Archiv für die Kategorie 'Deutsch-französische Beziehungen'

Le Renouveau de la coopération franco-allemande (II) – Staatsminister Michael Roth: Frankreich und Deutschland

Mittwoch, 7. Juni 2017

Erinnern wir uns: > Nachgefragt: Staatsminister Michael Roth antwortet auf unsere Fragen – 3. November 2016

Mittlerweile ist > Emmanuel Macron zum Staatspräsidenten gewählt worden und am 11 und 18. Juni werden die > #législatives2017 zur Nationalversammlung stattfinden.

Kürzlich hat Saatsminister Roth die neue französische die neue französische Europaministerin Marielle de Sarnez in Berlin empfangen. Außerdem hat Michael Roth sich in einem > Interview zu den deutsch-französischen Beziehungen unter dem Titel Berlin muss Macron helfen. Der Bundesbeauftragte für die deutsch-französische Zusammenarbeit hat sich im Gespräch mit Pascal Lechler geäußert: Sein Interview wird wie ein Appell an die deutsche Politik präsentiert, dass sie jetzt den neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron unterstützen möge. Würde Macron scheitern, stände bei der nächsten Präsidentschaftswahl möglicherweise eine Rechtsextremistin auf den Stufen des Elyseepalastes. Roth ist der Auffassung, dass die Deutschen sich am Erfolg Macrons zu beteiligen hätten. Er fordert von Berlin mehr Mut in den deutsch-französischen Beziehungen. Französische Reformvorschläge dürften nicht länger abgelehnt werden. Man merkt in dem Interview, dass Roth auf Macrons Reformen gespannt ist und mit Frankreich zusammen einen deutsch-französischen Aufbruch zugunsten Europas vorantreiben will.

Dazu auf unserem Blog:

> Le renouveau de la coopération franco-allemande : L’économie – 22. Mai 2017

> Le Renouveau de la coopération franco-allemande (I) – 18. Mai 2017

An den sich permanent selbst aktualisierenden Artikel erinnern wir auch:

Der Vergleich der „Timelines“ französischen Botschaft in Berlin und der deutschen Botschaft in Paris: > Französisch-deutsches Twittern, so kann man in kurzer Zeit eine Liste der Themen erstellen, die zur Zeit im Rahmen der deutsch-französischen Kooperation besonders diskutiert werden.

Genug Stoff für kurze Aufsätze, mit denen Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von PONS Texte über den Stand der deutsch-französischen Beziehungen verfassen könnenten und mit ihren Austauschkameraden diskutieren könnten.

Alfred Grosser auf langer Reise nach Duisburg, Bonn, Köln… und Stuttgart

Mittwoch, 31. Mai 2017

Der französische Politologe, Historiker und Professor Alfred Grosser (92 > Alfred Grosser hat Geburtstag – 1. Februar 2017) ist wieder auf Reisen in Deutschland. Er, der schon 1948 zusammen mit Joseph Rovan (> La réconciliation franco-allemande après 1945 – 14. Januar 2013) sich im Rahmen des Comité pouir l’échange avec l’Allemagne nouvelle für die deutsch-französischen Beziehungen einsetzte, besteht noch immer darauf, dass es notwendig ist, die beiden Partner der deutsch-französischen Kooperation immer wieder einander zu erklären, immer wieder geduldig zu erklären:

> Alfred Grosser, Daniel-Cohn-Bendit und Patrizia Nanz – Zur Eröffnung der phil.cologne: Wo stehen wir?
Mit Daniel Cohn-Bendit, Alfred Grosser und Patrizia Nanz
Moderation: Jürgen Wiebicke
Dienstag, 6. Juni 2017 – Beginn: 19:30 Uhr
phil.COLOGNE – WDR Funkhaus, Klaus-von-Bismarck-Saal, Wallrafplatz 5, 50667 Köln

> Ulrike Guérot, Quo vadis Europa?
Ulrike Guérot, Karl Lamers und Claus Leggewie stellen ihre Visionen vor
Mittwoch, 7. Juni 2017 – Beginn: 18:30 Uhr
phil.COLOGNE – COMEDIA Theater, Roter Saal, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln

Unsere Rezension: > Eine Utopie für Europa
Auf unserem Blog: > Nachgefragt: Ulrike Guérot und die Europäische Republik – 19. April 2017

> Alfred Grosser – Le Mensch. Die Ethik der Identitäten
Alfred Grosser im Gespräch mit Meinhard Schmidt-Degenhardt
Mittwoch, 7. Juni 2017 – Beginn: 20:00 Uhr
Christian-Wirth-Saal im Schloßgarten-Campus – Schloßplatz 1, 61250 Usingen

> „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht“ Buchvorstellung mit Martin Schulz und Klaus Schönhoven
Das Schicksal der 1933 gewählten SPD-Reichstagsabgeordneten
Eine Veranstaltung der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand
Donnerstag, 8. Juni 2017 – Beginn: 16:00 Uhr
Landesvertretung Rheinland-Pfalz – In den Ministergärten 6, 10117 Berlin

> Alfred Grosser – Le Mensch. Die Ethik der Identitäten
Donnerstag, 8. Juni 2017 Beginn: 19:30 Uhr – Haus am Dom – Domplatz 3, 60311 Frankfurt

> Alfred Grosser – Le Mensch. Die Ethik der Identitäten
Buchvorstellung und Gespräch mit Alfred Grosser
Moderation: Prof. Dr. Magnus Striet (Fundamentaltheologe, Freiburg)
Montag, 19. Juni 2017 – Beginn: 19:00 Uhr
Katholische Akademie Freiburg – Wintererstr. 1, 79104 Freiburg

> Heimat ohne Grenzen? Diskussion mit Alfred Grosser „Talk bei Bloch-Live“
Diskussion mit Prof. Alfred Grosser, Mark Terkessidis und Prof. Konrad Paul Liessmann
Moderation: Dietrich Brants (SWR)
Dienstag, 20. Juni 2017 Beginn: 19:00 Uhr – Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen
Walzmühlstraße 63, 67061 Ludwigshafen

> Alfred Grosser – Le Mensch. Die Ethik der Identitäten
Alfred Grosser stellt sein neues Buch vor.
Mittwoch, 21. Juni 2017 Beginn: 20:00 Uhr – Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg
Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg

> Alfred Grosser – Le Mensch. Die Ethik der Identitäten
Moderation: Felix Heidenreich
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut Francais.
Donnerstag, 22. Juni 2017 Beginn: 20:00 Uhr
Literaturhaus Stuttgart – Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Quelle: > Dietz-Verlag: Termine

Le renouveau de la coopération franco-allemande : L’économie

Montag, 22. Mai 2017

Retransmission en direct

> Conférence de presse du Ministre fédéral allemand des Finances, Dr. Wolfgang Schäuble et du Ministre français de l’Economie, Bruno Le Maire

Eine neue Dynamik für die Eurozone schaffen, das haben Wolfgang Schäuble und ich vereinbart, ganz konkret, berichtet Brundo Le Maire. Die Steuerkonvergenz wird auch ein Thema sein. Die Koordinierung der Wirtschaftspolitik soll überdacht werden. Welche Investitionen gibt es im zugunsten des Wachstums? Beide haben über den Finanzminister der Eurozone gesprochen. Frankreich will den Abbau des Defizits einhalten. In Frankreich soll ein Audit zur öffentlichen Kassenlage erfolgen. In Frankreich wird der Arbeitsmarkt reformiert und vereinfacht werden. In Frankreich ist eine Rentenreform geplant. Frankreich „will wieder zu einer wirtschaftlichen Eroberung“ übergehen. „Europa macht nur Fortschritte, wenn Frankreich und Deutschland zusammenarbeiten.

Vous pourrez suivre ici en direct en livestream (et en français) la conférence de presse du Ministre fédéral allemand des Finances, Dr. Wolfgang Schäuble et du Ministre français de l’Economie, Bruno Le Maire, lundi 22 mai 2017, à partir de 10 heures 45.

Le Renouveau de la coopération franco-allemande (I)

Donnerstag, 18. Mai 2017

Éditorial: Die starke Präsenz von Germanisten in der Regierung und im Élyséepalast ist kein Zufall. Setzt der neue Präsident mit ihrer Berufung ein deutliches Zeichen, um ein Renouveau der deutsch-französischen Kooperation einzuleiten? Wenn wir jetzt hier im Französischunterricht wären, würde ich meine Schüler bitten, als Hausaufgabe auf diesem Frankreich-Blog nachzusehen, wo es Dokumente, mit denen Perspektiven der deutsch-französischen Zusammenarbeit beschlossen und verkündet werden, zu suchen: Stichwort: „wir rücken immer eher zusammen“, mit deren wirklicher Einhaltung es dann aber oft ein wenig haperte. Das fängt schon mit dem Sprachunterricht an. Da gibt es auch bei uns erhebliche Lücken: > Argumente für Französisch. Erinnern wir uns an die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag des Élysée-Vertrages – 68 Artikel auf unserem Blog – das wär mein Tipp für die Schüler mal hier nachzugucken: Stichwort „Agenda„. Das Potential der deutsch-französischen Beziehungen ist groß und Emmanuel Macron scheint fest entschlossen zu sein, dieses zum beiderseitigen Vorteil und zum Vorteil Europas jetzt zu nutzen.

Der Premierminister, die Verteidigungsministerin und der Wirtschaftsminister, der Chef des Pressestabes von Emmanuel Macron und sein diplomatischer Berater sind nicht nur ausgewiesene Fachleute auf ihren Gebieten, sie sprechen auch perfekt Deutsch und sind mit der deutschen Kultur und so auch mit der deutschen-französischen Kooperation allerbestens vertraut.

> Edouard Philippe, der neue Premierminister, hat in Bonn Abitur gemacht. Er spricht also perfekt Deutsch. Sein Vater war Direktor des Französischen Gymnasiums in Bonn. Zusammen mit Gilles Boyer hat einen Polit-Thriller > Dans l’ombre geschrieben:

Die Verteidigungsministerin > Sylvie Goulard (Trägerin des Bundesverdienstkreuzes) beherscht Deutsch perfekt:

Schade, am 20.6.2017 ist > Syvie Goulard zurückgetreten.

Der Wirtschaftsminister Bruno Le Maire ist Autor vieler Bücher. 2013 erschien bei Gallimard > Jours du pouvoir, in dem er über seine Erfahrungen als Landwirtschaftsminister 2010-2017 im Kabinett Fillon während der Prösidentschaft von Nicolas Sarkozy berichtet.

> Quand Bruno Lemaire déclare sa flamme à la littérature allemande – Challenges, 27.04.2014

Clair et précis, n’est-ce pas ?

Sylvain Fort wird Chef des Pressestabs von Emmanuel Macron. Er kennt Friedrich Schiller besonders gut: es Lumières françaises en Allemagne. Le cas Schiller, Material description : 232 p.
Edition : Paris : Presses universitaires de France , 2002.

Sylvain Fort: >Bibliogaphie – BNF

Der diplomatische Berater von Präsident Emmanuel Macron wird S. E. Philippe Étienne, der Botschafter der Frankreichs in Berlin, der nun nicht wie bisher geplant Anfang Juni nach Moskau geht, sondern künftig im Élysée-Palast tätig sein wird.

Zur Erinnerung:

> Interview mit S. E. M. Philippe Etienne, Botschafter der französischen Republik in Deutschland – 15. Oktober 2015

Martina Meister, > Auf diese Deutschlandkenner hört der französische Präsident, DIE WELT – 17.05.2017

Emmanuel Macron zu Besuch bei Angela Merkel

Montag, 15. Mai 2017


Nach der Ernennung von > Edouard Philippe (LR) ist der neue Präsident Emmanuel Macron nach Berlin geflogen, wo Bundeskanzlerin Merkel ihren Gast mit militärischen Ehren begrüßt hat. Ein Kennenlernen, aber Präsident Macron hatte auch gleich einige Dossiers mitgebracht, auf einem stand „Réfondation de l’Europe“. Dafür bekam er einen Seitenblick der Kanzlerin. Was sie wohl in dem Moment dachte? „Mal sehen?“ „Wie bitte?“ Aber ihr Gesichtsausdruck verriet mit keiner Zuckung eine Bewertung des gerade Gehörten. Aber ihre Website berichtet unter dieser Überschrift: > Neue Impulse und Dynamik für Europa, wo auch die Pressekonferenz auf deutsch zu sehen ist. „Deutschland wird es auf Dauer nur gut gehen, wenn es Europa gut geht. Und Europa wird es nur gut gehen, wenn es ein starkes Frankreich gibt und dem fühle ich mich, das darf ich auch für die ganze Bundesregierung sagen, verpflichtet“, erklärte die Bundeskanzlerin und nannte drei Themen wie die Entsenderichtlinie, das neue europäische Asylsystem und Fragen der Handelspolitik.

Noté ! Es doch bemerkenswert, dass diese drei Themen auf der Website der Kanzlerin erscheinen und vom Präsidenten umgehend quittiert werden:

Für den Monat Juni kündigte Angela Merkel einen deutsch-französischen Ministerrat an.

Steht eine Änderung der Europäischen Verträge an?

Auf unserem Blog: > Die Tweets von Emmanuel Macron

Hier die Pressekonferenz in Berlin, schon angezeigt vom Elyséepalast und bereit zum Einbetten in eine Website oder Blog:


Conférence de presse conjointe avec Mme Angela… von elysee

Und was sagt der Koalitionspartner der CDU, die SPD, in Berlin? >
> Macron bei Merkel Freundliche Worte – bis auf weiteres – DER SPIEGEL meldet, Außenminister Sigmar Gabriel Gabriel habe ein Papier „ELysee-2.0“ vorgelegt. Die Überschrift spielt auf den Élysée-Vertrag von 1963 an, den Gabriel offenbar gehörig aufpolieren will: Nach den Vorstellungen Gabriels solle es einen deutsch-französischen Pakt für die Zukunft Europas geben.

War die Zeit vor einem Jahr noch nicht reif dafür? > Alain Minc et Gerhard Schröder proposent un traité de l’Élysée 2.0

Vgl. „Europa neu gründen“ von Sigmar Gabriel und Martin Schulz www.spd.de *pdf

Zu diesem Beitrag passt besonders gut der sich selbst aktualisierende Artikel: > Französisch-deutsches Twittern – mit Aufgaben für Schüler.

EILMELDUNG: Eine Tram von Frankreich nach Deutschland und zurück

Freitag, 28. April 2017

Alfred Grosser hat einmal berichtet, er habe vor Schülern von einer neuen Brücke zwischen Straßburg und Kehl berichtet. Die hätten „Et alors ?“ gesagt und fanden nichts Erstaunliches daran. Grosser meinte, das hätte er erst erklären müssen, dass das was besonderes ist. So ist das auch heute. Da wird ein Tramlinie eingeweiht, die von Straßburg zum Kehler Bahnhof führt. Fürwahr ein Feuerwerk wert.

Trameinweihung mit Zweierpasch-Konzert (Sa, 18:30)
Ab Samstag verbindet eine Tram Frankreich und Deutschland, Kehl und Strasbourg. Große Feierlichkeiten. 18:30 bis 19:30 Uhr spielen wir auf der Bühne am Kehler Bahnhofsplatz. 21:30 Uhr gibt es ein mega Feuerwerk auf der wunderschönen Trambrücke. Umsonst und draußen!
> zweierpasch.blogspot.de/2017/04/tramfest-mit-zweierpasch-in-kehl.html

> Soirée Rap et poésie Slam sur le thème du travail et de la sécurité sociale 16. Januar 2017 von H. Wittmann

Dieses Projekt ist phantastisch. Habe noch nie ein Städtebauprojekt gesehen, das mit einem so perfekten Film wie hier unten angezeigt, erklärt worden ist. Die Tram als Lebensader für ein neues Stadtquartier, da könnte viele Städte sehr viel davon lernen! Nix da – U-Bahn oder Tunnel, die Tram ist die Lösung für den täglichen krankmachenden Stau, der sich jeden morgen in unsere Großstädte schlepppt. Schauen wir uns die neue Brücke über den Rhein an:

Das Photo gehört zu der Meldung von Christian Laemmel auf Twitter.

> Auf welchem Weg die Tram nach Kehl kommt

> Extension du tram D à Kehl – Strasbourg.eu

Mit wenigen Bildern und einer beeindruckenden Grafik wird hier spannende Stadtplanung präzise erklärt:


Extension de la ligne D vers Kehl : l'animation… von Ville de Strasbourg

Veranstaltungsreihe – Les idées de la République – La République des idées

Freitag, 28. April 2017

In Frankreich wird im Frühjahr und Frühsommer gewählt. Im Herbst stehen in Deutschland Bundestagswahlen an. Beide Länder stehen in Zeiten von Terrorismus, Populismus und neuem Nationalismus vor analogen Herausforderungen. Konvergieren oder divergieren vor diesem Hintergrund die Versuche, angemessene politische Antworten zu finden? Vor allem die Idee der Republik hat in Deutschland, nicht zuletzt aufgrund einer Krise des Liberalismus, neues Interesse geweckt. Sie fußt auf der Idee des citoyen, des engagierten Bürgers und der engagierten Bürgerin. Politik wird hier nicht nur als notwendiges Übel, sondern als eine res publica verstanden, für die alle Sorge tragen müssen. Aber wie erfolgreich und überzeugend ist der Republikanismus heute? Was können Deutsche und Franzosen voneinander lernen? Diese Fragen beleuchten Podiumsdiskussionen mit deutschen und französischen Gästen: u.a. Geneviève Fraisse (CNRS), Alexandre Escudier (IEP Paris), Winfried Kretschmann (MP Baden-Württemberg), Wolfram Pyta (Universität Stuttgart) und Manuel Valls (ehem. Premierminister Frankreichs).

Veranstalter: Institut français Stuttgart & der Frankreich-Schwerpunkts des IZKT der Universität Stuttgart. Die Veranstaltung wird von der Robert Bosch Stiftung mit Mitteln der DVA-Stiftung gefördert.


Auftaktveranstaltung

„Republik“ in Deutschland und Frankreich: Historische Erfahrungen im Vergleich
Freitag, 28. April, 19.30 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

Der Begriff der Republik ist in Deutschland und Frankreich mit ganz verschiedenen Konnotationen belegt. Divergierende Erfahrungen mit Revolutionen und politischen Systemen bilden den Erfahrungshintergrund aktueller Debatten und erschweren bisweilen die Verständigung. Dr. Alexandre Escudier (Paris) und Prof. Dr. Wolfram Pyta (Stuttgart) werden diese historischen Differenzen in einem deutsch-französischen Dialog zunächst genauer beleuchten. Abschließend wird die Frage im Zentrum stehen, ob politische Ordnungsvorstellungen in Europa vor diesem Hintergrund divergierender Erfahrungen überhaupt zur Harmonie gebracht werden können, wie sich also die Geschichte des Republikanismus zum Projekt der europäischen Integration verhält.

Dr. Alexandre Escudier, promovierter Historiker, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am CEVIPOF (FNSP) seit 2004 und tätig in Forschung und Lehre im Bereich der politischen Ideengeschichte und Politiktheorie.

Prof. Dr. Wolfram Pyta ist Leiter der Abteilung für Neuere Geschichte am Historischen Institut der Universität Stuttgart und Direktor der „Forschungsstelle Ludwigsburg“ zur NS-Verbrechensgeschichte. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die Strukturgeschichte des europäischen Mächtekonzertes zwischen 1814 und 1914, die Geschichte des ländlichen Raumes in Deutschland sowie die Geschichte der Weimarer Republik.

Podiumsgespräch auf Deutsch
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter: info.stuttgart@institutfrancais.de oder 0711 239 25 13


Weitere Termine:
Gespräch/Wahlparty
Die Republik hat gewählt – Deutungen und Folgen
Sonntag, 7. Mai, 18.00 Uhr | Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart

Prof. Dr. Sylvie Strudel | Paris, Dr. Ansbert Baumann | Tübingen/Paris
Podiumsgespräch auf Deutsch
Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: info.stuttgart@institutfrancais.de oder 0711 239 25 13

Die Republik und die Frauen
Mittwoch, 10. Mai, 19.30 Uhr | Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Prof. Dr. Geneviève Fraisse | CNRS, Paris Gespräch auf Französisch mit Übersetzungshilfe
Eintritt frei, ohne Anmeldung

Republikanismus – Krisenquelle oder Teil der Lösung?
Dienstag, 20. Juni, 19.00 Uhr | Universitätsbibliothek Stuttgart, Holzgartenstr. 16, 70174 Stuttgart

Prof. Dr. Franck Fischbach | Straßburg, PD Dr. Daniel Schulz | München
Podiumsgespräch auf Deutsch, Eintritt frei, Ohne Anmeldung

Es lebe die Republik! Ein deutsch-französischer Dialog über die res publica
Montag, 17. Juli, 18.00 Uhr | Universität Stuttgart, Tiefenhörsaal 17.01, Keplerstr. 17, 70174 Stuttgart

Ministerpräsident Winfried Kretschmann MdL – Premierminister a.D. Manuel Valls
Moderation: Prof. Dr. André Bächtiger , Podiumsgespräch auf Deutsch und Französisch mit Übersetzung
Eintritt frei, die erforderliche Online-Anmeldung ist ab Mitte Mai möglich, nähere Informationen demnächst auf www.stuttgart.institutfrancais.de und www.izkt.de

Appell der Schüler des Deutsch-französischen Gymnasiums in Freiburg: „Man spielt nicht mit der Europäischen Union“

Freitag, 21. April 2017

Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. – Die Plattform für das bürgerschaftliche Franco-Allemand in Deutschland hat in ihrem jüngsten Newsletter auf den Appell der Schüler des Deutsch-französischen Gymnasiums in Freiburg hingewiesen:

DFG-Schüler appellieren: > „Man spielt nicht mit der Europäischen Union“

„Brexit, Nationalismus, Ausgrenzung, Europa-Bashing: Schüler des Deutsch-Französischen Gymnasiums in Freiburg (Breisgau) haben mit einem klug formulierten Appell, verfasst in acht Sprachen, den Versuch unternommen eine Gegenposition zu schaffen gegen politisch motivierte Verächtlichmachung und gegen einen allgemeinen Verdruss gegenüber dem großen Projekt Europa.

Unter der Überschrift „Man spielt nicht mit der Europäischen Union“ beschreiben die Schüler des Deutsch-Französischen Gymnasiums Freiburg ihre Position warum sie für Europa sind und warum es mehr denn je ein großes Privileg ist, an seinen nationalen Grenzen gute Freunde zu haben, mit denen man in Frieden und im Einverständnis gleicher Werte leben mag.“

Deutsch-französisches Backen in Osterholz-Scharmbeck

Montag, 3. April 2017

Unser Blog versucht immer wieder, dem Vorwurf, ein schwäbischer Blog zu sein, zu entgehen. Heute kam Post aus Niedersachsen.

> Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie

Der Gedankte den einst Adenauer und De Gaulle, auf großer politischer Ebene zusammenführte ,eine deutsch-französische Freundschaft zu gründen,
ist heute wieder ein Stück weitergelebt worden, für eine Woche kamen Auszubildende des Bäckerhandwerks aus Paris von der Fachschule Campus 93 in die > Berufsbildende Schule nach Osterholz-Scharmbeck.

Neun Auszubildende im Bäckerhandwerk aus Paris verbrachten eine Woche in Osterholz-Scharmbeck. Auf dem Programm stand die Besichtigung einer Bäckerei in Ritterhude und ein gemeinsames Backen mit deutschen Auszubildenden aus dem 2. und 3. Lehrjahr. Gemeinsam stellten sie das Brandenburger-Tor und den Eiffelturm aus Salzteig her.

Aber auch die Backspezialitäten aus dem Norden Deutschlands wurden unter den Auszubildenden aus Paris geschätzt. Wie unser Butterkuchen, das flechten von Butterhefezöpfen und das aufarbeiten eines mit Sauerteig hergestellten Roggenmischbrotteiges mit anschließendem „gersteln“ (mit einer Gasflamme wird auf der Teigoberfläche eine typische dunkle Sprenkelung verursacht), dieses Spezialbrot trägt den Namen „Gersterbrot“.

Die deutsch-französische Freundschaft wurde durch die Herstellung zwei großer Herzen (bleu blanc rouge / schwarz rot gold) aus einem Teig dargestellt.
Auch kulturelle haben unsere Freunde viel erlebt, eine Stadtführung durch die Bremer Innenstadt, Besuch des Universum® Bremen – Technik, Mensch, Natur eine Brauereiführung bei Beck & Co und ein Besuch des Klimahauses in Bremerhaven.

Mit vielen schönen Eindrücken sind unsere Französischen Freunde zurück nach Paris gefahren. Der Austausch war für beide Seiten ein schönes Erlebnis an das man sich gerne und lange erinnert. Die deutschen Auszubildenden freuen sich auf einen Gegenbesuch in der> Fachschule Campus 93 in Paris et sur > www.facebook.com/campus93 und auf ein Wiedersehen mit ihren neuen Französischen Kolleginnen und Kollegen. Eine kleine Geschichte der deutsch-französischen Freundschaft fernab der großen Politik.

Vivie l’amitie franco-allemande.

La réforme de la télévision française et allemande

Samstag, 1. April 2017

french german 

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