Archiv für März 2015

17e Conseil des ministres franco-allemand, à Berlin

Dienstag, 31. März 2015

Der Élysée-Palast hat das Pressekommuniqué, die Photos, das Video der Pressekonferenz und den dazugehörigen Text im Wortlaut, den Texte der „propos liminaire“ veröffentlicht:

Le propos liminaire:

Die gemeinsame Pressekonferenz:

> Conseil des ministres franco-allemand, à Berlin – 31 Mars 2015

Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Das Pressekommuniqué zeigt eine beeindruckende, wiedergefundene Überzeugung, für die gemeinsame Sache zusammen einzutreten: „La France et l’Allemagne se sont accordées sur des coopérations bilatérales visant à approfondir le partenariat franco-allemand et bénéficiant à l’Union européenne dans son ensemble. Elles procéderont à des échanges sur les réformes et les investissements auxquels elles procèdent à titre national pour renforcer la compétitivité de leurs économies. La France et l’Allemagne souhaitent ainsi contribuer aux efforts au niveau européen pour la croissance, la compétitivité, les investissements et l’emploi, combinés à des finances publiques solides.“ Das Zusammenrücken kennen wir schon… Man muss auch ganz genau lesen, Ziel beider Länder ist es „… renforcer la compétitivité de leurs économies.“ Nimmt man aber die Liste der vereinbarten Aktionen zur Kenntnis, ergibt sich doch ein gemeinsames Bild:

Die neuesten Interviews und Gespräche auf unserem Blog:

> Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer
> Michel Sicard. Trois entretiens sur l’art
> Michel Sicard parle de Jean-Paul Sartre (I/II)
> S.E. Philippe Étienne, Botschafter der Französischen Republik in Deutschland
> Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH
> Benoît Thieulin, CCNum
> Le Défenseur des droits: Jacques Toubon
> Jan Krewer, CNNum
> Pierre-Yves Le Borgn’,député des Français de l’étranger

Zu Recht können Frankreich und Deutschland auf gemeinsame Erfolge ihrer Außenpolitik hinweisen: „Les deux parties poursuivront leur étroite coopération afin de parvenir à un règlement pacifique durable de la crise ukrainienne.“

Verteidigungspolitik:
Und sie kündigen Neues an: „Les deux gouvernements prépareront ensemble, ainsi qu’avec la Pologne, le Conseil européen de juin 2015 pour une Politique de Sécurité et de Défense Commune (PSDC) plus forte et plus efficace dans un esprit de solidarité.“ Und sie erinneren an den Eisnatz der deutsch-französischen Brigade und des Eurocorps in Mali.

Beide Verteidigungsministerien werden auf dem Gebiet der Überwachungssatelliten zusammenarbeiten: „Un accord sur les détails techniques sera signé d’ici juin pour permettre l’entrée de l’Allemagne dans le système CSO en cours de réalisation et l’accès de la France aux capacités du système radar SARah. Cet accord se traduira par le lancement de la réalisation en commun d’un troisième satellite CSO améliorant les performances globales du système.“

Frankreich und Deutschland werden zusammen mit Italien eine neue Drohnengeneration entwickeln, die 2020/25 einsatzbereit sein soll.

Auf dem Gebiet des Klimaschutzes werden Frankreich und Deutschland zusammenarbeiten: L’Allemagne soutiendra activement la France cette année dans le processus de négociation. Le Dialogue de Petersberg sur le climat, qui se déroulera à Berlin le 19 mai avec la participation de la Chancelière et du Président de la République, et le Sommet du G7 à Elmau en juin donneront une forte impulsion en ce sens.“

Frankreich und Deutschland setzen sich in Europa mit Nachdruck für Wachstum und Beschäftigung ein: „Elles soutiennent en particulier le plan d’investissement du Président de la Commission Européenne Jean-Claude Juncker afin d’améliorer le climat de l´investissement et de mobiliser des nouveaux investissements. Elles ont décidé de créer ensemble des coopérations dans les domaines clés de l’industrie, l’énergie et du numérique.“

Beide Länder unterstützen das TTIP: „Ils réaffirment leur attachement à la transparence des négociations commerciales.“

U.a. unterstützen Frankreich und Deutschland die Entwicklung neuer digitaler Techniken: „qui permette à l’Europe de retrouver un rôle de leadership dans le monde grâce au soutien à l’innovation ainsi qu’au développement des nouvelles technologies et des modèles commerciaux innovants…“. Im Herbst 2015 werden die beiden Wirtschaftsministerien eine gemeinsame Konferenz über die digitale Wirtschaft veranstalten.

Kultur und Urheberrecht: „La France et l’Allemagne rappellent l’importance du développement des industries culturelles et créatives qui représentent d’ores et déjà plus de 4% du PIB de l’UE. Elles soulignent le rôle crucial à cet égard du droit d’auteur qui constitue un mécanisme efficace pour promouvoir la création et la diversité culturelle. C’est pourquoi le droit d’auteur doit être promu et préservé comme le fondement de l’activité de création, tout en veillant à la prise en compte des innovations dans les technologies, les modèles économiques et les habitudes d’usage.“

„Frankreich und Deutschland erinnern an die Bedeutung des Kultur-und Kreativwirtschaft, die schon mehr als 4 % des BSP der EU beträgt. Sie unterstreichen die wichtige Rolle des Urheberrechts, das ein wichtiger Mechanismus ist, um die kulturelle Vielfalt und Produktion zu fördern. Deshalb muss das Urheberrecht gefördert und beibehalten werden als Grundlage des Kulturschaffens, während dabei auch die Innovation der Technologien, die Wirtschaftsmodelle und die Nutzergewohnheiten berücksichtigt werden sollen. übers. v. www.france-blog.info, der hofft, dass dieser Absatz wirklich die Bedeutung des Urheberrechts anerkennt und dass es nicht durch den letzten Satz des gerade zitierten Absatzes aufgeweicht wird.

Beide Länder unterstützen den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für E-Books, für Online-Presseerzeugnisse und anderen Online-Informationssystemen.

ARTE sollte mehrsprachiger werden.

Beide Staaten wünschen eine Intensivierung der gemeinsamen Forschung auf dem Gebiet der Energie und der Sicherheit der Informationssysteme.

Frankreich und Deutschland erneuern ihre Unterstützung für die Deutsch-Französische Universität.

Das Centre Marc Bloch situé à Berlin soll einen binationalen Status erhatlen.

Arbeitsrecht und Soziale Sicherheit und Zuwanderung
waren weitere Themen.

Die > saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, der frühere Premierminister, Jean-Marc Ayrault, werden beauftragt, bis zum nächsten deutschen-französischen Ministerrat gemeinsame Projekte zugunsten einer besseren Integration vorzulegen.

Ein neuer Twitter-Account des Palais de l’Élysée

Montag, 30. März 2015

french german 



Vokabelfragen? PONS hilft immer:

> Communication Élysée, 20 mars, 22 h 25:
Tweets 12 – Folge ich 107 – Follower 7.684

22 h 26 : Follower 7.803

22 h 28 : Follower 7.878

22 h 31: Follower 7.900

22 h 35 : Follower 8.035

23 h 08 : Follower 8.563

31. März, 00 h 08: Follower 8.627

Der Vergleich: Deutschland und Frankreich. Facebook und die Politik

Montag, 30. März 2015

Die folgende vier Accounts könnten miteinander verglichen werden. Um den Vergleich abzurunden könnten noch andere Facebook-Accounts dazu genommen werden. Anzahl der Likes, Konzeption: worüber wird geschrieben? Handelt es sich um eigene Beiträge? oder soll die Aufmerksamkeit auf andere Websites oder die eigene Website gelenkt werden? Welche politischen Themen werden angesprochen? Welche Themen werden diskutiert? Welche Unterschiede in der politischen Kultur werden deutlich?

> Account des Palais de l’Élysée auf Facebook
> Französische Regierung auf Facebook

> Angela Merkel – auf Facebook
> Bundesregierung auf Facebook

Auf diesem Blog:

Der Vergleich…

Les élections départementales, 22 et 29 mars 2015 (III)

Sonntag, 29. März 2015

> Die Wahlergebnisse des Zweiten Wahlgangs am 29. März 2015 MYTF1

Das rechte Lager hat bei den die Departementswahlen 67 Departements gewonnen und davon 28 den Linken agbenommen. Allier, Nord und die Côtes d’Armor mussten die PS, die um die 28 Departements. Trotz eines Stimmenanteils von 22,23 % stellt der FN von 4108 conseillers nur 62.

> La carte des départements qui basculent – LE MONDE


Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

In unserem gestrigen Artikel > Les élections départementales, 22 et 29 mars 2015 (II) waren wir ungenau, das müssen wir jetzt korrigieren. Also wie heißt das Wahlsystem, das bei den Departements-Wahlen angewendet wird? Es heißt: „scrutin binominal mixte majoritaire“ und es fehlt noch „à deux tours“. Was verbirgt sich dahinter?

> Quel mode de scrutin dans quelle circonscription électorale lors des départementales ? – Website www.vie-publique.fr

Es wurde zum ersten Mal in dieser Form angewendet, und das ist auch ein Grund dafür, weshalb die Wahlvorhersagen so unscharf waren und einen großen Erfolg des FN vorausgesagt haben. So ist es nicht gekommen, wenn auch der FN immer noch bedauerlicherweise so stark ist. Gewonnen haben die Kandidaten der UMP deren neuer Präsident Nicolas Sarkozy auf diese Weise einen Erfolg für sich verbuchen kann. Dass die Opposition bei Regionalwahlen die Nase vorne hat, ist nicht ungewöhnlich. Bemerkenswert ist das Aufkommen des „Tripartisme“.

„scrutin binominal mixte majoritaire à deux tours“:

„Chaque canton élit un binôme composé d’une femme et d’un homme. Leurs suppléants doivent également constituer un binôme de sexe différent. Une fois élus, les deux membres du binôme exercent leur mandat indépendamment l’un de l’autre.“ > Quel mode de scrutin …


<<<< Die Tweets zu den Departementswahlen 2015
> Es gibt auch eine Twitterwall mit > #dep2015.

> Aufgaben zu dieser Twitterwall

Ein > „Binôme“ sind also zwei Kandidaten unterschiedlichen Geschlechts, die nach der Wahl unabhängig voneinander ihr Mandat ausüben.

Lesen wir auch die vier nächsten Absätze: > Quel mode de scrutin …

„Pour être élu au premier tour de scrutin, un binôme doit recueillir la majorité absolue des suffrages exprimés et un nombre de suffrages au moins égal au quart des électeurs inscrits. Au second tour, la majorité relative suffit. En cas d’égalité de suffrages, l’élection est acquise au binôme qui comporte le candidat le plus âgé.“

Um im ersten Wahlgang gewählt zu werden, benötigen die Kandidaten die absoulute Mehrheit der Stimmen und ein Viertel der stimmberchtigten Wöhler. Im 2. Wahlgang genügt die relative Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gewinnt der „binôme“ mit dem ältesten Kandiadaten.

„Pour qu’un binôme puisse se présenter au second tour, il doit avoir obtenu au premier tour un nombre de voix au moins égal à 12,5% du nombre des électeurs inscrits dans le canton.“

Um in den 2. Wahlgang zu kommen, muss der „binôme“ 12,5 % der stimmberechtigten Wähler auf sich vereinigen.

„Si un seul binôme de candidats remplit cette condition, le binôme ayant obtenu le plus grand nombre de suffrages après lui peut se maintenir au second tour. Si aucun binôme ne remplit cette condition, seuls les deux binômes arrivés en tête peuvent se maintenir au second tour.“

Wenn nur ein „binôme“ diese bedingung erfüllt, darf der „binôme“ mit den meisten Stimmen nach ihm am 2. Wahlgang teilnehmen. Efült kein „binôme diese Bedingung, dann dürfen die beiden erfolgreichsten „binômes“ am 2. Wahlgnag teilnehemn.

Das ist noch nicht alles:

„Si au moins deux binômes remplissent les conditions ci-dessus mais qu’un seul de ces binômes fait acte de candidature pour le second tour, cette circonstance ne libère pas une place au second tour pour un binôme présent au premier tour mais ne remplissant pas les conditions pour se présenter au second tour.“

Vielleicht kann man so etwas nur machen, weil es schon Computer gibt, die bei diesen Zahlen noch durchblicken.

> Les nouvelles règles du scrutin départemental de mars 2015 – Le courrier des maires et des élus locaux

Vokabelfragen? PONS hilft immer:

Flugzeugabsturz in Frankreich

Dienstag, 24. März 2015

Mit 150 Menschen, gemäß DIE WELT, an Bord war der A320 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf. In Südfrankreich in der Nähe von Barecellonnette ist die Maschine heute gegen 11 h 20 abgestürzt.

25 mars 2015: Déclaration commune de François Hollande avec Angela Merkel et Mariano Rajoy à Seine-Les Alpes :


Hollande : "Les conditions de l'accident… von lemondefr

> Hollande : « Les conditions de l’accident laissent penser qu’il n’y aurait aucun survivant »

Les élections départementales, 22 et 29 mars 2015 (II)

Dienstag, 24. März 2015

Um das notwendige Vokabular für den zweiten Wahlgang zu erklären bietet France-Info ein Video an:

Das geht schon bei der Bezeichnung des Wahlmodus los: ein „scrutin binominal mixte majoritaire“. Es ist also ein Mehrheitswahlrecht. Am kommenden Sontnag sind 325 Triangulaires möglich, d . h. die drei am besten platzierten Kandidaten kommen auch in den zweiten Wahlgang. Früher, als noch die beiden großen Blöcke, Links und Rechts die Wahlen bestimmten, waren Triangulaires sehr selten. Jetzt, wo das Wahlergebnis dem Front national 25,12 % beschert hat, kommen Triangulaires sehr häufig vor. Mit dem Ergebnis, dass es Situationen geben wird, wo sozialistische Kandidaten sich zurückziehen wird, (Le désistement) und sie gleichzeitig dazu aufrufen werden, für Sarkozy zu stimmen, damit ein Sieg des FN in dem entsprechenden Departement verhindert wird. Sarkozy soll schon angekündigt haben entsprechende Hilfen der PS nicht gewährten zu wollen.


Expliquez-nous… le vocabulaire du second tour von FranceInfo


Bücher für Lehrer von Klett-Cotta:

eichhorn-schlechte-noten

eichhorn-classroom-2

eichhorn-klassenregeln

johann-rock-n-roll

Les élections départementales, 22 et 29 mars 2015 (I)

Montag, 23. März 2015

Spannend: Le Figaro titelt jetzt am Sonntagabend um 20 Uhr 14: „L’UMP devance le FN au 1er tour, le PS en échec.“

Mit Recht darf der drohende weiter Zuwachs zugunsten des Front National unter Marine le Pen mit Sorge betrachtet werden, zumal bei lokalen Wahlen oft anders als bei nationalen Wahlen abgestimmt wird. Lokale Wahlen werden immer gerne las Denkzettelwahl für die Regierung in Paris genutzt. Die Unzufriedenheit mit der Wirtschaftspolitik und die steigenden Arbeitslosenzahlen schüren die Ungeduld im Land und verhindern eine Unterstützung für die Reformpolitik der Regierung, die unter Manuel Valls viele Maßnahmen auf den Weg gebracht haben, die in die richtige Richtung weisen, aber keine sofort messbaren Resultate zeigen.


<<<< Die Tweets zu den Departementswahlen 2015
> Es gibt auch eine Twitterwall mit > #dep2015.

Eine Schulaufgabe:
1. Wieviele Tweets #pepartementales2015 wurden am 22.März 2015 12 und 13 Uhr verschickt? etc.
2. Wer hat die Tweets verschickt? Politiker? Von welcher Partei? Journalisten? … ?
3. Erstellt eine Liste mit den Themen der Departementswahlen, die in den Tweets genannt werden..
4. Welche Fragen wurden beantwortet?
5. Wie oft wurden in diesem Zeitraum Tweets retweeted?
6. Hilfen für das Vokabular?


Eine Anleitung für Twitter im Unterricht:

> Twitter: Communiquer en 140 signes – Mit 140 Zeichen kommunizieren


Noch behauptet die PS 61 Departements, bei diesen Departementswahlen könnte sie die Hälfte verlieren, und der FN würde sogar möglicherweise 2 oder 3 Departements übernehmen können. Die Haltung > Manuel Valls‘ gegenüber dem FN ist eindeutig.


Expliquez-nous… les candidats aux… von FranceInfo

Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Würde www.france-blog.info in einem Oberstufenkurs unterrichten, dann würde sein LK oder GK eine Übersicht über die Wahlen in Frankreich und Deutschland erstellen.

Wie oft werden Franzosen an die Wahlurnen gerufen? > Les différentes élections.

Zitieren wir gleich mal den letzten Absatz des Artikels aus LE MONDE > Départementales : tout savoir sans bouger de chez vous (ou presque) über die Elections déaprtementales: „Post-scriptum adressé aux Parisiens, aux Lyonnais, aux Guyanais et aux Martiniquais : vous ne votez pas. Oubliez tout et allez plutôt voir la mer. Il paraît que la marée sera historique ce week-end sur la côte atlantique.“


Comprendre le scrutin des départementales en 5… von lemondefr

Wie oft werden Deutsche an die Wahlurnen gerufen? > Wahlen in Deutschland.


Nachgefragt: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über die Frankreich-Strategie des Saarlandes

Sonntag, 22. März 2015

Nachdem wir auf unserem Blog über die neue Frankreich-Strategie des Saarlandes > Bis 2043 wird Französisch Verkehrssprache im Saarland geschrieben haben, wurde heute unser Blog in der Staatskanzlei von der Ministerpräsidentin des Saarlandes Annegret Kramp-Karrenbauer zu einem Interview empfangen.

Wir haben Sie nach ihrer Bilanz als Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit, ein Amt das sie turnusgemäß Ende 2015 an den Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz abgegeben hat, gefragt.

Zum Herunterladen:
<<< > Umsetzung der Frankreichstrategie: „Feuille de route“ verabschiedet – Saarländische Landesregierung stellt Fahrplan für 2015/2016 vor

Französische Version: > France-Stratégie

Außerdem hat die Ministerpräsidentin uns die Frankreichstrategie des Saarlandes erläutert, mit der bis 2043 Französisch als Verkehrssprache im Saarland eingeführt werden soll; nicht als 2. Amtssprache, aber Französisch soll im Saarland dennoch einen bemerkenswerten Status erhalten, der in vergleichbaren Nachbarsituationen in Europa seinesgleichen bisher vergeblich sucht:

In diesem Zusammenhang muss man daran erinnern, dass das Saarland schon längst keine bloße Grenzregion mehr ist. Man fährt von Saarbrücken nicht einfach über die deutsch-französische Grenze, sondern man reist im Saarland, in Rheinland-Pfalz, im Grenzgebiet zu Frankreich, in Lothringen oder in Luxemburg durch eine > www.granderegion.net.

Das Saarland fängt also in Sachen deutsch-französischer Kooperation keineswegs bei Null an, aber es gibt in den letzten vier Jahren eine bemerkenswerte Zahl von Initiativen zugunsten der ganz praktischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit mit Frankreich und besonders mit der Region Lothringen, die, und das ist ein erstes bemerkenswertes Ergebnis der saarländischen Frankreichstrategie, jetzt auch an einer Deutschlandstrategie arbeitet, die im kommenden Juni vorgestellt werden soll.

> Bis 2043 wird Französisch Verkehrssprache im Saarland

Réformer le droit d’auteur ?

Samstag, 21. März 2015

Au nom de la commission juridique Julia Reda (Membre du Parlement européeen) a publié un rapport

> PROJET DE RAPPORT sur la mise en œuvre de la directive 2001/29/CE du Parlement européen et du Conseil du 22 mai 2001 sur l’harmonisation de certa ins aspects du droit d’auteur et des droits voisins dans la société de l’information (2014/2256 (INI))

> ENTWURF EINES BERICHTS über die Umsetzung der Richtlinie 2001/29/EC des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2001 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft (2014/2256(INI))

Sur son blog, elle explique son rapport: > Le rapport Reda expliqué

Ein Absatz fällt uns auf: „Renforcer la recherche et l’éducation“ und die Verlage und somit die Autoren schwächen?

> „19. Renforcer la recherche et l’éducation

Les détails de ce qui est permis en vertu des exceptions nationales pour la recherche et l’enseignement varient considérablement entre les États de l’UE :

bien souvent, l’exception ne couvre pas l’utilisation de formats numériques, en introduisant des charges inutiles pour les enseignants, les professeurs et les étudiants.

Exemple: l’interdiction de rendre disponible aux élèves des textes en format numérique (par exemple via l’intranet de l’école) amène souvent les enseignants à passer beaucoup de temps à faire des copies physiques des œuvres, qui sont, elles, permises par les exceptions.

Wie bitte? Ja, Kopien sind – leider – unter bestimmten Umständen erlaubt, die in der EU unterschiedlich gehandhabt werden. Ansonsten ist es nicht einzusehen, dass Verlagsprodukte der Forschung und der Schule kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Das Zirkulieren eines meiner Bücher auf einem USB-Stick ist Diebstahl. Es gibt keinen Grund, Universitäten oder Schulen mit großem Aufwand erstellte Verlagsprodukte digital zu überlassen.

> Kopieren, was das Urheberrecht erlaubt auf der Website > www.klett.de

Reicht der Gesetzgeber den kleinen Finger, wollen die Konsumenten gleich die ganze Hand, ein bisschen Kopieren, dann kann man auch gleich das Produkt digital zur Verfügung stellen.
Unsere Antwort:

Julia Reda: > „9. L’égalité des droits en ligne et hors ligne“ Das ist nicht Sache des Gesetzgebers, der Anbieter sollte über sein Distributionsmodell entscheiden können.

Wir erinnern immer wieder an > Johann Friedrich Cotta und die Rechte der Autoren und an unseren viel kommentierten Artikel auf dem Blog von Klett-Cotta: > Digital und kostenlos? Open Access vom 2. Mai 2009. Die Anhänger der Open-Access nennen immer das Argument, Forschungsergebnisse, die mit öffentlichen Finanzen gefördert wurden, sollten auch kostenlos zu haben sein. Aber, kein Forscher hat je eine mit öffentlichen Geldern geförderte Arbeit verfassen können oder ein Forschungsprojekt durch führen können, ohne vorher ganz erhebliche private Mittel die jede staatliche Förderung um ein Vielfaches übersteigen, investiert zu haben. Die Befürworter der kostenlosen Distribution via digitaler Technik entziehen den Forschern die Existenzgrundlage. Die Open-Access-Bewegung übt einen Sog aus, in den manche Autoren, die lieber selbst über den Ort ihrer Publikationen entscheiden wollen nolens volens einwilligen.

Julia Reda ist etwas vorsichtiger. Sie sagt, > 5. Les œuvres publiques appartiennent à tous. Aber auch das ist so nicht zu akzeptieren. Warum übergeht sie hier die Verlagshäuser?

> 12. Accepter la création transformatif Digiale Werke verändert werden? Bitte, wenn der Käufer oder Lizenznehmer das wünscht, aber warum sollte er sie publizieren dürfen. Redas Erklärung „Avec Internet comme moyen d’édition mondial à coût zéro, ce phénomène a entraîné une vaste révolution créative, permettant une multitude de pratiques émergentes dans lesquelles de nouvelles œuvres sont créées en transformant celles existantes“ lässt anklingen, was technisch möglich sollte erlauubt werden. Aber sie empfiehlt/erklärt: „La législation relative au droit d’auteur ne devrait pas entraver cette vague sans précédent de nouvelles expressions artistiques, et devrait reconnaître ces nouveaux créateurs comme des acteurs et des intervenants culturels valides.“ Nein, hier muss eine hieb- und stichfeste Grenze gezogen werden. Photos, Aufsätze, Zeichnungen, alle Werke, die vom Urheberrecht geschützt sind, dürfen auch nicht verändert werden.

„Culture et Bilinguisme d’Alsace et de Moselle“ : Junge Schriftsteller

Freitag, 20. März 2015

Wie wird das Elsass in 25 Jahren, also im Jahr 2040 aussehen?

Dieses Jahr führt uns der Wettbewerb der „Jungen Schriftsteller“ in die Zukunft im Elsass und am Oberrhein. Die „Jungen Schriftsteller“ können die Zukunft beschreiben, wie sie sie sehen, Zukunftspläne erarbeiten, Fantasy-Erzählungen, Zukunftsreportage aufsetzen. Wie wird man im Elsass, am Oberrhein leben ? Wie wird der Verkehr aussehen? Wie werden die Schule, die Sekundarschule, die Lyzeen sein? Wie werden die Studien und die Arbeit der Erwachsenen aussehen? Mit welchen neuen Technologien? In welcher Umwelt wird man leben? Welchen Hits, welcher Musik wird man zujubeln ? Welche Medien werden 2040 verwendet? Heute sind es die Papierzeitungen –Bücher, die CD, das Radio und das Fernsehen, die Website, die e-mails, Facebook und Twitter. Aber in der Zukunft?

Wie werden sich Frankreich und Europa verwandeln ? Wird es die Vereinigten Staaten Europas geben? Werden Elsässer auf dem Mars wohnen? 2040 liegt, glaubt man, in ferner Zukunft, doch nur 25 Jahre trennen uns von diesem Jahr.

Les dates à retenir :

23 mars 2015 : fin des inscriptions
Bulletin d’inscription à télécharger sur le site
25 avril 2015 : date limite de remise des textes.
23 mai 2015 : remise des prix . au Salon pour la Jeunesse Bilingo à Guebwiller pour les élèves du Haut-Rhin, après la décision d’un jury composé en particulier d’enseignants, et au cours du mois de juin dans les établissements concernés pour le Bas-Rhin.
automne 2015 : publication

Le règlement du concours „Junge Schriftsteller“ organisé par l’association „Culture et Bilinguisme d’Alsace et de Moselle“ sur le thème de l’Alsace en 2040:

Le bulletin d’inscription est à renvoyer avant le 23 mars 2015 directement à l’association : elsassbi@gmail.com

> CONCOURS Junge Schriftsteller 2015

Bulletin d’inscription au Concours « Junge Schriftsteller » – Anmeldungsformular Wettbewerb « Junge Schriftsteller »

Der Frankreich-Blog auf

France-blog.info auf Facebook

Follow FranceBlogInfo on Twitter

> Der Autor dieses Blogs

> Impressum


Aktuelle Themen
auf unserem Blog:

> Argumente für Französisch

Immer aktuell:

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation


> Unsere Videos 2009-2017

> Fête de la francophonie Berlin 2017 - 1er avril 2017

> Digital unterrichten – Enseigner avec le numérique = Ein Handbuch für das digitale Lernen

> #Législatives2017

> #Présidentielle2017

> L’investiture d’Emmanuel Macron, Président de la République

> Die Tweets von Emmanuel Macron

> Les pouvoirs du président de la République / Die Aufgaben des Staatspräsidenten

> #Présidentielle2017. Le programme d’Emmanuel Macron

> #Presidentielle2017 : La victoire d’Emmanuel Macron

> Bloggen für F und D

> Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie

> 22. Januar 2017 Deutsch-französischer Tag: Wir feiern die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags

> Deutsch-französische Digitalkonferenz, Berlin, 13. Dezember 2016

> Existenzialismus

> >Litprom Literaturtagen 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ -mit 4 Video-interviews

> Wikipédia et la vérité

> Nachgefragt: Jean-Paul Willaime et la laïcité

> Präsidentschaftswahl 2017

> Auf nach Montpellier

> Wie kommt man am besten nach Digitalien? (II)

> Réactions: Pisa-Studie – l’enquête Pisa

> Prix des lycéens allemands 2016-2017

> Schaubühne , Berlin: Albert Camus, Der Fremde

> Vacances en France (V) Wann und wohin?

> Nachgefragt: Ministerpräsident Winfried Kretschmann antwortet auf unsere Fragen

> #JFA2017 : 22 janvier 2017 journée franco-allemande

> Nachgefragt: Nathalie Guegnard, Attachée de coopération éducative, Ambassade de France, répond à nos questions

> Rencontre pédagogique et institutionnelle à Essen du 4 au 7 oct. 2016

> Vortrag: #Brexit oder #nonBrexit?

> Brexit

> Interview mit Olaf Scholz

> 14 juillet 2016: Terror in Nizza

> Französisch in Deutschland : Interview d'Emmanuel Suard ****

> Fußball-Europameisterschaft 2016

> Der Vergleich I- XIII La comparaison

> Jacques Toubon, Défenseur des droits, parle des migrants et des réfugiés

> Un traité de l’Élysée 2.0 ?

> 29 mai 2016 : Les commémorations de la bataille de Verdun

> Nachgefragt: CNCDH

> Marcel Proust

> Die Attentate vom 13.11.2015

> Commission nationale consultative des droits de l’homme CNCDH

> Digital unterrichten

> Loi numérique 2016

> Twittern

> Bloggen für F und D

> Verdun

#COP21 auf unserem Blog

> Orthographiereform

> Napoleon III.

> Flüchtlinge-Integration

> Kurzfilm 2016

> Warum Französisch?

> Loi travail

> Open Access

> Jean-Paul Sartre

> L'étranger

> Schengen

> Deutsch-französischer Ministerrat

> La francophonie

> Digitale Agenda

> Lexikometrie