Archiv für die Kategorie 'Forschung'

Nachgefragt: Andreas Bikfalvi, Wissenschaft und Medizin im Griff von identitätsbasierten Ideologien

Mittwoch, 28. Juli 2021

french german 

Gerade bei Klett-Cotta erschienen:

> Lesebericht: Bernd Stegemann, Die Öffentlichkeit und ihre Feinde:

Die Öffentlichkeit als soziales Gebilde ist in Gefahr: „Zum einen wächst das Misstrauen gegenüber den Methoden einer komplexen Gesellschaft. Die politischen Rufe nach einfachen Lösungen, die schnelle und radikale Änderungen versprechen, werden immer lauter.“ (S. 22) Die offene Gesellschaft, so Stegemann sei in Gefahr, da sie diese Offenheit für Themen und Widersprüche nicht aufrechterhalten kann, wenn gerade diese Mechanismen, die die offene Diskussion gewährleisten sollen, angegriffen werden: vgl. S. 34. …

Zu Cancel culture, s. S: 161-182.

> Nachgefragt: Bernd Stegemann, Die Öffentlichkeit und ihre Feinde

Bernd Stegemann
> Die Öffentlichkeit und ihre Feinde
1. Aufl. 2021, 384 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98419-4


Nachgefragt: Yana Grinshpun, Le genre grammatical et l’écriture inclusive en français

2. Juli 2021 von H. Wittmann

Yana Grinshpun, Jean Szlamowicz, Le genre grammatical et l’écriture inclusive en françaisUnsere treuen Blogleser kennen das System, wir berichten über Bücher und danach gibt es oft einen Artikel mit demTitel Nachgefragt, in dem eine Video-Aufzeichnung mit dem Autor des Buches gezeigt wird. Heute geht es um das “Gendern”, um die “écriture inlusive”, die der Erziehungsminister Jean-Michel Blanquer kürzlich an Frankreichs Schulen untersagt hat und zu einen > Tweet verschickte: “Notre langue est un trésor précieux que nous avons vocation à faire partager à tous nos élèves, dans sa beauté et sa fluidité, sans querelle et sans instrumentalisation.Les points sur les i plutôt que le point median.”

Preisverleihung: Michael Löwy erhält den Prix européen Walter Benjamin 2020

Sonntag, 17. Januar 2021

Association pour le Prix européen Walter Benjamin – Mémorial du Camp de Rivesaltes

Jeudi 21 janvier à 18h30 -Événement / Soirée Walter Benjamin

Diffusion en ligne sur Facebook et YouTube

Text der Einladung:

Le public est invité à réagir et à poser ses questions au cours de la soirée en commentaire du live.

En raison du maintien de la fermeture des lieux culturels, l’association Prix Européen Walter Benjamin, en partenariat avec le Mémorial du Camp de Rivesaltes vous proposent d’assister, en ligne, le 21 janvier 2021, à partir de 18h30, à la remise du Prix européen Walter Benjamin, en présence du lauréat 2020, Michael Löwy.

Pour honorer la mémoire de la grande résistante antifasciste Lisa Fittko, dont la réédition des souvenirs, par les Éditions du Seuil (“La Librairie du XXIe siècle”) a reçu le Prix spécial Walter Benjamin, nous recevrons Maurice Olender, son éditeur, et Edwy Plenel, qui a préfacé le livre.

• Au programme de la soirée


En première partie de soirée, à 18h30, vous pourrez assister à un dialogue croisé, entre un historien – Denis Peschanski – et un philosophe – Bruno Tackels – autour de l’héritage de Walter Benjamin, et, en particulier, de la singulière pensée de l’histoire qui se dessine dans ses célèbres, mais énigmatiques, thèses Sur le concept d’histoire. Cet échange sera animé par Nathalie Raoux, historienne et spécialiste de Walter Benjamin.

À partir de 19h30, la remise du prix européen et du prix spécial Walter Benjamin, se déroulera sous l’égide de Mona et Kim Benjamin, petites-filles du philosophe.

Un hommage sera rendu à Michael Löwy, l’un des grands défricheurs de l’œuvre de Walter Benjamin, qui dialoguera avec Marc Berdet, lauréat 2019 du prix Walter Benjamin. De courtes lectures par Anne Alvaro, Dominique Delpirou et Roger Coste – en partenariat avec la librairie Torcatis – ponctueront ce moment.
Puis, les éditeurs Maurice Olender et Edwy Plenel, en compagnie de Eva Weissweiler, biographe allemande de Lisa Fittko, évoqueront le parcours politique de cette militante exceptionnelle.

> Entretien avec Michael Löwy, lauréat du Prix Européen Walter Benjamin 2020 – Publié le 10/12/2020 par Marc Berdet

Europa und die Kultur

Montag, 15. Juli 2019

Die Militärparade auf den Champs-Élysées aus Anlass des Nationalfeiertags am 14. Juli hat unter dem Motto “Agir ensemble” die gemeinsame Verteidigung Europas in den Vordergrund gestellt. Kurz vorher hat Präsident Macron die Schaffung einen neuen Kommandobereichs für die Luftwaffe angkündigt:  > Un grand commandement de l’espace sera créé en septembre prochain au sein de l’Armée de l’air.   Gerade hat Präsident Macron die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen als neue Kommissionspräsidentin vorgeschlagen > Die Nominierung von Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin– 5. Juli 2019: Am Dienstag, 17. Juli wird das Europarlament über sie abstimmen.

Wenn mit der Parade die Verteidigung im Vordergrund stand, so sollten die anderen großen Herausforderungen, die Präsident Macron immer wieder als die Handlungsfelder nennt, die Europa nur gemeinsam bewältigen können, nicht übergangen werden: der Klimawandel – >Klimawandel. Nachgefragt. Wir fragen Pierre-Yves Le Borgn’ – 19. Juni 2019, die > Migrationspolitik und die > Digitalisierung.

Aber zu dem System von Emmanuel Macron, das zu einer Renovation de l’Europe führen soll, gehört auch die Kultur:

Wir erinnern hier an die Rede von Präsident Macron, anlässlich der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse 2018:

“Die französische Enzyklopädie ist nicht französisch, sie nährt sich aus dem lebhaften intellektuellen Diskurs der Zeit: Antworten auf Kant, Diskussionen mit den Gebrüdern Grimm und so viele weitere Kontroversen, die Europa in jener Zeit beherrschen. Kriege, Rivalitäten und unfassbare Tragödien haben diesen Dialog zertrennt oder zumindest versucht ihn zu zertrennen. Mehrfach haben sie die Verbindungen, die zwischen unseren Nationen geknüpft worden waren, zunichte gemacht, aber nie, nie haben es Hass oder Rache vermocht, diese Grundbeziehung zu zerstören, auf deren Grundlage Frankreich und Deutschland seit Jahrhunderten gemeinsam vorangehen, sich aufeinander beziehen, miteinander sprechen.

Diese Beziehung ist im mittelalterlichen Europa verwurzelt, in Ihrem Karl dem Großen, der, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, auch der Unsrige war, im Humanismus der Renaissance; und seit wir Franzosen sind, haben wir aufmerksam und fasziniert den Stimmen aus Deutschland gelauscht, und die Deutschen haben die Stimmen aus Frankreich immer gehört und verstanden. Und dieses intime, uralte Band bedurfte eines Vehikels – das verdeutlicht auch die Episode aus dem Leben Goethes, die ich gerade beschrieben habe – und dieses Vehikel war das Buch.

In und mit Hilfe von Büchern haben Frankreich und Deutschland das Wissen übereinander aufgebaut: Reiseberichte, alte Märchen, Gedichte, Romane, Philosophie – nichts des Anderen ist uns fremd. Unzählbar sind die Leser, Kritiker, Gelehrte, die auf beiden Seiten unserer Grenzen die Werke von der anderen Seite bis ins letzte Detail analysiert haben; seit Jahrhunderten lesen wir unablässig gegenseitig unsere Werke, übersetzen und interpretieren sie. Und die heftigsten Streitigkeiten, Kritiken und öffentliche Kontroversen haben dieses Band zwischen uns nur stärker werden lassen. Und – das muss ich hier zugeben – es gibt Deutsche, die eine fundiertere Kenntnis der französischen Sprache und Kultur besitzen als die meisten Franzosen, und umgekehrt gilt das auch.”

und:

“Seit Jahrhunderten gleicht die Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland einem äußerst wertvollen Zwiegespräch und damit das so bleibt, müssen wir beide weiterhin das Erlernen der jeweils anderen Sprache als absolute Priorität betrachten. Ich will die französische Sprache hochhalten, ich halte sie hoch, aber als etwas, das über Nation Frankreichs hinausgeht, als einen Kontinent, auf dem sich jedes eroberte Fleckchen nicht gegen ein anderes stellt, sondern das Andere aufnimmt. Die französische Sprache ist nur in der Vielsprachigkeit stark. Die Identität der französischen Sprache ist nur da vollkommen ergründet und ausgelebt, wo sie sich an anderen Sprachen, an deren Übersetzungen und deren Wissen reibt. Deshalb habe ich verfügt, dass zum Schuljahresbeginn überall, überall dort, wo es gewünscht und möglich war, und in allen Klassen der Republik, wo es einst so war, wieder Zweisprachenklassen eröffnen.

Seit September lernen mehr als 550 000 französische Schülerinnen und Schüler in den Collèges Deutsch, weil die Frankophonie stärker ist, wenn sie sich innerhalb dieses Dialogs zwischen europäischen Sprachen und insbesondere zwischen unseren Sprachen entwickelt, weil sie daraus ihre Kraft zieht und sie nur in dieser Reibung, diesem Austausch wirklich lebt.”

und:

“Ja, ich möchte also, dass unser Europa, für das wir gemeinsam mit der Bundeskanzlerin ein Projekt der Neubegründung vorantreiben wollen, auf diesen vielfältigen Sprachen beruht, auf dem Wissensaustausch, auf dem starken Willen, sich für unsere Studierenden einzusetzen. Darum geht es in dem Vorhaben, bis 2022 zehn vollwertige europäische Universitäten einzurichten, die einheitliche Studienpläne und einen gemeinsamen Grundstock haben, auf dem die Studierenden im Bachelor, Master und Promotionsstudium aufbauen können und somit bereits in Europa zu Hause sind.”

Vgl. zum Französischunterricht in Deutschland unser Interview mit dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit Armin Laschet: >  Nachgefragt: Ministerpräsident Armin Laschet antwortet auf unsere Fragen – 8. Juli 2019Christa Weck (Leiterin der Abteilung Französisch im Ernst Klett Verlag) war mit unserer Redaktion in der Staatskanzlei in DÜsseldorf eingeladen worden.

Dazu auf unserem Blog: > Refonder l’Europe par la culture / Europa mit Hilfe der Kultur neu begründen (II) – 26. Oktober 2017
> Michaela Wiegel: Ungeliebter Französischunterricht – und was können/müssen wir tun? – 24. März 2019.

Auf unserem Blog: Die Reden von Macron zu Europa

Macron und Europa

> Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe  – 14. Dezember 2017 von H. Wittmann

Frankreich hat eine Strategie für die künstliche Intelligenz vorgestellt.

Montag, 2. April 2018

| Le rapport du député Cédric Villani sur l’Intelligence artificielle |

Ist das die Antwort?

> Bundesforschungsministerin Karliczek in Paris: “Wir werden dieses Zukunftsthema gemeinsam mit Frankreich vorantreiben” – Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Bundesministerin Anja Karliczek war in Paris anlässlich der Präsentation Frankreichs zur nationalen Strategie für Künstliche Intelligenz (KI). > In einem Video erkläutert sie die deutsch-französische Kooperation auf diesem Gebiet:


Der französische Abgeordnete und Mathematiker (Fields-Medaille, 2010) > Cédric Villani hat am 1. März 2018 in der Französischen Botschaft in Berlin über die europäische Dimension des französischen Projekts Thema Künstliche Intelligenz und die Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit einen Vortrag gehalten:

Die Französische Botschaft zeigt auf Ihrer Facebook-Seite dieses Video:

In seinem > Bericht über die Künstliche Intelligenz sieht Villani vor allem eine deutschfranzösiche Zusammenarbeit im Bereich Transprote und Mobilität: “S’il est un secteur qui aurait particulièrement vocation à s’intégrer dans un tel dispositif européen, c’est le secteur du transport et des mobilités. Il s’agit d’une force historique de l’Europe qui réunit les conditions précitées, combinée à un marché d’ampleur, notamment du fait de l’importance des
constructeurs et équipementiers franco-allemands dans le domaine de l’automobile. Les autres secteurs prioritaires (santé, défense, environnement) se prêtent moins à être traités directement à un niveau européen, mais il sera utile d’associer l’Allemagne à la démarche pour identifier à terme les possibilités de convergence.”
Beim Thema Arbeit schlägt Villani in seinem > Bericht vor, man soll sich von der deutschen Platform > www.arbeitenviernull.de inspierieren lassen: “S’inspirer : plateforme Arbeitviernull en Allemagne. À l’occasion d’un congrès intitulé « Travail 4.0 » et organisé le 22 avril 2015 à Berlin, la ministre du Travail et des Affaires sociales (Andrea Nahles) a dévoilé un « Livre vert sur le Travail 4.0 » (Der Link wurde von unserer Redaktion hnzugefügt, H.W.) qui présente les principaux défis et questions soulevées par la révolution numérique en cours. Ce document vise à servir de support à un autre débat sur l’avenir du monde du travail avec tous les acteurs concernés (décideurs économiques, politiques et sociaux, experts, citoyens). Un site internet (www.arbeitenviernull.de) sert notamment de plateforme pour un dialogue large et ouvert avec toutes les parties prenantes.”

Der Abgeordnete (La République en marche LRM) Cédric Villani, hat am 28. März 2018 seinen > Bericht über die Künstliche Intelligenz der Regierung überreicht. > Les grands axes du rapport Villani

Der > BRapport Villani : AI pour Humanityzum Herunterladen> – 235 Seiten

> Kurzfassung des Rapport Villani – 10 Seiten

Diese Kurzfassung gibt die Grundgedanken des Berichts wieder:
Partie 1 — Une politique économique articulée autour de la donnée
Partie 2 — Pour une recherche agile et diffusante
Partie 3 — Anticiper les impacts sur le travail, l’emploi et expérimenter
Partie 4 — L’intelligence artificielle au service d’une économie plus écologique
Partie 5 — Quelle éthique de l’IA ?
Partie 6 — Pour une IA inclusive et diverse

Vincent Fagot et Morgane Tual, > Intelligence artificielle : ce qu’il faut retenir du rapport de Cédric Villani
LE MONDE, 28.03.2018

Villani hat für die französische Regierung einen Bericht zum Thema Künstliche Intelligenz verfasst, auf dessen Grundlage Staatspräsident Emmanuel Macron am 29. März 2018 die Nationale Strategie für die Künstliche Intelligenz vorgestellt hat:

Museumsbesuch (I) Das Musée de l’Histoire de l’immigration à Paris

Freitag, 13. Mai 2016

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La démocratie participative en France (I)
francestrategie1727.fr et les priorités éducatives

Dienstag, 10. Mai 2016

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