Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie: „Für eine deutsch-französische Föderation“

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XXXV. Jahrestagung des dfi: Deutsch-französische Zusammenarbeit 2.0

(Ergänzt am 3. Juli 2019, es folgen noch weitere Ergänzungen) In Ludwigsburg fand vom 28.-29.6.2019 die XXXV. Jahrestagung des Deutsch-französischen Instituts dfi statt.Der Höhepunkt war am Samstagmorgen die Rede von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble zu Europa und den deutsch-französischen Beziehungen. Viele Abgeordnete, die an der Ausarbeitung des Aachener Vertrages und des Deutsch-französischen Parlamentsabkommens mitgewirkt haben, waren aus Anlass dieser Tagung nach Ludwigsburg gekommen: Unter ihnen Christophe Arend, der Präsident der deutsch-französischen Parlamentariergruppe in der Nationalversammlung, Frédéric Petit, der Abgeordnete für die Auslandsfranzosen und Nils Schmid und Angehörige des Außenministerien in Paris und Berlin.

Wir zeigen hier das Fotoalbum dieser Tagung. Bitte öffnen Sie es mit einem Klick auf ein Foto, wenn diese Seite ganz geladen ist:

Wir erinnern an > Ernst Weisenfeld (1913-2009), mit dem wir mehrmals von Bonn aus zur Jahrestagung des DFI gefahren sind.

Früher war diese Jahrestagung ein Treffen mit dem Titel Sozialwissenschafticher Arbeitskreis der deutschen Frankreichforscher, zu dem einige Akteure aus der Politik und der Wirtschaft eingeladen waren. Mittlerweile hat sich das Format dieser Veranstaltung sehr geändert: Heute kommen hier nicht nur Frankreichforscher , sondern neben ihnen auch eine große Zahl von Akteuren zusammen, die in den Ministerien oder den Botschaften an der Ausarbeitung der jüngst zwischen Frankreich und Deutschland vereinbarten Verträge und Abkommen maßgeblich beteiligt waren. Das macht dieses Tagung zu einer ganz besonderen Gelegenheit mit einem Blick hinter die Kulissen. Die Offenheit, mit der die Teilnehmer aus ihren Bereichen berichteten, vermittelte spannende Einblicke in die deutsch-französische Zusammenarbeit:

Im Mittelpunkt der Arbeitsgruppe Wirtschaft stand der Artikel 20 des Aachener Vertrags:

Artikel 20
(1)
Beide Staaten vertiefen die Integration ihrer Volkswirtschaften hin zu einem deutsch-französischen Wirtschaftsraum mit gemeinsamen Regeln. Der Deutsch-Französische Finanz- und Wirtschaftsrat fördert die bilaterale Rechtsharmonisierung, unter anderem im Bereich des Wirtschaftsrechts, und stimmt die wirtschaftspolitischen Maßnahmen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik regelmäßig ab, um so die Konvergenz zwischen beiden Staaten zu befördern und die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Volkswirtschaften zu verbessern.
(2)
Beide Staaten richten einen deutsch-französischen „Rat der Wirtschaftsexperten“ ein, der sich aus zehn unabhängigen Fachleuten zusammensetzt und das Ziel verfolgt, ihren Regierungen wirtschaftspolitische Empfehlungen zu unterbreiten. “

Die Wirtschaftsrätin der Französischen Boschaft, Catherine Rozan, verglich in ihrem Beitrag den Vertrag von 1963, „der eine Verwirklichung des Friedens zwischen unseren beiden Ländern schuf“ mit dem Aachener Vertrag, „der unter anderem das Ziel eines echten Wirtschaftsraums anstrebt.“ Diesen Wirtschaftsraum gibt es schon: „Frankreich ist der drittwichtigste Wirtschaftspartner Deutschlands und Deutschland der wichtigste Partner Frankreichs. 4.000 französische Unternehmen sind in Deutschland mit 380.000 Mitarbeitern aktiv. In den 4.500 deutschen Unternehmen in Frankreich sind 310.000 Mitarbeiter beschäftigt,“ erklärte C. Rozan. Der Aachener Vertrag öffnet die Perspektiven für neue Instrumente, „um die Konvergenz unserer Wirtschaften und Gesellschaften voranzutreiben. Dazu nennt Rozan drei Meilensteine: 1. Die bestehenden Instrumente wie der deutsch-französische Ministerrat, der Deutsch-Französische Finanz- und Wirtschaftsrat  werden durch die deutsch-französische parlamentarische Versammlung, dessen erste Sitzung am 25. März 2019 stattfand. Artikel 14 nennt den neun Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Der Artikel 20, Abs. 2 enthält die Schaffung eines deutsch-französischen Rat der Wirtschaftsexperten vor. 2.“ Der Aachener Vertrag, der einen Fahrplan für die deutsch-französische Zusammenarbeit für die kommenden Jahre vorsieht, soll auch den anderen Mitgliedstaaten der EU dienen. Das deutsch-französische Paar arbeitet in der Tat für den europäischen Wirtschaftsraum.“ In diesem Zusammenhang geht es um die Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion und der Bankenunion. Dazu kommt eine Reform des europäischen Rechtsrahmens mit der Anpassung des Wettbewerbsrechts.

C. Rozan erinnerte an das deutsch-französische Manifest für eine europäische Industriepolitik des 21. Jahrhunderts, das Peter Altmaier und sein französischer Kollege Bruno Le Maire am 19.2.2019 vorgestellt haben, das beide als gesamteuropäisches Projekt verstehen. Rozan nannte auch zwei Beispiele: „Dieses deutsch-französische Bestreben für eine europäische Industrie wurde schon durch das Projekt zur IPCEI (Important project of Commun European Interest) für Batterien verwirklicht. Darüber hinaus haben die Wirtschaftsminister Bruno LE MAIRE und Peter ALTMEIER in Anwesenheit von Herrn Vizepräsident SEFCOVIC am 2. Mai eine deutsch-französische Produktion von Batteriezellen für E-Autos verkündet.“

3. C. Rozan erinnerte an die Reformen  die 2017 in Frankreich umgesetzt werden: „Das Europa-orientierte Programm von unserem Präsidenten ist teilweise von dem deutschen Modell inspiriert. Das war zum Beispiel der Fall in der Umsetzung eines flexibleren Arbeitsrechts, oder auch bei Reformen, die in Bereichen der Ausbildung, der Qualifizierung und der Lehrlingsausbildung ausgeführt wurden.“ – „Deutschland kann sich von Frankreich inspirieren lassen: Beispielsweise was die Digitalisierung, die Finanzierung von Innovationen oder auch die sehr erfolgreiche Steuergutschrift für Forschungszwecke (CIR) angeht. Frankreich hat sich aufgrund dieser Maßnahmen zu einem der attraktivsten Wirtschaftsstandorte der Welt entwickelt.“

Rozan betonte auch, „Deutschland und Frankreich haben dabei eine herausragende Verantwortung für das Gelingen Europas. Im Aachener Vertrag entsteht eine Geisteshaltung von Komplementarität zwischen Frankreich und Deutschland. Es ist jetzt der Moment diese Geisteshaltung tatsächlich umzusetzen.“

In einer zweiten Arbeitsgruppe (Stefan Bantle, Auswärtiges Amt, Luc Jouvence, État-major des Armées françaises, Prof. Dr. Hans Stark, Institut français des relations intgernationales ifri) wurden auch Fragen der Verteidigungspolitik diskutiert.

Dazu auf unserem Blog:

> Rüstungsexporte. Nachgefragt: Brigadegeneral a.D. Dr. Klaus Wittmann antwortet auf unsere Fragen  – 20. Mai 2019

Bemerkenswert sind auch die Vereinbarungen und Perspektiven zum grenzüberschreitenden Verkehr im Kapitel 4 des Vertrags.

Was nimmt es Wunder, dass von deutscher Seite der Absatz bezüglich der Förderung der Nachbarsprache so ausgedünnt worden ist. Frankreich wollte gerne mehr hineinschreiben, die deutsche Seite dachte an ihre Bundesländer und deren Kulturhoheit:

Artikel 10
Beide Staaten führen ihre Bildungssysteme durch die Förderung des Erwerbs der Partnersprache, durch die Entwicklung von mit ihrer verfassungsmäßigen Ordnung in Einklang stehenden Strategien zur Erhöhung der Zahl der Schülerinnen, Schüler und Studierenden, die die Partnersprache erlernen, durch die Förderung der gegenseitigen Anerkennung von Schulabschlüssen sowie durch die Schaffung deutsch-französischer
Exzellenzinstrumente für Forschung, Ausbildung und Berufsbildung sowie integrierter deutsch-französischer dualer Studiengänge enger zusammen.“

Auf unserem Blog:

> Aachener Vertrag

> Deutsch-französisches Parlamentsabkommen

à suivre

Der Bundestag hat dem Deutsch-französischen Parlamentsabkommen zugestimmt

Da richten zwei Parlamente eine gemeinsame parlamentarische Versammlung ein, um künftig die Fortschritte der deutsch-französischen Kooperation Ihrer beiden Regierungen zu kontrollieren und zu fördern. Was nach politischer Zukunftsmusik klingt, wird ab jetzt zweimal jährlich gespielt. Je 50 Abgeordnete aus Berlin und Paris treffen sich in dieser neuen Versammlung. Und die Tagesthemen haben das heute abend nicht erwähnt, so normal sind die deutsch-französischen Beziehungen mittlerweile geworden. Henrik Uterwedde hat uns kürzlich die Andeutung dieser neuen Versammlung erklärt > Nachgefragt: Henrik Uterwedde antwortet auf unsere Fragen zu den Gelben Westen, Grand Débat National und Aachener Vertrag – 26. Februar 2019. Wir zeigen hier am Ende dieses Beitrags einen Auszug aus diesem Interview:

Mit einer breiten Mehrheit hat der Bundestag am 20. März 2019 dem > Deutsch-französischen Parlamentsabkommen – Website des Deutschen Bundestages – zugestimmt: alle Reden werden per Video dort angezeigt.

> Die Nationalversammlung stimmt der Einrichtung einer Deutsch-französischen Parlamentsversammlung zu – 12. März 2019

Projet d’accord parlementaire franco-allemand / Entwurf deutsch-französisches Parlamentabkommen

Heute morgen hat die deutsch-französische Arbeitsgruppe (18 Abgeordnete aus der Nationalversammlung und dem Deutschen Bundestag) nach der Gedenkfeier anlässlich des 100. Jahrestages des Waffenstillstandes den Präsidenten der Nationalversammlung Richard Ferrand und des Deutschen Bundestages Wolfgang Schäuble den Entwurf deutsch-französisches Parlamentabkommen überreicht, der den künftigen Elysée-Vertrag ergänzen soll. Es soll eine parlamentarische Versammlung aus je 50 Abgeordneten des Bundestages und der Nationalversammlung gegründet werden. Die „assemblé FRDE“, wie die Abgeordnete Sabine Thillaye auf Facebook schreibt, soll die Anwendung des Elyséevertrages, die deutsch-französischen Ministerräte Und die internationalen und europäischen Fragen von beiderseitigem Interesse begleiten.

In einer > Pressemitteilung Une Assemblée parlementaire franco-allemande weist der Vize-Präsident der Nationalversammluing Sylvain Waserman auf historische, neuartige und mutigen Aspekte dieses Entwurfs hin:

„Cette proposition et cette décision que nous aurons à prendre le 22 janvier est historique, innovante et courageuse.

  • Historique : pour être élu du territoire alsacien je sais que tous ceux dont les familles ont connu les blessures de la guerre le ressentent particulièrement
  • Innovante : nos parlements écrivent une nouvelle page qu’aucun autre pays n’a imaginé et c’est une façon pour nos deux parlements nationaux de jouer pleinement notre rôle dans le projet européen à un moment où il en a besoin
  • Courageuse parce que cette décision ne sera pas consensuelle et que c’est bien le rôle des politiques de tracer la voie dans l’intérêt de nos deux pays et de l’Europe“

> Projet d’accord parlementaire francao-allemand / Entwurf deutsch-französisches Parlamentabkommen

> Nachgefragt: S. E. Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland antwortet auf unsere Fragen – 9. November 2018

> Comment prépare-t-on le nouveau traité de l’Élyséee? – Wie wird der neue deutsch-französische Vertrag erarbeitet? – 2. August 2018

> Sylvain Waserman hat der Regierung seinen Bericht über “Die deutsch-französischen grenzüberschreitenden Beziehungen” überreicht – 22. Mai 2018

Comment prépare-t-on le nouveau traité de l’Élyséee? – Wie wird der neue deutsch-französische Vertrag erarbeitet?

Unser Twitter-Handbuch 1-50 ff. zum > #franzoesischlernen.


> Ausgewählte Dokumente zur Diskussion um den Elysée-Vertrag 2.0 – Website des > DFI


Die letzte Reise nach Paris hat unserer Blogredaktion faszinierende Einblicke in die Art und Weise vermittelt, wie der von Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel gewünschte > neue deutsch-französische Vertrag entstehen soll.

Le traite de l’Élysée 2.0 – Interviews auf unserem Blog

> Die neue Version des Elyséevertrags

> Nachgefragt. Le Vice-président de l‘Assemblée nationale Sylvain Waserman répond à nos questions

> Nachgefragt. Le Président du Groupe d’amitié franco-allemand, le député Christophe Arend répond à nos questions

> Nachgefragt. Le Député Frédéric Petit répond à nos questions

> Nachgefragt. Professor Henri Ménudier: Wie steht es um den Elysée-Vertrag 2.0?

Wir haben in einem früheren Artikel > Der neue Elysée-Vertrag 2019 viele Links zu den Dokumenten genannt, mit denen die Vorschläge von parlamentarischer Seite dokumentiert werden. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen der > Groupe d’amitié franco-allemand in der Nationalversammlung – und auf deutscher Seite:
die Deutsch-französischen Parlamentariergruppe, die Andreas Jung MdB leitet (es gibt auch eine > Deutsch-Fran­zö­si­sche Freund­schafts­grup­pe im Bundesrat) – und der > Groupe de travail franco-allemand mit 9 französischen und 9 deutschen Parlamentariern, die die Verschläge für den deutsch-französischen Vertrag erarbeitet: > Deutsch-französische Arbeitsgruppe zum Élysée-Vertrag – Website des Bundestages – > Andreas Jung leitet Arbeitsgruppe zum Élysée-Vertrag

Le traite de l’Élysée 2.0

1. Renseignez-vous sur le traité d l’Élysée de 1963.

2. Qulles sont les dispositions essentielles du traité de 1963?

3. Pourquoi souhaite le Président Macron un nouveau traité? Vous lisez le passage qui concerne le traité dans > son discours à la Sorbonne et vous écoutez > la vidéo avec la déclaration de M. Roth, ministre d’État.

4. Qu est-qui prépare le vouveau traité ?

5. Enumérez quelques-unes des novelles dispositions du traité de l’Élysée.

Et pour terminer vous rédigez une liste franco-allemande des termes et des expressions autour de ce traité.

>PONS Texte schreiben Französisch
ISBN 978-3-12-562558-7
Formulierungen und Wörter für gute Texte: Aufsatz, Textanalyse, Präsentation, Bewerbung

Die Initiative der Parlamentarier ist insoweit sehr bemerkenswert, weil sie die von ihnen gewünschte Funktionsweise oder Aufgaben der beiden Parlamente nach Unterzeichnung eines neuen Élyséevertrages vorwegimmt. Beim Stand der Dinge sieht es so aus, dass der neue Vertrag aus der täglichen Austauscharbeit der deutschen und französischen Abgeordneten entsteht. Es ist ein offenes Verfahren, bei dem alle Anhörungen und Dokumente offengelegt werden:

> #1 GEMEINSAMES POSITIONSPAPIER / POSITION COMMUNE – 17. Mai 2018
> #2 GEMEINSAMES POSITIONSPAPIER / POSITION COMMUNE – 17. Mai 2018
> #3 GEMEINSAMES POSITIONSPAPIER / POSITION COMMUNE – 20. Juni 2018

> Fünfte Sitzung der Deutsch-Französischen Arbeitsgruppe in Berlin – 13./14. September 2018

> Fünfte Sitzung der Deutsch-Französischen Arbeitsgruppe in Berlin – 13./14. September 2018

> Sechste Sitzung der Deutsch-Französischen Arbeitsgruppe in Berlin – 8. Oktober 2018

> Wortprotokoll der öffetnlichen Anhörung am 13. Juli 2018 in Straßburg
> Ein neuer Élysée-Vertrag. Außen-, Verteidigungs-, Entwicklungspolitik, Migration und Integration
Parlamentarische Anhörung Bundestag/Assemblée nationale Berlin, 17. Mai 2018
Claire Demesmay, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)

Jeudi 20 septembre 2018 à Lübeck, les présidents du groupe de travail franco-allemand ont présenté l’état des travaux du groupe et leurs propositions sur le projet d’accord parlementaire, à l’occasion de la > réunion commune du Bureau de l’Assemblée nationale et du Präsidium du Bundestag allemand.

Lundi 8 octobre 2018 à Berlin : Poursuite des discussions et réunion rédactionnelle sur l’Accord parlementaire franco-allemand

Mercredi 14 novembre 2018 à l’Assemblée nationale: Présentation du projet d’Accord parlementaire franco-allemand

> Groupe de travail franco-allemand
Auch wenn die hier genannte Vorstellungen und Versionen sich nicht wortwörtlich im Vertragstext der am 22. Januar 2018 wiederfinden werden, so ist doch ein ganz bemerkenswertes Verfahren angestoßen worden, das in der Welt seines gleichen sucht und dennoch zum Vorbild werden kann, das Krisenregionen in der Welt nicht zum ewiger Zwietracht verurteilt sind, sondern dass alle Beteiligten, wenn sie den Mut zum Ausgleich mit dem Gegner haben, nur gemeinsam gewinnen können: der Abgeordnete Frédéric Petit hat dies in dem Interview, das er uns gegeben hat, > Nachgefragt. Le Député Frédéric Petit répond à nos questions kurz und knapp so formuliert:

> Gemeinsame Resolution von Assemblée nationale und Deutschem Bundestag zum 55. Jahrestag des Élysée-Vertrags am 22. Januar 2018 – zweisprachig PDF – Website des Deutschen Bundestages.

Sylvan Waserman, einer der Vize-Präsidenten der Nationalversammlung hat in dem Interview, das er uns gegeben hat, > Nachgefragt. Le Vice-président de l‘Assemblée nationale Sylvain Waserman répond à nos questions auf die Konvergenz zwischen Frankreich und Deutschland zugunsten Euroopas hingewiesen:

Jetzt werden also in einer gemeinsame Arbeitsgruppe aufgrund von Anhörungen Vorschläge erarbeitet, die den Regierungen zugeleitet werden, die verhandeln den Vertrag, der am 22. Januar 2019 unterzeichnet werden soll. Dann muss er von den beiden Parlamenten ratifiziert werden, bevor er in Kraft treten kann. Hoffen wir, dass der Bundestag dann nicht auf die unschöne Idee kommen wird, dem Vertrag wie 1963 wieder eine Präambel vorsetzt, der die Absichten des Vertrags mindern könnte. Künftig sollen die Regierungen einmal im Jahr den Parlamenten über den Stand der deutsch-französischen Kooperation berichten. Außerdem möchten die Parlamentarier eine Deutsch-französische Parlamentariergruppe mit einem eigenen Büro einrichten. Da gibt es auch kein Beispiel weltweit.

Die vielfältigen Vorschläge
der > Deutsch-französische Arbeitsgruppe zum Élysée-Vertrag werden wahrscheinlich nicht alle im Neuen Vertrag berücksichtigt werden, aber sie werden den Geist des Vertrages mitbestimmen, der in vielen Bereichen sich möglicherweise auf die Formulierung von Rahmenbedingungen beschränken könnte, wodurch erst recht unterstrichen wird, dass der neue Vertrag keine statische Angelegenheit werden wird, sondern einen Prozess dokumentiert, einen Rahmen vorgibt, der dann mit Leben zu erfüllen ist.

Journée franco-allemande 2018 – 22 janvier 2018
Deutsch-französischer Tag 2018 – 22. Januar 2018

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> DFI und Institut français : Fr. 26.1.2018 Deutsch-französischer Tag für Französischlehrer/innen Mit Fotoalbum

https://twitter.com/emmanuelmacron/status/955017136602140673

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/955379142291329024

Aktuell: > PROPOSITION DE RÉSOLUTION Pour un nouveau Traité de l’Élysée Accroître le rôle des parlements dans la coopération franco-allemande – Site de l’Assemblée nationale


> 50 Jahre Élysée-Vertrag – Diskussion im Kanzleramt

Horizons Dossier: France-Allemagne

<<< Horizons Dossier - > La France, l’Allemagne et l’Europe

Das thematische Aufbau­dossier La France, l’Allemagne et l’Europe setzt auf dem Basis­dossier und den dort vermittelten Strategien auf. Es enthält zahlreiche ­Kopiervorlagen („Schüler-Teil“) sowie Lösungen, Zusatzinforma­tionen und methodische Hinweise („Lehrer-Teil“). Weiterlesen


Diese Artikel auf unserem Blog könnten zum Deutsch-französischen Tag, 22. Januar 2018 wiedergelesen werden:
Un choix d’articles sur notre blog pour la la relecture:

> 50 ans Traité de l’Élysée – 65 articles
> Centenaire: 1914-1918 – Bibliographie und Sitographie
> Deutsch-französische Beziehungen 388 articles

davon eignen sich für eine Lektüre am Deutsch-französischen Tag ganz besonders:

> Bericht von Frau Annegret Kramp-Karrenbauer und Herrn Jean-Marc Ayrault zur Förderung der Integration in unseren Gesellschaften – 9. April 2016
> Liste aller deutsch-französischen Organisationen und Akteure, die in diesem Bericht geannt werden.

Découvertes Atelier
> La journée franco-allemande

Zur Vor­bereitung und Durchführung des deutsch-französischen Tages, der jedes Jahr am 22. Januar gefeiert wird. Das Heft enthält Texte, Übungen und Spiele mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für einen motivierenden und erfolgreichen Unterricht. Auch in Vertretungsstunden oder fächerübergreifend einsetzbar.

Lehrermaterial mit Audio-CD
978-3-12-522038-6 (3-12-522038-6)

> Les voeux du Président de la République : 18 minutes et 1 minute – 1. Januar 2018

> „L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.“Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris – 18. Dezember 2017

> Un entretien avec Alfred Grosser

> Une interview avec Pierre-Yves Le Borgn’, député des Français de l’étranger

> Pierre-Yves le Borgn’ : Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?

> Prof. Dr. Frank Baasner (dfi): 50 Jahre Élysée-Vertrag Wie steht es um die deutsch-französischen Beziehungen?

> Hollande, Merkel, Europa und die Jugendarbeitslosigkeit

> Juni 2013: Deutschland aus französischer Sicht

> Nachgefragt: Ein Gespräch mit Markus Ingenlath, Generalsekretär des DFJW

> Die deutsch-französische Zusammenarbeit weiter vertiefen: Aber auch: “Prüfen, straffen, reformieren”

> Außenminister Guido Westerwelle in Paris: « L’Allemagne, la France et l’avenir de l’Europe »

> Expertenkommission: Das Grundgesetz in Deutschland und die Verfassung in Frankreich – > 1. April 2013

> 22.1.2013: Gemeinsame Erklärung des Bundestages und der Assemblée nationale

> Mobiliser la jeunesse au bénéfice de l’amitié franco-allemande- Erklärung des Deutsch-Französischen Ministerrats zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags

> Allocution du Président de la République au Bundestag, 22. janvier 2013

> Die gemeinsame Sitzung der französischen Nationalversammlung und des Deutschen Bundestages in Berlin

> Discours du Président de la République devant les membres des Parlements français et allemands

> Der Elysée-Vertrag von 22. Januar 1963 (I)

https://twitter.com/AFParchives/status/823183451914240003


Internet-Angebote zum Deutsch-Französischen Tag

> Der deutsch-französische Vertrag von 1963 dt/fr

Mehr als komplett: > Themendossier: Der Elysée-Vertrag auf der Website des Deutsch-französischen Instituts in Ludwigsburg

> Im virtuellen Museum des Google Cultural Institute: Auf dem Weg zum Élysée-Vertrag>

> 22 janvier : journée franco-allemande – > education.gouv.fr

> www.ofaj.org/journee-decouverte-franco-allemande-2015

> www.adeaf.net/spip.php?article54 : „L’ADEAF s’engage pour la promotion de la langue allemande, de son enseignement et de son apprentissage, dans une perspective de pluralisme linguistique.“

> Franco-Allemand – Académie de Versailles

> Organisation de la journée franco-allemande 2015 – Académie de Nice

> Voeux 2015 et journée franco-allemande à Reinheim


https://twitter.com/AllemagneDiplo/status/930011364793479168


https://twitter.com/aaelfa/status/948911396313550849


https://twitter.com/leJDD/status/948836951356051461

Für den Erhalt des Nachtzugs Paris-Berlin

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> Nachgefragt: Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung. Die Co-Vorsitzenden Brigitte Klinkert und Nils Schmid antworten auf unsere Fragen – 15. November 2022

> Nachgefragt: Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung. Die Abgeordneten Christophe Arend und Andreas Jung MdB antworten auf unsere Fragen – 12. November 2020

> 10. Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung (DFPV) in Bonn – 6. Dezember 2023

> Deutsch-französische Ehrung für Parlamentarier: Christophe Arend und Andreas Jung: Brücken bauen statt Porzellan zerschlagen!” – 23. Oktober 2022

Trump wiedergewählt – Rede von Staatspräsident Macron auf dem Gipfel de EPG in Budapest – Ende der Ampelkoalition in Berlin

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Eine Ergänzung für diesen Beitrag:

Nils Schmid, MdB (SPD) seit 2018 außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion; seit 2019 Mitglied und seit 2020 Vorstandsmitglied Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung, sagte am 8.11.2024 im Sender RFI: „le mooteur franco allemand sera la clé des Européens face à Trump, il faut élargir cette coopération à d’autres gouvernements, notamment à la Pologne“ :


Les tâches pour les élèves :

1. Lisez cet article en français.
2. Expliquez les différences entre l’Union Européenne, la Communauté politique européenne et le Conseil de l’Europe
3. Regardez l’intervention du président français Macron à Budapest.
4. Qu’est-ce que Macron conseille-t-il aux Européens ? Choisissez et citez cinq de ses propositions.

> Didaktische Hinweise für Lehrer.

PONS hilft Euch:

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