L’allocution radiotélévisée du Président de la République

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Radio SR2 RendezVous Chanson, Sonntag, 9.1., 21 h

Im Januar 1996 war es soweit: Saarbrücken und der SR hatten wieder frankophone Konzerte. Im „Bistrot Musique“ treten seitdem, meist zum ersten Mal in Deutschland, Entdeckungen und auch bereits bekannte KünstlerInnen aus dem frankophonen Chanson auf – unvergessliche Momente des „spectacle vivant“, die dann natürlich auch das Hörfunkprogramm des Saarländischen Rundfunks zieren. Es kommen tolle Aufnahmen zustande in dieser Zeit – eine kleine Auswahl daraus heute im RendezVous Chanson zum Auftakt eines Jubiläumsjahres. Echte Raritäten sind dabei. Kennen Sie den den > SR-2-Onlinerekorder?

Zu hören sind:

Enzo Enzo, Kent, Jeff Bodart, Les Frères Brozeur, Marie-Jo Thério, Francis Lemarque, Romain Didier, Damien Hurdebise und Karin Clerc, Weppers Circus und Yvan Cujious, Yasmin Shah, Jacques Haurogné, Isabelle Boulay, Rive Gauche, Les Ogres de Barback, Les Fouteurs de Joie, Evasion.

RendezVous Chanson, Sonntag, 9.1.2011, 21 Uhr

> www.sr2.de/webradio

Gilles Floret im Radio-Interview

In der Sendung > Rendevouz Chanson sprach Moderator Gerd Heger im Radio SR 2 am Sonntag, 14. November 2010, 21- 22.30 Uhr mit dem bekannten Sänger und Liedermacher über seine Musik und Chansons im Französischunterricht. Zu hören waren außerdem Gilles Floret zum Auftakt und Ann-Sophie Klett zum Ausklang.

Interview mit Gilles Floret anhören (Gesamtlänge 6 min, Beginn des Interviews nach 30 Sekunden):

> Mehr Informationen zu Rendevouz Chanson

> Mehr Informationen zu Edition Fant, dem Label von Ann-Sophie Klett

Abteilung Weihnachtsgeschenke:

Ann-Sophie Klett
> PADAM PADAM

> Instrumentalversion (Karaoke, Akkordeon)

In der edition-fant ist die > CD von Gilles Floret erschienen.

Deutsch-französische Radiowerkstatt vom 14. bis 18. Dezember 2009 in Paris. Noch Plätze frei!

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Le webradio à Nantes veut promouvoir la culture en Europe

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Le 23 juin 2026, Marc Bloch entre dans le Panthéon.

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Mit einer großen Zeremonie werden am Dienstag, 23. Juni 2026, der Historiker Marc Bloch und seine Ehefrau Simonne Bloch (geb. Vidal) im Pantheon beigesetzt. Eine „Panthéonisation“, über die der Staatspräsident entscheidet. Im Juli 1944 wurde Marc Bloch von der Gestapo ermordet. Seine Frau starb Anfang Juli 1942 in Lyon.

> Bibliographie

> Assistez à la panthéonisation de Marc Bloch – www.paris.fr – site de la Ville de Paris

> Discours du Président de la République à l’occasion de l’entrée de Marc Bloch au Panthéon.

Une bonne introduction :

et

Marc Bloch wurde am 6. Juli 1886 in Lyon geboren. Als Frontsoldat im Ersten Weltkrieg erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter das Croix de guerre und wurde in die Ehrenlegion aufgenommen. 1921 wurde er Professor für für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Straßburg. 1936 bekommt er einen Ruf als Professor für Wirtschaftsgeschichte an die Sorbonne in Paris. 1939 wurde er wieder Soldat und war bis zur Niederlage Frankreichs im Juni 1940 Offizier. Im Oktober 1940 gelingt es ihm, in der freien Zone wieder in die Universität von Stra8burg, die nach Clermont-Ferrand übergesiedelt war, aufgenommen zu werden. 1943 schließt er sich der Résistance in Lyon an. Am 8. März 1944 wird er von der Gestapo verhaftet und gefoltert. Am 16. Juni 1944 wurde er nahe bei Lyon von der Gestapo ermordet.


> L’exposition de l’artiste Annaëlle Vanel est à découvrir au Centre Marc Bloch du 29 avril au 6 juillet, avec un vernissage suivi d’une table ronde avec Yaëlle Biro, Jan Hüsgen, Mary-Ann Middelkoop et d’une réception le 29 avril à 16h30.


1924 erschien Les Rois thaumaturges / Die wundertätigen Könige mit dem Bloch beschrieb, wieso den Königen heilende, magische Kräfte zugesprochen wurden. 1939 erschien La société féodale / Die Feudalgesellschaft von Marc Bloch.

Marc Bloch
Übersetzer: Eberhard Bohm und Kuno Böse
Stuttgart: Klett-Cotta 2/2019
ISBN: 978-3-608-98209-1

Es wurde zu einem Meilenstein der französischen Historiographie. 1929 hatte zusammen mit Lucien Febvre die Zeitschrift „Annales. Histoire, Sciences Sociales“ gegründet. Es handelte sich um eine Neuorientierung der Geschichtsschreibung, die nun wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Strukturen in den Blick nahm. Das Stichwort, wie Fernand Braudel, es formulierte lautet die „longue durée“, das Individuum trat zurück, im Mittelpunkt stand die Geschichte der Massen über einen längeren Zeitraum hinweg. Blochs „Feudalgesellschaft“ war eine ersten Illustration dieser neuen Geschichte und sicherte ihr große Aufmerksamkeit

An der L’apologie de l’histoire ou Métier d’historien/ Apologie der Geschichtswissenschaft oder Der Beruf des Historikers (1944): „Sag mir Papa! Wozu dient eigentlich die Gechichte?“ ( S. 5) arbeitete Bloch bis zu seiner Ermordung. Es blieb ein Fragment. Nach der Entdeckung weiterer Manuskriptteile, erschien 1997 eine ergänzte Ausgabe. Dieses Buch bietet grundlegende Einblicke in das Selbstverständnis und die Denkweisen moderner Geschichtsforschung. Marc Bloch stellt die Ziele und Grenzen historischer Erkenntnis dar und führt die Methodik der Geschichtsschreibung ein.

1946 erschien der Band L’ètrange defaite. Témoignage écrit en 1940, in dem er du.a. die Gründe für die Niederlage 1940 untersucht. Im Juni 2026 wird der Historiker und Widerstandskämpfer Marc Bloch (1886–1944) in das Panthéon aufgenommen. Das Centre Marc Bloch – Ein deutsch-französisches Forschungszentrum für Geistes- und Sozialwissenschaften – bietet im Radio Marc Bloch eine Reihe von Podcasts unter dem Titel „Marc Bloch im Panthéon!“ an. In der siebten Folge der Podcast-Reihe „Marc Bloch im Panthéon!“ kommt die in Deutschland lebende Künstlerin Anaëlle Vanel zu Wort: > #7 Dialogue avec Anaëlle Vanel, artiste Photographe In diesem Gespräch geht es um das Schicksal des Manuskripts von „L’Étrange défaite“, um Marc Bloch ausgehend von einem „Nicht-Ort“ der Erinnerung zu beleuchten und die Geschichte vom Rand her zu betrachten.

Marc Bloch: Apologie der Geschichtswissenschaft oder Der Beruf des Historikers. Mit einem Vorwort von Jaques Le Geoff.
Herausgegeben von Peter Schöttler.
Übersetzt aus dem Französischen von Wolfram Bayer.
Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2002.
280 Seiten.
ISBN-10: 3608941703

La panthéonisation :

> Marc Bloch. Der französische Historiker wird von der Gestapo ermordet – Deutschlandfunk, 16. Juni 2024

Bibliographie:

Schöttler, Peter (Hg.),
Marc Bloch. Historiker und Widerstandskämpfer
Der Band ist wohl leider vergriffen.
Campus Verlag, Frankfurt am Main – New York 1999
ISBN 9783593363332

—, Marc Bloch, une biographie intellectuelle
Collection Bibliothèque des Histoires
Paris: Gallimard 28 mai 2026

—, Rationalisierter Fanatismus, archaische Mentalitäten. Marc Bloch und Lucien Lefebvre als Kritiker des nationalsozialistischen Deutschlands, in: WerkstattGeschichte 14, Ergebnisse Verlag, Hamburg 1996, S. 5-21.

—, Wie weiter mit – Marc Bloch?, in: Sozial.Geschichte online 23 (2009) 1, S. 11–50 (http://www.stiftung-sozialgeschichte.de)

—, Marc Bloch, die Lehren der Geschichte und die Möglichkeit historischer Prognosen, in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften, 16, 2005, 2, p. 104–125.

—, Marc Bloch et les crises du savoir. Editor (with Hans-Jörg Rheinberger). Berlin: Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, 2011, 127 p.

—, Publikationsliste.

Mazel, Florian, Potin, Yann (Hg.), > Marc Bloch. L’histoire en résistance
Paris: Seuil 2026

Général de Gaulle : L’appel du 18 juin

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Les tâches pour les élèves :1. Lisez et écoutez l’appel du 18 juin

2. Résuméz l’appel du 18 juin

3. Écrivez un article. Dans quelle circonstance Charles de Gaulle a-t-il lancé l’appel du 18 juin? Qu’est-ce qu’il a proposé ? Pourquoi célèbre-t-on aujourd’hui le 18 juin en France ?

> Charles de Gaulle 22 novembre 1890 – 9 novembre 1970


> Charles de Gaulle 22 novembre 1890 – 9 novembre 1970

> Hörensagen: “Das Europa der Vaterländer”

> Vor 60 Jahren: Charles de Gaulle hält in Ludwigsburg seine berühmte Rede an die deutsche Jugend

> Nachgefragt: De Gaulle, Mitterrand, Macron und die Idee einer Europäischen Konföderation

> Appel du 18 juin 1940 du général de Gaulle – Documents, manuscrits et vidéos : www.charles-de-gaulle.org

> Manuscrit de l’appel du 18 juin

> Article du Petit Provençal reprenant l’appel du général « de Gaule », 19 juin 1940

> Affiche « A tous les Français » placardée sur les murs de Londres, 3 août 1940

> Le général de Gaulle au micro de la BBC, octobre 1941

> Enseigner 1940


> 18 juin : Journée nationale commémorative de l’Appel du général de Gaulle à refuser la défaite et poursuivre le combat contre l’ennemi – www.defense.gouv.fr


L'appel du 18 juin

> Appel du 18 juin 1940 du général de Gaulle : texte et circonstances – www.charles-de-gaulle.org

Die Zeitungen in Frankreich veröffentlichten den Aufruf am folgenden Tag, er wurde zur Gründungsurkunde der Résistance. Das Originalband der Sendung gilt als verloren, er wurde am 22. Juni noch einmal aufgezeichnet:

Le refus de l’armistice et l’appel du 18 juin – site de La Fondation Charles de Gaulle 2020:

Zur Erinnerung:

> La Marseillaise – site du Palais de l’Élysée

Le texte: > Le Chant des Partisans 1943

> Le chant des partisans

> Le chant des partisans – Les Stentors

> Le chant des partisans – www.histoire-image.org

Exposition: > Le Chant des partisans, création et diffusion -cwww.ordredelaliberation.fr

> Rétrospective : appel du 18 Juin

> Appel du 18 juin 1940 du général de Gaulle : texte et circonstances – www.charles-de-gaulle.org

8 mai 1945

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Les tâches pour les élèves :Écrivez un texte de votre choix: un article de journaux, un courriel … : > Exemples pour cet exercice.

1. Lacérémonie à Pais sous l’Arc-de Triomphe a été célébrée oour commémorer quelle journée ?

2. Quelles chansons ont été chantées?

3. Racontez l’histoire du „Chant des partisans“

PONS vous aide toujours.

8 mai 2026 : 10h30 Cérémonie officielle
Cérémonie de commémoration du 81ème anniversaire de la Victoire du 8 mai 1945.

En direct: https://x.com/Elysee/status/2052668493053538524

Le Chant des Partisans

Ami, entends-tu le vol noir des corbeaux sur nos plaines ?
Ami, entends-tu les cris sourds du pays qu’on enchaîne ?
Ohé ! partisans, ouvriers et paysans, c’est l’alarme !
Ce soir l’ennemi connaîtra le prix du sang et des larmes…

Montez de la mine, descendez des collines, camarades
Sortez de la paille, les fusils, la mitraille, les grenades…
Ohé ! les tueurs, à la balle ou au couteau tuez vite !
Ohé ! saboteur, attention à ton fardeau… dynamite !

C’est nous qui brisons les barreaux des prisons pour nos frères,
La haine à nos trousses et la faim qui nous pousse, la misère…
Il y a des pays où les gens au creux du lit font des rêves
Ici, nous, vois-tu nous on marche et nous on tue, nous on crève…

Ici, chacun sait ce qu’il veut, ce qu’il fait quand il passe…
Ami, si tu tombes un ami sort de l’ombre à ta place.
Demain, du sang noir séchera au grand soleil sur les routes.
Sifflez compagnons, dans la nuit la liberté nous écoute…

> Der Tod des Widerstandskämpfers Jean Moulin, DLF, 8.7.2018

> Pourquoi la prison de Montluc est-elle devenue un enjeu de mémoire ? France-Culture, 16.1.2023

> Épisode 9/29 : Jean Moulin raconté par les résistants Emmanuel d’Astier, Henri Fresnay, François de Menthon, Jean-Pierre Lévy – France-Culture – 1.6.2021

Zur Erinnerung:

> La Marseillaise – site du Palais de l’Élysée

Le texte: > Le Chant des Partisans 1943

> Le chant des partisans

Regarder :> Le chant des partisans – Les Stentors

> Le chant des partisans – www.histoire-image.org

Exposition: > Le Chant des partisans, création et diffusion -cwww.ordredelaliberation.fr

> La célébration du 8 mai – site du gouvernement français

> Zweiter Weltkrieg: Tag der Befreiung am 8. Mai 1945 – Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

> Président Emmanuel Macron s’exprime depuis le Mémorial de la Shoah. – 27. Januar 2020

> Commémoration du 75e anniversaire de la libération du camp de concentration d’Auschwitz-Birkenau – 24. Januar 2020

> Bibliographie: Erinnerungskultur > 1933-1945


Jacques Lusseyran erblindet im Alter von acht Jahren. Doch dem Jungen gelingt es, den Schicksalsschlag in eine innere Stärke zu verwandeln, die ihn befähigt, auf unvergleichliche Weise zu »sehen«. So wird der charismatische Jugendliche Kopf einer Widerstandsgruppe gegen die Nationalsozialisten und überlebt das KZ Buchenwald. Seine außergewöhnliche Lebensgeschichte erzählt vom unzerstörbaren Glauben an das Leben; inspirierend, poetisch und zutiefst bewegend.

Jacques Lusseyran
> Das wiedergefundene Licht
Aus dem Französischen von: Uta Schmalzriedt
1. Auflage 2024, Stuttgart: Klett-Cotta 2024
336 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98823-9
Diese Ausgabe ersetzt die ISBN: 978-3-608-93115-0

> Lesebericht: Jacques Lusseyran, »Das wiedergefundene Licht«
Verfasst von Heiner Wittmann

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