Éditorial : La souveraineté de l’Europe

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Didier-Roland Tabuteau, vice-président du Conseil d’Etat : > La souveraineté et l’Europe à l’occasion des entretiens européens du Conseil d’Etat – 19 janvier 2026

> [Revoir] La souveraineté et l’Europe – Entretiens du Conseil d’Etat 2026

> Dossier du participant . La souveraineté de l’Europe

Siehe auch auf unserem Blog: Jeannette Süß: La fabrique de la politique européenne de l’Allemagne – 21. Januar 2026

La planification écologique: Emmanuel Macron présente ses conclusions

| Die erste Rentrée mit der KI steht bevor | Prix des lycéens allemands – Phase 2: Le concours vidéo – Septembre 2023- Février 2024 | Juli 2023 in Paris  | Concert dans le tram Strasbourg Kehl : Zweierpasch roulent sur le Rhin le 19 septembre | 222 arguments pour le françaisOnline #Französischlernen | Online unterrichten und lernen | Tipps für Schülerinnen und Schüler  Sek I. : Wiederholen und üben mit dem Frankreich-Blog | Sek II. Apprendre le français – faire des exercices *** |


Un résumé en 2 minutes :

Am Montag, den 25. September, hat Emmanuel Macron anhand einiger Excel-Tabellen seine Vorstellungen für die Klimapolitik erläutert. In den vergangenen 12 Monaten hat as Generalsekretariat für ökologische Planung viele Grafiken über die voraussichtlichen Reduktionen der Treibhausgasemissionen für jeden Sektor erarbeitet. Die Frage ist jetzt, wie kann bis 2050 unternommen werden, um eine CO2-Neutralität zu erreichen? Es gibt schon ein Zeile, nämlich die Senkung der CO2-Emissionen um 55% im Jahr 2030 im Vergleich zu 1990. AM ende der Sitzung zur ökologischen Planung erläuterte der Staatschef seine Vision einer „Ökologie à la française“. Die Stichworte, die die dreifache Herausforderung kennzeichnen: „die des Klimawandels und seiner Folgen, die des Zusammenbruchs unserer biologischen Vielfalt und die (…) der Knappheit unserer Ressourcen“, wie der Präsident betonte. Mit seinen Vorschlägen ging der Präsident auf die Forderungen von Klimaschützern, Wissenschaftlern und dem linken Flügel der Mehrheit ein. Macron erklärte während dieser 30 Minuten, wie er sich die ökologischen Veränderungen vorstellt. Er will keine gesellschaftlichen Veränderungen. Gasheizung: „Wir haben beschlossen, unsere Landsleute zu ermutigen, ohne Verbote, aber indem wir sie dazu bringen, schneller umzusteigen“… hier scheint er der Premierministerin Elisabeth Borne zu widersprechen, die ein Verbot dieser Heizungen für 2026 angestrebt hatte.

Des tâches pour les élèves:

> Regardez l’intervention du Président de la République… 30 minutes ou écoutez le résumé de son intervention 2… 3 fois.

> Écrivez un résumé avec les conclusions clés du chef de l’état.

> Faites une recherche sur Internet. Lesquelles des conclusions du Président exigeraient une solution européenne ou au oins franco-allemande ?

> Dressez une liste des mots importants autour de la lutte contre le réchauffement climatique.

> Die erste Rentrée mit der KI

PONS vous soutient toujours :

Eigentlich blieb der Präsident eher im Vagen, der setzt auf die Veränderung der Verhaltensweisen. Auch die 110 km/h auf den Autobahnen, die noch der Bürgerkonvent gefordert hatte, würde vom Präsidenten nicht erwähnt.

Deer Präsident kennt die > Publication du 6e rapport de synthèse du GIEC des Haut Conseil pour le climat, der mit seiner Politik hart ins Gericht geht. Dennoch will der Präsident offenkundig Reaktionen, wie der der Gelbwesten unbedingt vermeiden… der Blick nach Deutschland hat ihm auch gezeigt, die die AfD sich gegen das Heizungsgesetz opponiert. Also stellt er die soziale Unterstützung angedachter Veränderungen in Aussicht.

Der Präsident, auch aus Rücksichtnahme auf die Opposition und auf möglich Protestbewegungen im Land, stellt eine sehr französische Sichtweise hinsichtlich der Klimakrise vor. Aber wenn man sich an seine Reden zu Europa erinnert, so gibt es doch gar keinen Zweifel, dass die Klimakrise an keinen Grenzen Halt macht. Der Kampf gegen die Klimaerwärmung ist eine globale Frage und kann nur auf internationaler Ebene angegangen werden. In Frankreich (aktuell 130 km/h auf Autobahnen) wird über 110 Km/h auf den Autobahnen diskutiert und hierzulande können Autofahren ist über 200 km/h andere Verkehrsteilnehmer jagen und sie mit Lichthupe und dichtem Auffahren in Angst und Schrecken versetzen. Frankreich baut die Atomkraft aus, hierzulande ist sie eingestellt worden.

Auf unserem Blog:

> Le réchauffement climatique / die Klimaerwärmung – 14. März 2023

> Die Vorschläge des Bürgerkonvents für das Klima/Les propositions de la Convention Citoyenne pour le climat – 29. Juni 2020

> 2020 entscheidendes Jahr?“- Deutsch-Französische Diskussion zur Klimakrise und sozialen Bewegungen – 14.  Januar 2020

> Der #Klimawandel kommt – 9. August 2019

> Klimawandel. Nachgefragt. Wir fragen Pierre-Yves Le Borgn’  – 19. Juni 2019 von H. Wittmann

> La loi de ratification de l’accord #COP21 adoptée par l’Assemblée nationale – 19. Mai 2016

Die Unruhen in Frankreich im Juni und Juli 2023

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Nachtrag: Am 24. Juli 2023 hat sich Staatspräsident Emmanuel Macron aus la Nouvelle-Calédonie in einem Interview zu den Unruhen in Frankreich im Juni und Juli 2023 geäußert:

Pour aller plus loins: (wird ergänzt:)

Nachgefragt: Stefan Seidendorf (DFI) spricht über den Conseil national de la refondation (CNR)

| 19.10.2022: Lehrerfortbildung in Baden-Württemberg: Frankreich nach den Wahlen und die sozialen Netzwerke | Enseigner et apprendre avec les tweets sur Twitter | Radio | Eine neue politische Konföderation in Europa? | Französisch-Leistungskurs bis zum Abitur | 222 Argumente für Französisch | Apprendre le français et faire des exercicesBeiträge auf unserem Blog mit Aufgaben für Schüler/innen |


Das deutsch-französische Institut in Ludwigsburg :

Stefan Seidendorf:
Conseil national de la refondation
> „Runder Tisch“ à la française oder Ausdruck der politischen Spaltung?
(AFA 39, dfi Ludwigsburg)

„Am 8. September 2022 hat Staatspräsident Emmanuel Macron in Marcoussis (Essonne) zur Eröffnung des Conseil national de la refondation (CNR) geladen. In Frankreich hatte Macron im Juli 2022 die Mehrheit im Parlament verloren: > Emmanuel Macron verliert die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung. Und in der Nationalversammlung gibt es nicht wie in Deutschland eine Art Tradition von Koalitionen,“ so begann vorgestern hier auf dem Blog unser Beitrag über den Conseil national de la refondation (CNR), der gerade zum ersten Mal getagt hat.

Stefan Seidendorf, der Stellvertretende Direktor des Deutsch-Französischen Instituts Ludwigsburg, ist dort verantwortlich für die Europaabteilung und beschäftigt sich vornehmlich mit Deutsch-französische Beziehungen und dem europäischen Integrationsprozess sowie u. a. mit der politischen Soziologie Europas.

Unsere Redaktion hatte bereits mit Stefan Seidendorf im Februar vor der Präsidentschaftswahl gesprochen: > Nachgefragt. Stefan Seidendorf (DFI), Frankreich vor den #presidentielle2022. Damals hatten wir uns verabredet, uns zu einem Update wiederzutreffen.

Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit in der Nationalversammlung hat Staatspräsident Macron einen Rat, den Conseil national de la refondation (CNR) eingesetzt, um Vertreter der Parteien, der Sozialpartner, der Kommunalpolitiker, der Wirtschaft und der Verbände an einen Tisch zu setzen und um gemeinsame Vorstellungen auszuloten.

Der CNR bot dazu eine Gelegenheit und unsere Redaktion durfte Stefan Seidendorf heute wieder in unserem Homeoffice empfangen. Er hat kürzlich ganz aktuell in der Reihe Aktuelle Frankreich Analysen des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg einen Beitrag über den Conseil national de la refondation mit dem > „Runder Tisch“ à la française oder Ausdruck der politischen Spaltung? verfasst. So richtig rund ist der Tisch nicht. Hat dieser Rat eine Perspektive, wenn nur Renaissance, Horizons und MoDem daran teilnehmen? haben wir ihn gefragt:

Seidendorf schreibt: „Die Teilnehmer am CNR sollen über nötige Strukturreformen verhandeln und mögliche Kompromisslinien zwischen den Lagern definieren.“ Im Prinzip wird das wohl notwendig sein, da es mit Kompromissen zur Zeit in der Nationalversammlung schwierig ist. Aber Kompromisse außerhalb der Nationalversammlung wird die Abgeordneten der Opposition wohl kaum besänftigen?

Die Angebote des deutsch-französischen Instituts in Ludwigsburg :

> Angebote für den Französisch-, Geschichts- und bilingualen Sachfachunterricht.

Podcast: L’Allemagne après Merkel

Ist der CNR für Macron einen Gelegenheit die blockierte französische Reformdebatte neu zu beleben? Anders gefragt, steht der CNR im Zusammenhang mit dem Grand débat nach den Protesten der Gelbwesten und der > Klimakonvention mit den Bürgern, also ein versuch die partizipative Demokratie zu stärken?Welche Themen werden in diesem Rat besprochen werden? Die Rentenreform soll wohl außen vor bleiben?
CNR erinnert an den Conseil national de la Résistance. War das eine gute Idee, zur gleichen Abkürzung zu kommen?

> Conseil national de la Refondation : participez à la grande consultation numérique – site du Palais de l’Élysée.

https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/1576880414194634752

„Emmanuel Macron, où va la France ?“ in TF1

3,82 Millionen Franzosen haben laut LCI die Sondersendung „Emmanuel Macron : Où va la France ?“ am 15. Dezember eingeschaltet, bei der sich Macron den Fragen von Audrey Crespo-Mara und Darius Rochebin gestellt hat.

Die Themen des Interviews am 15. Dezember mit einzelnen Filmausschnitten.

Wird Emmanuel Macron sich zur Wiederwahl stellen? Daran zweifelt niemand in Frankreich. Dem Staatspräsidenten steht in diesen Wochen eine Gradwanderung bevor. Als Kandidat hat er nciht die Bewegungsfreiheit wie als Staatspräsident oder umgekehrt…. das hängt von den Themen ab. Als Ratspräsident der EU ab 1. Januar möchte er sicherlich nicht als Kandidat auftreten und andererseits spürt man schon gerade in diesem Interview, dass er nur zu gerne wieder die Wahlkampfarena betreten möchte, allein um schon eventuelle Gegner nicht zu stark werden zu lassen: „Einige machen Wahlkampf, aber Ihr Diener macht das nicht,“ erklärt er in diesem Interview und spricht dann, immer noch ohne sich als Kandidat zu outen, von den 10 Jahren. Zu seiner Entscheidung wieder zu kandidieren, ließ er lediglich durchblicken, dass er „Ambitionen für das Land über den April hinaus habe“. Vielleicht ist das auch eine Art Anlauf zum Wahlkampf, ist doch die Präsidentschaftswahl eine Art Rendez-vous eines Mannes (oder Frau) mit der ganzen Nation. Er wird sich sicher fragen, wann der richtige Zeitpunkt ist, lum die Kandidatur bekanntzugeben, vielleicht kommt es dabei auch auf die anderen Kandidaten und ihre Platzierung in den Umfragen an. Rutscht Zemmour von seinem Höhenflug ab, dann könnte Valérei Pécresse LR eventuell in die Stichwahl mit Macron kommen? Aber noch ist alles offen und kein Kandidat kann sich wirklich in Sicherheit wiegen. Damals bei der Wahl von François Mitterrad, hatte sich seine Kurve in den Meinungsumfragen erst eine realtiv kurze Zeit vor dem ersten Wahlkampf mit der von Valérie Giscard-d’Estang gekreuzt.

Emmanuel Macron hat in diesem Interview eine Bilanz seiner Amtszeit von den Gelbwesten bis zur Covid-Pandemie gezogen und auch Irrtümer eingeräumt und eingestanden, dass er daraus gelernt habe
Audrey Crespo-Mara und Darius Rochebin ce mercredi 15 décembre. Au cours d’un entretien inédit, il a notamment évoqué son quinquennat, ses réussites, ses échecs et sa vision de l’avenir.

Macron erwähnt auch die Abschaffung von Beamtenstellen, ein Vorschlag, den die Kandidation der Les Républicains LR Valérie Pécresse, die er nicht namentlich nennt, auch gemacht hat. Sie möchte einige zehntausend Beamtenstellen abschaffen.

In Bezug auf die Flüchtlinge und Einwanderer sagte der Präsident, dass „der große Austausch“ nicht stattfinden werde. Eine Auffassung der Éric Zemmour mittlerweile widersprochen hat und den Präsidenten als den Präsidenten des großen Austauschs bezeichnete.

An der Rentenreform will Macron festhalten, sie werde aber in einer modifizierten Form kommne und nicht sofort.

Macron räumte ein, dass er sensibler geworden sei, und auch die Ungleichheiten besser im Blick habe. Auf die Gelbwesten angesprochen, räumte der Präsident Fehler ein

Zur Impfpflicht sagte der Präsident, man sei praktisch schon bei ihr angekommen, es werde wohl regelmäßige Impfungen geben müssen. Kinder unter 11 Jahren sollten geimpft werden. Diese Entscheidung werde aber den Eltern überlassen. Nur mit dem Impfen könnten größere Einschränkungen während der Feiertage vermieden werden. Bisher Nichtgeimpfte forderte er auf, sich impfen zu lassen.

Der Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Paris

So gab der Staatspräsident Emmanuel Macron den Takt des Antrittsbesuchs von Bundeskanzler Olaf Scholz am 10. April 2021 – sein erster Besuch im Ausland vor und erinnerte an eines seiner wichtigsten Anliegen: Europa, unser Europa: „Nous sommes tous deux attachés à notre Union, à notre Europe. Pour les Français, pour les Allemands, pour les Européens, ensemble“.

Erinnern wir uns. Das Echo aus Berlin auf die Rede Macrons zur Souveränität Europas,> Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique. – 26. September 2017 – war ziemlich leise und blieb es eigentlich auch bis zum Ende der Ära Merkel. Zwar wurden immer wieder Gemeinsamkeiten beschwört und jedes deutsch-französische Treffen war immer wieder eine Gelegenheit, deutsch-französisches Einverständnis zu unterstreichen und die Vertiefung der beiderseitigen Zusammenarbeit zu versprechen. Aber richtige Begeisterung zu den europapolitischen kam aus Berlin nie. Erst die Pandemie, die wie auch die anderen großen Themen wie Migration, Klima, Sicherheit und Euro die EU vor gemeinsame Herausforderungen stellen, funktionierte wie ein Weckruf, eine Rückbesinnung auf europäische Aufgaben: > Emmanuel Macron: “Jour historique pour l’Europe !” – 21 Juli 2020 -. Das Berliner Schweigen vor der Pandemie ließ Macron in Sachen Europa ziemlich alleine. Er verstärkte seine Anstrengungen in deklinierte das Thema der europäischen Souvernität, die die Souveränität der Mitgliedsstaaten schützen und entwickeln soll mit vielen verschiedenen Themen: > L’Europe nous protège: Les discours d’Emmanuel Macron sur l’Europe + le bilan (21 juillet 2020). Die Krise der Gelbwesten, die Diskussion um die Rentenreform wie auch die Attentate ließen Macrons Engagement für Europa ein wenig in den Hintergrund treten. Dazu kam auch eine gewissen Enttäuschung in Frankreich, dass der deutsche Partner nicht in der Lage, Macrons Ideen für eine refondation de l’Europe zu teilen: Vgl. unsere > Gespräche mit Professor Henri Ménudier. Im kommenden Wahlkampf, in dem Emmanuel Macron – Frankreich übernimmt am 1. Januar 2022 für sechs Monate die EU-Ratspäsidentschaft – ganz auf die Weiterentwicklung der EU setzen will, wird er eine solide Unterstützung aus Berlin brauchen können.

Vor diesem Hintergrund sehen wir uns die > Pressekonferenz von Emmanuel Macron und Olaf Scholz an:

Auf der Website des Élysée-Palastes stehen die Erwartungen Macrons : „Cette rencontre était l’occasion de poursuivre le travail franco-allemand en faveur du renforcement de la souveraineté européenne, à un mois de la Présidence française du Conseil de l’Union européenne, d’aborder les grands dossiers d’actualité internationale et d’envisager les différentes manières de continuer à étoffer le partenariat bilatéral entre la France et l’Allemagne. “

Nach Ihrer Unterhaltung und dem Mittagessen antworteten der Präsident und der Bundeskanzler den Fragen der Journalisten:

La France, L’Allemagne et l’Europe

1. Résumez les propos du président de la République lors de la rencontre avec le chancelier Scholz concernant l’Europe.

2. Résumez les propos du chancelier Scholz concernant l’Europe lors de la conférence de presse avec le président de la République : > Die Tweets von Staatspräsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz – 9. Dezember 2021

3. Faites une recherche (détaillée) par Twitter pour trouver des prises de positions concernant les vue franco-allemandes concernant l’Europe.

Auf der Website des Èlysée-Palastes: > Quatre ans de travail pour l’Europe.


PONS
vous soutient toujours :


10 décembre 2021 – Seul le prononcé fait foi:

> Propos liminaire du Président de la République lors de la conférence de Presse conjointe avec le Chancelier de la République Fédérale d’Allemagne

Der Präsident erklärte: „Il était en effet important, pas simplement que nous puissions nous voir – nous avions eu l’occasion à plusieurs reprises d’échanger, mais je pense que cette visite est un moment très important pour bâtir les bases solides d’une coopération entre nos deux pays à la fois pour la relation bilatérale elle-même, laquelle a été encore renforcée avec le traité d’Aix-la-Chapelle, et également pour évoquer les sujets européens, les grands sujets internationaux sur lesquels nous souhaitons étroitement nous coordonner et nous avons pu à l’instant balayer la plupart de ces derniers.“

Das klang nach Neuanfang in Sachen Europa.

Dann folgte eine Liste der aktuellen Themen: “ Nous avons eu un échange d’ores et déjà très riche sur, évidemment, la situation en Ukraine, en Biélorussie et réaffirmé l’importance des travaux franco-allemands dans le format de Normandie, ainsi que le rôle de l’Union européenne pour soutenir nos voisins orientaux à quelques jours du sommet du Partenariat oriental. Nous avons aussi évoqué notre attachement commun à la protection des frontières extérieures communes de notre Union européenne. Nous avons pu évoquer les relations entre l’Afrique et l’Europe en préparation du sommet à venir Union africaine-Union européenne et avons abordé la question des relations avec la Chine et l’importance de conserver cet équilibre entre défense et promotion de nos valeurs, d’une part, et travail commun avec Pékin sur les grands enjeux globaux.“

Zum Vergleich: > Bundeskanzler Scholz auf Antrittsbesuch in Frankreich – Website der Bundesregierung

Zur Erinnerung:

> Emmanuel Macron: Présentation de la Présidence française du Conseil de l’Union européenne – 9. Dezember 2021

> Die Tweets von Staatspräsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz – 9. Dezember 2021

#Corona-Virus, #Covid19 und die Verschwörungstheorien

Aktualisiert am 31.8.2020 und 3x am 2.9.2020 und 2x am 3.9.2020.

> Dieser Artikel in Twitter-Kurzfassung.

Toujours d’actualité:

> #CoronaVirus – COVID-19-Krise

> Online #Französisch-lernen I ff.: Die Übersicht

> Travailler, étudier, apprendre à la maison

> #Confinement #ondoitrelire

> Beiträge mit Aufgaben für Schüler/innen

> Die Konzeption unsere Blogs: Pädagogik, Fachdidaktik und auch Journalismus

Wir aktualisieren diesen Artikel vom 13. Mai 2020 und stellen ihn erneut nach oben:

Die weltweite Corona-Pandemie hatte einen bisher beispiellosen Lockdown mit einem Herunterfahren des öffentlichen Lebens ausgelöst. Viele Arbeitnehmer zogen in ihr Homeoffice, die Straßen wurden immer leerer, > Pâques 2020 à Paris. Schulen mussten im Handumdrehen den Unterricht auf Homeschooling umorganisieren, Schüler/innen mussten von einem Tag auf den anderen ihren Schulalltag auf sich gestellt neu gestalten.

Die Demonstration, die in Berlin am letzten Samstag gegen die Corona-Schutzmaßnahmen stattgefunden hat, wurde zunächst nicht genehmigt, dann durfte sie auf Gerichtsbeschluss stattfinden und die Polizei entschloss sich dann, die Versammlung aufzulösen, weil die Auflagen nicht eingehalten wurden. 32.500 Teilnehmer sollen laut Schätzung des SPIEGELs an der Siegessäule dabei gewesen sein: Holger Dambeck, > Faktencheck zur Teilnehmerzahl – DER SPIEGEL 30.08.2020.

Décryptages. La situation en France et à l’étranger, synthétisée par « Le Monde » en cartes et en graphiques et actualisée chaque jour :
> Coronavirus : visualisez l’évolution de l’épidémie en France et dans le monde par Jérémie Baruch , Pierre Breteau , Gary Dagorn , Maxime Ferrer , Agathe Dahyot et Léa Sanchez

> Décodex – Les Décodeurs – LE MONDE > L’annuaire des sources du Décodex : mode d’emploi

Die Schemata sind oft dieselben und gehören unter die Überschrift > Populismus. Es werden angebliche Fakten dargestellt, unvollständig oder verdreht und an ihnen wird dann das Handeln der Regierung gemessen und kritisiert. Wird das Virus heruntergeredet, werden die Schutzmaßnahmen als überzogen und nötig angelehnt, wird folglich das Handeln der Regierungen als überzogen dargestellt. Schon wird den Zuhörern eingeredet, die Bundesregierung verletze das Grundgesetz… Und dann stellt man fest, die Demokratie sei beschädigt – was natürlich einfach nicht stimmt – , die Grundrechte seien verletzt. Jetzt müsse die Demokratie wieder gerettet werden und die Grundrechte geschützt werden. Die Freiheit sei beschädigt, man wolle die Freiheit wieder zurück. Die Demonstranten haben gezeigt, dass sie frei sind bis zu dem Punkt, wo sie die verabredeten Auflagen missachten. Wenn einige sich nicht um die Geschwindigkeitsbegrenzungen scheren würden, wäre das auch kein Ausdruck von Freiheit, sondern eher von Dummheit. Fragt man, wo wir sein würden, wenn seit dem Beginn der Pandemie alle auf Abstand, Masken und Hygienemaßnahmen pfeifen würden um der Freiheit willen? Vieles spricht dafür, dass die Zahl der Toten rapide gestiegen wäre. Hätte die Regierungen von Bund und Ländern nichts unternommen, so wie die Demonstranten das gerne sehen würden, fänden heute möglicherweise ganz andere Demos statt. Man kann viel über den Mund- und Nasenschutz diskutieren, aber eine Einschränkung der Freiheit ist in diesem Zusammenhang nicht zu erkennen.

Das Einschreiten der Polizei erfolgte zum Schutz der Teilnehmer/innen. Aber vielleicht denken ja einige Demonstranten, dass nicht alle so handeln wie sie ohne Schutzmaßnahmen… es werde schon gut gehen. Geht nicht, erklärt Jean-Paul Sartre (lesen wir nach L’existentialisme est un humanisme, Paris: Nagel 1970, S. 152 f:), man müsse sich immer fragen, was geschähe, wenn alle so handeln würden, dann sagen manche, alle handeln nicht so. Das beruhigt und Sartre nennt diese Haltung eine „mauvaise foi“, eine Selbsttäuschung oder Unaufrichtigkeit, wer so handle, sei mit seinem Gewissen nicht im Reinen, zumal sein Abstreiten besseren Wissens einen universalen Wert beanspruche. Fragt der Mensch sich nicht, ob alle auch so handeln könnten wie er, gibt es einen Grund laut Sartre für diese Haltung: das ist die Angst.

> Falschinformationen: „Das Virus ist ein unbefriedigender Gegner“ – Interview: Carla Baum
Die Psychologin Lydia Benecke erklärt, wie man Falschinformierte kontert und warum sie nicht „Verschwörungstheorie“ sagt. DIE ZIET 19. Mai 2020


„Die amerikanische Literaturkritikerin Michiko Kakutani hat in ihrem Buch – in der Übersetzung von Sebastian Vogel – > Der Tod der Wahrheit sich Gedanken zur Kultur der Lüge gemacht. Der Originaltitel ihres Buches lautet The Death of Truth. Notes on Falsehood in the Age of Trump. Sie hat dabei die Auswirkungen der sogenannten sozialen Medien im Blick, aber sie konzentriert sich auf die Bedingungen, die dazugeführt haben, dass die Wahrheit in diesem neuen postfaktischen Zeitalter an Bedeutung verloren hat. …“ > Lesebericht: Michiko Kakutani, Der Tod der Wahrheit

Michiko Kakutani
> Der Tod der Wahrheit
Gedanken zur Kultur der Lüge
us dem Amerikanischen von Sebastian Vogel
(Orig.: The Death of Truth. Notes on Falsehood in the Age of Trump)
1. Aufl. 2019, ca. 200 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen
ISBN: 978-3-608-96403-5


Die Folge der populistischen Kritik an den Corona-Maßnahmen ist der Zulauf weiterer Verschwörungstheoretiker und rechtsextremer Gruppierungen, von denen die Veranstalter der Demo sich allerhöchstens mit Worten sehr behutsam und wenig überzeugend distanzieren. Die große Zahl von Reichsflaggen zeigten, dass ihnen das auch mit Worten nicht gelungen ist. Warum so viele Demonstrationsteilnehmer, die mit rechtsextremen Gedankengut eigentlich nichts im Sinn haben, neben den Neonazis mitliefen, wird noch eine Frage der politischen Bewertung sein: „Viele der erregten Reaktionen in Politik und Medien erwecken den Eindruck, Deutschland sei Samstag nur knapp einem Staatsstreich entronnen, kommentiert Stephan Detjen. Das sei weit vom tatsächlichen Geschehen entfernt,“ > Stephan Detjen im Deutschlandfunk am 1.9.2020. Auf Facebook findet man in den Kommentaren Stimmen, dass einige Neonazis bei so vielen Demonstranten, nicht ins Gewicht fallen würden: Aber da wird die Anzahl der Demonstranten gerne überhöht dargestellt und da ist wieder die „mauvaise foi“, man habe doch gar nicht so viele Neonazis gesehen. Die Anzahl und Lautstärke der Rechtsradikalen spricht aber eine andere Sprache und sie haben. In Frankreich, in dem sich in den letzten Monaten 2019 die >Gelbwesten äußerst demonstrationsfreudig gegen die Regierungspolitik gezeigt haben, gibt es jetzt keine Demonstrationen, die sich gegen die Corona-Schutzmaßnahmen richten. Dazu : > „Querdenken“-Initiator Ballweg„Die ein oder andere Reichsfahne war zu sehen“ Deutschlandfunk, 2.9.2020

> Mit gezielten Falschmeldungen aufgehetzt – www.tagesschau.de – 31.8.2020

> Coronavirus : notre guide pour distinguer les fausses rumeurs des vrais conseils Par W. Audureau et autres – LE MONDE,  le 13 mars 2020

> Studie zur Corona-Pandemie. Tödlich gefährliche Fake News – Tagesschau 11.08.2020

Felix Bohr, Journalist und Historiker, Redakteur beim SPIEGEL hat das zur Demo und dem Verantwortungsgefühl der Teilnehmer/innen richtige Zitat vorgelegt: Der Satz stammt aus Sartres berühmter Rede von 1946: Vgl. Sartre, L’existentalisme est un humanisme, Paris: Nagel 1970, S. 24.

> Coronavirus : de la chauve-souris au déconfinement, la chronologie de la pandémie – LE MONDE – 12 mai 2020 par William Audureau et Maxime Vaudano

> « Infox », « intox », « canular » ou « mensonge », pourquoi il ne faudrait pas parler de « fake news » Les recommandations de la Commission d’enrichissement de la langue française – LE MONDE 4.10.2018 par Samuel Laurent

Angesichts der Bedrohung durch das Virus, dessen Gefährlichkeit eigentlich nicht ausdrücklich erläutert werden muss, die Zahl der Toten weltweit und die Berichte über den Verlauf der Pandemie in einzelnen Regionen oder Dörfern wie > Cartoceto (Report München) an der Adriaküste, lassen keinen vernünftigen Zweifel zu, dass ohne jedes staatliches Eingreifen unsere Gesundheitssysteme mit an größter Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kollabiert wären und wir ein Desaster nicht gekannten Ausmaßes erlebt hätten.


Jean-Noël Jeanneney, Virus ennemi. Discours de crise, histoire de guerres> Jean-Noël Jeanneney, Virus ennemi. Discours de crise, histoire de guerres. Collection Tracts, Série Grand format, Gallimard 2020 – 22 Juni 2020: In unserer Rezensione heißt es: „Nur der Staat alleine kann die Interessen der Einzelnen und der Gruppen ausgleichen: das zeigt sich im confinement, wo alle Einzelnen für die Gemeinschaft einstehen müssen. Zugleich verleiht das Internet den Individuen ganze neue Rollen mittels der Kommunikation und zugleich zeige sich ein ganz neue Verantwortung der Politiker. Jean-Noël Jeanneney besteht darauf, dass der Staat diese Verantwortung behält, auf dass er der “maître des horloges” bleibe, auch wenn es Beleidigungen und Beschimpfungen gebe, so werde doch mitten im Trauma, das wir erleben, auch ein wenig Licht von ihm kommen.“


> Coronavirus COVID-19 : Informations, recommandations & mesures sanitaires – Website des französischen Innenministeriums

Es gibt natürlich berechtigte Diskussionen, wieso Deutschland wohl etwas glimpflicher als Frankreich durch die Krise gekommen ist. Die Konferenz in Mulhouse wird als Cluster angeführt, die zu einer landesweiten Verbreitung des Virus gerade auch bei Risikogruppen geführt habe. Sehr schnell werden die Regierungen, die natürlich in der Pflicht stehen, für die Bevölkerung zu sorgen, wegen mehr oder weniger großer vermeintlicher Versäumnisse kritisiert. Aber bedenke man auch, dass die Touristenströme auch gerade aus Asien in Lyon oder Paris möglicherweise die Verbreitung des Virus befördert haben. In Frankreich gibt es mehr Touristen als in Deutschland. Rund 83 Millionen ausländische Touristenn besuchen jährlich Frankreich der Mittelwert für Deutschland rund > 37 Millionen Touristen kommen jährlich kommen nach Deutschland. Diese Zahlen liefern für die gestellte Frage keine Erklärung, sie sind aber ein Anhaltspunkt, hinzu kommt die weltweite Verflechtung der Wirtschaftsbeziehungen mit ihren Geschäftsreisen.

In den letzten Wochen mehren sich Demonstrationen, auf denen die Regierungsmaßnahmen in Zweifel gezogen werden. Vereinzelt tauchen auch Stimmen auf, die überhaupt die Gefährlichkeit des Virus in Frage stellen. In Frankreich gibt es mit > Conspiracy Watch eine Vereinigung > l’Observatoire du complotisme, die Meldungen, wenn sie dazu Anlass geben, auf ihren Wahrheitsgehalt hin untersucht, Fake News entlarvt und dokumentiert.

> Une carte mondiale des commentaires, déclarations et propos à caractère complotiste autour de la pandémie de Covid-19.

William Audureau > Coronavirus : comment la rhétorique complotiste détourne la science en période d’épidémie – LE MONDE 8 avril 2020

> Les complotistes s’enflamment autour du coronavirus – Le Temps (CH) 11 mai 2020

> Les décodeurs – LE MONDE

> Verschwörungstheorien. Warum sind sie so erfolgreich und was kann man tun? – Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg

> Institut français de Stuttgart: Gespräch „Holocaustleugnung und Rechtsextremismus, vor und nach dem Internet“ – 6. November 2019

Élections municipales françaises de 2020 : les 15 et 22 mars 2020.

Die Gemeindewahlen (Élections municipales) 2020 sind ein besonderer Stimmungstest für die Regierung in Paris vor dem Hintergrund der Proteste der Gelbwesten, die zunächst ein lokaler Protest war, der das Abhängen ländlicher Gegenden kritisierte: vgl. >  Les Gilets Jaunes – 9. Januar 2019. Auch vor dem Hintergrund der langen Streiks und der andauernden Proteste gegen die geplant Reform der Renten kommt den Munizipalwahlen eine ganz besondere Aufmerksamkeit zu: > #Municipales2020. Der von den Sozialen Medien befeuerte Skandal um den Kanidaten von LaREM in Paris, Benjamin Griveaux, der nach einer Indiskretion mit der Versendung eines privaten Videos zurückgetreten (vgl. > Griveaux tritt nach Sexvideo zurück – www.tagesschau.de) und am 17.2. durch die bisherige Gesundheitsministerin Agnès Buzyn ersetzt wurde. Heute wurde der Abgeordnete Olivier Véran als ihr Nachfolger ernannt. Die Situation in Paris: > Municipales à Paris : Anne Hidalgo, très contestée mais favorite.

18 politische Formationen treten an: DC : Divers centre ; DG : Divers gauche ; DLF : Debout la France ; EELV : Europe écologie-Les Verts ; G. s : Génération. s ; LFI : La France insoumise ; LR : Les Républicains ; LREM : La République En marche ; MR : Mouvement radical ; ND : Nouvelle Donne ; NPA : Nouveau Parti anticapitaliste ; PP : Place publique ; PRG : Parti radical de gauche ; PS : Parti socialiste ; RN : Rassemblement national (ex-FN) ; SE : Sans étiquette ; UDE : Union des démocrates et écologistes ; UPR : Union populaire républicaine

> Les différentes élections – Ministère de l’Interieur > interieur.gouv.fr – Ministère de l’Intérieur

> Elections municipales 2020 / Elections – Ministère de l’Intérieur – Ministre de l’Intérieur

> Elections municipales 2020 : ce qu’il faut savoir – Les Echos – 6 février 2020
> Municipales 2020 : comment bien lire un sondage
> Municipales 2020 : ce que disent les derniers sondages

Viele Artikel: > Municipales 2020 – Le Figaro

> Les 11 plus grandes villes de France passées au crible de l’Institut Montaigne

> Élections municipales françaises de 2020 – Wikipédia

 

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