Nachgefragt. Neuerscheinung: Adèle Tariel, La Meute

Gerade ist bei Ernst Klett Sprachen, der Roman La Meute von Adèle Tariel als Schullektüre ab der 10. Klasse erschienen: „Léa kommt nach dem Umzug ihrer Familie in eine neue Schule am Stadtrand. Sie fühlt sich in der riesigen Schule mit 3000 Schülern alleingelassen. Beim Sport gelingt es ihr, die Aufmerksamkeit von Théo, dem Star ihrer Klasse, auf sich zu ziehen. Durch ihn findet sie den so sehr erträumten Anschluss. Kaum ist sie mit dabei, merkt sie, wie die Gruppe um Théo den Unterricht eines Lehrers, den sie langweilig findet, sabotiert. Léa, sehr drauf bedacht, dazuzugehören, lässt sich hinreißen, die Aktionen der Gruppe unter Anführung von Théo gegen den Lehrer zu unterstützen. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Sie gerät in einen Teufelskreis, dem sie kaum entkommen kann….“  Bitte lesen Sie die ganze Besprechung auf dem Blog von Ernst Klett Sprachen.

Das Thema Mobbing ist sehr aktuell und mit dieser Lektüre kann im Unterricht ein nützlicher Reflexionsprozess angestoßen werden.

Adèle Tariel

La Meute – Hybride Ausgabe allango
Lektüre. Collection jeunes adultes
Texte intégral annoté, 56 Seiten
ISBN 978-3-12-592103-0

La Meute – Digitale Ausgabe allango
Lizenzschlüssel (Unterrichtende/Lernende, 24 Monate)
Lektüre NP10059210300

Zur Vertiefung:

Auf unserem Blog:

> Harcèlement scolaire : le Président de la République a un message pour les jeunes

> Nochmal: Mobbing in der Schule – 3. März 2021

> Éditorial – Jugendliche und soziale Netzwerke – 1. Mai 2025

Pourquoi lire à haute voix?

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75 Jahre Institut français de Stuttgart:

Ein Dreivierteljahrhundert kultureller Dialog.

Das Institut français Stuttgart feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im Jahr 1951 steht das Institut für den lebendigen deutsch-französischen Austausch und ist heute eine feste Größe im kulturellen Leben der Region.

Als Teil des weltweiten Netzwerks der Institut français fördert das Institut die französische Sprache und Kultur und schafft Begegnungsräume für Dialog, Kunst und Bildung. In Stuttgart hat es sich über Jahrzehnte hinweg als Ort der Offenheit, Vielfalt und europäischen Verständigung etabliert.

Zum Jubiläum lädt das Institut zu einem vielfältigen Festprogramm ein:

  •  Feierlicher Galaabend  in der Liederhalle mit Gästen aus Politik, Kultur und Gesellschaft – 21. April 2026, 19:30 Uhr, Mozartsaal Liederhalle – moderiert von ALFONS
  • Große Jubiläumsausstellung zur Geschichte des Institut français Stuttgart – ab 22. April bis 31. Juli 2026, IF Stuttgart
  • Tag der offenen Tür – 25. April 2026, 14 Uhr bis 23 Uhr, IF Stuttgart Vorstellung des neuen Audioguides „Balado – La France à Stuttgart“ 25. April 2026, IF Stuttgart mit Führungen um 14:30 Uhr (dt.) u. 17 Uhr (frz.)

> 75 Jahre Institut français Stuttgart

> Das Jubiläumsprogramm 75 Jahre Institut français Stuttgart *.pdf – 9 Seiten

Die Jubiläumsfeierlichkeiten stehen unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und des französischen Botschafters in Deutschland, François Delattre.

> 22. Französische Wochen in Stuttgart – 21. April 2026 – 03. Mai 2026

Banlieues in Frankreich. Eine Begegnung mit Autoren und Soziologen zum 20. Jubiläum des Prix des lycéens

Das Institut français und der Klett Verlag laden Sie am 30.4. um 19:00 Uhr zu einem öffentlichen thematischen Literatur- und Soziologieabend ein, der sich den französischen Banlieues widmet. Im Mittelpunkt steht ein Dialog zwischen zwei Jugendbuchautoren, Jean Tévélis und Muriel Zürcher, und einer Soziologin, Marie-Hélène Bacqué. Aus literarischer und soziologischer Perspektive setzen sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Sichtweisen auseinander und diskutieren zentrale Fragestellungen wie gängige Klischees über die Banlieues oder kulturelle Aneignung.

Die Diskussion wird von Anne-Sophie Guirlet-Klotz (Ernst Klett Sprachen) moderiert und bringt die Romanautoren Jean Tévélis und Muriel Zürcher sowie die Soziologin und Stadtplanerin Marie-Hélène Bacqué zusammen.

Der Abend bietet eine Begegnung zwischen soziologischen und literarischen Perspektiven. Jean Tévélis und Muriel Zürcher, die für den PDLA 2023 und 2025 ausgewählt wurden, behandeln in ihren Romanen Frère ! und On ne sépare pas les morts d’amour die Frage der Banlieues. Sie werden mit Marie-Hélène Bacqué (Universität Paris Nanterre), einer Spezialistin für den Wandel der Arbeiterviertel in Frankreich, über die Darstellung dieser Gebiete in der zeitgenössischen Literatur diskutieren.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums des Prix des lycéens allemands (PDLA) statt, einem Projekt, das Schülern die Möglichkeit bietet, französische Autoren zu treffen, ihre Werke zu entdecken und ihr Lieblingsbuch zu wählen.

> Das Programm : Eine Begegnung mit Autoren und Soziologen zum 20. Jubiläum des Prix des lycéens

📍 Institut français Stuttgart
🗓️ Am 30.4. ab 19:00 Uhr
📝 Anmeldungen: bcle.stuttgart@institutfrancais.de

> 22. Französische Wochen in Stuttgart – 21. April 2026 – 03. Mai 2026

VdF-Preis für besondere Leistungen im Fach Französisch

| Die Kommunalwahlen finden in Frankreich im März 2026 statt. | Frankreich und seine Nuklear-Strategie | Rezension: Tobias Bütow, Corine Defrance, Ulrich Pfeil: 63 Orte der deutsch-französischen Geschichte. Von 1870 bis heute | „Under Destruction“: Die Münchner Sicherheitskonferenz vom 13. – 15. Februar 2026: Die Rede von Emmanuel Macron | Ruckelt der deutsch-französische Motor? | Eine kleine Anfrage | Der Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2026 | Soziale Netzwerke | Szenarien im KI-gestützten Französischunterricht (I) |


Die Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer lobt den Preis „Prix des francophiles.
VdF-Preis für besondere Leistungen im Fach Französisch“ aus:

Seit dem Abiturdurchgang 2022 zeichnet die > Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer Abiturient*innen aus, die ein hohes (außer-)schulisches Engagement mit Bezug auf die frankophone Welt gezeigt und/oder einen großen Lernzuwachs erzielt und/oder besondere inhaltliche und sprachliche Leistungen im Französischunterricht bzw. in der Abiturprüfung bewiesen haben.

Der Prix des francophiles kann pro Schule nur einmal vergeben werden. Möchten Sie eine/n Schüler*in auszeichnen, füllen Sie bitte das beigefügte Formular aus und schicken Sie es per Mail an den/die Landesverbandsvorsitzende Ihres Bundeslandes. Bei erfolgreicher Nominierung erhalten Sie die Blanko-Urkunde, die Sie mit dem Namen des/der Kandidat*in versehen und dann – möglichst in Farbe – auf geeignetem Papier ausdrucken und bei der Abiturzeugnisvergabe überreichen.

Bitte machen Sie ein Foto nur von der/dem Schüler*in und holen Sie sich die Genehmigung ein, dass die VdF das Foto in der eigenen Fachzeitschrift französisch heute abdrucken darf. Das Foto wird an die/den Landesverbandsvorsitzende/n geschickt. Wenn Sie der/dem Ausgezeichneten zusätzlich ein persönliches Geschenk überreichen möchten, beispielsweise ein Buch oder einen Gutschein oder ein Probeabo einer Zeitschrift, so ist das möglich. Die Kosten werden Ihnen in Höhe von maximal 20€ von der Vereinigung
der Französischlehrerinnen und –lehrer (VdF) erstattet, Sie müssen dafür Mitglied der VdF sein. Sollten Sie noch kein Mitglied der VdF sein, so können Sie dem ausgefüllten Formular auch eine > Beitrittserklärung beifügen.

Der Kaufbeleg ist durch das entsprechende Mitglied der VdF bei der/dem Landesverbandsvorsitzenden per Brief oder per Mail (als Scan bzw. Foto) unter Angabe der Kontodaten (Bankinstitut, Name, IBAN) einzureichen.

Prix des francophiles : > Anmeldeformular -*.pdf

Rezension: Johanna Lea Korell, Maximilian Irion und Roland Ißler ChatGPT zur Textproduktion und -korrektur im Französischunterricht der Sekundarstufe II

Johanna Lea Korell*, Maximilian Irion und Roland Ißler
> ChatGPT zur Textproduktion und -korrektur im Französischunterricht der Sekundarstufe II – Unterrichtskonzeption und (video-)datenbasierte Befunde zu lernendenseitigen Bearbeitungs- und Reflexionsprozessen, in: > Lebende Sprachen. Zeitschrift für Interlinguale und interkultuelle Kommunikation.Themenheft /Special issue: „Kulturelle Missverständnisse im Spannungsfeld von Literatur und Linguistik“, S. 538-563.

Die Autoren legen eine ausgewogene Betrachtung des Forschungsstandes zum KI-unterstützten fremdsprachlichen Schreibens vor, fügen allerdings hinzu, dass es bisher eher nur bescheidene Ansätze gibt, diesen auch für den Französischunterricht zu untersuchen. Zugleich wird deutlich, dass die Untersuchungen zu Deutsch und Englisch sich – wenn auch häufiger – oft nur auf einem quantitativ schmalen Grad bewegen. Bemerkenswert sind in diesem Beitrag die grundlegenden theoretischen Anmerkungen zum fremdsprachlichen Schreiben und das dazu gehörige Kompetenzmodell (in Anlehnung an Brommer/Rzeat 2024, s. Literaturverzeichnis)…

Lesen Sie die > Rezension: Johanna Lea Korell, Maximilian Irion und Roland Ißler ChatGPT zur Textproduktion und -korrektur im Französischunterricht der Sekundarstufe II auf www.romanistik.info

Pour aller plus loin:

> Mit KI zum Traumreiseziel im Französischunterricht (Teil 1) – Ernst Klett Verlag: Blog Tous ensemble.

26. September – Europäischer Tag der Sprachen

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| 222 Argumente für Französisch | Der Brief an alle Schülerinnen und Schüler: Französisch-Leistungs- oder Grundkurs bis zum Abitur | Argumente für Französisch | Apprendre le français – faire des exercices |


Französisch heute 3/2025: Demokratiebildung heute

Französisch heute 3/2025: Demokratiebildung heuteDie Fachzeitschrift „Französisch heute“ der > Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer (VdF) ist das zentrale Forum für den Austausch zwischen Theorie und Praxis im Französischunterricht. „Französisch heute“ veröffentlicht regelmäßig relevante und aktuelle Ergebnisse aus verschiedenen Bereichen: Dazu zählen die Fachdidaktik, die Sprachwissenschaft, die Literaturwissenschaft, landeskundliche und interkulturelle Forschung sowie konkrete Praxisbeispiele aus dem Unterricht. Durch diese breite inhaltliche Ausrichtung unterstützt „Französisch heute“ sowohl die fachliche Weiterbildung als auch die praktische Qualifikation von Lehrenden im Bereich Französisch. Die Zeitschrift richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer, die sich für neue Erkenntnisse und Trends in der Vermittlung der französischen Sprache interessieren. Der Bezug der Fachzeitschrift ist im Mitgliedsbeitrag der VdF enthalten, sodass alle Mitglieder regelmäßig Zugang zu den neuesten Ausgaben erhalten. „französisch heute“ erscheint viermal pro Jahr und bietet damit eine kontinuierliche Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen in Forschung und Unterrichtspraxis zu informieren. Insgesamt trägt die Zeitschrift maßgeblich zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Französischunterrichts bei.

Das Heft 3/2025 mit dem Titel „Demokratiebildung im Französischunterricht“ ist eine besondere Ausgabe, weil sie bestens demonstriert, das Französischunterricht sich keinesfalls auf neue Vokabeln und Grammatik beschränken darf. Nach einer Einleitung von Ulrike C. Lange und Frank Reza Links steht ein Aufsatz mit dem Titel „La démocratie en croisement – Methoden für eine intersektionale Dmokratiebildung im Französischunterricht „, in dem Frank Reza Links auf spannende Weise auch Spiele einsetzt. Unterrichtsbeispielen zeigen, wie nicht nicht diskriminierendes Einverständnis als Beitrag zur Demokratielehre geübt und erlernt werdne kann

In mehrfacher Hinsicht (Aktualität, Unterrichtspraxis – und vorschläge) ist der Beitrag von Jennifer Wengler „Social bots – porte-voix des fake news : Wahlmanipulation mit KI durchschauen und Demokratiebildung fördern“ ganz besonders gut gelungen.

Ulrike C. Lange erläutert die „“Repräsentation“ interkulturelle und politische Bildung am Beispiel des Projekts Montréal, ville des femmes“ mit einem Interview mit Chantal Ringuet um soziokulturelles Orientierungswissen über eine frankophone Stadt wie Montréal zu vermitteln. Her wird auch gezeigt, wie mit verschiedenen Textsorten gearbeitet wird und die Schüler zur zielgerichteten Recherche angeleitet werden.

Jens Unterberg berichtet über das „Erzählen als Überlebensstrategie: La carte postale von Anne Berest zur Demokratiebildung gegen das Vergessen.“

Der Titel des Aufsatzes von Katron Pfadenhauer und Silke Jansen „Performativer Umgang mit critical incidents zur Demokratiebildung und Rassismussensibilisierung im Französischunterricht“. Mit dem Einsatz der critical incidents aus dem VIOLON-Korpous erläutert der Autor, wie damit ein Beitrag zu gesellschaftlichen Transformation und aktiver Demokratiebildung geleistet werden kann. Das Forumtheater trägt seinen Anteil dazu bei und ein Perspektivwechsel vermittelt den Jugendlichen neue Einsichten.

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