Le séjour des lauréats du concours scolaire, organisé dans le cadre du centenaire de la Première Guerre mondial

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Daniel Vernet und sein pessimistischer Blick auf die deutsch-französische Zusammenarbeit

Auf der Website Internationale Politik und Gesellschaft ist am 22.12.2014 ein Artikel von Daniel Vernet, Paris, erschienen. Vernet ist ehemaliger Chefredakteur von Le Monde. Er war Korrespondent in Bonn, Moskau und London. Er ist Gründer der internationalen Politik-Website > Boulevard Extérieur:

Daniel Vernet: > Le Lack ist ab. Warum die deutsch-französische Zusammenarbeit nicht mehr das ist, was sie einmal war.

In seinem letzten Newsletter der > Sächsisch-Bretonische Gesellschaft e.V. kommentiert Prof. Dr. Ingo Kolboom Daniel Vernets Beitrag wie folgt:

„Daniel Vernet hat nicht Unrecht, wenn er schreibt: “Die deutsch-französische Zusammenarbeit basierte von Anfang an auf drei Säulen: auf dem gemeinsamen grundlegenden Interesse an der europäischen Integration, auf der Unterschiedlichkeit der Situationen und deren Einschätzung und auf einer bestimmten Rollenverteilung.” Doch er vergisst in dieser Aufzählung eine vierte Säule: das ist Zustimmung der Bevölkerungen, ohne welche die Annäherung, Aussöhnung und politische Zusammenarbeit nicht zustande gekommen wären.

Die Vernetzung unserer Zivilgesellschaften, der Wille der ganz “normalen Menschen”, diese Zusammenarbeit mit zu tragen, unsere eigene tägliche Zustimmung waren und sind der Boden dieser Zusammenarbeit.

Daniel Vernet hat nicht Unrecht, wenn er schreibt: “Die deutsch-französische Zusammenarbeit gehört zu den Pflichtübungen jeder Regierung in Berlin und Paris. Unter den gegenwärtigen Bedingungen kann es jedoch nur um die Erhaltung des Status quo gehen. Begeisterung erzeugt man damit nicht.”

Doch selten erzeugt Politik Begeisterung. Darauf können wir uns nicht verlassen. Für die Begeisterung, das heißt in diesem Fall für die Beseelung unser grenzenüberschreitenden Verständigung sind WIR selbst zuständig. Daher hat selbst eine so kleine, in den Augen der “Politik” so unwichtige Vereinigung wie unsere > Sächsisch-Bretonische Gesellschaft e.V. eine täglich neu zu bestimmende Wichtigkeit; wir sind Teil eines großen Menschen-Netzwerkes, das auch die Aufgabe hat, die “Politik” mit kritischer Stimme zu begleiten. Daher ist eine Analyse wie die von Daniel Vernet so wichtig! Und wenn Sie meinen, seine Analyse sei zu pessimistisch, dann tragen Sie selbst mit dazu bei, dass er in Zukunft dazu weniger Grund haben wird. Das gilt nicht nur für unsere deutsch-französische Zusammenarbeit, sondern auch für unsere eigenen Gesellschaften, für deren Mit-Menschlichkeit wir alle mit verantwortlich sind – und dies nicht nur zur Weihnachtszeit! Bref, es gibt viel zu tun!“ So weit Ingo Kolboom.

Nach wie vor gilt, die Politik und die Politiker können gerade im deutsch-frannzösischen Verhältnis viel vom Engagement der Zivilgesellschaft (= Städtepartnerschaften, bilinguale Studiengänge, gemeinsame Institutionen wie das OFAJ/DFJW, Oder wissenschaftliche institute wie das > DFI, >CIRAC, >deutsch-französischer Tag, oder die > Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. etc.) lernen.

Und wenn dann noch die Medien beiderseits des Rheins nicht nur auf die Probleme und Schwierigkeiten im deutsch-französischen Dialog konzentrieren würden, sondern auch bereit wären, positive Entwicklungen beim Freund jenseits des Rheins zu beobachten und darüber zu schrieben, dann würden auch endlich die Politiker einen anderen Blick auf das deutsch-französische Verhältnis bekommen.

Welches Medium hat in Deutschland über den > CNNum – Concertation nationale sur le numérique oder über den Bericht zur Wirtschaft in Deutschland und Frankreich vvon Fracne-Stratégie berichtet? > France Stratégie, le Commissariat général à la stratégie et à la prospective : Cahier des indicateurs – France-Allemagne : Performances comparées Die Rede von Präsident François Hollande bei der Einweihung des Museums der Immigration: >François Hollande: “L’histoire de l’immigration en France est notre histoire à tous” kam bei uns auch nicht so recht an. Und die >gemeinsame Gundsteinlegung für das Deutsch-französische Historial auf dem Hartmannswillerkopf ist bei auf dieser Setie des Rheins auch nicht so recht angekommen. Und in den deutschen Medien war auch nichts vom Bericht Jules Ferry 3.0 zu lesen, obwohl wir in unseren Schulen eigentlich die gleichen Probleme haben.

In diesem Sinne wünscht der Ihnen > www.france-blog.info ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr 2015.

Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer zieht eine positive Bilanz ihrer Amtszeit als deutsch-französische Kulturbevollmächtigte

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Der Claim > „Großes entsteht im Kleinen“ unter dem Wort-Logo Saarland auf der Pressemitteilung der Staatskanzlei hat seine volle Berechtigung. Am Dienstag 16.12.2014 war der Frankreich-Blog in der Staatskanzlei in Saarbrücken. Dort hat Minsterpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer die Bilanz ihrer dreieinhalbjährigen Tätigkeit als deutsch-französische Kulturbevollmächtigte vorgestellt. Die Pressemitteilung ist überschrieben „Neue gemeinsame Wege in der beruflichen Bildung. Deutsch-Französisches Bildungsangebot – einzigartig in Europa“.

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat auf ihrer letzten Sitzung am 11. Dezember bekanntgegeben, dass der den Hamburger Erste Bürgermeister Olaf Scholz das Amt weiterführen werde. Die Minsterpräsidentin gab zu erkennen, dass das Amt des > Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit gerade im Saarland in guten Händen sei. Aber sie habe mittlerweile schon ein Übergabegespräch mit Bürgermeister Scholz geführt. Sie wies daraufhin, dass es in Hamburg erstaunlich viele Verbindungen zu Frankreich gebe, die man nun entdecken werde. Im übrigen hat sie ihren Nachfolger beruhigt, es werde bei Kontakten mit den Franzosen immer Dolmetscher geben.


> Parlez-vous français? Scholz jetzt Frankreich-Beauftragter – Hamburger Abendblatt 5.12.2014


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Hand in Hand. Aktuelle Betrachtung der beruflichen Bildung aus deutsch-französischer Perspektive Hrsg. vom Büro II der Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit.

Schwerpunkt der Amtszeit von Annegret Kramp-Karrenbauerr war der Bereich der beruflichen Bildung. Als ihren wichtigsten Erfolg bewertete sie, dass es erstmals gelungen ist, gemeinsame deutsch-französische Ausbildungszweige einzurichten. „Nach der Deutsch-Französischen Hochschule, dem Abibac und den zweisprachigen Kitas haben wir jetzt mit gemeinsamen lycées professionels und Berufsschulen einen weiteren wichtigen Schritt getan. Langfristig soll auch hier – ähnlich dem Vorbild der Abibac-Schulen – ein engmaschiges Netz an Partnerschulen entstehen. Wir bieten damit jungen Deutschen und jungen Franzosen die Chance, während ihrer gesamten Bildungsbiografie auf grenzüberschreitende Angebote und Austausche zurückzugreifen. Dies ist sinnvoll, um junge Menschen in Deutschland und Frankreich noch besser auf die Anforderungen des europäischen Arbeitsmarktes vorzubereiten. Nur Hand-in-Hand und gemeinsam entschlossen können wir der Jugendarbeitslosigkeit in Europa wirksam begegnen,“ betonte die Bevollmächtigte.

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Neue Wege in der grenzüberschreitenden beruflichen Bildung: Ein Meilenstein war die Errichtung deutsch-französischer Ausbildungszweige in Kooperation des lycée professionel Latresne/Bordeaux mit der Berufsschule Offenbach/Main im Bereich der Flugzeugwartung. Auch für die Automobilbranche wird es am lycée professionel Marly/Metz sowie dem Berufsbildungszentrum St. Ingbert künftig länderübergreifende Ausbildungsgänge geben. In der Oberrheinregion und zwischen dem Saarland und Lothringen konnten zudem Verwaltungsvereinbarungen zur grenzüberschreitenden Berufsausbildung geschlossen werden, die es jungen Menschen fortan ermöglichen, ihre komplette praktische Ausbildungsphase im Nachbarland zu absolvieren.

Fortschritte in der allgemeinen Bildung: Unter Einbeziehung aller Bundesländer und französischer Akademien konnten erstmals bilinguale Kindertageseinrichtungen in Deutschland und Écoles Maternelle in Frankreich mit gemeinsamen Qualitätsstandards in einem deutsch-französischen Netzwerk vereint werden. Bereits im ersten Jahr umfasst der Verbund 109 Einrichtungen in Deutschland und Frankreich. Unter allen Bundesländern nimmt mit 27 teilnehmenden Einrichtungen das Saarland den Spitzenplatz ein. Auch bei den Zahlen der Französischlerner an allgemeinbildenden Schulen liegt das Saarland mit Abstand vorne: Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 18,48 % lernen im Saarland 58,28 % aller Schüler Französisch. „Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass bilinguale Bildung im Saarland durch alle Altersklassen hindurch erfolgreich gefördert wird und die Rahmenbedingungen stimmen. Dies ist eine gute Basis für die Frankreichstrategie der Landesregierung“, so Annegret Kramp-Karrenbauer.

50 Jahre Elysée-Vertrag und 100 Jahre Erster Weltkrieg: Die Bevollmächtigte unterstützte die Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens des Elysée-Vertrages mit einem kulturellen Beitrag in Form einer Aufführung der Künstlergruppe DIE REDNER rund um die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend vom 9. September 1962 in Ludwigsburg:


> Staatsakt in Ludwigsburg anlässlich des 50. Jahrestages der Rede General de Gaulles an die deutsche Jugend:
Präsident Hollande begrüßt die Ministerpräsidentin Kram Karrenbauer. Rechts: > Botschafter Maurice Gourdault-Montagne

Von besonderer Bedeutung waren im letzten Jahr der Amtszeit der Bevollmächtigten auch die Gedenkveranstaltungen anlässlich des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Neben der Förderung zivilgesellschaftlicher Initiativen begleitete die saarländische Ministerpräsidentin Bundespräsident Joachim Gauck bei der gemeinsamen Gedenkveranstaltung mit dem französischen Präsidenten François Hollande am Hartmannsweilerkopf im Elsass:

> La cérémonie de commémoration franco-allemande du centenaire de la Grande Guerre – Monument National du Hartmannswillerkopf (Alsace)

Deutsch-Französische Zusammenarbeit – dauerhafte Aufgabe für heute und morgen Die Bevollmächtigte zog aus ihrer Amtszeit ein positives Fazit: „Die Zusammenarbeit mit unseren französischen Partnern war in allen Bereichen eng, vertrauensvoll und freundschaftlich. Schritt für Schritt ist es gelungen, die traditionell unterschiedlichen Bildungswege in Deutschland und Frankreich zusammenzubringen und zu verzahnen. Das nunmehr bestehende deutsch-französische Bildungsangebot ist damit einzigartig in Europa und in der Welt.“

Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur
Ein Interview mit Nicolas Offenstadt:
„Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…“

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Un entretien avec Alfred Grosser

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Internationales Mémorial gegenüber dem Friedhof von Notre-Dame-de-Lorette in Ablain-Saint-Nazaire

François Hollande hat am 11. November 2014 Uhr das internationale Mémorial gegenüber dem Friedhof von Notre-Dame-de-Lorette in Ablain-Saint-Nazaire in der Nähe von Arras eingeweiht: > Mémorial 14-18 Notre-Dame-la-Lorette;

Le 8 novembre 2018, Macron rend hommage aux Poilus à Notre-Dame-de-Lorette:

Auf einem großen Metallring sind die Namen von 580.000 Soldaten eingraviert, die im Nord-Pas-de-Calais während des Ersten Weltkriegs gefallen sind. Es werden keine Unterschiede zwischen Siegern und Besiegten gemacht. Die Namen stehen in alphabetischer Reihenfolge, unterihnen 106.012 Namen aus Frankreich, 173.876 aus Deutschland, 241.214 aus dem Commonwealth. Die Ellipse aus Beton hat einen Umfang von 330 Metern.

Wir zitieren diese beiden Fotos ↑ ↓ aus der Direktübertragung:

> DIRECT. Regardez les cérémonies du 11-Novembre sur France 2

15 h 45:


> Interview du président de la République à « la Voix du Nord » le 11 novembre 2014:

Wir zitieren zwei Fragen an und zwei Antworten des Präsidenten:

„Avant la cérémonie à Lorette vous allez aussi inaugurer ce matin le site internet du « Grand mémorial »…

J’ai voulu que soit mis sur internet le parcours de tous les soldats français de la Première guerre. Chaque famille pourra enrichir ces informations de ses souvenirs personnels. C’est la première fois que chacun aura ainsi la possibilité de retrouver des traces, parfois connues, parfois inconnues, de leurs aînés. Moi-même, j’ai découvert sur quels champs de bataille étaient passés mes deux grands-pères, l’un sur le Chemin des Dames, l’autre à Verdun.“ …

„Vous appartenez à la première génération de dirigeants européens qui n’ont pas connu la guerre. Est-ce qu’il y a toujours le même lien entre vous et la même foi dans l’Europe que celle de vos aînés, de Gaulle et Adenauer, Mitterrand et Kohl ?

L’Europe fondée dans les années soixante s’est bâtie sur l’enjeu de la reconstruction économique mais surtout sur la volonté de faire de notre continent un espace de paix. Il s’agissait de dépasser la barbarie de la Seconde guerre mondiale en ouvrant une nouvelle ère de liberté et de prospérité. Mais en face il y avait alors l’autre Europe, celle qui était encore sous l’emprise soviétique, Avec l’effondrement du mur de Berlin dont nous célébrons aussi l’anniversaire, l’Europe a changé de taille et de contenu. Il s’est agi d’élargir et de réunifier des pays qui avaient été séparés pendant plus de cinquante ans.“


Deutschland-Frankreich : Asymmetrie der Erinnerungskulturen


> Centenaire de 14-18 : Hollande arrivé au rond-point des Champs-Elysées – Site de TF1


> Lancement du site « Mémoire des Hommes » suivi de la remise du prix des « Petits artistes de la mémoire »


REPORTAGE #11nov Remise du prix des „Petits artistes de la Mémoire“

Am 11. November2014, hat Präsident Hollande den Schülern der Schulee Saint-Genès à Bordeaux den nationalen Preiss „Petits artistes de la Mémoire“ verliehen. Sie gewannen einen Wettbewerb, bei dem Schüler der Klassende CM1 et de CM2 ayant pour objet sich für die Wahrung des gedächtnisses an die Kämpfer im Ersten Weltkriege eingesetzt haben:


Auf unseren Blogs:

Pierre Lemaître
> Wir sehen uns dort oben >>>>>>
Roman, aus dem Französischen von Antje Peter (Orig.: Au revoir là-haut)
1. Aufl. 2014, 521 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Stuttgart: Klett-Cotta 2014.
ISBN: 978-3-608-98016-5

> Lektüreempfehlung: Ein Jahrhundert später. Der Erste Weltkrieg und die deutsch-französische Aussöhnung (1914-2014)

> Jugendbegegnung mit dem OFAJ/DFWJ in Colmar: Wo kommt Ihr her, warum seid Ihr hier?

> Hartmannsweilerkopf: Staatspräsident Hollande und Bundespräsident Gauck gedenken der Opfer des Ersten Weltkriegs

> La cérémonie de commémoration franco-allemande du centenaire de la Grande Guerre – Monument National du Hartmannswillerkopf (Alsace)

> Jugendbegegnung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ anlässlich des Treffens der Staatschefs Deutschlands und Frankreichs vom 31. Juli bis 4. August 2014 in Colmar / Hartmannswillerkopf

Les rencontres des jeunes français et allemands

Manchmal genügt es, ein Tweet zu zitieren, und damit ist fast alles gesagt:

Sur notre blog:

> Jugendbegegnung mit dem OFAJ/DFWJ in Colmar: Wo kommt Ihr her, warum seid Ihr hier?

> Jugendbegegnung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ anlässlich des Treffens der Staatschefs Deutschlands und Frankreichs vom 31. Juli bis 4. August 2014 in Colmar / Hartmannswillerkopf

> Viele Beitrtäge über das OFAJ auf unserem Blog

Lektüreempfehlung:
Ein Jahrhundert später. Der Erste Weltkrieg und die deutsch-französische Aussöhnung (1914-2014)

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