Archiv für September 2018

Guide de survie des aventuriers d’Internet

Freitag, 28. September 2018

L’association CECIL (Centre d’Études sur la Citoyenneté, l’Informatisation et les Libertés), en partenariat avec la LDH (Ligue des Droits de l’Homme) a publié en mai 2018 une mise à jour de son Guide de survie des aventuriers d’Internet.

Le livret de 80 pages A5 est la version imprimée de 14 fiches pratiques téléchargeables sous licence Creative Commons BY-SA sur le site www.lececil.org/fiches.

Dieses Heft bzw. diese Fiches pédaogogiques haben den unbestreitbaren Vorteil, dass Schüler mit ihm/ihnen schnell alle wichtigen Ausdrücke rund um das Internet lernen.

Die Rede von Präsident Macron vor der UNO am 25. September 2018

Mittwoch, 26. September 2018

Am 25. September 2018 hat Präsident Macron vor der UNO in New York eine Rede gehalten. Zu lang? Aber wichtig.

Wir seien alle, so beginnt der Staatschef seine Rede, die Erben dieser wunderbaren Hoffnung, nämlich künftige Generationen vor der Geißel des Krieges bewahren zu können…. bitte lesen sie weiter

Pour les élèves :

1. Regardez et lisez le discours du président de la République.

2. Ecrivez, selon votre choix, un article de journal, un commentaire, un texte pour une émission des nouvelles à la radio ou écrivez un petit mémo pour vous même afin de parler demain, dans votre classe, de ce discours.

3. Dressez une liste avec les mots importants de son discours
> PONS vous aidera

4. Utilisez la > Recherche Avancée Twitter pour trouver des commentaires. Quelles sont les réactions ? En France ? En Allemagne ? Aux États-Unis ?

Es gibt auch einen Hashtag > #AGNU Macron

Diese Rede (25 Minuten) eignet sich vorzüglich, um Schüler/innen die Ideen und Vorschläge des französischen Präsidenten zu vermitteln. Wohlgemerkt, er macht Vorschläge für eine Verbesserung der Weltordnung, nennt Versäumnisse und Gründe für Krisen. Was schlägt Frankreich konkret vor?

> President Trump Returns to the U.N.—with a Mountain of Evidence for ‘Peace Through Strength Website des Weißen Hauses, 25. September 2018. President Trump: “In America, the people govern, the people rule, and the people are sovereign. I was elected not to take power, but to give power to the American people, where it belongs. In foreign affairs, we are renewing this founding principle of sovereignty.”

> Read Trump’s speech to the UN General Assembly – Vox- Sep 25, 2018

> Fact-checking President Trump’s speech to the U.N. General Assembly – The Washington Post – 26. September 2018

Präsident Emmanuel Macron antwortete dem amerikanischen Präsidenten:

> Verbatim du discours du Président de la République à la 73e Assemblée générale des Nations unies – Website des Élyséepalasts

> Intervention d’Emmanuel Macron au Conseil de Sécurité de l’ONU sur la non-prolifération nucléaire – 26 septembre 2018

> Emmanuel Macron appelle les jeunes Africains à « construire leur propre avenir » – LE MONDE – 27.9.2018

Wir seien alle, so beginnt der Staatschef seine Rede, die Erben dieser wunderbaren Hoffnung, nämlich künftige Generationen vor der Geißel des Krieges bewahren zu können. Erste Resultate gebe es. Die Menschenrechte werden verbreitet, Handel und Wohlstand entwickeln sich, die Armut gehe zurück. Aber es gelte die Krise von heute mit Scharfblick zu betrachten: „Nous vivons aujourd’hui une crise profonde de l’ordre international libéral westphalien (Link von der Redaktion eingefügt, H.W) que nous avons connu.“ Diese Ordnung sei gescheitert, weil sie sich nicht mehr selbst regulieren könne.

Die UNO, so Präsident Macron, könnte wie der Völkerbund das Symbol ihrer Ohnmacht werden: „Et nul n’est besoin de chercher les responsables de ce délitement, ils sont ici, dans cette assemblée.“

Macron zeigt drei mögliche Entwicklungslinien: Manche meinen, dass sei nur eine momentanes Stadium, diese Auffassung teilt Macron nicht. Der zweite Weg, wäre das Gesetz des Stärksten, jeder mache seine Gesetze, der Unilateralismus führe nur zu Konflikten. Die Verantwortung für den Frieden lasse sich nicht teilen, unterstreicht Macron, sie könne nur kollektiv ausgeübt werden. Das Gesetz des Stärksten schütze kein Volk vor chemischer oder nuklearer Bedrohung. Macron tritt für den Dialog und den Multilateralismus ein und zeigt dessen Vorteile an mehreren Beispielen: Ungleichheiten beim Handel, die Krise im Nahen Osten, der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern.

Es gehe darum, ein neues Gleichgewicht zu finden, das drei Prinzipien habe: Respekt der souveränen Staaten, wie es in der UN-Charta stehe, Verstärkung der regionalen Zusammenarbeit und stärkere internationale Garantien.

Es folgt eine Aufzählung der Regionen, wo gemäß dieser Prinzipien zu handeln sei: Syrien, Libyen und u.a. die Sahel-Zone.

„Seule l’action collective permet de préserver la souveraineté et l’égalité des peuples qui nous ont donné mandat. C’est cette même exigence que nous devons porter face aux défis démographique, climatique, numérique qui sont ceux devant nous et qu’aucun d’entre nous ne pourra affronter seul.“ Nur gemeinsam könne die Souveränität und die Gleichheit der Völker, die der UN ein Mandat gegeben haben erhalten werden.

Jetzt folgt ein Absatz über die Migration:

„Face au grand défi migratoire, je ne crois pas au discours d’ouverture inconditionnelle, ils ne font que provoquer l’inquiétude et accroître l’intolérance. Je ne crois pas davantage aux discours mensongers de ceux qui prétendent, par exemple, en Europe comme ailleurs, qu’ils seront plus forts abrités derrière une fermeture des frontières, ce n’est pas vrai.
La seule façon efficace de gérer de manière organisée et maîtrisée les flux migratoires qui touchent tous nos continents, c’est de créer les conditions d’une mobilité internationale choisie et non subie, de travailler ensemble, pays d’origine, de transit, de destination, pour s’attaquer aux causes profondes de ces migrations, surtout quand elles sont subies, démanteler les réseaux de trafiquants qui sont le pire fléau de cette situation et protéger nos frontières de manière respectueuse tout en assurant le respect de notre droit international et en particulier la protection inconditionnelle de ceux qui ont droit à l’asile. C’est cela que nous avons décidé de faire ensemble dans le pacte des Nations unies qui sera adopté à Marrakech en décembre et que je soutiens.“

In Bezug auf die Migranten, glaubt Macron nicht an eine bedingungslose Öffnung, sie würde nur Unruhe und Intoleranz vermehren. Er glaube auch nicht wir in Europa hinter unseren Grenzen in Sicherheit seien. Er spricht sich dafür aus, die internationalen Wanderungsbewegungen besser zu kontrollieren, ihre Ursachen anzugehen und das Schleuserwesen zu bekämpfen. Unsere Grenzen seien auf respektvolle Weise zu schützen, indem unser internationales Recht und der Schutz derjenigen, die Anspruch auf Asyl hätten, gewahrt bleibt.

Das Klimaproblem und die digitale Transformation verlangen nach gemeinsamen Lösungen für alle, die er Macron nur in einem starken Multilaterialismus erkennen kann. Die Verteidigung unserer Werte, Menschenrechte die Würde des Individuums und die Gleichheit der Geschlechter stehen für Macron nicht zur Disposition. Er werde das Prinzip der Souveränität nicht in den Händen der Nationalisten lassen, die im Rückzug auf sich selbst die Souveränität nutzen, um die Universalität unserer Werte anzugreifen.

Wie komme es aber zum Erstarken der Nationalismen, fragt Macron. Er erinnert an die Finanzkrise, die man vor 10 Jahren in etwa bewältigt habe, ohne aber das Problem der Ungleichheit in der Welt zu berücksichtigen. Diese Ungleichheiten seien die Gründe für die Krisen und er verspricht im 2. Teil seiner Rede, den Kampf gegen die Ungleichheiten in das Zentrum der G7-Prosidentschaft zu stellen, die Frankreich 2019 übernehmen wird.
Diese Probleme könnten nur gemeinsam in der Welt angegangen werden. Allein könne kein Staat etwas ausrichten. Versuche man das, verstärke man nur die Probleme und riskiere Handelskriege und weitere Konflikte. Isolationismus und Protektionismus erteilt Macron eine Absage.

Im Kampf gegen die Ungleichheiten schlägt Macron einen kollektiven Mechanismus vor, zu dessen Einrichtung die G7 beitragen sollen.

Vers un accord parlementaire franco-allemand historique, élaboré dans le cadre du renouvellement du Traité de l’Elysée

Montag, 24. September 2018

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Ecole du Flow: HipHop macht Schule
. Schüler werden grenzüberschreitend kreativ zu Europa, Weltkriegen und Konsum

Donnerstag, 20. September 2018

Aktuell: | > Europa | > Élysée-Vertrag 2.0 | > arte | > Fremdsprachen in Frankreich | > Consultations européennes | > Lernen mit unserem Blog | > Migration | > Erster Weltkrieg und die Literatur |> Sartre oder Camus? | > Filmtage in TUEB und S | > Smartphone-Verbot > Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Anmelden bis zum 8.10. | > Zukunft der EU | > Unterricht mit digitalen Medien in Frankreich | > Fachdidaktik Französisch | > Bruno Le Maire |

“Am besten lernt sich Fremdsprache mit Rap.“ Das sagen Till und Felix Neumann von der World HipHop-Band Zweierpasch. Um frischen Wind ins Klassenzimmer zu bringen, starten die Zwillingsbrüder mit dem Centre Culturel Français Freiburg und dem Klett Verlag die Ecole du Flow. Schüler aus Deutschland und Frankreich werden dabei grenzüberschreitend kreativ, treten zum HipHop-Battle an und können ein professionelles Coaching gewinnen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

“Wir haben selbst früher Französisch mit HipHop gelernt”, erinnert sich Felix Neumann von Zweierpasch. Als Schüler blätterte er im Wörterbuch, um zu verstehen was Rapper wie IAM, NTM oder MC Solaar reimten. Heute wollen die lyrischen Grenzgänger von Zweierpasch aus Freiburg, Straßburg und Kehl diesen magischen Sprachlehrer an Jugendliche weitergeben: Schon seit rund zehn Jahren touren sie durch Europa, Afrika und Asien, um mit jungen Menschen mehrsprachig zu rappen und ihnen Politik, Kultur und Geschichte näherzubringen. Nun laden sie zum wohl größten deutsch-französischen HipHop-Battle ein, das Schüler bisher gesehen haben.

Bis zu 800 junge Menschen von 10 bis 16 Jahren aus Deutschland und Frankreich können sich anmelden. Sie erarbeiten im Schulunterricht ihr eigenes zweisprachiges Projekt – einen Text, ein Lied, ein Video, einen Tanz … Das Ergebnis reichen sie bei der Jury der Ecole du Flow ein. Zeit ist bis Ende November. Die besten Einsendungen werden beim Gipfeltreffen im E-Werk Freiburg im Januar 2019 aufgeführt und die Sieger gekürt. Für alle Teilnehmer gibt es an dem Tag ein kostenloses Konzert von Zweierpasch.

Die Sieger können ihr interkulturelles Projekt professionell verfeinern: Sie gewinnen ein Profi-Coaching mit Zweierpasch. Die Zwillinge kommen dafür ins Klassenzimmer der Gewinner und unterstützen beim Feinschliff. Aus einem Text kann ein Lied werden, aus einem Lied ein professionell aufgenommener Song, aus einem Song ein Video.

Die World-HipHop-Band und grenzüberschreitende Bildungsinitiative Zweierpasch, das Centre Culturel Français Freiburg und den Klett Verlag verbindet die Überzeugung: Wörter bauen Brücken. “Nicht nur hier im Grenzgebiet ist Sprache der Schlüssel zum Erfolg“, sagt Marie-Jo Lafarge vom Centre Culturel Français Freiburg. Sie ist Teil der Jury und Ansprechpartnerin für alle teilnehmenden Klassen. Christa Weck vom Ernst Klett Verlag ergänzt: „Was gibt es Besseres als Musik, um für die französische Sprache zu werben?“ Oder umgekehrt in Frankreich für die deutsche Sprache.

Till Neumann fasst zehn Jahre Rap-Unterricht so zusammen: HipHop ist der beste Professor – er ist cool, wortgewandt und spricht eine Sprache, die jeder versteht: Musik.

Projektinfos: Ecole du Flow
Projektleitung: Till Neumann, Zweierpasch. Mail: zweierpasch@posteo.de
Anmeldung für Klassen: Marie-Jo Lafarge; Tel: 0761/2 07 39 23; Mail: m.lafarge@ccf-fr.de
Pressefotos & Weitere Infos: Ecole du Flow – Dropbox
Projektpartner: Centre Culturel Français, Ernst Klett Verlag, Zweierpasch, Inta-Stiftung, Fondation Entente Franco-Allemande, E-Werk Freiburg

On y va – auf geht’s – let’s go! Neue Chance für eine Förderung

Mittwoch, 19. September 2018

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We are looking for new great project ideas!

Since 2015, 37 projects have been carried out thanks to the support of the programme ON Y VA – AUF GEHT’S – LET’S GO! You haven’t taken part yet? Then now is the time to apply. Three criteria are important to us: at least three partners (Germany, France and another EU country), a project of general benefit, a genuine international exchange.
At ON Y VA, there are no restrictions on topic or time, and no age limit either. Every project that involves citizens is welcome.

The next application deadline is October 4th 2018.

www.lets-go-join-in.eu

XXXVes Journées de Lourmarin: « De l’ombre vers le Soleil : Albert Camus face à la violence ».

Dienstag, 18. September 2018

Les > Rencontres Méditerranéennes Albert Camus organiseront prochainement les 35èmes Journées Internationales de Lourmarin, autour du thème :

« De l’ombre vers le Soleil : Albert Camus face à la violence ».

Téléchargementn: “Le programme de ces Journées « De l’ombre vers le Soleil : Albert Camus face à la violence ». (modification possible)

Dates : Vendredi 5 et Samedi 6 octobre 2018 – 9h30 – 12h00 / 14h30 – 17h00
Lieu : Espace Camus – 84160 LOURMARIN

C’est à Stockholm en 1957,dans son discors du prix Nobel, que Camus a pris une position claire et sans ambages face à la violence: “Ces hommes, nés au début de la première guerre mondiale, qui ont eu vingt ans au moment où s’installaient à la fois le pouvoir hitlérien et les premiers procès révolutionnaires, qui furent confrontés ensuite, pour parfaire leur éducation, à la guerre d’Espagne, à la deuxième guerre mondiale, à l’univers concentrationnaire, à l’Europe de la torture et des prisons, doivent aujourd’hui élever leurs fils et leurs œuvres dans un monde menacé de destruction nucléaire. … il reste que la plupart d’entre nous, dans mon pays et en Europe, ont refusé ce nihilisme et se sont mis à la recherche d’une légitimité. Il leur a fallu se forger un art de vivre par temps de catastrophe, pour naître une seconde fois, et lutter ensuite, à visage découvert, contre l’instinct de mort à l’œuvre dans notre histoire. … Devant un monde menacé de désintégration, où nos grands inquisiteurs risquent d’établir pour toujours les royaumes de la mort, elle (i. e. notre génération) sait qu’elle devrait, dans une sorte de course folle contre la montre, restaurer entre les nations une paix qui ne soit pas celle de la servitude, réconcilier à nouveau travail et culture, et refaire avec tous les hommes une arche d’alliance….” Face à la violence, l’art et la liberté sont les mots clés de Camus:

H.W.: > Aesthetics in Sartre and Camus. The Challenge of Freedom. Translated by Catherine Atkinson, Reihe Dialoghi/
dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs.
Edited by Dirk Hoeges, vol. 13, Verlag Peter Lang,Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2009.

Albert Camus. Kunst und Moral. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs erschienen. Hrsg. Dirk Hoeges, Peter Lang, Frankfurt/M u.a. 2002.

Sur notre blog:

> Vergleich: Sartre oder Camus? – 3. September 2018

> Relire : Albert Camus, L´Étranger – 22. August 2018

> Albert Camus, L’hôte — Neu: Schülerarbeitsheft – 21. März 2018

> Lesebericht: Albert Camus, L’hôte (BD) 12. März 2018

> Emmanuel Macron et Albert Camus, 19. April 2017

Educ’ARTE : Qualitätsmedien für den digitalen Aufbruch!

Montag, 17. September 2018

Der 2019 in Kraft tretende Digitalpakt Schule verspricht, die Bildungslandschaft grundlegend zu verändern und für die Herausforderungen der Zukunft fit zu machen.
Diesen Wandel möchte Educ’ARTE, die digitale Schulmediathek mit dem Besten von ARTE für den Unterricht, gerne begleiten – mit über 1 000 Videos für alle Fächer und Klassenstufen, kreativen Bearbeitungstools und einer bildungsplanorientierten Katalogindexierung.

Dazu gibt es ganz besonders gute Neuigkeiten:

Im Schuljahr 2018/19 gibt es die Educ’ARTE Jahreslizenz für nur 1 € pro Schüler*in!
+ zusätzlicher Gruppennachlass bis zu 40% bei Lizenzen für mehrere Schulen
+ zusätzlicher Nachlass für zwei-/ dreijährige Lizenzen
Weitere Informationen zu den Lizenztarifen für Schulen, Schulträger und Medienzentren:
Download: > Tariftabelle 2018/2019

Schulen, Schulträger und Medienzentren können sich für eine persönliche Beratung sowie ein unverbindliches Angebot an das deutsche Educ’ARTE-Team wenden:
Annette Gerlach – Deutschlandreferentin: a-gerlach@artefrance.fr | +33 6 30 09 83 10
Susanna Holowati – Koordinatorin für Deutschland: s-holowati@artefrance.fr | +33 1 55 00 75 57

> Ernst Klett Verlag offizieller Partner von Educ´ARTE

> www.educarte.de

Markus Ingenlath ist in Paris mit den Montgelas-Preis ausgezeichnet worden

Freitag, 14. September 2018

Die Montgelas-Gesellschaft zur Förderung der bayerisch-französischen Zusammenarbeit e.V. hat einen Preis gestiftet, der jährlich verliehen wird. Dieses Jahr wurden der frühere Generalsekretär des Deutsch-französischen Jugendwerks DFJW/OFAJ und jetzige Geschäftsführer von Renovabis, Dr. Markus Ingenlath und Didier Migaud, Erster Präsident des Französischen Rechnungshofes mit diesem Preis ausgezeichnet.

Die > Montgelas-Gesellschaft zur Förderung der bayerisch-französischen Zusammenarbeit e.V. wurde 1993 gegründet. Die Gesellschaft hat ihren Namen in Erinnerung an den Juristen und Historiker Maximilian Graf von Montgelas (1759-1838) gewählt. Er war ein bayerischer Staatsmann savoyardischer Herkunft, der in Bayern inspiriert von den Ideen der französischen Aufklärung und der Revolution grundlegende Reformen eingeführt hat: > Maximilian von Montgelas – Wikipedia. Unter dem Kurfürsten und späteren König von Bayern Maximilian I. (1756-1825) war Montgelas 1799 bis 1817 Minister. Er führte eine umfassende Reform der öffentlichen Verwaltung in Bayern ein. In seiner Amtszeit wurde die Säkularisation, die Gleichstellung der christlichen Konfessionen, die Reform des Finanz- und Steuerwesens und der Rechtspflege durchgeführt. In seiner Zeit kam es zusammen mit dem zweimaligen Bündniswechsel hin zu und weg von Napoleon Bonaparte zu einer Erweiterung des bayerischen Staatsgebiets, aus der der seither existierende Flächenstaat Bayern hervorging.

Die Montgelas-Gesellschaft fördert die Kenntnis über sein Leben und Werk in Bayern und in Frankreich. Die Gesellschaft unterstützt die Entwicklung der bayerisch-französischen Zusammenarbeit in allen Bereichen durch die Organisation des Gedanken- und Personenaustausches und durch Fortbildungsmaßnahmen. SIe unterstützt Kooperationsprojekte und möchte die Verbreitung von Informationen über Bayern in Frankreich und über Frankreich in Bayern ausbauen.

Im großen Saal des Palais Camobon, das die Grand’Chambre de la Cour des Comptes in Paris beherbergt fand am Mittwoch, den 12. September die diesjährige Preisverleihung des Montgelas-Preises statt:

Der Vorsitzende des Geschichtskomitees des Französischen Obersten Rechnungshofes, Christian Descheemaeker, begrüßte die Gäste und erinnerte an die Bedeutung der Reformen von Maximilian Graf von Montgelas. Der Gesandte bei der Deutschen Botschaft in Paris, Prof. Dr. Pascal Hector, wies in seiner Begrüßung auf die engen Beziehungen zwischen Frankreich und dem Freistaat Bayern hin. Pierre Lanapats, Generalkonsul in Bayern, hob die Vorbereitungen für den neuen Elyséevertrag ( > Comment prépare-t-on le nouveau traité de l’Élyséee? – Wie wird der neue deutsch-französische Vertrag erarbeitet?) hervor und erinnerte an die intensiven kulturellen Verbindungen zwischen Bayern und Frankreich, als Beispiele nannte er u. a. den Schulaustausch und die Städtepartnerschaften. In seiner Anspreche begrüßte Pierre Wolff, der Vorsitzende und Gründer der Montgelas-Gesellschaft auch Mme la Comtesse de Montgelas und hob den mit Montgelas verbundenen Wissenstransfer zwischen Frankreich und Deutschland hervor: > Montgelas und sein Ansbacher Memoire von 1796 – Haus der Bayerischen Geschichte.

Bitte klicken Sie erst dann auf eines der Bilder des Fotoalbums, wenn diese Seite vollständig geladen ist.

Der Abgeordnete > Christophe Arend überreichte Markus Ingenlath den Preis und unterstrich in seiner Laudatio das Engagement des Preisträgers für die deutsch-französische Kooperation im europäischen Rahmen, das sei umso wichtiger, als es heute gelte, auch den populistischen Bestrebungen in Europa entgegenzutreten.

 

Christophe Arend betonte die Solidarität zwischen Bayern und Frankreich. Arend, der auch Mitglied der > Parlamentariergruppe ist, die den deutsch-französischen Vertrag vorbereitet, berichtete, dass mit dem neuen Elysée-Vertrag die Einrichtung einer größeren ständigen Parlamentariergruppe geplant wird, die regelmäßig die Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen verfolgen wird. Es geht darum, heute unserer Jugend die Bedeutung des Friedens in Europa zu vermitteln, wozu das DFJW einen entscheidenden Beitrag leiste. Künftig müssten die Mittel des Jugendwerks erhöht werden, damit es dieser Aufgabe besser gerecht werden könne. Zur Zeit gebe es einen Austausch zwischen dem Bundestag und der Nationalversammlung: je ein Beamter, das sei zu wenig und müsse unbedingt verbessert werden. In seiner Dankesrede kam Markus Ingenlath auf diesen Punkt zurück und erinnerte daran, dass es ein Ziel des DFJW sei, dass jeder Jugendliche einmal an einem Austausch teilgenommen habe.

Anschließend überreichte der Präsident des Bayrischen Obersten Rechnungshofes, Christoph Hillenbrand, dem Ersten Präsidenten des Französischen Rechnungshofes, Didier Migaud, den Montgelas-Preis. In seiner Laudatio unterstrich Hillenbrand den großen Wert der deutsch-französischen Kooperation und den Austausch zwischen dem Bayerischen und dem französischen Rechnungshof.

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