Internationales Mémorial gegenüber dem Friedhof von Notre-Dame-de-Lorette in Ablain-Saint-Nazaire

François Hollande hat am 11. November 2014 Uhr das internationale Mémorial gegenüber dem Friedhof von Notre-Dame-de-Lorette in Ablain-Saint-Nazaire in der Nähe von Arras eingeweiht: > Mémorial 14-18 Notre-Dame-la-Lorette;

Le 8 novembre 2018, Macron rend hommage aux Poilus à Notre-Dame-de-Lorette:

Auf einem großen Metallring sind die Namen von 580.000 Soldaten eingraviert, die im Nord-Pas-de-Calais während des Ersten Weltkriegs gefallen sind. Es werden keine Unterschiede zwischen Siegern und Besiegten gemacht. Die Namen stehen in alphabetischer Reihenfolge, unterihnen 106.012 Namen aus Frankreich, 173.876 aus Deutschland, 241.214 aus dem Commonwealth. Die Ellipse aus Beton hat einen Umfang von 330 Metern.

Wir zitieren diese beiden Fotos ↑ ↓ aus der Direktübertragung:

> DIRECT. Regardez les cérémonies du 11-Novembre sur France 2

15 h 45:


> Interview du président de la République à « la Voix du Nord » le 11 novembre 2014:

Wir zitieren zwei Fragen an und zwei Antworten des Präsidenten:

„Avant la cérémonie à Lorette vous allez aussi inaugurer ce matin le site internet du « Grand mémorial »…

J’ai voulu que soit mis sur internet le parcours de tous les soldats français de la Première guerre. Chaque famille pourra enrichir ces informations de ses souvenirs personnels. C’est la première fois que chacun aura ainsi la possibilité de retrouver des traces, parfois connues, parfois inconnues, de leurs aînés. Moi-même, j’ai découvert sur quels champs de bataille étaient passés mes deux grands-pères, l’un sur le Chemin des Dames, l’autre à Verdun.“ …

„Vous appartenez à la première génération de dirigeants européens qui n’ont pas connu la guerre. Est-ce qu’il y a toujours le même lien entre vous et la même foi dans l’Europe que celle de vos aînés, de Gaulle et Adenauer, Mitterrand et Kohl ?

L’Europe fondée dans les années soixante s’est bâtie sur l’enjeu de la reconstruction économique mais surtout sur la volonté de faire de notre continent un espace de paix. Il s’agissait de dépasser la barbarie de la Seconde guerre mondiale en ouvrant une nouvelle ère de liberté et de prospérité. Mais en face il y avait alors l’autre Europe, celle qui était encore sous l’emprise soviétique, Avec l’effondrement du mur de Berlin dont nous célébrons aussi l’anniversaire, l’Europe a changé de taille et de contenu. Il s’est agi d’élargir et de réunifier des pays qui avaient été séparés pendant plus de cinquante ans.“


Deutschland-Frankreich : Asymmetrie der Erinnerungskulturen


> Centenaire de 14-18 : Hollande arrivé au rond-point des Champs-Elysées – Site de TF1


> Lancement du site « Mémoire des Hommes » suivi de la remise du prix des « Petits artistes de la mémoire »


REPORTAGE #11nov Remise du prix des „Petits artistes de la Mémoire“

Am 11. November2014, hat Präsident Hollande den Schülern der Schulee Saint-Genès à Bordeaux den nationalen Preiss „Petits artistes de la Mémoire“ verliehen. Sie gewannen einen Wettbewerb, bei dem Schüler der Klassende CM1 et de CM2 ayant pour objet sich für die Wahrung des gedächtnisses an die Kämpfer im Ersten Weltkriege eingesetzt haben:


Auf unseren Blogs:

Pierre Lemaître
> Wir sehen uns dort oben >>>>>>
Roman, aus dem Französischen von Antje Peter (Orig.: Au revoir là-haut)
1. Aufl. 2014, 521 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Stuttgart: Klett-Cotta 2014.
ISBN: 978-3-608-98016-5

> Lektüreempfehlung: Ein Jahrhundert später. Der Erste Weltkrieg und die deutsch-französische Aussöhnung (1914-2014)

> Jugendbegegnung mit dem OFAJ/DFWJ in Colmar: Wo kommt Ihr her, warum seid Ihr hier?

> Hartmannsweilerkopf: Staatspräsident Hollande und Bundespräsident Gauck gedenken der Opfer des Ersten Weltkriegs

> La cérémonie de commémoration franco-allemande du centenaire de la Grande Guerre – Monument National du Hartmannswillerkopf (Alsace)

> Jugendbegegnung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ anlässlich des Treffens der Staatschefs Deutschlands und Frankreichs vom 31. Juli bis 4. August 2014 in Colmar / Hartmannswillerkopf

ARTE, Abel Gance, J’accuse (1919)

Wir zitieren aus dem Newsletter von > Ingo Kolboom, des Präsidenten der > Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.:

„Heute Abend (Dienstag, 11.11.2014, ab 23.25 Uhr) können Sie auf ARTE ein Meisterwerk des französischen Stummfilms aus dem Jahr 1919 sehen. Es handelt sich um den Film „J’accuse” (“Ich klage an”) des Regisseurs Abel Gance (1889-1981). Gance schuf auf der Basis des Antikriegsromans „Le feu“ (1916, ‘Das Feuer’) von Henri Barbusse einen Klassiker des pazifistischen Films. Das zweiteilige Werk entstand 1918 noch auf den Schlachtfeldern von Saint-Mihiel bei Verdun und führt in eindrucksvollen Bildern die Agonie des Krieges vor Augen. Dank einer aufwendigen Restaurierung liegt dieser Film nun in einer kompletten Fassung vor, die mit Musik des Franzosen Philippe Schoeller unterlegt ist.

Infos zum Film:

> www.nzz.ch/feuilleton/fernsehen/sinnlosigkeit-des-krieges-1.18422208
> www.cndp.fr/pour-memoire/larmistice-du-11-novembre-1918/la-grande-guerre-sur-les-ecrans-de-cinema/jaccuse-dabel-gance/
> centenaire.org/fr/en-france/ile-de-france/paris/cine-concert-jaccuse-dabel-gance-1919

Lektüreempfehlung:
Ein Jahrhundert später. Der Erste Weltkrieg und die deutsch-französische Aussöhnung (1914-2014)

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Gerd Krumeich (Düsseldorf): Deutschland, Frankreich und der Erste Weltkrieg. Verantwortlichkeiten – Kriegserfahrung – Erinnerungskultur

Auf unserem Blog: | Gedenkstunde im Bundestag: 1914-1918: Alfred Grosser hat am 3. Juli 2014 im Bundestag gesprochen | Centenaire 14 – 18: Der Erste Weltkrieg im Unterricht | Le Centenaire 14-18: „Erinnern- Erzählen-Erfahren /Se souvenir- Raconter“ | Lesebericht: Jean Echenoz, 14 | Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche | Centenaire: 1914-1918 – Bibliographie und Sitographie |


Fr., 11. Juli 2014 19:30 – Veranstaltungsreihe: Frankreich-Schwerpunkt
Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1

Gerd Krumeich (Düsseldorf): Deutschland, Frankreich und der Erste Weltkrieg. Verantwortlichkeiten – Kriegserfahrung – Erinnerungskultur

Der Erste Weltkrieg wurde zu einem großen Teil auf französischem Boden ausgetragen. Die Marne-Schlacht 1914, Verdun 1916, die Offensiven von 1918, überall waren ganz überwiegend oder ausschließlich deutsche und französische Truppen beteiligt.

In dem Vortrag soll versucht werden, dem deutsch-französischen Kern des Ersten Weltkrieges näher zu kommen. Wie waren die Verantwortlichkeiten in der Juli-Krise von 1914 verteilt? Welche gemeinsamen Kriegserfahrungen machten Deutsche und Franzosen an der Marne und vor Verdun? Wie wurden diese 4 Jahre ungeheurer Verluste und Zerstörungen in beiden Nationen erinnert? Und welche Unterschiede gibt es zwischen den Erinnerungskulturen beider Länder, 100 Jahre nach diesem so einschneidenden Ereignis, welches der „Große Krieg“ auch für das Verhältnis zwischen Franzosen und Deutschen war?

Vortrag in deutscher Sprache.

Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/482920424641409024

10. Juni 1944: Gedenken in Oradour-sur-Glane (2013)

Wir zeigen den Beitrag vom 5. September 2013 nochmal hier ganz oben an und zeigen andere Filme, da einige der Filme, die ursprünglich zitiert haben, nicht mehr erreichbar sind.

Am 4. September 2013 sind Präsident François Hollande und Bundespräsident Joachim Gauck zusammen nach Oradour-sur-Glane (Haute-Vienne, 25 km nordwestlich von Limoges) gereist, um dort der 942 Opfer zu denken, die dort am 10 Juni 1944 von der 2. SS-Panzer-Division „Das Reich“ ermordet wurden. Es gab nur vier Überlebende im Dorf. Mit einem von Ihnen, Robert Hébras gedachten die beiden Präsidenten der vielen Toten in dieser Kirche.

FR3 hat die Gedenkveranstaltung aufgezeichnet:

> Déclaration de M. François Hollande, Président de la République, en hommage aux victimes du massacre d’Ouradour-sur-Glane en juin 1944, à Ouradour-sur-Glane le 4 septembre 2013 – Site : > Discours dans l’actualité


Das Centenaire 14-18, der 70. Jahrestag der Landung in der Normandie und heute das Erinnern an das entsetzliche Verbrechen in Oradour-sur Glane: 2 Kriege im 20. Jahrhundert und dann das Wunder der > Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich, die spätestens seit der Unterzeichnung des > Élyséevertrags, dessen 50. Jahrestag wir letztes Jahr auf diesem Blog mit 65 Beiträgen gefeiert haben, ist eine ständige wichtige Friedensbotschaft für die ganze Welt geworden. Viele Krisenregionen in der Welt beneiden uns um die deutsch-französische Freundschaft, die beide Staaten viel mehr in den Dienst der europäischen Sache stellen, als man täglich vermutet. Friede und Freiheit zusammen mit der Absicht und der Überzeugung, dass Geschichte als > eine gemeinsame Geschichte zu begreifen ist, gehören zu den wichtigsten Beweggründen der europäischen Einigung.


Die Probleme der Euro-Rettung und die mehr oder weniger normalen Friktionen im Alltagsbetrieb verdecken manchmal die Erinnerung an die Grundlagen der deutsch-französischen Freundschaft, die François Hollande in seienr Rede in Oradour-sur-Glane prägnant in einem Satz formulierte: „Aujourd’hui, votre visite confirme que l’amitié entre nos deux pays est un défi à l’histoire et un exemple pour le monde entier.“ Die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich nach drei Kriegen ist die Grundlage für den Frieden in Europa. Um diese gelungene Aussöhnung beneiden uns andere Länder: > La réconciliation franco-allemande après 1945: Joseph Rovan, Claude Bourdet, Ernst Weisenfeld, Afred Grosser

> Centre de la mémoire Oradour-sur-Glane
> Massacre d’Oradour-sur-Glane
> Oradour-sur-Glane – Wikipédia

Wir erinnern uns an die Begegnung von Konrad Adenauer und General de Gaulle am 14. September 1958 in Colombey-les-Deux-Eglises. Und an den Moment als Françopis Mitterrand Hand in Hand mit Helmut Kohl in Verdun stand. Gestern waren François Hollande et Joachim Gauck in Oradour-sur-Glane zusmammen mit einem Überlebenden dieses barabarischen Verbrechens in den Ruinen der Kirche von Oradour-sur-Glane, wo so viele Frauen und Kinder gestorben sind.

Fotos: > Déplacement à Oradour-su​r-Glane avec le président de la République fédérale d’Allemagne – Website des Elyséepalastes

Auf den Facebook-Account des Elysee-Palastes:

[fb-post href=“https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151870902035350&set=a.447130705349.239871.285829565349&type=1&theater“]

> Besuch in Oradour-sur-Glane – Website des Bundespräsidenten

Alle Schülerinnen und Schüler, die Französisch lernen, müssen sich den Film mit den Reden von François Hollande und Joachim Gauck ansehen. Präsident Hollande fand die richtigen Worte:

„“Vous êtes la dignité de l’Allemagne d’aujourd’hui, capable de regarder en face la barbarie nazie d’hier. Aujourd’hui, votre visite confirme que l’amitié entre nos deux pays est un défi à l’histoire et un exemple pour le monde entier. Et sa force s’illustre en cet instant même à Oradour-sur-Glane. C’est pourquoi votre présence, monsieur le président, est bien plus qu’un symbole, c’est une promesse de défendre les droits de l’homme chaque fois qu’ils sont violés près de chez nous ou loin d’ici.“

Europa ist unsere Zukunft:

„Si je regarde dans les yeux ceux qui portent l’empreinte de ce crime, je partage votre amertume par rapport au fait que des assassins n’ont pas eu à rendre de comptes ; votre amertume est la mienne, je l’emporte avec moi en Allemagne et je ne resterai pas muet. Aujourd’hui, l’Allemagne est un pays qui veut construire l’Europe, mais ne veut pas la dominer“

Auf Französisch:

Auf Deutsch:

> Die Rede von Bundespräsident Joachim Gauck in Oradour-sur-Glane

Bundespräsident Gauck sagte u.a.: „Wenn ich heute in die Augen derer blicke, die von diesem Verbrechen gezeichnet sind, kann ich hier in Oradour sagen: Ich teile Ihre Bitterkeit darüber, dass Mörder nicht zur Rechenschaft gezogen wurden, dass schwerste Verbrechen ungesühnt blieben. Sie ist meine Bitterkeit. Ich nehme sie mit nach Deutschland und ich werde in meinem Land davon sprechen und dabei nicht verstummen. Aber aus der ernsthaften Auseinandersetzung mit dieser bitteren Geschichte haben die Menschen in Deutschland die Kraft gewonnen, mein Heimatland zu einem guten Land zu machen. Es will „nicht über oder unter anderen Ländern“ stehen. Es will Europa bauen, aber nicht beherrschen. Und ich wünsche mir, dass Sie einen Teil meiner Freude darüber teilen oder sogar zu Ihrer Freude machen können, dass uns dieses Gute bis heute trägt und stärkt und zusammenführt.“
> Le dossier de presse complet au sujet du déplacement à Oradour-sur-Glane – Website des Elyseepalastes

> VIDEO. Oradour-sur-Glane : les raisons du massacre

France et Allemagne main dans la main à Oradour-sur-Glane – France-info
> Oradour-sur-Glane, village martyr de la barbarie nazie – Libération, 4. September 2013
Stanislas Kraland: > Oradour-sur-Glane : une commémoration dans l’ombre du massacre de Damas – Le Huffington Post

> Bilder machen Politik. Die deutsch-französische Erinnerungskultur braucht neue Symbole
01.09.2013 | von Claire Demesmay, Klemens Kober, DGAP-Analyse kompakt 6, 1. September 2013, 6 S.

1999 hatte Präsident Jacques Chirac das > Centre de la mémoire Oradour-sur-Glane eingeweiht:

Centenaire: 1914-1918 – Bibliographie und Sitographie

https://twitter.com/Mission1418/status/1041609600687063041 > Centenaire 1914-2014 > Ausstellungen > Documents > Bücher > Témoignages, Journaux, … > Museen, Städte, Gedenkstätten > 1914-1918 in den Medien > Artikel und Aufsätze > Tagungen, Kolloquien > Bibliographie Diese Seite ist aus der Vorbereitung für den Vortrag > Der Erste Weltkrieg und die französische Literatur, der im Mai 2014 in Berlin gehalten wurde. Seitdem wird diese

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Pierre-Yves le Borgn’ : Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?

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1963-2019

> Le traité de l`Élysée de 1963

> Der Élysée-Vertrag von 1963

> Le Traité d’Aix-la-Chapelle sur la coopération et l’intégration franco-allemandes (2019)

> Der deutsch-französische Kooperationsvertrag von Aachen (2019)

Deutsch-französischer Zukunftsdialog 2014

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