Archiv für die Kategorie 'Geschichte'

Les 16e Journées de l’Histoire de l’Europe

Dienstag, 15. Januar 2019

Les Journées de l’Histoire de l’Europe de l’Empire romain à l’union europénne
Vendredi 18 et samedi 19 janvier 2019

Université Paris I – Pantéon-Sorbonne

Über 30 Vorträge: > Programme

Pass Journées de l’Histoire de l’Europe : 45 euros deux jours, 30 euros un jour (-26 ans : 25 euros et 15 euros)

Pour vous inscrire, imprimez le bulletin sur le site Internet www.association-des-historiens.com

Wilhelm Hausenstein: “Diplomatische Mission in Paris“

Dienstag, 15. Januar 2019

Gespräch mit Frank Baasner und Hélène Miard-Delacroix
Dienstag, 22.1.2019, Beginn19:30 Uhr, Deutsches Literaturarchiv Marbach, Humboldt-Saal

Wilhelm Hausenstein gehört – wie Joseph Rovan, Jean du Rivau oder Alfred Grosser – zu jenen Persönlichkeiten, ohne die eine Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich nach der Kapitulation Deutschlands 1945 nicht möglich gewesen wäre.

Über den Schriftsteller, Kunstkritiker und Kulturhistoriker, Publizisten und Diplomaten Hausenstein und seine Bedeutung für die deutsch-französische Aussöhnung sprechen Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Instituts Ludwigsburg, die Historikerin und Politikwissenschaftlerin Hélène Miard-Delacroix und Wolfgang Boeckh, Vorsitzender der Wilhelm-Hausenstein-Gesellschaft.

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vor vier Jahren: Der Angriff auf Charlie-Hebdo

Montag, 7. Januar 2019

Auf unserem Blog:
> L’attentat sur CharlieHebdo. “Un attentat terroriste, cela ne fait pas de doute” François Hollande – 7. Januar 2015

Vor 170 Jahren: 10 décembre 1848 : L’élection du premier Président de la République

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Wie hieß der erste Staatspräsident, der in Frankreich vom Volk gewählt wurde? Wie lange dauerte seine Amtszeit? Wie oft wurde er wiedergewählt?

Louis-Napoléon erschien als politischer Neuling zusammen mit dem Glanz Napoleons I., noch ohne die Unterstützung einer politischen Partei, die ihn allein in den Élysée-Palast hätte bringen können. Einem kleinen Kreis engster Vertrauter, seiner eigenen Beharrlichkeit und auch politischem Glück hat er 1848 den Aufstieg zum höchsten Amt im Staat zu verdanken. Sein Lebensweg war nicht frei von Rückschlägen, die ihn nach dilettantisch ausgeführten Aktionen ins Exil und dann sogar lebenslänglich ins Gefängnis, aber dann auf Grund günstiger Umstände in den Elysée-Palast brachte. Er hat aber auch Mut bewiesen. Es ist nicht nur sein unerschütterlicher Glaube an seine Bestimmung, sondern auch sein politischer Verstand und sein Gespür, günstige Situationen zu erkennen und zu seinem Vorteil zu nutzen, die ihm seinen Erfolg sichern. Er hatte politisches Glück, Intelligenz sicherlich, aber auch Helfershelfer, die stets im rechten Moment zur Stelle waren und den Verdacht aufkommen lassen, dass Louis-Napoléon eben doch zumindest ab etwa 1830 durch eine Organisation gestärkt worden ist, die sich im Hintergrund hält.


Colloque : > 170e anniversaire de la première élection présidentielle française
A l’occasion du 170e anniversaire de la première élection présidentielle de France, qui, le 10 décembre 1848, porta à la tête de l’État Louis-Napoléon Bonaparte, l’Institut de France et le LabEx Écrire une histoire de l’Europe (EHNE) organisent une rencontre scientifique pour en éclairer le contexte, les enjeux et la portée.
Lundi 10 décembre 2018 – Fondation Del Duca > Le programme
10 rue Alfred de Vigny – 75008 Paris Métro Courcelles ou Monceau
Inscription obligatoire : labex.ehne2@gmail.com

9h30 : Accueil
10h : Introduction Jean Tulard – Institut
10h15 : Le contexte européen de la présidentielle de 1848
Yves Bruley – EPHE, LabEx EHNE
10h45 : Enjeux, campagne et résultats de l’élection
Eric Anceau – Sorbonne Université, LabEx EHNE
11h45 : La présidentielle dans l’histoire internationale
Jean Garrigues – Université d’Orléans, président du CHPP
12h15 : Débat
Organisateurs : Marie Levant – Matthieu Labbé


Zweimal hatte > Louis-Napoléon (1808-1873) einen Staatsstreich unternommen. Nach dem ersten Mal wurde er in die USA ausgewiesen, beim Rückfall wurde er 1840 nach der versuchten Landung 1840 Boulogne-sur-Mer zu lebenslänglicher Festungshaft verurteilt, die er Dank der Mithilfe seines späteren Leibarztes und Freimaurers Henri Conneau (1803-1877) abkürzen konnte, indem er 1846 das Fort Ham als Bauarbeiter verließ. Er floh nach England, kam kurz nach der Februarrevolution nach Paris zurück, musste sich auf Bitte der Provisorischen Regierung erst einmal von den Ereignissen wieder fernhalten.

Louis Désiré Véron, > Nouveaux mémoires d’un bourgeois de Paris depuis le 10 décembre 1848 jusqu’aux élections générales de 1863, le Second Empire, Band 1, Paris, 1866, S. 12  >>>>

Bei den Nachwahlen Anfang Juni in 21 Départements werden Molé in Bordeaux, Thiers in Rouen und Louis-Napoléon Bonaparte in vier Départements (Paris, Yonne, Corse, Charente-Inférieure) gewählt. Republikaner, Legitimisten und Demagogen stimmen für ihn, und die Nation benimmt sich wie eine aufgeregte Herde, die nach allen Seiten rennt, ohne einem Weg zu folgen, erinnert sich Tocqueville und wundert sich, damals nicht geahnt zu haben, dem Kabinett Barrot einmal als Außenminister anzugehören. Er bezeichnet den gerade erst neu gewählten Abgeordneten Louis-Napoléon Bonaparte in einem Brief an Paul Clamorgan als einen „vulgären Ehrgeizling und politischen Abenteurer“. (A. de Tocqueville an P. Clamorgan, 14.5.1848, in: id., Œuvres complètes, Bd. X, Correspondance et écrits locaux, hrsg. v. L. Queffélec-Dumasy, Paris 1995, S. 467.)

<< > Journées illustrées de la Révolution de 1848: Récit historique de tous les événements accomplis depuis le 22 février jusqu’au 21 décembre 1848, jour de la prestation de serment du Président de la République

Bureau de l’Illustration, 1848.

Nach einem kurzen offenkundig erfolgreichen Wahlkampf wird Louis-Napoleon am 10./11.12.1848 mit 5,5 Millionen Stimmen zum ersten Staatspräsident Frankreichs für vier Jahre gewählt. Nicht wiederwählbar, was ihm spätesten ab dem 3. Amtsjahr Kopfzerbrechen bereitete. Als dann auch noch die Verfassungsreform scheiterte, legte er den Ordner Rubicon an und am 2. Dezember 1851 unternahm er seinen dritten und diesmal erfolgreichen > Staatsstreich, den er mit der Aufhebung des Wahlgesetzes und damit mit der Wiedereinführung des Allgemeinen Wahlrechts rechtfertigte. Des nachts geklebte Plakate und einige Scharmützel, das wars. Louis-Napoleon ließ sich mit einem Plebiszit seine Amtszeit auf 10 Jahre verlängern und akzeptierte es, dass man ihm am 2. Dezember 1852 die Kaiserwürde antrug. Das Zweite Kaiserreich sollte bis 1870 dauern.


Eric Anceau, > Napoléon III., Paris: éd. Tallandier 2008.

Heiner Wittmann, > Napoleon III. Macht und Kunst, Reihe Dialoghi/dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 17, Verlag Peter Lang, Frankfurt, u.a., 2013.

Unsere Redaktion zeigt hier noch einmal das Gespräch, an dass wir im Februar 2014 in der Sorbonne mit Éric Anceau geführt haben: “Am letzten Donnerstag, 12. Februar 2014, hatte wir eine Gelegenheit mit Éric Anceau in der Sorbonne zu sprechen. Éric Anceau lehrt Geschichte an der Université Paris-Sorbonne (Paris IV) wie auch an Sciences-Po. Er ist u.a. Chercheur associé am > Centre de recherches en histoire du XIXe siècle. Eric Anceau hat > zahlreiche Studien über das Zweite Kaiserreich verfasst. 2008 hat er eine Biographie über Napoléon III. Un Saint-Simon sur cheval vorlegt. Wir haben ihm u.a. folgende Fragen gestellt: ” … wieso ein Saint-Simon ? ” Bitte weiterlesen

Voir aussi: Eric Anceau, > L’empire libéral (2 Vol) T1 Genèse, avènement, réalisations T2 Menaces, chute, postérité, Paris: Editions SPM, 2017, ISBN : 978-2-917232-58-3 • 1 avril 2017 • 1426 pages.


Wie war es möglich, dass trotz aller Widrigkeiten, Louis-Napoleon schließlich doch am Ziel seiner Träume ankam und die Nachfolge seines illustren Onkels Napoleons I. antreten konnte? Sein Name und seine Abstamung – darüber diskutieren wir heute nicht – hatten einen erheblich Einfluss auf seinen politischen Erfolg. Dazu kamen seine Schriften wie 1832 Rêveries politiques, mit denen er eine Verfassung entwirft, die sich auf die Verfassungen von 1791 und 1793 bezieht. Er beginnt mit einer Bemerkung über das allgemeine Unbehagen, das in Europa daher rühre, dass die Völker nur wenig Vertrauen in ihre Herrscher haben. Sätze wie, „Versprechungen wurden nicht gehalten, und die Könige verteidigen ihre Throne als persönliches Eigentum“ (Louis-Napoléon Bonaparte, Rêveries politiques, in: ders., Œuvres, hrsg. v. Ch.-E. Temblaire, Bd. I, Paris 1848, S. 65-96, bsd. S. 70-72.) verschärfen die Kritik an den politischen Zuständen seiner Zeit, ohne dass diese näher präzisiert werden. In den e Idées napoléoniennes (1839), legt er sein politisches Programm nieder. Er hatte auch soziale Reformvorschläge gemacht: > L’extinction du paupérisme (1844). In dieser Schrift legt er seine Visionen für die Bekämpfung der Armut dar. Landwirtschaft, Industrie, Innen- und Außenhandel entscheiden über die öffentlichen Einnahmen. Jedem dieser Faktoren haftet ein grundsätzlicher Makel an. Das gilt auch für die Steuern, die ungerecht verteilt werden, und er schildert in einem drastischen Satz das Leben der Fabrikarbeiter: Die Industrie als ein Saturn der Arbeit fresse ihre Kinder und lebe nur von ihrem Tod. Das erste Kapitel schließt mit der populistischen Forderung, die Arbeiterklasse, die nicht besitzt, müsse Eigentümer werden. Ein dritter und nicht unerheblicher Faktor seiner Erfolge könnte seine Mitgliedschaft bei einer Freimaurer-Loge gewesen sein. Echte belastbare Beweise liegen dafür nicht vor, aber die kleine Zahl unbeugsamer Helfershelfer, die ihm in schwierigen Situationen beigestanden, von selbst einige Freimaurer waren, wären Grund genug, in den Archiven genauer nachzuschauen:

Mit Persigny lernt er 1835 einen seiner wichtigsten Helfer kennen. Jean-Gilbert-Victor Fialin, Duc de Persigny (1808-1872), Freimaurer, versucht schon 1830 einen Staatsstreich,der scheitert und er wird ins Zivilleben versetzt.


> Nachgefragt: Henri Murger, Scènes de la vie de bohème – 11. Dezember 2013:
“En décrivant l’indépendance et la liberté des artistes, Henri Murger montre en même temps que la littérature a un pouvoir de prédication. Il anticipe, dans son roman, la nouvelle constellation politique du Second Empire, en en faisant le cadre de son roman.”


In Straßburg am 30. Oktober 1836 ist Persigny mit dabei und wird die Landung am 6. August 1840 bei Wimereux in der Nähe von Boulogne-sur-Mer vorbereiten. 1848 leitet er den Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl, und nach dem Staatsstreich im Dezember 1851 wird er am 22. Januar 1852 Innenminister.

Der Anwalt Pierre-Antoine Berryer (1790-1868) übernimmt während des Prozesses vom 26. September bis 6. Oktober 1840 die Verteidigung von Louis-Napoléon, der zu lebenslanger Festungshaft verurteilt wird. Berryer wird am 23. Dezember 1838 von der Pariser Loge Chevaliers croisés aufgenommen; somit hat ein Freimaurer den Umstürzler verteidigt.

Louis Désiré Véron, > Nouveaux mémoires d’un bourgeois de Paris depuis le 10 décembre 1848 jusqu’aux élections générales de 1863, le Second Empire, Band 1, Paris, 1866, S. 27  >>>>

Der Präsident wurde 1848 für vier jahre gewählt und war nciht wiederwählbar. Der Staatsstreich-erfahrene Neffe des Kaisers würde sich damit trotz aller Beteuerungen wohl nicht zufriedengeben.

Während des Wahlkampfs 1848 entsteht eine unübersehbare Zahl von Clubs jeder Couleur, die die Wahlpropaganda übernehmen. Der Vizepräsident des Club républicain de la fraternité Jean-Claude Bésuchet de Saunois (1790-1867) ist Veteran der kaiserlichen Armee und Freimaurer. Mit einem Wahlplakat oder Flugblatt „Présidence de la République“, das er mit „Bésuchet, früherer Offizier der kaiserlichen Armee“ unterzeichnet, ruft Bésuchet de Saunois im Namen einer Wahlvereinigung im Departement Seine zur Wahl des Kandidaten Louis-Napoléon auf: J.-C. Bésuchet, Club républicain de la Fraternité, sous la présidence de M. Charles Lesseps. [Lettre d’invitation du 9.4.1848], Bibliothèque nationale, Paris: 8-LB53-1043. Vgl. die Studie mit einer ausführlichen Bib¬liographie der Wahlpropaganda: Pimienta, R., La propagande bonapartiste en 1848, Paris 1911; Bésuchet, Présidence de la République. (Signé : Bésuchet.), [Plakat], Paris,-1848, Bibliothèque nationale, Paris, 8-LB54-1875.

Napoléon III. hat während seiner Regierungszeit eine bemerkenswerte Modernisierung Frankreichs bewirkt. Im Zweiten Kaiserreich (1852-1870) wird ein kalkuliertes Zusammenspiel von Macht und Kunst erkennbar, das von der Konfrontation der Künstler und Intellektuellen gegen das Regime, aber auch von der staatlichen Förderung der Kunst, vor allem auf dem Weg über die Zivilliste des Kaisers bestimmt wird. Künstlern, Dichter und Schriftstellern gelingt es, gegenüber einer allgegenwärtigen Zensur, die Unabhängigkeit der Kunst zu demonstrieren und einzufordern.

> Journées illustrées de la Révolution de 1848: Récit historique de tous les événements accomplis depuis le 22 février jusqu’au 21 décembre 1848, jour de la prestation de serment du Président de la République, Bureaux de l’Illustration, 1848

Der >Staatsstreich vom 2. Dezember 1851 diskreditierte das Amt des Präsidenten und damit auch seine Wahl des durch das Volk. Erst nach der Verfassungsrefom von 1962 gab es 1965 wieder eine Wahl durch das Volk: Im ersten Wahlgang erreichte General de Gaulle nicht die absolute Mehrheit und er musste im zweiten Wahlgang gegen François Mitterrand antreten.

Auf unserem Blog:

> Éric Anceau : Warum sollte man Napoléon III heute kennen?

Finissage der Ausstellung „1918: Neubeginn in Stuttgart und Straßburg“ & Live Performance „Même mort nous chantons / Recorded songs don’t ever die“ von Marie Guérin (40 Min)

Dienstag, 20. November 2018

22.11. | 19 Uhr | Institut français Stuttgart | Schloßstr. 51 | Eintritt frei

Seit Mitte Oktober lässt uns die Ausstellung „1918: Neubeginn in Stuttgart und Straßburg“ (Kurator: Dr. Nicholas Williams) die Teil der Doppelausstellung 1918: Zwischen Weltkrieg und Revolution“ ist, tiefer in die Zeit nach dem Waffenstillstand des Ersten Weltkriegs in Stuttgart und Straßburg eintauchen. Sie betrachtet die Geburt der Demokratie in Württemberg sowie die Ausdehnung der französischen Demokratie auf Strasbourg, und zeigt dabei eines: Elsässer und Schwaben, die Bürger Stuttgarts und Strasbourgs: Sie können streiten – und genau deshalb können sie Demokratie!

Foto: © Anne Kropotkine

Zur Finissage der Ausstellung präsentieren wir eine Live-Performance der Installation „Même mort nous chantons / Recorded songs don’t ever die“ von Marie Guérin:

Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg lässt uns „Recorded Songs don’t ever die“ auf den Spuren von Kriegsgefangenen wandeln, deren Stimmen im Ersten Weltkrieg aufgenommen und auf Platte gepresst wurden. Durch Emil Berliners Erfindung der scheibenförmigen Schallplatte im Ersten Weltkrieg, die als Geburtsstunde der modernen Schallplatte gilt, können aufgenommene Stimmen und Lieder nun auf der ganzen Welt abgespielt und gehört werden. In ihrer Live-Performance lässt Marie Guérin die aufgenommenen und gesampelten Stimmen des Ersten Weltkriegs mit moderner Elektromusik verschmelzen. Ergänzt wird die Perfomance durch die Videokreation von Maël Teillant.

Komposition: Marie Guérin / Habilleuse Sonore, Grafische Gestaltung: Maël Teillant, Projektunterstützung: Anne Kropotkine

In Zusammenarbeit mit: CESARE – Centre National de Création Musicale (Reims), Radio France und der Akademie der Künste Berlin
Mit Unterstützung der Institut français Deutschland, Humboldt Universität (Lautarchiv), Deutschlandfunk Kultur, Marc-Bloch Zentrum, Micro-sillons, der Französischen Botschaft in Deutschland und der Mission du Centenaire 1914-1918. In Koproduktion mit Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste<

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „100×100 Jahre“ des Institut français Deutschland anlässlich des Gedenkjahrs zum Ende des Ersten Weltkrieges und der Veranstaltungsreihe „Auf der Suche nach einer Kultur des Friedens – 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges“ des Institut français Stuttgart, des Hospitalhofs Stuttgart und dem IZKT der Universität Stuttgar. Alle Infos unter www.1918-2018-stuttgart.de/.

Präsident Emmanuel Macron hielt am 18.11.2019 im Bundestag die Gedenkrede an die Kriegstoten

Sonntag, 18. November 2018

Aus Anlass des heutigen Volkstrauertags fand im Bundestag eine zentrale Gedenkstunde statt. Die Gedenkveranstaltung im Berliner Reichstag stand unter dem Thema „100 Jahre Erster Weltkrieg“.

Eine Rede mit vielen Argumenten, Vorschlägen und Aufforderungen für die deutsch-französische Zusammenarbeit zugunsten Europas. Und ein Satz, der die Absichten des Präsidenten in einigen Worten zusammenfasst (> Georg Blume im SPIEGEL hat völlig Recht auf ihn besonders hinzuweisen): “… à chaque fois que vous ne comprenez peut-être pas tout à fait les mots venant de la France, lisez toujours et avant tout qu’elle vous aime.”

Le discours du Président Macron devant le Bundestag :

1. Regardez la vidéo du discours

2. Ecrivez un article d’une page en résumant le discours.

3. Rédigez un article qui énumère les propositions du Président en faveur de l’Europe.

4. Quelle importance, accorde le Président à l’amitié franco-allemande?

5. Écrivez un commentaire personnel. Qu’est-ce vous pensez de ce discours ?

Tout un système : > Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe

Nos atouts : >Präsident Macron: Europa mit Hilfe der Kultur neu begründen

Un programme : > Discours du Président de la République à la conférence des Ambassadeurs

Die Bilanz nach einem Jahr: > La souveraineté de l’Europe: Eine Bilanz der Sorbonne-Rede vom 26.
September 2017
– 2. November 2018

>PONS Texte schreiben Französisch
ISBN 978-3-12-562558-7
Formulierungen und Wörter für gute Texte: Aufsatz, Textanalyse, Präsentation, Bewerbung

> Transcription du discours du Président de la République au Bundestag à Berlin, cérémonie commémorative

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hielt die Gedenkrede, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach das Totengedenken. 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges trägt diese vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge initiierte Gedenkstunde das erste Mal eine von beiden Staatsoberhäuptern getragene deutsch-französische Erinnerungsbotschaft.

Präsident Macron nutzte diese Gelegenheit zu einem freundschaftlichen wie auch eindeutigen Appell an Deutschland, jetzt Europa zu unterstützen. Es ist nicht das erste Mal. dass der Präsident seine Ideen zu Europa vortrug, aber heute in Berlin zog er auch eine Art Bilanz seiner Vorschläge, insistierte mit großen Nachdruck auf ihre Umsetzung. “Unsere Kraft ist unsere Souveränität”, erklärte er und erinnerte an die Souveränität Europas, die es aufzubauen gelte, ganz im Sinne seiner bisherigen Argumentation, dass kein Mitglied der Europäischen Union alleine seine Souveränität verteidigen könne. Keine der großen Herausforderungen wie die Digitalisierung, der Klimawandel, die Migrationsproblem könne von einem Land alleine bewältigt werden: “Diese neue deutsch-französische Verantwortung muss Europa mit den Werkzeugen seiner Souveränität ausstatten.” Man muss die Rede ganz genau lesen, denn Macron kennt sehr wohl die Unterschiede hinsichtlich der Perzeption Europas in Deutschland und Frankreich, und es klingt, als wenn auch die Unterschiede einmal noch besser zusammengebracht zu unserer Stärke beitragen sollen. Macron kennt die Kraft der Tabus aber er bleibt dabei: “In Frankreich ist man sich der Souveränität bewusst. In Deutschland kann sie erstaunen oder erschrecken. In Deutschland ist die Einheit Europas vorrangig. Das Europa der 28, morgen sind es 27 ist ein Versicherung. Frankreich lebt noch mit der Nostalgie des Klubs der Sechs. Hier schaffen die Regeln Vertrauen und Zugehörigkeit. In Frankreich haben sie oft Misstrauen und Ausflüchte ausgelöst.” Und “Das deutsch-französische Paar hat die Pflicht und die Verantwortung, die Welt nicht weiter ins Chaos abgleiten zu lassen.”

Macron: “Wenn Sie die Worte aus Frankreich nicht verstehen, denken Sie daran, dass Frankreich Sie liebt”.

Rappel > Emmanuel Macron und Europa

Nicolas Barotte > Europe : à Berlin, Macron exhorte Merkel à «dépasser les hésitations», FIGARO 18 novembre 2018

Und genauso wie unsere Redaktion Georg Blume kürzlich auf unserem Blog kritisiert hat,
> Éditorial: Hundert Jahre nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 und die deutsch-französischen Beziehungen
so weisen wir jetzt auf seinen lesenswerten Kommentar zur Rede von Präsident Macron hin:
> Macrons Liebeserklärung an Deutschland SPIEGEL online

Podiumsgespräch Jean Luc Nancy und Ministerpräsident Winfried Kretschmann – 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs

Dienstag, 13. November 2018

Podiumsgespräch am 21. November um 19:00 Uhr im Hospitalhof Stuttgart:

1914-1918

> Éditorial: Hundert Jahre nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 und die deutsch-französischen Beziehungen

> 11. November 2018 – Die Gedenkfeier in Paris vor dem Triumphbogen

> Die Rede von Präsident Macron am 11. November 2018 am Triumphbogen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann  wird mit Professor Jean-Luc Nancy (Universität Straßburg) über das Thema 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. 1918-2018. Auf der Suche nach einer Kultur des Friedens 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs spechen.

Mit dem Ende der Kriegshandlungen im Herbst 1918 endete ein Weltkrieg, der unvorstellbares Leid und Zerstörung über die Welt gebracht hatte. Doch das Ende des Krieges bedeutete keineswegs den Beginn des Friedens. Die Idealisierung des Kampfes, die totale Mobilmachung aller Lebensbereiche und die Technisierung des Tötens hatten die Gesellschaft grundlegend verändert. Das Podiumsgespräch wird der Frage nachgehen, was es bedeuten könnte, den Krieg tatsächlich zu überwinden und an einer Kultur des Friedens zu arbeiten. Dazu wollen wir verschiedene Brücken bauen, zwischen Frankreich und Deutschland, Straßburg und Stuttgart, aber auch zwischen der Philosophie und der Politik.
Moderation: Dr. Felix Heidenreich (IZKT)

Eine Veranstaltung des Frankreich-Schwerpunkt
Kooperationsprojekt: IZKT der Universität Stuttgart, Institut français, Hospitalhof und Literaturhaus Stuttgart

Auf unserem Blog: >  66 Artikel über die Gedenkveranstaltungen zum Ersten Weltkrieg

 

11. November 2018 – Die Gedenkfeier in Paris vor dem Triumphbogen

Montag, 12. November 2018

Anlässlich der Gedenkfeier zum 100. Jahrestag des Waffenstillstands vom 11. November 1918, mit dem der Erste Weltkrieg beendet wurde, hat Präsident Macron die Staats- und Regierungschefs aller am Weltkrieg beteiligten Nationen am Triumphbogen in Paris empfangen:

> https://www.youtube.com/emmanuelmacron

> Éditorial: Hundert Jahre nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 und die deutsch-französischen Beziehungen

66 Artikel auf unserem Blog > 1914-1918

P.S.: Das Statistiktool für unsere Website ist ungenau, aber es lassen sich dennoch Tendenzen daraus ableiten. Noch nie hatte unser Blog um diese Tageszeit eine so hohe Besucherzahl, die jetzt schon mehr als dreimal so hoch ist wie an gewöhnlichen Tagen.

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