Archiv für die Kategorie 'Kultur'

Marcel Proust: 10. Juli 1871 – 18. November 1922

Sonntag, 10. Juli 2022

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Rolf Nikel und seine Installation anlässlich der Ausstellungen der Chemins d’art en Armagnac – édition 2022

Donnerstag, 28. April 2022

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Nach soviel Politik endlich wieder Kunst!

> www.rolfnikel.de

Nachgefragt: Nadine Gruner, Direktorin des Heidelberg-Hauses in Montpellier antwortet auf unsere Fragen

Donnerstag, 14. April 2022

Heute war die Direktorin des Heidelberg-Hauses in Montpellier, Nadine Gruner, zu uns zu Besuch im Homeoffice.

Unter den deutschen Kulturinstituten in Frankreich nimmt das Heidelberg-Haus in Montpellier eine besondere Stellung ein. Es entstand in seiner jetzigen Form 1986?- Das stimmt gar nicht… Sein Name verrät schon eine besondere Beziehung zu Heidelberg?

Das heidelberg-Haus macht nicht nur die deutsche Kultur bekannt… das Haus hat auch viele weitere Aufgaben?

WIr haben Nadine Grunser nach den inhaltlichen Schwerpunkten ihres > Kulturpogramms gefragt:

Es gibt bestimmte Ereignisse, die ihrem Kulturprogramm eine wichtige Struktur geben, z.B. Quinzaine Franco-Allemande en Occitanie ?

Es gibt im Maison Heidelberg ein Réseau franco-allemand d’échanges sur l’écologie> Écolotude. Was gibt es da für Aktivitäten?

Jetzt im Abflauen der Pandemie nimmt die Mobilität das Reisen endlich zu und damit auch der Austausch mit Deutschland und ihrer Partnerstadt Heidelberg gerade waren Anlagenmechaniker in Heidelberg, bald kommt das Studierendenwerk aus Heidelberg nach Montpellier: was steht da auf dem Programm? Und dann gibt es noch der Aeroclub?

Und für 2028 gibt es ein ganz neues Projekt. Montpellier will europäische Kulturhauptstadt werden? Die kulturelle Vielfalt, die auch durch die vielen Städtpartnerschaften, die Montpellier auf vier Kontinenten pflegt, nachgewiesen.

> Montpellier auf unserem Blog

> Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne – Conférence à Montpellier, 28 février 2017.

Nachgefragt: Michel Sicard parle de la 8th DAEGU PHOTO BIENNALE Hidden Exhibition in Seoul

Dienstag, 12. Oktober 2021

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> The 8th DAEGU PHOTO BIENNALE Hidden Exhibition in Seoul, Missing Agenda: Even below 37,5 — Odyssey, on the Way to Post-COVID

 

 

Nachgefragt: Christine Lecerf et Andreas Bikfalvi parlent sur Ignác Fülöp Semmelweis (1818-1865)

Donnerstag, 5. August 2021

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| Vacciner ou non? | 14 juillet 2021 | La loi sanitaire | Identitätsbasierte Ideologien | Ignác Fülöp Semmelweis | Charles Baudelaire| Rimbaud in StuttgartMarcel Proust | L’écriture inclusive | L’éducation aux médias  | Deutsch-Französischer Ministerrat am 31.5.2021 | Online #Französischlernen | Online unterrichten und lernen | Macron: “Nos sociétés deviennent plus violentes à cause de ces usages.”Napoléon Ier | Konferenz zur Zukunft Europas | Mobbing in der Schule | Französisch-Online-Lernen in Zeiten der Pandemie |



“Ronald D. Gerste hat eine spannende Geschichte des Goldenen Zeitalter der Medizin 1840–1914 mit dem Titel > Die Heilung der Welt verfasst, die gerade bei Klett-Cotta erschienen ist.

Bemerkenswert ist, wie er historischen Überblicke mit den entscheidenden Etappen der Entwicklung der Medizin verbindet. Ich erinnere mich daran, wie ich auch früher als Schüler diese Art der Sachbücher verschlungen habe. Damit sei sogleich gesagt, dass dieses Buch sich keineswegs nur an ein, wie man so schön sagt, interessiertes Publikum richtet, sondern auch in einer Schulbibliothek nicht fehlen darf – ach, die gibt es nicht mehr?” > Nachgefragt: Ronald D. Gerste, Die Heilung der Welt. Das Goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914

Vor 70 Jahren : Der Bruch zwischen Jean-Paul Sartre und Albert Camus

Montag, 28. Juni 2021

| Deutsch-Französischer Ministerrat am 31. Mai 2021 | Online #Französischlernen I ff.: Die Übersicht | Online unterrichten und lernen | Macron: “Nos sociétés deviennent plus violentes à cause de ces usages.” | Le discours d’Emmanuel Macron: Commémoration du bicentenaire de la mort de Napoléon Ier. | Dossier: Écriture inclusive, ou non exclusive ? | Der Start der Konferenz zur Zukunft Europas | Nochmal: Mobbing in der Schule | Französisch-Online-Lernen in Zeiten der Pandemie | Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Besuch im Élysée-Palast |


Sie waren eigentlich Freunde, hatten gegenseitig ihre Romane wie La nausée und L’étranger rezensiert, hatte zusammen Theater gemacht und doch haben ideologische Gegensätze ihre Freundschaft beendet. Als L’homme révolté 1951 erschien, sollte eine Rezension auch in der von Sartre mitbegründeten Zeitschrift Les Temps modernes erscheinen.(1) Francis Jeanson übernahm diese Aufgabe und schrieb einen Verriss, den Albert Camus ihm, der Zeitschrift und auch dem Direktor Jean-Paul Sartre übelnahm. Camus schrieb an seinen Freund Sarte (“Monsieur le Directeur…”), beklagte sich über den Rezensenten, die Renzeion und fühlte sich missverstanden. Sartre veröffentlichte diesen Brief und auch seine Antwort an Cmaus (“Mon cher Camus…”) in der nächsten Nummer der Temps modernes, Herablassend äußert er sich, Camus solle L’être et le néant nochmal lesen, das sei aber eine schwierige Lektüre für ihn, er könne ihm antworten, aber er, Sartre, werde dies nicht mehr tun. Dieser Bruch der Freundschaft verletzte Camus noch mehr als die Rezension. Und Sartres Verweis auf ein Buch, sein philosophisches Hauptwerk, das mit dem Streit gar nichts zu tun hatte? Zu einer Zeit, wo Sartre sich der PCF als compagnon de route näherte, um auf sie einzuwirken, eine Vorhaben, das zum Schietern verurteilt war, hatte Cmaus diese Erfahrung schon hinter sich, er wurde 1937 aus der PCF ausgeschlossen. Der Streit spielte sich auf einer politischen und ideologischen Ebene ab, auch auf einer biographischen Ebene. Der Streit berührte Sartres und Camus’ gemeinsames Eintreten für die Freiheit der Kunst nicht. Noch heute wird, werden beide Namen zusammen genannt, werden zuerst ihre ideologischen Gegensätze und der Bruch ihrer Freundschaft genannt. Ihre Werkteile, die die Kunst betreffen, geraten dabei völlig zu Unrecht in den Hintergrund:

> Sartre/Camus “La bataille de L’homme révolté” – France-Culture – 26 juin 2020 :

Pascal Rénéric und André Marcon erinnern an die Auseinandersetzung um L’homme révolté.
Gelesen von : Pascal Rénéric (Albert Camus), André Marcon (René Char, Francis Jeanson, Jean-Paul Sartre) et Adèle Van Reeth (Simone de Beauvoir)

Assistante à la réalisation : Sophie Pierre
Equipe technique : Ivan charbit, Antoine Viossat

1. Sartre, J.-P., Mon cher Camus, in: Les Temps modernes, Août 1952 (335-353), wiederabgedruckt in: ders., Réponse à Albert Camus, in: Situations, IV, a. a. O. (90-125).

Aronson, R., Camus & Sartre, Amitié et combat, übers. v. D. B. Roche, D. Letellier, Paris 2005: vgl. Wittmann, H. [Rezension]: www.romanistik.info/ronald-aronson-camus-sartre-amitie-et-combat

Jeanson,F., Albert Camus ou l’âme révoltée, in: Les Temps modernes 79, Paris 1952 (2070-2090).
— Pour tout vous dire, in: Les Temps modernes 82, August 1952 (354-383).

Kuhn, Ch.,„Monsieur le Directeur“, „Mon cher Camus“. Die Anatomie eines Bruchs, in: B. Wilczek (Hg.), Paris 1944-1962. Dichter und Denker auf der Straße, Bühl-Moos 1994 (93-102).

Sprintzen, D. A./Hoven, A. van den (Hrsg.) Sartre and Camus. A Historic Con-frontation, New York 2003. – Vgl. Dazu die Rezension: H. Wittmann, Der Streit zwischen Sartre und Camus: www.romanistik.info/der-streit-zwischen-sartre-und-camus

Bakewell, S., Das Café der Existentialisten. Freiheit, Sein und Aprikosencocktails mit Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Albert Camus, Martin Heidegger, Edmund Husserl, Karl Jaspers, Maurice Merleau-Ponty und anderen, übers. v. R. Seuß, München 2016,

Alle Quellenangaben s. hier: H. Wittmann, Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, > Verlag Peter Lang, Berlin, Bern u.a., 2020, S. 191-205.

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