Haben sie etwas verpasst? Die meist aufgerufenen Artikel im Monat Juni 2018.

Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe > /rappel-les-discours-du-president-de-la-republique-et-leurope

Französisch-Lektüre für Sek I : Nicolas Sconza : Sous le ciel de Marseille
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Lesebericht: Azouz Begag/Wilfried N’Sondé/Nathalie Licard/Lorène Lemor/ Mfa Kera: Mon premier échange > /leseberichtazouz-begagwilfried-nsondenathalie-licardlorene-lemors-mfa-keramon-premier-echange

Emmanuel Macron und Angela Merkel und das Treffen in Meseberg
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Le nouveau roman de Évelyne Brisou-Pellen. Lire un livre intégral
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Das Fach Französisch verdient mehr Aufmerksamkeit
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Appel pour la Renaissance des relations franco-allemandes. Von der Normalisierung zur Entfremdung? Aufruf zum Deutsch-Französischen Verhältnis
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Pourquoi notre manuel de français s’appelle-t-il ‘Découvertes’ ?
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Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie
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Online Lernen > /online-lernen

Jean-Yves Le Drian, Ministre
des Affaires Étrangères: Une union franco-allemande pour la culture européenne

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Argumente für Französisch > /argumente-fur-franzosisch

CNCDH : Avis «Protection de la vie privée à l’ère numérique »
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50 Jahre V. Republik > /50-jahre-v-franzosische-republik/feed

Mai 68 in Paris: Revolution oder nur eine Revolte? > /mai-68-in-paris-revolution-oder-nur-eine-revolte

Deutsches Literaturarchiv in Marbach: Ausstellungseröffnung – Die Erfindung von Paris
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Ministre Bruno Le Maire spricht in Berlin auf Deutsch > /ministre–bruno-le-maire-spricht-in-berlin-auf-deutsch

Unterricht mit digitalen Medien in Frankreich > /unterricht-mit-digitalen-medien-in-frankreich

Das Saarland ist Brücke zwischen Frankreich und Deutschland.
Eckpunkte einer Frankreichstrategie für das Saarland
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Podiumsdiskussion: Manuela Wiegel und Frédéric Petit
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Paris im Juni> /paris-im-juni

Ernst Klett Verlag offizieller Partner von Educ´ARTE > /ernst-klett-verlag-offizieller-partner-von-educarte

Comics im Französischunterricht – Die Gewinner: La vie en BD 2017/18
/comics-im-franzoesischunterricht

La formation professionnelle des jeunes en France et en Allemagne

french german 

Motivation im Französischunterricht

Ein Kollege sagte mir gestern, dass das Schreiben über Twitter im Französischunterricht nicht viel nutze, denn die Probleme der Schüler/innen und der Lehrer/innen seien ganz woanders.

Liest man in den bekannten sozialen Medien, wie sich dort Schüler/innen über Französisch äußern, wird schnell klar, das ihnen das Fach nicht gefällt, sie empfinden es als zu schwer, zu wenig attraktiv. Von Motivation spüren sie nichts. Die Zahlen der Schüler, die Französisch in Deutschland lernen, bleibt zwar relativ stabil, aber mit dem Übergang in die Oberstufe hapert es, viel zu viele nutzen die Möglichkeit, Französisch abzuwählen.


> VdF-Bundeskongress an der Universität Leipzig – 09. und 10. März 2018


Fragt man nach dann war es der erste Vokabeltest mit einer 6, der den Spaß an Französisch verdorben hat oder es sind alle angestrichenen Fehler, die den Schüler/innen vorgehalten werden, woraus diese dann ableiten, das Französisch zu schwer sei.

Fragt man nochmal nach, so waren vor allem diejenigen, die mit Französisch hadern, noch nie im benachbarten Frankreich, > DFJW nie gehört. Möglichst schnell wieder abwählen… und welche französischen Autoren kennen sie? Dann schauen sie einen mit großen Augen an.

> #französischeLiteraturlesen – auf unserem Blog

Die Lektüresuchmaschine:

Die Gretchenfrage lautet also nicht, haben meine Schüler für heute die Vokabeln gelernt, sondern welche Motivationsdosis bekommen sie heute, damit sei endlich selber bald nach Frankreich fahren wollen? Also muss der Lehrer die Zurückhaltung gegenüber dem Unbekannten schrittweise aber wirksam durch Neugier und Spannung ersetzen. Es gibt unzählige Geschichten und Erzählungen, wie es es einem in der Fremde ergangen ist. Und bei nahezu jeder Schüler und jeder Schülerin, die mit so großen Vorbehalten für ein paar Tage oder ein Paar Wochen zu einem Austausch oder zu einer Jugendbegegnung nach Frankreich reisen, kommen mit einem ähnlichen Schemata für ihre Erzählungen zurück: Aufgeregt, eine andere Stadt zu sehen. Eine neue Umgebung. Vielleicht sogar eine neue Schulklasse, denen machen ja manche Stunden genauso wenig Spaß wie bei uns… das Essen ist ganz anders, die tunkt ja morgens ihr Croissant in einen Bol, hat die gar keinen Teller bekommen? Allmählich dämmert es den Gästen, die jungen Franzosen haben auch so ihre Probleme, und wie gehen die damit um? Und man kann den Punkt beobachten, an dem das bisschen Fremdeln plözlich in Neugier umschlägt. Mit dem gelernten Französisch knn ich mich ja verständlich machen, man kann mit dem Schulstoff echt was anfangen. Ach, wäre das doch im Französischunterricht auch immer so.

Die Schule in Frankreich ist ja doch schon ein bisschen anders. Und sie vergleichen, zunächst noch unbewusst, aber irgendwann sprechen sie über die Unterschiede. Ach ja, Französisch. Damit kann man sich ja unterhalten, und wenn die Gleichaltrigen über mein Französisch kichern, dann spreche ich auf Deutsch weiter, da hört das Lachen auf, und fängt erst wieder an, als die Franzosen auf Deutsch was sagen, diesmal lachen die Anderen, das merken dann alle und lachen zusammen. Voilà comment on se fait des amis.

Also erhöhen wir sehr intensiv die Mittel des > DFJW und schicken viel mehr Schülerinnen nach Frankreich. Am besten alle im 2. Lernjahr zumindest ein paar Tage lang oder warum eigentlich nicht gemäß den Regeln des > Programme d’échange Brigitte Sauzay. Vivre une expérience d’immersion unique dans un pays étranger. Der Rahmen oder das Programm dafür existiert schon, nun sollte man Mittel und Wege finden, dass jede Schülerin und jeder Schüler, die Französisch lernen, in den ersten zwei Jahren mindestens einmal mehrere Tage, oder am besten, wie das Programme Sauzet es vorsieht, drei Monate in Frankreich verbracht hat

> Frau Botschafterin, warum sollen unsere Schülerinnen und Schüler Französisch lernen?

Und wenn dann die Schüler/innen die mitbegebrachten Materialien in den Unterricht zu Hause einbringen können, darüber (auf französisch) erzählen dürfen und mit Hilfe der Sozialen Medien die Verbindungen mit der französischen Nachbarklasse halten, – gemeinsamer Unterrichht online, wozu haben wir dasd Internet? – dann wird die Motivation eine Art Selbstläufer. Meine Schüler/innen würden >ihren französischen Freunden ein Theaterstück mitbringen, oder einen gemeinsamen deutsch-französischen Kochkurs veranstalten oder gemeinsame Lektüreveranstaltungen, zu denen auch Autoren eingeladen werden. Oder ein bisschen Blog lesen und in 4. oder 5. Lernjahr gemeinsam über Politik diskutieren: > Nachgefragt: „L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.“Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris. Oder herausfinden, wie war das nun mit dem Mai 68? > Mai 68 (I). Nachgefragt. Antoine Compagnon: 68 a-t-il commencé en 1966 ?

Das muss man nur einmal üben, die Schüler/innen des 2. Lernjahres sind im 1. Halbjahr immer drei Monate in Frankreich, im 2. Halbjahr kommt die französische Klasse zu uns. Frankreich und Deutschland werden sicher zusammen die Mittel für eine Website unter der Verantwortung des DFWJ/OFAJ bereitstellen könne, auf der das Matching – die Auswahl der passenden Schülerklassen – stattfindet. Nach zwei Jahren ist das Routine. Und die Oberstufenkurse Französisch sind wieder heißbegehrt.

Und im dritten und 4. Lernjahr entdecken die Schüler/innen die vergrößerten gemeinsamen Möglichkeiten:

> L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie

> Nachgefragt: Die Präsidentin der Deutsch-Französischen Hochschule antwortet auf unsere Fragen

PONS hilft immer:

Und wenn der Digitalpakt wirklich realisiert wird und die wirklich WLAN, IPads etc. bekommen, dann können wir auch mal, den Schüler/innen beibringen, wie man mit Twitter lernen, viel Französisch lernen kann: > Französisch-deutsches Twittern.

https://twitter.com/ofaj_dfjw/status/960818851784089601

Le nouveau ministère franco-allemand

french german 

Deutsch-französische Freundschaft – Wie steht es um die Partnersprache?

| > Frankreich, Deutschland und Europa und die Hausaufgaben der neuen Bundesregierung | > Wieviel Zeit brauchen wir für das Reisen durch die digitale Welt? | > Frau Radisch: Warum schreiben die Franzosen so gute Bücher? | > Dossier: Traité de l’Elysée 2.0 |> #lbm18: Die Preisverleihung des Prix des lycéens allemands 2018 |> Semaine de la langue française et de la fancophonie du 17 au 25 mars 2018|


Le ministère de l’Education en Saxe envisage de supprimer une heure de cours de français (et des autres LV2 ainsi qu’une heure d’EPS, de musique et d’art plastique) à partir de la rentrée 2019.

Avec l’association des professeurs d’espagnol, nous venons de publier une pétition contre ce projet :

> www.openpetition.de/petition/online/fuer-starke-sprachen-in-sachsen

Merci beaucoup de bien vouloir la signer et surtout de la transmettre à vos membres, à vos collègues de langues mais aussi à vos collègues d’établissement, à vos amis, à vos voisins …

Der Beitrag in der Sendung Metropolis von ARTE > Deutsch-französische Freundschaft – Wie steht es um die Partnersprache? – Regie: Sandra Aïd – 7 Min. – Verfügbar von 15.03.2018 bis 16.06.2018 -wirft einige Schlaglicher auf das Fach Französisch in Deutschland. Dieser Beitrag ist für unsere Redaktion noch einmal ein Anlass, etwas grundsätzliches zum Französischunterricht in Deutschland zu schrieben: Metropolis berichtet von dem ganz besonderen Beitrag, den die Kulturabteilung der französischen Botschaft, heute unter der Leitung von Catherine Briat, hier ein Archivfilm > Nachgefragt. #FRAFRA2017 : Catherine Briat, Conseillère culturelle près de l’Ambassade de France – 17. Juli 2017 zur Förderung der französischen Sprache in Deutschland, z. B auch mit dem Netz der Instituts français leistet:

df-instituts

IF Deutschland Essen Kiel Saarbrücken Berlin Frankfurt/M. Köln Sachsen-Anhalt Bonn Freiburg Leipzig Stuttgart Bremen Hamburg Mainz Thüringen Dresden Hannover Mannheim Düsseldorf Heidelberg München Erlangen Karlsruhe Rostock Lille Paris Nancy Strasbourg Lyon Bordeaux Toulouse Marseille Montpellier - Maison de Heidelberg Aix-en-Provence- Cdentre franco-allemand Centre culkturel franco-allemand Nice

> Der Vergleich (XII) : L’allemand en France, Französisch in Deutschland (III) Besuch im Maison de Heidelberg à Montpellier

Deutschland ist in Frankreich ungleich weniger präsent als Frankreich in Deutschland. Und dennoch regiert beim Übergang unserer Französischschüler/innen in die Oberstufe eine gewisse Unlust, die Kurse werden kleiner, oder finden nicht statt. Die Gründe sind vielfältig. Französisch wird als schwerer als die englische Sprache empfunden, obwohl deren Wortschatz 2,5 mal so groß ist wie der der französischen Sprache. Wo liegen die Gründe? Werbung für das Fach Französisch gibt es vielfältiger Weise auch durch die vielen Projekte des Ernst Klett Verlags – wie auch seit 11 Jahren durch unseren Blog.

Gerade hat der Präsident Macron eine weltweite Kampagne für Französisch in Auftrag gegeben: > Monsieur le Président veut de nos idées! La consultation citoyenne sur la promotion de la langue française et du plurilinguisme dans le monde. Aber wo wird so viel Politik auch im Französisch-Unterricht behandelt, damit auch deutsche Schüler/innen etwas von dieser Initiative erfahren haben könnten? – Wie oft hört man immer wieder, viele Themen, Romane oder Texte seien zu schwer für die Schüler/innen, da würden sie aussteigen, aber haben Sie schon mal das Leuchten in ihren Augen gesehen, wenn ihre Zöglinge zum ersten Mal einen ganzen Roman alleine gelesen haben? Wenn sie merken, dass sie mit dem bisher gelernten etwas anfangen können? > #lbm18: Die Preisverleihung des Prix des lycéens allemands 2018 –
18. März 201 .

1963 wurde der Elysée-Vertrag unterzeichnet. Er besiegelte die deutsch-französische Freundschaft. Beide Länder verpflichteten sich, die jeweils andere Sprache zu fördern. Mittlerweile steigt in Frankreich die Zahl der Deutschlernenden leicht an, aber in an deutschen Schulen geht seit Jahren das Interesse an Französisch leicht aber stetig zurück. Die vielfältige Werbung für dieses Fach trägt bei ihnen keine Früchte.

Im > Vertrag von 1963 hieß es im Abschnit C.1.a:

„1. Auf dem Gebiet des Erziehungswesens richten sich die Bemühungen hauptsächlich auf folgende Punkte:

a) Sprachunterricht

Die beiden Regierungen erkennen die wesentliche Bedeutung an, die der Kenntnis der Sprache des anderen in jedem der beiden Länder für die französisch-deutsche Zusammenarbeit zukommt. Zu diesem Zweck werden sie sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der französischen Schüler, die Deutsch lernen, und die der deutschen Schüler, die Französisch lernen, zu erhöhen. Die Bundesregierung wird in Verbindung mit den Länderregierungen, die hierfür zuständig sind, prüfen, wie es möglich ist, eine Regelung einzuführen, die es gestattet, dieses Ziel zu erreichen. Es erscheint angebracht, an allen Hochschulen in Frankreich einen für alle Studierenden zugänglichen praktischen Unterricht in der deutschen Sprache und in Deutschland einen solchen in der französischen Sprache einzurichten.“

Eigentlich würde es genügen, diesen Vertrag, hier bei uns ohne Wenn und föderalistisches Aber umzusetzen. Der Einstellungsstop, den z. B. 1986 über Lehramtsanwärter/innen u.a. und besonders im Fach französisch verhängt wurde, war ja eigentlich vertragswidrig. Der Élysée-Vertrag ist doch eigentlich eine Art Rahmen, und die Bundesrepublik und ihre Länder hatten seit 1963 Zeit seine Bestimmungen umzusetzen.

Eine neuer Élysée-Vertrag > Dossier: Traité de l’Elysée 2.0 könnte eigentlich nur aus einem Satz bestehen, „Frankreich und Deutschland bekräftigen den Élysée-Vertrag von 1963 und wollen ihn künftig in allen Punkten umsetzen.“


Man muss ja nicht sofort so weit gehen, wie unsere Redaktion am 1. April, wenn sie wieder ein Projekt im > Dossier des projets franco-allemands non encore realisés ou Notre collection de poissons d’avril ablegt:

> 2014: > Un nouveau Centre linguistique franco-allemand – Ein neues deutsch-französisches Sprachzentrum

> 2016: > Französisch in Baden-Württemberg fördern. Französisch als Erste Fremdsprache in allen Gymnasien


Aber der Gedanke ist doch verführerisch, M. le Président de la République? Deutschland und Frankreich möchten ihre Schüler/innen viel mehr für die Nachbarsprache interessieren. Es gibt ja das > OFAJ / > DFJW, nur errecht es nur einen kleinen Teil der Franzöisch/Deutsch-Lernenden. Stocken wir seine Mittel erheblich auf und machen für jeden Schüler die Nachbarsprache durch Kontakt, Austausch und viel Kontakt in dessen Land zu einem Abenteuer. Emmanuel Macron hat in seiner > Rede in der Sorbonne von zwei Fremdsprachen gesprochen, die Jugendliche in Europa beherrschen sollten. Viele unserer Nachbarländer empfinden die deutsch-französischen Beziehungen als ein bilaterales Unternehmen und haben nicht gelesen, wie oft das Wort Eurropa in den Reden MAcrons 2017 vorkommt: > Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe.

Viele Einzelinitiativen sind sehr lobenswert, aber wir brauchen eine große staatliche Initiative zwischen Frankreich und Deutschland, um das Erlernen der Nachbarsprache ab sofort mit Nachdruck zu fördern. Natürlich war unsere Redaktion begeistert, als Emmanuel Macron bei der Eröffnung der Buchmesse in Frankfurt ankündigte, dass die Refondation de l’Europe auf der der Basis der Kultur erfolgen solle: > #fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron – 10. Oktober 2017

Auf unserem Blog>:

> Archiv für die Kategorie ’50 ans Traité de l’Élysée‘

> A qui appartient la langue française ? – 4. Februar 2018

Auf nach Frankreich: Planen mit www.france-voyage.com

Unsere Redaktion hat schon oft zum Thema Reisen (112 Artikel) nach Frankreich hier Vorschläge gemacht:

> Ferienvorbereitung 2017 – 8. August 2017 Gilt auch für 2018
> Wann waren sie zuletzt in Nîmes? – 2. März 2017
> Vacances en France (VI) : Montpellier (III) – 25. November 2016
> Vacances en France (V) Wann und wohin? – 9. November 2016

Einen schicken Reiseführer quer durch Frankreich bietet > www.france-voyage.com an. Rufen Sie > https://www.france-voyage.com/frankreich-rundfahrten/ auf und stellen Sie die Parameter Ihres Reisewunsches nach Frankreich ein – nciht vergessen vorher auf Französisch umzuschalten (> www.pons.com hilft dabei):

Sie können einen Ausgangsort angeben, als Start und Ziel angeben, dann wird eine Rundfahrt angeboten oder von Saint-Avold nach Nîmes fahren oder von Avignon nach Orléans, etc., die Zahl der Personen, die mitkommen, ob Kinder mit dabei sind, Dauer der Reise, wandern oder Sehenswürdigkeiten angucken, dann auf „Meine Rundfahrt zusammenstellen“ klicken, im individuellen Modus können sie noch einige Stationen löschen, und dann das ganze als PDF speichern und ausdrucken: Alles ist drin, viele Infos zur Kultur, Hotels, Restaurants. Auf nach Frankreich:

Nach Frankreich reisen:

> Grand-Est: Die französischen Regionen Elsass, Champagne-Ardenne und Lothringen bilden gemeinsam eine neue Großregion – 22. Juli 2016

> www.france.fr/fr

> Atout France

> Reisetrends für Ihren Urlaub in Frankreich 2018 von Virginie Dennemont, 27 Février 2018

> Die französische Atlantikküste – Februar 2018

Von Atout France:

Rede von Peter Cleiß, dem Schulleiter der Beruflichen Schulen Kehl anlässlich der Adenauer-de Gaulle Preisverleihung am 6.11.2017 in Berlin

Hätten wir Twitter, unseren Pressenachrichtendienst nicht, würde so manches an unserer Einmannredaktion vorbeigehen: Aber so wurden wir eben auf die > Rede von Peter Cleiß aufmerksam, der am 9.11.2016, als ihm der Adenauer-de Gaulle Preis verliehen wurde, seine täglichen Probleme am deutsch-französischen Rhein so zusammenfasste:

„Die Menschen in der Region haben sich an die Grenze gewöhnt, sie haben die Grenze hingenommen. Wenn sie jedoch mit Google Maps von weit aus dem Weltall in Richtung Kehl und Straßburg herunter zoomen, sehen sie ganz lange gar keine Grenze. Es gibt keine Grenze. Es gibt nur etwas, was wir machen. Wir machen die Grenze. Wir machen sie ganz praktisch, indem wir Hemmnisse aufbauen, indem wir Spracherwerb direkt am Rhein separieren – auf der einen Seite Französisch, auf der anderen Seite Deutsch-, indem kulturelle Verschiedenheiten gelebt werden, und und und…“
und
„Heute Abend hätte hier an meiner Stelle auch ein junger Auszubildender unserer Schule sprechen können. Pierre Kurtz, Franzose aus dem nahen Elsass, hat vor drei Jahren an unserer Schule und bei unserem Partnerbetrieb, den Badischen Stahlwerken in Kehl, eine Ausbildung im Bereich Metalltechnik angefangen. Drei Jahre später hat er einen Abschluss gemacht, mit dem er nicht nur Bester unserer Schule war, und auch nicht nur der Beste in Baden-Württemberg. Er hat den besten Abschluss in ganz Deutschland gemacht! Ein junger Franzose, dessen Großeltern zwar noch Elsässisch sprachen, der selbst aber bis zu diesem Zeitpunkt immer nur französisch gesprochen hatte, hat nach drei Jahren an unserer Schule und in den Badischen Stahlwerken diesen hervorragenden Abschluss gemacht. Dieses Beispiel zeigt, was möglich ist.“

Bemerkenswert ist diese Rede, weil sie so ganz praktisch vom aufregenden Abenteuer deutsch-französische Kooperation erzählt. Schnuppern unsere Jugendlichen erst einmal ein bisschen dort hinein, haben sie Lehrer wie Peter Cleiß, die ihnen Türen öffnen, sind sie drin und machen sehr schnell aufregende und vielfältige Erfahrungen. Die deutsch-französische Kooperation ist mehr als ein freundliches: Créatrice d’amitiés. Lesen Sie diese Rede:

> Rede von Peter Cleiß, dem Schulleiter der Beruflichen Schulen Kehl anlässlich der Adenauer-de Gaulle Preisverleihung am 6.11.2017 in Berlin

Berufliche Bildung! Da hätten wir noch was:

> Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie = Wieviel Poetenzial, um die Austauschaktionen von den Grenzregionen auf beide Länder auszudehnen!

Was liest Emmanuel Macron? Und was macht er daraus?

Vgl. dazu: Was liest der Premierminister? > Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent

Der Twitter Account von Emmanuel Macron >>>

–>Staatspräsident Emmanuel Macron meint es ganz ernst mit dem „Renouveau de la culture“ en Europe. In einem Interview, das er kürzlich dem Spiegel – s. hier unten – gegeben hat, berichtet er über seine literarischen Vorlieben.

Das betrifft nicht nur den digitalen Wandel, bei dem er daraufdringt, dass die Rechte der Autoren nicht vergessen werden:
Rede in der Sorbonne > Initiative für Europa: „Wenn wir heute da stehen, wo wir sind, wenn wir alle von mir vorhin erwähnten Herausforderungen bewältigt haben, wenn wir aufrecht stehen, dann deshalb, weil wir Gefühle, eine gemeinsame Kultur haben, weil diejenigen, die die etymologischen Boten dessen sind, was uns wirklich zusammenhält, die wahre Autorität in Europa, das sind die Autoren. Deshalb müssen die Urheberrechte in diesem modernen digitalen Raum verteidigt werden. Und es ist die Würde Europas, es ist seine ureigene Fähigkeit zu existieren und sich nicht in einem derartigen Bereich aufzulösen, was dazu führt, dass wir diesen Wandel nur schaffen können, wenn wir die gerechte Entlohnung aller Autoren und aller Formen künstlerischen Schaffens in der digitalen Welt verteidigen.

Sein erster Roman sei noch in der Schublade, erklärt Staatspräsident Macron den Journalisten des Spiegels. @Emmanuel Macron : Darf www.france-blog.info den als erster rezensieren?

Und der Staatspräsident berichtet über seine Lektüreliste:

G. W. F. Hegel
Kamel Daoud, Der Fall Meursault, id., Zabor
Vgl. dazu > Albert Camus, L’étranger – 14. Februar 2016
Paul Ricœur
Michel Houellebecq > Soumission
Virginie Despentes
> Günter Grass, Die Blechtrommel
Patrick Süskind, Das Parfum, Der Kontrabass
Patrick Modiano
Thomas Mann
Leïla Slimani, > Dann schlaf auch Du
Arthur Rimbaud

Da hätten wir noch eine Liste:
> Bibliographie: Auteurs dans la délégation française

Was Europa am stärksten zusammenhält, werden immer die Kultur und das Wissen sein. Denn dieses Europa, in dem jeder Europäer sein Schicksal im Profil eines griechischen Tempels oder im Lächeln der Mona Lisa erkennt, der durch die Werke von Musil und Proust in die Empfindungen ganz Europas hineinspüren konnte, dieses Europa der Cafés, von dem Steiner sprach, dieses Europa, von dem Suares sagte, es sei „ein Gesetz, eine Geisteshaltung, eine Gewohnheit“, dieses Europa der Landschaften und Folkore, von dem Erasmus, den man als seinen Lehrmeister bezeichnete, sagte, dass man jeden jungen Menschen dazu auffordern müsse, „den Kontinent zu durchstreifen, um andere Sprachen zu lernen“ und „sein wildes Naturell abzulegen“, dieses Europa, das von so vielen Kriegen und Konflikten heimgesucht wurde, was dieses Europa zusammenhält, ist seine Kultur.

Unsere Zersplitterung ist nur oberflächlich. Sie ist eigentlich unsere größte Chance. Und anstatt die Fülle unserer Sprachen zu bedauern, sollten wir daraus einen Vorteil machen! Europa soll jener Raum werden, in dem jeder Studierende bis 2024 mindestens zwei europäische Sprachen spricht. Anstatt unsere zerstückelten Gebiete zu beklagen, stärken wir lieber den Austausch! Bis 2024 soll die Hälfte einer Altersgruppe bis zu ihrem 25. Lebensjahr mindestens sechs Monate in einem anderen europäischen Land verbracht haben. Seien es Studierende oder Auszubildende. Deshalb gerade hier, wo einige Vorreiter wie in Bologna, Montpellier, Oxford oder Salamanca an die Kraft der Lehre, des kritischen Geists und der Kultur geglaubt haben, möchte ich, dass wir auf der Höhe dieses großen Entwurfs sind.

Dazu: > Europas Mehrsprachigkeit ist ein großer Trumpf – 28. September 2017

https://twitter.com/francediplo_de/status/920219392956387328

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