Archiv für die Kategorie 'Deutsch-französische Beziehungen'

Landtag Nordrhein-Westfalen: Der Vier-Fraktionen-Antrag zur Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen

Mittwoch, 22. Januar 2020

Landtag Nordrhein-Westfalen – Drucksache 17/8411 – 14.01.2020
Antrag der Fraktion der CDU, der Fraktion der SPD, der Fraktion der FDP und der Fraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN:

> Die deutsch-französische Freundschaft vertiefen – den Aachener Vertrag auch in Nordrhein-Westfalen mit Leben füllen *.pdf: “5. Für mehr und bessere Kooperation bei Bildung und Spracherwerb: Der Landtag befürwortet die Entwicklung des Französisch-Lernens im gesamten allgemeinen und beruflichen Bildungsnetz des Landes und die Intensivierung des Austauschs zwischen den Hochschul- und Forschungseinrichtungen. Insbesondere die direkten Verbindungen zu Akademien, wie z.B. der französischen Akademie Lille, sind dabei wichtig.” und “7. Für eine Verbreiterung und Vertiefung des Austauschs in Schul- und Berufsbildung: Trotz des hohen Niveaus des deutsch-französischen Austauschs im Bildungsbereich bestehen doch weiterhin gerade auch im Bereich der Berufsbildung erhebliche Hindernisse, die ihre Ursache häufig auch in der Anerkennung von Abschlüssen oder Ausbildungsmodulen haben.”

Zu diesem Antrag ist eine > gemeinsame Presserklärung der vier Fraktionen CDU, SPD, FDP und Grüne erschienen, in der aus den Beiträgen der Redner der heutigen Debatte zitiert wird: „Die deutsch-französische Aussöhnung und Freundschaft ist ein Glücksfall der Geschichte, aber kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit und großem persönlichen Einsatz”, betont der CDU-Abgeordnete Hendrik Schmitz. Er sieht einen Schwerpunkt darin, den gemeinsamen Kultur- und Medienraum zu fördern: “Wer wie selbstverständlich über den eigenen Tellerrand blickt, wird in unserer immer komplexer werdenden Welt nicht auf die simplen Lösungen und Versprechen von populistischen Scharfmachern hereinfallen. – Rüdiger Weiß, europapolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, unterstrich die Verantwortung, die „wir in Nordrhein-Westfalen für die Weiterentwicklung der Europäischen Freundschaft haben.“ Die zukünftige Förderung wirtschaftlicher, politischer und kultureller Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich sei für das europäische Integrationsprojekt unerlässlich, so der SPD-Abgeordnete weiter. „Gerade angesichts erstarkender europafeindlicher Strömungen und einer spürbaren Rückkehr zu extrem nationalem Gedankengut wollen wir ein Zeichen für Zusammenhalt, Frieden und Versöhnung setzen.“ – Thomas Nückel, europapolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion erklärt: „Der Aachener Vertrag ist ein Ausdruck für die enge Partnerschaft der beiden Länder. Die angestrebte Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen und das Engagement für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie beider Länder sichert Wohlstand für beide Seiten.“ Die Zusammenarbeit bei Digitalisierung, KI, Klimaschutz und Batteriezellenforschung trage zu internationalen Konkurrenzfähigkeit bei. – Die konsequente Umsetzung des Klimaabkommens von Paris und der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen sind dafür zentral”, erklärt Johannes Remmel, europapolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion. „Deutschland und Frankreich sind hier einmal mehr die Treiber bei der Bewältigung einer Herausforderung, die die EU als Ganzes betrifft. In dieser engen Zusammenarbeit kommt NRW eine Brückenfunktion zu.“

Frankreich ist Deutschlands engster und wichtigster Partner in Europa. Mit keinem anderen Land gibt es eine so regelmäßige und intensive Abstimmung auf fachlicher und politischer Ebene. Mit keinem anderen Land besteht ein vergleichbar enges Netz an Partnerschaften: 520 Schul- und 266 Städtepartnerschaften, ein intensiver Jugend- und Kulturaustausch mit unserer Partnerregion Hauts-de-France sind Ausdruck dieser engen Partnerschaft. Mehr als 400.000 Schülerinnern und Schüler in Nordrhein-Westfalen lernen Französisch und an zwölf „AbiBac-Schulen“ kann gleichzeitig die deutsche und die französische Hochschulreife erlangt werden. Zudem gibt es 13 binationale Studiengänge in Nordrhein-Westfalen, die mit einem deutsch-französischen „Doppeldiplom“ abgeschlossen werden.

Live heute um 11 h 35: > Landtag Live: Plenum: 78. Plenarsitzung vom 22.01.2020
TOP2 : Die deutsch-französische Freundschaft vertiefen – den Aachener Vertrag auch in Nordrhein-Westfalen mit Leben füllen

Joyeux Noël et Bonne année 2020

Freitag, 20. Dezember 2019

Wir wünschen unseren Lesern schöne Weihnachtsfeiertage und viel Glück und Erfolg im Neuen Jahr 2020.

AUf nach Paris  Fotos: Heiner Wittmann

> Paris, 1. Dezember 2019

Sicher wird das neue Jahr 2020 wieder genauso spannend wie > 2019 auf unserem Blog.

Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke besorgt? Unsere Kollegen vom Klett-Cotta-Blog haben einen > Wunschzettel verfasst.

2020. Noch ewas ungewohnt zu schrieben, aber das kommt noch. Unsere Redaktion ist gespannt, wie alle > deutsch-französischen Versprechungen in die tat umgesetzt werden und wir hoffen darauf, dass Präsident Macron endlich mehr Antworten auf seine > europapolitischen Vorstellungen erhalten wird.

Unsere Redaktion freut sich 2019 über steigende Besucherzahlen, nahezu verdoppelt im Vergleich zu 2018 die vermuten lassen, dass der Blog allmählich bekannter wird: > Éditorial: Warum sollten Schüler unseren Blog lesen? – 16. Dezember 2019. Das ist schon toll: Wir schreiben über die deutsch-französischen Beziehungen und die Blog-Statistik verrät uns, dass unsere Leser jeden Tag z. B. den Beethoven-Saal der Liederhalle in Stuttgart bis auf den letzten Platz belegen würden. Die gute Nachricht dazu: Unser Blog ist nie ausverkauft, Sie können immer allen weitersagen: Kommt doch mit. Platz ist für alle genug vorhanden. Unsere > Redaktion freut sich über jeden Leseerfolgsgruß.

Éditorial: Warum sollten Schüler unseren Blog lesen?

Montag, 16. Dezember 2019

Immer wieder wird in Gesprächen über unseren Blog die Befürchtung geäußert, die Inhalte auf diesem Blog > Aufgaben auf diesem Blog seien für Schüler/innen zu schwer. Solche Hinweise sind nicht unbegründet, denn zu schwere Aufgaben schrecken die Adressaten leicht ab, lassen diese sich aber darauf ein, merken sie schnell, dass sie viel lernen können und überhaupt, dass sie das bisher Gelernte keinesfalls nicht umsonst gelernt haben – genau darauf richtet sich die Formulierung unserer > Aufgaben, die die Schüler/innen zu möglichst viel Selbständigkeit anleiten wollen.

Eine der schwierigsten Fragen in der Fachdidaktik lautet, > Warum wählen so viele Schüler/innen am Ende der Sek. I Französisch ab? Sicher, man macht ihnen das zu leicht. Man lässt sie über ein Fach und seine Inhalte entscheiden, bevor sie wichtige Autoren kennengelernt haben und durch Vergleich mit dem Nachbarland den eigenen Horizont erweitert haben. Daraus folgt, dass auch in der Mittelstufe die deutsch-französischen Beziehungen und die Literatur ein viel stärkeres Gewicht erhalten müssen. Mit allen Methoden des eigenverantwortlichen Lernens müssen dort die Schüler auch an schwierigere Themen herangeführt werden: vgl. dazu: Andreas Nieweler, Methoden sinnvoll einsetzen, in: id. Fremdsprachen unterrichten, S. 113-139.

Literarische Themenhefte Französisch
Möchten Sie in dem Buch blättern?: Danielle Rambaud, Wolfgang Bohusch (Hrsg.), > Les relations franco-allemandes dans la littérature française
Buch – B2/C1
978-3-12-591586-2 (3-12-591586-4)
> Klassensatzbestellungen

Kurzfassung: Zum Ausdrucken und Verteilen:Der Frankreich-Blog www-france-blog.info

Europas größter Trumpf ist die kulturelle Vielfalt: “La refondation de l’Europe passe par la culture”: >#fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron. Daraus folgt, dass mindestens zwei Fremdsprachen bis zum Abitur eigentlich selbstverständlich sein müssten. Die deutsch-französischen Beziehungen sind meist für Schüler/innen höchstens eine Angelegenheit besonderer Fest- oder Gedenktage, auch nur dann, wenn sie im Französischunterricht daran erinnert werden: z.B. : > Präsident Emmanuel Macron hielt am 18.11.2018 im Deutschen Bundestag die Gedenkrede an die Kriegstoten – Sonntag, 18. November 2018. Fast könnte man davon sprechen, dass Französischunterricht kaum mehr als eine Elite erreicht: nur rund 20 % in der Sek. II lernen Französisch, darunter auch diejenigen, die in einem bilingualen Zweig fast zweisprachig das deutsche und französische Abitur gleichzeitig machen und im optimalen Fall gleich mit einem Studiengang der > Deutsch-französischen Hochschule weitermachen. – 2017/18 lernten 1 440 521 Schüler in den allgemeinbildenden Schulen Französisch. 2018/19 ist ihre Zahl um 2,7 % auf 1 401 189 zurückgegangen. (> Schüler/-innen mit fremdsprachlichem Unterricht – Statistisches Bundesamt) Zum Vergleich > Les élèves germanistes en France – Website des Goethe-Instituts.

Wir benötigen in Frankreich und Deutschland eine große gemeinsame Initiative für den Deutsch- bzw. für den Französischunterricht.  Ist das föderale System in Deutschland der einzige Hemmschuh für eine solche Initiative? Finanzen? Die Zukunft der deutsch-französischen Beziehungen hängt auch von den Sprachkenntnissen und den Kenntnissen über das Nachbarland ab. Alle Politiker nicken dabei immer, aber auch der > Aachener Vertrag vom Januar 2019 macht nur wenige Vorgaben: “Artikel 10. Beide Staaten führen ihre Bildungssysteme durch die Förderung des Erwerbs der Partnersprache, durch die Entwicklung von mit ihrer verfassungsmäßigen Ordnung in Einklang stehenden Strategien zur Erhöhung der Zahl der Schülerinnen, Schüler und Studierenden, die die Partnersprache erlernen, durch die Förderung der gegenseitigen Anerkennung von Schulabschlüssen sowie durch die Schaffung deutsch-französischer Exzellenzinstrumente für Forschung, Ausbildung und Berufsbildung sowie integrierter deutsch-französischer dualer Studiengänge enger zusammen.” Schon wieder wird zuerst der Föderalismus indirekt aber dafür umso deutlicher formuliert, so also ob alle weitergehenden Maßnahmen im Keim erstickt werden sollen, man will fördern… gar “Exzellenzinstrumente” einsetzen und die Berufsausbildung verbessern, das ist alles zu wenig und man riskiert es, dass alles beim Alten bleibt und Französisch und Deutsch weiter an Boden verlieren.

Klett engagiert sich für Französisch


> Le réseau franco-allemand des écoles maternelles bilingues « Élysée 2020 » Rapport IGEN – Décembre 2018

> Échange franco-allemand des enseignants du premier degré 2020-2021 -Eduscol

Bruno Studer, > 8 propositions pour un enseignement bilingue ambitieux au service du territoire – Octobre 2018

> Die französische Sprache an meiner Schule fördern – Website des DFJW

> Certifications DELF DALF – Website des Institut français in Deutschland – Mit Unterstützung von Klett

Aktuell:

À suivre


Diese kulturelle Vielfalt betrifft auch den Vergleich mit Frankreich und Deutschland. Eine großer Teil unserer rund 4000 Blogartikel seit 2006 geben einen Eindruck von dieser Vielfalt und begründen direkt und indirekt wieso der Vergleich eine gute Kenntnis beider Länder voraussetzt, wieso die Unterschiede so groß sind und weshalb beide Länder so viel voneinander lernen können. Die > Erinnerungskultur ist eine historische Ebene, die literarische Ebene wird allenfalls mit der > Lektüre französischer Literatur gestreift, erschwert doch die Fächertrennung gemeinsame Projekte mit dem Fach Deutsch. Bedenkt man das große > Angebot an Lektüren für alle Jahrgangsstufen im Fach Französisch kann es um den > Literaturunterricht  im Fach Französisch nicht schlecht bestellt sein:

Lektüren für den Französischunterricht

…allerdings sind die positiven Antworten auf die Frage: Habt Ihr schon mal einen ganzen französischen Roman gelesen eher selten. Und doch ist der Zugang über die Literatur der beste Türöffner zur französischen Kultur. Auch wenn > L’étranger und > L’hôte von > Albert Camus weiterhin zu den Spitzenreitern im Französischunterricht gehören, so sollte man sich auch fragen, ob nicht auch Werke von > Jean-Paul Sartre zur Unterrichtslektüre gehören sollten.

Heiner Wittmann, Existenz, Freiheit und Kunst
Ausgewählte Werke Jean-Paul Sartres im Überblick
in: > Sartre. Unterricht Französisch Nr. 162/2019, S. 9-11.

Die Interviews auf diesem Blog > Nachgefragt:Alain Mabanckou, Une littérature-monde ? oder >Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084 oder > Lesung und Interview: Philippe Grimbert, Un secret. Erwähnen wir hier auch Marcel Proust > Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui – 3. März 2016. Nicht zu vergessen ist die ungeheure Vielfalt der Literatur, die der Francophonie – 58 Artikel – zuzurechnen ist:  Magnier, Bernard, Journalist, Direktor der Reihe «Afriques» beim Verlag Actes Sud hat ein beeindruckendes Panorama des littératures francophones de l’Afrique sub-saharienne vorgestellt: 150 Autoren mit 250 Werken werden auf 150 Seiten präsentiert: > Panorama des littératures francophones de l’Afrique sub-saharienne *.pdf.

Und dann ist Französisch auch so eine Art Arbeitsversicherung. Bewerber, die gute Französischkenntnisse mitbringen, haben immer die Nase vor allen anderen Bewerbern: Unser Topartikel hinsichtlich der Zahl der Aufrufe seit 2 Jahren ist der Artikel über die berufliche Fortbildung: > Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie. Mit Videos haben wir auf unserem Blog viele Artikel begleitet:  > Videos im Französischunterricht: Literatur, Geschichte, Politik, deutsch-französische Beziehungen. Ein andere Schwerpunkt unseres Blogs – diesmal an die Adresse der Französischlehrer/innen ist > Fortbildung und > Fachdidaktik und > Online-Lernen.

> Grundwissen La France
Klasse 11/12 (G8) Klasse 12/13 (G9)
Umfang: 184 Seiten
ISBN: 978-3-12-521006-6

Vokabeltests schrecken ab, weil sie den Schülern ihr Unwissen vor Augen führen. Texte schreiben, das ist es! Mit Konjunktionen – Mais où est donc Ornicar? – Interessante Inhalte diskutieren, entdecken, dass die Lebenswirklichkeit ihrer Altersgenossen in Frankreich so unterschiedlich ist

NEU > www.horizons21.fr – Schauen Sie sich an, wie weit man mit Srpachkenntnissen kommt!

und herausfinden, mit welcher Schule ein Austausch organisiert werden kann: > Haben Ihre Schüler schon eine Partnerschule in Frankreich? – 7. Dezember 2019 von . Über Themen auf dem Frankreich-Blog berichten… etc.

Schüler/innen die Französisch lernen, sollten den Frankreich-Blog kennen, weil er ihnen alle Möglichkeiten für die Anwendung ihrer Sprachkenntnisse demonstriert:  > Twittern für die deutsch-französische Kooperation.

Deutsch-französische Beziehungen: Suchen im Internet – Linklisten

Donnerstag, 28. November 2019
Sitographies sur notre blog :

> Bibliographie: Erinnerungskultur

> Sitographie: “Regeln” für soziale Netzwerke in der Politik29. Mai 2019

> Francophonie: Bibliographie et sitographie

> Politique – Littérature des immigrés en France
avec une bibliographie et une sitographie
 – 10. Januar 2018

> L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie – 26 . Januar 2017

> Education numérique et la prévention de la radicalisation des jeunes : Sitographie et bibliographie

>Sitographie : #Cop21 – Ressources utiles – 9. November 2015

> Centenaire 1914-1918
Sitographie et bibliographie en ligne

Letzter Stand: 28.11.2019. Während einer Diskussionsrunde bei einer der Veranstaltungen zur > Lehrerfortbildung wies eine der Teilnehmerinnen daraufhin, dass Schüler sehr große Schwierigkeiten hätten, sich im Internet zu orientieren. Dabei entstand die Idee, ihnen hier eine Linkliste (une sitograpie) zu einer ersten Orientierung zum Thema Deutsch-französische Beziehungen anzubieten. Solche > Linklisten sind reichhaltig vorhanden und doch sichert das Herstellen einer solchen Liste in einem Kurs – abgestimmt auf die Interessen der Schüler rund um die Inhalte des Kurses die besten Lernerfolge: > Réaliser une bibliographie / sitographie selon les normes en vigueur – Site de Webpédagogique.

Die folgende Liste wird laufend ergänzt und demnächst geordnet und in Kapitel eingeteilt – sie ist natürlich immer nur ein schmaler Einblick in die so beeindruckende Vielfalt der deutsch-französischen Kooperation: vgl. dazu hier rechts im grauen Kasten die Links zu anderen Sitographies auf unserem Blog.

Außer der Politik kommt natürlich die Kultur auf diesem Blog nciht zu kurz: Vgl. dazu > Überblick über die deutsch-französische Kulturzusammenarbeit – Deutscher Bundestag 2018 und > La refondation de l’Europe passe par la culture: >#fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron.

> 2019: Wichtige Themen auf unserem Blog – 20. November 2019

> Unser Handbuch für den Französischunterricht auf Twitter: Didaktik, Artikel und Links

Unser Blog hat in der rechten Spalte oben ein Suchfeld, in dem nach jedem Wort auf unserem Blog gesucht werden kann: > Literatur oder Albert Camus oder Francophonie

Drei Artikel, die sich selbst aktualisieren:

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU

> Deutsch-französisches Twittern, aber diesmal aus der Perspektive der Außenministerien

> Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter – 4. Oktober 2019

Unsere Vorstellungen zu Aufgaben im Französischunterricht erläutert unsere Redaktion hier: > Beiträge mit Aufgaben für Schüler/innen

> Prévenir la radicalisation des jeunes / Der Radikalisierung von Jugendlichen vorbeugen – 26. September 2016 von H. Wittmann

Deutsch-französische Beziehungen:

> Sitographie franco-allemande ***: “Un ensemble de sites qui permettent d’accompagner la coopération franco-allemande à l’école, au collège et au lycée.” > Website von Édusol*** > eduscol.education.fr

Zum Ausdrucken und Verteilen:Der Frankreich-Blog www-france-blog.info

> Frankreich und Französischunterricht im Internet, Linkliste von > Susanne Wessin, Lübeck

> Französisch – Landesbildungsserver – Baden-Württemberg

> Les relations franco-allemandes, un lien concret Des spécialistes des relations franco-allemandes reviennent sur le lien et l’évolution des relations entre les deux pays dans différents domaines : économie, énergie, religion, recherche… – La Croix le 21/01/2019

> Les politiques de coopération franco-allemandes – Le site “www.france-allemagne.fr” est un site géré par le ministère de l’Europe et des Affaires étrangères www.diplomatie.gouv.fr, conjointement avec l’Auswärtiges Amt www.auswaertiges-amt.de.
Mit Google kann man suchen, aber am besten stellt man die Suchfunktion in Google auf Frankreich um, damit man bessere Ergebnisse erzielt.

> Relations franco-allemandes – Website der Deutschen Botschaft in Paris

> Les relations parlementaires franco-allemandes – Site de l’Assemblée nationale

> Henrik Uterwedde, Die deutsch-französischen Beziehungen. Eine Einführung – 20. November 2019 >>>

> Relations entre l’Allemagne et la France – Wikipédia – Unsere Vorbehalte gegen Wikipedia wiederholen wir hier jetzt mal nicht aber unserer Redaktion schlägt einen Vergleich dieses Artikels mit der deutschen Version vor > https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-franz%C3%B6sische_Beziehungen

> Europe – CRDP Strasbourg

> Les mécanismes de la coopération franco-allemande – La clés des langues, éduscol, ENS Lyon

> Links – Goethe Institut Paris

> Deutsch-französische Websites – Deutsch-Französischer Kulturrat

> Les politiques de coopération franco-allemandes – Le site “www.france-allemagne.fr” est un site géré par le ministère de l’Europe et des Affaires étrangères (www.diplomatie.gouv.fr), conjointement avec l’Auswärtiges Amt (www.auswaertiges-amt.de).
Mit Google kann man suchen, aber am besten stellt man die Suchfunktion in Google auf Frankreich um, damit man bessere Ergebnisse erzielt.

> Les relations franco-allemandes, un lien concret Des spécialistes des relations franco-allemandes reviennent sur le lien et l’évolution des relations entre les deux pays dans différents domaines : économie, énergie, religion, recherche… – La Croix le 21/01/2019

> Relations franco-allemandes – Website der Deutschen Botschaft in Paris

> Les relations parlementaires franco-allemandes – Sie de l’Assemblée nationale

> Relations entre l’Allemagne et la France – Wikipédia – Unsere Vorbehalte gegen Wikipedia wiederholen wir hier jetzt mal nicht aber unserer Redaktion schlägt einen Vergleich dieses Artikels mit der deutschen Version vor > https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-franz%C3%B6sische_Beziehungen

> Europe – CRDP Strasbourg

> Bibliographien und Literaturdatenbanken zu den Geisteswissenschaften – Michael Mandelartz – Meiji University, School of Arts and Letters – Seminar für Germanistik – Tokyo

> Überblick über die deutsch-französische Kulturzusammenarbeit – Deutscher Bundestag 2018

Medien:

> ARTE : > Das beste von Educ’Arte für den UnterrichtErnst Klett Verlag offizieller Partner von Educ´ARTE

> Deutsch-französische Aktivitäten – Saarländischer Rundfunk


Bei der Intensität der deutsch-französischen Zusammenarbeit könnte man sich eigentlich vorstellen, dass die deutschen Kulutrinstitute in Frankreich in einer ähnlich starken regionalen Verteilung wie die Instituts français in Deutschland vorhanden sind, um dort für Deutsch und die deutsche Kultrr werben.

> Der Vergleich (XII). L’allemand en France, Französisch in Deutschland (I):

df-instituts

IF Deutschland Essen Kiel Saarbrücken Berlin Frankfurt/M. Köln Sachsen-Anhalt Bonn Freiburg Leipzig Stuttgart Bremen Hamburg Mainz Thüringen Dresden Hannover Mannheim Düsseldorf Heidelberg München Erlangen Karlsruhe Rostock Lille Paris Nancy Strasbourg Lyon Bordeaux Toulouse Marseille Montpellier - Maison de Heidelberg Aix-en-Provence- Cdentre franco-allemand Centre culkturel franco-allemand Nice

> Instituts français en Allemagne
> Französische Kultur in Deutschland – Website der Französischen Botschaft in Deutschland

> Goethe-Institut Frankreich
> Aix-en-Provence: Centre Franco-Allemand de Provence – Maison de Tübingen
> Montpellier – Maison de Heidelberg


> Willkommen im Deutsch-Französischen Kulturzentrum Ramallah!

> Die überregionale Presse in Frankreich und Deutschland: eine Vergleichsstudie * Veronika Westhoff & Ernst Ulrich Große [1] übersetzt aus dem Französischen von Sabine Albrecht

PONS Online-Wörterbuch – CANOPÈ Strasbourg

> Sitographie: “Regeln” für soziale Netzwerke in der Politik – 29. Mai 2019

> Relations franco-allemande : “Il y a des différences qui sont assumées”, d’après une politologue – Franceinfo, 15.9.2019

Bundeskanzlerin Merkel soll wütend gewesen sein? Forschen wir mal nach: > Bundeskanzlerin Merkel, Staatspräsident Macron und die NATO – 25. November 2019

> Henrik Uterwedde, Die deutsch-französischen Beziehungen. Eine Einführung – 20. November 2019 >>>

> Chronologie des relations franco-allemandes depuis 1948 – Website der Französischen Botschaft in Berlin

> Relations bilatérales – Website der Französischen Botschaft in Berlin

> Dossier Le couple franco-allemand : une relation chaotique depuis 1945 LE FIGARO

> 50 ans de relations franco-allemandes – Nouveau Monde Editions, 2013 – France-Culture

Auf unserem Blog: > 50 ans Traité de l’Élysée (66 articles)

Wirtschaft

> Chambre Franco-Allemande de Commerce et d’Industrie
> Publications et études ***

Bundeskanzlerin Merkel, Staatspräsident Macron und die NATO

Montag, 25. November 2019

Aktualisiert am 25.11.2019, nachdem unsere Redaktion bei der Bundesregierung nachgefragt hat.

Im deutsch-französischen Verhältnis knirscht es seit längerem – Sand im Getriebe oder normale mehr oder weniger laute Betriebsgeräusche? – seit die Bundesregierung zögerlich auf die europapolitischen Vorschläge von Macron antwortet, bzw. nicht antwortet. Nun hat das Interview von Präsident Macron in The Economist vom 7. 11.2019 für neuen Zwist gesorgt:

Auf unserem Blog:

> Emmanuel Macron: Die Nato und Europa – 10. November 2019

> Macron und Europa

> Auf Deutsch: Rede von Staatspräsident Emmanuel Macron anlässlich der Verleihung des Karlspreises – 22. Mai  2018.

> Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht vor dem Europäischen Parlament in Straßburg – 13. November 2018

Am 23.11.2019 berichtete Steven Erlanger in der New York Times von einem Streit zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Emmanuel Macron, bei dem die Bundeskanzlerin sich beim Präsidenten beklagt habe: > Merkel and Macron Publicly Clash Over NATO. Merkel habe gesagt, so Steven Erlanger: ““I understand your desire for disruptive politics,” Ms. Merkel said. “But I’m tired of picking up the pieces. Over and over, I have to glue together the cups you have broken so that we can then sit down and have a cup of tea together.”” – Muss man das als Streit ganz hoch hängen? Klingt aber auch versöhnlich, weil gleich das Teetrinken kommt? Aber der Hintergrund ist ernster Natur. Wir erinnern uns an Gespräche mit unseren französischen Freunden, die ihrer Sorge, Berlin verpasse durch das Abwarten vor allem in Bezug auf > die europapolitischen Vorschläge von Macron eine große Chance, Ausdruck verliehen. Eine Verstimmung der Bundeskanzlerin ist spürbar, die mehrere Ursachen haben kann: Verärgerung über die Initiativen Macrons, fehlende gewohnte Absprachen vor Verlautbarungen, Vorpreschen des Präsidenten in Sachen > Europa u. v. m. oder eine Art von Selbstärger, weil Berlin Probleme und Schwierigkeiten, hat, Macron zu folgen: s. > Brexit, Europe, Paris et Berlin: Alfred Grosser répond à nos questions – 19. April 2019) – Wie auch immer dieser Sachverhalt ist eine Aufforderung, die Aussagen in den Medien kritisch zur Kenntnis zu nehmen und ganz besonders in den sozialen Netzwerken äußerst kritisch zu lesen, weil dort oft Bewertungen schnell vorgenommen werden, ohne dass der Sachverhalt geklärt ist. So eben mit dem “Hirntod”, (so Zeit online, die einen > Tweet schickt, der sich beim Angucken mit den Hashtags > #merkel #macron #nato #hirntod beim flücjhtigen Leser festsetzt) ein Begriff der schnell mit dem Ende der NATO verbunden wurde, was, wie festgestellt, Macron nicht gemeint hat. LE POINT spricht in einem > Tweet gar davon “Les relations entre Angela Merkel et Emmanuel Macron se détériorent…

Sut oder Streit? Sir haben bei der Bundesregierung nachgefragt: Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, hat heute in der Bundespressekonferenz auf Nachfragen der Journalisten gesagt:

„Ich kann Ihnen aber so viel sagen: In der Erinnerung der Bundeskanzlerin an diesen Abend gab es weder Klage noch Wut oder Streit. Was es gab, war eine wunderbare Runde, in der es im Wesentlichen um die Ereignisse und die Entscheidungen von vor 30 Jahren hin zur deutschen Einheit ging.
Daneben ging es auch um die oft unterschiedlichen politischen Herangehensweisen Deutschlands und Frankreichs an Themen und Herausforderungen sowie um die Tatsache, dass wir stets gemeinsame Lösungen suchen und finden. Das war Inhalt und Geist dieses Abendessens. Dabei erst wie’s daraufhin, dass dieses Gespräch als. Vertraulich behandelt werde und es darüber keine Auskunft geben. gleichwohl habe er versucht, den „Geist und den Inhalt dieses Abendessens“ eben darzustellen. Zum Thema Nato, so Seinert, „habe die Bundeskanzlerin ja mit Blick auf das Interview des französischen Präsidenten das Ihre dazu gesagt, nämlich dass sie das anders ausdrücken würde und dass sie, wie sie meiner Erinnerung nach sagte, einen solchen Rundumschlag nicht für notwendig gehalten hätte.“

Zum “Rundumschlag“ fügte Seibert hinzu: „Ich habe über die gute, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Bundeskanzlerin mit dem französischen Präsidenten jetzt nichts weiter zu sagen. Frankreich ist unser wichtigster Partner und Freund in Europa, und dementsprechend gestaltet sich die Zusammenarbeit. Das macht uns nicht zu Ländern, die gleich sind, und darin liegt auch der Reiz.“
Auf die Nachfrage eines Journalisten, ob die Bundeskanzlerin die Auffassung des französischen Präsident teile, Europa könne sich selber verteidigen, sagte Seinert: „Auch die Bundeskanzlerin hat ja in der Vergangenheit häufiger darüber gesprochen, dass es für Europa richtig und angezeigt ist, zu seiner eigenen Verteidigung, zu seiner eigenen Sicherheit mehr beizutragen – aber nicht anstelle der Nato, sondern innerhalb ihres Nato-Engagements und nicht, um das Nato-Engagement sozusagen zu ersetzen.
Die Nato muss sich – das haben wir hier ja auch neulich schon gehabt – immer sich verändernden Bedingungen anpassen, und das hat sie über die Jahrzehnte als ein starkes Bündnis auch geschafft. So ist immer wieder ein neuer Diskussionsprozess in der Nato nötig. Der Außenminister hat dazu gerade einen Vorschlag gemacht – der richtig ist und der auch die Unterstützung der Bundeskanzlerin hat -, um die Nato an die Entwicklungen im Sicherheitsumfeld anzupassen. Dabei werden die Meinungen und die Haltungen aller Verbündeten, natürlich auch Frankreichs, in die Diskussion einfließen.“

Man muss viele Kommentare lesen, um sich ein Bild zu machen:

> Aufgaben:

Quand est-ce Président Macron a parlé d’une mort cérébrale de l’OTAN? Citez > sa phrase exacte et tenz compte du contexte de cet avis.

Une rapide recherche: Qu’est-ce que l’OTAN? La date de sa fondation, ses membres. Qu’est-ce que l’article 5?

Pourquoi les propos du Président Macron ont-ils irrité les membres de l’Alliance?

Une petite recherche: Choisissez deux journaux en France et deux journaux en Allemagne. Qu‘est-ce qu’ils pensent des propos de Macron?

Et les réactions du monde politique? Vous choisissez quelques tweets… plus ou moins représentatifs.

Et, d’aprés vous, quel est le résultat de ce débat?

Vous avez déjà compris, la prochaine fois, notre rédaction vous donne tout simplement un sujet et vous pourriez formuler les questions et bien sûr les réponses vous-mêmes.

Was ist passiert? Präsident Macron hatte in einem Interview mit The Economist die NATO als “hirntod” bezeichnet: Vgl. dazu auf unserem Blog: >Emmanuel Macron: Die Nato und Europa – 10. November  2019.Die Bundeskanzlerin hatte diese Bezeichnung umgehend zurückgewiesen und sich dann, wie Steven Erlanger berichtet, bei einem Diner in Berlin anlässlich des 30. Geburtstages des Mauerfalls angeblich erregt oder wütend (> „Ich bin es leid“: Als sie Macron zur Rede stellt, wird Merkel ungewöhnlich wütend – Fokus 24.11.2019) gegenüber Macron geäußert. Macrons Kritik bezog sich in erster Linie auf den Angriff der Türkei im Norden Syriens und meinte damit, dass das Bündnis nicht in der Lage gewesen sei, dies zu verhindern. Mehrmals betonte der französische Präsident, die “Interopérabilité” der NATO funktioniere. Sein Wort vom “Hirntod” hat bei der Regierungen der Mitgliedsstaaten der NATO offenkundig zu erheblichen Irritationen geführt. Gegenüber Merkel, soll Macron geantwortet haben, dass er nicht nach London zum NATO-Treffen fahren und so tun könne,  als ob die USA und die Türkei die gemeinsamen Interessen in Syrien gewahrt hätten: “Mr. Macron defended himself, saying that he could not simply go to a NATO meeting in London in early December and pretend that the United States and Turkey had behaved in the collective interest in Syria.” Macron geht es um eine Überprüfung der NATO-Strategie, er hat nicht behauptet, dass die NATO am Ende sei.

Und was sagt Berlin? Im hier zitierten FOCUS-Arikel vom 24.11. 2019 wird am Schluss eine Aussage aus dem Auswärtigen Amt zitiert: “‘Nach Macrons Wortmeldung und nach dem unabgestimmten Handeln der Amerikaner und Türken in Syrien ist für Minister Maas offensichtlich, dass eine solche Diskussion um die großen strategischen Linien akut fehlt und geführt werden muss’, hieß es aus dem Auswärtigen Amt. ‘Wir hören auch von Partnern, unter anderem Frankreich, dass dort ähnlich gedacht wird.’“ Wenn dem so ist, klingt die Nachricht über den Streit zwischen Macron und Merkel wieder ganz anders: Wir sehen das auch so, kommt aus Berlin, die Strategie der NATO muss überdacht werden.

Es ist nicht einfach, den Stand der Dinge festzustellen:

> macron mort cérébrale OTAN – Twitter – > Macron, Hirntod, NATO – Twitter

Jetzt könnte man die Tweest zu diesem Thema in Deutschland und Frankreich zählen und gucken, in welchem Land sich wer, Politiker, Institutionen, Medien oder Privatleute zu diesem Thema äußern.

> Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter – 4. Oktober 2019

Die Kritik an der NATO von Bundesaußenminister Heiko Maas klingt ähnlich wie die von Präsident Macron:

Henrik Uterwedde, Die deutsch-französischen Beziehungen. Eine Einführung

Mittwoch, 20. November 2019

Der langjährige Mitarbeiter und stellvertretende Direktor des Deutsch-französischen Instituts in Ludwigsburg Henrik Uterwedde hat mit dem reichen Schatz seiner Kenntnisse und Erfahrungen eine Einführung mit dem Titel > Die deutsch-französischen Beziehungen verfasst, die jetzt im Verlag Barbara Budrich erschienen ist. Ein kurzer Abriss der “Geschichte einer spannungsreichen Nachbarschaft” führt von den Anfängen über die Kriege bis zum Deutsch-französischen Vertrag von 1963. Die beiden Kernstaaten in Europa verfügen über bemerkenswerte Gemeinsamkeiten aber auch erstaunliche Unterschiede. “Europa als Ausgangshorizont und Zielhorizont” hat der Kooperation der beiden Partner einen neuen Rahmen für gegeben, auch wenn das Gleichgewicht zuweilen prekär erscheint. Viel ist in den letzten Jahren über den deutsch-französischen Motor geschrieben worden. Gibt es ihn und was kann er leisten? fragt Uterwedde. Allen wichtigen Domänen wird ein Kapitel gewidmet: Wirtschaft, Euro, Gesellschaft, Kultur, Bildung und Wissenschaft.

Rappel: > Nachgefragt: Henrik Uterwedde antwortet auf unsere Fragen zu den Gelben Westen, Grand Débat National und Aachener Vertrag – 26.  Februar 2019

Der Band enthält mehr als eine Landeskunde, denn der Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland kommt nicht zu kurz: Bsd. im 2. Kapitel “Warum Deutschland und Frankreich?”, in dem der Autor die gegenseitigen Erwartungen und Bilder, Perzeptionen, wie man in der Politikwissenschaft sagt, Revue passieren lässt. Beide Staaten brauchen einander, wenn auch zuweilen aus unterschiedlichen Gründen.

Die vielen Aufforderungen, Französisch zu lernen, verhallen zuweilen, weil manchen Schülern die Gründe dafür nicht so einsichtig sind. Hier bekommen auch sie das notwendige Hintergrundwissen, um nach der Lektüre der ersten drei Kapitel schon zu ahnen, dass Frankreich kein so normaler Nachbar ist, sondern dass die Aussöhnung ein Wunder ist, dass beide Staaten keineswegs nur schöne bilaterale Beziehungen pflegen, sondern dass ihre Kooperation immer besser wird, je mehr sich beide Staaten zugunsten Europas engagieren:  > Macron und Europa.

Kein Staat kann heute die großen Probleme wie Migration , Digitalisierung, Sicherheit und Klimawandel auch nur in Ansätzen für sich alleine lösen. Frankreich und Deutschland können das zusammen alleine auch nicht, aber ihre so intensive Kooperation auf  allen Politikfeldern ist geeignet, die Kooperation in Europa voranzutreiben: Kapitel 3: Europa – Ausgangsort und Zielhorizont. Unsere Redaktion meint, wer Französisch lernt bereite sich nicht nur für Reisen in frankophone Länder vor, sondern er bereitet sich auch auf das Mitmischen in Europa vor.

Beeindruckend ist das dichte Netz an Kontakten, die permanente Zusammenarbeit (Kompromisse, S. 69) zwischen den Ministerien der Länder, in Berlin mit denen in Paris, die 2300 Städtepartnerschaften, der intensive Jugend- und Schüleraustausch mit Hilfe des Deutsch-französischen Jugendwerks (DFW), die Initiativen der Deutsch-französischen Hochschule und…   > Deutsch-französische Kooperationen: Unsere Bookmarks– 16. Mai 2019. –  Die enge Verflechtung in wirtschaftlicher Hinsicht ist ganz bestimmt manchem Sprachabwähler nicht bekannt, denn wenn er um seine Zukunft besorgt ist, müsste er selbstredend bei Französisch  bleiben und Spanisch als Arbeitsgemeinschaft weiterführen.

Hört beim Euro und beim Geld die Freundschaft auf? Aber die Stärke der Europäischen Wirtschafts – und Währungsunion ist trotz mancher umfahrenen Klippen ein Erfolgsmodell. Der Weg war lang, die Kompromisse mühsam (S. 93-110). Der Erfolg gibt dieser Union Recht.

Viele bibliographische Angaben mit Internet-Quellen ergänzen den Band.

Siehe auch : Daniela Witzki, > „Tragfähige europäische Kompromisse zu erarbeiten ist alles andere als selbstverständlich.“ – 5 Fragen an Henrik Uterwedde – 19. November 2019.

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