Archiv für September 2013

Préparer la visite de
La Foire du Livre à Francfort 2013

Freitag, 27. September 2013

> Frankfurter BuchmesseWelcher Verlag ist wo? > Unternehmenssuche
> Bestellschein für Gruppenreisende
> Buchmesse-Blog
> Foire du livre à Francfort > Buchmesse in Frankfurt – Wikipedia

> Klett-Cotta mit dem Verlag TROPEN auf der Frankfurter Buchmesse

La France sur la Foire du livre 2013 à Francfort

> Buchmarkt Frankreich – *.pdf – Website der Buchmesse

> Bureau international de édition française BIEF – Foire du livre à Francfort, 2013
Hall 6 : le BIEF accueille les éditeurs français sur son stand de près de 600 m².
Chiffres-clés : > Le livre français dans le monde
> Exportations – > Traductions – > Acteurs

“S’informer sur le marché du livre et la production éditoriale des pays qui entretiennent des échanges commerciaux avec la France dans le domaine du livre” Les marchés du livre étrangers > Allemagne *.PDF – Site du Livre français

> Centre national du Livre

> Vendre des droits à Francfort – Le MOTIF :
“Le MOTif, observatoire du livre et de l’écrit en Ile-de-France, est un organisme associé de la Région Ile-de-France mis en place pour renforcer le lien entre les professions du livre et proposer des politiques publiques pertinentes, adaptées aux évolutions en cours.”

> http://www.annuaire-marche-edition.com/recherche/allemagne-foire-du-livre-de-francfort-3169.htm – édition 2011
> « über:blick » est le magazine annuel de la Foire du livre de Francfort. Publié en anglais, il présente des informations essentielles et les chiffres du marché…Fiche du produit über:blick – German Book Industry Insight 2011

Auf unserem Blog:
> Französische Botschaft lud zum Forum „Zukunft des Buches, Zukunft Europas“

Ausstellung: Olivier Jordan: Noces de Lumière
Hommage à Albert Camus

Donnerstag, 26. September 2013

> Ein Blick in das Atelier. (c) Oliver Jordan

Exposition: Olivier Jordan: Noces de Lumière – Hommage à Albert Camus
28 sept. 2013 12:00 – 9 oct. 2013 | 13 (Bouches-du-Rhône)

Unter der Schirmherrschaft S.E. Maurice Gourdault-Montagne, Botschafter der Französischen Republik in Deutschland, findet im Rahmen des Kulturjahres “Marseille-Provence 2013, Capitale Européenne de la Culture” und anlässlich des Centenaire von Albert Camus im Grand Théâtre de Provence eine Ausstellung der Werke des Kölner Malers Oliver Jordan statt. Die Ausstellung zeigt 15 großformatige Bilder, u.a. « Albert Camus », « l’Algérie » et « la Mer Méditerranée », und einige weitere Porträts von Albert Camus.ainsi que quelques portraits de ce grand philosophe et écrivain. Seit über dreißig Jahren ist Jordan mit dem Werk Camus’ vertraut. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 28. September zusammen mit einem Konzert des amerikanischen Folksängers > Eric Andersen statt.

Ausstellungseröffnung: 28. September 2013 | Ort: Grand Théâtre de Provence, Aix-en-Provence | Ausstellungsdauer: 29. September – 30 November 2013

Hall du Grand Théâtre de Provence
380, avenue Max Juvénal
13100 Aix-en-Provence
Renseignements :
Grand Théâtre de Provence au 04 42 91 69 70
Entrée libre
Organisée par le Grand Théâtre de Provence, le Goethe-Institut Paris, le Goethe-Institut Marseille et en coopération avec le Centre Franco-Allemand de Provence

> Exposition: Olivier Jordan: Noces de Lumière – Hommage à Albert Camus – Site Internet des Missions allemandes en France

> Exposition Oliver Jordan : Noces de Lumière – Hommage à Albert Camus – Centre culturel franco-allemand Provence

> Olivier Jordan – Website des Künstlers

Die Lektüreempfehlung (I)
Teresa Hiergeist über J. Echenoz, Je m’en vais

Donnerstag, 26. September 2013

Würzburg 2013. In der Sektion Der literarische Text im 20. Jahrhundert als Herausforderung für den Leser, Sektionsleitung: Helke Kuhn (Stuttgart), Beatrice Nickel (Stuttgart), hat Teresa Hiergeist, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Romanistik , insbes. Literatur- und Kulturwissenschaft, (Universität Erlangen), einen interessanten Vortrag über den Roman von Jean Echenoz “Je m’en vais” gehalten. Um was geht es in dem Roman? Was muss man vom Autor wissen, um das Buch verstehen zu können? Wie kann man mit einer Interpretation beginnen? Wir haben unser > transportable TV-Studio aufgebaut und einfach mal nachgefragt. Schauen Sie das Video an, und teilen Sie / teilt die Lesebegeisterung mit Teresa Hiergeist.

> Der literarische Text im 20. Jahrhundert als Herausforderung für den Leser
> Referentenliste

Romanistik als Passion
Ein Gespräch mit Professor Dr. Karlheinz Stierle

Donnerstag, 26. September 2013

Vom 22.-25. September fand in Würzburg der >Deutsche Romanistentag unter dem Motto “Herausforderungen und Chancen” statt. Der > Deutsche Romanistenverband organisiert alle zwei Jahre den Deutschen Romanistentag. Er wird jeweils an einem anderen romanischen Seminar ausgerichtet und besteht aus ca. 30 Sektionen sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlicher sowie didaktischer Ausrichtung. Der nächste Romanistentag wird Ende Juli 2015 in Mannheim stattfinden.


> Romanistik als Passion Der Vortrag von Professor Stierle auf dem Romanistentag, in FAZ, 27.9.2013


In Würzburg hat Prof. Dr. Karlheinz Stierle dieses Jahr den Eröffnungvortrag über die Romanistik als Passion gehalten.

Wir haben unser > transportables TV-Studio ausgepackt und durften Professor Stierle einige Fragen zu Romanistik stellen. Wir haben ihn auch gefragt: Warum soll Französisch gelernt werden? Welche Vorteile hat das Romanistikstudium? Wie steht es um die die Einheit des Fachs Romanistik? Welche Bedeutung hat die Kulturwissenschaft im Rahmen der Romanistik und schließlich auch, wie begegnet die Romanistik der digitalen Revolution:

> Professor Dr. Karlheinz Stierle

> Unser TV-Kanal

Le Président de la République François Hollande :
Interview au journal télévisé de 20 heures de TF1

Montag, 16. September 2013

french german 

Die deutsch-französischen Beziehungen und die Europapolitik. Ein Gespräch mit Alfred Grosser

Freitag, 13. September 2013

Heute zeigten wir hier das hundertste Video auf unserem TV-Kanal, dessen Filme hier und auf dem > Blog von Klett-Cotta erscheinen:

Am Donnerstag, 12. September, hat Professor Alfred Grosser uns in Paris zu einem Gespräch über den Stand der deutsch-französischen Beziehungen empfangen.

Alfred Grosser (Jg. 1925) stammt aus Frankfurt. Er war von 1948-1967 Generalsekretär des Comité d’échanges pour l’Allemagne nouvelle, das Emmanuel Mounier gegründet hatte. – > La réconciliation franco-allemande après 1945 – Er lehrte über dreißig Jahr am Institut d’Études Politiques in Paris. Kürzlich hat er den > Journalistenpreis der deutschen Zeitungen – Theodor-Wolff-Preis für sein Lebenswerk erhalten.

> Zur Erinnerung: Bei seiner Rede > Die Bundesrepublik, der internationale und innere Friede anlässlich der Entgegennahme des > Friedenspreises des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels 1975 erwähnte Alfred Grosser seine Rolle als Mittler zwischen Frankreich: “Ich darf annehmen, dass durch die Preisverleihung ein besonderer Aspekt der Mittlerfunktion, die ich versuche auszuüben, besonders gutgeheißen wird. Nämlich mein ständiger Versuch, meine ständige Versuchung, auf die Entwicklung der Bundesrepublik etwas Einfluss auszuüben, indem ich die deutschen Verhältnisse für deutsche Leser und Hörer so darstelle, wie ich sie als wohlwollend besorgter Außenstehender sehe.” A. Grosser, Wider den Strom. Aufklärung als Friedenspolitik, München: dtv 1975, S. 181.

Ab 1976 habe ich in seinen Vorlesungen gelernt, wie man Deutschland von Frankreich aus beobachten kann. Warum sind heute gerade im deutsch-französischen Verhältnis Mittler so nötig? Wir haben doch die Medien? lautete meine erste Frage, und Grosser wies auf die Defizite in der Berichterstattung in den Medien hin. Mittler sein bedeutet für ihn, regelmäßig Vorgänge von beiden Seiten zu sehen eine dieser Seiten in Frankreich oder in Deutschland zu vertreten. Immer wieder geduldig erklären: Ein Beispiel: Arte zeigt einen Film über Adenauer. Der Mittel zeigt Lücken auf: Die Bewunderung Adenauers für Robert Schuman und den 9. Mai 1950 oder der deutsch-israelische Vertrag vom 10. September 1952 wurden nicht erwähnt. Außerdem äußert sich Grosser kritisch über die Europapolitik in Paris und Berlin, für die aus nationalen Rücksichtsmaßnahmen viel zu wenig getan werde:

Das deutsch-französische Jahr 2012/2013 anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages hatte mehrere Höhepunkte: in Ludwigsburg wurde der 50. Jahrestag der Rede de Gaulles an die deutsche Jugend gefeiert, im Januar kam das französische Parlament in den Bundestag, im Juli wurde der 50. Jahrestag der Gründung des deutsch-französischen Jugendwerks gefeiert und zuletzt kam Bundespräsident Joachim Gauck nach > Oradour-sur-Glane. War dieser Besuch eine weitere Etappe der deutsch-französischen Aussöhnung?

Im Januar zeigte sich A. Grosser in La Croix, die Zeitung, für die er als Kolumnist seit 1955 regelmäßig schreibt – erfreut, dass so viele Themen über alle Themen, die bei diesen deutsch-französischen Festtagen erwähnt worden sind. Und was alles nicht gesagt wurde! Supranationalität, Robert Schumann, 9.Mai 1950, das ungleich deutsch-französische Paare mit großen Erfolgen, das Auseinanderdriften der deutschen und französischen Wirtschaftsleistungen, die europäische Außenpolitik! Der 50. Geburtstag des Deutsch-französischen Jugendwerks ist in den Medien erwähnt worden, aber die besondere Bedeutung des Jugendwerks kam dabei kaum rüber. Andere private Organisationen wie das Centre d’échanges internationaux oder die Fondation Seligmann sind noch weniger bekannt.

Die Arbeitsebene der Deutsch-französische Beziehungen: Das deutsch-französische Jahr wurde mehrmals offiziell gefeiert, derweil im täglichen Politikbetrieb die Probleme nicht kleiner werden. Das gibt für den Euro, die Wirtschaftspolitik wie für die Energiepolitik. Um Kompromisse und Konzessionen wird weiterhin immer hart gerungen. Erst danach gibt es eine deutsch-französische Position. Beruhen alle Entscheidungen immer auf einer Art Gleichgewicht?

Im Januar erwähnte Grosser in La Croix den Besuch des französischen Parlaments im Bundestag: „Mais la crainte d’au moins une partie du gouvernement français, et sans doute de François Hollande, est de voir le « couple » franco-allemand aller vers un déséquilibre non plus seulement économique, mais politique.“ François Hollande und Angela Merkel haben zusammen einen nicht ganz einfachen Start gehabt. In La Croix hat Grosser am 3. April die tiefgreifende Unterschiede erwähnt, die sich weniger auf Kanzlerin und Präsident beziehen, sonder eher auf die wirtschaftlichen und historischen Ausgangspositionen Deutschlands und Frankreichs. Wieso ist es notwendig, die Geschichte beider Länder gut zu kennen? haben wir Alfred Grosser gefragt. Im Januar 2013 hat er in La Croix geschrieben: Man suche eingegangene Verpflichtungen zu umgehen oder zu reduzieren anstatt von einer Vision für die Zukunft zu entwickeln. Warum fällt das in Paris und Berlin so schwer? Anlässlich des 100. Geburtstages von Robert Schuman haben Sie in einem Artikel für La Croix gefragt, was ist ein Staatsmann? Ihre Antwort: Das ist jemand der regiert und nicht auf die Umfragen schaut, um zu wissen, was er tun darf oder was er nicht tun darf. Solche mutigen Entscheidungen, wie Schuman sie bezüglich der Gemeinschaft von Kohle und Stahl getroffen hat, gibt es heute nicht mehr.

Man spricht immer wieder vom Stottern des deutsch-französischen Motors in Europa. Warum fällt es der Kanzlerin und dem Präsidenten so schwer, auf die Zukunft Europas mehr Einfluss zu nehmen? Die erfolgreichen Initiativen von Schmidt und Giscard d’Estaing oder Kohl und Mitterrand sind Geschichte?
Gibt es noch Chancen für eine gemeinsame deutsch-französische Außenpolitik?

Wir haben auch über Syrien gesprochen. Präsident Hollande ist bereit einzugreifen, aus Deutschland kommen viele warnende Stimmen, derweil Bundespräsident Gauck unmissverständlich von einem „Tabubruch“ spricht und daran erinnert, dass deutsche Truppen für einen Einsatz nicht zur Verfügung ständen. Eine deutsch-französische Position gegenüber Syrien ist in weiter Ferne? Nach dem Rundgang in Oradour sagte Hollande, dass ein Einsatz in Syrien auch Ausdruck einer Verantwortung gegenüber der Vergangenheit sei? Stimmen Sie ihm zu?

Und wir haben die Gelegenheit dieses Gesprächs genutzt, um Alfred Grosser zu fragen, warum sollen deutsche Schüler Französisch lernen?

> Wer ist eigentlich … Prof. Alfred Grosser ? Website des Gymnasiums im Alfred-Grosser-Schulzentrums in Bad Bergzabern

Auf unserem Blog:

> Der Videofilm. Nachgefragt: Alfred Grosser, Die Freude und der Tod. Eine Lebensbilanz, 4. Mai 2011

Und noch aus der Zeit, als wir noch keine Videokamera hatten:

> Ein Gespräch mit Alfred Grosser, 19. Juni 2008

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