Archiv für die Kategorie 'Geschichte'

Renault ! Ein Besuch bei der Firma Schweier auf der Retroclassics in Stuttgart

Montag, 11. März 2019

Unser Fotograf war am Samstag auf der > Retroclassics 2019 in Stuttgart – stuttgart-fotos.de – 10. März 2019 und hat den Stand vom Autohaus Schweier in Fellbach besucht:

> Retroclassics 2019 in Stuttgart – 7.-10. März 2019

Fotoausstellung aus Anlass des Erscheinens von Agnès Poirier, An den Ufern der Seine

Dienstag, 5. März 2019

Gerade ist das Buch von Agnès Poirier, > An den Ufern der Seine. Die magischen Jahre von Paris 1940–50 erschienen. Am besten lesen Sie das Buch an den Originalschauplätzen, in Flore, im Lipp oder in den anderen Cafés rund um die Kirche von Saint-Germain-des-Prés:

Die Generation, die zwischen 1905 und 1930 geboren wurde, erlebt nach 1944 in Paris einen fulminanten Aufbruch. Nach der Befreiung im August 1944 waren die deutschen Besatzer aus Paris abgezogen, das intellektuelle Leben erlebte einen Aufbruch ohnegleichen. Allen voran > Jean-Paul Sartre (1905-1980) (nicht nur) mit den Temps modernes und > Albert Camus (1913-1960) setzten die Themen und begründeten den Existentialismus (> Vergleich: Sartre oder Camus?) Alles war hochpolitisch, man suchte nach einem neuen Gesellschaftsmodell am besten zwischen den beiden großen Lagern, dem Kommunismus und dem Kapitalismus, einen Dritten Weg. Mit Simone de Beauvoir (1908-1986) und etwas später Brigitte Bardot (*1934) begann eine neue Phase des Feminismus, mit dem sie den Frauen eine Befreiung aus allen herkömmlichen Bindungen vorlebten.

Unsere Kollegen vom > Klett-Cotta-Blog haben über das Buch von Agnès Poirier einen Artikel verfasst: > Lesebericht: Agnès Poirier, An den Ufern der Seine

Wir zeigen hier dazu eine Fotoserie – so als Ersatz, wenn Sie nicht gleich – mit diesem Buch im Gepäck – nach Paris fahren können:

Schon 1943 veröffentlichte Jean-Paul Sartre sein philosophische Hauptwerk L’être et le néant. Essai d’ontologie phénoménologique veröffentlicht. 1 kg, das die Marktfreuen als Gewicht verwendeten, so die Sage. In Wirklichkeit 722 Seiten, auf denen der Philosoph inmitten der deutschen Besatzung die Grundlagen der menschlichen Freiheit darlegte. Aber Agnès Poirier erzählt nicht nur von ihm und seiner Lebensgefährten Simone de Beauvoir. Sie lässt ein ganzes Panorama entstehen, das durch die Philosophie des Existentialismus entscheidend geprägt wurde. Dazu kam ein so intensiver Austausch mit amerikanischen Autoren. Sartre und Beauvoir reisten in die USA: alles konnte man nach 1944 nachholen

Agnès Poirier
> An den Ufern der Seine
Die magischen Jahre von Paris 1940–50
Aus dem Englischen von Monika Köpfer
Orig.: Left Bank. Art, Passion and the Rebirth of Paris 1940–50
Stuttgart: Klett-Cotta 1. Aufl. 2019, ca. 552 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen, Tafelteil
ISBN: 978-3-608-96401-1

Unsere Redaktion hat Pierre Lemaitre, Die Farben des Feuers gelesen

Dienstag, 5. März 2019

Pierre Lemaitre Die Farben des FeuersDie Gattung: Pierre Lemaitre > Die Farben des Feuers, übersetzt von Tobias Scheffel, ist ein  Roman, ein Sittengemälde und ein Krimi, der in seiner Dramatik an die letzten Bücher von Pierre Lemaitre erinnert: > Lesebericht: Pierre Lemaitre, Opfer. Thriller – 7. Dezember 2018 und die aufregende Geschichte in > Nachgefragt: Pierre Lemaitre, Drei Tage und ein Leben – 19. Oktober 2017.  > Die Farben des Feuers ist aber auch wohl eine Folge von  > Lesebericht: Pierre Lemaitre, Wir sehen uns dort oben – 23. Januar 2015, weil uns einige der Personen, die jetzt im neuen Roman vorkommen, schon bekannt sind und wir jetzt mehr über ihr Schicksal erfahren.

Reichtum  Habgier,  Neid und Missgunst und der Strudel der Geschichte reißen eine ganze Familie in den Abgrund. Aber Rache ist doch zu süß und verführerisch und führt aber geradezu ins Verbrechen. Diese Mischung ist dem Autor ganz vorzüglich gelungen.


> Alle Termine zu diesem Buch:
Mo 08.04.2019
München | Lesung
In Zusammenarbeit mit dem Institut français München
Literaturhaus München – Salvatorplatz 1 – 80333 München

Di 09.04 20:00
Frankfurt | Lesung
Romanfabrik -Hanauer Landstraße 186 60314 Frankfurt am Main

Mi 10.04
Berlin | Lesung
Eine Kooperation des Institut francais Berlin und des Bureau du livre an der Französischen Botschaft Berlin
Institut francais- Kurfürstendamm 211 – 10719 Berlin

Do 11.04 20:00
Stuttgart | Lesung
In der Reihe “Karambolagen”
In Zusammenarbeit mit dem Institut francais –
Literaturhaus Stuttgart Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Fr 12.04
Freiburg | Lesung


Marcel Péricourt, der Bankier, stirbt  1927. Die sich bereits ankündigende Weltwirtschaftskrise (1) vollendet den Ruin seines Imperiums. Die Witwe Madeleine Péricourt durchschaut die finanziellen Machenschaften der Miterben nicht, unterschreibt, was ihr vorgelegt wird: “Seit dem Weltkrieg war das Spekulieren an der Börse neben dem Boxen und dem Rennradfahren zum Modesport geworden. Alle beteiligten sich. Männer, Frauen, die Reichen bereicherten sich, die Armen übten sich in Geduld, die Tugend der Gerissenheit ersetzte die Arbeit:” S. 136. Madeleine lernt schnell dazu und ihre neuen Erkenntnisse und Einsichten bringen sie dazu, jeden Anstand, jede Moral hinter sich zu lassen. Liebschaften außer oder als Ergänzung der Ehe sind hier die Regel. “Womit die Botschaft klar war. Er küsste ihre Finger und fügte, um das Maß vollzumachen, hinzu: “Madeleine…” Das sollte reichen. “Gustave…”, antwortete sie.

Und im Hintergrund und gar nicht mal so sehr im Hintergrund steht eine Diskussion über die Reaktionen auf den Nationalsozialismus mit der Machtergreifung Hitlers und des Faschismus in Italien. Dazu steht die beste Szene auf S. 373: “Wir werden morgen zusammen sterben,” singt Solange auf der Bühne und der Führer ist wütend und verlässt die Oper.

Im Anhang des  Romans von Pierre Lemaitre > Die Farben des Feuers, den Tobias Scheffel übersetzt hat, steht auf den Seiten S. 477 ff. ein Schuldschein, den unsere Redaktion Ihnen nach der Lektüre dieses Romans zur Kenntnisnahme empfiehlt. Hier berichtet Lemaitre über die Quellen, die ihn zu diesem Roman inspiriert haben.

Der vollständige Lesebericht steht auf dem Blog von Klett-Cotta:  > Lesebericht: Pierre Lemaitre, Die Farben des Feuers7. März 2019

Pierre Lemaitre Die Farben des Feuers
Pierre Lemaitre
> Die Farben des Feuers
Roman
Aus dem Französischen von Tobias Scheffel
(Orig.: Couleurs de l‘incendie)
1. Aufl. 2019, 479 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-96338-0

1. Vgl. Heiner Wittmann, Die Weltwirtschaftskrise von 1929 und die französische Literatur, in: Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Herbert Schmidt, Claudia Wörmann-Adam (Hg.) >  “Wir müssen die Wahrheit über die barbarischen Zustände sagen“. Welt-Wirtschafts-Krisen und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Kultur. Mössingen-Talheim  2014, S. 45-66.

 

Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes

Montag, 4. März 2019

Am 28. November 2017 hat Präsident Macron in der Universität Ouaga in Ouagadougou in einer Rede die zeitweise oder definitive Rückgabe von afrikanischen Kulturgütern an Afrika angekündigt: “Ich wünsche, dass in den nächsten fünf Jahren, die Bedingungen für eine zeitweise oder definitive Rückgabe afrikanischer Kulturgüter an Afrika geschaffen werden,” nachdem er festgestellt hatte: “… das afrikanische Kulturerbe kann nicht nur in Privatsammlungen und europäischen Museen sein”. Man muss (nicht nur) offizielle Texte ganz genau lesen: Was wird nicht gesagt? Was steht drin? Und wie wird es gesagt?

Es geht nicht nur um die Museen in Frankreich. Er hat Europa im Blick. Wie werden seine Museen reagieren, wenn Macron seine Ankündigungen bezüglich der französischen Museen tatsächlich realisiert? Ein Adjektiv in der Rede Macrons deutet an, dass er ein schwerwiegendes Projekt angeht und sich kommender Kritik schon sicher ist: Bleibt da gleich ein Hintertürchen offen? “temporaire” klingt nach Leihgabe oder ist das eine Konzession an die Kritiker seines Vorhabens? Sicher, Präsident Macron spricht für Frankreich, aber er hat auch die europäischen Museen im Blick und in diesem Zusammenhang darf man auch an seine Rede zur “refondation de l’Europe par la culture” anlässlich der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse 2017 erinnern: > #fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron. Wir zitieren diese Rede, um an Macrons Verständnis des Vorrangs der Kultur zu erinnern. Diese Auffassung zeigt sich auch wieder im Umgang mit der Identität afrikanischer Staaten: In der Rede in Ouaga klang seine Ankündigung so – ab 1 h 15′:

> Discours d’Emmanuel Macron à l’université de Ouagadougou– Website des Élysée-Palastes

Emmanuel Macron : “Mesdames et Messieurs, je terminerai par ce qui doit nous permettre ensemble d’écrire cette nouvelle relation d’amitié dans la durée au-delà des menaces, des craintes et de nos intérêts partagés. Aujourd’hui, nous sommes orphelins, nous sommes orphelins en quelque sorte d’un imaginaire commun, nous souffrons d’un imaginaire qui nous enferme dans nos conflits, parfois dans nos traumatismes, d’un imaginaire qui n’est plus le vôtre, n’est plus le nôtre, et je veux reconstruire cet imaginaire commun et d’avenir autour de trois remèdes.
Le premier remède c’est la culture, dans ce domaine, je ne peux pas accepter qu’une large part du patrimoine culturel de plusieurs pays africains soit en France. Il y a des explications historiques à cela mais il n’y a pas de justification valable, durable et incondit ionnelle, le patrimoine africain ne peut pas être uniquement dans des collections privées et des musées européens. Le patrimoine africain doit être mis en valeur à Paris mais aussi à Dakar, à Lagos, à Cotonou, ce sera une de mes priorités. Je veux que d’ici cinq ans les conditions soient réunies pour des restitutions temporaires ou définitives du patrimoine africain en Afrique.”

“Meine Damen und Herren, ich schließe mit einem Thema, das uns erlauben soll, ein neues Kapitel dieser Freundschaftsbeziehungen auf Dauer jenseits von Bedrohungen, Furcht und unserer Interessen zu schreiben. Heute sind wir Waisenkinder, in gewisser Weise haben wir unser gemeinsames Vorstellungsvermögen verloren, wir leiden an einer Vorstellungswelt, die uns in Konflikte einschließt, manchmal in Traumata, einer Vorstellungswelt, die nicht mehr ihre ist, auch nicht mehr unsere, ich aber möchte diese gemeinsame künftige Vorstellungswelt wiederaufbauen. Drei Mittel dazu:
Das erste Mittel ist die Kultur, in diesem Bereich, kann ich es nicht länger akzeptieren, dass ein großer Teil der kulturellen mehrerer afrikanischer Länder sich in Frankreich befindet. Dafür gibt es historische Erklärungen, aber keine gültige, dauerhafte und bedingungslose Rechtfertigung, das afrikanische Kulturerbe kann nicht nur in Privatsammlungen und europäischen Museen sein. Das afrikanische Kulturerbe muss in Paris, aber auch in Dakar, in Lagos, in Cotonou in Wert gesetzt werden. Das wird eine meiner Prioritäten sein. Ich wünsche, dass in den nächsten fünf Jahren, die Bedingungen für eine zeitweise oder definitive Rückgabe afrikanischer Kulturgüter an Afrika geschaffen werden.”

Auf Twitter resümierte Emmanuel Macron unmissverständlich:

Am 23. November 2018 haben Bénédicte Savoy, Professorin an der TU Berlin und am Collège de France sowie Felwine Sarr, Professor an der Universität Gaston-Berger in Saint-Louis (Sénégal), ihren Bericht über die Rückgabe von afrikanischen Kulturgütern – > Rapport sur la restitution du patrimoine culturel africain. Vers une nouvelle éthique relationnelle – Präsident Emmanuel Macron überreicht.

Zum Herunterladen, *pdf, 240 Seiten: Felwine Sarr et Bénédicte Savoy > Rapport sur la restitution du patrimoine culturel africain. Vers une nouvelle éthique relationnelle Novembre 2018

> Pressestimmen

Gerade erschienen: Patrick Bahners, Französisches Ausleerungsgeschäft. Der “Bericht über die Restitution afrikanischen Kulturerbes”, in: MERKUR, Heft 03 / März 2019 – Heft 838, S. 6-17:

Patrick Bahners beginnt mit einer Forderung der Gelben Westen: “Frankreich muss den afrikanischen Völkern die unrechtmäßig erworbenen Güter zurückgeben.” S. 5. Und er erinnert an ein Interview mit Achille Mbembe, der eine Parallele zwischen dem Schutz von Kulturgütern und de Management der Flüchtlingsbewegung hergestellt hatte: wie wolle man “Kunst- und Menschenfreund” sein, ohne beide Themen zusammenzusehen? Bahners erinnert an die hier oben zitierte Rede von Emmanuel Macron am 28. November 2018 in Ouaga und an den Bericht über die Rückgabe der Kulturgüter, den Macron im März 2018 in Auftrag gegeben hatte, den er ein “bürokatisches Dokument” nennt.

Der Bericht ist mehr eine Interpretation der Absichten Macrons und die beiden Autoren lassen durchblicken, dass hier ein “historisches Zeitfenster” zu nutzen sei. Die Ankündigung Macrons könnte Folgen für viele andere Museen nicht nur in Frankreich haben. Macht er wirklich innerhalb von fünf Jahren Ernst mit seinem Vorhaben, dann müssten andere europäische Museen sich fragen lassen, wie haltet ihr es mit dem Besitzrecht afrikanischer Kunstgüter? Bahners, S. 8:

“Das Eigentum an allen Museumsgegenständen, die vor 1960 im Auftrag des französischen Staates, von Akteuren des Staates oder auch nur mit Geld des Staates aus Afrika abtransportiert wurden, soll, das schlägt der Bericht vor, an die Staaten übergehen, die sich heute dort befinden, wo die Dinge hergestellt wurden.”

Natürlich gibt es einen Vorbehalt der Museen hinsichtlich des universalen Zugangs zur Kunst, diesen für alle zu sichern… aber gerade deswegen ist Macrons Vorschlag so aufsehenerregnd. Die Académie des Beaux-Arts war folglich auch entsetzt und gab zu Protokoll, on “tient à réaffirmer le principe intangible d’inaliénabilité des collections nationales” > Restitution du patrimoine culturel africain : la position de l’Académie des beaux-arts – Präsident Macron dürfte sich über diese Stellungnahme nicht gewundert haben, stellte er diese Ansicht doch mit seiner Rede in Ougada in Frage.

Patrick Bahners zitiert eine lesenswerte Abhandlung von K. H. Heydenreich: > Darf der Sieger einem überwundenen Volke Werke der Literatur und Kunst entreißen? Eine völkerrechtliche Quästion, in: Deutsche Monatsschrift, Bd. 2, August 1798, S. 290‒295: “Und ich kann nicht anders, als es für ein Verbrechen gegen die Menschheit erklären, wenn der besiegten Nation nationale Meisterwerke der schönen Kunst geraubt werden”, die, wenn ihre Schlussfolgerungen immer beherzigt worden wäre, vielen Ländern viele Probleme erspart hätten.

Bisher gründeten Präsidenten neue Museen und setzen sich damit Denkmäler: “Pompidou mit dem Musée de l’art moderne, Giscard mit dem Musée d’Orsay, Mitterrand mit dem Grand Louvre und Chirac mit dem Musée du Quai Branly.” (Bahners, S. 16) Emmanuel Macron hat sich für einen anderen Weg entschieden und wolle, so Bahners, das Universalmuseum auflösen: “Dem Centre Pompidou folgt die Macron-Zentrifuge.”

Holocaust-Gedenktag

Sonntag, 27. Januar 2019

Am Holocaust-Gedenktag, aus Anlass der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945, zeigen wir hier einen Tweet von Natalie Loiseau, Ministre auprès du ministre de l’Europe et des Affaires étrangères, chargée des Affaires européennes:

und erinnern an unsere Artikel über Simone Veil:

> Hommage solennel de la Nation à Simone Veil – 3. Juli 2018

> Simone Veil – 1927-2017 – 5. Juli 2017

Hören Sie hier eine Radiosendung von France-Culture:

> Holocaust-Gedenktag “Unsere Erinnerungskultur bröckelt” – Tagesschau 27.01.2019

> Mémorial de la Shoah, Paris

> Journée de la mémoire des génocides et de la prévention des crimes contre l’humanité – LE MONDE, 27.1.2019

Auf unserem Blog: > Claude Lanzmann (1925-2018) – 6. Juli 2018

Les 16e Journées de l’Histoire de l’Europe

Dienstag, 15. Januar 2019

Les Journées de l’Histoire de l’Europe de l’Empire romain à l’union europénne
Vendredi 18 et samedi 19 janvier 2019

Université Paris I – Pantéon-Sorbonne

Über 30 Vorträge: > Programme

Pass Journées de l’Histoire de l’Europe : 45 euros deux jours, 30 euros un jour (-26 ans : 25 euros et 15 euros)

Pour vous inscrire, imprimez le bulletin sur le site Internet www.association-des-historiens.com

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