Archiv für die Kategorie 'Kultur'

Nachgefragt: Michel Sicard parle de la 8th DAEGU PHOTO BIENNALE Hidden Exhibition in Seoul

Dienstag, 12. Oktober 2021

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> The 8th DAEGU PHOTO BIENNALE Hidden Exhibition in Seoul, Missing Agenda: Even below 37,5 — Odyssey, on the Way to Post-COVID

 

 

Nachgefragt: Christine Lecerf et Andreas Bikfalvi parlent sur Ignác Fülöp Semmelweis (1818-1865)

Donnerstag, 5. August 2021

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| Vacciner ou non? | 14 juillet 2021 | La loi sanitaire | Identitätsbasierte Ideologien | Ignác Fülöp Semmelweis | Charles Baudelaire| Rimbaud in StuttgartMarcel Proust | L’écriture inclusive | L’éducation aux médias  | Deutsch-Französischer Ministerrat am 31.5.2021 | Online #Französischlernen | Online unterrichten und lernen | Macron: “Nos sociétés deviennent plus violentes à cause de ces usages.”Napoléon Ier | Konferenz zur Zukunft Europas | Mobbing in der Schule | Französisch-Online-Lernen in Zeiten der Pandemie |



“Ronald D. Gerste hat eine spannende Geschichte des Goldenen Zeitalter der Medizin 1840–1914 mit dem Titel > Die Heilung der Welt verfasst, die gerade bei Klett-Cotta erschienen ist.

Bemerkenswert ist, wie er historischen Überblicke mit den entscheidenden Etappen der Entwicklung der Medizin verbindet. Ich erinnere mich daran, wie ich auch früher als Schüler diese Art der Sachbücher verschlungen habe. Damit sei sogleich gesagt, dass dieses Buch sich keineswegs nur an ein, wie man so schön sagt, interessiertes Publikum richtet, sondern auch in einer Schulbibliothek nicht fehlen darf – ach, die gibt es nicht mehr?” > Nachgefragt: Ronald D. Gerste, Die Heilung der Welt. Das Goldene Zeitalter der Medizin 1840-1914

Marcel Proust: 10. Juli 1871 – 18. November 1922

Donnerstag, 8. Juli 2021

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| Rimbaud in Stuttgart | Nachgefragt: Yana Grinshpun, Le genre grammatical et l’écriture inclusive en français | Rapport sur le renforcement de l’éducation aux médias et à l’information et de la citoyenneté numérique | Deutsch-Französischer Ministerrat am 31. Mai 2021 | Online #Französischlernen | Online unterrichten und lernen | Macron: “Nos sociétés deviennent plus violentes à cause de ces usages.” |  Bicentenaire de la mort de Napoléon Ier. | Der Start der Konferenz zur Zukunft Europas | Nochmal: Mobbing in der Schule | Französisch-Online-Lernen in Zeiten der Pandemie |


Vor 70 Jahren : Der Bruch zwischen Jean-Paul Sartre und Albert Camus

Montag, 28. Juni 2021

| Deutsch-Französischer Ministerrat am 31. Mai 2021 | Online #Französischlernen I ff.: Die Übersicht | Online unterrichten und lernen | Macron: “Nos sociétés deviennent plus violentes à cause de ces usages.” | Le discours d’Emmanuel Macron: Commémoration du bicentenaire de la mort de Napoléon Ier. | Dossier: Écriture inclusive, ou non exclusive ? | Der Start der Konferenz zur Zukunft Europas | Nochmal: Mobbing in der Schule | Französisch-Online-Lernen in Zeiten der Pandemie | Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Besuch im Élysée-Palast |


Sie waren eigentlich Freunde, hatten gegenseitig ihre Romane wie La nausée und L’étranger rezensiert, hatte zusammen Theater gemacht und doch haben ideologische Gegensätze ihre Freundschaft beendet. Als L’homme révolté 1951 erschien, sollte eine Rezension auch in der von Sartre mitbegründeten Zeitschrift Les Temps modernes erscheinen.(1) Francis Jeanson übernahm diese Aufgabe und schrieb einen Verriss, den Albert Camus ihm, der Zeitschrift und auch dem Direktor Jean-Paul Sartre übelnahm. Camus schrieb an seinen Freund Sarte (“Monsieur le Directeur…”), beklagte sich über den Rezensenten, die Renzeion und fühlte sich missverstanden. Sartre veröffentlichte diesen Brief und auch seine Antwort an Cmaus (“Mon cher Camus…”) in der nächsten Nummer der Temps modernes, Herablassend äußert er sich, Camus solle L’être et le néant nochmal lesen, das sei aber eine schwierige Lektüre für ihn, er könne ihm antworten, aber er, Sartre, werde dies nicht mehr tun. Dieser Bruch der Freundschaft verletzte Camus noch mehr als die Rezension. Und Sartres Verweis auf ein Buch, sein philosophisches Hauptwerk, das mit dem Streit gar nichts zu tun hatte? Zu einer Zeit, wo Sartre sich der PCF als compagnon de route näherte, um auf sie einzuwirken, eine Vorhaben, das zum Schietern verurteilt war, hatte Cmaus diese Erfahrung schon hinter sich, er wurde 1937 aus der PCF ausgeschlossen. Der Streit spielte sich auf einer politischen und ideologischen Ebene ab, auch auf einer biographischen Ebene. Der Streit berührte Sartres und Camus’ gemeinsames Eintreten für die Freiheit der Kunst nicht. Noch heute wird, werden beide Namen zusammen genannt, werden zuerst ihre ideologischen Gegensätze und der Bruch ihrer Freundschaft genannt. Ihre Werkteile, die die Kunst betreffen, geraten dabei völlig zu Unrecht in den Hintergrund:

> Sartre/Camus “La bataille de L’homme révolté” – France-Culture – 26 juin 2020 :

Pascal Rénéric und André Marcon erinnern an die Auseinandersetzung um L’homme révolté.
Gelesen von : Pascal Rénéric (Albert Camus), André Marcon (René Char, Francis Jeanson, Jean-Paul Sartre) et Adèle Van Reeth (Simone de Beauvoir)

Assistante à la réalisation : Sophie Pierre
Equipe technique : Ivan charbit, Antoine Viossat

1. Sartre, J.-P., Mon cher Camus, in: Les Temps modernes, Août 1952 (335-353), wiederabgedruckt in: ders., Réponse à Albert Camus, in: Situations, IV, a. a. O. (90-125).

Aronson, R., Camus & Sartre, Amitié et combat, übers. v. D. B. Roche, D. Letellier, Paris 2005: vgl. Wittmann, H. [Rezension]: www.romanistik.info/ronald-aronson-camus-sartre-amitie-et-combat

Jeanson,F., Albert Camus ou l’âme révoltée, in: Les Temps modernes 79, Paris 1952 (2070-2090).
— Pour tout vous dire, in: Les Temps modernes 82, August 1952 (354-383).

Kuhn, Ch.,„Monsieur le Directeur“, „Mon cher Camus“. Die Anatomie eines Bruchs, in: B. Wilczek (Hg.), Paris 1944-1962. Dichter und Denker auf der Straße, Bühl-Moos 1994 (93-102).

Sprintzen, D. A./Hoven, A. van den (Hrsg.) Sartre and Camus. A Historic Con-frontation, New York 2003. – Vgl. Dazu die Rezension: H. Wittmann, Der Streit zwischen Sartre und Camus: www.romanistik.info/der-streit-zwischen-sartre-und-camus

Bakewell, S., Das Café der Existentialisten. Freiheit, Sein und Aprikosencocktails mit Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Albert Camus, Martin Heidegger, Edmund Husserl, Karl Jaspers, Maurice Merleau-Ponty und anderen, übers. v. R. Seuß, München 2016,

Alle Quellenangaben s. hier: H. Wittmann, Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, > Verlag Peter Lang, Berlin, Bern u.a., 2020, S. 191-205.

Laurent Loty parle de Diderot et de Condorcet

Freitag, 11. Juni 2021

| Deutsch-Französischer Ministerrat am 31. Mai 2021 | Online #Französischlernen I ff.: Die Übersicht | Online unterrichten und lernen | Macron: “Nos sociétés deviennent plus violentes à cause de ces usages.” | Le discours d’Emmanuel Macron: Commémoration du bicentenaire de la mort de Napoléon Ier. | Dossier: Écriture inclusive, ou non exclusive ? | Der Start der Konferenz zur Zukunft Europas | Nochmal: Mobbing in der Schule | Französisch-Online-Lernen in Zeiten der Pandemie | Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Besuch im Élysée-Palast |


Anlässlich der Journée internationale de la francophonie, Campus francophone du Collège universitaire de Netanya, session sur la dimension universelle des philosophes français organisée par Gérard Rabinovitch, avec le soutien de l’Ambassade de France en Israël, de l’Institut français, de l’Institut Européen Emmanuel Levinas, diffusion internationale par visioconférence, hat Laurent Loty am 21 März 2021 einen Vortrag mit dem Titel « Diderot et Condorcet humanistes et mélioristes » gehalten.

Unsere Redaktion darf diesen vorzüglichen Vortrag, der durch seine Präzision so beeindruckt, in dem Laurent Loty das Verhältnis von Diderot zu Condorcet skizziert, hier zeigen:

Denis Diderot (1713-1784) war ein französischer Schriftsteller, Übersetzer, Philosoph, Aufklärer, Literatur- und Kunsttheoretiker und einer der wichtigsten Organisatoren und Autoren der Encyclopédie.

> Recherches sur Diderot et sur l’Encyclopédie
https://journals.openedition.org/rde/

Marie Jean Antoine Nicolas Caritat, Marquis de Condorcet (1743-1794) war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Politiker der Aufklärung.

> Kurzbiografie und Werkliste der Académie française

Auf unserem Blog:

> Soirée littéraire II: Rétif de la Bretonne – dimanche, 14 février 2021 – 19 h – mit Laurent Loty – 11. Februar 2021

> Nachgefragt: Laurent Loty spricht über Denis Diderot – 24. Juni 2013

> Nachgefragt: Denis Diderot parle de l’Encyclopédie – 15. November 2017

> Denis Diderot : 5.10.1713-31. Juli 1784 – 31. Juli 2015

> Heute vor 230 Jahren: Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte – 26. August 2019

Bibliographie:

Esprit de Diderot. Choix de citation – Laurent Loty et Éric Vanzieleghem, Editions Hermann, Paris 2013.

H. Wittmann: Condrcet und die Französische Revolution, in: Christina Rohwetter, Marita Slavuljica, Heiner Wittmann, (Hrsg.), Literarische Autonomie und intellektuelles Engagement. Der Beitrag der französischen und italienischen Literatur zur europäischen Geschichte, (15.-20. Jh.), Festschrift für Dirk Hoeges zum 60. Geburtstag, Peter Lang, Frankfurt/ M. 2004, S. 91-109.

 

70 Jahre Institut français Stuttgart! Jubiläumsausstellung – 70:20 Generationen im Dialog

Mittwoch, 19. Mai 2021

| Am 9. Mai ist Europatag | 8. Mai 1945 | Ringvorlesung “Albert Camus – ein Philosoph wider Willen? Zur Geschichte und Gegenwart seines Denkens” | Le discours d’Emmanuel Macron: Commémoration du bicentenaire de la mort de Napoléon Ier.| Nachgefragt: Patrice Gueniffey, Napoléon et de Gaulle. Deux héros français | Napoleon-Jahr 2021 | Nochmal: Mobbing in der Schule | Französisch-Online-Lernen in Zeiten der Pandemie |


Das Institut français Stuttgart feiert seinen 70. Geburtstag.

> Jubiläumsausstellung – 70:20 Generationen im Dialog

Aus diesem Anlass wir ein generationenübergreifender Dialog geführt:

Die Corona-Pandemie hat ganz besonders Kinder und Jugendliche schwer getroffen. Das Institut français hat nachgefragt, was macht die Pandemie mit ihnen? Wie nimmt ein 70-Jähriger heute einen 20-Jährigen wahr und umgekehrt? Welche Zukunftsvorstellungen gibt es?

70 Jahre Institut français Stuttgart! Jubiläumsausstellung

In Tandems führen deutsche und französische Freund*innen des Instituts, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und engagierte Bürger*innen Gespräche mit Studierenden und jungen Erwachsenen. Diese werden in einer multimedialen Ausstellung (Podcasts, Fotografien etc.) präsentiert.

Zum Nachhören

Dabei handelt es sich um einen dynamischen Prozess. Als work in progress wird die Sammlung laufend ergänzt und um neue Präsentationen erweitert.

Die Ausstellung ist von außen in den Schaufenstern des Institut français Stuttgart zu besichtigen.
Online finden Sie:

Szenografie: Natalie Wolff

Fotografien: Nathalie Wolff und Matthias Bumiller

Konzeption: IF Stuttgart in Kooperation mit Studierenden der Universität Stuttgart

 

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