Emmanuel Macron: Discours sur la stratégie de défense et de dissuasion devant les stagiaires de la 27ème promotion de l’Ecole de guerre

Mit seiner Rede über die Verteidigung und Abschreckung  vor dem 27. Jahrgang der École de guerre, École militaire hat Emmanuel Macron  am 7. Februar 2020 seine bisherigen Reden zu Europa – > Macron und Europa – mit einer Rede zur europäischen Sicherheitspolitik ergänzt. Macron bietet den Mitgliedsstaaten der EU Gespräche zu strategischen Fragen der Verteidigung an.

> Le discours du Président Emmanuel Macron sur la stratégie de défense et de dissuasion devant les stagiaires de la 27ème promotion de l’école de guerre – site du Palais de l’Élysée

> Rede des französischen Staatspräsidenten zur Verteidigungs- und Abschreckungsstrategie – Website der französischen Botschaft in Berlin

Was hat Macron gesagt?

>Macron, Trump und die NATO  – 4. Dezember 2019

Claudia Major
> Die Rolle der Nato für Europas Verteidigung
Stand und Optionen zur Weiterentwicklung aus deutscher Perspektive
SWP-Studie 2019/S 25, November 2019, 42 Seiten

Klaus Wittmann, Die Nato braucht eine neue Strategie – Der Tagesspiegel, 14.2.2020

Zu seiner Analyse gehört die Aussage, das Gleichgewicht der Abschreckung zwischen den Mächten sei instabil geworden.
Man müsse darüber nachdenken, um vorbereitet zu sein, wie die Kriege von morgen aussehen könnten. Die strategische Sicherheit durch das Gleichgewicht der Kräfte sei heute nicht mehr gegeben. Wenn Europa seinen Multilateralismus in den Dienst der kollektiven Sicherheit stellen wolle, ergäben sich, so der Präsident daraus zwei Forderungen: Die Förderung einer internationalen Agenda hinsichtlich der Beherrschung der Waffen und eine europäische Investition in die Verteidigung. Diese Forderungen ergäben sich aus der Souveränität und der Handlungsfreiheit, die er seit seiner Wahl für Europa unterstütze.

Hinsichtlich des Endes des Vertrages über die Mittelstreckenraketen müsse Europa eine klaren Standpunkt einnehmen und über die Prioritäten zugunsten der Abrüstung nachdenken, die gleichzeitig die nationale Sicherheit verbessert. Hinsichtlich dieser Fragen wolle Frankreich mit seinen Partnern eine internationale Strategie vorschlagen, die überall dort gelten solle, Europa aktiv sei.

Frankeich leiste seinen Teil zur Abrüstung zugunsten der Stabilität und der Sicherheit in der Welt. Der Präsident zählt die Maßnahmen Frankreich zur Abrüstung auf, es besitzt weniger als 300 Atomwaffen. Die anderen Staaten sollten Frankeich unterstützen. Dabei gehe es um den Artikel des TNP und vor allem um vier Punkte:

Atomwaffensperrvertrag, Verbot von Atomtests, Fortsetzung der Überprüfungen der atomaren Abrüstung, Anstrengungen zur Reduktion strategischer Risiken. In diesem Zusammenhang wünscht Macron die« trilatéralisation » oder die „ multilatéralisation der Abkommen zur Reduzierung der Atomarsenale. Gerade seit dem Ende Vertrags über die Mittelstreckenraketen sollte Europa jetzt seine Stimme erheben.

Noch für lange Zeit Könne Europa seine Stärke nur aus den nationalen Armeen gewinnen. Aber unter Europäern habe man schon begonnen, Grundsätze zu entwickeln, die das gemeinsame Bewußtsein betonen, die gleichen Interessen verteidigen, autonom Handeln und solidarisch Vorgehene, wenn es notwendig werde, womit die Zusammenarbeit mit der NATO auch aus französischer Sicht keinesfalls in Frage gestellt werde.

Aber unsere Sicherheit, so Macron, verlange eine größere Handlungskapazität seitens der Europäer. Noch einmal sagt Macron ausdrücklich:“Die NATO und Europa sind die beiden Säulen der kollektiven Sicherheit in Europa. In diesem Sinne hätten die Amerikaner Recht, mehr Engagement von den Europäern zu verlangen. Nebenbei bemerkt Macron, die Sicherheit Europas hänge von einer Vielzahl von Faktoren (Digitalisierung, Normen, Infrastruktur), die nicht in Reichweite der USA seien. Auf diesen Gebieten müsse Europa unbedingt seine Souveränität wiederfinden.

In diese Rahmen einer europäischen Strategie gehöre auch der > Fonds européen de défense (s. a. > Europäischer Verteidigungsfonds – Website der EU-Kommission) und die Initiative européenne d’intervention, die Macron vorgeschlagen habe und die umgesetzt wurde.

Die Nuklearstrategie Frankreichs diene der Verhinderung eines Krieges. Die Unabhängigkeit Frankreichs hinsichtlich der Entscheidungen, die Atomstreitmacht betreffen sei, mit einer unerschütterlichen Solidarität mit den europäschen Partnern vereinbar: „Seien wir ganz deultich, die vitalen Interessen Frankreichs haben künftig eine europäische Dimension.“ Un detzt kommt der entscheidende Satz dieser Rede. „In diesem Sinne, wünsche ich die Entwicklung eines strategischen Dialogs mit unseren europäischen Partners über die Rolle der der französischen Nuklearabschreckung in bezug auf unsere kollektive Sicherheit.“ Die Zusammenarbeit mit der NATO, den amerikanischen und britische n Streitkräften bleibe natürlich bestehen.

Es folgen im letzten teil der Rede Macrons einige Überlegungen zur Bedeutung der Nuklearstrategie: „Erkennen wir an, dass die Abschreckungsstrategie nicht reicht,um den Frieden zu begründen, es genüge nicht die Gealt einzudämmen, es müsse eine wirkliche Zusammenarbeit und Eintracht zwischen allen geben.“

Zur Erinnerung:

Die Bilanz nach einem Jahr: > La souveraineté de l’Europe: Eine Bilanz der Sorbonne-Rede vom 26. September 2017 – 2. November 2018 – Website des Elyséepalastes

Dazu: > 3ème point d’étape de l’initiative pourl’Europe Website des Elyséepalastes

> Der Gastbeitrag von Emmanuel Macron: Ein Appell zugunsten Europas – 5. März 2019

> 13 janvier 2019 : La Lettre d’Emmanuel Macron aux Français – 13. Januar 2019

> Pierre-Yves Le Borgn’ : “L’Europe doit retrouver le lien citoyen.“ – 24. Mai 2019

Voir aussi: > Europe: Les Consultations européennes / Europa: Die Bürgerbefragungen – 10. September 2018

Anstatt immer nur uns Diskussionen über Migranten aufzwingen zu lassen, sollten wir mehr über die Erfolge und die Aufgaben Europas sprechen.

Tout un système : >

La refondation de l’Europe passe par la culture: >#fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron

Nos atouts : >

Un programme : >

La chance de nous tous : >

> Discours du Président de la République devant le Parlement réuni en Congrès à Versailles – 10. Juli 2018

Rappel: > Nachgefragt: “L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.”Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris

Aktuell:

Bertrand Pulman : Salons. Rencontres et surprises

Im September 2019 ist bei Dunod in Paris der Band von Bertrand Pulman, > Salons. Rencontres et surprises erschienen.

Nachdem unsere Redaktion auf so vielen Messen in Stuttgart, Hannover, Köln, Frankfurt und Leipzig gewesen ist, kommt dieser Band des Pariser Professors für Soziologie und Anthropologie an der der Sorbonne Paris Cité gerade recht. Nichts schöner als morgens kurz vor der Öffnung der Messe durch die Hallen zu streifen, wenn alle Bücher schon da sind, die Lichter gerade angehen und die Besucher noch nicht da sind. Dann der Gong, die Besucher kommen, die Messe geht los. Für ein paar Tage wird der Schreibtisch mit dem bunten Messetreiben vertauscht. Termine, Veranstaltungen, Gespräche, Fotos, > Videos: Rencontres et surprises, wie Pulman im Untertitel sein Vorhaben nennt.

Er legt uns hier eine soziologische Betrachtung des Phänomens Salons vor. Ein Ergebnis einer wahren enquête, die Pulman auf verschiedenen Salons betrieben hat. Flugzeuge, Bücher, Tiere, Autos, Weine, Spiele (gamescom in Köln mit Bundeskanzlerin Merkel,  S. 36 !), Konfektionsware, Möbel, Genußwaren, Gemälde ziehen regelmäßig viele Besucher an. Es gibt Rituale und eine ganz spezifische Ästhetik der Salonkultur, die Pulman mit diesem Buch eingefangen hat. Die Aufregungen der monatelangen Vorbereitungen, die Anfahrt, der Aufbau, der erste Messetag, die Erschöpfung am 5. Messetag das Abbauen, die Anreise und der Termin für das nächste Jahr. Alles gleich? Weit gefehlt. Die Bilder mögen einander gleichen, aber trotzdem gibt es immer  Neues und feine Unterschiede:“ L’estétique de la rencontre: Un salon ne joue pas uniquement dans un rgistre matériel tissé de transactions économiques et d’impératifs de sécurité. Il est aussi un théâtre qui remplit les participants d’émotions partagées.“ (S. 128)Mit diesen und anderen Beschreibungen hat Pulman mit scharfer Beobachtungsgabe das Amnbiente, und die Atmosphäre der Salons festgehalten. Die hastenden Aussteller, die hektischen Besucher, die Flaneure, die sich treiben lassen. Man rennt schnell durch die Halle auf Terminjagd, oder man schlendert, guckt hier, guckt da und trifft dauernd nette Leute. Pulman beschreibt die Salons so, als seien Sie mit ihm zusammen dort gewesen: „Le souci esthétique a émergé incroyablement tôt au cours de l’hominisation.“ (S. 130)

Hier eine Auswahl von Fotoserien aus den letzten Jahren:

> Fotoalbum: #FBM18 Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse 10.-14. Oktober 2018 – 15. Oktober 2018

>#FRAFRA2017 Der Pavillon des Gastlandes Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse 2017 – 17. Oktober 2017

> Renault ! Ein Besuch bei der Firma Schweier auf der Retroclassics in Stuttgart – 11. März 2019

> Salon du Livre in Paris 2014 – 25. März 2014

> Retroclassics 2019 in Stuttgart – 10. März 2019 von H. Wittmann

> Ein Besuch beim RENAULT-Autohaus Schweier auf der Retro Classics , Messe Stuttgart – 23. März 2018

Die Fotos unseres Kollegen vom Klett-Cotta-Blog:

> Klett-Cotta, Tropen und Schattauer auf der Frankfurter Buchmesse 2019 – 23. Oktober 2019

> #fbm18 – Klett-Cotta und Tropen auf der Frankfurter Buchmesse 201822. Oktober 2018

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Bertrand Pulman, Rouge est la terre – 6. Juli 2013

Bertrand Pulman,
> Salons. Rencontres et surprises
Paris: Dunod, 224 pages
EAN 9782100784196

Die Ansprachen von Staatspräsident Emmanuel Macron in Polen

Die Briten treten aus, weil Populisten ihnen vorgaukelten, alleine ginge alles besser, sie wollen zwar gerne die Vorteile Europas behalten… nun, Europa zieht weiter:

Der Besuch von Präsident Macron in Polen – vgl. Manuela Wiegel > Macrons neue Ostpolitik, FAZ, 3.2.2020 – wird mit drei Filmen hier dokumentiert. Diese drei Reden ergänzen alle bisherigen Stellungnahmen von Präsident Macron zu Europa, s. hier am Ende dieses Beitrags.

> Discours du Président Emmanuel Macron devant les étudiants de l’Université Jagellonne de Cracovie:

16′ 55“: ab hier müssen auch deutsche Schüler/innen diese Rede zur ansehen: „En analysant la pensée centre-europénne…“denn Präsident Macron spricht auch über ihre Zukunft, über unsere Zukunft in Europa. Das ist ganz ohne Zweifel ein komplexes Thema: Geschichte, Politik, Wirtschaft, Sicherheit, Klima, kaum ein Thema ist zu übergehen. Zuerst die Geschichte: „…nous ne construirons pas l’Europe dans l’oubli de l’Europe.“ Europa ist ein Projekt der Jugend. Aber man dürfe eben nicht die Vergangenheit vergessen, werde sie sie nicht berücksichtigt (Stichwort > Erinnerungskultur auf unserem Blog) werden wir wieder im Hass und in den Nationalismen gefangen sein, warnt Macron. Wie gesagt eine komplexe Aufgabe, die keine einfachen Lösungen verträgt. 2004 war keine bloße EU-Erweiterung, sondern eine Wiedervereinigung. Manche sei damals zu schnell gegangen, bekennt Macron und meint, das Wiederfinden habe nicht gut geklappt.

Macron betont den politischen Charakter des Projekts Europas als Friedensprojekt: „un projet fou“, die Mitglieder, die sich bekriegt hatte´, hätten beschlossen, keine Kriege mehr zu führen. und beschlossen eine politische Union zu bilden. Er erinnert an die Justizreform in Polen und versichert sich nicht einmischen zu wollen. Er sei weit entfernt davon sich einmischen zu wollen Aber „Un Etat membre n’a pas à donner d’instructions à d’autres Etats membres, mais c’est à la France de défendre les principes de l’Union européenne tels qu’ils sont dans nos textes, dans notre histoire, dans le projet politique que nous portons et tels qu’ils sont défendus par le Conseil de l’Europe et la Commission européenne. Ça, c’est notre responsabilité. Et d’avoir cette Commission, ce Conseil qui portent fort ces principes, moi, j’en appelle à un souci de cohérence et de ce qu’est l’Europe dans sa part politique que j’évoquais tout à l’heure.“

Man könne Patriot und Europäer sein: „Il n’y a rien dans les textes qui dit de ne pas aimer sa patrie.“ Und er trägt diese Gedanken so vor, als wenn tatsächlich nur ein Europäer sein Vaterland ganz besonders lieben kann, weil er den besonderen Wert die Vielfalt in der Einheit versteht.

Außerdem widmet der Präsident zwei weitere lange Passagen dem Klimaschutz und der Sicherheit in Europa.

Macrons Message ist eindeutig: „L’Europe est une aventure impossible, pensée par des rêveurs et portée par les peuples. Tous les cyniques ont toujours voulu la détruire. Tous les gens sérieux ont toujours cherché à la relancer. Soyez des fous ou des rêveurs.“

Kurzatmige, kleinteilige, geschichtsverlorene Ansätze müssen scheitern. Es gilt, dass Europäer aller hier genannten Themen zusammen in den Blick nehmen müssen. Europa ist ja gar nicht perfekt, aber es ist ein Projekt, dass 70 Jahre lang den Frieden in Europa gesichert hat. Die Verfälschung der Geschichte steht am Anfang von Hass und Nationalismen. Komplexe Probleme lassen sich nicht auf Schlagwörter reduzieren aus denen > Populisten einfache Antworten machen.

Genügend Stoff für mehrere Aufgaben:

1. Berichten Sie in einem kurzen Artikel, welche Vorzüge Macron in seiner Rede vor polnischen Studenten bezüglich des europäischen Projekts nennt
2. Welche Aufgaben muss Europa lösen?
3. Was bedeutet für Macron die Schaffung einer europäischen Souveränität?

> Discours du Président Emmanuel Macron à la communauté française de Pologne

Der Text dieser Rede ist noch nicht online.

Conférence de presse du Président Emmanuel Macron avec Mateusz Morawiecki, Président du Conseil des ministres de la République de Pologne:

Zur Erinnerung:

Die Bilanz nach einem Jahr: > La souveraineté de l’Europe: Eine Bilanz der Sorbonne-Rede vom 26. September 2017 – 2. November 2018 – Website des Elyséepalastes

Dazu: > 3ème point d’étape de l’initiative pourl’Europe Website des Elyséepalastes

> Der Gastbeitrag von Emmanuel Macron: Ein Appell zugunsten Europas – 5. März 2019

> 13 janvier 2019 : La Lettre d’Emmanuel Macron aux Français – 13. Januar 2019

> Pierre-Yves Le Borgn’ : “L’Europe doit retrouver le lien citoyen.“ – 24. Mai 2019

Voir aussi: > Europe: Les Consultations européennes / Europa: Die Bürgerbefragungen – 10. September 2018

Anstatt immer nur uns Diskussionen über Migranten aufzwingen zu lassen, sollten wir mehr über die Erfolge und die Aufgaben Europas sprechen.

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La refondation de l’Europe passe par la culture: >#fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron

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La chance de nous tous : >

> Discours du Président de la République devant le Parlement réuni en Congrès à Versailles – 10. Juli 2018

Rappel: > Nachgefragt: “L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.”Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris

Der Brexit am 31. Januar 2020 um Mitternacht

Ab dem 31. Januar 2019 um Mitternacht beginnt für Großbritannien eine Übergangszeit, in der das Verhältnis der Briten zur EU neu definiert wird. „Je ne veux pas revenir ce soir sur les raisons de ce vote et ce n’est d’ailleurs pas ma place ou mon rôle, mais je me souviens combien la campagne de 2016 a été faite de mensonges, d’exagération, de simplifications, de chèques qu’on a promis et qui n’arriveront jamais. Il faut là aussi à chaque instant nous souvenir de ce à quoi le mensonge peut conduire dans nos démocraties.“ Bis zu dem Abkommen werde es kaum eine Änderung geben, allerdings erinnert Präsident Macron daran, , das das Vereinigte Königreich ab sofort nicht mehr an den europäischen Entscheidungen beteiligt ist. Jetzt gelte es, eine neue Partnerschaft zu begründen. Eine Regel steht schon fest: „Man kann nicht drin und draußen zugleich sein.“

Der Text seiner Ansprache: > Plus que jamais nous avons besoin d’Europe. Message du Président Emmanuel Macron sur le Brexit. – Site du Palais de l’Élysée

Zum Vergleich: Bundeskanzlerin Angela Merkel > Der Brexit ist „ein tiefer Einschnitt für uns alle“ – Video-Podcast

Eine Auswahl der Vorträge von Staatspräsident Macron über seine Vorstellungen und Vorschläge zu Europa:

 

Zur Erinnerung:

> Die Ansprachen von Staatspräsident Emmanuel Macron in Polen – 5. Februar 2020

Die Bilanz nach einem Jahr: > La souveraineté de l’Europe: Eine Bilanz der Sorbonne-Rede vom 26. September 2017 – 2. November 2018 – Website des Elyséepalastes

Dazu: > 3ème point d’étape de l’initiative pourl’Europe Website des Elyséepalastes

> Der Gastbeitrag von Emmanuel Macron: Ein Appell zugunsten Europas – 5. März 2019

> 13 janvier 2019 : La Lettre d’Emmanuel Macron aux Français – 13. Januar 2019

> Pierre-Yves Le Borgn’ : “L’Europe doit retrouver le lien citoyen.“ – 24. Mai 2019

Voir aussi: > Europe: Les Consultations européennes / Europa: Die Bürgerbefragungen – 10. September 2018

Anstatt immer nur uns Diskussionen über Migranten aufzwingen zu lassen, sollten wir mehr über die Erfolge und die Aufgaben Europas sprechen.

Tout un système : >

La refondation de l’Europe passe par la culture: >#fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron

Nos atouts : >

Un programme : >

La chance de nous tous : >

> Discours du Président de la République devant le Parlement réuni en Congrès à Versailles – 10. Juli 2018

Rappel: > Nachgefragt: “L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.”Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris

Éditorial: Warum sollten Schüler unseren Blog lesen?

Immer wieder wird in Gesprächen über unseren Blog die Befürchtung geäußert, die Inhalte auf diesem Blog > Aufgaben auf diesem Blog seien für Schüler/innen zu schwer. Solche Hinweise sind nicht unbegründet, denn zu schwere Aufgaben schrecken die Adressaten leicht ab, lassen diese sich aber darauf ein, merken sie schnell, dass sie viel lernen können und überhaupt, dass sie das bisher Gelernte keinesfalls nicht umsonst gelernt haben – genau darauf richtet sich die Formulierung unserer > Aufgaben, die die Schüler/innen zu möglichst viel Selbständigkeit anleiten wollen.

Eine der schwierigsten Fragen in der Fachdidaktik lautet, > Warum wählen so viele Schüler/innen am Ende der Sek. I Französisch ab? Sicher, man macht ihnen das zu leicht. Man lässt sie über ein Fach und seine Inhalte entscheiden, bevor sie wichtige Autoren kennengelernt haben und durch Vergleich mit dem Nachbarland den eigenen Horizont erweitert haben. Daraus folgt, dass auch in der Mittelstufe die deutsch-französischen Beziehungen und die Literatur ein viel stärkeres Gewicht erhalten müssen. Mit allen Methoden des eigenverantwortlichen Lernens müssen dort die Schüler auch an schwierigere Themen herangeführt werden: vgl. dazu: Andreas Nieweler, Methoden sinnvoll einsetzen, in: id. Fremdsprachen unterrichten, S. 113-139.

Literarische Themenhefte Französisch
Möchten Sie in dem Buch blättern?: Danielle Rambaud, Wolfgang Bohusch (Hrsg.), > Les relations franco-allemandes dans la littérature française
Buch – B2/C1
978-3-12-591586-2 (3-12-591586-4)
> Klassensatzbestellungen

Kurzfassung: Zum Ausdrucken und Verteilen:Der Frankreich-Blog www-france-blog.info

Europas größter Trumpf ist die kulturelle Vielfalt: „La refondation de l’Europe passe par la culture“: >#fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron. Daraus folgt, dass mindestens zwei Fremdsprachen bis zum Abitur eigentlich selbstverständlich sein müssten. Die deutsch-französischen Beziehungen sind meist für Schüler/innen höchstens eine Angelegenheit besonderer Fest- oder Gedenktage, auch nur dann, wenn sie im Französischunterricht daran erinnert werden: z.B. : > Präsident Emmanuel Macron hielt am 18.11.2018 im Deutschen Bundestag die Gedenkrede an die Kriegstoten – Sonntag, 18. November 2018. Fast könnte man davon sprechen, dass Französischunterricht kaum mehr als eine Elite erreicht: nur rund 20 % in der Sek. II lernen Französisch, darunter auch diejenigen, die in einem bilingualen Zweig fast zweisprachig das deutsche und französische Abitur gleichzeitig machen und im optimalen Fall gleich mit einem Studiengang der > Deutsch-französischen Hochschule weitermachen. – 2017/18 lernten 1 440 521 Schüler in den allgemeinbildenden Schulen Französisch. 2018/19 ist ihre Zahl um 2,7 % auf 1 401 189 zurückgegangen. (> Schüler/-innen mit fremdsprachlichem Unterricht – Statistisches Bundesamt) Zum Vergleich > Les élèves germanistes en France – Website des Goethe-Instituts.

Wir benötigen in Frankreich und Deutschland eine große gemeinsame Initiative für den Deutsch- bzw. für den Französischunterricht.  Ist das föderale System in Deutschland der einzige Hemmschuh für eine solche Initiative? Finanzen? Die Zukunft der deutsch-französischen Beziehungen hängt auch von den Sprachkenntnissen und den Kenntnissen über das Nachbarland ab. Alle Politiker nicken dabei immer, aber auch der > Aachener Vertrag vom Januar 2019 macht nur wenige Vorgaben: „Artikel 10. Beide Staaten führen ihre Bildungssysteme durch die Förderung des Erwerbs der Partnersprache, durch die Entwicklung von mit ihrer verfassungsmäßigen Ordnung in Einklang stehenden Strategien zur Erhöhung der Zahl der Schülerinnen, Schüler und Studierenden, die die Partnersprache erlernen, durch die Förderung der gegenseitigen Anerkennung von Schulabschlüssen sowie durch die Schaffung deutsch-französischer Exzellenzinstrumente für Forschung, Ausbildung und Berufsbildung sowie integrierter deutsch-französischer dualer Studiengänge enger zusammen.“ Schon wieder wird zuerst der Föderalismus indirekt aber dafür umso deutlicher formuliert, so also ob alle weitergehenden Maßnahmen im Keim erstickt werden sollen, man will fördern… gar „Exzellenzinstrumente“ einsetzen und die Berufsausbildung verbessern, das ist alles zu wenig und man riskiert es, dass alles beim Alten bleibt und Französisch und Deutsch weiter an Boden verlieren.

Klett engagiert sich für Französisch


> Le réseau franco-allemand des écoles maternelles bilingues « Élysée 2020 » Rapport IGEN – Décembre 2018

> Échange franco-allemand des enseignants du premier degré 2020-2021 -Eduscol

Bruno Studer, > 8 propositions pour un enseignement bilingue ambitieux au service du territoire – Octobre 2018

> Die französische Sprache an meiner Schule fördern – Website des DFJW

> Certifications DELF DALF – Website des Institut français in Deutschland – Mit Unterstützung von Klett

Aktuell:

https://twitter.com/kmkpad/status/1206605918445744128

À suivre


Diese kulturelle Vielfalt betrifft auch den Vergleich mit Frankreich und Deutschland. Eine großer Teil unserer rund 4000 Blogartikel seit 2006 geben einen Eindruck von dieser Vielfalt und begründen direkt und indirekt wieso der Vergleich eine gute Kenntnis beider Länder voraussetzt, wieso die Unterschiede so groß sind und weshalb beide Länder so viel voneinander lernen können. Die > Erinnerungskultur ist eine historische Ebene, die literarische Ebene wird allenfalls mit der > Lektüre französischer Literatur gestreift, erschwert doch die Fächertrennung gemeinsame Projekte mit dem Fach Deutsch. Bedenkt man das große > Angebot an Lektüren für alle Jahrgangsstufen im Fach Französisch kann es um den > Literaturunterricht  im Fach Französisch nicht schlecht bestellt sein:

Lektüren für den Französischunterricht

…allerdings sind die positiven Antworten auf die Frage: Habt Ihr schon mal einen ganzen französischen Roman gelesen eher selten. Und doch ist der Zugang über die Literatur der beste Türöffner zur französischen Kultur. Auch wenn > L’étranger und > L’hôte von > Albert Camus weiterhin zu den Spitzenreitern im Französischunterricht gehören, so sollte man sich auch fragen, ob nicht auch Werke von > Jean-Paul Sartre zur Unterrichtslektüre gehören sollten.

Heiner Wittmann, Existenz, Freiheit und Kunst
Ausgewählte Werke Jean-Paul Sartres im Überblick
in: > Sartre. Unterricht Französisch Nr. 162/2019, S. 9-11.

Die Interviews auf diesem Blog > Nachgefragt:Alain Mabanckou, Une littérature-monde ? oder >Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084 oder > Lesung und Interview: Philippe Grimbert, Un secret. Erwähnen wir hier auch Marcel Proust > Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui – 3. März 2016. Nicht zu vergessen ist die ungeheure Vielfalt der Literatur, die der Francophonie – 58 Artikel – zuzurechnen ist:  Magnier, Bernard, Journalist, Direktor der Reihe «Afriques» beim Verlag Actes Sud hat ein beeindruckendes Panorama des littératures francophones de l’Afrique sub-saharienne vorgestellt: 150 Autoren mit 250 Werken werden auf 150 Seiten präsentiert: > Panorama des littératures francophones de l’Afrique sub-saharienne *.pdf.

Und dann ist Französisch auch so eine Art Arbeitsversicherung. Bewerber, die gute Französischkenntnisse mitbringen, haben immer die Nase vor allen anderen Bewerbern: Unser Topartikel hinsichtlich der Zahl der Aufrufe seit 2 Jahren ist der Artikel über die berufliche Fortbildung: > Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie. Mit Videos haben wir auf unserem Blog viele Artikel begleitet:  > Videos im Französischunterricht: Literatur, Geschichte, Politik, deutsch-französische Beziehungen. Ein andere Schwerpunkt unseres Blogs – diesmal an die Adresse der Französischlehrer/innen ist > Fortbildung und > Fachdidaktik und > Online-Lernen.

> Grundwissen La France
Klasse 11/12 (G8) Klasse 12/13 (G9)
Umfang: 184 Seiten
ISBN: 978-3-12-521006-6

Vokabeltests schrecken ab, weil sie den Schülern ihr Unwissen vor Augen führen. Texte schreiben, das ist es! Mit Konjunktionen – Mais où est donc Ornicar? – Interessante Inhalte diskutieren, entdecken, dass die Lebenswirklichkeit ihrer Altersgenossen in Frankreich so unterschiedlich ist

NEU > www.horizons21.fr – Schauen Sie sich an, wie weit man mit Srpachkenntnissen kommt!

und herausfinden, mit welcher Schule ein Austausch organisiert werden kann: > Haben Ihre Schüler schon eine Partnerschule in Frankreich? – 7. Dezember 2019 von . Über Themen auf dem Frankreich-Blog berichten… etc.

Schüler/innen die Französisch lernen, sollten den Frankreich-Blog kennen, weil er ihnen alle Möglichkeiten für die Anwendung ihrer Sprachkenntnisse demonstriert:  > Twittern für die deutsch-französische Kooperation.

Deutsch-französische Beziehungen: Suchen im Internet – Linklisten

Sitographies sur notre blog :

> Bibliographie: Erinnerungskultur

> Sitographie: “Regeln” für soziale Netzwerke in der Politik29. Mai 2019

> Francophonie: Bibliographie et sitographie

> Politique – Littérature des immigrés en France
avec une bibliographie et une sitographie
 – 10. Januar 2018

> L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie – 26 . Januar 2017

> Education numérique et la prévention de la radicalisation des jeunes : Sitographie et bibliographie

>Sitographie : #Cop21 – Ressources utiles – 9. November 2015

> Centenaire 1914-1918
Sitographie et bibliographie en ligne

Letzter Stand: 28.11.2019. Während einer Diskussionsrunde bei einer der Veranstaltungen zur > Lehrerfortbildung wies eine der Teilnehmerinnen daraufhin, dass Schüler sehr große Schwierigkeiten hätten, sich im Internet zu orientieren. Dabei entstand die Idee, ihnen hier eine Linkliste (une sitograpie) zu einer ersten Orientierung zum Thema Deutsch-französische Beziehungen anzubieten. Solche > Linklisten sind reichhaltig vorhanden und doch sichert das Herstellen einer solchen Liste in einem Kurs – abgestimmt auf die Interessen der Schüler rund um die Inhalte des Kurses die besten Lernerfolge: > Réaliser une bibliographie / sitographie selon les normes en vigueur – Site de Webpédagogique.

Die folgende Liste wird laufend ergänzt und demnächst geordnet und in Kapitel eingeteilt – sie ist natürlich immer nur ein schmaler Einblick in die so beeindruckende Vielfalt der deutsch-französischen Kooperation: vgl. dazu hier rechts im grauen Kasten die Links zu anderen Sitographies auf unserem Blog.

Außer der Politik kommt natürlich die Kultur auf diesem Blog nciht zu kurz: Vgl. dazu > Überblick über die deutsch-französische Kulturzusammenarbeit – Deutscher Bundestag 2018 und > La refondation de l’Europe passe par la culture: >#fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron.

> 2019: Wichtige Themen auf unserem Blog – 20. November 2019

> Unser Handbuch für den Französischunterricht auf Twitter: Didaktik, Artikel und Links

Unser Blog hat in der rechten Spalte oben ein Suchfeld, in dem nach jedem Wort auf unserem Blog gesucht werden kann: > Literatur oder Albert Camus oder Francophonie

Drei Artikel, die sich selbst aktualisieren:

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU

> Deutsch-französisches Twittern, aber diesmal aus der Perspektive der Außenministerien

> Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter – 4. Oktober 2019

Unsere Vorstellungen zu Aufgaben im Französischunterricht erläutert unsere Redaktion hier: > Beiträge mit Aufgaben für Schüler/innen

> Prévenir la radicalisation des jeunes / Der Radikalisierung von Jugendlichen vorbeugen – 26. September 2016 von H. Wittmann

Deutsch-französische Beziehungen:

> Sitographie franco-allemande ***: „Un ensemble de sites qui permettent d’accompagner la coopération franco-allemande à l’école, au collège et au lycée.“ > Website von Édusol*** > eduscol.education.fr

Zum Ausdrucken und Verteilen:Der Frankreich-Blog www-france-blog.info

> Frankreich und Französischunterricht im Internet, Linkliste von > Susanne Wessin, Lübeck

> Französisch – Landesbildungsserver – Baden-Württemberg

> Les relations franco-allemandes, un lien concret Des spécialistes des relations franco-allemandes reviennent sur le lien et l’évolution des relations entre les deux pays dans différents domaines : économie, énergie, religion, recherche… – La Croix le 21/01/2019

> Les politiques de coopération franco-allemandes – Le site „www.france-allemagne.fr“ est un site géré par le ministère de l’Europe et des Affaires étrangères www.diplomatie.gouv.fr, conjointement avec l’Auswärtiges Amt www.auswaertiges-amt.de.
Mit Google kann man suchen, aber am besten stellt man die Suchfunktion in Google auf Frankreich um, damit man bessere Ergebnisse erzielt.

> Relations franco-allemandes – Website der Deutschen Botschaft in Paris

> Les relations parlementaires franco-allemandes – Site de l’Assemblée nationale

> Henrik Uterwedde, Die deutsch-französischen Beziehungen. Eine Einführung – 20. November 2019 >>>

> Relations entre l’Allemagne et la France – Wikipédia – Unsere Vorbehalte gegen Wikipedia wiederholen wir hier jetzt mal nicht aber unserer Redaktion schlägt einen Vergleich dieses Artikels mit der deutschen Version vor > https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-franz%C3%B6sische_Beziehungen

> Europe – CRDP Strasbourg

> Les mécanismes de la coopération franco-allemande – La clés des langues, éduscol, ENS Lyon

> Links – Goethe Institut Paris

> Deutsch-französische Websites – Deutsch-Französischer Kulturrat

> Les politiques de coopération franco-allemandes – Le site „www.france-allemagne.fr“ est un site géré par le ministère de l’Europe et des Affaires étrangères (www.diplomatie.gouv.fr), conjointement avec l’Auswärtiges Amt (www.auswaertiges-amt.de).
Mit Google kann man suchen, aber am besten stellt man die Suchfunktion in Google auf Frankreich um, damit man bessere Ergebnisse erzielt.

> Les relations franco-allemandes, un lien concret Des spécialistes des relations franco-allemandes reviennent sur le lien et l’évolution des relations entre les deux pays dans différents domaines : économie, énergie, religion, recherche… – La Croix le 21/01/2019

> Relations franco-allemandes – Website der Deutschen Botschaft in Paris

> Les relations parlementaires franco-allemandes – Sie de l’Assemblée nationale

> Relations entre l’Allemagne et la France – Wikipédia – Unsere Vorbehalte gegen Wikipedia wiederholen wir hier jetzt mal nicht aber unserer Redaktion schlägt einen Vergleich dieses Artikels mit der deutschen Version vor > https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-franz%C3%B6sische_Beziehungen

> Europe – CRDP Strasbourg

> Bibliographien und Literaturdatenbanken zu den Geisteswissenschaften – Michael Mandelartz – Meiji University, School of Arts and Letters – Seminar für Germanistik – Tokyo

> Überblick über die deutsch-französische Kulturzusammenarbeit – Deutscher Bundestag 2018

Medien:

> ARTE : > Das beste von Educ’Arte für den UnterrichtErnst Klett Verlag offizieller Partner von Educ´ARTE

> Deutsch-französische Aktivitäten – Saarländischer Rundfunk


Bei der Intensität der deutsch-französischen Zusammenarbeit könnte man sich eigentlich vorstellen, dass die deutschen Kulutrinstitute in Frankreich in einer ähnlich starken regionalen Verteilung wie die Instituts français in Deutschland vorhanden sind, um dort für Deutsch und die deutsche Kultrr werben.

> Der Vergleich (XII). L’allemand en France, Französisch in Deutschland (I):

df-instituts

IF Deutschland Essen Kiel Saarbrücken Berlin Frankfurt/M. Köln Sachsen-Anhalt Bonn Freiburg Leipzig Stuttgart Bremen Hamburg Mainz Thüringen Dresden Hannover Mannheim Düsseldorf Heidelberg München Erlangen Karlsruhe Rostock Lille Paris Nancy Strasbourg Lyon Bordeaux Toulouse Marseille Montpellier - Maison de Heidelberg Aix-en-Provence- Cdentre franco-allemand Centre culkturel franco-allemand Nice

> Instituts français en Allemagne
> Französische Kultur in Deutschland – Website der Französischen Botschaft in Deutschland

> Goethe-Institut Frankreich
> Aix-en-Provence: Centre Franco-Allemand de Provence – Maison de Tübingen
> Montpellier – Maison de Heidelberg


> Willkommen im Deutsch-Französischen Kulturzentrum Ramallah!

> Die überregionale Presse in Frankreich und Deutschland: eine Vergleichsstudie * Veronika Westhoff & Ernst Ulrich Große [1] übersetzt aus dem Französischen von Sabine Albrecht

PONS Online-Wörterbuch – CANOPÈ Strasbourg

> Sitographie: “Regeln” für soziale Netzwerke in der Politik – 29. Mai 2019

> Relations franco-allemande : „Il y a des différences qui sont assumées“, d’après une politologue – Franceinfo, 15.9.2019

Bundeskanzlerin Merkel soll wütend gewesen sein? Forschen wir mal nach: > Bundeskanzlerin Merkel, Staatspräsident Macron und die NATO – 25. November 2019

> Henrik Uterwedde, Die deutsch-französischen Beziehungen. Eine Einführung – 20. November 2019 >>>

> Chronologie des relations franco-allemandes depuis 1948 – Website der Französischen Botschaft in Berlin

> Relations bilatérales – Website der Französischen Botschaft in Berlin

> Dossier Le couple franco-allemand : une relation chaotique depuis 1945 LE FIGARO

> 50 ans de relations franco-allemandes – Nouveau Monde Editions, 2013 – France-Culture

Auf unserem Blog: > 50 ans Traité de l’Élysée (66 articles)

Wirtschaft

> Chambre Franco-Allemande de Commerce et d’Industrie
> Publications et études ***

Machines à lire wanderte durch 12 Länder, von Mauritius über Brasilien bis nach Seoul – jetzt in Stuttgart. In der Reihe „Digitale Utopie?“.

Die digitale Technologie verwischt die Grenzen zwischen den Disziplinen und überdenkt die Beziehung zwischen Autor*innen und Leser*innen neu. Die bisher noch unbekannten Territorien des Geschichtenerzählens und Lesens ermöglichen es, andersartige Perspektiven des literarischen Schaffens zu erforschen und die Beziehung zu Büchern, Papier und digitalen „Maschinen“ zu verändern. Frankreich zeichnet sich auf der internationalen Bühne durch seine kreative Dynamik und die Qualität seiner Produktionen aus. Französische Autor/innen, Verleger/innen, Produzent/innen und Kreative nutzen die neuen Technologien und arbeiten daran, Werke eines neuen Genres zu produzieren. Mit der Ausstellung „Machines à lire“, die ursprünglich für den > Gastlandauftritt Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse 2017 konzipiert wurde, zeigt das Institut français Stuttgart eine Auswahl von Werken, die diese neuen Leseerfahrungen illustrieren. Parallel dazu wird ein Teil der Ausstellung in der Stadtbibliothek zu sehen sein.

Ausstellungsdauer Institut français Stuttgart: Di 29.10. bis Fr. 15.11. | Öffnungszeiten der Mediathek

Ausstellungsdauer Stadtbibliothek Stuttgart 8Mailänder Platz): Mo 4.11., bis Fr. 29.11 (Ebene Welt)

Die Reihe „Digitale Utopie?“ wird gefördert von: Alleo, Robert Bosch Stiftung, Dr. Karl und Elisabeth Eisele Stiftung, Freunde des Institut français Stuttgart, IF Deutschland, Klett Stiftung, Berthold Leibinger Stiftung.

 

Nachgefragt: Die Restitution afrikanischer Kulturgüter. Wir fragen Bénédicte Savoy.

Neu auf unserem Blog: > Afrotopia und die Restitution afrikanischer Kulturgüter. Nachgefragt: Interview mit Felwine Sarr – 27. Mai 2019 von

Das > TV-Team unseres Blogs war mit dabei, als unsere Redaktion das Glück hatte, gestern in Stuttgart Prof. Dr. Bénédicte Savoy nach der Restitution afrikanischer Kulturgüter zu befragen:

Am 28. November 2017 hat Präsident Macron in der Universität Ouaga in Ouagadougou in einer Rede die zeitweise oder definitive Rückgabe von afrikanischen Kulturgütern an Afrika angekündigt. Wir zitieren aus seiner Rede, die wir in ganzer Länge in diesem Artikel > Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes anzeigen:

Prof. Dr. Bénédicte Savoy hat seit 2016 einen Lehrstuhl am Collège de France > „Histoire culturelle des patrimoines artistiques en Europe, XVIIIᵉ-XXᵉ siècle“ und sie ist die Leiterin des > Fachgebiets Kunstgeschichte der Moderne an der TU in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte: Translokationsforschung, Kunst- und Kulturtransfer in Europa, 18./19. Jahrhundert, Museumsgeschichte, Deutsch-französische Beziehungen, Kunstraub und Beutekunst.

Am 28. November 2017 hat Präsident Macron in der Universität Ouaga in Ouagadougou in einer Rede die zeitweise oder definitive Rückgabe von afrikanischen Kulturgütern an Afrika angekündigt: “Ich wünsche, dass in den nächsten fünf Jahren, die Bedingungen für eine zeitweise oder definitive Rückgabe afrikanischer Kulturgüter an Afrika geschaffen werden,” nachdem er festgestellt hatte: “… das afrikanische Kulturerbe kann nicht nur in Privatsammlungen und europäischen Museen sein”. Zusammen mit Felwine Sarr hat Bénédicte Savoy sie im Auftrag von Präsident Emmanuel Macron untersucht, unter welchen Bedingungen afrikanisches Kulturgut von Frankreich an die Herkunftsländer zurückgegeben werden könnte. Am 23. November 2018 haben sie ihren Bericht übergeben. Der Bericht ist gerade im Verlag Philippe Rey/Seuil erschienen: > Restituer le patrimoine africain.– Eine deutsche Übersetzung liegt vor > Über die Restitution afrikanischer Kulturgüter, übs. v. D. Faster, Berlin: Matthes & Seitz 2019

> Le président Macron nomme deux experts pour la restitution du patrimoine africain – Le Monde 6.3.2018.

Wir haben Bénédicte Savoy gefragt, wie darf oder soll man den Inhalt Ihres Berichts verstehen? Wie interpretiert Sie das Ziel ihrer Vorschläge und die des Präsidenten : « der Jugend Afrikas einen Zugang zu ihrer eigenen Kultur zu geben“. Warum hat man das Wort „restitution“ gewählt?

Wie wird die Frage der Unveränderbarkeit L’aliénabilité – Verfügungsverbot- Idee des Universalmuseums, bekräftigt von der Académie des Beaux Arts am 28.11.2018 der öffentlichen französischen Sammlungen behandelt?

ALs Savoy und Sarr mit ihrem Bericht beinahe fertig waren, haben sie in den französischen Archiven den Bericht von Pierre Quoniam 1982 über die Rückgabe von Kulturgütern entdeckt. Damals ist nichts passiert. Sind die Perspektiven heute besser?

Bénédicte Savoy > Europäische Museen. Die verdrängte Debatte – Süddeutsche Zeitung – 3.3.2019

Präsident Macron spricht für Frankreich, aber er hat auch die europäischen Museen im Blick und in diesem Zusammenhang darf man auch an seine Rede zur “refondation de l’Europe par la culture” anlässlich der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse 2017 erinnern: > #fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron Es geht nicht nur um die Museen in Frankreich. Er hat Europa im Blick. Wie werden seine Museen reagieren, wenn Macron seine Ankündigungen bezüglich der französischen Museen tatsächlich realisiert?

Ein Adjektiv in der Rede Macrons deutet an, dass da ein Hintertürchen offenbleibt? “temporaire” klingt nach Leihgabe – Der Präsident spricht in seinem Auftrag für Ihren Bericht von „restitutions temporaires ou définitives“ – gibt es da einen Spielraum für die Interpretation seiner Absichten?

Es gibt ja völlig unterschiedliche Wege, wie die Kulturgüter in europäische Museen gelangten (S. 87) – von Kriegsbeute bis Schenkungen, diese Wege haben doch sicherlich auch einen Einfluss darauf, was zurückgegeben werden kann /soll oder muss?

Wenn man die Rede von Präsident am 38. November 2018 in Ouagadougou hört, (Le Président Macron dit « restituer le patrimoine africain à l’Afrique », « das afrikanische Kulutgur an Afrika zurückgeben » ) könnte man den Eindruck bekommen, er möchte die französischen und gar die europäischen Museen leeren? Wieviele Stücke werden von der Rückgabe betroffen werden? Wie interpretieren Sie die Ankündigungen des Präsidenten?
– Macron twitterte „Das afrikanische Erbe darf kein Gefangener europäischer Museen sein.“

Von welchen Zeiträumen sprechen wir? Wie werden die zurückzugebenden Stücke ausgewählt werden?

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