Französisch lernen

Der heute meistgelesene Beitrag auf unserem Blog > Apprendre le français: comment motiver les élèves ? Motivation im Französischunterricht – 5. Juli 2007

Wenn ich damals in der Schule Twitter und Facebook gehabt hätte! Ob ich schneller Französisch gelernt hätte? Oder wenn ich diesen Blog damals hätte im Internet lesen können? Damals war die Persönlichkeit unseres Französischlehrers entscheidend. Das Tafelbild, auf dem er z.B. die Daten der französischen Herrschaftsformen von der 1. Republik über die Restauration, das Zweite Kaiserreich bis zur V. Republik an die Tafel schrieb, habe ich heute noch vor Augen. Immer wieder Revolutionen, Staatsstreiche! Fünf Republiken, so viele Verfassungen! Dann lasen wir L’étranger von Camus und dann das Referat über Le mythe de Sisyphe in der Schule und ein anderes über > Sartre – beide mit Spätfolgen. Eine der Haupttätigkeiten im Unterricht waren die Aufgaben, selbständig Texte anzufertigen, französischsprachige Aufsätze zu verfassen. Mein letzte Klausur enthielt die Beschreibung eines Spaziergangs durch das Dörfchen Roussillon bis zu den ockerfarbenen Sandsteinfelsen über dem Tal. La Provence.

Und heute? Wird mit dem Internet mehr und besser Französisch gelernt? 29. November 2011: > Französischunterricht und das Web 2.0. Die Antwort ist wieder ganz einfach. Der Erfolg hängt nicht vom Internet ab, er hängt von den Lehrern ab, wie es ihnen gelingt, den Schülern die Vorteile des Internets zu vermitteln. Der Königsweg führt immer noch über die so wie früh mögliche Anleitung, eigene Texte zu verfassen, so bald wie möglich, Gelerntes anzuwenden. Das geht über kleine Rechercheaufgaben im Netz, bis zum klasseninternen Twitter140zeichenspiel, so viel wie möglich mit wenigen Worten zu sagen. Im Wettkampf Deutsch-Französisch, ach, da gewinnt die französische Seite ja immer.

Wenn wir uns das Klassenzimmer 2.0 angucken, fällt auf, dass der Lehrer schon ganz schön aufpassen muss, um alle Web 2.0-Aktivitäten seiner Schüler mitzubekommen. Natürlich muss schon darauf achten, wo der Stoff für Referate und Hausaufgaben herkommt. Aber jedes > Referatsthema berührt auch ein bisschen die Medienkunde. Richtig spannend wird es, wenn zu deutsch-französischen Themen (360 Artikel) die Berichterstattung in den Medien beiderseits des Rheins untersucht wird. Ganz neue Seh- und Hörverstehensübungen ergeben sich mit Videos: Was hat der Präsident in > Ouradour-sur-Glane gesagt? Verfassen Sie eine Meldung in 20 Zeilen. Oder fassen Sie das Interview mit > Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche: Welche Positionen vertritt Jean-Noël Jeanneney? Oder nur per Ton, was hat > Honoré de Balzac gesagt? Oder wie beruteilt > Alfred Grosser die deutsch-französischen Beziehungen und die Europapolitik?

Die Schülerinnen und Schüler bringen eine ungebändigte Freude und Interesse für das Internet mit (Später mache ich was mit > Medien.“) Ihre Schüler wäre wahrscheinlich heute sehr erstaunt, wenn Sie vorschlagen würden, >das Referat mit der Hand zu schreiben? Haben sie eine Austauschklasse in Frankreich? Haben Sie einen gemeinsamen Blog? Wie nutzen Ihre Schüler Twitter? Korrespondieren Sie mit ihren Corres? Kennen sie das Brigitte-Sauzet-Programme oder das Programm Voltaire des > DFJW?

Lesebericht: Guide pratique pour enseigner les classiques
Les fables de La Fontaine

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Lesebericht: Jean Echenoz, 14

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L’allocution de S.E. M. l’Ambassadeur Gourdault-Montagne à l’occasion de la remise du prix des lycéens allemands 2014


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Am Freitag, 14. März 2014, anlässlich der Verleihung des Prix des lycéens allemand auf der Leipziger Buchmesse hat der Botschafter der Französischen Republik in Deutschland, > S.E. M. Gourdault-Montagne sich in einer Ansprache an die Jurymitglieder gewandt und sich für das Engagement aller an diesem Wettbewerb beteiligten Schüler bedankt.

Der Jugendliteratur-Preis geht auf den französischen Prix Goncourt des lycéens zurück und ist eine Gemeinschafts-initiative des Institut français Deutschland und des Verlags Ernst Klett Sprachen. Er wird von den Kultusministerien der Länder, der Leipziger Buchmesse und dem Unternehmen EDF Deutschland unterstützt.

Éric Sanvoisin, Le parloir, hat den Prix des lycéens allemands 2014 gewonnen.

Der Frankreich-Blog war mit dabei:

> Prix des lycéens allemands – Leipzig 2014 -Lesung im Institut français de Leipzig
> Die Preisverleihung des Prix des lycéens 2014 auf der Leipziger Buchmesse (II)
> Die Preisverleihung des Prix des lycéens 2014 auf der Leipziger Buchmesse (I)
> Prix des lycéens allemands 2014 – Lesung im Institut français in Leipzig
> Prix des lycéens allemands 2014 – Les groupes de travail à l’Institut français
> Prix des lycéens allemands 2014 – Le jury
> Prix des lycéens allemands 2014 Débat à l’Institut français de Leipzig (II)
> Prix des lycéens allemands 2014 Débat à l’Institut français de Leipzig (I)

Jacques Le Goff, 1924-2014


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Im Alter von 90 Jahren ist Jacques Le Goff am 1. April 2014 in Paris gestorben. Er war einer der bekanntesten Historiker Europas und ein Spezialist für die Geschichte des europäischen Mittelalters. Er gehörte zu den Historikern, die sich auf die Annales-Schule beriefen, zu denen auch Lucien Febvre (1878-1956) und Marc Bloch (1886-1944) (> Apologie der Geschichtswissenschaft oder Der Beruf des Historikers) gehörten. > Zahlreiche Werke liegen auch in deutscher Übersetzung vor und weisen ihn als überragenden Kenner des Mittelalters und exzellenten Vertreter der »Nouvelle Histoire« aus.An der monumentalen Studie »Ludwig der Heilige« arbeitete Le Goff über 15 Jahre; es handelt sich zweifellos um die umfassendste und bedeutendste Biographie über den französischen König aus der Feder eines Historikers der Annales-Schule.


> Du lundi 7 au vendredi 11 avril, 20h – 20h30 – A voix nue „Jacques Le Goff“, rediffusion de la série d’entretiens réalisée par Emmanuel Laurentin en 2004


Er wächst in Toulon auf und entdeckt die Geschichte mit der Lektüre von Walter Scotts Ivanhoe. (1) Er besucht das Lycée Louis-le-Grand in Paris, dann studiert er Geschichte an der École Normale Supérieure. Es folgt ein Sudienjahr in Prag. 1950 besteht er die Agrégation. 1952/53 ist er an der École française de Rome, wird 1954 Assistent an der Universität Lille und bekommt 1958 einen Forschungsauftrag CNRS Centre national de la recherche scientifique. 1960 nahm Fernand Braudel ihn in die 6. Sektion der École Pratique des Hautes Études in Paris auf, wo Le Goff 1962 Professor wurde. 1o Jahre später wurde er Nachfolger Braudels als Leiter der Sektion bis zu seiner Emeritierung 1977. Ab 1967 war er im Herausgebergremium der > Zeitschrift Annales.


Jacques Le Goff über „La nouvelle histoire“: “ Cette histoire aussi, elle se veut mais non pas d’une façon brouillonne, d’une façon structurée, explicative, une histoire totale. Une histoire justement qui ne prenne pas seulement la surface des événements, qui ne prenne pas seulement les grands hommes et chez ces hommes leurs vies officielles, leurs vies extérieures, Mais qui prenne les sociétés et les hommes tout entiers, depuis leurs vies matérielles, la façon dont ils s’habillent, la façon dont ils mangent, la façon dont ils pensent. Et là encore comment, derrière leurs idées et leurs concepts, ils ont ces façons de penser presque automatiques, quotidiennes que l’on appelle des mentalités. Eh !bien, il faut dans cette intégration à l’explication du passé d’hommes, de groupes sociaux, de sociétés toutes entières, intégrer, je dirais presque au premier chef, l’imaginaire.“ in:

La „nouvelle histoire“ présentée par Jacques Le Goff Jalons -INA


Präsident Hollande würdigte das Leben und Werk von Jacques Le Goff: „„Als anerkannter Mittelalterexperte beschäftigte er sich mit den alltäglichsten Aspekten dieser Epoche. Er vermochte es, aus der Geschichte diese langen Bewegungen herauszulesen, die das Bewusstsein und die Vorstellungswelt prägen. Er war zudem ein Intellektueller, der sich in die Kontroversen seiner Zeit aktiv einbrachte, ein eiserner Verfechter der republikanischen Bildung, überzeugter Europäer und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit. Seiner Familie und seinen Freunden gilt mein aufrichtiges Beileid.“ – Website der Französischen Botschaft in Berlin

Bei Klett-Cotta sind z. Zt. von Jacques Le Goff vier Titel lieferbar:

Ludwig IX. (1214-1270), der erste und einzige heiliggesprochene König Frankreichs ist neben > Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen (1194-1250) die herausragende Herrschergestalt des 13. Jahrhunderts. Ludwig wird zur nationalen und mythischen Identifikationsfigur der Franzosen wie sein kaiserlicher Gegenspieler für die Deutschen. Jacques Le Goff, zeigt in seiner Biographie > Ludwig der Heilige den König als Heiligen, Kreuzfahrer und Friedensstifter und entfaltet das Bild seines Jahrhunderts. Le Goff erzählt die Herkunft des Königs, eine Geburt 1214, der frühe Tod des Vaters, die Bedeutung des Großvaters, die Regentschaft seiner Mutter, Blanka von Kastilien, die Heirat mit Margarete von Provence und der erste Kreuzzug (1248-1254). Der König gerät in Gefangenschaft und kommt durch die Zahlung eines Lösegeldes frei. Schließlich kehrt er nach dem Tod der Mutter in das damalige Frankreich zurück, regiert und reformiert sein Königreich und stirbt 1270 vor Tunis während eines zweiten, gescheiterten Kreuzzuges.

Jacques Le Goff, > Ludwig der Heilige
Aus dem Franz. von Grete Osterwald Leinen, Fadenheftung, 3 Lesebändchen, eingelassenes Titelschild, mit farb. Tafelteil, mehrere Stammtafeln und Karten, Schuber (Original: Saint Louis. Gallimard, Paris, 1996) – 1050 Seiten, ISBN: 978-3-608-91834-2.

Er erhielt zahlreiche Preise: 1987 den »Grand Prix National d‘histoire du ministère de la Culture«, 1991 die »médaille d´or du CNRS«, 1994 den Hegelpreis der Stadt Stuttgart, 1996 den »grand prix Gobert de l´Académie française«, 1997 den »grand prix d´histoire de la Ville de Paris«.

(1) Vgl. Philippe-Jean Catinchi, Historien médiéviste. Jacques Le Goff, LE MONDE, 3 avril 2014.

Leider bleiben die folgenden Links evtl. nicht längere zeit gültig:

> Jacques Le Goff – France-Culture

> Jacques Le Goff – France Inter

> Au fil des ondes : Jaques Le Goff

Hans-Jürgen Heinrichs > Zum Tod von Jacques Le Goff – Geschichte als Wissenschaft und als Erzählung – NZZ, 2. April 2014, 15:53

Nicolas Truong, > Jacques Le Goff, mort d’un « ogre historien » Le Monde 01.04.2014 à 11h55

Déclaration du président François Hollande avec Angela Merkel à l’occasion du sommet „Union européenne-Afrique“

Prix des lycéens allemands 2014, Besuch in Compiègne, Salon du Livre, das Interview mit Jean-Noël Jeanneney, die Didacta in Stuttgart, Le second tour des élections municipales, Regierungsumbildung in Frankreich! Dabei haben wir die Gipfelpolitik zwischen Deutschland und Frankreich beinahe ein bisschen aus den Augen verloren. Aber gestern haben sich Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Hollande in Brüssel beim Gipfel « Union Européenne-Afrique » getroffen: Vier Programmpunkte: 14h30 Session d’ouverture du Sommet UE-Afrique, 15h00 Première séance de travail : « la paix et la sécurité », 17h00 Deuxième séance de travail : « la prospérité » und um 19h00 Dîner de travail.

> Pressestatements von Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Präsidenten Hollande anlässlich des EU-Afrika-Gipfels – Website der Bundeskanzlerin:

Präsident Hollande: „Deutschland und Frankreich sind durch eine Freundschaft verbunden, die sich auch in ganz Europa ausprägt und die dazu führt, dass wir mehr als andere das ist ja auch unsere Verantwortung einen Beitrag zur gemeinsamen Sicherheitspolitik Europas leisten. Darüber hinaus wollen wir dafür Sorge tragen, dass diese Freundschaft auch bis auf den afrikanischen Kontinent trägt und sich dort entfaltet. … Die Frau Bundeskanzlerin und ich wollten dies ganz deutlich machen; denn heute ist ja praktisch fast die Hälfte der Welt hier in Brüssel vertreten Europa, Afrika. Deutschland und Frankreich sind hierbei geeint wie wir im Übrigen immer geeint waren. Wir haben vor einem Jahr ja den 50. Jahrestag des Élysée-Vertrages, also des Freundschaftsvertrages, gefeiert. Afrika war damals zwar nicht eingeladen, aber natürlich haben wir auch diese Veranstaltung mit der Botschaft von Frieden und einer Verbesserung der Bedingungen der menschlichen Existenz in der Welt verbunden.“

Bundeskanzlerin Merkel: „…wir haben uns entschlossen, heute dieses gemeinsame Statement zu dem EU-Afrika-Gipfel abzugeben, weil es eine große Verbundenheit zwischen Deutschland und Frankreich gibt, und zwar nicht nur, was die bilateralen Beziehungen anbelangt, sondern auch, was unser Engagement in der Welt anbelangt, und auch, weil es Parallelität unserer Ansätze bezüglich der Entwicklungspolitik und der Sicherheitspolitik gibt. Es zeigt auch, dass die Arbeit für eine Partnerschaft zwischen Afrika und der Europäischen Union neben den bilateralen Aktivitäten auch sehr stark von Europa selbst immer weiter geprägt wird, und Deutschland und Frankreich wollen hier ein Motor sein. …Wir haben dann bei der Diskussion im Europäischen Rat im Dezember 2013 den Schwerpunkt der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik als ein Thema gehabt. Damals das ist ja noch nicht viele Monate her gab es eine Diskussion über die Frage: Steht Frankreich eigentlich alleine, wenn es um zentrale Herausforderungen in Afrika geht? Damals war die chaotische Situation in Zentralafrika zu bewältigen, und wieder hatte Frankreich Verantwortung übernommen. Wir haben uns beide gemeinsam sehr dafür eingesetzt, dass aus dem französischen Engagement ein Engagement der Europäischen Union wird. Es ist jetzt nach vielen Bemühungen so weit, dass man sagen kann: Man kann eine solche Mission aufstellen. Deutschland wird sich hier auch mit strategischem Lufttransport beteiligen, aber genauso natürlich auch mit der klassischen Entwicklungshilfe, die in diesem Land von entscheidender Bedeutung ist. Ähnliches können wir über Somalia und andere Plätze sagen….“

> Dossier de presse Sommet UE Afrique – Website des ELysée-Palastes

> Mehr Engagement in Afrika – Website der Bundeskanzlerin

Wir hätten noch eine ganze Liste weiterer politischer Themen, zu denen Frankreich und Deutschland gemeinsam zugunsten Europas und viele anderer Regionen in der Welt auftreten könnten. Unser bester gemeinsamer Exportartikel ist die Aussöhnung mit dem ELyséevertrag – > http://www.france-blog.info/category/50-ans-traite-de-lelysee 64 Artikel auf diesem Blog – und dann die gemeinsame Politik zugunsten des Aufbau Europas.

Deutsch-französisches Wirtschaftsgespräch
Welche Zukunft hat die Automobilindustrie in Deutschland und Frankreich?


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Mittwoch, 2. April, 18.00 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart

Das Institut français unter der Leitung des Generalkonsuls Michel Charbonnier hatte die vorzügliche Idee, sich in einer neuen Veranstaltungsreihe wirtschaftlichen Fragen im Bereich der deutsch-französischen Beziehungen zuzuwenden. Ohne Zweifel ist die französische Autoindustrie in einer Krise, wenn auch die letzten Zahlen, so berichtete M. Rym Benyahia, Geschäftsführer der Firma FREEGLASS GmbH, Besserung andeuten. Unterschiede zwischen den Industrien unserer beider Länder beruhen nicht nur auf Kennzahlen, sondern auch auf unterschiedlichen Einschätzungen der Märkte, auf unterschiedlichen Marketing-Kulturen. Was von deutscher Seite bei den Franzosen kritisiert wird, hat Rym Benyahia sehr geschickt beantwortet und sehr diplomatisch aber deutlich zu erkennen gegeben, dass es auch in Deutschland Probleme gibt. Man ist sich in Frankreich bewusst, dass Modellreihen falsch geplant waren, dass man Baureihen zu früh abgebrochen hat, man sieht aber auch, dass der z. B. Golf zwar eine Erfolgsstory ist, man kennt aber auch die Klagen, dass seine letzten Editionen heute längst nicht mehr so wie früher sind, ganz abgesehen davon, dass er viel zu teuer geworden ist.

Diese Veranstaltung hat so perfekt gezeigt, dass die beiden Nachbarn beiderseits des Rheins sehr viel voneinander lernen können, besonders wenn sie sich darauf einlassen, ihr eigenes Land von der anderen Seite aus zu beobachten. > Prof. Dr. Henrick Uterwedde, stellv. Direktor des Deutsch-Französischen Instituts Ludwigsburg, hat die Diskussion in bewährter Form geleitet und geschickt die theoretischen und praktischen Erkenntnisse zugunsten des gemeinsamen Verständnisses miteinander verbunden. Mit dieser Veranstaltung ist das neue > Institut français in der Stadtmitte angekommen. Die erste Veranstaltung dieser Reihe war erst der Auftakt, wir freuen uns auf viele weitere spannende Veranstaltungen, mit denen die wirtschaftlichen Aspekte des francoallemand künftig noch eingehender analysiert werden:

Unser Fotalbum:

Bitte das Album erst mit einem Klick auf eines der folgenden Bilder öffnen, wenn diese Seite, also der Blog vollständig geladen ist, sonst öffnet sich das Fotoalbum nicht richtig auf schwarzem Grund. Rechts finden Sie dann einen Pfeil zum Weiterklicken. Gezeigt werden 15 Fotos:

Programmankündigung:

Das Institut français Stuttgart veranstaltet ab April 2014 eine neue Reihe von – französischen Wirtschaftsgesprächen . Die erste Debatte hat zum Thema: Welche
Zukunft hat die Automobilindustrie in Deutschland und in Frankreich? Im fünften Jahr

in Folge wird die Produktion der deutschen Automobilbranche voraussichtlich weiter steigen. Die französische Produktion wird dagegen auf einem Niveau bleiben, das weit entfernt ist von einstigen Rekorden. Sollte Frankreich seinen in verschiedenen Branchen so erfolgreichen Weg weiterverfolgen, um als Industrieland weiterzubestehen? Sollte Frankreich sich von seinem Nachbarn inspirieren lassen? Die Referenten werden genau diese Fragen aufgreifen und somit sowohl Einblicke in die Praxis als auch wissenschaftlich geprägte Beiträge zu dieser heiklen Debatte liefern.


Mit:
– Prof. Pierre Grou, Wirtschaftsexperte und Professor für Wirtschaftswissenschaften an
der Université de Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines
– M. Rym Benyahia, Geschäftsführer der Firma FREEGLASS GmbH
Moderation: Prof. Dr. Henrick Uterwedde, stellv. Direktor des Deutsch-Französischen
Instituts
Ludwigsburg

Les relations franco-allemandes
Entretien avec Christian Lequesne au CERI de l’Institut d’Études politiques de Paris


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Lundi, 24 mars 2014, notre blog était invite à l’Institut des Sciences Politiques (SciencesPo) à Paris. Christian Lequesne nous a reçu et il a répondu > à nos questions sur les relations franco-allemandes. Nous avons parlé des visions de l’Europe plus ou moins présents chez nos dirgigeants, nous avons parlé de l’Euro. Lequesne a mentionné le besoin de réforme du rapport entre le gouvernement et le Parlement, en effet, il pense que l’exécutif est trop fort en France. Nous avons aussi parlé des réformes en France et comment l’Allemagne inspire ou pourrait inspirer la France. (La traduction de cet article suivra.)

Christian Lequesne est diplômé de Sciences Po Strasbourg et du Collège d’Europe à Bruges.À Sciences Po de Paris, il a obtenu un doctorat en science politique et l’habilitation à diriger les recherches, sous la direction du > Professeur Alfred Grosser. Il est entré au CERI – Centre d’études et de recherches internationales – en octobre 1988, dont il était le directeur de janvier 2009 jusqu’en janvier 2014.

Au > CERI Centre d’études et de recherches internationales, il y a cinq axes thématiques – capitalismes et mondialisation – sécurité et risques – espace international – trajectoires du politique – identités et politique

Christian Lequesne est aussi Co-rédacteur en chef de European Review of International Studies et membre du comité de rédaction de Journal of European Integration et de Perspectives (Prague). Il est chroniqueur régulier au quotidien Ouest France sur la politique européenne. Il est président du groupe de veille France-Allemagne de> l’Institut Montaigne, membre du conseil scientifique de la Fondation Robert Schuman, de l’Institut für Europäische Politik de Berlin.

Ses recherches portent avant tout sur les Acteurs et outils de la politique extérieure au sein de l’Union européenne et la Politique européenne et étrangère de la France. Vous enseignez ici à Sciences Po et à l’université LUISS de Rome. Lequesne dirige un groupe de recherche > Sociologie de la politique étrangère.

Yves Doutriaux, Christian Lequesne, Les institutions de l’Union européenne après la crise de l’euro (9ème édition), Paris: La Documentation française 2013. > Compte-rendu

Les derniers livres de Christian Lequesne:

– La politique étrangère de Jacques Chirac (avec Maurice Vaïsse dir.), Paris, Editions Riveneuve, 2013.

– The Member states of the European Union (avec S. Bulmer ed.), Oxford, Oxford University Press, The new European series, 2013.

> Les publications de Christian Lequesne *.pdf – le site du CERI

Nous avons posé les questions suivantes à Christian Lequesne:

L’an dernier nous avons fêté le 50e anniversaire de la signature du Traité de l’Élysée, heure de bilan mais aussi des promesses. Et, des deux côtés du Rhin, on continue à se rassurer, à l’occasion de chaque sommet, comme en février dernier, de vouloir coopérer de plus en plus étroitement ensemble.

Or, François Hollande, au cours de > sa conférence de presse le 14 janvier 2014, a essayé à donner de nouvelles impulsions à la coopération franco-allemande. (1) En a-t-elle besoin ? Comment jugez-vous, globalement, l’état actuel des relations franco-allemandes ?

En janvier 2013, dans votre article > Pourquoi faut-il regarder l’Allemagne LE MONDE, 21.1.2013, vous évoquez les débats en France autour du modèle allemand. La concentration sur l’économie du voisin allemand, dont l’appréciation diverge selon les camps politiques, fait qu’on perd de vue d’autres atouts allemands, n’est-ce pas ?

Ce n’est donc pas la performance actuelle de l’économie allemande, mais le consensus dans la « relation capital-travail » qui crée de vrais avantages pour l’Allemagne. Or c’est un sujet trop vaste, trop compliqué pour une harmonisation. Que faire ? Etudier, expliquer patiemment les différences comme je l’ai/ nous l’avons appris aux cours d’Alfred Grosser ?

En France, on peut observer que les choses évoluent, le patronat et les syndicats modifient-ils leurs relations ?
Vous soulignez, qu’il faut regarder l’Allemagne, elle « est porteuse de modernité politique » et vous constatez qu’elle est « une démocratie libérale moderne au cœur de l’Europe », ces avis sont-ils reconnus aujourd’hui en France ?

Trois jours plus tard le 16 janvier 2013, dans Ouest France, vous revenez à la comparaison entre la France et l’Allemagne. Cette fois-ci, vous évoquez la formation des élites, vous notez des différences par rapport à la France, où on a l’habitude de donner une chance aux meilleurs… nous sommes ici à Sciences-Po, est-ce que cette maison s’est transformé au cours des dernières années ?

Quels sont les grands chantiers actuels de la coopération franco-allemande ? L’harmonisation de la fiscalité des données sociales… ?

Nouvel éditorial dans Ouest-France, le 15 février 2012, > Pourquoi l’Allemagne inspire la France, vous citez des sondages qui permettent à croire que les Français perçoivent la relation avec l’Allemagne de plus en plus comme un partenariat. Malgré cela, pourquoi le gouvernement français a un certain mal de réformer le marché du travail ? On ne peut pas simplement importer « le modèle allemand », les réformes du marché du travail en France ?

Pourquoi les médias nous disent si peu de la coopération de tous les jours entre nos gouvernements entre nos hommes politiques, entre nos fonctionnaires sur tous les niveaux ?

Le 29 décembre 2013, LE MONDE a publié votre article > « Le couple franco-allemand reste le moteur de l’Europe ». Or, ils en découlent un certain nombre de responsabilités aussi sur le plan de l’euro, quelles devraient être les prochaines étapes pour la réussite de l’euro ?

Pas seulement de la part de l’Allemagne ; l’euro étant une entreprise commune européenne ?

Sur votre page du CERI on trouve un article > Le PS, l’Allemagne et l’Europe.(5/2013) Vous y réfutez l’avis que François Hollande aurait du mal, selon un commentateur britannique, à imposer ses réformes, bien que le Parti socialiste aie la majorité. Quel est la position du P.S. par rapport à l’Europe ? Elle connaît des courants divergents ?

En juin 2013 vous constatez dans un article > La solidarité européenne existe, une constatation que les médias ne répètent pas très souvent ou qu’ils feignent ignorer… ?

Comment l’Europe devrait-elle lutter contre les courants populistes qui prônent la fin de l’euro ?

Solidarité et citoyenneté vont ensemble. Nous touchons déjà à cette citoyenneté européenne ?

Les jeunes comprennent-ils aujourd’hui l’enjeu principal de l’Europe qui est la paix ?

Pourquoi les élèves en Allemagne devraient-ils, en plus grand nombre, apprendre le français ? Ce qui vaut d’ailleurs aussi pour les élèves français en ce qui concerne l’allemand ?
______________________________
(1) F. Hollande 14, janvier 2014 : « Je fais trois propositions.
Une initiative pour une convergence économique et sociale entre la France et l’Allemagne. De ce point de vue, la décision allemande, dans le cadre de la grande coalition, d’instaurer un salaire minimum, est un premier pas. Mais nous devons aussi, nous – c’est le sens du pacte de responsabilité dont je parlais – harmoniser les règles fiscales, notamment pour les entreprises, entre la France et l’Allemagne.
Deuxième initiative : nous coordonner pour la transition énergétique. Ça, c’est un grand enjeu pour l’Europe. Mais nous devons, France et Allemagne, montrer l’exemple. Dans le développement des énergies renouvelables, l’Allemagne a pris de l’avance. Dans le stockage et les réseaux d’énergie, là, nous pouvons aussi montrer que nous sommes en avant-garde. Et surtout, dans la constitution de filières industrielles communes pour la transition énergétique. Nous sommes très fiers du résultat d’AIRBUS, exceptionnel, grande entreprise franco-allemande, mais pas simplement franco-allemande, européenne. L’idée, c’est de faire une grande entreprise franco-allemande pour la transition énergétique. Une belle alliance.
Enfin, la dernière initiative pourra surprendre. Je souhaite qu’il y ait un couple franco-allemand qui puisse agir pour l’Europe de la défense. «

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