Archiv für die Kategorie 'Musik'

Europa, Literatur und Musik im Juni 2019 im und mit dem Institut français in Stuttgart

Mittwoch, 12. Juni 2019

Gedächtnisarbeit als Schlüssel zur Fortführung eines demokratischen Europas

 In der Reihe „Karambolagen“, die das Institut français zusammen mit dem Literaturhaus veranstaltet, sind am Dienstag, den 25. Juni um 19.30 Uhr Barbara Honigmann (*1949) mit „Georg“ die Biografie ihres Vaters und Géraldine Schwarz (*1974)  mit ihrem preisgekrönten Werk „Die Gedächtnislosen“, ihre Familiengeschichte über drei Generationen, zu Gast auf. Beide Bücher erzählen europäische Geschichte von den Kriegen bis heute.

> Literarische Begegnung “Karambolagen – Groß-/Väter”

Musik verbindet

Mit der europäischen „Fête de la musique“, die bereits seit 1981 in über 540 Städten weltweit ausgerichtet wird, endet die Reihe am 29. Juni.

Internationale Gäste aus Frankreich, Italien und Ungarn werden erwartet. Ungarn wird durch die Band Swing à la Django vertreten, bestehend aus sechs ungarischen Roma-Musikern, die bereits viele erfolgreiche Konzerte in Ungarn und im Ausland gegeben haben. Die innovative, kreative und improvisationsfreudige Formation spielt eine spannende Mischung aus amerikanischem Jazz, französischer Manouche, Swing und Chansons, Tango und authentischer ungarischer Musik. Ihr sogenannter Django-Stil ist eine Hommage an den legendären Gipsy-Jazz-Gitarristen Django Reinhardt.

Gipsy-Punk vom Feinsten bietet die sizilianische Band Giufá. Der Zusammenschluss aus fünf Musikern mit jeweils ganz unterschiedlichen musikalischen Wurzeln, vermischt maghrebinische, sizilianische und spanische Einflüsse mit einem unverwechselbaren Balkan-Sound. Daraus entsteht eine ganz eigene Stilrichtung, die Gipsy-Tarantella. Nach einer Europa-Tournee im Jahr 2015 gilt die Gruppe in der Weltmusikszene als eine der vielversprechensten Europas.
Der römische Schlagzeuger Simone Prattico (Paris/NewYork) wird mit seinen beiden Kollegen Klaus Mueller (Piano) und Acelino de Paula (Bassist) auftreten. Die internationale Jazzformation spielt einen modernen Jazz, der aus diversen Begegnungen und Verschmelzungen entstanden ist, aber immer im Respekt vor der Tradition. Zwischen Modernität und den Wurzeln des Swings, zwischen avantgardistischer Musik und populären Melodien schafft das Trio eine fesselnde Verbindung aus mediterraner Kultur und dem Einfluss afroamerikanischer Musik.

Loungig beginnt es am Nachmittag mit dem Straßburger Musiker Difracto. Seit drei Jahren entfaltet der Elektromusiker mit seiner Maschinenmusik ein ganz eigenes Klanguniversum. Mit Erscheinen seiner ersten EP 2017 hat sich Difracto bei diversen Auftritten einen Namen gemacht. Ganz in der Tradition von Moderat, Flume und Fakear lädt er seine Zuhörer*innen auf eine traumgleiche musikalisch-rhythmische Reise ein. Seine in Videos transportierten Klangekstasen sorgen für ein Aufnehmen der Rhythmen mit allen Sinnen.

Ergänzt wird das Programm durch die die beiden heimischen Musiker Max François und Florijan von der Holz, die mal melancholisch verträumt, mal mitreißend die Zuhörer*innen stets auf ihrer Seite wissen und längst über die Stadtgrenze hinaus Bekanntheitsgrad erlangten.
Eine Initiative des EUNIC-Clusters Stuttgart (Institut français Stuttgart, Istituto Italiano di Cultura, Balassi Institut-Ungarisches Kulturinstitut und ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) in Zusammenarbeit mit Drinnen & Draußen im Stadtpalais.
Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Stuttgart, des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, der Dr. Karl Eisele & Elisabeth Eisele Stiftung und der Péter-Horváth-Stiftung.

> Europäische Fête de la Musique

Institut français de Mayence: Jacques Offenbach und das Zweite Kaiserreich – Musikalischer Abend

Montag, 3. Juni 2019

Zum Ausdrucken und weitergeben: > Jacques Offenbach und das Zweite Kaiserreich – Musikalischer Abend


(Text: Institut français-Mainz:) Am 4. Juni 2019  (19 Uhr – Eintritt frei) laden wir Sie zu einem > musikalischen Abend anlässlich des 200. Geburtstags des deutsch-französischen Komponisten und Cellisten Jacques Offenbach ein. Der Historiker und Politikwissenschaftler Heiner Wittmann inhaltlich durch den Abend leiten und dabei die historischen Gegebenheiten darlegen. Untermalt wird dies immer wieder mit Musikbeispielen, dargeboten von der Pianistin Susanne von Laun, um die Stimmung des Zweiten Kaiserreichs in Frankreich nachzuempfinden.

Jakob, “Jacques”, Offenbach, geboren am 20. Juni 1819 in Köln, verlässt Deutschland mit seinem Vater und seinem Bruder und zieht im Jahr 1833 nach Paris, u.a. da sein Vater ihm eine bessere Musikausbildung ermöglichen wollte. Sein Werk weist eine Reihe von diversen Einflüssen auf und seine Musik spiegelt die unterschiedlichen Lebensstationen beginnend mit seiner Kindheit wieder. So finden sich in seiner Musik Elemente jüdischer Synagogenmusik, aber auch Eindrücke des Kölner Karnevals wieder. Als Cellovirtuose in Paris beginnt seine Theaterlaufbahn in der französischen Hauptstadt mit weiteren Auslandsgastspielen in Italien, Österreich und in den USA. Jacques Offenbach wird zurecht als einer der originellsten Komponisten des 19. Jahrhunderts bezeichnet und verhilft dem rebellischen und satirischen Musiktheatergenre “Operette” zu weltweiter Berühmtheit…. > Bitte weiterlesen

Derzeit die beste Swingchansonband aus Lothringen: MANO SINTO am 10. Mai in der Bel étage

Montag, 6. Mai 2019

Am Freitag, den 10. Mai um 20:00 h wird die französische Band MANO SINTO zum ersten Mal in der Bel étage (Deutschmühlental 1, 66117 Saarbrücken) auftreten. Das Publikum darf sich auf französische Chansons im Gypsy-Jazz Sound freuen.

Tickets zum Preis von 14,00 Euro gibt es bei der Spielbank Saarbrücken (0681 927260, täglich ab 11:00 h), bei allen CTS Vorverkaufsstellen oder bei TicketRegional.

Drei Vollblutmusiker und ein Sänger interpretieren die schönsten französischen Chansons im Gypsy-Jazz Sound. Mano Sinto entführen auf eine 2 stündige Reise durch die musikalische Kultur Frankreichs zum Beispiel mit Liedern von Django Reinhardt, Serge Gainsbourg, Gilbert Bécaud, Charles Aznavour, Claude Nougaro, Nino Ferrer, alles gespielt im „Jazz Manouche“ Stil.

Hono Winterstein Arrangements + Rhythmus Gitarre
Brady Winterstein Solo Gitarre
Pascal Masselon Bass (langjähriger Bassist von Joy Flemming)
Fabien Martin Gesang

Foto: Mano Sinto

Michel Fugain, La Causerie Musicale

Dienstag, 2. April 2019

Saarlouis, Theater am Ring, Fr. 6. März 2020

„Une belle histoire“, „Chante la vie chante“ sind nur zwei seiner größten Hi…ts. „If I only had time“, die englische Version von „Je n’aurais pas le temps“, hat Michel Fugain als Komponist auch international bekannt gemacht. In Frankreich hat er und seine Truppe als „Michel Fugain et le big bazar“ eine ganze Generation musikalisch beeinflusst. Auch heute ist er immer noch auf den Bühnen Frankreichs unterwegs, unter anderem mit seinen „musikalischen Plaudereien“
1000 Mal habe ich gehört: „Machen Sie zuerst die Musik oder den Text?“ Was hat Sie zu diesem Lied inspiriert? etc… Um all diese Fragen zu beantworten, hat Michel Fugain seine „musikalische Plaudereien“ ins Leben gerufen. Er singt seine größten Erfolge, erzählt, wie es zu seinen Liedern kam, stellt seine Autoren vor und plaudert mit dem Publikum.

Eigens für sein Konzert in Saarlouis, im Theater am Ring, werden seine Plaudereien während des Konzertes von den beiden Chansonexperten des Saarländischen Rundfunks, Susanne Wachs und Gerd Heger, ins Deutsche übersetzt.

> Tickets

DONAS – „Folk, rock, textuel“

Mittwoch, 13. März 2019

Mi 13.03. | 19:00 Uhr | Projketraum OSTEND | Achalmstraße 18/Ecke Haußmannstraße, 70188 Stuttgart I auf Spendenbasis

Donas lebt in Beslé sur Vilaine, nördlich von Nantes in der Bretagne. Die bretonische Landschaft spiegelt sich auch in seiner Musik wider. Er hat vier Musikalben und zahlreiche Videoclips veröffentlicht und trat bei mehreren Festivals auf. Am liebsten spielt er jedoch in kleinen Cafés und Bars, da dort, wie er selbst sagt, seine teils sehr intimen Songs am besten zur Geltung kommen.
Donas wird das erste Mal in Stuttgart gastieren.

Mehr Infos unter: www.donas-musique.fr

Eine Kooperationsveranstaltung des Projektraum OSTEND und dem Institut français Stuttgart.

Staatsoper Stuttgart:
Offenbachs Les Contes d’Hoffmann ab 30.1.2019
Fr. 8.3.’19: Gastvortrag von Danielle Cohen-Levinas

Dienstag, 5. März 2019

Bühne Les contes d’Hoffmann / Nuit de femme
Fr 8.03. | ab 18:15 Uhr | Staatsoper Stuttgart | Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart I Karten unter: tickets@staatstheater-stuttgart.de

Der Abend beginnt um 18.15 Uhr mit einem Gastvortrag von Prof. Danielle Cohen-Levinas (Université de Sorbonne) – „Auf der Suche nach der Kreativität der Musen“ (Foyer, I. Rang).

Danielle Cohen-Levinas studierte nach einer Ausbildung zur Pianistin am Pariser Konservatorium, Philosophie und Musikwissenschaften. Seit 1998 lehrt sie als Professorin für Musikästhetik und Musikphilosophie an der Sorbonne. Im selben Jahr gründete sie das « Centre d’esthétique, musique et philosophie contemporaine » sowie 2008 das « Collège des études juives et de philosophie contemporaine », das 2012 in « Centre Emmanuel Levinas » umbenannt wurde.
Der Vortrag findet auf frz./dt. statt.

Um 19 Uhr Aufführung der phantastischen Oper von Jacques Offenbach, „Les contes d’Hoffmann“. Libretto von Jules Barbier. Koproduktion der Oper Stuttgart mit dem Teatro Real Madrid.

Ab ca. 23 Uhr: Im Anschluss an die Vorstellung „Les contes d’Hoffmann“ findet im Rahmen des internationalen Frauentags eine Nacht der Musen statt. Mit DJane und kulinarischen Spezialitäten à la française. Eintritt frei.

Der Abend ist eine Kooperation zwischen der Staatsoper Stuttgart und dem Institut français Stuttgart.

 

Saison 2018/19:
> Les Contes d’Hoffmann
Vorstellungen
30. Januar 2019
08. / 14. / 17. / 24. (nm) / 28. Februar 2019
08. / 11. / 13. März 2019

Ein surrealer Traum
Offenbachs > Les Contes d’Hoffmann kehrt unter der Leitung von Marc Piollet zurück auf den Spielplan der Staatsoper Stuttgart

Am Mittwoch, 30. Januar 2019, um 19 Uhr kehrt Jacques Offenbachs phantastische Oper Les Contes d’Hoffmann in der Inszenierung von Christoph Marthaler zum ersten Mal seit der Premierenserie im Jahr 2016 wieder auf die Stuttgarter Opernbühne zurück. Die Ausstattung der Koproduktion mit dem Teatro Real Madrid stammt von Anna Viebrock. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen des französischen Dirigenten Marc Piollet.

Fotos: Martin Sigmund

Koproduktion mit
dem Teatro Real Madrid
Musikalische Leitung
Marc Piollet
Regie Christoph Marthaler
Regie-Mitarbeit
Joachim Rathke
Bühne und Kostüme
Anna Viebrock
Licht Olaf Winter
Choreografie Altea Garrido
Dramaturgie Malte Ubenauf
Chor Bernhard Moncado
Hoffmann Atalla Ayan
Nicklausse Angela Brower
Lindorf / Coppélius / Dapertutto / Miracle Adam Palka
Andrès / Cochenille / Pitichinaccio / Frantz Kai Kluge / Torsten Hofmann
Olympia Lisa Mostin
Antonia / Giulietta Olga Busuioc
Stella Altea Garrido
Stimme der Mutter Maria Theresa Ullrich
Nathanaël Moritz Kallenberg
Spalanzani Graham F. Valentine
Hermann Paweł Konik
Schlemihl Andrew Bogard
Luther / Crespel Matthew Anchel

In den Hauptpartien debütieren gleich mehrere Mitglieder des Solistenensembles der Staatsoper Stuttgart: Atalla Ayan, der in der laufenden Spielzeit an den Opernhäusern in Sydney, Buenos Aires, Toronto, New York und München mit großen Rollen seines Fachs gastiert, singt in dieser Produktion erstmals Hoffmann. Olga Busuioc debütiert als Antonia und Giulietta und Adam Palka als die vier Bösewichte Lindorf, Coppélius, Dapertutto und Miracle. Lisa Mostin (Olympia) und Angela Brower (Nicklausse) sind erstmals an der Staatsoper Stuttgart zu Gast.

Während der Künstler Hoffmann auf die leidenschaftlich geliebte Stella wartet, deren Gunst ihm allerdings von einem Gegenspieler streitig gemacht wird, erzählt er von den obskuren Objekten seiner Begierde – von Olympia, dem Automaten, von Antonia, der sterbenskranken Sängerin und von Giulietta, der Kurtisane. In all diesen Liebesgeschichten scheitert Hoffmann. Und Stella, Olympia, Antonia und Giulietta verschwimmen zu einem Zerrbild der Liebe.

Karten
Online > www.staatsoper-stuttgart.de
Telefonisch +49 711 20 20 90
Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr
An der Theaterkasse
Königstraße, 1D (Theaterpassage), 70173 Stuttgart
Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr

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