Archiv für die Kategorie 'Medien'

Finissage der Ausstellung „1918: Neubeginn in Stuttgart und Straßburg“ & Live Performance „Même mort nous chantons / Recorded songs don’t ever die“ von Marie Guérin (40 Min)

Dienstag, 20. November 2018

22.11. | 19 Uhr | Institut français Stuttgart | Schloßstr. 51 | Eintritt frei

Seit Mitte Oktober lässt uns die Ausstellung „1918: Neubeginn in Stuttgart und Straßburg“ (Kurator: Dr. Nicholas Williams) die Teil der Doppelausstellung 1918: Zwischen Weltkrieg und Revolution“ ist, tiefer in die Zeit nach dem Waffenstillstand des Ersten Weltkriegs in Stuttgart und Straßburg eintauchen. Sie betrachtet die Geburt der Demokratie in Württemberg sowie die Ausdehnung der französischen Demokratie auf Strasbourg, und zeigt dabei eines: Elsässer und Schwaben, die Bürger Stuttgarts und Strasbourgs: Sie können streiten – und genau deshalb können sie Demokratie!

Foto: © Anne Kropotkine

Zur Finissage der Ausstellung präsentieren wir eine Live-Performance der Installation „Même mort nous chantons / Recorded songs don’t ever die“ von Marie Guérin:

Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg lässt uns „Recorded Songs don’t ever die“ auf den Spuren von Kriegsgefangenen wandeln, deren Stimmen im Ersten Weltkrieg aufgenommen und auf Platte gepresst wurden. Durch Emil Berliners Erfindung der scheibenförmigen Schallplatte im Ersten Weltkrieg, die als Geburtsstunde der modernen Schallplatte gilt, können aufgenommene Stimmen und Lieder nun auf der ganzen Welt abgespielt und gehört werden. In ihrer Live-Performance lässt Marie Guérin die aufgenommenen und gesampelten Stimmen des Ersten Weltkriegs mit moderner Elektromusik verschmelzen. Ergänzt wird die Perfomance durch die Videokreation von Maël Teillant.

Komposition: Marie Guérin / Habilleuse Sonore, Grafische Gestaltung: Maël Teillant, Projektunterstützung: Anne Kropotkine

In Zusammenarbeit mit: CESARE – Centre National de Création Musicale (Reims), Radio France und der Akademie der Künste Berlin
Mit Unterstützung der Institut français Deutschland, Humboldt Universität (Lautarchiv), Deutschlandfunk Kultur, Marc-Bloch Zentrum, Micro-sillons, der Französischen Botschaft in Deutschland und der Mission du Centenaire 1914-1918. In Koproduktion mit Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste<

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „100×100 Jahre“ des Institut français Deutschland anlässlich des Gedenkjahrs zum Ende des Ersten Weltkrieges und der Veranstaltungsreihe „Auf der Suche nach einer Kultur des Friedens – 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges“ des Institut français Stuttgart, des Hospitalhofs Stuttgart und dem IZKT der Universität Stuttgar. Alle Infos unter www.1918-2018-stuttgart.de/.

Educ’ARTE : Qualitätsmedien für den digitalen Aufbruch!

Montag, 17. September 2018

Der 2019 in Kraft tretende Digitalpakt Schule verspricht, die Bildungslandschaft grundlegend zu verändern und für die Herausforderungen der Zukunft fit zu machen.
Diesen Wandel möchte Educ’ARTE, die digitale Schulmediathek mit dem Besten von ARTE für den Unterricht, gerne begleiten – mit über 1 000 Videos für alle Fächer und Klassenstufen, kreativen Bearbeitungstools und einer bildungsplanorientierten Katalogindexierung.

Dazu gibt es ganz besonders gute Neuigkeiten:

Im Schuljahr 2018/19 gibt es die Educ’ARTE Jahreslizenz für nur 1 € pro Schüler*in!
+ zusätzlicher Gruppennachlass bis zu 40% bei Lizenzen für mehrere Schulen
+ zusätzlicher Nachlass für zwei-/ dreijährige Lizenzen
Weitere Informationen zu den Lizenztarifen für Schulen, Schulträger und Medienzentren:
Download: > Tariftabelle 2018/2019

Schulen, Schulträger und Medienzentren können sich für eine persönliche Beratung sowie ein unverbindliches Angebot an das deutsche Educ’ARTE-Team wenden:
Annette Gerlach – Deutschlandreferentin: a-gerlach@artefrance.fr | +33 6 30 09 83 10
Susanna Holowati – Koordinatorin für Deutschland: s-holowati@artefrance.fr | +33 1 55 00 75 57

> Ernst Klett Verlag offizieller Partner von Educ´ARTE

> www.educarte.de

L’école du flow – Schüler werden grenzüberschreitend kreativ mit Zweierpasch

Mittwoch, 18. Juli 2018

| #französischeLiteraturlesen | Nachgefragt: Henri Ménudier antwortet auf unsere Fragen zu Emmanuel Macron, Europa und die deutsch-französischen Beziehungen | Twittern für die deutsch-französische Kooperation | Les discours du Président de la République sur l’Europe | > www.france-blog.info auf Twitter | RGPD/DSGVO | Unser kleines Handbuch zum Französischlernen |


Hiphop schlägt Brücken: Das Centre Culturel Français Freiburg, die > World HipHop-Band Zweierpasch und der > Klett Verlag bieten im Schuljahr 2018/2019 das interkulturelle Rap-Projekt L’Ecole du Flow an. Schüler (10 bis 16 Jahre) von beiden Rheinseiten werden dabei kreativ, rappen auf zwei Sprachen und treten zum HipHop-Battle an. Ziel ist, den Französisch- und Deutschunterricht mit einem innovativen Ansatz zu fördern: 100 Jahre nach dem 1. Weltkrieg wird das Europaverständnis und Geschichtsbewusstsein gestärkt sowie das Interesse an Sprache, Kultur, Politik und grenzüberschreitendem Austausch nachhaltig gestärkt.

Die Ecole du Flow läuft in drei Phasen ab: In der ersten Phase stellen Zweierpasch allen Lehrern und pädagogischen Kräften ihre Lieder mitsamt Arbeitsmaterialien kostenlos zur Verfügung. Zur Auswahl stehen deutsch-französische Songs wie Grenzgänger-Frontalier, Flagge auf Halbmast, Plastique de Rêve oder Fessengau (Stop Fessenheim). Diese behandeln die deutsch-französische Freundschaft, Krieg und Frieden, Widerstand und Versöhnung oder Energiewende und Plastikwahn. Zu diesen Themen erarbeiten die Teilnehmer im Unterricht ihr eigenes interkulturelles Projekt: einen Text, ein Gedicht, ein Lied, ein Video, eine Bildercollage, eine Tanzperformance …

In der zweiten Phase treten die Teilnehmer zum Hiphop-Battle an. Dafür reichen sie ihr Ergebnis bei der Ecole du Flow ein. Eine Jury wird dort alle Ergebnisse sichten und bewerten. Die besten werden beim Gipfeltreffen der Ecole du Flow in Freiburg präsentiert – und der Sieger gekürt. Teil des Gipfeltreffens für 800 Schüler ist ein Einblick in die Arbeit von Zweierpasch: Die rappenden Grenzgänger werden mit ihrer Band ein kostenloses interaktives Konzert spielen. So können alle Teilnehmer live mit Zweierpasch rappen und im Anschluss mit ihnen ins Gespräch kommen.

Damit nicht genug: In der dritten Phase können die Sieger ihr Projekt auf höchstem Niveau umsetzen. Denn sie gewinnen ein professionelles Coaching. Zweierpasch kommen dafür an deren Schule, um gemeinsam das eingereichte Projekt zu verfeinern. Beispielsweise mit einem professionellem Recording, der Perfektionierung eines Songs oder der Erarbeitung einer Bühnenperformance. Das Resultalt wird am Ende von den Projektleitern bekannt gemacht.

L’Ecole du Flow
1) Kreativphase (Sept. – Dez. 2018): Schüler erarbeiten ein zweisprachiges Projekt.
2) HipHop-Battle (Jan. 2019): Gipfeltreffen im E-Werk Freiburg. Die besten Projekte werden gezeigt und die Sieger gekürt. Zudem gibt’s ein Konzert und Publikumsgespräch mit Zweierpasch.
3) Coaching (Frühjahr 2019): Die Gewinner perfektionieren ihr Ergebnis mit Zweierpasch.

Projektträger: Centre Culturel Français Freiburg (CCFF)
Ansprechpartnerin: Marie-Jo Lafarge; Mail: m.lafarge@ccf-fr.de
Projektleiter: Till Neumann (Zweierpasch), Mail: zweierpasch@posteo.de
Zeitraum: September 2018 bis April 2019
Gipfeltreffen: Das Gipfeltreffen in Freiburg steigt zu Unterrichtszeiten. So können Klassen geschlossen teilnehmen. Start: 10 Uhr. Dauer: 180 Minuten. Kostenlose Teilnahme auf Anmeldung.

Projektpartner: Klett Verlag, Inta-Stiftung, E-Werk Freiburg, Popsupport Freiburg, (…)

Infos zu Zweierpasch Poetisch, politisch, polyphon: Die Band Zweierpasch aus Freiburg/Straßburg geht über Grenzen – sprachlich und geografisch. Mit ihrem deutsch-französischen World HipHop prägen die Zwillinge Felix und Till Neumann die Szene auf ihre ganz eigene Weise. Das haben die lyrischen Grenzgänger bei Tourneen in Westafrika, Kasachstan und der Ukraine bewiesen. 2017 sind sie zu “Freiburgs Band des Jahres” gewählt worden. Im Januar tourten sie fürs Goethe-Institut durch Frankreich. Im Frühjahr und Sommer läuft ihre Lichter-Tour durch zwei Länder.

HipHop über Grenzen: Die HipHop-Musiker, Songwriter und Pädagogen Felix und Till Neumann tragen ihre Musik seit rund zehn Jahren von der Bühne in Klassenzimmer. Junge Menschen lernen so reimend eine Sprache und beschäftigen sich mit politischen und gesellschaftlichen Themen (Infos hier). Auch Lehrer werden mittlerweile von Zweierpasch gecoacht.

Mit ihrer sechsköpfigen Band haben die Zwillingsbrüder einen unverwechselbaren Sound geschaffen: intelligent, international und intensiv. Poetisch-politische Botschaften treffen auf melodisch-progressive Beats, souliger Gesang auf freshe Freestyles, Feuerzeugmomente auf eine schweißtreibende Liveshow. Ihre Musik steht für Toleranz, Weltoffenheit und Verständigung. Das findet Ausdruck in Songs wie Grenzgänger, 1001 Perspectives oder Immigré. Im Track Flagge auf Halbmast schlagen
Zweierpasch auf ihrem Album „Double Vie“ den Bogen vom 1. Weltkrieg über die Französische Resistance und das geteilte Deutschland bis in die heutige Zeit. Das Video erzählt die Geschichten zweier Freiheitskämpfer, untermalt von Aufnahmen am Hartmannswillerkopf in den Vogesen.

www.zweierpasch.com | www.ccf-fr.de

Zur Erinnerung:

Interview mit Zweipasch am 15. Januar 2017 > Soirée Rap et poésie Slam sur le thème du travail et de la sécurité sociale

Unterricht mit digitalen Medien in Frankreich

Dienstag, 26. Juni 2018

Das > Centre pour l’éducation aux médias et à l’information CLEMI (“opérateur du ministère de l’Éducation nationale”) ist ein Angebot des > Réseau CANOPÉ (“Opérateur public présent sur l’ensemble du territoire, Réseau Canopé joue un rôle décisif dans la refondation de l’école en intervenant dans cinq domaines clés : pédagogie ; numérique éducatif ; éducation et citoyenneté ; arts, culture t patrimoine ; documentation.”) hat seit 30 Jahren besondere Expertise im Bereich der “éducation aux médias et à l’information (ÉMI)”. Jetzt hat CLEMI eine Broschüre zum Lernen mit digitalen Medien herausgegeben: > Médias et Information. On apprend.

Im Vorwort dieser Broschüre erinnert der Erziehungsminister Jean-Michel Blanquer an die an die Rede von Präsident Macron vom 4. Januar 2018: > Discours du Président de la République Emmanuel Macron à l’occasion des vœux à la presse : “Nous avons d’ailleurs collectivement, progressivement, subrepticement laissé s’installer cette confusion. Par une fascination pour une horizontalité absolue, nous avons considéré que 1toutes les paroles pouvaient en effet se valoir et que la régulation était forcément suspecte d’un choix. Or, ce n’est pas le cas, toutes les paroles ne se valent pas et des plateformes, des fils Twitter, des sites entiers inventent des rumeurs et des fausses nouvelles qui prennent rang aux côtés des vraies.” Es geht also um eine Medienerziehung, eine Erziehung zur kritischen Nutzung der Internetangebote. Nicht jeder Information glauben und lernen, die Spreu vom Weizen zu trennen.

> Französischlernen mit www.france-blog.info

Der Erziehungsminister fasst seine Absichten knapp zusammen: ” Donner aux élèves la possibilité d’exercer leur esprit critique, c’est leur permettre de prendre plaisir à s’informer et de prendre goût à la presse et aux médias.” Damit stellt sich die Frage, ob der Zugang zur Presse für Schüler über das Internet erfolgen soll, oder ob der Weg von der gedruckten Zeitung zum Internet nicht vielleicht erfolgversprechender ist. Für meine Schüler/innen wäre der zweite Weg günstiger, denn erst wenn man den Aufbau einer Zeitung wirklich verstanden hat, kann man sich an die Internet-Präsentation von Meldungen begeben, wie denn sonst sollten Schüler Meldungen, Kommentare und Glossen unterscheiden können? Womit wir wieder bei der grundsätzlichen Frage wären, ab wann dürfen Schüler/innen an den PC? Wenn sie eine PC-Führerschein besitzen. Und der besteht aus zwei bis drei Seiten langen Aufsatz, in dem ein Sachverhalt präzise ohen viel Streichungen und Korrekturen dargestellt wird > Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur – 24. August 2017. Verfolgt man einen solchen Ansatz, werden die Schüler/innen viel mehr Gewinn aus ihrer Arbeit mit dem POC ziehen: >  Twittern für die deutsch-französische Kooperation

Das Inhaltsverzeichns, S. 5, zeigt die das ganze Themenspektrum der Broschüre Brochures > “Médias & information, on apprend !”: Hier werden alle Aspekte der Informationsvermittlung und -bewertung im schulischen Rahmen detailliert vorgestellt und erläutert.

Par Virgini Esassoon, Responsable du pôle Labo, CLEMI beschreibt in ihrem Beitrag L’ÉMI : une urgence éducative face aux nouvelles (S.12) die heutige Situation der Schüler/innen: “Chaque foyer français compte en moyenne 6 écrans. Le temps que les jeunes enfants passent sur Internet a plus que doublé ces cinq dernières années. Entre un et six ans, ils passent en moyenne 4h37 sur Internet chaque semaine en 2017, contre 2h10 en 2012. Ce chiffre s’élève à 6h10 pour les enfants de 7 à 12 ans et à 15h11 pour les 13-19 ans.”

“Faire participer sa classe à la SPME”, (“Semaine de la presse et des médias dans l’école”) lautete die Übeschrift des Beitrags von Anne Lechaudel, professeure des écoles, coordonnatrice du CLEMI, académie de Paris (1er degré), S. 14f. :”Mon conseil Ne pas se montrer trop ambitieux, faire des choses simples. La Semaine de la presse et des médias dans l’école ne doit pas se limiter à une semaine. On peut très bien s’inscrire afin de recevoir les journaux et les exploiter plus tard… Les journaux et magazines peuvent être utilisés de multiples façons et dans différentes disciplines. L’éducation aux médias et à l’information est avant tout un enseignement transversal.”

Viele weitere praktische Unterrichtsvorschläge für den Einsatz von digitalen Medien werden hier vorgestellt.
Eine Liste der Ressources, S. 48, ergänzt diese Broschüre.

> #didacta 2018 – Lehren, lernen mit digitalen Medien – 21. Februar 2018

> Lernen mit digitalen Medien im Französischunterricht – 11. Februar  2018

> Lesebericht: Lutz Küster (Hrsg.), Individualisierung im Französischunterricht mit digitalen Medien – 30. August 2017

Ernst Klett Verlag offizieller Partner von Educ´ARTE

Donnerstag, 14. Juni 2018

Der Ernst Klett Verlag startet zum Schuljahr 2018/19 eine Partnerschaft mit der interaktiven Onlinevideothek Educ´ARTE. Damit haben Schüler und Schulen in allen Fächern und Klassenstufen Zugriff auf über 1.000 ausgewählte Arte-Produktionen in deutscher, französischer und englischer Sprache.

Neue Tarife für 2018-2019: > Educ’ARTE : Qualitätsmedien für den digitalen Aufbruch! – 17. September 2018

„Wir freuen uns sehr, dass nun auch Schulen in Deutschland mit diesem authentischen Filmangebot arbeiten können“, so Christa Weck, Leiterin der Abteilung Französisch beim Ernst Klett Verlag.

Educ’ARTE in Stichworten

– Educ’ARTE gibt es nun auf Deutsch
– Mehr als 1 000 Videos auf Deutsch und Französisch, davon auch 100 auf Englisch
– Mehrsprachige Videotranskriptionen
– Ergänzen eigener Videoausschnitte mit Bild, Text, Tonaufnahmen
– Schüler*Innen können autonom im Videokatalog recherchieren und selbst kreativ werden (Ausschnitte und Mindmaps)

Weitere Informationen unter
> www.educarte.de

Das > interaktive Onlineangebot von Educ`ARTE stellt aus Sicht des Verlags einen weiteren Meilenstein im digital unterstützten Unterricht dar und zeigt, wie aus dem Medium Film und interaktiven Schnittstellen neue Materialien und Ideen innerhalb eines Netzwerkes entwickelt werden können.

Mit Educ’ARTE können Schüler und Lehrer in einem rechtlich geschützten Rahmen Videos sichten, herunterladen, eigene Ausschnitte erstellen, Texte neu einsprechen oder auch Textbausteine und Ratespiele einfügen. Nicht nur pädagogisch ausgewählte Filme für den Französischunterricht stehen mit dem kommenden Schuljahr über das Portal des Arte-Unternehmens zur Verfügung, sondern Filmmaterialien für alle Fächer und Klassenstufen. Das Angebot reicht dabei von Dokumentationen für Geschichte oder Wirtschaft bis hin zu Magazinen und Kurzfilmen aus den Bereichen Kunst oder Philosophie.

Die Videos sind in deutscher und französischer, teilweise auch in englischer Sprache abrufbar und können schul- oder länderübergreifend geteilt werden. Das SVoD-Angebot (Subscription-Video-on-Demand) richtet sich an Schulträger, Bildungseinrichtungen und Schulen.

Jetzt auch auf Deutsch: > twitter.com/EducARTEde: >>>

Nach einer erfolgreichen Testphase 2016/2017 wurde Educ’ARTE mit der Unterstützung des EU-Programms „Kreatives Europa“ jetzt komplett der deutschen Bildungslandschaft angepasst. Für die einfache Handhabung wurden alle Inhalte gemäß der deutschen Bildungspläne indexiert.

Endlich gibt es das interaktive Bildungsmedium > www.educarte.de auch auf Deutsch, einsetzbar ab dem Schuljahr 2018/2019. Das Beste von ARTE für den Unterricht, in allen Fächern und Klassenstufen.


Der Prospekt: > Die besten Programme von ARTE für den Unterricht – *.pdf – zum Herunterladen


In Zeiten des rasanten digitalen Wandels wächst die Herausforderung an Bildungseinrichtungen, Medienkompetenz zu vermitteln und neue Medien schülergerecht zum Einsatz zu bringen. Genau dafür ist www.educarte.de konzipiert.

Von großen ARTE-Dokumentationen wie „Democracy“ und Doku-Serien wie „Göttlich!“, über bekannte ARTE-Magazine wie „Durchgecheckt“ oder „Mit offenen Karten“, bis hin zu Bühnenkunst und Kurzfilmen: Die Onlinevideothek bietet über 1 000 authentische und dicht am Zeitgeist produzierte Inhalte sowie zahlreiche interaktive Funktionen – sie ist Mediathek, Kreativtool und Bildungsnetzwerk in Einem.

Der Einsatz von Educ’ARTE ermöglicht schülerzentrierte, selbstgesteuerte und individualisierte Lernszenarien, fächerübergreifenden Unterricht und den spielerischen Erwerb von Wissen, Kompetenzen und Fremdsprachen.

Die deutsche Version dieses Videos folgt in Kürze.

Zu den ausgewählten Partnern von Educ’ARTE zählt neben dem Deutsch-Französischen Jugendwerk nun auch der Ernst Klett Verlag. Der renommierte Schulbuchverlag und Educ’ARTE verstehen sich als Partner im Dienst der Bildungslandschaft.

Das Nutzerfeedback steht im Zentrum der stetigen Weiterentwicklung von Educ’ARTE. So haben seit Kurzem nicht nur Lehrkräfte, sondern auch Schülerinnen und Schüler vollständigen Zugriff auf den gesamten Videokatalog und seine interaktiven Funktionen.


> Edcu’ARTE auf einen Blick – *.pdf – zum Herunterladen


Weitere Informationen unter > www.educarte.de

Semaine de la langue française et de la francophonie du 17 au 25 mars 2018

Sonntag, 18. März 2018

Nous aimerions bien savoir dans combien de lycées en Allemagne, les professeurs de français évoquent, le 20 mars 2018 > #mon20mars, Journée internationale de la Francophonie le 20 mars 2018:


La 23e édition de la Semaine de la langue française et de la Francophonie a lieu du 17 au 25 mars 2018. Chaque année au mois de mars, dans le monde entier, la langue française est célébrée lors de la Semaine de la langue française et de la Francophonie. Elle offre au grand public l’occasion de fêter la langue française en lui manifestant son attachement et en célébrant sa richesse et sa diversité.

Découvrez la richesse de la > Francophonie sur notre blog.

Bis heute wurden schon 827 Veranstaltungen weltweit eingetragen:
>Semaine de la langue française et de la fancophonie du 17 au 25 mars 2018 à travers le monde

> Vibrez avec la thématique ****


> Affiche officielle de la Semaine de la langue française et de la Francophonie 2018 : © ministère de la Culture / conception graphique : duofluo

Retrouvez l’ensemble des événements en France et à l’étranger sur:

> www.semainelanguefrancaise.fr


Du 17 au 25 mars 2018, la parole sera le thème de cette prochaine édition,elle permettrade débattre, de s’exprimer en public, de transmettre, de raconter, demobiliser la voix, le ton et l’accent.

Une occasion privilégiée pour les amoureux des mots de tous âges et de tous horizons de prendre part à ces événements, y compris sur les réseaux sociaux à l’aide du > mot-dièse #SLFF18. >>>>>

En invitant le grand public et tous les acteurs de l’événement, alliances françaises, Instituts français et centres culturels étrangers, villes et villages partenaires, librairies et bibliothèques, établissements scolaires et associations, théâtres et musées… cette semaine s’interrogera sur les multiples usages de la parole.

Durant cette Semaine,organisée autour de la > Journée internationale de la Francophonie le 20 mars 2018, plus de 1 500 événements se dérouleront partout dans le monde pour célébrer et faire vivre toute la richesse et la diversité de la langue française: Découvrez la richess des manifestations pour le francophonie > #monmars20.

Découvrez notre petit manuel avec les astuces pour mieux apprendre le français >#franzoesischlernen + france-blog.info – 1-36

Une occasion privilégiée pour les amoureux des mots de tous âges et de tous horizons de prendre part à ces événements, y compris sur les réseaux sociaux à l’aide du > mot-dièse #SLFF18.

Et sur les réseaux sociaux avec #SLFF18
Facebook: www.facebook.com/dismoidixmots

> www.dismoidixmots.culture.fr/ ***

Twitter: twitter.com/languesFRContact

> Ministère de la Culture
> Délégation à l’information et à la communication
> La délégation générale à la langue française et aux langues de France

> Langue française et langues de France

NEU www.sr.de : Tipps und Kritiken zu frankophonen Comics

Freitag, 16. Februar 2018

Es muss ja nicht immer Musik, Politik oder gar Fachdidaktik auf diesem sein. Wussten Sie das schon? Die Hälfte aller aus dem Französischen ins Deutsche übersetzten Bücher sind Comics. Kein Wunder: Erstens ist das einfach zu machen, dann bringt schon eine Auflage von 500-1000 Rentabilität – und außerdem gibt es neben Asterix, Lucky Luke, den Schlümpfen und Gaston so viele andere tolle Figuren: Keine französische (oder belgische) Stadt ohne nicht mindestens einen Comicladen, mehr als 1000 (In Worten: Tausend) Neuerscheinungen im Jahr in Frankreich, Messen und Sendungen und Sonderseiten und Magazine und… und… und. Die „Neunte Kunst“ ist ein typischer Zug der französischen Kultur. Gehen Sie in Frankreich in einen Buchladen. Dort sitzen nicht nur Kinder in der Comic-Abteilung. Setzen Sie sich einen Augenblick dort unter ihre Altersgenossen und Sie werden bestimmt auch mit einem Comic zur Kasse schreiten. N’est-ce pas?

Der französischste aller ARD-Sender frönt jetzt mit dem dortigen Monsieur Chanson Gerd Heger dieser „Kulturvermittlung“ – auf der Seite > www.sr.de/bd gibt es ab sofort regelmäßig Tipps und Kritiken zu frankophonen Comics in Deutschland (und dazu immer die Angaben fürs Original) – für Fans, Frankophile, Frankophone – und solche, die es werden wollen. Oder gibt es (neben der Musik) eine witzigere Art, Französisch zu lernen?“

Mai 68 (I). Nachgefragt. Antoine Compagnon: 68 a-t-il commencé en 1966 ?

Freitag, 2. Februar 2018

2018: 50 Jahre Mai 68 – Vortrag von Professor Antoine Compagnon
> „1968, ou tout s’est joué en 1966“ – War das wahre 68 eigentlich schon 66? – mit einem Fotoalbum

Gestern hat Antoine Compagnon, Professor am Collège de France in Paris, auf die Fragen unserer Redaktion geantwortet`: War 1966 ein Schlüsseljahr, um den Mai 1968 verstehen zu können?

Das Jahr 1966 ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie notwendig es ist, die Geschichte gut zu kennen, um heutige Ereignisse besser beurteilen zu können. Eine der Thesen von Alain Compagnon lautet: die Universitätsreformen von 1966, die durch den massiven Ansturm der großen Zahl von Studenten nach den Baby-Boom-Jahren in der Universität ankamen, waren nicht erfolgreich. Heute versucht die Regierung die Fehler von damals gutzumachen. Die Folgen der politischen Entscheidungen 1966 waren dramatisch und mündeten in die Revolte des Mai 68.

Antoine Compagnon führt viele weitere Ereignisse an, um mit Recht die besondere Stellung des Jahres 1966 zu erklären. Er erinnert an die zweite Wahl eines Präsidenten vom Volk (1. Mal 19848: > Louis-Napoleon diskreditiert sein Amt und damit die Wahl des Präsidenten durch das Volk mit seinem Staatsstreich vom 2. Dezember 1848, 2. Präsidentschaftswahl erst wieder im Dezember 1965: Charles De Gaulle wird durch François Mitterrand in die Stichwahl gezwungen und gewinnt im 2. Wahlgang mit 55 %, wodurch dei V. Republik eine späte Legitimierung bekommt. 1966 verlässt Frankreich die NATO, ihr Hauptquartier muss von Fontainebleau nach Brüssel umziehen. Im Herbst > 1966 hält De Gaulle seine aufsehenerregnde > Rede in Phnom-Penh und kritisiert vehement den Vietnam-Krieg:

> Discours de Phnom Penh, par Charles de Gaulle – Wikisource
Einige Zahlen verdeutlichen die Erschütterung der französischen Universitäten: 1940 gab es 1500 Hochschullehrer , 1966 25.000 und heute sind es 80.000.

Während seines Vortrags hat Antoine Compagnon das folgende Vidoe gezeigt: > Le Recteur Schmitt parle de la rentrée scolaire dans l’Académie de Nantes :

1966 ist auch das Jahr des Taschenbuchs, das zunächst von vielen Intellektuellen als Teil der neuen Wegwerfgesellschaft kritisiert wird. Nur Jean-Paul Sartre äußert sich zufreden über die neuen Möglichkeiten , die Massen zu erreichen und veröffentlicht in den Temps Modernes den Aufsatz “Culture de poche et culture de masse”. Nein, sagt Compagnn, er wolle oder man solle keine Parallele zum heutigen E-Book und seine Folgen ziehen: vgl. dazu: Claire Alvarez-Meunier, > Lettres modernes. Le livre numérique, un nouveau livre de poche ? Mémoire préparé sous la direction de M. Michel Bernard, Université Sorbonne-Nouvelle 2014-2015, Anm. der Red.

1966 wird das neuen Bankengesetz verabschiedet. Frauen dürfen jetzt ohne Einwilligung ihrer Ehemänner oder Väter ein Bankkontoeröffnen und mit Aktien handeln.

Mit Filmausschnitten hat Antoine Compagnon die neue Jugendkultur und ihre Kritik am Establishment belegt: Jean-Luc Godard, Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Coca Cola (1966).

Und Antoine Compagnon zeigte einen Filmausschnitt: Michel Foucault à propos du livre “Les mots et les choses”:

> 2006-2016, Ecrire la vie : 6 cours d’Antoine Compagnon au Collège de France (5/6)Proust 66 par Antoine Compagnon

> Les Cours du Collège de France

les samedis et dimanches de 15h à 16h, rediffusion de 21h à 22h

“68 A-t-il commencé en 1966 ? C’est la théorie que nous soumet Antoine Compagnon, dans son cours du Collège de France en 2011, dans le cadre de sa chaire de Littérature française moderne et contemporaine.”

> > Les Cours du Collège de France

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2009-2017

> Fête de la francophonie Berlin 2017 - 1er avril 2017

> Digital unterrichten – Enseigner avec le numérique = Ein Handbuch für das digitale Lernen

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> Élection présidentielle 2017 : Candidats + campagne électoral + bibliographie + sitographie

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> Nachgefragt: Jean-Paul Willaime et la laïcité

> Präsidentschaftswahl 2017

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