Archiv für die Kategorie 'Kultur'

Online nach und durch Frankreich reisen

Montag, 25. Mai 2020

Diese Woche aktuell: Deutsch-französische Initiative “Europa muss zusammenstehen” – Nachgefragt: Prof. Henrik Uterwedde antwortet auf unsere Fragen


Derweil die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie so ganz allmählich und mit gutem Recht sehr vorsichtig gelockert werden, wird der Drang endlich wieder nach Frankreich zu reisen immer größer. Unsere Vorbereitungen für den > Sommer 2020 in Frankreich waren schon fertig, da kam das Virus zu uns und mit ihm die Schließung der Grenzen. Und da man nicht ständig lernen kann > Online #Französisch-lernen I ff.: Die Übersicht hat unsere Redaktion hier einige Reiseziele zusammengestellt, die die Vorfreude auf das reale Reisen nach Frankreich verstärken sollen:

Vgl.  auf unserem Blog > Sortir de la crise du Corona-Virus avec la culture – 6. Mai  2020

Und hier eine kleine Auswahl, ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit:

Zuerst gehts > an der Seine entlang. 40 Minuten:

Waren sie schon mal im > Schloss von Versailles?

Zu einem unserer besonderen Favoriten unter den Museen in Paris gehört das Musée d’Orsay.

> Analyser l’art du XIXe siècle avec le musée d’Orsay (dès le cycle 3) sur le site > eduscol.education.fr/histoire-des-arts

In Zeiten von Corona kann > online in dem alten Bahnhof herumgehen oder nach Giverney “fahren und dort das > Musée des Impressionisme besuchen. Kennen Sie in Paris das > Musée Rodin? Oder wollen Sie doch lieber in den > Louvre gehen?

> Musées Des Arts et des Métiers, Paris

> Expositions virtuelles des Musées à Paris

> Musée des Beaux Arts – Nancy

> Musées des Beaux Arts – Caen

> Bassins lumineux – Bordeaux

> Musée Faure – Aix-les-Bains

> Collections sur mesure **** – site > www.culture.fr

Alle Reisewarnungen und -ratschläge: > Covid-19 – site du Ministère de l’Intérieur

Mit Atout France kann man sich auf die Reiseziele vorbereiten. Waren sie schon mal in Nordfrankreich? Kommen Sie mit in das > Palais des Beaux Arts in Lille. Am Eingang zur Bretagne liegt Nantes mit seinem mit seinem > Musée d’Arts.

Genug Inspirationen, um sie mit ziemlicher Sicherheit nach Frankreich zu locken sammelt Hilke Maunder für Sie auf ihrem Blog > meinfrankreich.com. Sie wandern gerne? Der Jakobsweg durch Frankreich. Oder Sie bevorzugen die > Provence?

Im Spätsommer des Jahres 1940 krabbelte der Lehrling Marcel Ravidat mit seinen Freunden in der Dordogne 2 km südlich von Montignac in einen kleinen Schacht, den er drei Tage zuvor entdeckt hatte. Ein Fuchsbau? Sie erreichten einen großen Raum und sahen Tierzeichnungen, die möglicherweise schon 17.000 und 15.000 v. Chr. dort an die Höhlenwände gemalt wurden. Wie lange hat ein Menschenauge sie seitdem nicht mehr gesehene? > Kommen Sie mit in die Höhle von Lascaux.

Und wie wollen Sie sich fortbewegen? > Fahrradfahren in Paris und in Frankreich

Sortir de la crise du Corona-Virus avec la culture

Mittwoch, 6. Mai 2020

Viele Künstler haben sich Anfang Mai an Staatspräsident Macron gewandt und ihn um staatliche Unerstützung gebeten. Ihnen hat der Präsident in einer Videokonferenz geantwortet: « utilisons cette période où l’école ne rouvre pas de manière habituelle pour faire une révolution de l’accès à la culture et à l’art. On a besoin de ce souffle. Imaginons un été apprenant et culturel. »

Präsident Macron kündigte an, dass die Bezugsrechte der Künstler und Techniker, die nur zeitweilig (“artistes et techniciens intermittents”) über die sechs Monate hinaus um ein Jahr verlängert werden, überall dort, wo ihre Aktivitäten nicht möglich oder stark eingeschränkt seien.

> Protéger les acteurs de la création culturelle en cette période difficile – site du Palais de l’Élysée

Macron setzt sich für eine Neugründung der kulturellen Ambition für Frankreich ein “refonder une ambition culturelle pour la France. In seiner Ansprache betonte, es sei notwendig, die schöpferischen Energien zu befreien und den Künstlern Vertrauen und mehr Sichtbarkeit zu geben. ” On rentre dans une période où on doit en quelque sorte enfourcher le tigre, et donc le domestiquer,” erklärt Macron, ” Il ne va pas disparaître le tigre, il sera là. Et la peur [du virus] sera là dans la société… Le seul moyen que [le tigre] ne nous dévore pas, c’est de l’enfourcher. » Zitiert von Cédric Pietralunga, in: Emmanuel Macron évoque l’après-confinement et appelle à « enfourcher le tigre » – Le Monde, 7 mai 2020.

Am 11. Mai dürfen Buchhandlungen, CD-Läden, Bibliotheken und Mediatheken wieder öffnen, wenn sie die Hygieneauflagen erfüllen. Die Theaterensembles dürfen wieder in ihre Räume einziehen, um zu proben und eine Öffnung vorzubereiten. Ende Mai wird die Begrenzung der Zusammenkünfte au 10 Personen überprüft werden, erklärte der Kulturminister Franck Riester. Versammlungen über 5000 Personen werden erst mal bis Ende August verboten bleiben.

Gratis in der Krise: das Beste von ARTE für den Unterricht!

Donnerstag, 9. April 2020

Die interaktive Schulmediathek Educ’ARTE stellt ihre 1200 mehrsprachigen Dokumentationen und Magazine allen weiterführenden Schulen in Deutschland, Frankreich und Österreich für die Dauer der Schulschließungen kostenlos zur Verfügung. Qualitätsinhalte, die man anschauen, bearbeiten und mit Schüler/innen und Kollegen/innen teilen kann, alles direkt in der Mediathek. Die deutschen Lehrkräfte müssen Educ’Arte erstmal keine Mail mehr schreiben, sondern können sich im Rahmen dieser Krisenaktion das kostenlose Konto direkt auf unserer Website einrichten.

Educ’ARTE ist für alle Fächer und besonders gut für den Fremdsprachenerwerb einsetzbar: Untertitel, interaktive Texttranskriptionen, dynamische Schlagwortsuche, Ausschnitte neu einsprechen oder einsprechen lassen … so kommt Farbe und Bewegung ins virtuelle Klassenzimmer!

Jede Lehrkraft kann sich ganz einfach auf educarte.de ein eigenes, kostenloses und unverbindliches Konto erstellen.

> Die Anleitung zur Anmeldung per PDFDie Anleitung zur Anmeldung aus Deutschland per PDF

> Die Anleitung zur Anmeldung aus Österreich per PDF

Hier ein kleines Osterei für all jene, die sich ihr Konto schon eingerichtet haben: > Woher kommt der Osterhase? Ein unwiderstehlicher Ausschnitt aus dem Kultmagazin Karambolage: draufklicken, einloggen, genießen!

La #nationapprenante. Die Bildungsoffensive gegen das Virus.

Mittwoch, 8. April 2020

Auf unserem Blog > #Nationapprenante


In diesem Artikel: | OFAJ/DFJW Teletandem | Literatur auf France-Culture | Réviser pour l’oral du bac français | ARTE | Wird ergänzt |

> Online #Französisch-lernen I ff.: Die Übersicht

> Die Konzeption unsere Blogs: Pädagogik, Fachdidaktik und auch Journalismus

Wir notieren hier einige der Initiativen im Rahmen der Aktion #nationapprennante, das sich auf > #ContinuitéPédagogique reimen soll. Alle fragen sich ganz zu Recht, wann der Exit aus der Krise kommen wird, wann dürfen alle wieder raus, oder nur bestimmte Gruppen und überhaupt, wie werden sich nach dem #confinement unsere täglichen Gewohnheiten geändert haben? Kein Kino, keine Veranstaltungen, gar kein Fußball bis in den Herbst? Nur noch alle immer mit 1-2 m Abstand zu allen Anderen? Gar Schutzmasken?

Lernt man online jetzt nur mit seinen bisherigen Lehrern und mit einigen Klassenkameraden, werden alle Beteiligten bestimmt sehr froh sein, sich wieder in der realen Welt begegnen zu können, weil es sich im Klassenverband aus guten Gründen viel besser lernt, als wenn man den ganzen Tag auf das Tablet oder gar auf das Bildschirmchen seines Smartphones – di in Frankreich außer zu wecken des Lernens in den Schulen verboten sind: > Kein Smartphone mehr in der Schule – 20. Januar 2019 – starren muss. E-Mail, immer wieder neue Aufgabenzettel, online Aufgaben lösen, wobei es immer noch mit genügend Zeit zum wirklichen Üben, üben, üben und wirklichkeitsnahen Anwendungen des Gelernten hapert. Die Warnungen von > Manfred Spitzer oder von > Michel Desmurget – 25. Oktober 2019 – sind jetzt nicht ungültig, nur weil es eine neue Form der Bedürfnisse für das Online-Lernen gibt. Nota bene, es gibt noch immer keine wirklich zielführende Didaktik für das Online-Lernen. Zu oft geht es um die Technik, aber nicht oft genug um die Technik des Lernens: Das war/ist richtig gut: > Jules Ferry 3.0. Richtig, es könnte sein, dass diese Krise den Prinzipien und der didaktischen Gestaltung des Lernens einen echten Kick verpasst: Vgl. dazu > Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter von Dejan Mihajlovic (Freiburg).


> Des musées virtuels pour apprendre et s’évader *** – LE MONDE 17 avril 2020


Wäre die aktuelle Situation mit Ihrem so vielfach bestaunten Aufstieg des Online-Lernens nicht auch eine großartige Gelegenheit, online nicht nur national sondern auch über die Grenzen hinweg gemeinsam zu lernen? Denn nur dann werden die Online-Techniken, die man jetzt notgedrungen lernen muss, eine echte Zukunft haben. Das OFAJ/DFW hat da was für Sie:


Das Deutsch-französische Jugendwerk DFJW / Office franco-allemand pour la jeunesse OFAJ hat mit TeleTandem® > www.tele-tandem.net eine ausgeklügelte Platttform für das gemeinsame Lernen > plattforme.tele-tandem.net: “Pour en savoir plus sur Tele-Tandem® – l’échange scolaire franco-allemand sur projet et avec les nouveaux médias, veuillez consulter notre site web” hier können deutsche und französische Lehrer/innen in virtuellen Kursräumen spannende Projekte für französische UND deutsche Schüler/innen gemeinsam veranstalten. Pädagogisches Material wird mitgeliefet, außerdem gibt es viele Anreize für das Kennenlernen und viele Gelegenheiten für den Austausch, für für das Ausleben der gemeinsamen Passion, le francoallemand zu erforschen.

Unterrichten von Zuhause mit Klett


Vier mal vier Radiosendungen:

> Littérature : 5 auteurs majeurs du 20e siècle – France-Culture -30/03/2020.

” Giono, Aragon, Malraux, Sartre, Perec : à travers une sélection d’émissions de “La Compagnie des auteurs”, (re)découvrez la vie et l’oeuvre de quelques grands auteurs qui ont marqué leur siècle.”> Littérature : 3 autrices majeures des lettres françaises > Art et création. Jules Verne, le visionnaire LE 07/04/2020

“Exploration de l’œuvre de Jules Verne, l’un des écrivains les plus prolifiques, rêveur des mers oubliées, de l’espace souterrain et du monde lunaire. Une… “> “Fables” de Jean de La Fontaine : le verbe en majesté. Ecoutez, révisez ! LE 07/04/2020

“Chaque jour, nous vous donnons à entendre et à comprendre un grand texte de notre patrimoine littéraire. Aujourd’hui : “Fables” de Jean de La Fontaine,… “

Hier können Sie tage- wochenlang zuhören: > Littérature – France Culture



Wenn die Museen gerade mal zu sind, muss man halt die Bilder nachstellen: > #gettymuseumchallenge


Réviser l’oral du bac français :


ARTE

L’un des pères d’Astérix et Obélix: Alberto Uderzo (1927-2019)

Mittwoch, 25. März 2020

Ganz genau ist diese Überschrift nicht, denn Albert Uderzo, der am 24. März im Alter von 94 Jahren in Paris gestorben ist, war genaugenommen nicht der Vater von Asterix, sondern von Obelix, den er schon 1959 für das Magazin Pilote erfunden hatte. Mit 14 kann er schon zeichnen und wird von seinem Bruder dem Verlag der Brüder Offenstadt in Parris vorgestellt. Seine ganze Karriere schreibt die Geschichte der Bandes dessinées in Frankreich und Belgien. Er zeichnet für einen Wettbewerb von France Soir den einäugigen “Clopinard”. “Zartan” und “Zidore l’homme macaque” entstehen unter seinem Stift. dann folgt “Ars Buck” mit der großen Nase und einem Helm mit Flügeln, Asterix ließ schon grüßen. Nach seiner Militärzeit wir d er reporteur-dessinateur” bei France Dimanche und malt, wie die Abgeordneten in der Nationalversammlung handgreiflich werden.

Die erste Nummer von Asterix Asterix der Gallier erscheint 1960 Im Verlag Dargaud. Ganz vorsichtig, der Verkaufsdirektor ließ erst mal nur 6000 drucken. Man weiß ja nie, ob das ein Erfolg sein könnte. 1963 wurden schon 40.000 von Asterix und die Goten gedruckt. Nach dem Tod seines Partners René Goscinny (1926-1977) machte Uderzo ab “Der große Graben” (Band 25) bis “Asterix & Obelix feiern Geburtstag” (Band 34) alleine weiter. Ab “Asterix bei den Pikten” (Band 35) zeichnet Didier Conrad und textet Jean-Yves Ferri. Bis heute wurde 375 Millionen Exemplare weltweit verkauft.

Wo kam der Erfolg von Asterix und seinem Freund Obelix her? Das kleine Dorf, dessen Einwohner sich mit Hilfe der beiden Freunde immer wieder gegen die Römer so erfolgreich zur Wehr setzte, verzückte ganze Generationen von Kindern und Jugendlichen genauso wie Erwachsene. Mit List und Witz legten die beiden immer wieder unfügsame Römer aufs Kreuz. Obelix war ja bekanntermaßen in den Marmite, den Topf, gefallen und musste nie mehr die Potion magique einnehmen, während sein Freund immer einen Flocon mit der Wunderwaffe bei sich führte: der Zaubertrank stand für die Atomwaffen in Frankreich und viele weitere Umstände und Gegebenheiten verwiesen auf oder verarbeiteten aktuelle Themen, was ganz sicher zum Reiz aller Asterixfolgen ganz erheblich beitrug. In Zeiten der Globalisierung gibt es auch heute wieder ein Sehnsucht nach denjenigen, die allem und jedem, der Ihnen Ungemach bereitet, erfolgreich widerstehen. Aber alleine ohne die Römer wäre das kleine Dorf auch nie so bekanntgeworden.

Professor Dr. Dirk Hoeges (1943-2020)

Donnerstag, 13. Februar 2020

In Köln ist am 30. Januar 2020 Professor Dr. Dirk Hoeges verstorben.

Nach unserer ersten Begegnung 1978 im Romanischen Seminar der Universität Bonn wurde Dirk Hoeges später mein Doktorvater. Er hat mich mehrere Semester lang als studentische Hilfskraft mit Tutorien und Aufgaben im Rahmen seiner Forschung und Lehre betraut.

Die Begegnungen und Gespräche mit ihm als meinem akademischen Lehrer waren von einem gegenseitigen Vertrauen geprägt, dessen Form und Intensität sich zu einer langen intellektuellen Freundschaft von 41 Jahren bis heute entwickelt hat: „Wir sprechen uns morgen wieder,“ so endeten viele unsere fast täglichen Telefongespräche.

Wir haben zusammen viele Bücher gemacht, gegenseitig unsere Manuskripte gelesen, Ideen für neue Bücher erdacht und diskutiert, wobei jedes Jahr das Fundament unserer wissenschaftlichen Zusammenarbeit breiter wurde.

Schon Anfang der achtziger Jahre erklärte er, dass die Romanistik von den Chronisten des Mittelalters bis Albert Camus und Jean-Paul Sartre reiche und an beiden Enden weit darüber hinaus. So hat er es in der Lehre auch gehalten. Die Art und Weise, wie er die Themen in seinen Seminaren und Vorlesungen aufeinander aufbaute, um den Stoff dann immer präzise auf einen Punkt zu bringen, konnte man während seiner Bonner Jahre (1977-1988) und dann von 1988 bis zu einer Emeritierung 2008 an der Universität Hannover verfolgen. Die Themen der Veranstaltungen ergänzten sich und waren keineswegs nur kursorisch ausgesucht worden. Das gilt auch für seine Publikationen, mit denen er verschiedene Themenbereiche verfolgte:

Auf seine Dissertation François Guizot und die Französische Revolution (Frankfurt/ M.: Peter Lang 2/1981) folgte 1980 die Habilitationsschrift Literatur und Evolution. Studien zur französischen Literaturkritik im 19. Jahrhundert. Taine – Brunetière – Hennequin – Guyau, (Heidelberg: Carl Winter Universitätsverlag 1980).

Die Untersuchung Kontroverse am Abgrund: Ernst Robert Curtius und Karl Mannheim. Intellektuelle und „freischwebende Intelligenz“ in der Weimarer Republik (Frankfurt/M.: Fischer 1994) wurde 2013 mit Die Menschenrechte und ihre Feinde. Deutsche Profile zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik, (Köln: machiavelli edition 2013) ergänzt und mit der Studie Theodor Heuss. Eine Stimme für Hitler, 2014, fortgesetzt.

Ein besonderes Gewicht in seinem Gesamtwerk hat Niccolò Machiavelli. Schon 1998 hatte Dirk Hoeges die Übersetzung von Castruccio Castracani aus Lucca herausgegeben und 2000 folgte seine Studie Niccolò Machiavelli. Die Macht und der Schein (beide bei Beck). 2006 erschien Niccolò Machiavelli. Dichter-Poeta (Frankfurt/M.: Peter Lang. Erweiterte 2. Auflage Köln in seinem Verlag: machiavelli edition). Dieser Band enthielt zum ersten Mal sämtliche Gedichte des Florentiners auf Italienisch und in deutscher Übersetzung. 2015 erschien in der machiavelli edition die Übersetzung von Machiavellis Der Esel/L’Asino, zweisprachige Ausgabe, mit einem Essay: Literarische Eseleien. 2019 folgte die Übersetzung einer weiteren Novelle von Machiavelli Cesare Borgia. Wie der Herzog von Valentinois bei der Ermordung Vitellozzo Vitellis, Oliverottos da Fermo, des Herrn Pagolo und des Herzogs von Gravina Orsini vorging. Kriminalnovelle (machiavelli edition).

Europäische Literatur und islamische Herausforderung. Kampf um Europa, (Köln: machiavelli edition 2017), ist eine besondere Monographie, keine abgegrenzte Studie eines Jahrhunderts, sondern das gesamte Spektrum in den Blick nehmend, wie sich in den europäischen Literaturen fast tausend Jahre lange der Kampf Europas um den Islam widerspiegelte.

Aus der Vielfalt der Themen seiner Lehre entstand ein ebenso reiches Aufgabenspektrum für seine Studenten, deren Abschlussarbeiten, Staatsexamina, Magister- und Doktorarbeiten  er betreute. Als akademischer Lehrer stellte er hohe Anforderungen, die er aber auch geschickt mit Ansporn und Vermittlung von Neugier verband. Die 2004 erschienene Festschrift zu seinem 60. Geburtstag: Literarische Autonomie und intellektuelles Engagement. Der Beitrag der französischen und italienischen Literatur zur europäischen Geschichte (15.-20. Jh.), (Peter Lang, Frankfurt/ M. 2004), dokumentiert einen Ausschnitt aus dem reichen Repertoire der Themen, die er in seiner Lehre vermittelte, wobei die Verbindung der Romanistik – Literatur- und Kulturwissenschaft – mit Geschichte und Kunst besonders offenkundig wird.

Dirk Hoeges entwickelte mit seinen Monographien und Aufsätzen, wie auch in Lehre und Forschung, einen präzise umrissenen Ansatz einer interdisziplinären Kulturwissenschaft, die die Methoden und Arbeitsverfahren der genannten Disziplinen nutzt, um für die Analyse der Wirkung von Literatur neue Verfahren zu gewinnen.

Wir haben einen großartigen akademischen Lehrer und intellektuellen Freund verloren.

Die Trauerfeier wird am Freitag, 14. Februar 2020 um 15 Uhr in der Basilika St. Aposteln in Köln stattfinden.

Foto: Eva Regtmeier

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