Archiv für Mai 2007

Vokabeln ins Gedächtnis kleben

Mittwoch, 30. Mai 2007

Viele Wege des Vokabellernens führen nach Rom, … oder nach Paris!

„Heurter“ – ich habe als Schülerin ewig gebraucht, um mir diese Vokabel einzuprägen. Sie war mir so fremd, das deutsche „zusammenstoßen“ verwendete ich auch nicht täglich. Aber ich wollte diese Vokabel kennen und suchte nach Strategien, sie mir einzuprägen.

Es gibt Hunderte von verschiedenen Vokabellernstrategien. Man kann keine nennen, die am besten ist. Jeder muss für sich geeignete Strategien finden. Je nach Vokabel, Sprache, Situation, etc. können unterschiedliche Strategien hilfreich sein. Prinzipiell empfiehlt sich, Wörter und Ausdrücke über verschiedene Sinne zu erfassen (v.a. hören und sehen, aber auch schmecken, riechen, tasten, etc.). Daneben können Vokabeln gut eingebettet in Kontexte gelernt werden. Assoziationsketten verhelfen zu einer besseren Behaltensquote.

Vielfach ist es von Vorteil, wenn man Vokabeln nicht allein lernen muss. Zu zweit geht vieles leichter. Auch Medien können den Lernprozess unterstützen, z.B. Vokabellernsoftware auf dem PC oder Lernkarteien . Auch die klassische Variante mit Stift und Papier (die französische Spalte abdecken und anhand der deutschen die zu lernenden Vokabeln aufschreiben) hat seine Vorzüge.

Wie ich mir „heurter“ schließlich doch merken konnte? Ich habe in meinem Zimmer gelbe Klebezettel verteilt, auf denen ich das Wort und seine Übersetzung notierte. Immer und immer wieder habe ich den Zettel gesehen, und irgendwann klebte das Wort in meinem Gedächtnis – bis heute! Übrigens gibt es von AOL fertige Aufkleber mit französischen Wörtern, die man in der ganzen Wohnung verteilen kann, am besten, indem man das Wort auf den Gegenstand klebt, den es bezeichnet.

Moderne Fremdsprachenlehrbücher führen zahlreiche weitere Vokabellerntipps auf, so z.B. Découvertes.

P.S. Vokabel-Sticker Französisch. Lernen im Vorübergehen, 384 Haftzettel (A9) in der Box Best.-Nr. A795, ISBN 978-3-89111-795-8, www.aol-verlag.de. (N.d.l.r.)

Faire la bise ? Combien de fois?

Mittwoch, 30. Mai 2007

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Les élections législatives

Dienstag, 29. Mai 2007

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Azouz Begag, Un mouton dans la baignoire

Dienstag, 29. Mai 2007

Un mouton dans la baignoireOn avait déjà vu « des chevaux vomir devant la pharmacie » comme on dit en allemand, mais ce que l’auteur nous révèle sur les coulisses de la politique française, vues par le grand bout de la lorgnette dépasse l’entendement. On savait déjà que la politique était un « panier de crabes », un « nid de guêpes », mais le « Mouton dans la baignoire » nous révèle un monde encore bien pire, ou de jeunes loups n’hésitent pas à affûter leurs crocs et leurs griffes pour nuire à leur prochain. Dans le monde du travail, on appelle cela du « harcèlement psychologique ».

Nul n’ignore qu’un tel harcèlement n’est pas sans laisser des séquelles physiques. Outre les cheveux « plus sel que poivre », et « la pierre qui lui noue l’estomac », l’auteur évoque une nausée profonde qui l’a accompagnée tout au long des ces deux années passées au Ministère de l’Egalité des chances. Seul point optimiste évoqué dans ce journal, la politique de l’égalité des chances et de l’intégration sur le plan franco-allemand, avec en point d’orgue le conseil des ministres franco-allemand. (Cf. L’article paru à ce sujet dans Trait d’union Nr. 2/2006)

Jamais on aurait pu imaginer autant d’intrigues et de coups bas au sein d’un gouvernement. Le monde qui est dépeint dans ce journal de bord qui va de l’entrée d’Azouz Begag dans le gouvernement Villepin à sa démission en avril 2007, est plus qu’une classe de maternelle. C’est une bergerie remplie de loups. L’une des rares brebis en faisant partie (Azouz Begag) fut traitée en « brebis galeuse » du début à la fin. L’image allemande du « mouton noir » dans la bergerie gouvernementale conviendrait d’ailleurs d’avantage.

Dans «ostracisme» il y a « racisme ». Or, c’est justement de cela dont il s’agit. Comme le chante Azouz Begag lui-même, « A quoi ça sert de ramer quand y’a nulle part où aller ? ».

De tout l’ouvrage on retiendra que deux lueurs d’espoir : la bonne entente et le travail de fond réalisé avec sa collègue allemande Maria Böhmer et la création de la HALD (Haute autorité de lutte contre la discrimination). En fait, un résultat à mes yeux merveilleux compte tenu de l’absence totale de budget et des coups bas assénés par les propres « amis » de l’ex-ministre qui malgré tout a gardé son sourire et son charme qui en font un homme de qualité.

Azouz Begag. Un mouton dans la baignoire (Fayard 2007)

> Des mots pour l’Idir. Une chanson d’Azouz Begag.

L’enseignement des langues: Le weblog et les commentaires

Sonntag, 27. Mai 2007

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Le TGV à Stuttgart

Samstag, 26. Mai 2007

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Französisch entlang der Rheinschiene

Freitag, 25. Mai 2007

Nach dem Wunsch der Landesregierung in Baden-Württemberg sollen Schüler in einem und 180 Kilometer langen Streifen entlang der französischen Grenze künftig Französisch ab der fünften Klasse lernen. Von dieser Regelung sind etwa 60 Gymnasien betroffen.

Im Januar 2007 hat sich der > Landeselternbeitrat Baden-Württemberggegen die Pflichteinführung von Französisch als erste Fremdsprache an den Gymnasien der Rheinschiene ausgesprochen. Mit einer Liste von > 11 Gründen, weshalb aus Elternsicht die Wahlfreiheit bzg. der Fremdsprachenfolge aufrechterhalten werden muss.

Den Streit als solchen möchte ich gar nicht kommentieren, beide Seiten haben hier ihre guten Gründe. Allerdings enthalten die 11 Gründe einige Aussagen, die das Anliegen der Autoren nicht fördern. Die Arbeitsplatzsicherung mit Englisch ist nicht unbedingt einleuchtend, wird doch bei einer Kandidatenauswahl der- oder diejenige vorgezogen werden, eben weil sie (auch) mit der französischen Sprache gut vertraut ist. Das Argument „Englisch ist aufgrund der immer stärkeren Durchdringung auch der deutschen Sprache durch Anglizismen für Kinder eine interessante Sprache,“ lässt den Beitrag der französischen Geschichte, Literatur und Philosophie in ihrer einzigartigen Form für Europa und die Welt außen vor. Dabei geht es nicht um einen einen wie immer gearteten Vorrang der englischen oder amerikanischen Kultur gegenüber derjenigen Frankreichs. Ich denke dabei nur an die Vielfalt, die die französische Sprache Schülerinnen und Schülern bieten kann. Die > Romanistik ist nun mal ein Fach, das in der Kombination mit Geschichte, Sozialwissenschaften und Politik, zum Fundament der europäischen Kultur gehört. Die Vielfalt der > deutsch-französischen Studiengänge ist eine wichtige und bemerkenswerte Errungenschaft der deutsch-französischen Beziehungen.

„Die Kinder freuen sich darauf, Englisch zu lernen, dies ist unter neurophysiologischen Aspekten der beste Lernansatz,“ so der Landeselternbeirat. > Wie gesagt, Englisch ist im Sprachaufbau, hinsichtlich der Menge an Vokabeln und Redewendungen eindeutig die schwerere Sprache. Der Anfang ist leicht, aber die gute Beherrschung verlangt eine außerordentlich intensive Übung und Lernzeit. Im übrigen ist diese Frage zugunsten des Französischen oder Englisch kaum zu entscheiden, zu zahlreich sind die wohl begründeten Argumente beider Seiten, die ohne Zweifel viele gute Aspekte bieten.

„In vielen weltweit agierenden Firmen ist Englisch auch in den deutschen Niederlassungen ‚Firmensprache‘. Da immer mehr Familien aus beruflichen Gründen in das Ausland abwandern, ist das gute Erlernen der englischen Sprache notwendig,“ heißt es in den genannten 11 Gründen. Unter bildungstheoretischen Aspekten sticht dieses letzte Argument nicht. Der Schulunterricht ist doch kein Sprachkurs für Auswanderer, sondern er vermittelt die Kultur unseres Landes, zu der nicht nur wegen der Geschichte, sondern auch wegen der wirtschaftlichen Aspekten auch die Beziehungen zu Frankreich gehören.

Viel wichtiger als die jetzt entstandene – und nicht entscheidbare – Diskussion um den möglichen Vorrang der englischen Sprache ist die unbedingte Stärkung des Faches Französisch und zwar bundesweit gemäß der vielen Kulturabkommen, die mit Frankreich seit 1950 geschlossen wurden. Im Deutsch-Französisches Kulturabkommen vom 23.Oktober 1954 heißt es: „Die hohen vertragschließenden Teile tragen, soweit irgend möglich, Sorge dafür, dass in allen Universitäten und höheren Lehranstalten ihres Gebietes Unterricht in der Sprache und Literatur des anderen Teiles veranstaltet und dass Schülern diese Sprache als erste oder zweite obligatorische lebende Sprache zur Wahl gestellt wird. Sie tragen ferner dafür Sorge, daß den Schülern der Fachschulen sowie der höheren Handels- und Gewerbeschulen die gleichen Möglichkeiten geboten werden.“ zitiert von Ingo Kolboom, in: > Was wird aus der Sonderbeziehung? Plädoyer für eine neue deutsch-französische Nähe: Wider die „Normalisierung“ als Diskurs der Entfremdung Erschienen in: Dokumente. Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog, Heft 3, Juni 2000, S. 207-214. *.pdf 128 kb (Mit freundlicher Genehmigung des Autors. Ingo Kolboom ist Professor an Romanischen Seminar der TU Dresden.)

Die Verordnung der Landesregierung soll ab kommenden Schuljahr gelten. Jetzt hat eine Karlsruher Mutter, wie > Der Spiegel, 17.5.2007, berichtet, über ihren Anwalt einen Normenkontrollantrag beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim einreichen lassen, mit dem Ziel, die aktuelle Wahlmöglichkeit zwischen mehreren Fremdspachen zu erhalten.

> Französisch an der Rheinschiene *.pdf, 91 kb,
Flyer des Kultusministerium Baden-Württemberg

> Französisch in der Grundschule, 44 S. *.pdf,darin:
Dr. Klaus Teichmann, Landesinstitut für, Erziehung und Unterricht Stuttgart, Plädoyer für eine große Sprache
Oder: Warum am Oberrhein Französisch die erste Wahl sein muss, S. 10 f.

> Fremdsprache Französisch Bildungsplan – Impulse Hauptschule: „Der Französischunterricht entlang der Rheinschiene leistet als zusätzliches Angebot zum Englischunterricht einen wichtigen Beitrag zur Mehrsprachigkeit, die in einem Vereinten Europa und im Zuge der Globalisierung unverzichtbar erscheint. Durch die besonderen Beziehungen im Rahmen des deutsch-französischen Vertrages und der damit verbundenen persönlichen und institutionellen Kontakte, durch die engen wirtschaftlichen Verflechtungen Deutschlands mit Frankreich und der unmittelbaren geographischen Nähe kommt der Nachbarsprache Französisch eine große Bedeutung zu. Die Teilnahme an der Zusatzqualifikation Französisch eröffnet den Hauptschülerinnen und Hauptschülern neue Berufschancen – sowohl diesseits als auch jenseits des Rheins.“

Le TGV en Allemagne

Donnerstag, 24. Mai 2007

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