Departement Marne. Neue Internetseite: Die Gedenkstätten des Ersten Weltkrieges

Châlons-en-Champagne, 4. Februar 2014. Ganz Frankreich denkt in diesem Jahr an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor genau 100 Jahren. Das Departement Marne, das von den Ereignissen besonders hart betroffen war, hat eine bemerkenswerte Website > www.lamarne14-18.com/fr online gestellt, die jetzt durch eine deutschsprachige Version www.lamarne14-18.com/de ergänzt worden ist.

Es lässt sich daher auch gut erkennen, wie in Frankreich heute mit dem Thema umgegangen wird. Die darin veröffentlichten Informationen helfen, den Ersten Weltkrieg in der Marne besser zu verstehen. Zudem wird der Leser dazu angeregt, die äußert zahlreichen Orte der Erinnerung, die noch heute im Departement zu finden sind, persönlich zu besuchen.

Die Internetseite bietet Informationen und Filme zu den bedeutendsten Gedenkstätten im Departement Marne. Die wichtigsten Daten des Ersten Weltkrieges sind auf einem „Zeitband“ dargestellt. Die Museen zum Thema werden beschrieben. Mehr als > 50 Soldatenfriedhöfe werden im Detail genannt.


Cimetière – Marfaux – P et M Marechaux

Die Internetseite ermöglicht es auch, nach der Grabstätte eines gefallenen Soldaten zu suchen. Ein wichtiges Anliegen der Seite ist es auch, den Leser zu einem persönlichen Besuch der Orte der Erinnerung zu bewegen. Es werden daher Fuß- und Radwanderungen zu den Gedenkstätten vorgeschlagen. Es ist selbst möglich per > Geocaching den Spuren der Geschichte zu folgen oder mit einem „Greeter“, einem ehrenamtlichen, passionierten Führer, das Kulturerbe der Marne zu entdecken. Auch komplette Angebote mit Unterkunft sind verzeichnet.


Fort de la Pompelle_Michel Jolyot (10)2012

Das östlich von Paris gelegene Departement der Marne hat den Ersten Weltkrieg in all seiner Brutalität erlebt. Zwei Schlachten, zu Beginn und zum Ende des Krieges wurden nach ihm benannt. Es finden sich hier 164.145 Militärgräber. Im Spätsommer 1914 wurde die deutsche Offensive an der Marne jäh gestoppt und die Ebene wurde zum Schauplatz der ersten Schlacht an der Marne. Der französische Sieg stellte jedoch nur eine kurze Atempause dar. Die Front verlagerte sich in den Norden des Departements. Danach stellte sich ein Waffengleichgewicht ein, und die kriegführenden Parteien standen einander in einem tragischen Stellungskrieg gegenüber. Nach einer Offensive der Deutschen starteten die Alliierten im Juli 1918 eine Gegenoffensive. Die zweite Schlacht an der Marne läutete den Beginn der Rückeroberung des Territoriums ein. Am 11. November wurde das Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet.


> Mémorial de Dormans – Didier Tatin

Das Gebiet der Marne, das auch heute noch die Narben des Ersten Weltkrieges aufweist, hat sich zu einem Ort der Erinnerung entwickelt. Reims, die Stadt, die ganz besonders unter dem Konflikt gelitten hatte, wurde zugleich zum Symbol der deutsch-französischen Aussöhnung und des Friedens zwischen den Völkern.

La Marne ist ein französisches Departement in der Champagne, östlich von Paris, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde. Das Gebiet ist mit 8.162 km² etwa dreimal so groß wie das Saarland und hat ungefähr 565.000 Einwohner. Hauptstadt des Departements ist Châlons-en-Champagne. Reims ist in Deutschland sehr bekannt. Die Marne besitzt sechs Baudenkmäler die zum Welterbe der UNESCO gehören: Kathedrale, Tau-Palast, Basilika Saint-Rémi, Museum der Abtei Saint-Rémi in Reims, Stiftskirche Notre-Dame-en-Vaux in Châlons-en-Champagne und die Basilika von L’Epine. Weitere touristische Anziehungspunkte sind die Champagnerkeller, der riesige Stausee Lac du Der-Chantecoq, der regionale Naturpark „Montagne de Reims“,… Das Departement Marne ist ungefähr 400 Kilometer von Köln, 450 Kilometer von Frankfurt und 490 Kilometer von Stuttgart entfernt.

> www.lamarne14-18.com/fr
> www.lamarne14-18.com/de – deutschsprachige Version

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/438703701268496385

Notre Dame wird 850 Jahre: Festlichkeiten und Events im Jubiläumsjahr 2013

Notre-Dame de Paris, geistliche Hochburg und meist besichtigtes historisches Gebäude Frankreichs, feiert im Jahr 2013 ihr 850-jähriges Jubiläum. Die Kathedrale, wohl eines der berühmtesten Gebäude weltweit, zieht jedes Jahr 14 Millionen Besucher an. Auf der Ile de la Cité unmittelbar am Seineufer gelegen und nur wenige Schritte von der früheren Palastkapelle Sainte-Chapelle und der ehemaligen Conciergerie entfernt, gehört die Kathedrale zu den Symbolen der französischen Hauptstadt und ist Bestandteil des nationalen und internationalen Kulturerbes. Mit zahlreichen Feierlichkeiten, Kulturevents, Zeremonien, Veranstaltungen und Großprojekten wird 3013 das Jubiläumsjahr begangen. Ein breites Programm, das die Möglichkeit bietet, die Kathedrale einmal anders zu entdecken.

> Notre Dame de Paris 2013.pdf – Ministère des Affaires étrangères
> Notre Dame de Paris 2013_de.pdf – Außenministerium

Ein gute Gelegenheit, mal einen Blick auf die Festplatte mit den vielen Fotos aus romanischen Kirchen in Frankreich zu werfen:

Videos auf diesem Blog

> Unsere Videos auf einen Blick – neueste zuerst – und > geordnet nach Häufigkeit der Aufrufe > Beiträge mit Ton Seit Januar 2009 zeichnet unsere Ein-Mann-Redaktion Interviews mit Video auf. Mittlerweile gibt es  160 Videos aus unserer Reihe „Nachgefragt…“: Noch nicht mitgezählt sind die Interviews für Klett-Cotta: > Nachgefragt…, die unsere Blog-Redaktion ebenfalls aufzeichnet. Premiere: Soirée littéraire (I) >

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Aus 2.346 Fotos zusammengesetzt:
Ein Panoramablick über ganz Paris

Das ist das größte Foto im Netz, schreibt Olivier Razemon heute in LE MONDE heute, 7. April 2010: Arnaud Frich und Martin Loyer haben 2.346 Fotos zusammengesetzt, die sie vom Nordturm der Kirche Saint-Sulpice am 8. September 2009 aufgenommen haben. Mit der Maus kann man sich durch Paris bewegen. Das ist eine Meisterleistung mit Hilfe der Computertechnik, aber das Ergebnis (26 Gigapixel) ist total beeindruckend. Probieren Sie das aus, man kann beinahe erkennen, ob der Tourist auf dem Turm von Notre-Dame eine Video- oder eine Digitalkamera in der Hand hält, wieviel Personen in der oberen Röhre des Centre Georges Pompidou gerade zu Saint-Sulpice gucken, -es gibt einen Full-Screen-Modus, es stehen ungefähr 100 Personen auf er obersten Etage des Eiffelturms.

> paris-26-gigapixels.com

Un week-end à Paris

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