Die Deutsch-Französische Hochschule präsentiert internationale Studienmöglichkeiten auf der Zukunftsmesse West

| Workshop zu Jean-Paul Sartres Cahiers pour une morale: 25.-27. September 2026 | Die Präsidentschaftswahl 2027 in Frankreich |


Am 22. und 23. September nimmt die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) an der Zukunftsmesse West in Wuppertal teil. Zwei Tage lang können sich Studieninteressierte am DFH-Stand über ihr internationales Studienangebot, Karriereperspektiven und das Studieren in einem multikulturellen Umfeld informieren.

Bei der Zukunftsmesse West handelt es sich um eine Informations- und Orientierungsmesse rund um Studium und Ausbildung mit Bezug zu Frankreich und dem frankophonen Raum. Die Messe richtet sich an Schüler*innen ab Klasse 9 und deren Eltern, Auszubildende, Studierende sowie an Personen, die ihren nächsten Bildungs- oder Karriereschritt planen. Die Teilnahme ist kostenfrei und für Einzelpersonen ohne Anmeldung möglich. Um eine Anmeldung von Schulklassen wird gebeten.

Neben der Beratung an über 50 Messeständen profitieren die Besucher*innen der Messe von einem vielfältigen Rahmenprogramm. Die DFH informiert an beiden Tagen an ihrem Stand sowie bei einem halbstündigen Vortrag über die 183 deutsch-französischen Studiengänge ihres Netzwerks und geht auf individuelle Fragen der Besucher*innen ein.

„Die Zukunftsmesse West ist eine wertvolle Gelegenheit, unser breites Angebot und starkes internationales Engagement für den Erfolg und die Zukunft junger Menschen zu zeigen. Exzellenz, Mobilität und Solidarität sind unsere Philosophie“, erklärt Philippe Gréciano, Präsident der DFH.

Vizepräsidentin Andrea von Hülsen-Esch ergänzt: „Das Franco-Allemand lebt von Begegnung und Austausch. Ich freue mich, vor Ort sein zu können und junge Menschen dabei zu unterstützen, ihr Studienprogramm zu finden und ihnen die Vorteile eines deutsch-französischen oder trinationalen Studiums auch für ihren weiteren Berufsweg aufzeigen zu können.“

Die Zukunftsmesse fand 2025 erstmals als „Zukunftsmesse Nord“ in Bremen statt und zog mehr als 1 400 Besucher*innen an. Die Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer (VdF) e.V. hat das Format initiiert und ist organisatorisch federführend.

Weitere Partner sind neben der DFH die Bergische Universität Wuppertal, die Französische Botschaft in Deutschland sowie die Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG).

Alle Informationen auf einen Blick:

  • Wann ?
    • Dienstag und Mittwoch, 22. und 23. September 2026 von 9:30 – 15:30 Uhr.
  • Wo?
    • Bergische Universität Wuppertal, Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal – Hauptcampus Grifflenberg, Gebäude K.
  • Wer?
    • Schüler*innen ab Klasse 9 und deren Eltern, Auszubildende, Studierende sowie Zukunftsinteressierte, die ihren nächsten Bildungs- oder Karriereschritt planen.
  • Wie?
    • Sie sind eine interessierte Einzelperson und möchten die Zukunftsmesse West besuchen? Ihre Teilnahme ist gratis und ohne Anmeldung möglich.
    • Sie sind Lehrer*in und möchten kostenfrei mit einer Schulklasse teilnehmen? Für unsere Planung würden wir uns freuen, wenn Sie das folgende Anmeldeformular ausfüllen: Anmeldeformular für Schulen

Hintergründe zum Rahmenprogramm sowie eine Liste der Austeller*innen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite.

Die duale Ausbildung – der Weg zum Erfolg

(DFH_UFA) Im Hinblick auf den 60. Jahrestages des Elysée-Vertrags erneuern fünf deutsch-französische Akteure der beruflichen Bildung ihr Engagement für die duale Ausbildung, die jungen Menschen auf beiden Seiten des Rheins attraktive Perspektiven für ihren beruflichen Erfolg eröffnet.

„Die duale Ausbildung – der Weg zum Erfolg“: Mit diesem Slogan haben fünf deutsch-französische Akteure der Berufsbildung im letzten Jahr die duale Ausbildung in den sozialen Medien beworben. Die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer (AHK Frankreich), die Universität Paris Dauphine-PSL, das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), ProTandem und die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) sind Partner der Kampagne, die in 2021 vor allem bei jungen Menschen auf großes Interesse gestoßen ist. Um die Wirkung und Sichtbarkeit zu verstärken, startet heute eine zweite Kommunikationskampagne. Es gilt die Chancen hervorzuheben, die jungen Menschen in Frankreich und Deutschland durch die verschiedenen dualen Ausbildungsprogramme in einer Vielzahl von Berufen und Berufszweigen geboten werden.

Frankreich und Deutschland zeichnen sich durch eine wesentliche Weiterentwicklung der Lehrlingsausbildung und der dualen Ausbildung aus. So hat Frankreich im Jahr 2021 zum ersten Mal die Marke von 700.000 Jugendlichen mit Ausbildungsvertrag überschritten. In Deutschland liegt der Anteil der Auszubildenden bei den Jugendlichen, die die Sekundarstufe besuchen, bei etwa 50 %, während er in Frankreich bei 20 % liegt (Quelle: Pôle Emploi France).

Nach Angaben des Ministeriums für Arbeit, Beschäftigung, Berufsbildung und sozialen Dialog finden 70 % der jungen Franzosen, die eine Lehre absolvieren, innerhalb von sieben Monaten nach Erhalt ihres Abschlusses einen Arbeitsplatz. Die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer verzeichnet in ihrem dualen Ausbildungsprogramm „Beauftragte/r für Vertriebsentwicklung Frankreich/Deutschland“ beispielsweise eine Beschäftigungsquote von 80 % innerhalb von sechs Monaten nach Erhalt des Abschlusses.

Die Beschäftigungsquote junger Menschen liegt in den Ländern, in denen die Lehrlingsausbildung stärker verbreitet ist, deutlich höher, während die Jugendarbeitslosigkeit in Europa nach wie vor hoch ist: Die Arbeitslosenquote junger Menschen unter 25 Jahren lag im April 2022 in der EU bei durchschnittlich 14%, wobei es große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern gab (35% in Griechenland und Spanien, 18,9% in Frankreich und 6,9% in Deutschland, laut Eurostat).

Mit der Kampagne „Die duale Ausbildung – der Weg zum Erfolg“ sollen Unternehmen, Jugendliche und ihre Familien auf die zahlreichen Möglichkeiten aufmerksam gemacht werden, die die duale Ausbildung bietet. Als vollwertige Lösung eröffnet sie jungen Menschen den Zugang zu zukunftsorientierten Berufszweigen und Berufen.
……………………………
„In einer Zeit, in der die Reindustrialisierung Europas und seine technologische Souveränität im Vordergrund stehen, nimmt der Bedarf von Unternehmen an qualifizierten jungen Fachkräften in allen Bereichen der Industrie und des Dienstleistungssektors ständig zu. Die duale Ausbildung eröffnet jungen Menschen sehr attraktive Perspektiven für ihren beruflichen Erfolg.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Unternehmen, junge Menschen und Familien, die Lehrlingsausbildung und die duale Berufsausbildung neu zu betrachten und die Chancen zu nutzen, die diese Ausbildungsprogramme bieten.»

— Die Partner der Kampagne „Die duale Ausbildung – der Weg zum Erfolg

Erfahrungsberichte

„Wir hatten das Glück, eine Studentin des deutsch-französischen Doppeldiploms zwischen der Universität Paris Dauphine und der Goethe-Universität Frankfurt im Rahmen eines dualen Studiums einzustellen. Wir haben in ihr alle Qualitäten wiedergefunden, die erforderlich sind, um sich in einer anspruchsvollen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (einschließlich einer ernsthaften Motivation) im Dienste unserer deutsch-französischen Mandanten auszuzeichnen. Das Modell des dualen Studiums ist sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Studenten ein großer Vorteil, da es beiden ermöglicht, ein langfristiges Vertrauensverhältnis aufzubauen, ohne bei jeder Rückkehr in das Unternehmen Integrationsphasen durchlaufen zu müssen.“

— Matthias Barnert, Associé PwC – International Markets – German Business Group

„Der/die Auszubildende bringt seine/ihre Ideen ein, seine/ihre Energie und – für einen deutschen Konzern wie den unseren – seine/ihre Fähigkeit, sich mit unseren deutschen und englischen Kollegen auszutauschen;

Kurz gesagt, eine Win-Win-Situation, bei der der Auszubildende echte Berufserfahrung sammelt, da er/sie operative Verantwortung übernimmt.“

— Gilles Maes, Generaldirektor Bilfinger Peters Engineering SAS / Caroline Sagne, Sales and Marketing Director, Business Line Nuklear Bilfinger.