Archiv für die Kategorie 'Numérieque/Digitale Welt'

Une agence franco-allemande du numérique

Donnerstag, 29. Dezember 2016

french german 

<<<<<<< Termine 2017: Haben Sie eine > Ergänzung für 2017?


Texte schreiben oder Buchstaben suchen?
Schreibschrift, Blockschrift oder Touchscreen?

Donnerstag, 19. November 2015

Ergänzung:


Ergänzung:

merkur-798

in unserem >Lesebericht zum MERKUR 798 November 2015 hieß es über den Beitrag von Kathrin Passig und ALeks Scholz: „Schlamm und Brei und Bits. Warum es die Digitalisierung nicht gibt“ (S.7 5-86) : „Kathrin Passig und Aleks Scholz beschäftigen sich mit dem Begriff »Digitalisierung«: „Seit ein paar Jahren wird die Welt digital.“ (S.75) Da wird es endlich mal Zeit, sich über diesen Begriff zu unterhalten, also zwischen „digital“ und „analog“ zu unterscheiden. eine solche Schwarzweiß-Malerei gibt es gar nicht: „Unsere Umgebung ist weder digital noch analog“. (S. 80)“


> „Lernen mit digitalen Medien“ – LernLab Schule der Bertelsmann Stiftung **** – 6.11.2015

Aus gegebenem Anlass holen wir den folgenden Artikel „Texte schreiben oder Buchstaben suchen? Schreibschrift, Blockschrift oder Touchscreen?“ vom 20. April 2015 nach ganz oben:

Es gibt keine „Digitale Bildung“, es gibt lediglich digitale Hilfsmittel, Programme oder Datenbanken, die Bildung unterstützen:


<<<< Muss man sich wirklich auf den Begriff Digitale Bildung einlassen? > Digitale Bildung

Eine Definition der „Digitalen Bildung“, die für die Didaktik nützlich wäre ist nicht in Sicht. Aber es gibt hochkomplexe Fragen zu diesem Thema:

> Informatik@Schule 2016 – Das Verhältnis von informatischer Bildung und „Digitaler Bildung“
Tagung auf Schloss Dagstuhl. Leibniz-Zentrum für Informatik
21. – 24. Februar 2016, GI-Dagstuhl Seminar 16082

Saskia Esken lässt in ihrem Artikel > Deutschland ist Schlusslicht bei Medien-Unterricht. Bildungssystem muss fit für Digitalisierung werden! im Tagesspiegel am, 16.05.2015, die Kirche im Dorf: „„Digitale Bildung“ meint also nicht etwa die Digitalisierung von Lernprozessen, sondern deren qualitative Veränderung durch den sinnvollen und gezielten Einsatz digitaler Medien. “ Also Bildung mit digitalen Medien. Darauf können wir uns einlassen. Dann fällt sie aber geleich wieder in das alte Muster zurück „Bildung für die digitalisierte Welt soll Menschen zu sozialer Interaktion und Vernetzung über nationale und hierarchische Grenzen hinweg ermächtigen.“ Wie will man eigentlich die Welt digitalisieren? O je: „Gemeinsam vereinbarte digitale Bildungsziele müssen über die kompetente Nutzung von Medien hinaus die Beschaffung und Bewertung von Informationen und den Zugang zum Wissen dieser Welt ebenso beinhalten wie den verantwortungsvollen Umgang mit eigenen und fremden persönlichen Daten.“ Was soll ein digitales Bildungsziel sein? und noch was: „Digital und offen verfügbare Lehr- und Lernmaterialien – sogenannte „Open Educational Resources“ (OER) – eignen sich eben nicht nur zum Konsum, sondern laden ein zum Gestalten, Bearbeiten, Weiterentwickeln und Austauschen.“ Wieso laden gerade solche Ressourcen dazu ein? Und der Rest des Internets?


Dazu: > Offene Bildungsressourcen in der Praxis *.pdf David Klett und Jörn Muuß-Merholz im Gespräch mit Computer+Unterricht 93/2014, S.10 f.

> Warum Verlage ihre Produkte nicht (ohne weiteres) unter freier Lizenz veröffentlichen – David Klett


> JULES FERRY 3.0 – Bâtir une école créative et juste dans un monde numérique **** – 16.10.2014

> Weitere Artikel und Interviews zum Bericht Jules Ferry 3.0 auf unserem Blog.

Auf diesem Blog gibt es über 260 Artikel zu > Web 2.0.

Und zum Thema Digitale Wirtschaft rund 20 Artikel, die über die Aktivitäten des Conseil National du Numérique CNNum berichten.

> Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? – 29.10.2010

> JULES FERRY 3.0 – Bâtir une école créative et juste dans un monde numérique **** – 16.10.2014

Digitaler Unterrichtsassistent zu
‘Découvertes Série jaune‘
>>>>>>>

> Wie kommt man am besten nach Digitalien? – 1. April 2015

Die Digtialtechnik verändert den Französischunterricht. Aber in wie vielen Stunden wird heute tatsächlich ein Französischunterricht 2.0 durchgeführt?

> Französischunterricht und das Web 2.0 – 29.11.2010


Unser bestes digitales Hilfsmittel:

pons-woerterbuch


Texte schreiben oder Buchstaben suchen?
Schreibschrift, Blockschrift oder Touchscreen?
– 20. April 2015

Als uns Christian Füller uns gestern in der FAS (19. April 2015) unter dem Titel „Die Schreibschrift weicht dem großen Geld“ vom schleichenden Übergang von der Handschrift zum Daddeln auf dem Display berichtet hat, dachten wir gleich daran, den Artikel vom Januar 2015 über die Schreibschrift wieder nach oben zu holen. Kein Kind wird beim Tippen auf Eingabegeräten jeder Art die gleiche Konzentration aufbringen wie ein Kind, das einen längeren Aufsatz mit der Hand schreibt. Das ist unsere These und unserer Glaubenssatz zugleich.

Ein Blatt Papier mit einigen Stichwörtern und dann fließen die Gedanken vom Kopf durch den Arm qua Tinte auf das Papier, ohne das ständig korrigiert, verschoben gelöscht und eingefügt wird. Konzentriertes Schreiben nennt man das. Das ist vier effektiver und erfolgreicher als das Buchstabensuchen auf allen möglichen digitalen Eingabegeräten von der Tastatur bis zum Touchscreen. Lehrer klagen über Konzentrationsschwächen der Schüler? Man gebe ihren Zöglingen schöne Kladden und einen Füller zum Mitschrieben zum Selberschreiben, zum Nachlesen der eigenen Gedanken und Ideen. Das ist es, statt Textbrösel im digitalen Nirwana zu suchen. In meiner Klasse gäbe es kein Handyverbot, keine fliegende Zettel, aber eine Kontrolle der Kladde. Die eigenen Mitschriften und die eigenen Texte sind immer noch die beste Vorbereitung auf die nächste Klausur, vorausgesetzt es gibt die entsprechenden Anleitung durch den Lehrer. Nein, es geht nicht gegen die Tablets und Smartphones im Unterricht. Sie sind eine schöne Ergänzung, wenn ihr Einsatz die Kreativität der Schüler nutzen darf, und der Unterrichtsinhalt nicht auf die hier und da erreichbaren mehr oder weniger sinnvollen, fast nie passenden digitalen Inhalte reduziert wird. Tablets u. Co. sind aber nur sinnvoll, wenn genau abgestufte der Progression entsprechende Inhalte zur Verfügung stehen, ist das nicht der Fall, dann sind die Tablets in der Schule genauso sinnvoll wie in der Hand eines Studenten, der eine Hauptseminararbeit zu einem Buch aus dem Werk von Jean-Paul Sartre schreiben will. Für den Inhalt seiner Arbeit nützt ihm der PC gar nichts. Er unterstützt die Erstellung der Fußnoten und hilft bei der Bestellung und Verlängerung der Bücher in der UB.

Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

In der Gesprächsrunde > Qu’apprendra-t-on à l’école de demain ? (LE MONDE – 10.12.2014), die am 28. November 2014 im Auditorium von LE MONDE stattfand, hat Sophie Pène die Bemerkung von Maryline Baumard: „L’apprentissage de l’écriture cursive a disparu du programme de certains Etats américains….“ so beantwortet: „Je me demande si, finalement, le clavier ne va pas disparaître avant le crayon. On voit de plus en plus de palettes graphiques, ainsi que les logiciels de dictée à la voix.“ AN diesen Artikel musste ioch denken, als DER SPIEGEL heute berichtete, > http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/schule-pisa-sieger-finnland-will-handschrift-abschaffen-a-1012000.html. Darum geht es also, nur noch auf der Tastatur tippen, Buchstaben suchen, keine Beziehung mehr zu den Wörter, ganz zu schweigen vom Gefühl einen Text zu schreiben, jederzeit löschen, immer weniger Konzentration, mal hier, mal da tippen, die reine Unverbindlichkeit.

Noch gibt es klare Aussagen vom französischen Erziehungsministerium: „L’usage de l’écriture manuscrite, malgré l’évolution des technologies n’est pas obsolète. Elle fait l’objet d’un usage constant dans le monde du travail, le quotidien, malgré des échanges plus conséquents sous forme de messages typographiés.“ und „À l’aide d’un clavier, le mécanisme est différent, « la correspondance entre le mouvement et la forme de la lettre est arbitraire et un mouvement identique peut aboutir à deux lettres différentes » (Velay & Longcamp, 2005). Il n’y a plus cette relation unique entre la lettre et le mouvement. Il est par conséquent nécessaire, que l’outil soit traditionnel ou numérique, de maintenir un apprentissage des formes par leur tracé à la main.(Ministère de l’éducation nationale. Direction générale de l’enseignement scolaire. Bureau des usages numériques et des ressources pédagogiques, > Modèles d’écriture scolaire (*.pdf). DOCUMENT D’ACCOMPAGNEMENT. Polices de caractères cursives, Juni 20013), S. 5.

Auf der Website des französichen Erziehungsministeriums stehen schon die > Polices de caractères cursives pour l’enseignement de l’écriture. Sollen die vielleicht eines Tages die Handschrift ersetzen, weil die nachwachsenden Schüler ohnehin nur noch ihr Smartphone ständig in der Hand halten und ihr soziales Netzwerk nur noch per Finger mit einer rasanten Geschwindigkeit auf dem Bild dirigieren, die jeden Erwachsenen erblassen lässt.

Es geht aber nicht nur um die Praktikabilität diverser digitaler Text- oder Worteingabemethoden. Es geht um das konzentrierte Verfassen von Texten. O, je, wir tippen ja hier auch für den blog… dennoch erinnern wir an die Frage, die auf unserem Blog am 29. Oktober 2010 gestellt wurde: > Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur?.

Erst wenn das Schreiben von Texten mit der Hand bewältigt wird, dann macht auch > der Computer im Französischunterricht Sinn: Mit anderen Worten, erst wenn die Kulturtechnik Schreiben mit der Hand bewältigt wird, wird der Schüler die PC-Technik als eine zielführende Erweiterung seiner Techniken schätzen lernen.

Wir wissen, dass in Frankreich große Anstrengenden unternommen werden, um die Digitaltechnik in die Schulen einzuführen: > Enseigner, former, apprendre avec le numérique, wie Benoît Hamon, der Vorgänger von Najat Vallaud-Belkacem dies eindrucksvoll formulierte. Der > Bericht Jules Ferry 3.0 setzt ebenfalls auf die Entwicklung einer „transmission d’une littératie numérique“. (S. 17). Wenn die Schüler und die Lehrer das neue Unterrichtsuniversum, so wollen wir mal die Welt des Rapport Jules Ferry bezeichnen, denn es ist kein Geheimnis, dass unser heutiger Schulunterricht erst in einigen ganz wenigen Schulen auch nur annähernd so weit ist, verinnerlicht haben, dann ist das Tippen oder die Texteingabe via Touchscreen vielleicht eine große Selbstverständlichkeit, so wie Sophie Pène das im im oben genannten Zitat andeutet.

> Französischlernen mit dem Computer (I)
> Französisch lernen

Der Frankreich-Blog auf

France-blog.info auf Facebook

Follow FranceBlogInfo on Twitter

> Der Autor dieses Blogs


Nous partageons le deuil de la France: > Hommage national à Xavier Jugelé > Le témoignage de son compagnon Etienne Cardiles
Aktuelle Themen
auf unserem Blog:

> Argumente für Französisch

> #Présidentielle2017 : Der erste Wahlgang am 24. April 2017

> Unsere Videos 2009-2017

> Fête de la francophonie Berlin 2017 - 1er avril 2017

> Digital unterrichten – Enseigner avec le numérique = Ein Handbuch für das digitale Lernen

> Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie

> 22. Januar 2017 Deutsch-französischer Tag: Wir feiern die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags

> Frankreichs Präsident: Themenabend Politik am 10.1.2017 in Stuttgart

> Deutsch-französische Digitalkonferenz, Berlin, 13. Dezember 2016

> Existenzialismus

> >Litprom Literaturtagen 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ -mit 4 Video-interviews

> Wikipédia et la vérité

> Nachgefragt: Jean-Paul Willaime et la laïcité

> Präsidentschaftswahl 2017

> Auf nach Montpellier

> Wie kommt man am besten nach Digitalien? (II)

> Réactions: Pisa-Studie – l’enquête Pisa

> Prix des lycéens allemands 2016-2017

> Schaubühne , Berlin: Albert Camus, Der Fremde

> Vacances en France (V) Wann und wohin?

> Nachgefragt: Ministerpräsident Winfried Kretschmann antwortet auf unsere Fragen

> #JFA2017 : 22 janvier 2017 journée franco-allemande

> Nachgefragt: Nathalie Guegnard, Attachée de coopération éducative, Ambassade de France, répond à nos questions

> Rencontre pédagogique et institutionnelle à Essen du 4 au 7 oct. 2016

> Vortrag: #Brexit oder #nonBrexit?

> Brexit

> Interview mit Olaf Scholz

> 14 juillet 2016: Terror in Nizza

> Französisch in Deutschland : Interview d'Emmanuel Suard ****

> Fußball-Europameisterschaft 2016

> Der Vergleich I- XIII La comparaison

> Jacques Toubon, Défenseur des droits, parle des migrants et des réfugiés

> Un traité de l’Élysée 2.0 ?

> 29 mai 2016 : Les commémorations de la bataille de Verdun

> Nachgefragt: CNCDH

> Marcel Proust

> Die Attentate vom 13.11.2015

> Commission nationale consultative des droits de l’homme CNCDH

> Digital unterrichten

> Loi numérique 2016

> Twittern

> Bloggen für F und D

> Verdun

#COP21 auf unserem Blog

> Orthographiereform

> Napoleon III.

> Flüchtlinge-Integration

> Kurzfilm 2016

> Warum Französisch?

> Loi travail

> Open Access

> Jean-Paul Sartre

> L'étranger

> Schengen

> Deutsch-französischer Ministerrat

> La francophonie

> Digitale Agenda

> Lexikometrie