Archiv für die Kategorie 'Fortbildung'

Lesebericht: Andreas Nieweler, Fremdsprachen unterrichten

Mittwoch, 14. August 2019

Bücher aus einen Verlag der Klett-Gruppe, in der unsere Redaktion tätig ist, rezensieren wir hier auf diesem Blog nicht. Wenn wir aber hier auf Bücher von Klett hinweisen, heißen die Artikel Leseberichte, so wie unsere Blog-Redaktion dies macht, wenn sie auf ihrem anderen Blog mit > Leseberichten über Bücher Klett-Cotta und Tropen berichtet. Unsere > Rezensionen stehen auf einer privaten Website. Aber im Ernst Klett Verlag und im Verlag Ernst Klett Sprachen erscheinen ständig neue Bücher, für die sich unsere Blogleser/innen mit Sicherheit interessieren werden. Gerade ist der Band von Andreas Nieweler > Fremdsprachen unterrichten. Ein Ratgeber für Studium und Unterrichtspraxis erschienen.

Auf den Punkt gebracht:
Dieses Buch hätte ich sehr gerne während der Referendarzeit bekommen. Mit seinen vier Kapiteln “Unterrichten, Erziehen, Bewerten und Innovieren” ist der Band nicht nur eine Fundgrube für Fremdsprachenlehrer, sondern in erster Linie ein präzises Kompendium mit einer Anleitung für die Unterrichtsvorbereitung, -durchführung und -beobachtung. Nein, es ist keine verbindliche Vorlage für den Fremdsprachenunterricht, aber dennoch besticht es durch seine Klarheit, die man in einem Studienseminar eben doch als eine Grundlage für Theorie und Praxis nehmen könnte. In meiner Erinnerung tauchen noch Sätze der Fachleiterin auf wie: sie müsse mich nochmal sehen… und meinte damit die Ankündigung eines Unterrichtsbesuches. Lehrprobe! Welches Thema? Wie gestalte ich den Einstieg? Welche Phasen? Welche sozialen Arbeitsformen etc. Und dann die Besprechung. Schließlich nannte sie eine Note, die hätte so aber auch anders sein können, Begründungen gab es immer viele, aber ein Skript, an das alle sich halten oder zumindest eine Art Leitfaden, auf den man sich verständigte, gab es nicht.

Den vorliegenden Band mit seinen praxiserprobten Empfehlungen und Antworten zu Fragen, die im Laufe der Ausbildung in Theorie und Praxis auftauchen werden, sowie mit seinen Übersichtstabellen, Checklisten, praktischen Tipps und Info-Kästen als Erleichterung der praktischen Umsetzung im Fremdsprachenunterricht füllt genau diese Lücke, die ich damals so bedauert habe.

Mit der Unterrichtsbeobachtung und einer Checkliste *** S. 17 f. geht es los. Dann folgt die Unterrichtsplanung bis S. 34. Viel Ärger und Frust wäre unserer Seminargruppe erspart geblieben, wenn dieses Kapitel als Regelgrundlage akzeptiert worden wäre. “1.3.1 Unterrichtseinstiege” wird von nun an Lehramtsanwärter schlaflose Nächte ersparen. Hätte unsere Redaktion das Manuskript vor der Veröffentlichung gelesen, hätten wir mit dem Autor darüber diskutiert, ob “1.6 Kultur unterrichten” nicht vor “1.5. Sprache unterrichten” hätte stehen sollen. Zu beiden Kapitel fällt uns ein, wie Präsident Macron sich zur französischen Sprache geäußert hat – 5 Artikel auf unserem Blog: > Präsident Macron : Lancement de la stratégie internationale pour la langue française et le plurilinguisme (V) – 25. März 2018 von H. Wittmann – aber “1.6 Kultur unterrichten” (dazu das Konzept unseres Blogs >  “Expliquer, expliquer, toujours patiemment expliquer”) ist als Kapitel richtig gut gelungen: mit einem wichtigen Kapitel “1.6. Literatur” – unsere Redaktion hätte hier Sartre, Qu’est-ce que la littérature?  Paris 1948 genannt. Aber es klingt etwas davon an: Warum überhaupt Literatur im Fremdsprachenunterricht? Man kann auch mal nach Selbstverständlichem fragen: Andreas Nieweler: “Auf diese Frage sollten sie gute Antworten haben…” Bitte lesen Sie S. 87 ff.

Und jetzt kommen die Methoden “1.7 Methoden sinnvoll einsetzen”, wieder denke ich an die Referendarzeit, in der die von uns gewählte Methode natürlich immer die falsche war, wir und die Fachleiterin hatten das Buch von Nieweler nicht, das auch ein Kapitel “1.8 Aktionsformen auswählen” mitbringt.

Kapitel 4. Innovieren. S. 233-265: z. B. “4.1.1 Digitale Medien einsetzen”: In der Lehrerfortbildung wird unsere Redaktion dieses Kapitel aufgreifen und mit Beispielen wie > Twittern für die deutsch-französische Kooperation illustrieren. In der aktuellen Diskussion steht die Frage nach IPads und digitaler Ausstattung im Vordergrund. Die Schüler könnten die hier zitierte Twitteraufgabe zu Haue erledigen und kämen mit ihren vielen Texten in ganz unterschiedlichen Formen in den Unterricht. Kein Rufe wie, Mein IPad tuts nicht, ich kann das nicht öffnen, ich habe mein Ladekabel vergessen, mein IPad ist abgestürzt, sondern jeder Schüler weiß, wie er seine Inhalte präsentieren kann und wir hätten viel Zeit, dafür, dass in 45 Minuten viel auf Französisch gesprochen wird statt auf den Geräten Buchstaben zu schen: > Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? – 24. August  2017. – Im Rahmen der digitalen Hilfsmittel betont Nieweler sachgerecht deren wichtigsten Beitrag zum Unterricht: “4.1.2 Binnendifferenziert arbeiten / Heterogenität überwinden” – das ist der so ersehnte Ansatz zu einer Fachdidaktik für den Einsatz digitaler Medien. Warum, wozu, mit welchem Ziel.

Haben Sie schon mal einen bewegungsorientierten Unterricht gemacht? Nein? Dann hätte Andreas Nieweler dafür für Sie die Seiten 245 ff.

Andreas Nieweler
> Fremdsprachen unterrichten
Ein Ratgeber für Studium und Unterrichtspraxis
272 Seiten
ISBN 978-3-12-920375-0

Lehrerfortbildung in Rheinland-Pfalz

Montag, 29. Juli 2019

Manchmal bekommt unsere Redaktion schon mal die ein oder andere Anmerkung, unser Blog sei sehr auf Veranstaltungen im Schwabenland, dem Sitz der Redaktion konzentriert. Umso mehr freut sich unsere Redaktion über die Einladung des Kultusministeriums in Rheinland-Pfalz, an der Lehrerfortbildung für Französischlehrerinnen und -lehrer mitzuwirken zu dürfen:

Lehrerfortbildung:

Montag, 21.10.2019 09.30 –16.30 Uhr
Veranstaltungsnummer: 19160Fr008

> Interkulturelles Lernen ganz aktuell im Französischunterricht – Website des Pädagogischen Landesinstituts
Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Steinkaut 35, 5543 Bad Kreuznach

23.09.2019 > Anmeldung

Dozent: Dr. Heiner Wittmann
Ansprechpartnerin Sabine.Paffenholz@pl.rlp.de
> Fremdsprachen: Aktuelle Fort-und Weiterbildungsveranstaltungen Februar bis Juni 2019 – S. 13


Mittwoch, 11.11.2019, 09.30 –16.30 Uhr 
Veranstaltungsnummer: 19160Fr007

> Erinnerungskultur im Französischunterricht – Website des Pädagogischen Landesinstituts
Hofstraße 257c, 56077 Koblenz

14.10.2019 > Anmeldung

Dozent: Dr. Heiner Wittmann
Ansprechpartnerin Sabine.Paffenholz@pl.rlp.de

Auf unserem Blog- Auswahl:

> Deutschland-Frankreich : Asymmetrie der Erinnerungskulturen 30. Juli 2014 von H. Wittmann

> Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur. Ein Interview mit Nicolas Offenstadt: “Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…” – 3. Dezember 2014

> Die Demonstrationen gegen den Antisemitismus am 19.2.2019 in Paris und überall in Frankreich – 19. Februar 2019

> Antisemitismus. Die Schändung des Friedhofs in Quatzenheim – 19. Februar 2019

> Le Camp des milles à Aix-en-Provence– 22. Mai 2019

> Die Zahl der antisemitischen Vorfälle in Frankreich ist 2018 um 74% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen– 19. Februar 2019

> Claude Lanzmann (1925-2018) – 6. Juli 2018

> La CNCDH a publié son 27e rapport sur la lutte contre le racisme sous toutes ses formes – 13. April 2018

> Nachgefragt. CNCDH: Le rapport sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie – 6. Mai 2016


Dienstag, 26.11.2019, 09.30 –16.30 Uhr
Veranstaltungsnummer: 19160Fr088

> Interkulturelles Lernen ganz aktuell im Französischunterricht – Website des Pädagogischen Landesinstituts
Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Butenschönstraße 26, 7346 Speyer

29.10.2019 > Anmeldung

Dozent: Dr. Heiner Wittmann
Ansprechpartnerin Sabine.Paffenholz@pl.rlp.de
Fremdsprachen: Aktuelle Fort-und Weiterbildungsveranstaltungen Februar bis Juni 2019 – S. 13


> Die Veröffentlichungen unserer Redaktion auf einen Blick

Blogs

Blog von KLett-Cotta Freunde des Instituts français in Stuttgart Sartre-Gesellschaft Hans-Mayer-Gesellschaft www.romanistik.info

Europa und die Kultur

Montag, 15. Juli 2019

Die Militärparade auf den Champs-Élysées aus Anlass des Nationalfeiertags am 14. Juli hat unter dem Motto “Agir ensemble” die gemeinsame Verteidigung Europas in den Vordergrund gestellt. Kurz vorher hat Präsident Macron die Schaffung einen neuen Kommandobereichs für die Luftwaffe angkündigt:  > Un grand commandement de l’espace sera créé en septembre prochain au sein de l’Armée de l’air.   Gerade hat Präsident Macron die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen als neue Kommissionspräsidentin vorgeschlagen > Die Nominierung von Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin– 5. Juli 2019: Am Dienstag, 17. Juli wird das Europarlament über sie abstimmen.

Wenn mit der Parade die Verteidigung im Vordergrund stand, so sollten die anderen großen Herausforderungen, die Präsident Macron immer wieder als die Handlungsfelder nennt, die Europa nur gemeinsam bewältigen können, nicht übergangen werden: der Klimawandel – >Klimawandel. Nachgefragt. Wir fragen Pierre-Yves Le Borgn’ – 19. Juni 2019, die > Migrationspolitik und die > Digitalisierung.

Aber zu dem System von Emmanuel Macron, das zu einer Renovation de l’Europe führen soll, gehört auch die Kultur:

Wir erinnern hier an die Rede von Präsident Macron, anlässlich der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse 2018:

“Die französische Enzyklopädie ist nicht französisch, sie nährt sich aus dem lebhaften intellektuellen Diskurs der Zeit: Antworten auf Kant, Diskussionen mit den Gebrüdern Grimm und so viele weitere Kontroversen, die Europa in jener Zeit beherrschen. Kriege, Rivalitäten und unfassbare Tragödien haben diesen Dialog zertrennt oder zumindest versucht ihn zu zertrennen. Mehrfach haben sie die Verbindungen, die zwischen unseren Nationen geknüpft worden waren, zunichte gemacht, aber nie, nie haben es Hass oder Rache vermocht, diese Grundbeziehung zu zerstören, auf deren Grundlage Frankreich und Deutschland seit Jahrhunderten gemeinsam vorangehen, sich aufeinander beziehen, miteinander sprechen.

Diese Beziehung ist im mittelalterlichen Europa verwurzelt, in Ihrem Karl dem Großen, der, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, auch der Unsrige war, im Humanismus der Renaissance; und seit wir Franzosen sind, haben wir aufmerksam und fasziniert den Stimmen aus Deutschland gelauscht, und die Deutschen haben die Stimmen aus Frankreich immer gehört und verstanden. Und dieses intime, uralte Band bedurfte eines Vehikels – das verdeutlicht auch die Episode aus dem Leben Goethes, die ich gerade beschrieben habe – und dieses Vehikel war das Buch.

In und mit Hilfe von Büchern haben Frankreich und Deutschland das Wissen übereinander aufgebaut: Reiseberichte, alte Märchen, Gedichte, Romane, Philosophie – nichts des Anderen ist uns fremd. Unzählbar sind die Leser, Kritiker, Gelehrte, die auf beiden Seiten unserer Grenzen die Werke von der anderen Seite bis ins letzte Detail analysiert haben; seit Jahrhunderten lesen wir unablässig gegenseitig unsere Werke, übersetzen und interpretieren sie. Und die heftigsten Streitigkeiten, Kritiken und öffentliche Kontroversen haben dieses Band zwischen uns nur stärker werden lassen. Und – das muss ich hier zugeben – es gibt Deutsche, die eine fundiertere Kenntnis der französischen Sprache und Kultur besitzen als die meisten Franzosen, und umgekehrt gilt das auch.”

und:

“Seit Jahrhunderten gleicht die Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland einem äußerst wertvollen Zwiegespräch und damit das so bleibt, müssen wir beide weiterhin das Erlernen der jeweils anderen Sprache als absolute Priorität betrachten. Ich will die französische Sprache hochhalten, ich halte sie hoch, aber als etwas, das über Nation Frankreichs hinausgeht, als einen Kontinent, auf dem sich jedes eroberte Fleckchen nicht gegen ein anderes stellt, sondern das Andere aufnimmt. Die französische Sprache ist nur in der Vielsprachigkeit stark. Die Identität der französischen Sprache ist nur da vollkommen ergründet und ausgelebt, wo sie sich an anderen Sprachen, an deren Übersetzungen und deren Wissen reibt. Deshalb habe ich verfügt, dass zum Schuljahresbeginn überall, überall dort, wo es gewünscht und möglich war, und in allen Klassen der Republik, wo es einst so war, wieder Zweisprachenklassen eröffnen.

Seit September lernen mehr als 550 000 französische Schülerinnen und Schüler in den Collèges Deutsch, weil die Frankophonie stärker ist, wenn sie sich innerhalb dieses Dialogs zwischen europäischen Sprachen und insbesondere zwischen unseren Sprachen entwickelt, weil sie daraus ihre Kraft zieht und sie nur in dieser Reibung, diesem Austausch wirklich lebt.”

und:

“Ja, ich möchte also, dass unser Europa, für das wir gemeinsam mit der Bundeskanzlerin ein Projekt der Neubegründung vorantreiben wollen, auf diesen vielfältigen Sprachen beruht, auf dem Wissensaustausch, auf dem starken Willen, sich für unsere Studierenden einzusetzen. Darum geht es in dem Vorhaben, bis 2022 zehn vollwertige europäische Universitäten einzurichten, die einheitliche Studienpläne und einen gemeinsamen Grundstock haben, auf dem die Studierenden im Bachelor, Master und Promotionsstudium aufbauen können und somit bereits in Europa zu Hause sind.”

Vgl. zum Französischunterricht in Deutschland unser Interview mit dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit Armin Laschet: >  Nachgefragt: Ministerpräsident Armin Laschet antwortet auf unsere Fragen – 8. Juli 2019Christa Weck (Leiterin der Abteilung Französisch im Ernst Klett Verlag) war mit unserer Redaktion in der Staatskanzlei in DÜsseldorf eingeladen worden.

Dazu auf unserem Blog: > Refonder l’Europe par la culture / Europa mit Hilfe der Kultur neu begründen (II) – 26. Oktober 2017
> Michaela Wiegel: Ungeliebter Französischunterricht – und was können/müssen wir tun? – 24. März 2019.

Auf unserem Blog: Die Reden von Macron zu Europa

Macron und Europa

> Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe  – 14. Dezember 2017 von H. Wittmann

Institut français de Mayence: Jacques Offenbach und das Zweite Kaiserreich – Musikalischer Abend

Montag, 3. Juni 2019

Zum Ausdrucken und weitergeben: > Jacques Offenbach und das Zweite Kaiserreich – Musikalischer Abend


(Text: Institut français-Mainz:) Am 4. Juni 2019  (19 Uhr – Eintritt frei) laden wir Sie zu einem > musikalischen Abend anlässlich des 200. Geburtstags des deutsch-französischen Komponisten und Cellisten Jacques Offenbach ein. Der Historiker und Politikwissenschaftler Heiner Wittmann inhaltlich durch den Abend leiten und dabei die historischen Gegebenheiten darlegen. Untermalt wird dies immer wieder mit Musikbeispielen, dargeboten von der Pianistin Susanne von Laun, um die Stimmung des Zweiten Kaiserreichs in Frankreich nachzuempfinden.

Jakob, “Jacques”, Offenbach, geboren am 20. Juni 1819 in Köln, verlässt Deutschland mit seinem Vater und seinem Bruder und zieht im Jahr 1833 nach Paris, u.a. da sein Vater ihm eine bessere Musikausbildung ermöglichen wollte. Sein Werk weist eine Reihe von diversen Einflüssen auf und seine Musik spiegelt die unterschiedlichen Lebensstationen beginnend mit seiner Kindheit wieder. So finden sich in seiner Musik Elemente jüdischer Synagogenmusik, aber auch Eindrücke des Kölner Karnevals wieder. Als Cellovirtuose in Paris beginnt seine Theaterlaufbahn in der französischen Hauptstadt mit weiteren Auslandsgastspielen in Italien, Österreich und in den USA. Jacques Offenbach wird zurecht als einer der originellsten Komponisten des 19. Jahrhunderts bezeichnet und verhilft dem rebellischen und satirischen Musiktheatergenre “Operette” zu weltweiter Berühmtheit…. > Bitte weiterlesen

September/Oktober 2019 : Deutsch-französische Fortbildungen für Lehrkräfte

Freitag, 26. April 2019

In der zweiten Jahreshälfte 2019 bietet das Deutsch-französische Jugendwerk wieder deutsch-französischen Fortbildungen für Lehrkräfte an:

> Anmeldeformular deutsch-französische Lehrerfortbildungen 2019/20

“Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) bietet erneut eine deutsch-französische Fortbildung zum Thema „Geschichte und Erinnerung in internationalen Jugendbegegnungen“ in Kooperation mit Hannah Röttele der Universität Göttingen und Ludovic Fresse des Vereins Rue de la Mémoire an. Die binationale Fortbildung richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Deutschland und Frankreich, die die Themen Geschichte und Erinnerungen in ihren Projekten stärker verankern möchten, sei es im formalen (Lehrkräfte) oder im non formalen Rahmen (Jugendleiter/innen, Teamer/innen, Ausbilder/innen), in einzelnen Einheiten des Programmes oder bei Projekten zu einem dezidiert historischen Thema….”

23.–27.09.2019, Dresden > Geschichte und Erinnerung in internationalen Jugendbegegnungen

“Tele-Tandem® zielt darauf ab, über eine deutsch-französische Lernplattform mit Hilfe neuer Medien wie Vokis, Videokonferenz, Forum u.a. eine zunächst virtuelle Begegnungssituation zwischen einer deutschen und einer französischen Partnerklasse zu schaffen. Diese bildet den Rahmen für die Umsetzung eines gemeinsamen Projekts. Über die Arbeit an dem Projekt entstehen immer wieder neue und authentische Kommunikationssituationen: Deutsche und französische Schülerinnen und Schülerinnen und Schüler lernen sich kennen, tauschen ihre Arbeitsergebnisse aus, vergleichen diese und erklären sich gegenseitig ihre Ideen….”
04.-07.10.2019, Lille > Tele-Tandem® Vertiefung

“Die Rolle der Tutoren und Tutorinnen beim Voltaire- und beim Brigitte-Sauzay-Programm ist komplex. Sie sind Coach, für die Vermittlung, Organisation und Übersetzung zuständig; gleichzeitig fungieren sie als Kontakt für die Eltern, den eigenen Schüler oder Schülerin und den Austauschschüler oder –schülerin sowie auch fürdas gesamte Lehrerkollegium. Was genau bedeutet diese multiple Rolle für den Lehrer oder die Lehrerin? Wie können diese zusätzlichen Aufgaben bewältigt werden? Welche konkreten Hilfsmittel und Methoden können die Tutoren und Tutorinnen dafür nutzen?…”
27.-31.10.2019, Berlin > Fortbildung für Tutorinnen und Tutoren des Voltaire- und des Brigitte-Sauzay Programms

Frankreich auf der Leipziger Buchmesse #lbm19

Donnerstag, 21. März 2019

Seit fast 30 Jahren ist die französische Literatur auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Am Stand des Institut Français neben dem Internationalen Forum in der Halle 4 können Besucher die Neuerscheinungen von 60 frankophonen Verlegern, von Actes Sud bis Gallimard über kleinere Verlage wie Verdier oder Les Fourmis rouges, entdecken. Dem jungen Publikum werden neben erlesenen Kinder– und Jugendbüchern auf Französisch jede Menge Spiele mit dem Team Francemobil/Mobilklasse geboten, einem Projekt des Deutsch-Französischen Jugendwerkes.

Nicht minder spannend ist das frankophone Programm im Institut Français im Rahmen von Leipzig liest. Am Donnerstag um 20 Uhr liest Sylvain Prudhomme aus Legenden (Ullstein).

Das Programm zum Anklicken:

Am Messefreitag um 18 Uhr befragt Norbert Wehrstedt (LVZ) den Autoren Romain Puértolas zu seinen Bestseller Die unglaubliche Reises des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte (Fischer), der vor kurzem mit Star-Besetzung verfilmt wurde.
Am Messesamstag ab 20 Uhr moderiert zum ersten Mal Peter Escher („Die Spur der Täter“) die 3. Frankophone Kriminacht. Gäste der Nacht sind dieses Jahr: der Kult-Autor Olivier Norek, der die Erfahrungen seines früheren Lebens als Kripo-Leutnant in hochspannende Werke einfließen lässt (All dies ist nie geschehen, Blessing) ; Jérôme Leroy (Die Verdunkelten, Nautilus), bekannt für seinen Bestseller Der Block; die Newcomerin Cloé Mehdi mit einem sehr berührenden Krimi über einen jungen Helden (Nichts geht verloren, Polar Verlag), und der vielseitige Autor Vincent Almendros, der seinen raffinierten Krimi Ins Schwarze präsentiert, der jetzt bei Wagenbach erscheint.

(Die Frankophone Kriminacht findet in französischer und deutscher Sprache mit Simultanübersetzung im Institut français statt.

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