Archiv für November 2021

In Heidelberg: Festakt zum 55. Geburtstag des Maison de Heidelberg in Montpellier

Samstag, 27. November 2021

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Unsere Blog-Redaktion war zum Festakt in der Universität Heidelberg eingeladen, wo am Donnerstag, 25. November 2021 55 Jahre > Maison Heidelberg de Montpellier gefeiert werden sollte. Diese Veranstaltung war schon mal wegen der > Pandemie verschoben worden. Am Donnerstag wurde dann die Veranstaltung kurzfristig abgesagt und die Reise unserer Redaktion nach Heidelberg fiel aus. So also keine Fotos dieser Veranstaltung. Dafür hatte unsere Redaktion eine Gelegenheit, mit Wolfram Hahn und Kurt Brenner, der von 1969 bis 2011 das Maison de Heidelberg geleitet hat, ein Gespräch zu führen. In Kürze wird hier auch das Manuskript der Festansprache von Kurt Brenner zur Lektüre verfügbar sein:

Auf unserem Blog:

> Conférence à Montpellier, 28 février 2017Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie – 26. Januar 2017

> Der Vergleich (XII) : L’allemand en France, Französisch in Deutschland (III). Besuch im Maison de Heidelberg à Montpellier – 30. November 2016

> Vacances en France (VI) : Montpellier (IV) Quartier Port Marianne -24. November 2016

> Vacances en France (VI) : Montpellier (II) – 24. November 2016

> Vacances en France (VI) : Montpellier (I) – 20. November 2016

> Landeskunde-Lektüren Sek. I. Der Tipp: L’intrigante de Montpellier – 4. November 2008

Online nach Frankreich

Freitag, 26. November 2021

Die desolate Entwicklung der >  Corona-Pandemie in Deutschland und Frankreich lässt uns zur Zeit keine andere Wahl, auch Schulklassen können wohl kaum nach Frankreich reisen. Also schauen wir uns mal um, welche Online-Reise-Möglichkeiten es zur Zeit gibt:

| Jugendaustausch online | Visiter virtuellement les villes les régions de France | La Bibliothèque nationale | Museen in Frankreich | France-Culture | Ministère de la Culture | Nation apprenante | Jugendreisen 2022 |


> Online #Französischlernen I ff. Die Übersicht


1. Austausch mit Unterstützung des DFJW

Drei Ausschreibungen auf einen Blick : > 2021 einen deutsch-französischen oder trilateralen Austausch organisieren

Suche nach Partnerschulen > https://www.dfjw.org/kleinanzeigen/domino.html


2. Visiter les villes les régions de France

Hier > Partons en France – Reisen wir nach und durch Frankreich – 6. November 2021 – stellen wir 6 Webangebote vor, die zum (virtuellen) Reisen nach Frankreich verleiten. Und hier > Beiträge mit Aufgaben für Schüler/innen haben wir beschrieben, wie Aufgaben im Zusammenhang mit Online-Angeboten formuliert werden könnten: immer getreu dem Motto, wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen.

> Découvrir Paris en visites virtuelles -www.parisinfo.com

> Basilique Saint-Denis

> Top 10 des applis pour un voyage en France qui vous ressemble

> Occupez-vous avec les visites virtuelles 🥽 sur Google Arts & Culture

> Cinq villes et monuments pour s’échapper virtuellement par Thomas Doustaly – LE MONDE; 5 avril 2020

> 5 lieux & musées proposant des visites virtuelles à Bordeaux

> Tourisme : visites virtuelles et panoramiques à portée de clics
> Visites virtuelles : plongez au cœur de la Normandie – www.france.fr

> 6 lieux pour visiter virtuellement les Hauts-de-France -www.maison-omignon.fr

> Découvrir Lyon en restant chez soi

> La France en 360 – Visites virtuelles – Google

> Découvrez les plus belles villes de France à 360° – www.timographie360.fr

> www.on-visit.com – p. ex>


3. Museen in Frankreich

> Visites en ligne. Profitez du Louvre depuis chez vous

> Alle Museen in Frankreich – www.touslesmusees.fr/musees-de-france-en-visite-virtuelle/

> Les musées en France

> 15 musées en ligne à visiter virtuellement depuis son canapé


4. La Bibliothèque nationale

> www.bnf.fr/fr/mediatheque

> www.gallica.fr *** – die Online-Bibliothek der Nationalbibliothek


5. France Culture éducation : des podcasts pour apprendre et réviser

“Vous retrouverez dans ce dossier des sélections thématiques d’émissions de France Culture dans les grandes disciplines – littérature, philosophie, histoire, économie, sciences…”

> https://www.franceculture.fr/theme/education-revisez-avec-france-culture


6. 1000 contenus en ligne – Ministère de la Culture

> www.culturecheznous.gouv.fr


7.  Nation apprenante : TV5MONDE s’engage

“Le site enseigner.tv5monde.com dispose de plus de 900 fiches pédagogiques pour l’enseignement du français langue étrangère à partir de vidéos tirées des programmes de TV5MONDE.”

> https://enseigner.tv5monde.com/articles-dossiers/articles/nation-apprenante-tv5monde-sengage


8. Jugendreisen mit der Gesellschaft für übernationale Zusammenarbeit e.V.

> https://www.guez-dokumente.org/jugendreisen/

Die Bouquinistes am Seineufer in Paris

Donnerstag, 25. November 2021

Mal was ganz anderes machen? Und sich um eine der 18 freien Lizenzen als Bouquiniste in Paris an der Seine bewerben? Wie wärs? Der Tipp kam von heute um 16:22 im DLF von Wiebke Porombka, > die Christiane Kaess zu einem Gespräch über die Pariser Bouquinistes eingeladen = Zum Nachhören hat.

Seit dem letzten Jahr gibt es eigene Website für die Bouquiniste, dort kann man online stöbern, wenn man gerade pandemiebedingt mal wieder nicht nach Paris reisen darf:

> Bouquinistes de Paris

Und aktuell sind 18 Kästen frei. Hm Bücher hätten wir ja genug… 240 Bücherkisten gibt es und 18 sind momentan frei, Man muss nur ein Dossier ausfüllen und Glück haben und den Zuschlag bekommen. Man kann sich das bis zum 18. Februar überlegen. Wenns klappt, steht man Ostern vielleicht schon an der Seine?

Noch mehr Infos:

> Paul est devenu bouquiniste – www.france-blog.info – 16. April 2018

> Les bouquinistes et Paris, histoire d’Amour en capitales – www.paris.fr

> Les bouquinistes inscrits au patrimoine culturel immatériel français

> La ville de Paris cherche ses bouquinistes – Livres hebdo

#presidentielle2022 – Die Präsidentschaftswahl in Frankreich wird am 10. und 24. April 2022 stattfinden

Sonntag, 21. November 2021

Wer war noch gleich der erste Staatspräsident der in Frankreich gemäß des allgemeinen Wahlrechts gewählt wurde? Er hieß Louis-Napoléon und wurde nach einem kurzen offenkundig erfolgreichen Wahlkampf wird am 10./11.12.1848 mit 5,5 Millionen Stimmen zum ersten Staatspräsident Frankreichs für vier Jahre gewählt: > Vor 170 Jahren: 10 décembre 1848 : L’élection du premier Président de la République – 5. Dezember 2018. In der II. Republik (1848-1851) durfte der Präsident sich nicht zur Wiederwahl stellen, die Verfassungsväter hatten Sorge, er können zu stark werden. Louis-Napoleon hatte schon Übung in Sachen Staatsstreich (1836 und 1840) und verübte am 2. Dezember 1851 seinen dritten Staatsstreich, dem zur Legitimierung ein erfolgreiches Plebiszit folgte und ihn für 10 Jahre zum Präsidenten machte. Ein Jahr wurde er zum Kaiser unter dem Namen > Napoleon III. proklamiert. Sein Staatsstreich hatte besonders unter den Künstlern und Intellektuellen eine solche große Empörung ausgelöst, so dass künftig eine Wahl des Staatspräsidenten durch das Volk nicht mehr salonfähig war. Erst nach einer Verfassungsänderung unter der V. Republik (1958 – bis heute) auf Initiative von Charles de Gaulle fand die nächste Wahl des Präsidenten durch das Volk erst 1965 statt. Damals wurde der de Gaulle nach einer Stichwahl mit François Mitterand für weitere sieben Jahre im Amt bestätigt. 2000 gab es wieder eine Verfassungsänderung: Künftig wird der Staatspräsident für fünf Jahre gewählt und er ist einmal wiederwählbar. 2017 wurde Emmanuel Macron für fünf Jahre zum Staatspräsidenten gewählt.

Die nächste Präsidentschaftswahl wird am 10. und 24. April 2022 stattfinden. Erreicht ein Kandidat im ersten Wahlgang nicht die absolute Mehrheit, kommen die beiden erst platzierten Kandidaten in eine Stichwahl.

Unsere Redaktion wird in den nächsten Wochen auf diesem Blog über die Aufgaben des Staatspräsidenten, deen Ablauf der Präsidentschaftswahl, die Kandidaten und die Themen der Präsidentschaftswahl hier berichten. Der Schwerpunkt unserer Blogbeiträge wird u.a. auf der Beobachtung der Präsidentschaftswahl 2022 und soziale Medien liegen. Außerdem werden wir das Thema Twitternachrichten im Fremdsprachenunterricht mit einem Fokus auf Präsidentschaftswahlkampf auch für die Lehrerfortbildung ausbauen > #presidentielle2022. dazu eine Unterichtsbeispiel: > > Twittern für die deutsch-französische Kooperation.

Ergänzungen für diesen Beitrag und weitere Beiträge folgen bald.

Linkliste:

| Die Verfassung der V. Republik | Politische Institutionen in Frankreich und Deutschland | Die Aufgaben des Staatspräsidenten | Wahlen in Frankreich | Die Wahl des Staatspräsidenten | Kandidatinnen und Kandidaten: Präsidentschaftswahl 2022 | Meinungsumfragen vor der presidentielle2022 | Sonderseiten der Medien zur Präsidentschaftswahl | #presidentielle2017 |


Die Verfassung der V. Republik

> Texte intégral de la Constitution du 4 octobre 1958 en vigueur – Conseil constitutionnel

> Die Verfassung der V. Republik – Conseil Constitutionnel

> Le discours de François Hollande pour les 55 ans de la Constitution de la Ve République – 4. Oktober 2013


Politische Institutionen in in Frankreich und Deutschland ladepêche.fr

> Vergleich XIV: Politik in Frankreich und Deutschland – 26 September 2021

> Les pouvoirs du président de la République

> Les pouvoirs du président de la République – L’école de crevette


Die Aufgaben des Staatspräsidenten

> Le rôle du président de la République – site du Palais de l’Élysée

> Quels sont les pouvoirs du président de la République ? – Nouvel Obs

> Die Aufgaben des Staaatspräsidenten – LE POINT

> Les pouvoirs du président de la République / Die Aufgaben des Staatspräsidenten– www.france-blog.info

> Quelle place la Constitution fait-elle au Président de la République ? – Conseil Constitutionnel

1962 verkündet General de Gaulle eine Verfassungsreform. Künftig solle der Staatspräsident vom Volk gewählt werden. 1965 fand die Präsidentschaftswahl statt, bei der die Franzosen zum zweiten Mal seit 1848 ihren Präsidenten wählten:


Wahlen in Frankreich

> Les différentes élections Ministère de l’Intérieur

> Élection présidentielle 2022 : l’essentiel en questions-réponses – vie-publique.fr


Die Wahl des Staatspräsidenten

> L’élection des présidents de la République – Site du Palais de l’Élysée
> Louis-Napoleon (1808-1873): Erster Staatspräsident und Kaiser Napoleon III.

> Élection et pouvoirs du président de la République depuis 1848
Séance du lundi 14 février 2011 par M. François d’Orcival


Im Aufbau:

> a href=”https://twitter.com/enmarchefr” rel=”noopener” target=”_blank”>En marche!

> Rassemblement national > @lesRepublicains

> presidentielle2022 sondages – Nachrichten auf Twitter


Sonderseiten der Medien zur Präsidentschaftswahl (kleine Auswahl)

> LE MONDE Élection présidentielle 2022

> Élection présiditentielle 2020 – France Inter

> Élection présiditentielle 2020 – France Culture


#presidentielle2022

> #Présidentielle2017 Le programme d’Emmanuel Macron – www.france-blog.info

> Présidentielle 2017: La campagne électorale et ses enjeux – www.france-blog.info

> Élection présidentielle 2017 :Candidats + Sondages + Campagne électoral+ Bibliographie + sitographie – www.france-blog.info

Jeudi 18 novembre, journée nationale de lutte contre le harcèlement à l’École

Donnerstag, 18. November 2021

french german 

> Harcèlement scolaire : le Président a un message pour les jeunes

> Non au harcèlement – Ministère de l’Éducation

> Prix « Non au harcèlement » – Eduscol

Die frankophone Gemeinschaft feiert ihre Großgrammatik

Mittwoch, 17. November 2021

Ein Gastbeitrag von Dirk Siepmann: Im Jahr 2014 griff der britisch-amerikanische Linguist Geoffrey Pullum zu einer drastischen Analogie, um die zeitgenössische Aufbereitung der (englischen) Grammatik für die Schule, die Universität und die Allgemeinheit zu charakterisieren: sie sei in einem Zustand, der dem eines Biologieunterrichts ähnele, der Darwin und alles, was nach ihm kam, außer acht ließe. Gleiches ließe sich wohl – trotz aller Sprachverliebtheit der Frankophonen – für die französische Grammatik sagen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich unter dem Einfluss von Schule, Académie française und Bon Usage in den Köpfen der meisten Sprecher eine recht rigide, am Vorbild der „besten Autoren“ orientierte Vorstellung von richtigem und falschem Sprachgebrauch festgesetzt hat.

Die GGF wird am 19. November an der Sorbonne vorgestellt; Interessierte können der Veranstaltung nach Anmeldung auch im Internet beiwohnen: http://www.llf.cnrs.fr/fr/node/6900.

Dieses Bild zu korrigieren und das Gegenwartsfranzösische für ein breites Publikum in der ganzen Vielfalt seiner Usancen zu erschließen ist das Hauptanliegen der zwei Herausgeberinnen und 57 Autoren der Grande Grammaire du Français. Allein aufgrund der Datenlage, d.h. der vorhandenen Sprachkorpora, liegt der Schwerpunkt dabei zwar weiterhin auf dem Französisch Frankreichs, aber schon die breite Beteiligung nicht-französischer Autoren aus frankophonen Ländern oder solchen mit großer romanistischer Tradition wie Schweden – leider glänzt die deutsche Romanistik durch Abwesenheit – unterstreicht die internationale Ausrichtung des Werks. Mit einem Umfang von über 2600 Seiten, weit mehr als vergleichbare Werke, und einer Erstauflage von 15000 gedruckten Exemplaren ist die GGF für den Verlag Actes Sud durchaus ein unternehmerisches Wagnis, zumal gleichzeitig elektronische Versionen und eine öffentlich zugängliche Website erscheinen. Mit letzteren ist ein besonderes Novum verbunden: 2000 der 30000 Beispiele kann man sich auch zu Gehör bringen.

Selbst eine flüchtige Überschau lässt erkennen, dass der GGF zumindest didaktisch ein großer Wurf gelungen ist. Bereits die Einleitung bietet einen prägnanten, wohldurchdachten und eingängig formulierten Überblick über terminologische Neuerungen, wesentliche Erkenntnisse und Schlüsselpositionen der französistischen Grammatikschreibung. Dabei werden Abweichungen von der traditionellen Terminologie klar benannt und erläutert sowie in Tabellenform mit vorgängigen Bezeichnungen abgeglichen.

Ebenso zu begrüßen ist die umfangreiche Berücksichtigung der Alltagssprache. Ein Beispiel, an das sich jeder noch aus dem Französischunterricht erinnern mag, ist die Verneinung. Hier bezieht die GGF eindeutig Stellung, indem sie Sätze wie „je ne t’avais pas vu“ (ich hatte dich nicht gesehen) als „gekünstelt“ bezeichnet und darauf hinweist, dass im heutigen Umgangsfranzösisch das Adverb „pas“ zur Verneinung genügt. Erstmals werden auch sämtliche Möglichkeiten der Satzbildung in der Sprechsprache systematisch in den Blick genommen.

Überhaupt steht die sprachliche Variation im Zentrum der Betrachtung, und zwar sowohl geographisch in Hinblick auf die Regionen Frankreichs und andere frankophone Länder als auch in Bezug auf unterschiedliche Sprachstile und Gruppensprachen. Diese begrüßenswerte Entwicklung und die Kategorisierung der Beispiele nach verschiedenen Graden der Akzeptabilität wird mit erheblichen Auswirkungen auf die schulische und universitäre Lehre des Französischen verbunden sein, die sich bisher stark an der Pariser Norm orientierte. In sprachwissenschaftlicher Hinsicht stellt sich andererseits die Frage, ob eine moderne Grammatik überhaupt noch introspektive Urteile von Linguisten oder anderen Sprechern einbeziehen sollte. So enthält selbst die GGF Fehleinschätzungen, die durch eine konsequentere Datenbasierung hätten vermieden werden können. So heißt es z.B., dass Adjektivphrasen nicht als Subjekt fungieren können, was durch einfache authentische Beispiele wie „plus petit n’existe pas“ (etwas Kleineres gibt es nicht) widerlegt wird. Fragwürdig ist auch, ob eine Grammatik, die den Sprachgebrauch von 1950 bis heute beschreibt, noch als „synchron“ bezeichnet werden kann. Es handelt es sich eher um eine kurze Diachronie, während derer z.B. die Sprache der Geistes- und Sozialwissenschaften erhebliche Veränderungen erfahren hat. Nicht nur in diesem Punkt mag die lange Entwicklungszeit (2002 bis heute) der GGF sich negativ ausgewirkt haben, fällt doch in diesen Zeitraum das Aufblühen einer weniger von der Syntax als von deren untrennbarer Verbindung mit dem Wortschatz (ferner auch mit Aussprache, Gestik und Mimik) geprägten Ausrichtung der Grammatikforschung, der sogenannten Konstruktionsgrammatik. In der GGF findet diese nur vereinzelt ihren Niederschlag, indem z.B. jene Verben aufgezählt werden, die hörbar eine Angleichung ihres Partizip Perfekts an ein vorangehendes direktes Objekt aufweisen (z.B. la photo que j’ai mise sur Facebook).

Trotz dieser kleinen ombres au tableau besticht die GGF durch ihre akribische Aufbereitung der einschlägigen Forschungsliteratur für eine breite Leserschaft, zu der auch deutsche Romanisten und Französischlehrer gehören sollten. Wer in Zukunft behaupten will, ein Kenner der französischen Sprache zu sein, wird an diesem monumentalen Werk nicht vorbeikommen. Der Germanistik schließlich mag sie Ansporn sein, endlich Vergleichbares zu leisten.

Die GGF wird am 19. November an der Sorbonne vorgestellt; Interessierte können der Veranstaltung nach Anmeldung auch im Internet beiwohnen: http://www.llf.cnrs.fr/fr/node/6900.

Dirk Siepmann ist Fremdsprachendidaktiker, Grammatikautor und Betreiber des YouTube-Kanals „Französisch für Profis“.

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