskussion über die Digitalwirtschaft betrifft alle Politikbereiche, die Zukunftsaussichten unserer Jugendlichen in allen Bereichen: Ausbildung, Studium und Beruf und ist außerdem ein Musterbeispiel für ein Gebiet, auf dem die Mitgliedsstaaten der EU zusammenarbeiten müssen, denn allein kann kein Land etwas wirklich Großes bewirken. Es ist klug, nach der > Europarede in de Sorbonne, sich sogleich der Digitalisierung zuzuwenden, da dieses Thema am besten geeignet ist, um den Rückstand Europas aufzuzeigen. Nationale Anstrengungen auf diesem Gebiet sind als Alleingänge zum Scheitern verurteilt, aber gemeinsam kann Großes Gelingen. Gelingt der Ansatz in der digitalen Welt, springt der Funke auf andere Themen über.

Also fangen wir mal an. Erst der Bericht über den Gipfel in Tallinn, dann die Pressekonferenz mit Emmanuel Macron, dann die Themen des Gipfels, die Website der Regierung von Estland zu diesem Thema, dann die > Aufgabe mit der Analyse der Tweets > TallinnDigitalSummit, unsere Artikel über den CNNum, und dann die Links zu früheren Artikeln zu diesen Themen auf unserem Blog. Schwer, ja, aber sehr Spannend.

Conférence de presse du Président de la République, Emmanuel Macron, lors du sommet du numérique à Tallinn, Estonie oder wie macht aus Europa eine Digitalmacht, die den Anschluss an die Großmächte und besonders die USA findet?

https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/913752589757550592

https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/913505353266008064


Vielleicht sollten wir unsere Aprilscherze, unsere poissons d’avril als Vorschläge hier viel offener zur Diskussion stellen, anstatt sie im > Dossier der unerfüllten deutsch-französischen Projekte verkümmern zu lassen: > 2016: > Künftig gemeinsam und digital: Deutsch-französische Kommission für Digitaltechnik DFKFD.

Das wäre heute die richtige Antwort auf Macrons Vorschläge. Wie will ein Land denn heute in der EU alleine digital etwas bewirken? Soll an den nationalen Grenzen Schluss sein? Nationale Programme für die digitale Welt nützen nichts. Man denkt sich aus, was der Nachbar schon mal gemacht hat oder demnächst machen wird. Warum wurde in Deutschland der wunderbare Bericht zu Einsatz der digitalen Medien in der Schule kaum oder gar nicht zur Kenntnis genommen? > Jules Ferry 3.0 ? Wurde bei uns schon mal ein Gesetz im Internet diskutiert und gab es hinterher von Regierungsseite eine Auswertung der Diskussion? > Das Gesetz zur Digitalwirtschaft / loi numérique wird im Oktober verkündet – 5. Juli 2016

Dazu > Der Vergleich X: Digitale Agenda 2025 in Deutschland und die Loi numérique en France, 22. März 2016


> Tweets about #TallinnDigitalSummit

Wir erinnern uns, der „cinquième clé de notre souveraineté“ [en Europe, W.], den Präsident Macron in seiner Rede zur „Initiave pour l’Europe“ nannte, begann wie folgt: „La cinquième clé de notre souveraineté passe par le numérique. Ce défi est aussi celui d’une transformation profonde de nos économies, de nos sociétés, de nos imaginaires même. La transformation numérique, ce n’est pas un secteur d’activité, ça n’est pas une anecdote contemporaine et l’Europe a beaucoup à y perdre comme à y gagner. L’Europe a cet attachement unique à l’équilibre permanent entre la liberté, la solidarité et la sécurité et c’est bien cela qui est en jeu dans la révolution numérique. L’Europe, qui a construit après-guerre un modèle économique de rattrapage, doit prendre la tête de cette révolution par l’innovation radicale. Et donc, oui, partout en Europe, nous devons tout faire pour avoir ces champions du numérique, attirer les talents scientifiques et entrepreneuriaux.“

Präsident Macron scheint nicht lange warten zu wollen: Der informelle Gipfel in Tallin in Estland (Estland hat zur Zeit des Ratsvorsitz der EU inne) am 29. September 2017 diente dem Meinungsaustausch zum Thema Digitalisierung.

> Digitales Gipfeltreffen Tallinn – Website www.eu2017.ee mit zahlreichen Videos

> Expo des Digitalen Gipfeltreffens Tallinn ****

Die Pressekonferenz von Präsident Macron:

Bds. 10“30 und 20“15

Tallinn – Digital Summit – Background Paper 29 September 2017 >>>>>>

Mehrere europäische Organisationen, darunter der CNNum haben an diesem Gipfeltreffen teilgenommen und entschieden, die “European Digital Squads” zu starten. Diese Initiative soll Szenarien und Empfehlungen ausarbeiten, mit denen die Regierungen auf dem Gebiet der europäischen Digitalisierung unterstützt werden können. Das > Foresight Centre aus Estland, das National Board of Trade aus Schweden, die > Internet Economy Foundation und der think tank > iRights.Lab aus Deutschland sowie der CNNum waren an diesem Treffen beteiligt.

https://twitter.com/RegSprecher/status/913666399335276544

Frankeich, Deutschland, Spanien und Italien haben in einem Papier „Europa darf nicht zurückfallen“, eine Digitalstrategie für Europa vorgelegt: Zierst geht es um die gerechte Besteuerung von Internet-Unternehmen. Dann werden Wege zur Realisierung der „Gigabit-Gesellschaft“ mit dem Ausbau der Infrastruktur genannt. Genannt werden auch d ein besser digitalisierte Austausch zwischen Bürgern und den Behörden und schließlich geht es um eine Verbesserung des Vertrauens der Bürger in die digitale Welt

Markus Becker, > Gipfel in Tallinn Wie die EU zur Digitalmacht werden soll – DER SPIEGEL – 29.9.2017
P.S.
https://twitter.com/TomMayerEuropa/status/913715280303542272
Ob das wirklich so kommt?


„A l’occasion du sommet numérique qui réunira les chefs d’état et de gouvernement européens à Tallinn ce vendredi 29 septembre, plusieurs organismes européens dont le CNNum ont décidé de se réunir pour lancer les “European Digital Squads”. …“ Lire > Le Conseil national du numérique et plusieurs partenaires européens lancent les “European Digital Squads”

> Communiqué de presse conjoint [ENG]


> Le Conseil national du Numérique CNNum

> Unsere Artikel auf diesem Blog über den Conseil national du Numérique

Drei Interviews per Video:
> Nachgefragt: Benoît Thieulin, CNNum – 12. Januar 2015

> Nachgefragt: CNNum – Concertation nationale sur le numérique, 17. Dezember 2014


https://twitter.com/mounir/status/913774923675561984

Analyse der Tweets > ##TallinnDigitalSummit

1. Welche Themen werden erwähnt?

2. Wer tweetet?

3. Welche Projekte werden verabredet?

4. Welche Reaktionen gibt es?

5. Erstellung einer Vokabelliste zu diesem Thema
mit Hilfe von > Pons.

Tweets > #TallinnDigitalSummit


Rappel:

Die Artikel auf unserem Blog: > La loi pour une république numérique

„Was hätten beiden Staaten, die Politiker und die Bürger in diesem Prozess zusammen lernen können. Nun > unser Vorschlag für eine Präambel für dieses Gesetz wurde nicht berücksichtigt, aber die Tatsache, dass wir überhaupt die Präambel vorschlagen konnten, ist grandios.“ Bitte weiterlesen > Das Gesetz zur Digitalwirtschaft / loi numérique wird im Oktober verkündet – 5. Juli 2016

> Les résultats de la consultation en ligne : Projet de loi pour une République numérique *** – 15. Januar 2016

La filière numérique et le marché du travail

Alle Politiker sprechen von der Digitalisierung. Und die Auswirkungen auf die Arbeitsplätze? Jetzt bietet > France-Stratégie eine interessante Studie zum Download an > Vision prospective partagée des emplois et des compétences. La filière numérique.

Für so manchen Studenten oder auch Praktikanten ist die Lektüre dieses Berichts eine wahre Fundgrube an Ideen. Welche Berufe gibt es im Bereich der Informatik, welche Perspektiven?

1 2 3 15