Archiv für die Kategorie 'Fanzösische Filmtage'

37. Französische Filmtage – Tübingen und Stuttgart – 24.10.-4.11.2020: Auszüge aus dem diesjährigen Programm

Montag, 19. Oktober 2020

Der Ernst Klett Verlag gehört u.a. zu den Kooperationspartner der 37. Französische Filmtage – Tübingen und Stuttgart

Die 37. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart werden anders als alle anderen – aber sie finden statt! Im Kino. Und online. Seien Sie dabei. Wir freuen uns auf Sie!

Preise u.a.: > „Corona“ Schüler*innen- und Publikums-Kurzfilmpreis: 750 € gestiftet von dem Verbund-unternehmen LBS Südwest, der SV Sparkassen Versicherung, der LBBW Landesbank Baden-Württemberg, den Stadtwerken Tübingen GmbH und dem Ernst Klett Verlag.

Auszüge aus dem diesjährigen Programm:

| Wahlen in den USA | Ariols Welt im Institut français | Internationales Trickfilmfestival Stuttgart |


Das Rote Kreuz, Ariol und die Wahlen in Amerika

Wir sind nicht allein! Die Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart arbeiten seit vielen Jahren gut und gerne mit anderen (Kultur-)einrichtungen zusammen. Dabei entstehen jede Menge interessanter Projekte rund um Film, Musik, Geschichte, Literatur, Politik in bester internationaler und interkultureller Zusammenarbeit. In diesem Jahr freuen wir uns besonders auf gemeinsame Veranstaltungen in der Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren – und damit den Beginn einer wunderbaren deutsch-französischen Freundschaft! -, auf eine amerikanische Wahlnacht und ein französisches Frühstück. Außerdem machen wir schon ein bisschen Reklame für das Internationale Trickfilmfestival, das im Mai 2021 in Stuttgart stattfindet.Les Filles de l’escadron bleu

Das ist schon fast eine Legende: Als der Schweizer Kaufmann Henry Dunant auf einer Geschäftsreise im Jahr 1859 die vielen verletzten Soldaten aus der Schlacht nahe der italienischen Stadt Solferino sah, beschloss er, eine „Hilfsgesellschaft für die Verwundetenpflege“ zu gründen. Für sein Engagement erhielt er 1901 den ersten Friedensnobelpreis überhaupt und das von ihm initiierte Rote Kreuz wurde in allen folgenden Kriegen als neutrale Organisation eingesetzt um die Folgen dieser Barbarei für die Leidtragenden zu mildern.

Es sind übrigens vor allem Frauen, die den Kriegswahnsinn der Männer zu bewältigen helfen.

Deshalb zeigt das Deutsch-Französische Kulturinstitut Tübingen gemeinsam mit den Französischen Filmtagen einen Dokumentarfilm zur Arbeit des französischen Roten Kreuzes nach dem zweiten Weltkrieg.

Les Filles de l’escadron bleu 

Emmanuelle Nobécourt, Frankreich 2020

Echte Heldinnen: In der unmittelbaren Nachkriegszeit übernimmt eine Gruppe junger Französinnen eine riskante Mission. Bekannt unter dem Spitznamen „L’Escadron bleu“ bilden sie die mobile Einheit Nr. 1 des französischen Roten Kreuzes. Ihre Aufgabe ist es, die Rückkehr französischer Soldaten aus dem zerstörten europäischen Kontinent zu koordinieren, was den Frauen mit unglaublicher Chuzpe, Solidarität und Willensstärke auch gelingt. Eine großartige Hommage an großartige Frauen!

Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung von Regine Koch-Scheinpflug und freuen uns, dass das Deutsche Rote Kreuz es ermöglicht hat, den Film mit deutschen Untertiteln zeigen zu können.

Zu allen Vorführungen sind anschließend Podiumsdiskussionen mit dem Produzentenpaar Philippe und Barbara Maynial geplant. Philippe Maynial ist der Neffe von Madeleine Pauliac, der Protagonistin des Films.

Sonntag, 01. November 2020, 16.00 Uhr, Haus der Geschichte Stuttgart
Montag, 02. November 2020, 19.00 Uhr, ICFA, Tübingen Amerika wählt – auch auf den Französischen Filmtagen


Am 3. November wählt Amerika einen Präsidenten für die nächsten vier Jahre. Ein Anlass, um gemeinsam mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Tübingen, d.a.i., einen Film zu zeigen, der den Beginn der Black-Lives-Matter-Bewegung zum Thema hat, bevor wir im Kino Museum in die lange Wahlnacht starten.

America Street

Joe betreibt ein kleines Geschäft in Charleston, in dem sich die immer kleiner werdende schwarze Community trifft, die langsam, aber sicher aus ihrem Stadtviertel herausgentrifiziert wird. Joe und sein Laden sind ein Spiegel für die rassistischen Strukturen in Polizei, Schule und Immobilienmarkt. Nach der Ermordung von Walter Scott durch einen Polizisten 2015 engagieren Joe und seine Nachbarn sich aktiv gegen Diskriminierung und Gentrifizierung. Black lives matter!

Montag 2. November, 14.00, Delphi, Stuttgart

Dienstag, 3. November, 20.15, Studio Museum, Tübingen

Mittwoch, 4. November, 18.15, Studio Museum, Tübingen

Podiumsdiskussion im Kino Museum

3. November 2020, 23.00 Kino 1

mit Prof. Dr. Astrid Franke, Universität Tübingen, Prof. Dr. Georg Schild, Universität Tübingen, Mark Neel, Democrats Abroad, Stuttgart, Benjamin Wolfmeier, Republicans Overseas Germany.
Moderation: Dr. Thomas Gijswijt, Universität Tübingen
Ab 00:00 Liveübertragung CNN im Kino Museum bis ca. 05:00 


Frühstücksmatinee: Ariols Welt im Institut français 

Ariol ist ein kleiner blauer Esel, der mit seinen Freunden, zu denen das Schwein Framono und die kleine Kuh Petula gehören, den Alltag eines Grundschulkindes erlebt – die Comics und Zeichentrickfilme von Marc Boutavant und Emmanuel Guibert sind eine absolut liebenswerte, zeitgemäße Antwort auf „Der kleine Nick“ von Sempé/Goscinny.

Im Rahmen der Französischen Filmtage lädt das Institut Français Stuttgart zu einer Frühstücksmatinée mit Ariol ein. Kinder ab 5 Jahren und ihre Begleitung können in einer spielerischen und farbenfrohen Ausstellung Ariols Welt entdecken und den Film „Ariol prend l’avion“ von Amandine Fredon anschauen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Mein Comic-Salon“ und der Französischen Wochen 2020-2021 statt.

01. November 2020, 11:00 – 13:00
Institut français Stuttgart
Schloßstraße 51 
70174 Stuttgart 

Der Eintritt ist frei, aber aufgrund der aktuellen sanitären Maßnahmen ist eine Anmeldung erforderlich unter mediathek.stuttgart@institutfrancais.de. Begrenzte Platzanzahl!


Internationales Trickfilmfestival Stuttgart

Nach den Französischen Filmtage ist vor dem Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart.

An sechs Tagen und Nächten, vom 4. bis zum 9. Mai 2021, wird die Region Stuttgart wieder zum weltweiten Zentrum des Animationsfilms. Es erwarten Sie über 1.000 Animationskurz- und -langfilme aus aller Welt, ergänzt durch Ausstellungen, Retrospektiven, Lectures, Workshops, Kultnächte, Music & Animation, Jam Sessions, Hackathons, animierte Live-Performances sowie spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche.

Die Französischen Filmtage und das ITFS verbindet seit vielen Jahren eine wunderbare Freundschaft. Die wird 2021 besonders gefeiert: Frankreich ist Gastland des ITFS – ausgewählte Filmemacher*innen, Studios und Hochschulen stellen sich vor und feiern mit uns die Grande Nation des Animationsfilms. Mehr Informationen finden sich unter ***.****.**

Als Amuse-gueule servieren die Französischen Filmtage den zauberhaften Animationsfilm „Le voyage du prince“ von Jean-François Laguionie und Xavier Picard – die Geschichte eines alten Affenprinzen, der auf einer unbekannten Insel Tom und dessen Eltern kennenlernt, ist eine Geschichte über das Staunen, die Neugier und die Offenheit gegenüber anderen Kulturen.

Montag, 1. November, 16.30, Museum Kino 1 Wir freuen uns sehr über all diese großartigen Freundschaften und auf unsere gemeinsamen Projekte während der 37. Französischen Filmtage. Am 28. Oktober geht es los!

Französische Filmtage Tübingen | Stuttgart Masken auf zum Wettbewerb!

Dienstag, 22. September 2020

Die 37. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart 2020 präsentieren die neuesten Filme aus der gesamten Frankophonie vom eigenwilligen Autorenfilm noch unentdeckter Filmschaffender bis zum opulenten Kinoereignis mit Starbesetzung für die große Leinwand.

> Die 37. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart 2020

Zum ersten Mal ist eine Online-Version der Filmtage geplant. Wer frankophone Filme liebt hat in der ersten Novemberwoche die Möglichkeit von wo auch immer in Deutschland bestes frankophones Kino zu genießen. Auch ohne Französischkenntnisse: alle Filme sind untertitelt!

Der Internationale und der Französische Wettbewerb geben einen spannenden Überblick über die aktuellsten frankophonen Filmproduktionen.   …

Bitte weiterlesen Alles Wissenswertes über die > 37. Französische Filmtage Tübingen | Stuttgart – 28. Oktober bis zum 4. November 2020 – 2. September 2020

Und noch mehr:

Französische Filmtage Tübingen | Stuttgart Masken auf zum Wettbewerb!

Chères amies, chers amis,

Ist es Ihnen schon aufgefallen? Sie sitzen im Kino und sehen zu, wie Menschen auf der Leinwand einkaufen gehen, mit Bahn und Bus fahren, ganz entspannt in großer Runde zusammensitzen, sich die Hände schütteln, sich umarmen, sich küssen…alles ohne Abstand. Alles ohne Maske!!! Dabei tragen in Frankreich doch alle Masken. Immer. Überall. Auf der Straße, in der Schule und im Kino. Küssen verboten. Maske auf!

Die 37. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart machen aus der Maske ein Filmkunstprojekt und veranstalten einen Kurzfilmwettbewerb der besonderen Art. Einen Corona-Kurzfilmwettbewerb der Französischen Filmtage. Andere lassen ihre Masken fallen, wir setzen sie auf! Die berühmtesten Szenen der Filmgeschichte wären vermutlich anders ausgegangen, hätten die Schauspieler*innen Masken getragen. Wir wollen wissen, wie eure Lieblings-Filmszene aussieht. Dreht sie nach, aber vergesst die Maske nicht!

Wir wollen Action! Dreht eine Szene aus einem Film, einer Serie, einer Werbung oder einem Videoclip nach oder macht eine Parodie daraus. Mit den vorhandenen Bordmitteln, sehr gerne aber nicht zwingend in französischer Sprache, Hauptsache der Ton ist verständlich!

Verwendet Corona-angepasste Requisiten: Mindestens eine Maske, Desinfektionsmittel, Corona-Testmaterialien, Schutzanzüge usw. und haltet euch auch sonst an alles was mit Corona zusammenhängt, wie zum Beispiel Hygiene- und Abstandsregeln.

Bis spätestens Montag, 19. Oktober 2020, sendet ihr euren Film als Datei im *.mp4- oder *.mov-Format über einen Anbieter wie: file2send.eu/de oder weTransfer.com an c.buchholz@filmtage-tuebingen.de sowie an beate.nonhoff@gmail.com unter Angabe der Kontaktperson, aller Mitwirkenden (für Schüler*innen: Klasse und Schule) sowie der Filmvorlage (auch als Link oder Datei). Wir würden uns freuen, wenn ihr eure Videos auch auf Social-Media veröffentlicht. Folgt und tagged uns unter @franzoesischefilmtagetuebingen (Instagram), @franzoesische.filmtage (Facebook) oder @filmtage (Twitter) und fügt den Hashtag #FFTCoronaMovie hinzu.

Alle Filme werden auf der Homepage der Französischen Filmtage Tübingen I Stuttgart verlinkt. Die Gewinner*innen werden auf der Homepage und in unserem Newsletter bekannt gegeben und per E-Mail benachrichtigt. Der Gesamtwert der Preise liegt bei 750 €.  Der Preis wird gestiftet von dem Verbundunternehmen LBS Südwest, der SV Sparkassen Versicherung, der LBBW Landesbank Baden-Württemberg, der Stadtwerken Tübingen GmbH und dem Ernst Klett Verlag.

Schreiben wir die Filmgeschichte neu. Mit Maske.

Wollen Sie bei den 36. Französischen Filmtage Tübingen mitmachen?

Montag, 25. März 2019

Für die Organisation der 36. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart, die vom 30. Oktober bis zum 6. November stattfinden, werden engagierte, kinobegeisterte neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht: Wie jedes Jahr werde eine ganze Reihe von Praktikumsplätzen vergeben:

Vor allem aber: Wir werden jedes Jahr größer und unser Platz im Festivalbetrieb wird immer wichtiger. Darüber freuen wir uns sehr. Das bedeutet aber auch für unser ganzes Team mehr Arbeit und mehr Verantwortung. Deshalb freuen wir uns noch mehr darüber, dass einige Aufgaben, die zuvor Praktikant*innen übernommen haben, jetzt zu bezahlten Arbeitsplätzen werden konnten.

Neu zu besetzen sind die
> Gästebetreuung, die > Graphikassistenz, die > Öffentlichkeitsarbeit und der > Kopientransport. Für alle diese Aufgaben suchen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits über Festivalerfahrung verfügen, mit einem großartigen Organisationstalent gesegnet sind, Nerven wie Drahtseile haben und ihren Beitrag zu einem internationalen Filmfestival als spannende Herausforderung ansehen. Außerdem müssen sie selbständig arbeiten und denken können – alles andere bringen wir ihnen bei.

Darüberhinaus suchen wir > Praktikant*innen für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, für die Redaktion des Kataloges, für das Programm-Management, für die Festivalorganisation und das Veranstaltungsmanagement sowie eine Übersetzer*in, die Katalogtexte und Pressemitteilungen vom Deutschen ins Französische übersetzt und deren Muttersprache deshalb Französisch sein sollte.

Für alle anderen gilt:
Wir sind ein nahezu bilinguales Team, gute Französischkenntnisse sind nicht nur für die Arbeit, sondern auch für ein kollegiales Miteinander unerlässlich.

Auf unserer Homepage > www.franzoesische.filmtage-tuebingen.de finden Sie weitere Informationen. Gerne können Sie auch anrufen: 07071-569651.

Tübingen und Stuttgart: Die Föderation Wallonie-Bruxelles zu Gast bei den Französischen Filmtagen

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Die Föderation Wallonie-Bruxelles ist der Ehrengast der 35. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart. Schon immer war das belgische Kino mit seinen ungewöhnlichen, skurrilen, witzigen, melancholischen, sozialkritischen Filmen ein heimlicher Star der Filmtage – in diesem Jahr hat es seinen großen Auftritt mit acht Filmen, einer Auswahl Kurzfilme von INSAS (Institut national supérieur des arts du spectacle et des techniques de diffusion de la Fédération Wallonie-Bruxelles) und einer Diskussionsveranstaltung rund um den Film „Oui mais non, le compromis à la belge“ von Marie Mandy, die auch Mitglied der Internationalen Jury der 35. Französischen Filmtage ist. Zum traditionellen Cinéconcert kommt ein belgisches Sextett und natürlich laden die Filmtage und Wallonie-Bruxelles International auch zu einem stilvollen Empfang.

> www.filmtage-tuebingen.de
> www.festivaltv.filmtage-tuebingen.de

Die Filme
Ist Belgien ein Land in der Identitätskrise? Sind hässliche Häuser, Regierungskrisen, Arbeitslosigkeit, oder Kriminalität und Suizidgedanken wirklich das einzig Prägende dieses Landes? Belgien ist klein, mehrsprachig, hier und da zerstritten aber doch großartig. Global, multikulturell, humorvoll und ausgesprochen widerstandsfähig. Die Belgier haben für dieses kantig-komödiantische Lebensgefühl einen Namen: „die Belgitude“ und die färbt seit jeher auf das Kino und das belgische Filmschaffen ab. Mit großem Erfolg, nicht nur für die Dardenne-Brüder oder Jaco van Dormael. Auf den 35. Französischen Filmtagen gibt es die passenden Filme dazu.

Der Beitrag der Föderation Wallonie-Bruxelles zum Internationalen Wettbewerb um den Filmtage Tübingen Preis ist Seule à mon mariage von Marta Bergman. Eine junge Roma sucht über eine Partnervermittlung einen ausländischen Ehemann, um mit ihrer Tochter Armut und Elend zu entkommen und reist zu ihrer Hochzeit nach Belgien.

Ebenfalls im internationalen Wettbewerb stehen die beiden franko- bzw. schweizer-belgischen Koproduktionen Fortuna und Ceux qui travaillent. Germinal Roaux erzählt in eindrücklichen Schwarz-Weiß-Bildern vom Schicksal einer 14-jährigen Äthiopierin in einem Schweizer Klosterhospiz. Antoine Russbach bringt das Drama eines arbeitslosen Familienvaters auf die Leinwand.
In Continuer von Joachim Lafosse reist Sybille (gespielt von der hinreißenden Virginie Efira) mit ihrem 18-jährigen Sohn Samuel zu Pferde durch die kirgisische Prärie.
Eine lebensmüde Schauspielerin beschließt, an ihrem 35. Geburtstag ihrem Leben ein Ende zu setzen und organsiert mit Hilfe des Bestatters Alex ihre Beerdigung (Le Suicide d’Emma Peeters von Nicole Palo).
Mon Ket, der „Sohnemann“ ist das Wichtigste im Leben des Knastbruders Dany Versavel, der aus dem Gefängnis ausbricht, um sich um sein Kind zu kümmern. Regisseur und Komiker François Damiens drehte viele Szenen des Films mit versteckter Kamera.
Anne Gruwez ist Untersuchungsrichterin in Brüssel. Die Dokumentarfilmer Yves Hinant und Jean Libon begleiten sie durch ihren Berufsalltag: Ni juge, ni soumise ist ein bizarrer Dokumentarfilm, der zeigt, dass die Realität weitaus schräger sein kann als jede Fiktion.
Filmtagefreunde erinnern sich an Keeper, das eindrucksvolle Drama um einen zu jungen Vater. In Nos batailles erzählt der franko-belgische Regisseur Guillaume Senez die Geschichte von Olivier, der plötzlich alleine für Kinder, Haushalt und Job zuständig ist.
Auch ein echter Thriller kommt aus Belgien: Als der rundum nette David mit Frau und Kindern aus dem Urlaub kommt, gerät er in die Mühlen einer Mordfallermittlung. Samuel Tilman zeigt in Une Part d‘Ombre die tönernen Füße fester Überzeugungen.
Im Internationalen Kurzfilmwettbewerb ist ein belgischer Film am Start: In Eastpak von Jean-Benoît Ugeux lädt eine gruppe Mittdreißiger einen jungen Araber zum Essen ein. Während des Essens verschwindet ein Rucksack.

Kurzfilme von INSAS
Das „Institut national supérieur des arts du spectacle et des techniques de diffusion de la fédération Wallonie-Bruxelles“ (INSAS) ist eine Kunstschule, die 1962 gegründet wurde und zur Französischen Gemeinschaft Belgiens gehört. Die INSAS vereint eine Theater- und eine Filmhochschule unter einem Dach. Auf den Französischen Filmtagen präsentiert sich der cineastische Nachwuchs der Föderation Wallonie-Bruxelles mit einem komplexen und innovativen Kurzfilmprogramm.

Oui mais non – le compromis à la belge
Alle wollen nur das Beste: Wallonen, Flamen, die Region Brüssel und die Deutschsprachige Gemeinschaft sind ständig auf der Hut, weil das Beste eben nicht immer das Beste für alle ist. Deshalb müssen Mittel und Wege für Mittelwege gefunden werden: belgische Kompromisse, ein ständiges Oui, mais non. In dem Dokumentarfilm von Marie Mandy führt die Promenadenmischung Zinneke – ein Kompromisshund! – durch Brüssel und lehrt uns Belgien und den belgischen Kompromiss lieben.

Mit Marie Mandy, der Regisseurin des Films Oui mais non, le compromis à la belge, sowie dem Diplomaten und Leiter der Vertretung von Ostbelgien, der Föderation Wallonie-Brüssel und der Wallonie in Berlin, Alexander Homann, diskutieren wir über die belgische Mentalität und das Kino. Die Diskussion wird begleitet von Studierenden der Universität Tübingen unter der Leitung von Sprachdozentin Catherine Brillot.

Montag, 5. November
20.00 Uhr
Tübingen, Institut Culturel Franco-Allemand, Doblerstraße 25

Das OST Ensemble im Cineconcert
Mittlerweile haben sie gute Filmtagetradition: Die Cinéconcerts, Stummfilme mit Livemusik, die auf den 35. Französischen Filmtagen in Stuttgart und in Tübingen als Live-Performance aufgeführt werden. Zu sehen ist in diesem Jahr Le Dernier des hommes (1924) von F. W. Murnau.
Die Musik macht dazu das OST Ensemble, ein Sextett aus Belgien. Unter der musikalischen und künstlerischen Leitung von Stéphane Orlando, Komponist und Pianist / Improvisator der Cinémathèque Royale von Belgien, schaffen Flöte, Klarinette, Violine, Bratsche, Cello und Kontrabass einen cineastischen Klangraum aus Jazz, Klassik und Neuer Musik.
Le Dernier des hommes – Der letzte Mann – ist ein melancholisches Drama über einen alten Hotelportier, der vom Empfangschef zum Toilettenmann degradiert wird und niemandem seinen Abstieg eingestehen kann. Ein sozialkritischer Film mit bitter-ironischem Happy End, der als einer der zehn besten Filme aller Zeiten gilt.

Freitag, 2. November
20.00 Uhr
Tübingen, Sparkassen Carré

Samstag, 3. November
20.00 Uhr
Stuttgart, VHS, Rotebühlplatz

Der Eröffnungsempfang
Gefeiert wird natürlich auch, und zwar gleich zur Eröffnung der 35. Französischen Filmtage. Nach dem Eröffnungsfilm En liberté bitten die Föderation Wallonie-Bruxelles International und die Französischen Filmtage zu einem Empfang mit Mitternachtssuppe in die Oberen Säle des Museums.

Mittwoch, 31. Oktober
Ca. 22.00 Uhr
Tübingen, Museum, Obere Säle

34. Französische Filmtage Tübingen und Stuttgart

Freitag, 3. November 2017

Der wichtigste Zettel für Sie in der Zeit vom 1.-8.11.2017 ist der > Spielplan der 34. Französische Filmtage Tübingen und Stuttgart, den Sie am besten jetzt sofort ausdrucken und auf dem Sie Ihre Lieblingsfilme markieren.

Gestern war Eröffnung in Stuttgart mit dem wunderbaren Film von Sou Abadi Cherchez la femme:
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> Die Eröffnung in Tübingen als Video
Das FestivalTV, ein Ausbildungsprojekt am Zentrum für Medienkompetenz der Universität Tübingen, hat alles aufgezeichnet.


Wir sind noch nicht mit der Auswertung aller Bilder und Videos fertig, die wir von der Frankfurter Buchmesse > Frankreich war diesmal Gastland – mit nach Hause gebracht haben, da geht es mit französischer Kultur gleich direkt vor unserer Haustür weiter: Die > 34. Französischen Filmtage Tübingen und Stuttgart stehen nun auf unseren Programm: 1.-8.11.2017.

Die Organisatoren des Festivals haben schon eine unglaublich intensive Vorbreitung geleistet:

Der wichtigste Zettel für Sie in der Zeit vom 1.-8.11.2017 ist der > Spielplan der 34. Französische Filmtage Tübingen und Stuttgart, den Sie am besten jetzt sofort ausdrucken und auf dem Sie Ihre Lieblingsfilme markieren.

> Alle ausgewählten Filme

Tübinger und Stuttgarter Schülerkurzfilmwettbewerb

Tübinger Schülerkurzfilm Wettbewerb/ Stuttgarter Schülerkurzfilm Wettbewerb: 1000 € gestiftet von der Kreissparkasse Tübingen und von der der Finanzgruppe BW

Schülerinnen und Schüler drehen ihre eigenen Kurzfilme. Dazu erhalten sie thematische Vorgaben, an den Schulen finden zudem medienpädagogische Workshops statt. Alle Filme müssen einen klaren Bezug zu Frankreich oder der frankophonen Welt haben. Eine Jury wählt unter den eingesendeten Filmen den schönsten, lustigsten, fantasievollsten aus. Ungefähr zwölf ausgewählte Filme werden während der Preisverleihung im größten Kinosaal auf großer Leinwand gezeigt.

> www.franzoesische.filmtage-tuebingen.de

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