Pierre Michon: Vies minuscules

Nach 20 Jahren ist das Buch von Pierre Michon jetzt übersetzt worden und hat auf deutsch den Titel Leben der kleinen Toten bekommen. (Suhrkamp Verlag) Der Orignaltitel paßt viel besser zu dem Buch, in dem Michon die Erinnerung an die Menschen von damals auf dem Land aufleben läßt, der deutsche Titel überantwortet die Gestalten seiner Erzählung ausdrücklich einer Vergangenheit. Aber so geht es oft den Buchtiteln. Viel wichtiger ist, dass dieser Band jetzt endlich auf deutsch vorliegt. 1984 schrieb > Hans-Peter Kunisch in der Zeit „Pierre Michon ist die große Entdeckung der französischen Gegenwartsliteratur,“ und sein Roman steht auch auf der > Bestenliste des SWR.

Am letzten Freitag war > Pierre Michon Gast im Stuttgarter Literaturhaus.

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Camus: „Les trois Absurdes“

Mit diesem Ausdruck bezeichnete Camus in seinem Tagebuch am 21. Februar 1941 seine Trilogie, die er an diesem Tag mit der Beendigung von Le mythe de Sisyphe fertiggestellt hatte. Zu dieser Trilogie gehören ein Theaterstück um den römischen Kaiser Caligula, ein Roman L’étranger und der Essai über den Mythos des Sisyphos.

Caligula entstand zwischen 1936 und 1939. 1941 lag eine erste Fassung vor, die aber nicht aufgeführt wurde. Es wird erst im September 1945 inszeniert und erscheint nach weiteren Veränderungen erst 1958. Caligula will das Absolute erreichen, setzt aber die falschen Mittel dafür ein. Die beiden Versionen von Caligula enthalten Hinweise auf das Absurde und auf die Revolte.

Im 2. Akt sagt Cherea: „[…] Sans doute, ce n’est pas la première fois que, chez nous, un homme dispose d’un pouvoir sans limites, mais c’est la première fois qu’il s’en sert, jusqu’à nier l’homme et le monde. Voilà ce qui m’effraie en lui et que je veux combattre. Perdre la vie est peu de chose et j’aurai le courage quand il le faudra. Mais voir se disspier le sens de cette vie, disparaître notre raison d’exister, voilà ce qui est insupportable. On ne peut vivre sans raison.“

Jetzt hatte die Oper Oper „Caligula“ von Detlec Glanert (Jahrgang 1960) in Frankfurt Premiere. Er hat schon mehrmals nach Literaturvorlagen komponiert.

Frieder Reininghaus berichtete im Deutschlandfunk über die Uraufführung: > Größenwahn und Tyrannei.

Informationszentrum für dt.-frz. Beziehungen

Gastbeitrag von Sebastian Nix:

Wer Informationen zu Geschichte und Gegenwart der deutsch-französischen Beziehungen „aus einer Hand“ sucht, ist bei der Frankreich-Bibliothek des Deutsch-Französischen Instituts (dfi) in Ludwigsburg an der richtigen Adresse. Die 1990 eröffnete Bibliothek bietet ein breites Spektrum an wissenschaftlicher Literatur (ca. 35.000 Bände, außerdem 250 laufende eitschriftenabonnements und ebenso viele laufend gehaltene Jahrbücher) über das gegenwärtige Frankreich und die deutsch-französischen Beziehungen. Alle Titel und sogar viele einzelne Aufsätze aus Büchern und Zeitschriften kann man im Online-Katalog der Bibliothek (http://www.dfi.de/de/opac_standard.shtml) finden. Dazu kommt noch ein umfangreiches Pressearchiv mit mehr als einer halben Mio. Artikeln, v. a. aus der überregionalen Presse Frankreichs und Deutschlands. Die Bibliothek ist öffentlich zugänglich und an allen
Wochentagen geöffnet. Weitere Informationen gibt’s auf der Homepage des
> dfi: http://www.dfi.de/de/bibliothek_kurzprofil.shtml.

Französisch lernen

Bei Schülern ist immer noch die Mär von der Schwierigkeit der französischen Sprache besonders im Vergleich mit Englisch weit verbreitet. Zudem wählen viele Schüler Französisch ab, bevor sie einen Einblick in die französische Literatur bekommen haben. Sie nutzen die Chancen nicht, die ihnen die französische Sprache bietet.

Auf der Website der  Vereinigung der Französischlehrerinnen und Französischlehrer (VdF), die seit 2006 als Sektion im > Gesamtverband Moderne Fremdsprachen fortbesteht, gibt es eine nützliche > Liste aller Argumente für Französisch, die auch Empfehlungen für Französisch ab der 5. Klasse enthält.

Konzeption unseres Blogs www.france-blog.info

Kurzfassung: Zum Ausdrucken und Verteilen: Französisch heute, die Zeitschrift der > Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer e.V. hat in ihrer Ausgabe 1/2019, S. 42 f., einen Artikel über unseren Blog veröffentlicht, der hier als *.pdf-Datei heruntergeladen kann: > „Expliquer, expliquer, toujours patiemment expliquer“: Der Frankreich Blog- “ Seiten *.pdf Sie können alle im Artikel genannten Internetangebote per Link anklicken. Tweets

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Bloggen für Frankreich

Hier entsteht ein Blog für Französisch, Frankreich und die deutsch-französischen Beziehungen.

Dieses Blog  behandelt Themen für den Französischunterricht, gibt Tips für Anfänger und informiert über Aspekte der deutsch-französischen Beziehungen:

Zu den Schwerpunkten gehören Schüler-, und Schulaustausch, Brieffreundschaften und Jobs in Frankreich. Aber auch Themen aus dem Bereich der Literatur-, und  der Kulturwissenschaft soweit sie Frankreich betreffen, werden hier gerne aufgenommen.

Dieses Frankreich-Blog ist ein Projekt des Ernst Klett Verlags, Zentrales Marketing.

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