Archiv für die Kategorie 'Medien'

L’école du flow – Schüler werden grenzüberschreitend kreativ mit Zweierpasch

Freitag, 18. Mai 2018

| French Flow ! Wo ist Dein kreativstes Frenchie-Photo? | #französischeLiteraturlesen | Nachgefragt: Henri Ménudier antwortet auf unsere Fragen zu Emmanuel Macron, Europa und die deutsch-französischen Beziehungen | Twittern für die deutsch-französische Kooperation | Les discours du Président de la République sur l’Europe | > www.france-blog.info auf Twitter | RGPD/DSGVO | Unser kleines Handbuch zum Französischlernen |


Hiphop schlägt Brücken: Das Centre Culturel Français Freiburg, die > World HipHop-Band Zweierpasch und der > Klett Verlag bieten im Schuljahr 2018/2019 das interkulturelle Rap-Projekt L’Ecole du Flow an. Schüler (10 bis 16 Jahre) von beiden Rheinseiten werden dabei kreativ, rappen auf zwei Sprachen und treten zum HipHop-Battle an. Ziel ist, den Französisch- und Deutschunterricht mit einem innovativen Ansatz zu fördern: 100 Jahre nach dem 1. Weltkrieg wird das Europaverständnis und Geschichtsbewusstsein gestärkt sowie das Interesse an Sprache, Kultur, Politik und grenzüberschreitendem Austausch nachhaltig gestärkt.

Die Ecole du Flow läuft in drei Phasen ab: In der ersten Phase stellen Zweierpasch allen Lehrern und pädagogischen Kräften ihre Lieder mitsamt Arbeitsmaterialien kostenlos zur Verfügung. Zur Auswahl stehen deutsch-französische Songs wie Grenzgänger-Frontalier, Flagge auf Halbmast, Plastique de Rêve oder Fessengau (Stop Fessenheim). Diese behandeln die deutsch-französische Freundschaft, Krieg und Frieden, Widerstand und Versöhnung oder Energiewende und Plastikwahn. Zu diesen Themen erarbeiten die Teilnehmer im Unterricht ihr eigenes interkulturelles Projekt: einen Text, ein Gedicht, ein Lied, ein Video, eine Bildercollage, eine Tanzperformance …

In der zweiten Phase treten die Teilnehmer zum Hiphop-Battle an. Dafür reichen sie ihr Ergebnis bei der Ecole du Flow ein. Eine Jury wird dort alle Ergebnisse sichten und bewerten. Die besten werden beim Gipfeltreffen der Ecole du Flow in Freiburg präsentiert – und der Sieger gekürt. Teil des Gipfeltreffens für 800 Schüler ist ein Einblick in die Arbeit von Zweierpasch: Die rappenden Grenzgänger werden mit ihrer Band ein kostenloses interaktives Konzert spielen. So können alle Teilnehmer live mit Zweierpasch rappen und im Anschluss mit ihnen ins Gespräch kommen.

Damit nicht genug: In der dritten Phase können die Sieger ihr Projekt auf höchstem Niveau umsetzen. Denn sie gewinnen ein professionelles Coaching. Zweierpasch kommen dafür an deren Schule, um gemeinsam das eingereichte Projekt zu verfeinern. Beispielsweise mit einem professionellem Recording, der Perfektionierung eines Songs oder der Erarbeitung einer Bühnenperformance. Das Resultalt wird am Ende von den Projektleitern bekannt gemacht.

L’Ecole du Flow
1) Kreativphase (Sept. – Dez. 2018): Schüler erarbeiten ein zweisprachiges Projekt.
2) HipHop-Battle (Jan. 2019): Gipfeltreffen im E-Werk Freiburg. Die besten Projekte werden gezeigt und die Sieger gekürt. Zudem gibt’s ein Konzert und Publikumsgespräch mit Zweierpasch.
3) Coaching (Frühjahr 2019): Die Gewinner perfektionieren ihr Ergebnis mit Zweierpasch.

Projektträger: Centre Culturel Français Freiburg (CCFF)
Ansprechpartnerin: Marie-Jo Lafarge; Mail: m.lafarge@ccf-fr.de
Projektleiter: Till Neumann (Zweierpasch), Mail: zweierpasch@posteo.de
Zeitraum: September 2018 bis April 2019
Gipfeltreffen: Das Gipfeltreffen in Freiburg steigt zu Unterrichtszeiten. So können Klassen geschlossen teilnehmen. Start: 10 Uhr. Dauer: 180 Minuten. Kostenlose Teilnahme auf Anmeldung.

Projektpartner: Klett Verlag, Inta-Stiftung, E-Werk Freiburg, Popsupport Freiburg, (…)

Infos zu Zweierpasch Poetisch, politisch, polyphon: Die Band Zweierpasch aus Freiburg/Straßburg geht über Grenzen – sprachlich und geografisch. Mit ihrem deutsch-französischen World HipHop prägen die Zwillinge Felix und Till Neumann die Szene auf ihre ganz eigene Weise. Das haben die lyrischen Grenzgänger bei Tourneen in Westafrika, Kasachstan und der Ukraine bewiesen. 2017 sind sie zu “Freiburgs Band des Jahres” gewählt worden. Im Januar tourten sie fürs Goethe-Institut durch Frankreich. Im Frühjahr und Sommer läuft ihre Lichter-Tour durch zwei Länder.

HipHop über Grenzen: Die HipHop-Musiker, Songwriter und Pädagogen Felix und Till Neumann tragen ihre Musik seit rund zehn Jahren von der Bühne in Klassenzimmer. Junge Menschen lernen so reimend eine Sprache und beschäftigen sich mit politischen und gesellschaftlichen Themen (Infos hier). Auch Lehrer werden mittlerweile von Zweierpasch gecoacht.

Mit ihrer sechsköpfigen Band haben die Zwillingsbrüder einen unverwechselbaren Sound geschaffen: intelligent, international und intensiv. Poetisch-politische Botschaften treffen auf melodisch-progressive Beats, souliger Gesang auf freshe Freestyles, Feuerzeugmomente auf eine schweißtreibende Liveshow. Ihre Musik steht für Toleranz, Weltoffenheit und Verständigung. Das findet Ausdruck in Songs wie Grenzgänger, 1001 Perspectives oder Immigré. Im Track Flagge auf Halbmast schlagen
Zweierpasch auf ihrem Album „Double Vie“ den Bogen vom 1. Weltkrieg über die Französische Resistance und das geteilte Deutschland bis in die heutige Zeit. Das Video erzählt die Geschichten zweier Freiheitskämpfer, untermalt von Aufnahmen am Hartmannswillerkopf in den Vogesen.

www.zweierpasch.com | www.ccf-fr.de

Zur Erinnerung:

Interview mit Zweipasch am 15. Januar 2017 > Soirée Rap et poésie Slam sur le thème du travail et de la sécurité sociale

Semaine de la langue française et de la francophonie du 17 au 25 mars 2018

Sonntag, 18. März 2018

Nous aimerions bien savoir dans combien de lycées en Allemagne, les professeurs de français évoquent, le 20 mars 2018 > #mon20mars, Journée internationale de la Francophonie le 20 mars 2018:


La 23e édition de la Semaine de la langue française et de la Francophonie a lieu du 17 au 25 mars 2018. Chaque année au mois de mars, dans le monde entier, la langue française est célébrée lors de la Semaine de la langue française et de la Francophonie. Elle offre au grand public l’occasion de fêter la langue française en lui manifestant son attachement et en célébrant sa richesse et sa diversité.

Découvrez la richesse de la > Francophonie sur notre blog.

Bis heute wurden schon 827 Veranstaltungen weltweit eingetragen:
>Semaine de la langue française et de la fancophonie du 17 au 25 mars 2018 à travers le monde

> Vibrez avec la thématique ****


> Affiche officielle de la Semaine de la langue française et de la Francophonie 2018 : © ministère de la Culture / conception graphique : duofluo

Retrouvez l’ensemble des événements en France et à l’étranger sur:

> www.semainelanguefrancaise.fr


Du 17 au 25 mars 2018, la parole sera le thème de cette prochaine édition,elle permettrade débattre, de s’exprimer en public, de transmettre, de raconter, demobiliser la voix, le ton et l’accent.

Une occasion privilégiée pour les amoureux des mots de tous âges et de tous horizons de prendre part à ces événements, y compris sur les réseaux sociaux à l’aide du > mot-dièse #SLFF18. >>>>>

En invitant le grand public et tous les acteurs de l’événement, alliances françaises, Instituts français et centres culturels étrangers, villes et villages partenaires, librairies et bibliothèques, établissements scolaires et associations, théâtres et musées… cette semaine s’interrogera sur les multiples usages de la parole.

Durant cette Semaine,organisée autour de la > Journée internationale de la Francophonie le 20 mars 2018, plus de 1 500 événements se dérouleront partout dans le monde pour célébrer et faire vivre toute la richesse et la diversité de la langue française: Découvrez la richess des manifestations pour le francophonie > #monmars20.

Découvrez notre petit manuel avec les astuces pour mieux apprendre le français >#franzoesischlernen + france-blog.info – 1-36

Une occasion privilégiée pour les amoureux des mots de tous âges et de tous horizons de prendre part à ces événements, y compris sur les réseaux sociaux à l’aide du > mot-dièse #SLFF18.

Et sur les réseaux sociaux avec #SLFF18
Facebook: www.facebook.com/dismoidixmots

> www.dismoidixmots.culture.fr/ ***

Twitter: twitter.com/languesFRContact

> Ministère de la Culture
> Délégation à l’information et à la communication
> La délégation générale à la langue française et aux langues de France

> Langue française et langues de France

NEU www.sr.de : Tipps und Kritiken zu frankophonen Comics

Freitag, 16. Februar 2018

Es muss ja nicht immer Musik, Politik oder gar Fachdidaktik auf diesem sein. Wussten Sie das schon? Die Hälfte aller aus dem Französischen ins Deutsche übersetzten Bücher sind Comics. Kein Wunder: Erstens ist das einfach zu machen, dann bringt schon eine Auflage von 500-1000 Rentabilität – und außerdem gibt es neben Asterix, Lucky Luke, den Schlümpfen und Gaston so viele andere tolle Figuren: Keine französische (oder belgische) Stadt ohne nicht mindestens einen Comicladen, mehr als 1000 (In Worten: Tausend) Neuerscheinungen im Jahr in Frankreich, Messen und Sendungen und Sonderseiten und Magazine und… und… und. Die „Neunte Kunst“ ist ein typischer Zug der französischen Kultur. Gehen Sie in Frankreich in einen Buchladen. Dort sitzen nicht nur Kinder in der Comic-Abteilung. Setzen Sie sich einen Augenblick dort unter ihre Altersgenossen und Sie werden bestimmt auch mit einem Comic zur Kasse schreiten. N’est-ce pas?

Der französischste aller ARD-Sender frönt jetzt mit dem dortigen Monsieur Chanson Gerd Heger dieser „Kulturvermittlung“ – auf der Seite > www.sr.de/bd gibt es ab sofort regelmäßig Tipps und Kritiken zu frankophonen Comics in Deutschland (und dazu immer die Angaben fürs Original) – für Fans, Frankophile, Frankophone – und solche, die es werden wollen. Oder gibt es (neben der Musik) eine witzigere Art, Französisch zu lernen?“

Mai 68 (I). Nachgefragt. Antoine Compagnon: 68 a-t-il commencé en 1966 ?

Freitag, 2. Februar 2018

2018: 50 Jahre Mai 68 – Vortrag von Professor Antoine Compagnon
> „1968, ou tout s’est joué en 1966“ – War das wahre 68 eigentlich schon 66? – mit einem Fotoalbum

Gestern hat Antoine Compagnon, Professor am Collège de France in Paris, auf die Fragen unserer Redaktion geantwortet`: War 1966 ein Schlüsseljahr, um den Mai 1968 verstehen zu können?

Das Jahr 1966 ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie notwendig es ist, die Geschichte gut zu kennen, um heutige Ereignisse besser beurteilen zu können. Eine der Thesen von Alain Compagnon lautet: die Universitätsreformen von 1966, die durch den massiven Ansturm der großen Zahl von Studenten nach den Baby-Boom-Jahren in der Universität ankamen, waren nicht erfolgreich. Heute versucht die Regierung die Fehler von damals gutzumachen. Die Folgen der politischen Entscheidungen 1966 waren dramatisch und mündeten in die Revolte des Mai 68.

Antoine Compagnon führt viele weitere Ereignisse an, um mit Recht die besondere Stellung des Jahres 1966 zu erklären. Er erinnert an die zweite Wahl eines Präsidenten vom Volk (1. Mal 19848: > Louis-Napoleon diskreditiert sein Amt und damit die Wahl des Präsidenten durch das Volk mit seinem Staatsstreich vom 2. Dezember 1848, 2. Präsidentschaftswahl erst wieder im Dezember 1965: Charles De Gaulle wird durch François Mitterrand in die Stichwahl gezwungen und gewinnt im 2. Wahlgang mit 55 %, wodurch dei V. Republik eine späte Legitimierung bekommt. 1966 verlässt Frankreich die NATO, ihr Hauptquartier muss von Fontainebleau nach Brüssel umziehen. Im Herbst > 1966 hält De Gaulle seine aufsehenerregnde > Rede in Phnom-Penh und kritisiert vehement den Vietnam-Krieg:

> Discours de Phnom Penh, par Charles de Gaulle – Wikisource
Einige Zahlen verdeutlichen die Erschütterung der französischen Universitäten: 1940 gab es 1500 Hochschullehrer , 1966 25.000 und heute sind es 80.000.

Während seines Vortrags hat Antoine Compagnon das folgende Vidoe gezeigt: > Le Recteur Schmitt parle de la rentrée scolaire dans l’Académie de Nantes :

1966 ist auch das Jahr des Taschenbuchs, das zunächst von vielen Intellektuellen als Teil der neuen Wegwerfgesellschaft kritisiert wird. Nur Jean-Paul Sartre äußert sich zufreden über die neuen Möglichkeiten , die Massen zu erreichen und veröffentlicht in den Temps Modernes den Aufsatz “Culture de poche et culture de masse”. Nein, sagt Compagnn, er wolle oder man solle keine Parallele zum heutigen E-Book und seine Folgen ziehen: vgl. dazu: Claire Alvarez-Meunier, > Lettres modernes. Le livre numérique, un nouveau livre de poche ? Mémoire préparé sous la direction de M. Michel Bernard, Université Sorbonne-Nouvelle 2014-2015, Anm. der Red.

1966 wird das neuen Bankengesetz verabschiedet. Frauen dürfen jetzt ohne Einwilligung ihrer Ehemänner oder Väter ein Bankkontoeröffnen und mit Aktien handeln.

Mit Filmausschnitten hat Antoine Compagnon die neue Jugendkultur und ihre Kritik am Establishment belegt: Jean-Luc Godard, Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Coca Cola (1966).

Und Antoine Compagnon zeigte einen Filmausschnitt: Michel Foucault à propos du livre “Les mots et les choses”:

> 2006-2016, Ecrire la vie : 6 cours d’Antoine Compagnon au Collège de France (5/6)Proust 66 par Antoine Compagnon

> Les Cours du Collège de France

les samedis et dimanches de 15h à 16h, rediffusion de 21h à 22h

“68 A-t-il commencé en 1966 ? C’est la théorie que nous soumet Antoine Compagnon, dans son cours du Collège de France en 2011, dans le cadre de sa chaire de Littérature française moderne et contemporaine.”

> > Les Cours du Collège de France

Videos im Französischunterricht: Literatur, Geschichte, Politik, deutsch-französische Beziehungen

Mittwoch, 17. Januar 2018

Neue Themen auf unserem Blog:

> Le projet de loi asile-immigration

> Tintoretto und Sartre Vortrag in Köln am 18.1.2018

> Literatur der Immigranten in Frankreich:
Vortrag am 16.1. in Stuttgart

> FranceMobil et mobiklasse.de
Bewerben bis 18.2.2018

Schon gesehen?
> Froodel.eu

> Fachdiaktik

Oft “betten” wir Videos ein, die z. B. der Elyseepalast mit Reden oder Interviews des Staatspräsidenten zeigt. Dann kann man zuerst das Video ansehen und danach den Text der Rede – der dazu oft angezeigt wird – lesen und damit vielfältige Aufgabe verknüpfen. Viele der Reden Macrons zu Europa werden hier angezeigt: > Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe.

Fast alle > Videos auf unserem Blog, die in unserer Ein-Mann-Redaktion entstehen, gehören in die Reihe “Nachgefragt…” : z. B. Im Institu d’Etudes politiques de Paris haben wir Christian Lequense nach Frankreich, Deutschland und Europa gefragt: > > „L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.“Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris – 18. Dezember 2017. Im Januar 2017 hat der Professor am Collège de France Alain Mabanckou uns Fragen zur Literatur beantwortet: > Nachgefragt: Alain Mabanckou, Une littérature-monde ? – 23. Januar 2017.

Die Konzeption unserer Interviews enthält die Überlegung, für die Tagespolitik aktuelle Interviewpartner zu finden, aber auch hier Interviews zu zeigen, die noch eine längere Zeit auch für den Französischunterricht eingesetzt werden können: > > Nachgefragt: Juniorbotschafter Patrick Pulsfort – 31. Mai 2016

Es gibt vielfältige Möglichkeiten mit diesen > Videos im Französischunterricht zu arbeiten. Man kann sie auch zur Bearbeitung als Hausaufgabe stellen: 1. Seht Euch das Video … auf dem Frankeich-Blog an 2. Schreibt eine kurze Zusammenfassung. Man könnte die Klasse oder den Kurs in drei Gruppen aufteilen und verschiedene Videos ansehen lassen: > Fête de la Francophonie 2017 au Centre français de Berlin : Les interviews und mit diesen Inforamtionen beginnt dann eine Unterrichtsreihe über die Frankophonie. Oder die Gruppen des Kurses gucken verschiedene Interviews zu den deutsch-französischen Beziehungen, mit diesen Informationen kann dann viel Wissen über die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern zusammengetragen werden:

> Der Vergleich (XII) : L’allemand en France, Französisch in Deutschland (II) – 18. Juli 2016
> Nachgefragt: Zu Besuch im Deutsch-Französischen Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung – 9. Februar 2017
> Nachgefragt: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über die Frankreich-Strategie des Saarlandes -22. März 2015

PONS online nachschlagen

PONS hilft immer.

Oder die Schüler/innen gucken diesen Film über Proust an und entdecken einen wunderbaren Autor: > Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui – 3. März 2016

Medien im Französischunterricht > Lesebericht: Andreas Nieweler (Hrsg.), Fachdidaktik Französich. Das Handbuch für Theorie und Praxis

Nachgefragt: Denis Diderot parle de l’Encyclopédie

Mittwoch, 15. November 2017

À l’occasion de du message suivant sur Facebook, nous affichons l’entretien avec Diderot tout en haut de notre blog

[fb-post href=”https://www.facebook.com/dhi.paris/photos/a.185567204789749.46208.171252186221251/1778650008814786/?type=3″]


> Édition Numérique Collaborative et CRitique de l’Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers (1751-1772)
Voir aussi : > Nachgefragt: Laurent Loty spricht über Denis Diderot – 24 Juni 2013

Nous avons eu l’immense plaisir de rencontrer Denis Diderot. Bien sûr, nous avons bien préparé notre entretien, par contre, notre entretien était plutôt une conversation autour de son projet immense, l’Encyclopédie. Après notre rencontre, nous avons rapidement noté ici les questions que nous avons posées à M. Diderot. Heureusement, il avait accepté un enregistrement de notre entretien :

Voilà nos questions :

Nous vous remercions de nous accueillir. Vous êtes philosophe et écrivain, vous avez écrit du théâtre, des romans et un grand nombre d’études sur les salons annuels. Vous êtes aussi encyclopédiste.

Nous n’avons eu qu’un petit quart d’heure, pas plus, donc une seule tentative pour enregistrer notre entretien.

Cette année vous publiez un prospectus de votre Encyclopédie que vous éditez ensemble avec votre confrère Jean le Rond d’Alembert :
Quelle est l’idée principale de votre entreprise ?
Vous parlez de toutes les sciences dans votre ouvrage?
Nos bibliothèques hébergent un bon nombre d’encyclopédies. Vous pensez qu’un renouvellement était indispensable ?
Ce que vous dites annonce, sans aucun doute, un travail immense. Vous pourriez citer des exemples ?
Êtes-vous d’accord avec moi, si je dis qu’une encyclopédie et tout spécialement la vôtre n’est pas seulement une simple collection d’articles ? Quel ordre proposez-vous donc dans l’Encyclopédie ?
Écrire des articles pour votre Encyclopédie, cela demande beaucoup de recherches, même une lutte contre les préjugés et des opinions préconçue ? Comment vous en sortez-vous ?

Mit einem Klick vergrößerbar.


<< Voilà une petite une comparaison entre l'Encyclopédie de Diderot et d'Alembert et de l'Enycyclopédie (art. > Littérature, t. XXVI) de l’intelligence collective de nos jours: > Wikipédia


Où trouvez vous vos auteurs ? Vous et d’Alembert, vous ne pouvez pas tout écrire vous-mêmes ?
Je voudrais savoir, si on vous a accordé des soutiens officiels ?
Je n’ose pas vous demander, vu la complexité de votre projet, si Encyclopédie tient aussi compte des domaines qu’on a jusqu’ici un peu négligés ?
Les auteurs ont tous bien travaillé ?
Avez-vous une sorte de guideline, une idée directrice pour vos articles de l’ Encyclopédie ?
Vos planches ont déjà rendu l’ Encyclopédie si fameuse :
Vous voyez une fin de votre entreprise, ou peut-on dire que l’exécution de votre projet, de le mener aussi loin que possible, c’est cela votre but ?
M. Diderot, je vous remercie infiniment de vos réponses.

Sources : Prospectus, Sur la Diversité de nos jugements

Œuvres de Denis Diderot, t. I, Dictionnaire encyclopédique, Paris 1828, p. 1:

Mit einem Klick können die Bücher geöffnet werden.

Pour en savoir plus :

A l’occasion du Tricentenaire de Diderot
> Denis Diderot – site de Eric Vanzieleghem

– Encyclopédie, éd. A. Pons, G.-F., 1986, 2 vol. [sélection]

Encyclopédie, éd. R. Morrissey, projet ARTLF de l’Université de Chicago, et ATILF (CNRS), depuis 1998 [en ligne] > R. Morissey

– L’encyclopédie de Diderot et D’Alembert, Redon, CD-Rom ou DVD, 1999.

– Choix d’articles de l’Encyclopédie, éd. M. Leca-Tsiomis, Comité des Travaux Historiques et Scientifiques, 2001.

<< L'éditeur Hermann qui édite aussi les > Œuvres complètes de Diderot va publier tout prochainement hors collection :
> Esprit de Diderot. Choix de citations
Laurent Loty et Éric Vanzieleghem
ISBN : 9782705684754
Texte de l’éditeur: “PRÉSENTATION : Ce petit livre invite à découvrir l’ensemble de l’œuvre de Diderot, et à dialoguer avec lui sur l’art, la science, la morale ou la politique, nos sentiments ou nos espérances de bonheur.
Parce qu’il fait percevoir comment il essaie lui-même de s’éclairer, Diderot nous incite à conquérir notre liberté, et d’abord celle d’apprendre et de critiquer, d’interpréter et d’imaginer.
Pourquoi le célèbre Diderot a-t-il été méconnu et le sera-t-il encore ? La prison le décide à écrire pour la postérité, et ce dialogue par delà la mort lui offre cette liberté qui déplaît aux adeptes de la soumission. Son inventivité joyeuse et son indisciplinarité gênent les institutions dogmatiques, tandis qu’elles en font le cher ami de ses lecteurs”

– Marie Leca-Tsiomis, Écrire l’Encyclopédie: Diderot, de l’usage des dictionnaires à la grammaire philosophique, Studies on Voltaire and the eighteenth century, the Voltaire Foundation, Oxford, 1999, 528 p. 2e éd : 2008.

– Madeleine Pinault-Sorensen, L’Encyclopédie, P.U.F., «Que sais-je?», 1993, 128 p.

> Denis Diderot, 1713-1784: L’incontournable père fondateur – Page de la BNF


Les interviews imaginaires sur notre blog:

> Devons-nous retourner à la nature? – Un entretien avec Jean-Jacques Rousseau

> Une visite chez Gustave Flaubert

> Une visite chez M. Zola

> Une interview avec François Guizot, Ministre de l’instruction publique et des cultes>

> Une visite chez Michel de Montaigne

> Une visite chez Honoré de Balzac


Notre prochaine interview. Bientôt nous rencontrerons Henri Murger au Jardin de Luxembourg. Il a écrit plusieurs romans et notamment > Scènes de la vie de bohème (1847-49). Évidemment nous allons l’interroger sur la bohème, dont il est un spécialiste : “La Bohème dont il s’agit dans ce livre n’est point une race née d’aujourd’hui, elle a existé de tout temps et partout, et peut revendiquer d’illustres origines.”

Was liest Emmanuel Macron? Und was macht er daraus?

Dienstag, 17. Oktober 2017

Vgl. dazu: Was liest der Premierminister? > Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent

Der Twitter Account von Emmanuel Macron >>>

–>Staatspräsident Emmanuel Macron meint es ganz ernst mit dem “Renouveau de la culture” en Europe. In einem Interview, das er kürzlich dem Spiegel – s. hier unten – gegeben hat, berichtet er über seine literarischen Vorlieben.

Das betrifft nicht nur den digitalen Wandel, bei dem er daraufdringt, dass die Rechte der Autoren nicht vergessen werden:
Rede in der Sorbonne > Initiative für Europa: “Wenn wir heute da stehen, wo wir sind, wenn wir alle von mir vorhin erwähnten Herausforderungen bewältigt haben, wenn wir aufrecht stehen, dann deshalb, weil wir Gefühle, eine gemeinsame Kultur haben, weil diejenigen, die die etymologischen Boten dessen sind, was uns wirklich zusammenhält, die wahre Autorität in Europa, das sind die Autoren. Deshalb müssen die Urheberrechte in diesem modernen digitalen Raum verteidigt werden. Und es ist die Würde Europas, es ist seine ureigene Fähigkeit zu existieren und sich nicht in einem derartigen Bereich aufzulösen, was dazu führt, dass wir diesen Wandel nur schaffen können, wenn wir die gerechte Entlohnung aller Autoren und aller Formen künstlerischen Schaffens in der digitalen Welt verteidigen.

Sein erster Roman sei noch in der Schublade, erklärt Staatspräsident Macron den Journalisten des Spiegels. @Emmanuel Macron : Darf www.france-blog.info den als erster rezensieren?

Und der Staatspräsident berichtet über seine Lektüreliste:

G. W. F. Hegel
Kamel Daoud, Der Fall Meursault, id., Zabor
Vgl. dazu > Albert Camus, L’étranger – 14. Februar 2016
Paul Ricœur
Michel Houellebecq > Soumission
Virginie Despentes
> Günter Grass, Die Blechtrommel
Patrick Süskind, Das Parfum, Der Kontrabass
Patrick Modiano
Thomas Mann
Leïla Slimani, > Dann schlaf auch Du
Arthur Rimbaud

Da hätten wir noch eine Liste:
> Bibliographie: Auteurs dans la délégation française

Was Europa am stärksten zusammenhält, werden immer die Kultur und das Wissen sein. Denn dieses Europa, in dem jeder Europäer sein Schicksal im Profil eines griechischen Tempels oder im Lächeln der Mona Lisa erkennt, der durch die Werke von Musil und Proust in die Empfindungen ganz Europas hineinspüren konnte, dieses Europa der Cafés, von dem Steiner sprach, dieses Europa, von dem Suares sagte, es sei „ein Gesetz, eine Geisteshaltung, eine Gewohnheit“, dieses Europa der Landschaften und Folkore, von dem Erasmus, den man als seinen Lehrmeister bezeichnete, sagte, dass man jeden jungen Menschen dazu auffordern müsse, „den Kontinent zu durchstreifen, um andere Sprachen zu lernen“ und „sein wildes Naturell abzulegen“, dieses Europa, das von so vielen Kriegen und Konflikten heimgesucht wurde, was dieses Europa zusammenhält, ist seine Kultur.

Unsere Zersplitterung ist nur oberflächlich. Sie ist eigentlich unsere größte Chance. Und anstatt die Fülle unserer Sprachen zu bedauern, sollten wir daraus einen Vorteil machen! Europa soll jener Raum werden, in dem jeder Studierende bis 2024 mindestens zwei europäische Sprachen spricht. Anstatt unsere zerstückelten Gebiete zu beklagen, stärken wir lieber den Austausch! Bis 2024 soll die Hälfte einer Altersgruppe bis zu ihrem 25. Lebensjahr mindestens sechs Monate in einem anderen europäischen Land verbracht haben. Seien es Studierende oder Auszubildende. Deshalb gerade hier, wo einige Vorreiter wie in Bologna, Montpellier, Oxford oder Salamanca an die Kraft der Lehre, des kritischen Geists und der Kultur geglaubt haben, möchte ich, dass wir auf der Höhe dieses großen Entwurfs sind.

Dazu: > Europas Mehrsprachigkeit ist ein großer Trumpf – 28. September 2017

Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ?
Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur?

Donnerstag, 24. August 2017

french german 

Was willst du böser Geist von mir?
Erz, Marmor, Pergament, Papier?
Soll ich mit Griffel, Meißel, Feder schreiben?
Ich gebe jede Wahl dir frei
Goethe Faust. Der Tragödie Erster Teil

Noch eine Ergänzung zu diesem Artikel vom 29. Oktober 2010: Jetzt ist der Zettelkasten von Niklas Luhmann digitalisiert und von der Universitätsbibliothek Bielefeld online veröffentlicht worden. 24.8.2017

Dann holen wir doch gleich mal den ganzen Artikel ganz nach oben. Übrigens, auf diesem Blog gibt es 286 Artikel, die zum Stichwort > Web 2.0 gehören.

Eine Ergänzung: > Texte schreiben oder Buchstaben suchen? Schreibschrift, Blockschrift oder Touchscreen? 19. November 2015

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