Archiv für die Kategorie 'Museum'

Deutsch-Französische Kulturfestival arabesques – Videoinstallation von Mickaël Lafontaine:

Mittwoch, 20. Januar 2021

Das Deutsch-Französische Kulturfestival arabesques feiert am Freitag sein 10. Jubiläum und den Deutsch-Französischen Freundschaftstag mit einer Videoinstallation von Mickaël Lafontaine:

arabesques feiert sein Jubiläum und diesen Tag > GRAINES – SAAT: online zu sehen am 22. Januar 2021, ab 18 Uhr

Am 22. Januar 1963 unterzeichnen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Élysée-Vertrag zur Festigung der deutsch-französischen Zusammenarbeit. 40 Jahre später rufen Gerhard Schröder und Jacques Chirac den Deutsch-Französischen Tag ins Leben. Vor 10 Jahren, am 22. Januar 2012, findet erstmalig die Eröffnung des Deutsch-Französischen Kulturfestivals arabesques statt.

Passend zum diesjährigen Festivalthema „Metamorphose“ setzt der Lichtkünstler Mickaël Lafontaine aus Nantes das der Erinnerung an beide Weltkriege gewidmete Mahnmal für den Frieden „Barlach Stele – Mutter mit Kind“ auf dem Rathausmarkt Hamburg in Szene.

Auf unserem Blog: > 22. Januar 2021: Deutsch-französischer Tag

Sommer 2020 : Auf nach Frankreich

Donnerstag, 23. Juli 2020

> www.france-voyage.com


Französisch lernen! Kann man immer brauchen! > Découvertes

Radio France vous fait vivre « un été en France » qui sera aussi culturel et musical !

Retrouvez tous les rendez-vous d’été de chacune de nos radios.

> Téléchargez le guide

> Un été avec Arthur Rimbaud

Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes du Ministère de l’Écononmie, des Finances et de la Relance :

154 Seiten > Download


> Maintenant en France

Einreisen nach Frankreich: > Zur Öffnung der Kulturstätten


> www.france-voyage.com/frankreich-reisefuhrer

Auf unserem Blog: > Frankreich – Sommerferien – 2020


Derweil die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie so ganz allmählich und mit gutem Recht sehr vorsichtig gelockert werden, wird der Drang endlich wieder nach Frankreich zu reisen immer größer. Unsere Vorbereitungen für den > Sommer 2020 in Frankreich waren schon fertig, da kam das Virus zu uns und mit ihm die Schließung der Grenzen. Und da man nicht ständig lernen kann > Online #Französisch-lernen I ff.: Die Übersicht hat unsere Redaktion hier einige Reiseziele zusammengestellt, die die Vorfreude auf das reale Reisen nach Frankreich verstärken:

Vgl.  auf unserem Blog > Sortir de la crise du Corona-Virus avec la culture – 6. Mai  2020

Ein dickes Buch in Form einees PDF Files des Ministère de l’Écononmie, des Finances et de la Relance  enthält alle notwendigen Tipps für einen gelungenen Sommerurlaub 2020 in Frankreich:

Vgl.  auf unserem Blog > Sortir de la crise du Corona-Virus avec la culture – 6. Mai  2020

Reiseziele in Frankreich: eine kleine Auswahl, ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit:

Zuerst gehts > an der Seine entlang. 40 Minuten:

Waren sie schon mal im > Schloss von Versailles?

Zu einem unserer besonderen Favoriten unter den Museen in Paris gehört das Musée d’Orsay.

> Analyser l’art du XIXe siècle avec le musée d’Orsay (dès le cycle 3) sur le site > eduscol.education.fr/histoire-des-arts

In Zeiten von Corona kann > online in dem alten Bahnhof herumgehen oder nach Giverney “fahren und dort das > Musée des Impressionisme besuchen. Kennen Sie in Paris das > Musée Rodin? Oder wollen Sie doch lieber in den > Louvre gehen?

> Musées Des Arts et des Métiers, Paris

> Expositions virtuelles des Musées à Paris

> Musée des Beaux Arts – Nancy

> Musées des Beaux Arts – Caen

> Bassins lumineux – Bordeaux

> Musée Faure – Aix-les-Bains

> Collections sur mesure **** – site > www.culture.fr

Alle Reisewarnungen und -ratschläge: > Covid-19 – site du Ministère de l’Intérieur

Mit Atout France kann man sich auf die Reiseziele vorbereiten. Waren sie schon mal in Nordfrankreich? Kommen Sie mit in das > Palais des Beaux Arts in Lille. Am Eingang zur Bretagne liegt Nantes mit seinem mit seinem > Musée d’Arts.

Genug Inspirationen, um sie mit ziemlicher Sicherheit nach Frankreich zu locken sammelt Hilke Maunder für Sie auf ihrem Blog > meinfrankreich.com. Sie wandern gerne? Der Jakobsweg durch Frankreich. Oder Sie bevorzugen die > Provence?

Im Spätsommer des Jahres 1940 krabbelte der Lehrling Marcel Ravidat mit seinen Freunden in der Dordogne 2 km südlich von Montignac in einen kleinen Schacht, den er drei Tage zuvor entdeckt hatte. Ein Fuchsbau? Sie erreichten einen großen Raum und sahen Tierzeichnungen, die möglicherweise schon 17.000 und 15.000 v. Chr. dort an die Höhlenwände gemalt wurden. Wie lange hat ein Menschenauge sie seitdem nicht mehr gesehene? > Kommen Sie mit in die Höhle von Lascaux.

Und wie wollen Sie sich fortbewegen? > Fahrradfahren in Paris und in Frankreich

Afrotopia und die Restitution afrikanischer Kulturgüter. Nachgefragt: Interview mit Felwine Sarr

Montag, 27. Mai 2019

Das folgende Interview enthält eine bemerkenswerte Übung für den Französischunterricht. Am besten 2-3 anhören… und zugeben, dass man immer mehr versteht. Und dann wird entweder ein kurzer Bericht geschrieben oder ein/e Schüler/in stellt die wichtigsten Antworten von Felwine Sarr vor. Immerhin, es geht um einen Neuen Blick auf Afrika et cela n’est pas un mince affaire.

Das > TV-Team unseres Blogs war mit dabei, als unsere Redaktion das Glück hatte, am Freitag, 24. Mai 2019 in Stuttgart Professor Felwine Sarr zu treffen und ihn nach seinem Buch > Afrotopia zu befragen.

Felwine Sarr ist Professor für Wirtschaft an der Universität Gaston Berger de Saint-Louis-du Sénégal. Er hat Dahji 2009, 105, rue Carnot 2011 et Méditations africaines 2013 veröffentlicht.

2016 erschien > Afrotopia im Verlag Philippe Rey. Saar stellt in seinem Buch in seinem Buch eine ganz neue Sichtweise auf den afrikanischen Kontinent vor : “der Status der ältesten Tochter der Menschheit” verlange ein völlig neues Verständnis dieses Kontinents. Er beurteilt die Entwicklungshilfe sehr kritisch, verbindet sie mit viel Unverantwortlichkeiten und er spricht von westlichen Mythen, die die sozialen Bedingungen in Afrika in Gefahr brächten. Für ihn geht es dabei nicht um eine Entwicklung sondern um eine Einwicklung.

Felwine Sarr, > Afrotopia, übs. v. M. Henninger, Berlin: Matthes & Seitz 2019.  >>>

Der Modernität stellt er eine “afrotemporanéité” gegenüber. Er hat einen anderen Begriff von Wachstum, als die Ländern die die Entwicklungshilfe brächten. Er schreibt: “Das wirtschaftliche Denken schafft eine Kultur in dem Sinne, wie sie eine Gesellschaft handeln lässt.” Sarr zeigt sich überzeugt, dass die Entwicklungshilfe Spuren in der “psyché de l’être afrcain” hinterlassen habe. Der wirkliche neue Aufbruch Afrikas ist von der Bildung abhängig. Dabei gehe es aber nicht nur um das technische Wissen, sondern auch um eine Verbesserung der Lehre im Bereich der Sozialwissenschaften.

Mehr Bildung, vor allem mehr Hilfen, das eigene “imaginiare” aufbauen zu können, hängt mit dem Bericht über die Rückgabe der Kulturgüter an Afrikavon Bénédicte Savoy und Felwine Sarr zusammen, den beide kürzlich auf Bitte von Präsident Emmanuel Macron angefertigt haben: > Rapport sur la restitution du patrimoine culturel africain. Vers une nouvelle éthique relationnelle. Der Bericht ist gerade im Verlag Philippe Rey/Seuil erschienen: > Restituer le patrimoine africain.– Eine deutsche Übersetzung liegt vor > Über die Restitution afrikanischer Kulturgüter, übs. v. D. Faster, Berlin: Matthes & Seitz 2019. Im November 2018 hatte Präsident Macron in der Universität von Ouagadougou erklärt: ” Ich möchte nicht akzeptieren, dass sich ein großer Teil des afrikanischen Kulturgutes in Frankreich befindet. Dafür gibt es historische Erklärungen, aber dafür gibt es keine gültige, dauerhafte und bedingungslose Rechtfertigung. Das afrikanische Kulturgut muss keinesfalls seinen Platz nur in Privatsammlungen und europäischen Museen haben. Das afrikanische Kulturgut muss in Paris, aber auch in Dakar, in Lagos und in Cotonou in Wert gesetzt werden. Das wird eine meiner Prioritäten sein. » Und der Präsident fügt hinzu: “Ich möchte, dass in den folgenden fünf Jahren die Voraussetzungen für eine temporäre oder definitive Rückgabe dieser Güter geschaffen werden”. Seine Rede wendete sich ausdrücklich an die Jugend Afrikas. Wird die Rückgabe bestimmter Kulturgüter ein Beitrag für die Bildung in Afrika sein: “reconstruire un imaginaire collectif ?” Wie werden die Objekte, die zurückgegeben werden sollen ausgesucht? Der Präsident sprach von “fünf Jahren”? Kritiker bezweifeln, onb es in Afrika genügend Voraussetzungen für die Konservierung dieser Güter geben werde?

> Le président Macron nomme deux experts pour la restitution du patrimoine africain – Le Monde 6.3.2018.

Rappel: > Nachgefragt: Die Restitution afrikanischer Kulturgüter. Wir fragen Bénédicte Savoy – 20. April 2019

Am 28. November 2017 hat Präsident Macron in der Universität Ouaga in Ouagadougou in einer Rede die zeitweise oder definitive Rückgabe von afrikanischen Kulturgütern an Afrika angekündigt. Wir zitieren aus seiner Rede, die wir in ganzer Länge in diesem Artikel > Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes anzeigen:

Am 28. November 2017 hat Präsident Macron in der Universität Ouaga in Ouagadougou in einer Rede die zeitweise oder definitive Rückgabe von afrikanischen Kulturgütern an Afrika angekündigt: “Ich wünsche, dass in den nächsten fünf Jahren, die Bedingungen für eine zeitweise oder definitive Rückgabe afrikanischer Kulturgüter an Afrika geschaffen werden,” nachdem er festgestellt hatte: “… das afrikanische Kulturerbe kann nicht nur in Privatsammlungen und europäischen Museen sein”. Zusammen mit Felwine Sarr hat Bénédicte Savoy sie im Auftrag von Präsident Emmanuel Macron untersucht, unter welchen Bedingungen afrikanisches Kulturgut von Frankreich an die Herkunftsländer zurückgegeben werden könnte. Am 23. November 2018 haben sie ihren Bericht übergeben. Der Bericht ist gerade im Verlag Philippe Rey/Seuil erschienen: > Restituer le patrimoine africain– Ene deutsche Übersetzung ist mittlerweile erschienen.

Bénédicte Savoy > Europäische Museen. Die verdrängte Debatte – Süddeutsche Zeitung – 3.3.2019

 

Le Camp des milles à Aix-en-Provence

Mittwoch, 22. Mai 2019

Im Camp des Milles wurden zwischen 1939 und 1942 Tausende Angehörige von 38 Nationalitäten interniert. Von hier aus wurden Tausende Männer, Frauen und Kinder im August und September 1942 in die deutschen Vernichtungslager deportiert. Das Camp des milles wurde als Erinnerungsort im Sommer 2912 eingeweiht.

Unsere Redaktion nimmt den folgende Tweet der Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland, S. E. Anne-Marie Descôtes, zum Anlass, um auf unserem Blog auf das das > Site-Mémorial du Camp des milles in Aix-en-Provence hinzuweisen:

Wir empfehlen Ihnen und Ihren Schülern die Lektüre dieser Publikation: > Petit manuel de survie démocratique.

“Le Site-Mémorial a été conçu, principalement pour les jeunes, non seulement comme un musée d’histoire et un lieu de mémoire préservé, mais aussi comme un espace de culture patrimoniale et artistique et comme un “musée d’idées”, un laboratoire innovant dans son contenu comme dans ses dispositifs pédagogiques.” Website

“Das Site-Mémorial ist vor allem für Jugendliche nicht nur als ein Geschichtsmuseum oder ein besonderer Erinnerungsort konzipiert worden. Es ist auch ein Ort der Kultur und der Kunst, ein “Ideenmuseum”, ein Laboratorium hinsichtlich seiner Inhalte und pädagogischen Ansprüche.”

Wir empfehlen nicht nur den Besuch dieses Erinnerungsortes in AIx-en-Provence, sondern auch die vorzügliche Website, die für das > Camp des milles hergestellt wurde. Viele > Videos ergänzen die Website, von denen wir hier zwei anzeigen:

AUf der Website des Camp des milles wird unter der Überschrift > Film documentaire > QUE FERAIS-JE DEMAIN SI… dieser Film angezeigt: der die pädagogischen Absichten dieses Erinnerungsortes zusammenfasst: “Weil man dringend lernen muss, die Warnzeichen frühzeitig zu erkennen..” S.E. A.-M. Déscôtes:

Siehe auch auf unserem Blog:

> 10. Juni 1944: Das Kriegsverbrechen in Oradour-sur-Glane – 10. Juni  2017

> 10. Juni 1944: Gedenken in Oradour-sur-Glane (2013) – 10. Juni  2014

> Die Demonstrationen gegen den Antisemitismus am 19.2.2019 in Paris und überall in Frankreich – 19. Februar 2019

> La CNCDH a publié son 27e rapport sur la lutte contre le racisme sous toutes ses formes – 13. April 2018

> Nachgefragt. CNCDH: Le rapport sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie – 6. Mai 2016

> CNCDH : Les Rapports sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie 2014 – 11. Januar 2016

Nachgefragt: Die Restitution afrikanischer Kulturgüter. Wir fragen Bénédicte Savoy.

Dienstag, 30. April 2019

Neu auf unserem Blog: > Afrotopia und die Restitution afrikanischer Kulturgüter. Nachgefragt: Interview mit Felwine Sarr – 27. Mai 2019 von

Das > TV-Team unseres Blogs war mit dabei, als unsere Redaktion das Glück hatte, gestern in Stuttgart Prof. Dr. Bénédicte Savoy nach der Restitution afrikanischer Kulturgüter zu befragen:

Am 28. November 2017 hat Präsident Macron in der Universität Ouaga in Ouagadougou in einer Rede die zeitweise oder definitive Rückgabe von afrikanischen Kulturgütern an Afrika angekündigt. Wir zitieren aus seiner Rede, die wir in ganzer Länge in diesem Artikel > Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes anzeigen:

Prof. Dr. Bénédicte Savoy hat seit 2016 einen Lehrstuhl am Collège de France > „Histoire culturelle des patrimoines artistiques en Europe, XVIIIᵉ-XXᵉ siècle“ und sie ist die Leiterin des > Fachgebiets Kunstgeschichte der Moderne an der TU in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte: Translokationsforschung, Kunst- und Kulturtransfer in Europa, 18./19. Jahrhundert, Museumsgeschichte, Deutsch-französische Beziehungen, Kunstraub und Beutekunst.

Am 28. November 2017 hat Präsident Macron in der Universität Ouaga in Ouagadougou in einer Rede die zeitweise oder definitive Rückgabe von afrikanischen Kulturgütern an Afrika angekündigt: “Ich wünsche, dass in den nächsten fünf Jahren, die Bedingungen für eine zeitweise oder definitive Rückgabe afrikanischer Kulturgüter an Afrika geschaffen werden,” nachdem er festgestellt hatte: “… das afrikanische Kulturerbe kann nicht nur in Privatsammlungen und europäischen Museen sein”. Zusammen mit Felwine Sarr hat Bénédicte Savoy sie im Auftrag von Präsident Emmanuel Macron untersucht, unter welchen Bedingungen afrikanisches Kulturgut von Frankreich an die Herkunftsländer zurückgegeben werden könnte. Am 23. November 2018 haben sie ihren Bericht übergeben. Der Bericht ist gerade im Verlag Philippe Rey/Seuil erschienen: > Restituer le patrimoine africain.– Eine deutsche Übersetzung liegt vor > Über die Restitution afrikanischer Kulturgüter, übs. v. D. Faster, Berlin: Matthes & Seitz 2019

> Le président Macron nomme deux experts pour la restitution du patrimoine africain – Le Monde 6.3.2018.

Wir haben Bénédicte Savoy gefragt, wie darf oder soll man den Inhalt Ihres Berichts verstehen? Wie interpretiert Sie das Ziel ihrer Vorschläge und die des Präsidenten : « der Jugend Afrikas einen Zugang zu ihrer eigenen Kultur zu geben“. Warum hat man das Wort “restitution” gewählt?

Wie wird die Frage der Unveränderbarkeit L’aliénabilité – Verfügungsverbot- Idee des Universalmuseums, bekräftigt von der Académie des Beaux Arts am 28.11.2018 der öffentlichen französischen Sammlungen behandelt?

ALs Savoy und Sarr mit ihrem Bericht beinahe fertig waren, haben sie in den französischen Archiven den Bericht von Pierre Quoniam 1982 über die Rückgabe von Kulturgütern entdeckt. Damals ist nichts passiert. Sind die Perspektiven heute besser?

Bénédicte Savoy > Europäische Museen. Die verdrängte Debatte – Süddeutsche Zeitung – 3.3.2019

Präsident Macron spricht für Frankreich, aber er hat auch die europäischen Museen im Blick und in diesem Zusammenhang darf man auch an seine Rede zur “refondation de l’Europe par la culture” anlässlich der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse 2017 erinnern: > #fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron Es geht nicht nur um die Museen in Frankreich. Er hat Europa im Blick. Wie werden seine Museen reagieren, wenn Macron seine Ankündigungen bezüglich der französischen Museen tatsächlich realisiert?

Ein Adjektiv in der Rede Macrons deutet an, dass da ein Hintertürchen offenbleibt? “temporaire” klingt nach Leihgabe – Der Präsident spricht in seinem Auftrag für Ihren Bericht von „restitutions temporaires ou définitives“ – gibt es da einen Spielraum für die Interpretation seiner Absichten?

Es gibt ja völlig unterschiedliche Wege, wie die Kulturgüter in europäische Museen gelangten (S. 87) – von Kriegsbeute bis Schenkungen, diese Wege haben doch sicherlich auch einen Einfluss darauf, was zurückgegeben werden kann /soll oder muss?

Wenn man die Rede von Präsident am 38. November 2018 in Ouagadougou hört, (Le Président Macron dit « restituer le patrimoine africain à l’Afrique », « das afrikanische Kulutgur an Afrika zurückgeben » ) könnte man den Eindruck bekommen, er möchte die französischen und gar die europäischen Museen leeren? Wieviele Stücke werden von der Rückgabe betroffen werden? Wie interpretieren Sie die Ankündigungen des Präsidenten?
– Macron twitterte „Das afrikanische Erbe darf kein Gefangener europäischer Museen sein.“

Von welchen Zeiträumen sprechen wir? Wie werden die zurückzugebenden Stücke ausgewählt werden?

Podiumsdiskussion im Lindenmuseum Stuttgart
Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes

Dienstag, 30. April 2019

Montag 29.04.19 19.30 Uhr
> Für eine neue Ethik der Beziehungen: Zur Rückgabe des afrikanischen Kulturerbes
> Programm
Bénédicte Savoy, Albert Gouaffo, Petra Olschowski, Inés de Castro

Veranstaltungsreihe: Membrane. African Literatures and Ideas. Gespräch
In deutscher Sprache.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Institut français Stuttgart, IZKT Universität Stuttgart, Lindenmuseum, Literaturhaus Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Akademie Schloss Solitude
Linden-Museum, Hegelplatz 1 , 70174 Stuttgart

Unser Fotoalbum: Bitte klicken Sie auf ein Bild , um das Album zu öffnen. Evtl. rufen Sie mit einem Klick auf den Titel dieses Beitrags nur diesen Beitrag alleine auf, da sich sonst das Album nicht öffnen lässt.

In ihrem Anfangsstatement erläuterte Prof. Dr. Bénédicte Savoy die Etappen der achtmonatigen Arbeit an dem Bericht über die > Restitution afrikanischer Kulturgüter, um den Präsident Emmanuel Macron sie und Felwine Saar gebeten hatte: Siehe auch auf unserem Blog: > Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes – 29. April 2019 und das Interview mit Bénédicte Savoy: > Nachgefragt: Die Restitution afrikanischer Kulturgüter. Wir fragen Bénédicte Savoy – 30. April 2019. Kurz vor dem Abschluss der Untersuchung haben beide in den französischen Archiven Hinweise auf den Bericht des früheren Direktors des Louvre Pierre Quoniam gefunden, der bereits 1982 ebenfalls einen Bericht zur Rückgabe afrikanischen Kulturerbes angefertigt hatte. Damals gab es schon Formulare für Anträge, mit denen afrikanische Museen Rückgabewünsche anmelden konnten. Warum das Projekt in den Archiven verschwand, werde nun die Forschung zu klären haben.

Im Verlauf der Diskussion mit dem Publikum wurde die Frage gestellt, an wen Kulturgüter zurückgegeben werden, wenn der ursprüngliche Besitzer nicht mehr da sei? In ihrer Antworte erwähnte B. Savoy ähnliche Fragen, die auf eine Infragestellung der Rückgaben abzielen:

Das > Musée Quai Branly- Jacques Chirac in Paris hat seine Inventarlisten online gestellt: > www.quaibranly.fr/fr/explorer-les-collections – > Voir toutes les 758376 œuvres

In seinem Statement – hier ein Auszug – wies > Professor Albert Gouaffo, Unversité de Dschang, Kamerun, auf die Notwendigkeit einer neuen Ethik hinsichtlich der Kulturgüter hin:

2018 hat Professor Gouaffo einen Austausch mit der Universität Düsseldorf initiiert: > Pour un dialogue constructif entre l’Allemagne et le Cameroun

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