Call for papers : Workshop zu Jean-Paul Sartres Cahiers pour une morale: 25.-27. September 2026

Ort: Friedrich-Schiller-Universität in Jena/Carl-Zeißstr. 3, SR 207
Leitung: apl. Prof. Dr. Jens Bonnemann

Für Jean-Paul Sartre ist der Mensch nichts als das, wozu er sich macht, denn die Existenz geht der Essenz voraus. Dies ist die Grundthese, die in sich wie ein roter Faden durch Sartres Hauptwerk Das Sein und das Nichts (1943) zieht. An dessen Ende kündigt er ein Buch über Moral an. An dieser Moral arbeitet Sartre vor allem in den Jahren 1947/48, sie bleibt jedoch unvollendet. Die aus dieser Zeit stammenden Notizhefte im Umfang von ca. 1000 Seiten werden erst posthum 1983 unter dem Titel Cahiers pour une morale und 2005 in deutscher Übersetzung als Entwürfe für eine Moralphilosophie veröffentlicht. …

Die Veranstaltung, zu der es voraussichtlich einen zweiten Teil im März 2027 geben wird, richtet sich an alle Sartre-Interessierte (Studierende, Doktoranden, Habilitanden usw.). Vorkenntnisse sind sehr willkommen, jedoch nicht notwendig.

Bitte weiterlesen: Ankündigung Workshop Cahiers Sep 26 *.pdf

Es wird um verbindliche Anmeldung zum Workshop bis 30. Juni 2026 an Jens Bonnemann, den Präsidenten der Sartre-Gesellschaft, jensbonnemann@gmx.de, gebeten.

Conférence en ligne : L’art comme référence. Sartre et les artistes

french german 

La conférence en ligne https://www.youtube.com/live/V9HFsZA6v6Q?si=N6oWg7ZnohVmrGwe

Dieser Vortrag ist im Archiv verfügbar: > Toutes les conférences du XV Seminário international GES-UECE

Heiner Wittmann Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit

Die beiden Studien über Sartre und Camus in einem Band auf Deutsch:
 Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit

Beide Studien in einem Band auf Englisch:
Sartre and Camus in Aesthetics Sartre und Camus *.pdf

Lesebericht: Jean-Paul Sartre, Überlegungen zur Judenfrage

french german 

Der Kampf gegen den Antisemitismus in Frankreich und Deutschland


Aus gegebenem Anlass zeigen wir diesen Beitrag vom 26. November 2019 – nach den drei folgenden Tweets – nochmal ganz oben an:

Aus gegebenem Anlass zeigen wir diesen Beitrag vom 26. November 2019 nochmal ganz oben an:

15.-17. September 2023 : Tagung in Jena. Jean-Paul Sartres existentialistische Subjektivität – revisited

| Die erste Rentrée mit der KI steht bevor | 15.-17. September 2023 : Tagung in Jena. Jean-Paul Sartres existentialistische Subjektivität – revisited | Juli 2023 in Paris  |  222 arguments pour le françaisOnline #Französischlernen | Online unterrichten und lernen | Tipps für Schülerinnen und Schüler  Sek I. : Wiederholen und üben mit dem Frankreich-Blog | Sek II. Apprendre le français – faire des exercices *** |


Vom 15.-17. September 2023 findet in der Universität Jena zusammen mit der Abbe-Stiftung und der Sartre-Gesellschaft eine Tagung statt:

> Flyer *.pdf

Jean-Paul Sartres existentialistische Subjektivität – revisited
Tagung
15.-17. September 2023
Kleiner Sitzungssaal
Fürstengraben 27
07743 Jena

Im Mittelpunkt der Tagung in Jena, die in Zusammenarbeit mit der Sartre-Gesellschaft in Deutschland stattfindet, steht die Subjektphilosophie von Jean-Paul Sartre. Ausgangspunkt ist die Frage, inwiefern Sartres Verständnis von Subjektivität in der Gegenwart noch überzeugt. Wenn derzeit jegliche Form des Essenzialismus auf Ablehnung stößt, spricht dies für die Aktualität des Existentialismus, denn für Sartre – heutzutage eine beliebte Redewendung – erfindet sich das Individuum fortwährend neu.

Jean-Paul Sartre, Qu’est-ce que la subjectivité, Préface de Michel Kail et Raoul Kirchmayr, postface de Federic Jameson, Paris: Éditions Amsterdam 2013.

Jean-Paul Sartre, Was ist Subjektivität?, hg. von Razmig Keucheyan
Vorwort von Michel Kail und Raoul Kirchmayr, Nachwort von Fredric Jameson, Aus dem Französischen von Brita Pohl, Wien: Turia und Kant, 2015.

Freitag, 15. September
14:15 Begrüßung

Sartre und die Bewusstseinsphilosophie
14:30 – 15:15
Andreas Schmidt: Das Sein und das Ich. Fichtes und Sartres inverse Theorien der Freiheit
15:20 – 16:05
Gerhard Seel: Zeitbewusstsein. Warum Sartre und Husserl sich so schwer damit taten

Kaffeepause

16:30 – 17:15
Christos Kalpakidis: Jenseits von Transparenz und Immunität. Sartre und Wittgenstein über Selbstbewusstsein und Wissen
17:20 – 18:10
Manfred Frank: Drei Stufen der Fortbestimmung des Begriffs Selbstbewusstsein in Sartres Frühwerk

ab 18:30
Mitgliederversammlung der Sartre-Gesellschaft e.V.

Samstag, 16. September
Sartre und Heidegger

10:00 (s.t.) – 10:45
Franziska Neufeld: Existentialistische Subjektivität und Hermeneutik des Selbst. Sartre und der frühe Heidegger
10:50 – 11:35
Katharina Balk: „Weder Gewissensbisse noch Bedauern, noch Entschuldigungen mehr“. Das Problem des (schlechten) Gewissens als Frage
nach dem (un)authentischen Selbst bei Heidegger und Sartre

Kaffeepause

12:00 – 12:45
Adrian Lauschke: Ich, Nichts und die Anderen. Irgendwo zwischen Sartre und Heidegger

Mittagspause

Sartre und die Sozialphilosophie
14:15 – 15:00
Matthias Richter: Praxis und Unterwerfung. Sartres Subjektkonzeption nach dem Humanismusstreit mit Foucault und deren Anschlussfähigkeit für eine kritische Gesellschaftstheorie
15:05 – 15:50
Phabio Freiboth: Den Anderen nicht sehen wollen. Gleichgültigkeit bei Sartre und Shklar

Kaffeepause
16:20 – 17:05
Alfred Betschart: Anerkennung bei Sartre und Honneth. Unterschiede in der Auffassung von Subjektivität in Existentialismus und kritischer Theorie
17:10 – 17:55
Marcel Siegler: Aktion – Praxis – Intra-action. Sartres enaktives Subjekt im Kontext von Barads agentiellem Realismus

ab 19:30
Gemeinsames Abendessen

Sonntag, 17. September

Sartre und der französische Sartre und der französische Poststrukturalismus

10:00 (s.t.) – 10:45
Tatjana Schönwälder-Kuntze: Von der bedingten Unbedingtheit des Subjekts: Sartre und Derrida
10:50 – 11:35
Natalie Pfaff: Faszination und Imagination durch Bilder. Eine Entscheidung für oder gegen das Subjekt: Sartre und Baudrillard

Kaffeepause

12:00 – 12:45
Hans-Martin Schönherr-Mann: Transzendenz und Frau-Werden. Sartres Philosophie des Widerstands und die nomadische Kriegsmaschine der Schizo-Analyse

Mittagspause

14:00 – 14:45

Eva Tschurenev: Transsubjektivität vs. Intersubjektivität. Versuch, die Dimensionen des von Lyotard erklärten Widerstreits mit Sartre zu erfassen

Abschlussvortrag
15:00 – 15:45
Vincent von Wroblewsky: Ich ist ein anderer oder Brechts und Sartres Lob der Alterität

Schwäbisch-Hall: Der Künstler verkauft Visionen. Jean-Paul Sartre und Tintoretto

Vortrag

Montag, 7.11.2022 – 18 Uhr
Referent: Dr. Heiner Wittmann
Veranstalter: Haller Akademie der Künste
Veranstaltungsort: Haller Akademie der Künste
Im Haal 14
74523 Schwäbisch Hall
Website: > Haller Akademie der Künste

Jean-Paul Sartre (1905-1980) ist in erster Linie als Philosoph und Schriftsteller bekannt. 1938 erschien sein Roman La nausée (dt. Der Ekel). Sein philosophisches Hauptwerk L’être et le néant. Essai d’ontologie phénoménologique (dt. Das Sein und das Nichts. Versuch einer phänomenologischen Ontologie) folgte 1943.  Aber schon in seiner Abschlussarbeit an der École normal supérieure beschäftigte er sich mit der Vorstellungskraft und entwickelte nach zahlreichen theoretischen Vorarbeiten (L’imagination. Étude critique, 1936,  dt. Über die Einbildungskraft  und L’imaginaire: Psychologie phénoménologiue de l’imagination, 1940, dt. Das Imaginäre. Phänomenologische Psychologie der Einbildungskraft) eine ästhetische Theorie, indem er Studien u. a. über Baudelaire, Flaubert, Mallarmé, Giacometti und Calder, Freud verfasste. Dieser Vortrag zeigt, wie Sartre seine Porträttheorie auf einen ganze anderen Künstler überträgt: Mit der Analyse einer Lesebericht: Kolja Reichert, Kann ich das auch? 50 Fragen an die Kunstgroße Anzahl von Gemälden des venezianischen Malers Jacopo Tintoretto (1518-1594) gelang es Sartre, die Gründe für den immensen Erfolg des venezianischen Malers zu entdecken, genauso, wie er in der Studie über Gustave Flaubert (1821-1880) auf 2801 Seiten bereits herausgefunden hatte, wie dieser aus sich den Autor des Romans Madame Bovary. Mœurs de Province (1857) machen konnte.

Sartres ästhetische Studien über die Kunst zeigen, das weniger die Philosophie, sondern die Kunst der zentrale Bezugspunkt jeder seiner Reflexionen in seinem Gesamtwerk ist.

Heiner Wittmann, Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit, Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, > Verlag Peter Lang, Berlin, Bern u.a., 2020. Hardcover. ISBN 978-3-631-83386-5.

> Bibliographie: Sartre und Tintoretto

Heiner Wittmann, Sartre et la liberté de la création: l’art entre la philosophie et la littérature. in : G. Farina, M. Russo, (Hg.), Sartre et l’arte contemporanea. Immagini e imaginari, dans: Gruppo Ricerca Sartre, > Studi Sartriani, Anno XV / 2021, S. 83-102.

> www.sartre-gesellschaft.de

> www.ges-sartre.fr

 

Die Kunst im Werk von Jean-Paul Sartre

Jean-Paul Sartre (1905-1980) erscheint heute immer noch vor allem als Philosoph. Betrachtet man aber sein Gesamtwerk, so wird immer noch über die besondere Stellung der Kunst in seinem Werk erstaunt sein. Noch immer ist weitgehend unbekannt, dass Sartre sich ausführlich zum venezianischen Maler Tintoretto geäußert hat und aufgrund der Analyse seiner Gemälde uns präzise Aussagen vorlegen, kann, die erklären, wie der Maler den Blick des Betrachters lenkt.


Heiner Wittmann, Sartre et la liberté de la création: l’art entre la philosophie et la littérature, in : G. Farina, M. Russo, (Hg.), Sartre et l’arte contemporanea. Immagini e imaginari, dans: Gruppo Ricerca Sartre, > Studi Sartriani, Anno XV / 2021, S. 83-102.


Außer der Hauptwerken zu Philosophie wie Das Sein und das Nichts (1943) wie auch die Kritik der dialektischen Vernunft (1960) gibt es in seinem Werk auch die monumentale Untersuchung Der Idiot der Familie. Das Leben des Gustave Flaubert von 1821-1857, an die wir hier kürzlich auf unserem Blog erinnert haben: > Gustave Flaubert (1821-1880). Sartres Abschlussarbeit in der ENS war u. a. einem Werk der Psychologin Auguste Flach gewidmet, die folgenden Werke beschäftigten sich mit der Imagination und dem Imaginären. Diese Themen begleiteten Sartre bis zu seiner Flaubert-Studie.

Nun ist in Italien die jährliche Ausgabe der Studi sartriani der Gruppo Ricerca Sartre, Sartre et l’arte contemporanea. Immagini e imaginari erschienen in der Sie u.a. die beiden Aufsätze von Michel Sicard, Refonder l’esthétique plasticienne selon Sartre, S. 9-34 und von Heiner Wittmann, Sartre et la liberté de la création: l’art entre la philosophie et la littérature, S. 81-102, lesen können.


Heiner Wittmann, > Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, > Verlag Peter Lang, Berlin, Bern u.a., 2020. Hardcover. ISBN 978-3-631-83386-5.

Rezension: Jorge Muñoz Navarro, Reseña de Sartre, Camus y el Arte. El desafío de la libertad, in: > Revista Chilena de Semiótica N° 16, Diciembre 2021 p. 115-118.

Buchvorstellung: Sartre, Camus und die Kunst

Emmanuel Macron: Présentation de la Présidence française du Conseil de l’Union européenne  | Emmanuel Macron : “Merci, chère Angela, de n’avoir jamais oublié les leçons de l’Histoire, d’avoir tant fait pour nous, avec nous,…”  | Die Corona-Pandemie in Deutschland und Frankreich | #presidentielle2022  | Maison de Heidelberg  | Online nach Frankreich  | Harcèlement à l’École  | Nachgefragt: Zweierpasch  |


„Mieux se connaître / Stuttgart Accueil e. V.“ und die > Groupe d’études sartriennes (GES) (Paris) und die > Sartre Gesellschaft Berlin veranstalten zusammen eine Buchvorstellung: Montag, 13. Dezember 2021 um 18.30 Uhr via Zoom:

Möchten Sie an der Buchvorstellung „Sartre, Camus und die Kunst“ am Montag, 13. Dezember 2021, um 18 h 30 Uhr per Zoom teilnehmen?

> Bitte melden Sie sich per Mail an: wittmann@romanistik.info.

Buchvorstellung: Heiner Wittmann, Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit.

Der Romanist, Historiker und Publizist Dr. Heiner Wittmann stellt sein Buch „Sartre, Camus und die Kunst“ vor. Darin geht es um Überlegungen und Analysen der Autoren Jean-Paul Sartre (1905-1980) und Albert Camus (1913-1960) zur Ästhetik. Die Bücher von Sartre und Camus werden noch heute vor allem unter den Stichpunkten Existentialismus gelesen und im Fall Camus‘ besonders mit dem Absurden in Beziehung gebracht. Die Werke beider Autoren gehen jedoch weit über solche Etikettierungen hinaus. Denn sowohl Sartre als auch Camus haben beide Kunst und Freiheit in den Mittelpunkt ihrer Werke gestellt.

Die Buchvorstellung sollte am 13.12.2021 um 18.30 Uhr im ATRIUM in Stuttgart-Sillenbuch an der Gorch-Fock-Strasse 30 stattfinden. Sie wurde aber wegen der Pandemie abgesagt. Der Vortrag findet aber online per Zoom statt: > Bitte melden Sie sich per Mail an: wittmann@romanistik.info.

Der Vortrag ist auf Deutsch. Der Eintritt ist kostenfrei.

Nach der englischen Ausgabe 2009 liegt dieses Buch nun auf Deutsch vor, ergänzt um zwei Kapitel über die Studien, die Jean-Paul Sartre zu den Werken von Jean Genet und Stéphane Mallarmé angefertigt hat:

Heiner Wittmann, > Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, > Verlag Peter Lang, Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2020. Hardcover. ISBN 978-3-631-83653-8.

Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit  untersucht die Überlegungen und Analysen der beiden Autoren zur Ästhetik. Der Streit zwischen ihnen nach der Veröffentlichung von Camusʼ Der Mensch in der Revolte und Sartres Kritik an diesem Buch führte 1952 zum Bruch ihrer Freundschaft. Wenn man aber die Funktion und die Bedeutung von Freiheit und Kunst in ihren Werken analysiert, werden fundamentale Übereinstimmungen erkennbar, die in dieser Studie dargestellt werden.


> Kopiervorlagen für Weihnachten von Ernst Klett Sprachen

3, 4 et 5 novembre 2021 : Colloque international. Entre logos et engagement. Le théâtre de Jean-Paul Sartre et d’Albert Camus

french german 

3, 4 et 5 novembre 2021 à Paris

Collège d’Espagne, Cité internationale universitaire de Paris (CIUP)

Bibliothèque nationale de France, site Richelieu, Paris

Frais d’inscription: Les frais d’inscription au colloque s’élèvent à 30 euros. Les versements seront à effectuer sur place.

Auf unserem Blog:

> Jean-Paul Sartre. Michel Sicard et ses entretiens avec Heiner Wittmann

1 2 3 41