Leipziger Buchmesse

Heute morgen haben – im Rahmen des > Prix des lycéens allemands – Véronique Le Normand und Sarah K. aus ihren Büchern gelesen. Die Tonaufnahmen (Premiere hier auf dem Blog!) und die Fotos von dieser Veranstaltung werde ich bald hier bloggen, ehm… also veröffentlichen. Danach gab es eine Vorstellung des Prix des lycéens bei ARTE auf dem Podium in der Glashalle. Ebenfalls: Ton und Fotos demnächst hier. Morgen um 15 Uhr ist die Preisverleihung. Jetzt ist es nach 12 Uhr und gleich gehts zur Vorstellung von France-Mobil und Deutsch-Mobil.

En passage, Klett-Cotta hat jetzt auch einen > blog.klett-cotta.de

Xavier-Laurent Petit à Lübeck

french german 

#lire III Französische Literatur für Schüler/innen

Unsere Reihe: > #lire

Viele Schüler/innen wählen das Fach Französisch ab, ohne wichtige französische Schriftsteller zu kennen. (Eine Lektüre dieses Artikels wäre ja schon mal ein guter Anfang… und in Ihrer Klasse notiert jede(r) Schüler/in zwei Titel, die sie oder er hier und mit den hier genannten Links für sich findet, liest sie in den nächsten 4 Wochen, fertigt eine Fiche de lecture an  und aus ihnen wird dann ein kleines Heftchen für die ganze Klasse gemacht oder es wird ein Literaturblog hergestellt: alle können darauf schreiben, die Schüler der Austauschklasse in Frankreich korrigieren, wie umgekehrt ihre Artikel von den deutschen Freunden korrigiert werden… – soweit kurz und knapp zur Methodik des Literaturunterrichts) Es muss ja nicht gleich der Mammutroman von Marcel Proust sein, aber es war doch > Roger Willemsen der seinen Mitschülern von seinem Leseerlebnis Marcel Proust, À la recherche du temps perdu vorschwärmte: > Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire

Der Erfolg des Französischunterrichts und das Werben für ihn steht und fällt mit Literaturunterricht. Wie kriegen wir die Schüler/innen dazu, dass sie ihre Smartphones mit dem  > Zwang zu dauernder Daddelei verbannen und vergessen und stattdessen mit Neugier die Bücher öffnen, so wie der kleine Jacques Corméry es so ungeduldig mit seinem Freund Pierre auf der Bank vor der Bibliothek tat, um hier, jetzt und gleich herauszufinden, was „uns heute die Bücher von der Welt zeigen würden“. Die Literatur bietet den Schüler/innen  alles, den Ausblick in die ganze Welt, in die Vergangenheit, sie diskutiert die großen Fragen unserer Zeit und entwickelt und präsentiert Handlungsalternativen für die Zukunft. Die Literatur ist tragisch, dramatisch, aufregend. Mein Nachhilfeschüler musste damals im LK 13 die ersten Seiten von Flauberts Éducation sentimentale

Literatur auf unserem Blog (Auswahl):

> Albert Camus, L’hôte — Neu: Schülerarbeitsheft

> Relire : Albert Camus, L´Étranger

> Lesebericht: Catherine Briat, Le Divan rouge

>Emmanuel Macron et Albert Camus

> Existenzialismus

>#FraFra2017 – La passion pour la littérature française

> Tzvetan Todorov 1. März 1939 – 7. Februar 2017

> Berufsfeld: Französischunterricht – Welche Rolle spielt die Literaturwissen-schaft?

>Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084

> Nachgefragt:
Alain Mabanckou, Une littérature-monde ?

> Literaturhaus Frankfurt: Litprom Literaturtage 2017 – “Weltwandeln in französischer Sprache” – mit unserem Dossier

> Frau Radisch: Warum schreiben die Franzosen so gute Bücher?

> Videos im Französischunterricht: Literatur, Geschichte, Politik, deutsch-französische Beziehungen

> Stuttgart. Soirée à thème :
Politique – Littérature des immigrés en France
avec une bibliographie et une sitographie

> #französische Literaturlesen

> Paul est devenu bouquiniste

> Präsident Macron : Lancement de la stratégie internationale pour la langue française et le plurilinguisme (V) : La lecture à l’école

lesen. Er fand das so langweilig. Je l’ai demandé qu’est-ce que le narrateur regarde sur le quai ? Er sah mich ratlos an, es dauerte eine Minute dann begann er zunächst stockend, dann viel flüssiger zu erzählen. Beim nächsten Besuch, erklärte er mir, er habe das erste Kapitel gelesen, das klang so, lesen wir auch den Rest?

Oft wird > L’étranger von Albert Camus in der Schule gelesen, ein nicht einfacher Roman, > Albert Camus, L’étranger – 14. Februar 2016, wenn man nicht nur nachbeten will, dass es sich um einen absurden Roman handelt, sondern Camus‘ eigene Interpretation im > Vorwort zur amerikanischen Ausgabe des Romans berücksichtigt. Seine Novelle > L’Hôte ist eine schöne Alternative > Albert Camus, L’hôte — Neu: Schülerarbeitsheft – 21. März 2018. Und unsere Redaktion würden Ihren Schüler/innen > La Peste vorschlagen, die Rupert Neudeck als die Bibel der NGOs bezeichnete. Erinnern wir an das erste Video-Aufzeichnung für unseren Blog:  > Rupert Neudeck parle de La Peste – 2. Oktober 2015.

Sartre oder Camus? Les mots oder Le premier homme? Am besten beide Bücher lesen und vergleichen: > Vergleich: Sartre oder Camus? – 3. September 2018 und > Vortrag: Jean-Paul Sartre im Unterricht – 4. März 2018. In Les mots erzählt Sartre, wie er sich in der Bibliothek des Großvaters Schweitzer zum Schriftsteller macht und in Le Premier Homme  berichtet Camus alias Jacques Corméry, wie sein Lehrer ihn förderte und ihm den Besuch des Gymnasiums in Algier ermöglichte. Beide Bücher öffnen als Erziehungsromane auf eine ganze wunderbare Weise Schüler/innen heute die Welt der Literatur. Weitere Titel von > Jean-Paul Sartre und von > Albert Camus bei Ernst Klett Sprachen.

Wie oben angedeutet, in einer Welt der Smartphones, wo die Konzentration auf das reale Leben Schüler/innen immer schwerer fällt, wo bunte Bildschirme immer mehr in Konkurrenz zum gedruckten Papier stehen, wird es immer schwerer, sie zum Lesen guter Texte oder gar spannender Roman zu animieren.

Zur > Stavanger-Erklärung des Forschernetzwerks E-READ: Zur Zukunft des Lesens 

Was waren das noch für Zeiten, als ein Freund mir Camus‘ Le Mythe de Sisyphe mitbrachte und dieses Buch zu meinem ersten ganz gelesenen Taaschenbuch wurde. Mein Klassenlehrer schlug mir ein Referat über dieses Buch vor, korrigierte meinen Entwurf mit mir zusammen in der Lehrerbibliothek und schärfte mir ein: 20 Minuten. Dann kam der große Tag. Leistungskurs Französisch im Schiller-Gymnasium in Köln. Nach 10 Minuten – ein Schüler hatte schon zwei Fragen stellt, die Diskussion auf Französisch lief schon – stand mein Lehrer auf, unterbrach mich,  sah mich streng an und sagte: „Das ist gut, Du hast diese Stunde und die nächste.“ Beim Klassentreffen habe ich diesen Moment einmal als das Einpflanzen des Französisch-Virus bezeichnet.

„Der Kanon bedarf einer Auffrischung…“ stand noch 2006 in der Fachdidaktik von Andreas Nieweler et. al., S. 208, in der Neuauflage > Andreas Nieweler (Hrsg.), Fachdidaktik Französisch. Das Handbuch für Theorie und Praxis heißt es „Die Bandbreite der für den Französischunterricht in Frage kommenden literarischen Texte ist enorm: Neben den Klassikern – ob nun ältere oder modernere – wie Molière, La Fontaine, Balzac, Maupassant, Eluard, Saint-Exupéry, Camus, Sartre u. a. gibt es zeitgenössische Autorinnen und Autoren wie Gavalda, Schmitt, Ben Jelloun und viele andere mehr, die bereichernd erscheinen (zum Potenzial von ‚Klassikern‘ s. Hethey 2015). Auch Jugendliteratur – siehe Bücher von Ollivier, Murail, Bondoux… – (vgl. Topf 2009 und 2013) und moderne Dramen – von Schmitt, Reza – (Topf 2016) bieten sich an. Siehe dazu auch die Themenhefte Nr. 102, 123, 124 und 144 des Fremdsprachlichen Unterricht Französisch.“ (S. 211 f.)

Das > Lektüreprogramm für Französisch von Ernst Klett-Sprachen, nach > Autoren > nach Themen oder > Reihen geordnet, zeigt eine solch große Vielfalt, die vermuten lässt, in der Schule werde Grammatik nur nebenbei unterrichtet. Bei diesem Angebot dürfte keine(r) der Schüler/innen auf den Gedanken kommen, Französisch abzuwählen. Und da ist auch der Megaerfolg des > Prix des lycéens. Wir werden auch diesmal von der Preisverleihung auf der Leipziger Buchmesse fast live wieder berichten, hat ganz ohne Zweifel zum Aufschwung der Literatur im Französischunterricht ganz erheblich beigetragen.

Mein Kurs würde sich mit Beginn der Lektüren ein Carnet de lecture anlegen, um Namen der Autoren, Titel, Stichworte, etc. als Leseprotokolle zu notieren. Oder auch die Lesetipps, die in meinen Französischstunden – besonders bei der Literaturgeschichte Im Beethoven-Gymnasium in Bonn (der Direktor: „Machen Sie bitte im LK 13 einen Literaturkurs“) rechts auf der Tafel ab und zu erschienen, meine Schüler/innen kannten das schon: Dazu > #französischeLiteraturlesen – 4. Mai 2018.

Ein gute Gelegenheit, an die > Videos auf diesem Blog zu erinnern: > Videos im Französischunterricht: Literatur, Geschichte, Politik, deutsch-französische Beziehungen – 17. Januar 2018. Außerdem haben wir in den letzten Jahren mehrere Schriftsteller besucht und sie nach ihren Werken befragt:

> Nachgefragt: Henri Murger, Scènes de la vie de bohème

> Nachgefragt: Denis Diderot parle de l’Encyclopédie

> Devons-nous retourner à la nature? – Un entretien avec Jean-Jacques Rousseau

> Une visite chez Gustave Flaubert

> Une visite chez M. Zola

> Une interview avec François Guizot, Ministre de l’instruction publique et des cultes>

> Une visite chez Michel de Montaigne

> Une visite chez Honoré de Balzac

à suivre

Französisch Lektüren

Institut français de Stuttgart : Journée de la Francophonie : Vues d’Afrique

Die Übersetzung folgt bald.

18 au 26 mars 2017 : 22e édition de la Semaine de la langue française et de la Francophonie

La Francophonie était à l’honneur à l’Institut français de Stuttgart. Pendant tout un après-midi, nous avons fêté la langue française en général, la francophonie et, à travers elle, l’Afrique francophone avec 2 conférences, une lecture et la projection d’un film. Le Consul Général de France à Stuttgart Nicolas Eybalin, ainsi que Georges Leyenberger, Attaché de coopération pour le français en Bade-Wurtemberg nous ont préparé une journée ensoleillée en ce jour de fête.

Jacques Pécheur, tout d’abord, ancien responsable du département Langue Française à l’Institut français de Paris et collaborateur zélé de la revue Le Français dans le monde, nous a présenté l’OIF, Organisation Internationale de la Francophonie. Il y a de quoi se réjouir, le nombre de locuteurs francophones va en augmentant et LA chaîne francophone de télévision TV5Monde jouit d’une réputation sans cesse grandissante.

Bernard Magnier, ensuite, fin connaisseur de la littérature africaine nous a dressés en 55 minutes un portrait précis et combien vivant de 50 ans de littérature africaine francophone, subsaharienne, aujourd’hui encore, peu connue voire inconnue. Pourtant, elle est vivante, riche et précieuse. Pour Bernard Magnier, ces écrivains africains dont les noms sont, pour nous, si difficiles à prononcer, font partie de sa vie, de son univers.

Au lendemain des indépendances, les écrivains africains étaient, avant tout, des chantres de l’indépendance et de la négritude, tels Léopold Sédar Senghor, Aimé Césaire ou encore > Dany Laferrière. Puis ils se sont affranchis de cette conception plus politique et universitaire de la littérature pour devenir, je cite « la bouche de la bouche de celui qui n’a pas de bouche » Avec eux, on a abordé de nouveaux thèmes, l’immigration populaire, l’urbanisation intense, les problèmes abandonnés par la colonisation ou la décolonisation, de toute une jeunesse alimentant, malgré elle, les « enfants soldats ». Grâce à des écrivains comme Ahmadou Kourouma, Sony Labou Tansi, entre autres, cette littérature africaine est devenue ivoirienne, zaïroise, ou sénégalaise avec Sembène Ousmane. Dans leurs écrits, ils ont introduit des idiomes venus de leurs propres origines linguistiques, enrichissant ainsi la langue française, nous faisant découvrir, par exemple, des expressions en malinké, langue parlée au Mali. Retenons l’expression « Il n’a pas soutenu un petit rhume » pour annoncer la mort de quelqu’un.

Bernard Magnier nous a, également, parlé des femmes écrivains. Ecriture militante comme celle de Mariama Bâ dans « une si longue lettre » ou de Aminata Sow Fall avec « La grève des Bàttu » qui relate une grève imaginaire de mendiants, ou encore Fatou Diome que les lecteurs allemands connaissent bien puisqu’elle est déjà venue à l’institut français de Stuttgart. Ces auteures militent, avant tout, pour l’éducation des filles.

Bernard Magnier nous a rappelé la valeur extraordinaire du livre, un objet très cher pour un Africain, au sens propre comme au sens figuré. Il nous a parlé de l’absence de bibliothèques, « ces lieux où se retrouve le monde », de librairies, de maisons d’éditions sur ce continent. Et le manque d’électricité. Il n’est pas rare de voir des hommes et des femmes lire, le soir, sous les réverbères.

Un moment de pur bonheur qui nous a donné envie de lire les littératures africaines. Et qu’ai-je fait, moi, ce soir-là, dans le confort de mon salon ? J’ai tapé sur mon ordinateur, Ahmadou Kourouma et me suis souvenu de « Allah n’est pas obligé » qui m’avait plongé dans l’enfer des enfants soldats. Ahmadou Kourouma avait obtenu pour ce livre le prix Renaudot et le Prix Goncourt des lycéens. J’ai tapé Sembène Ousmane et me suis souvenu de la « la Noire de » ou « des Bouts de bois de Dieu », lus il y a fort longtemps. J’ai appris que Mariama Bâ avait eu le prix Noma à la Foire du livre de Francfort en 1980.

Ensuite, ce fut le moment tant attendu : la lecture simultanée en français et en allemand avec l’écrivain camerounais Janis Otsiemi venu nous lire des extraits de son roman policier « Libreville ». Un pur moment de plaisir. Janis Otsiemi nous montre que la littérature africaine peut également prendre d’autres formes que celle de récits d’enfants soldats ou de complaintes sur la négritude ou la colonisation. La littérature africaine est en train de s’émanciper.

A l’issue de cet après-midi bien rempli nous attendait dans la médiathèque un excellent buffet africain de sorte que tous les sens furent sollicités. Dans un brouhaha digne d’un bazar de Cotonou ou de Bamako, rythmé par la musique du duo Biaba-Sahbai, nous étions envahi par des odeurs qui nous transportaient ailleurs sous les cocotiers et pourquoi pas les baobabs, en tous cas pour nous européens, amateurs de culture française nous croquions à pleines dents dans des samosas dodus à souhait aux parfums de gingembre, safran, curry, piments, pili pili et autre masala et aux couleurs de terre brûlée. Magnifique et gouteux à souhait.

Brigitte Laguerre

Französisch in Baden-Württemberg fördern. Französisch als Erste Fremdsprache in allen Gymnasien

Aktuell: > Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (II)
– 31. März 2016
> Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (I)
– 7. März 2016


www.france-blog.info verfügt ein gutes deutsch-französisches Netzwerk, so dass wir Ihnen immer mal wieder hier Informationen veröffentlichen, die die Medien noch nicht registriert haben. Wir haben ein besonderes Interesse an der Förderung des Französischunterrichts, deshalb beobachten wir mit großer Aufmerksamkeit alle Initiativen mit denen das Interesse der Schülerinnen und Schüler und natürlich auch ihrer Lehrerinnen und Lehrer für dieses Fach gefördert wird. Der Ernst Klett Verlag engagiert sich in vielfältiger Hinsicht für Französisch: > www.klett.de/frankreich/frankreich und kann eine beeindruckende Anzahl von Projekten für alle Klassenstufen vorweisen. dazu gehört u. a. die Stiftung des Preisgeldes für den > Prix des lycéens allemand, der jährlich auf der Buchmesse in Leipzig verliehen wird, oder die Unterstützung für DELF mit dem Projekt > DELF@klett.

klett-unser-engagement

In diesem Zusammenhang kommt eine Nachricht aus dem Stuttgarter Kultusministerium gerade zum richtigen Zeitpunkt, weil sie das nachdrückliche Interesse der Landesregierung an einer Förderung des Französischunterrichts beweist: Jedes Gymnasium im Ländle soll künftig auch Französisch als erste Fremdsprache anbieten. Man will gar keine > Diskussion wie in der Rheinschiene landesweit führen, denn es gehe ja gar nicht um den Vorrang einer Sprache. Es geht einfach nur darum, das Unterrichtsangebot zu modernisieren, so wird uns aus dem Kultusministerium berichtet, man wolle einfach ein längst überfälliges Zeichen setzen. Französisch wird also als Erste Fremdsprache ab dem neuen Schuljahr 2016/17 künftig in allen Gymnasien in Baden-Württemberg angeboten, so das Ministerium, wobei eine Ausweitung dieses Projekts auf die Realschulen z. Zt. noch geprüft wird. Es steht den Schülerinnen und Schülern frei, dieses Angebot zu nutzen. Es handelt sich um eine zusätzliches Bildungsangebot, für das eine erhebliche Zahl von Französischlehrern zusätzlich eingestellt wird. Es soll zwei- oder dreistündig ab Klasse 5 angeboten werden. Ob andere Stunden gestrichen werden müssen, war zunächst nicht zu offiziell erfahren, es scheint aber so zu sein, so dürfen wir, das wurde uns ausdrücklich erlaubt, das Hintergrundgespräch interpretieren, dass die Schulen letztendlich selbst entscheiden sollen. Mit dieser Entscheidung zugunsten des Fachs Französisch wolle man endlich dazu beitragen, von deutscher Seite aus die Vorgaben aus dem > Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag von 1963 „Artikel II C a: a) Sprachunterricht: Die beiden Regierungen erkennen die wesentliche Bedeutung an, die der Kenntnis der Sprache des anderen in jedem der beiden Länder für die deutsch-französische Zusammenarbeit zukommt. Zu diesem Zweck werden sie sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen,“ umzusetzen und so mit gutem Beispiel den anderen Bundesländern voranzugehen.

In der Mitteilung des Ministeriums heißt es weiter, die Förderung der französischen Sprache bei uns ist zumindest indirekt aber umso ausdrücklicher ein Beitrag zur Debatte um den > Deutschunterricht in Frankreich. Nach zwei Lernjahren (Kl. 5 und 6) wird die Kompetenzstufe A1 des GER erreicht. Das Projekt soll die immer wieder beschworene Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler stärkten. Gerade im Hinblick auf die leicht erreichbaren Grenzregionen und auf > Straßburg als Partnerstadt der Landeshauptstadt Stuttgart verspricht sich das Ministerium ein besseres Image für die Bildungslandschaft in Baden-Württemberg. So einfach, kann man die Bildungspolitik vorbildlich für die anderen Bundesländer gestalten.

pons-online-woerterbuch

Schülerinnen und Schüler, die noch zaudern, sich nicht sicher sind, ob sie Französisch weitermachen wollen, abwählen möchten, oder gar noch gar nichts von den mit dieser Sprache verbundenen Möglichkeiten wissen, sollten sich unbedingt unsere Seite auf diesem Blog mit den > Argumenten für Französisch ansehen ansehen und sich einfach mal von ihnen nachhaltig beeindrucken lassen. In Frankreich gibt es eine stets präsente ganz erstaunliche Verbindung zwischen der > zur Geschichte (156 Artikel auf unserem Blog), der > Politik (450 Artikel auf unsrem Blog) zur > französischen Literatur (224 Artikel auf unserem Blog). Französisch. Das bedeutet keinesfalls nur öde Vokabeltests oder stures Grammatikpauken, Französisch öffnet die Welt zur > Frankophonie, zu interessanten und neuen Lernformen > Didaktik und auch zur > digitalen Welt (Web 2.0). Mit dem Web 2.0, dem „partizipativen Internet“ kann sich der Französischunterricht ganz neu aufstellen: > Zur Diskussion gestellt: Französischunterricht 1.0 > 2.0. Zum Beispiel Arbeiten mit Twitter im Unterricht: > Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (I) oder > La Semaine de la langue française et de la francophonie – 12.-20. März 2016.

lektueren-fuer-franzoesisch

> 429 Lektüren für Französisch

20. März 2013: Tag der Francophonie

> www.20mars.francophonie.org/

Verpasst? Zum Nachhören : > 24 heures « Le français est une chance » – France-Culture

> Le français est une chance (1/4) : « Bonne chance, good luck ! » Une coproduction des Radios Francophones Publiques
Radio Canada, RTS, RTBF et France Culture. En partenariat avec l’Organisation Internationale de la Francophonie
18.03.2013 – 17:00

Der Frankreich-Blog war nach der Buchmesse in Leipzig und der > Preisverleihung des Prix des lycéens schon wieder unterwegs. Diesmal in Berlin. Daher wird hier der heutige Tag der Francophonie auf diesem Blog ausnahmsweise nur mit einem Hinweis auf eine Linkliste gefeiert:

Artikel: 66. Frankophonie und Internet, in:
Handbuch Französisch: Sprache – Literatur – Kultur – Gesellschaft
Für Studium, Lehre, Praxis. Herausgegeben von Ingo Kolboom, Thomas Kotschi und Edward Reichel, 2002, 2. Auflage 2008, Erich Schmidt Verlag.

> Liste aller Links, die in diesem Artikel genannt werden

Diese Linkliste (2008) zeigt die besondere Vielfalt der
> Frankophonie: Französisch wird auf allen Erdteilen gesprochen.

(à suivre)

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