Les Rendez-vous de l’Histoire à Blois 2015

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/644138547113533440 Im Aufbau. > Les Rendez-vous de l’Histoire 2015 à Blois > Les Empires > Documents > Bibliographie > Témoignages, Journaux, … > Centenaire 1914-2014 > Sites Internet > L’histoire sur notre blog Cette page accompagne notre participation au Rendez-vous de l’Histoire à Blois, édition 2015. Manchmal setzen wir Sterne ***, um Schülern die Auswahl z. B. für die Vorbereitung

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Le colloque annuel du Groupe d’Etudes sartriennes 2015

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La réforme du Collège

Die letzten Einsätze unseres
> transportablen TV-Studios:

> Thibaut de Champris: Bismarck
> Ministerpräsidentin A. Kramp-Karrenbauer
> Prix des lycéens allemands 2015
> Michel Sicard et Mojgan Moslehi
> Michel Sicard. L’art
> Michel Sicard / Sartre (I/II)
> S.E. Philippe Étienne
> Christine Lazerges, CNCDH
> Benoît Thieulin, CNNum
> Jacques Toubon, Défenseur des droits:
> Christian Schubert, F.A.Z. in Paris
> Faire le mur
> Tania Sollogoub : Jaurès
> Véronique Garczynska : Déclic
> Florence Rizzo : SynLab
> Sophie Pène: JULES FERRY 3.0
> S. E. M. Maurice Gourdault-Montagne
> Sina Raddatz, DFJW-Juniorbotschafterin
> François Taddei : CRI
> Martial Pinkowski
> Muriel Epstein : TRANSAPI
> Caroline Moisan: FranceMobil
> Till Meyer
> Was ist WikiStage?
> Serge Bouchardon
> Christian Lequesne,CERI de l’IEP
> Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney

Am Mittwoch, 20. Mai 2015 ist das Dekret bezüglich der Reform des Collège in Frankreich zum Schulanfang 2016 von der Regierung im > Journal officiel veröffentlicht worden: > Décret n° 2015-544 du 19 mai 2015 relatif à l’organisation des enseignements au collège – > Download.

Im Newsletter 2/2015 des > DFI in Ludwigsburg hat der Direktor des Instituts eine Analyse dieser Reform mit ihren Schwerpunkten und eine Einschätzung ihrer Auswirkungen auf den Deutschunterricht vorgelegt: > www.dfi.de/pdf-Dateien/Veroeffentlichungen/dfi-aktuell/2015/dfi_aktuell_02_15D.pdf.
Die große Aufmerksamkeit, die z. Zt. in Frankreich dem Deutschunterricht gewidmet wird, lässt ein Interesse für Deutsch erkennen, das die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die zur Zeit in den bilangue-Klassen Deutsch lernen, überragt. Die Befürworter des Deutsch-Unterrichts in Frankreich nenne u. a. auch bessere berufliche Perspektiven als Grund für die Schüler Deutsch zu lernen. Zwischen 2003 und 2013, so zitiert das DFI die offizielle französische Statistik, sei Anteil der Schüler, die in der 6ème in Frankreich Deutsch lernen, von 10 au 12 % gesteigert worden. Die Kritiker der Reform befürchten den Stop dieses Aufwärtstrends.

> Deutschunterricht in Frankreich. Najat Vallaud-Belkacem: “plus que « préserver » l’allemand, je souhaite le promouvoir.”

Am 20. April hat in einem > Brief an den Ersten Bürgermeister in Hamburg Olaf SCHOLZ – Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit geschrieben:“En réalité la réforme du collège que je prépare pour la rentrée de septembre 2016 a vocation de faire bénéficier tous les collégiens des vertus avérées de dispositif jusqu’à présent dérogatoires qui ne concernaient que quelques uns.“ „In Wirklichkeit soll die Reform des Collège, daas ich für den Schulanfang im September 2016 vorbereite, alle Jugendlichen von den erfolgreichen Möglichkeiten profitieren lassen, die zur Zeit nur einige betreffen.“ (übers. v. H. W.)

> Argumente für Deutsch
> Argumente für Französisch

> Un soutien pour l’allemand en France – et qui soutient le français en Allemagne ?

Die Debatte in Frankreich richtet sich in erster Linie gegen die Reform des Collège. Die Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem (Ihr Blog: > www.najat-vallaud-belkacem.com/) betont, dass der Deutsch-Unterricht unter der Reform nicht leiden werde, zugleich will sie aber mehr für gleiche Bildungschancen erreichen. Gerade in Bezug auf das Sprachenlernen wäre ein beiderseitiger Vergleich im Rahmen der Analyse und gemeinsame Maßnahmen gut geeignet, um in Frankreich und Deutschland das Interesse für das Erlernen der Nachbarsprache zu stärken. Unser Blog berichtet über viele Themen, die Schülerinnen und Schüler vor der Abwahl der französischen Sprache und auch sonst in der Schule kaum in Berührung kommen.
> Un soutien pour l’allemand en France – et qui soutient le français en Allemagne ?

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Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur
Ein Interview mit Nicolas Offenstadt:
„Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…“

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Débat Tri-Color : Kann es ein europäisches Gedenken an den Ersten Weltkrieg geben?

nicolas-eybalin

Der neue Generalkonsul der Französischen Republik in Stuttgart und Leiter des Institut français, Nicolas Eybalin, begrüßte die Gäste und führte in das Thema ein.

In einer öffentlichen Podiumsdiskussion Kann es ein europäisches Gedenken an den Ersten Weltkrieg geben? der Reihe Débat Tri-Color im Institut français am Donnerstag, 16.10. 2014, wurde aus trinationaler Perspektive (französisch, polnisch, deutsch) diskutiert werden, inwiefern sich die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg aus dem Schema einer nationalen Geschichtsschreibung emanzipiert hat. Zwar hat die Geschichtswissenschaft zunehmend eine vergleichende Perspektive eingenommen (vgl. z.B. die Arbeiten von Wolfram Pyta, Gert Krumeich, Christopher Clark, Gerhard Hirschfeld); die Rede von der europäischen „Urkatastrophe“ ist v.a. in Deutschland zum geläufigen Topos geworden. Dennoch zeichnet sich im Vorfeld des 100. Jahrestages des Ersten Weltkriegs ab, dass nach wie vor nationale Sichtweisen das geschichtspolitische Handeln bestimmen.

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Referenten: Prof. Dr. Wolfram Pyta (Stuttgart), Prof. Dr. Nicolas Offenstadt (Paris), Dr. Maciej Gorny (Warschau),

Die Frage, inwiefern der Erste Weltkrieg einen europäischen „Erinnerungsort“ (i.S. Pierre Noras) darstellt, ist v.a. angesichts der Krise der EU von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Wie kann es gelingen, das Gedenken an den Ersten Weltkrieg zum Mittel der Verständigung, anstatt Auslöser für nationale Ressentiments werden zu lassen? Die Veranstaltung wendete sich an Studierende, das städtische Publikum und explizit auch an Abiturienten.

Prof. Nicolas Offenstadt wies auf die Unmöglichkeit eines einheitlichen europäischen Gedenkens an den Ersten Weltkrieg hin und nannte zahlreiche Beispiele, wie auch in Belgien, wo Flamen und Wallonen total getrennte Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg haben- ganz zu schweigen von den Staaten auf dem Balkan. Ein Interview mit Professor Offenstadt wird Mitte November hier auf unserem Blog folgen. Gerade hat Pierre Lemaître > Vorgefragt: Pierre Lemaître, Wir sehen uns dort oben im Gespräch mit > blog.klett-cotta.de bedauert, dass Europa die Chance eines gemeinsamen Gedenkens an den Ersten Weltkrieg verpasst hat.

> Dr. Felix Heidenreich hat es mit seiner geschickten Gesprächsführung geschafft, dass in knapp zwei Stunden einer äußerst differenziertes Panorama der Interpretationen zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg vorgestellt und diskutiert wurde.

Professor Wolfram Pyta erläuterte wie die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg sich im kollektiven Gedächtnis in Deutschland allmählich ändert; sie steht nach der erfolgreichen deutsch-französischen Aussöhnung. Die deutsch-französischen Beziehungen seien nicht mehr so emotional, sie seien „technokratischer“ geworden, und in Deutschland sei eine Rückkehr zur „historischen Normalität“ zu verzeichnen. Professor Pyta erinnerte an den Artikel von Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier in der FAZ am 25.1.2014: > 1914 – vom Versagen und vom Nutzen der Diplomatie mit diesen Stichwörter: es gab keine Deeskalationsstrategie, es fehlten vertrauensbildende Maßnahmen: es gab Telefone, man benutzte sie aber nicht.

Professor Offenstadt wies daraufhin, dass ihm das zunehmende Interesse am !. Weltkrieg auch durch die immer größere Zahl an Veröffentlichungen in deutschen Buchhandlungen aufgefallen sei. Aber 2013 war in den den deutschen Medien noch kaum etwas von dem bevorstehenden Gedenkjahr zu verspüren.


Auf unserem Blog:

> 1914-18 – 23 Artikel

> Centenaire: 1914-1918 – Bibliographie und Sitographie

> Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche


Moderation: Felix Heidenreich

Veranstalter: IZKT der Universität Stuttgart, in Kooperation mit dem Institut français Stuttgart. Mit freundlicher Unterstützung der DVA-Stiftung.

Adam Hochschild,
Der Große Krieg
Der Untergang des Alten Europa im Ersten Weltkrieg
Aus dem Amerikanischen von Hainer Kober (Orig.: To End All Wars. A Story Of Loyalty And Rebellion, 1914-1918)
Stuttgart: > Klett-Cotta,

> Lesebericht: Adam Hochschild, Der Große Krieg
22. Januar 2014 von Heiner Wittmann

Interview mit Pierre Lemaître
> Wir sehen uns dort oben
Roman, aus dem Französischen von Antje Peter (Orig.: Au revoir là-haut)
Stuttgart: Klett-Cotta 2014
521 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98016-5
Erscheinungstermin 25.10.2014

Videos aus dem Internet für den Französisch-Unterricht

Der Abiturjahrgang 2014 in Baden-Württemberg musste sein Hör- und Hör-/Sehverstehen mit einer Klausur unter Beweis stellen. Dazu liegt ein „Eckpunktepapier“ zur Abiturprüfung vor.

Zum Thema > Videos aus dem Internet für den Französisch-Unterricht gibt es auf dem Landesbildungsserver Baden-Württemberg viele grundsätzliche Hinweise zum Finden, Speichern und Bearbeiten von Videos.

> Die Videos auf unserem Blog

Video mit Schulaufgaben: > Berlin, 14 juillet 2014. Interview avec S. E. M. Maurice Gourdault-Montagne

Oder > > Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche

Deutschland-Frankreich : Asymmetrie der Erinnerungskulturen

Genau zu dem Zeitpunkt, an dem wir hier die Akkus laden, die Linsen putzen, die Speicherkärtchen prüfen (früher musste ich Filme kaufen…) und den Koffer packen, das Stativ suchen, um am Freitag zum Hartmannswillerkopf zu reisen, um dort die Jugendlichen zu treffen, die am Workshop des DFJW/OFAJ teilnehmen und um dann am Sonntag bei der Zeremonie auf dem Hartmannnswillerkopf mit Präsident François Hollande und Bundespräsident Joachim Gauck dabei zu sein, schickt uns die Gesellschaft für Auswärtige Politik einen Hinweis auf einen gerade erschienenen Aufsatz > Asymmetrie der Erinnerungskulturen. Der Erste Weltkrieg in Frankreich und Deutschland von Élise Julien.


DGAPanalyse 13, 30. Juli 2014, 16 S.
> Asymmetrie der Erinnerungskulturen (PDF 388.68 kB)

Sie erklärt in ihrer Analyse, was Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Gedenken an den Ersten Weltkrieg in Frankreich und Deutschland ausmacht, indem sie die Geschichte des Krieges und seiner Rezeption im 20. Jahrhundert nachzeichnet. Dabei betrachtet sie auch die möglichen Auswirkungen der Gedenkjahre „Centenaire/100 Jahre Erster Weltkrieg“, die zumindest dazu beitragen können, die friedlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern zu feiern.- Élise Julien ist Dozentin an Sciences Po Lille und forscht am Institut de Recherches Historiques du Septentrion (CNRS/Université de Lille). Sie ist außerdem Mitglied im wissenschaftlichen Rat der „Mission interministérielle du Centenaire“, des wissenschaftlichen Rats des „Historial de la Grande Guerre“ (Péronne) und Herausgeberin des Projekts „1914–1918-online. International Encyclopedia of the First World War“ (Freie Universität Berlin).

Wir haben letztes Jahr auf diesem Blog beklagt, dass in Deutschland die Vorbereitungen zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkrieg relativ spät begonnen haben: > 1914 – 2014 : Centenaire de la première guerre mondiale.

Mittlerweile hat der französische Präsident das Centenaire-Jahr eröffnet: > Präsident Hollande eröffnet das Gedenkjahr 1914-2014, auf unserem Blog steht eine > Sitographie et bibliographie en ligne: Centenaire 1914-1918 und in Paris haben wir > Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche

> Gedenkstunde im Bundestag: 1914-1918: Alfred Grosser hat am 3. Juli 2014 im Bundestag gesprochen

Gerd Krumeich (Düsseldorf): Deutschland, Frankreich und der Erste Weltkrieg. Verantwortlichkeiten – Kriegserfahrung – Erinnerungskultur

Auf unserem Blog: | Gedenkstunde im Bundestag: 1914-1918: Alfred Grosser hat am 3. Juli 2014 im Bundestag gesprochen | Centenaire 14 – 18: Der Erste Weltkrieg im Unterricht | Le Centenaire 14-18: „Erinnern- Erzählen-Erfahren /Se souvenir- Raconter“ | Lesebericht: Jean Echenoz, 14 | Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche | Centenaire: 1914-1918 – Bibliographie und Sitographie |


Fr., 11. Juli 2014 19:30 – Veranstaltungsreihe: Frankreich-Schwerpunkt
Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1

Gerd Krumeich (Düsseldorf): Deutschland, Frankreich und der Erste Weltkrieg. Verantwortlichkeiten – Kriegserfahrung – Erinnerungskultur

Der Erste Weltkrieg wurde zu einem großen Teil auf französischem Boden ausgetragen. Die Marne-Schlacht 1914, Verdun 1916, die Offensiven von 1918, überall waren ganz überwiegend oder ausschließlich deutsche und französische Truppen beteiligt.

In dem Vortrag soll versucht werden, dem deutsch-französischen Kern des Ersten Weltkrieges näher zu kommen. Wie waren die Verantwortlichkeiten in der Juli-Krise von 1914 verteilt? Welche gemeinsamen Kriegserfahrungen machten Deutsche und Franzosen an der Marne und vor Verdun? Wie wurden diese 4 Jahre ungeheurer Verluste und Zerstörungen in beiden Nationen erinnert? Und welche Unterschiede gibt es zwischen den Erinnerungskulturen beider Länder, 100 Jahre nach diesem so einschneidenden Ereignis, welches der „Große Krieg“ auch für das Verhältnis zwischen Franzosen und Deutschen war?

Vortrag in deutscher Sprache.

Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/482920424641409024

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