Les réformes en France

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Le traité de l’Elysée de 1963

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Deutsch-französischer Tag: 22. Januar 2007

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Deutsch-französische Kulturpolitik

Die deutsch-französischen Beziehungen sind vorbildhaft hinsichtlich der Aussöhnung zweier Staaten. Auch im Bereich der Kultur gibt es viele Institutionen und Abkommen, die den beiderseitigen Kulturaustausch fördern sollten. Seit 1954 sind mehr als 60 deutsch-französische Abkommen zur Kultur auf dem Papier erstellt worden. In dieser Hinsicht sind Frankreich und Deutschland ein Vorbild für den Rest der Welt. Das Ergebnis: Acht Prozent der Franzosen können sich auf Deutsch ausdrücken, 15 Prozent der Deuschen können sich auf Französisch ausdrücken (EU-Kommission, Feb. 2006). Das war auch schon 1950 so, obwohl das deutsch-französische Kulturabkommen von 1954 und der Elysée-Vertrag von 1963 (Abschnitt C: Sprachunterricht) dem Sprachunterricht alle Unterstützung zusicherten. Und hinsichtlich des Sprachunterrichts ist von der „Gemeinsamen Erklärung“ zum 40. Jahrestags von Gerhard Schröder und Jacques Chirac nicht viel geblieben. Der Rückgang des Französischunterrichts liegt nicht am Desinteresse der Schüler, sondern er liegt daran, daß die Regierungen die Abkommen als Empfehlungen verstehen und folglich nicht ausführen. Schüler können Französisch abwählen, bevor sie den geringsten Eindruck von der französischen Literatur und Kultur erhalten haben. Die Regierungen lassen sich durch private Sponsoren vertreten: France-Mobile und Deutsch-Mobile rollen durch beide Länder. Sie erreichen die Jüngsten, können aber den Literaturunterricht nicht ersetzen.

In seinem Impulsreferat auf dem Treffen der Teilnehmer am deutsch-französisch-belgischen Programm für wissenschaftliche Volontäre an Museen vom 27. bis 28.10.2006 (Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland) in Bonn hat Professor Ingo Kolboom (Romanisches Seminsar der TU Dresden, seit 1995 Mitglied des deutsch-Französischen Kulturrates) auf die desolate Situation der deutsch-französischen Kulturpolitik und ihrer Ergebnisse hingewiesen. Ingo Kolboom, Anmerkungen zur deutsch-französischen Kulturpolitik stehen hier als Download zur Verfügung.

22 janvier 2007: La journée franco-allemande

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Das deutsch-französische Geschichtsbuch

2003, anlässlich des 40. Jahrestag des Elysée-Vertrages, schlug das deutsch-französische Jugendparlament vor, ein Geschichtsbuch für französische und deutsche Schüler zu entwickeln, das in beiden Ländern den gleichen Inhalt bietet. Nach zwei Jahren Entwicklungszeit haben der Verlag Nathan in  Paris und der Ernst Klett Verlag (Stuttgart/Leipzig) im August dieses gemeinsame Geschichtsbuch herausgegeben: „Histoire/Geschichte – Europa und die Welt seit 1945“.

Das inhaltlich identisch gemeinsame Geschichtsbuch, das Guillaume Le Quintrec und Peter Geiss herausgegeben haben, ist auf Französisch oder auf Deutsch erhältlich.

Im Vorwort wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Buch keine Darstellung der deutsch-französischen Geschichte beabsichtigt, sondern ein Geschichtsbuch ist, das mehr als nur eine völlig neue Art der Darstellung, der Dokumentation und der Interpretation vorlegen möchte. Es  macht im Unterricht und darüberhinaus eine Geschichtsbetrachtung aus der Sicht des anderen erst möglich.

> http://klett-franzoesisch.de/manuel-franco-allemand.html

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