Die strategische Autonomie Frankreichs und Europas: Die Rede von Emmanuel Macron vor dem Hôtel de Brienne

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> Le défile du 14 juillet en direct sur LCI


Die europäische Verteidigung und die NATO. Besorgnisse vor deutscher Aufrüstung?

| 14 juillet 2016: Terror in Nizza | 14 juillet 2016: Terror in Nizza (II) Causes et conséquences |

> Festival Rétif de la Bretonne à Sacy du 23 au 26 juillet 2026


Wir dokumentieren hier auf unserem Blog nacheinander verschiedene Standpunkte, die die aktuelle Diskussion um die Verteidigung in Europa und besonders auch im Rahmen der deutsch-französischen Beziehungen bestimmen:

Drei Journalisten, Elsa Conesa (Berlin, Korrespondentin), Jakub Iwaniuk (Warschau, Korrespondent) et Philippe Jacqué (Bruxelles, EUropa-Büro) haben am 9. Juli 2026 in LE MONDE unter der Überschrift En Europe, la crainte du retour de l’Allemagne comme puissance militaire auf mögliche Bedenken angesichts der deutschen Rüstungspläne hingewiesen.

Im Allgemeinen begrüße man in der NATO und der in EU, dass Deutschland jetzt mehr in die seine Verteidigung investiere uns das Budget für die Verteidigung auf 152 Milliarden für 2029 erhöht habe, aber in Frankreich, Italien wie auch in Polen gebe es Stimmen, die sich darüber irritiert zeigen. Wenn es auch in Teilen Europas wie in Schweden, Finnland oder den Niederlanden wie in Zentraleuropa eine gewisse Erleichterung über die neuen deutschen Rüstungsanstrengungen gebe, seien in Italien und Frankreich doch auch Besorgnisse zu erkennen, zumal man sich frage, was passiere, wenn eines Tages die AfD in Deutschland an die Macht käme.

Die AfD, die eine Unterstützung der Ukraine ablehnt und wie M. Frohnmeier zuerst an Deutschland denken will. Es ist dieser Nationalismus, der die Sorgen vor einer Politik, die die AfD verantworten will, rechtfertigt.

Emmanuel Macron hat völlig Recht, vor dem aufkeimenden Nationalismus mit Nachdruck zu warnen:

https://x.com/EmmanuelMacron/status/2076655382790082667

Zur Erinnerung: François Mitterrand en 1995 : «Le nationalisme, c’est la guerre !» – INA

In Polen unterstreicht Marek Swierczynski, ein Spezialist für Verteidigungsfragen am Forschungszentrum Polityka Insight, es sei beruhigend, dass Deutschland mit der Erhöhung des Anteils seiner Verteidigungsausgaben am BIP dem polnischen Beispiel folge. Aber im gleichen Atemzug äußert er seine Bedenken angesichts des Aufstiegs der extremen Rechten in Deutschland.

In diesem Artikel wird Paul Mauice (IFRI) zitiert, der auf den Status quo zwischen Frankreich und Deutschland seit Ende des Kalten Krieges hinweist und der jetzt ins Wanken gerate, weil man in Frankreich das Gefühl entwickle, Deutschland gebe immer mehr aus und vergrößere so den Abstand zu Frankreich. In Paris gebe es auch ein Gefühl des „Abstiegs“ und des „Rückstands“, wovor der Generalstabschef der Streitkräfte, Fabien Mandon, am 13. Mai vor dem Senat warnte, und andeutete, dass Frankreich in fünf Jahren abgehängt sei, wenn Deutschland jedes Jahr dreimal so viel wie Frankreich ausgeben werde.

Das Ende des gemeinsamen Jagdflugzeugs SACF trägt zu der Befürchtung bei, Deutschland wolle einen eigenen Weg gehen. Ebenso scheint die Entwicklung des gemeinsamen Kampfpanzers nicht gesichert zu sein während auch der Bau eines gemeinsamen Hubschraubers aufgegeben wurde.

Die Autiren dieses Artikels zitieren einen französischer Militärangehöriger, der die Reaktion Deutschlands einen « Notfallreflex » nennt angesichts der Furcht vor einem möglichen russischen Angriff ab 2029. Er wünscht, dass man den Deutschen vermittelt, dass man die Verteidigung für den Kontinent neu organisieren müsse, weil sich die Welt in Blöcke neu geordnet habe. Sein Vorwurf: die Deutschen hätten keinen Appetit auf operative Aufgaben.

Paul Maurice erinnert an den „Raketenabwehrschild“, das den Einsatz amerikanischer und israelischer Technologien vorsieht, was der Haltung Frankreich widerspreche, das eine europäische Autonomie im militärischen Bereich vertrete. Und dennoch gebe es Gespräche zwischen Frankreich und Deutschland, um über eine Aufteilung der nuklearen Abschreckung nachzudenken, besonders falls die USA sich aus Europa zurückziehen sollten.

> Das Verteidigungsunternehmen KNDS ist künftig ein deutsch-französisches Unternehmen – auf unserem Blog, 22. Juni 2026

> Frankreich und seine Nuklear-Strategie – auf unserem Blog, 2. März 2026

Von Hans-Christian Rößler, Oliver Georgi, Matthias Rüb, Johannes Leithäuser, Michaela Wiegel, Stefan Locke, > Wer hat Angst vor Deutschland?, FAZ, 01.06.2026.

Deutschland hat aufgrund seiner Geschichte lange Misstrauen in Europa ausgelöst, aber seit dem Beginn des Ukrainekriegs wird seine militärische Aufrüstung überwiegend als notwendiger Beitrag zur europäischen Sicherheit gesehen. Italien versteht die engere Zusammenarbeit mit Deutschland als Chance für die gemeinsame Verteidigung und die Rüstungsindustrie. Großbritannien setzt auf eine enge militärische Kooperation mit Deutschland. Frankreich ist im Prinzip mit der Stärkung der Rolle Deutschlands einverstanden, hat Bedenken hinsichtlich der Schwächung des eigenen politischen und militärischen Einflusses in Europa. Polen bewerte die Entwicklung positiv bewertet, mache sich aber Sorgen vor Alleingängen Berlins. Spanien fürchtet sich nicht vor einem stärkeren Deutschland, lehne aber jedoch höhere Verteidigungsausgaben und militärische Aufrüstung eher ab. Es sind weniger historische Ängste als vielmehr offene Fragen der Abstimmung, Zusammenarbeit und europäischen Einbindung Deutschlands die in den europäischen Hauptstädten für Diskussionen und Vorbehalte sorgen.

Die europäische Verteidigung und die NATO. Die Erklärung von Emmanuel Macron auf dem Nato-Gipfel in Ankara

> Festival Rétif de la Bretonne à Sacy du 23 au 26 juillet 2026


Wir dokumentieren hier auf unserem Blog nacheinander verschiedene Standpunkte, die die aktuelle Diskussion um die Verteidigung in Europa und besonders auch im Rahmen der deutsch-französischen Beziehungen bestimmen:

Le texte : Micro-tendu du Président de la République à l’issue du Sommet de l’OTAN *.pdf – site du Palais de l’Élysée.

Präsident Emmanuel Macron betonte, dass Europa seine Verteidigungsausgaben deutlich erhöht und mehr Verantwortung für seine eigene Sicherheit übernimmt. Frankreich haben seinen Verteidigungshaushalt innerhalb von zehn Jahren verdoppelt und sich verstärkt an NATO-Einsätzen beteiligt. Künftig wolle
Frankreich an den vorgeschobenen NATO-Landstreitkräften in Finnland mitwirken und europäische Sicherheitsaufgaben stärker übernehmen. Bei seiner Erklärung sprach Macron sich für den Ausbau einer eigenständigen europäischen Rüstungsindustrie aus, damit zusätzliche Investitionen vor allem europäischen Unternehmen zugutekommen. Er unterstrich ausdrücklich, dass die NATO ein Bündnis für Frieden und Stabilität sei und die europäische strategische Autonomie innerhalb des Bündnisses gestärkt werden müsse.
Hinsichtlich der Ukraine bekräftigte er die uneingeschränkte Unterstützung Frankreichs und kündigte für den 13. Juli ein weiteres Treffen der „Koalition der Willigen“ in Paris an. Macron erklärte außerdem, dass die G7-Staaten, Europa, Nordamerika und asiatische Partner wieder mit einer gemeinsamen Stimme für die Souveränität der Ukraine und die Einhaltung des Völkerrechts eintreten. Er unterstützt die Forderung von Präsident Selenskyj nach mehr Luftverteidigung für die Ukraine und kündigte weitere gemeinsame Anstrengungen der Verbündeten und der europäischen Rüstungsindustrie an. Zum Konflikt mit dem Iran sagte er, Teheran habe das Waffenstillstandsabkommen verletzt, dennoch sollten die vereinbarten Gespräche fortgesetzt und eine friedliche Lösung angestrebt werden. Eine militärische Bedrohung Grönlands durch die USA halte er derzeit für unrealistisch und warnte vor unnötiger Spekulation.Einen erneuten Einsatz des Flugzeugträgers Charles de Gaulle im Persischen Golf hält Macron momentan nicht für erforderlich, schließt eine spätere Anpassung der französischen Militärpräsenz jedoch nicht aus. Zu Gesprächen mit Präsident Erdoğan erklärte er, beide Seiten hätten konstruktiv über Verteidigung, Wirtschaft sowie regionale Krisen wie die Ukraine, Syrien und den Libanon gesprochen. Macron betonte, dass Präsident Trump beim NATO-Gipfel keine Bedingungen für einen Verbleib der USA in der NATO gestellt habe und die Allianz geschlossen auftrete.

Am 9. Mai ist Europatag

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Aus gegebenem Anlass zeigt unsere Redaktion unseren – etwas ergänzten – Artikel vom 9. Mai 2023 hier noch einmal an erster Stelle an.

| Die Europawahlen am 9. Juni 2024Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? | Le discours d’Emmanuel Macron sur l’Europe à la Sorbonne (2) | Der Brief an alle Schülerinnen und Schüler > Französisch-Leistungskurs bis zum Abitur222 Argumente für Französisch | NEU: Apprendre le français – faire des exercices |

> www.europeana.eu Europas digitales Kulturerbe entdecken

Ausstellung online: Der 70. Jahrestag der Schuman-Erklärung, 9. Mai 1950

> Exposition célébrant le 70e anniversaire de la déclaration Schuman ***

[de]

9. Mai. Heute ist Europatag.

Am 9. Mai 1950 legte Robert Schuman den Vorschlag, die Kohle- und Stahlindustrie in Frankreich und Deutschland einer gemeinsamen obersten Behörde zu unterstellen, vor. Der Schuman-Plan ist der Grundstein der heutigen EU.

Am 9. Mai 1950 wurden die Pressevertreter in Paris zu einer Pressekonferenz kurzfristig in das Außenministerium am Quai d’Orsay eingeladen. Was war passiert? Es gab schon Gerüchte.

Dann trat der französische Außenminister Robert Schuman (1886-1963) ein und hielt eine Rede, mit der er die Schaffung einer

Und was bedeutet Europa für die Jugendlichen? Der frühere Außenminister Stéphane Séjourné brachte es auf den Punkt:


Robert Schuman: > Déclaration du 9 mai 1950


> www.europe-day.lu/


> Nachgefragt: 9 mai 1950. Etienne Deschamps répond à nos questions


… aus diesem Anlass zitieren wir hier Tweets und dann folgt ein Artikel über die Erklärung des französischen Außenministers von Robert Schuman vom 9. Mai 1950:


Am 9. Mai 1950 hat der französische Außenminister Robert Schuman in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz die Journalisten mit einer Erklärung die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) und der > Geburtsstunde der künftigen EWG überrascht:


Vorweg um hier die Gelegenheit zu nutzen und gleich einiges zurechtzurücken, und wieder vorzubeugen, damit die weil die AfD in Hessen nicht wieder wieder vom Europa der Vaterländer“ spricht: > Hörensagen: “Das Europa der Vaterländer” – 22. Januar 2018


Trotz aller Kritik an der Europäischen Union darf man ihren Beitrag zum Frieden in Europa nicht übersehen. In diesem Sinne ist die EU ein Erfolgsmodell, um das uns viele Krisenregionen in der Welt sehr beneiden.


Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: “L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.”Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris -18. Dezember 2017


Die spätere EU hatte am 9. Mai 1950 mit einem außergewöhnlichen Paukenschlag begonnen. Die EGKS-Gründungsmitglieder: Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Belgien und Luxemburg standen so am Beginn der einer Reihe supranationaler europäischer Institutionen, die sich zur Europäischen Union wweiterentwickelten.

Am > Europatag eines jeden Jahres, am 9. Mai, wird dieser Rede gedacht: > Schuman-Erklärung – 9. Mai 1950: „Europa lässt sich nicht mit einem Schlage herstellen und auch nicht durch eine einfache Zusammenfassung : Es wird durch konkrete Tatsachen entstehen, die zunächst eine Solidarität der Tat schaffen. Die Vereinigung der europäischen Nationen erfordert, dass der Jahrhunderte alte Gegensatz zwischen Frankreich und Deutschland ausgelöscht wird. Das begonnene Werk muss in erster Linie Deutschland und Frankreich erfassen.“

> Robert Schuman (1886-1963) Site de la Fondation Robert Schuman

> Die EU – eine Folienpräsentation

> Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique – 26. September 2017

Un club des employeurs pour favoriser la mobilité européenne des apprentis en Centre-Val de Loire

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| Die Kommunalwahlen finden in Frankreich im März 2026 statt. |


Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Zu Besuch im Deutsch-Französischen Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung – 28. Februar 2027

Jeannette Süß: La fabrique de la politique européenne de l’Allemagne

Es gibt eine deutsche Unentschlossenheit nicht nur in der Innenpolitik auch in der Europapolitik, die in Brüssel zu Blockaden, Enthaltungen und Vertrauensverlust bei den Partnern führt. In Sachen Europa ist das nicht so recht was neues, denn bei der ersten Sorbonne-Rede von Emmanuel Macron 2017 blieb die Bundesregierung unter Angela Merkel weitgehend sprachlos. Überhaupt das europapolitische Konzept des französischen Staatspräsidenten fand in Berlin nie wirklich Anklang, gar Widerhall. Es gab mal einen versuch von Olaf Scholz, aber man hatte damals den Einruck dass das eine Eintagsfliege war: > Die Prager Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz über Europa – (auf unserem Blog, 22. August 2022) Der europäische Stillstand in Berlin hat die Glaubwürdigkeit Deutschlands geschwächt und Entscheidungsprozesse auf EU-Ebene gelähmt. Die Regierung Merz versucht gegenzusteuern und die europäische Politik Deutschlands besser zu koordinieren. Inhaltlich setzt sie auf europäische Souveränität und mehr Wettbewerbsfähigkeit. Trotzdem verhindern parteipolitische Spannungen weiterhin ein einheitliches deutsches Auftreten. Europäisch setzt Merz auf enge Kooperationen, doch die Chance für eine stabile Agenda bis 2027 bleibt unsicher.

Zum Herunterladen >>>>>

Jetzt hat Jeannette Süß, Forscherin am Comité d’études des relations franco-allemandes (Cerfa) im l’Institut français des relations internationales (Ifri), untersucht, wie in Deutschland Europapolitik gemacht wird: > La fabrique de la politique européenne de l’Allemagne. Und sie kommt zu erstaunlichen Einsichten hinsichtlich der Chancen der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz, der die Rolle Deutschlands in Europa neu definieren möchte, indem er sich als zuverlässiger Krisenmanager profiliert und die europäischen Allianzen in den Bereichen industrielle Wettbewerbsfähigkeit und Verteidigung stärkt. Süß bemerkt, dass diese Dynamik im Gegensatz zur Situation in Frankreich stehe, die von vor allem von politischer Instabilität, Haushaltsproblemen und einer geschwächten Glaubwürdigkeit auf europäischer Ebene geprägt sei. Süß geht sogar soweit, Merz als zunehmend treibende Kraft zu bezeichnen, während Paris eher eine begleitende Rolle einzunehmen scheint.

Die deutsch-französische Beziehungen sind aber weiterhin ein zentrales Element der europäischen Politik von Friedrich Merz, was z. B. durch die Themen und Ergebnisse des deutsch-französischen Ministerrats von Toulon 2025 belegt wird. Wie so oft bei diesen Treffen wurde auch in Toulon im August verabredet, die bilaterale Partnerschaft durch konkrete Projekte in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit, Energie, Industrie, Digitalisierung und Verteidigung operativ zu verstärken. Der Streit um das Mercosur-Abkommen lässt aber unterschiedliche strategische Ansätze erkennen.Trotz intensiver persönlicher ständiger Kontakte auf höchster Ebene tauchen immer wieder divergierende Interessen (Stichworte dazu FCAS und MGCS) wodurch die Zusammenarbeit in Brüssel erschwert wird. Süß schlussfolgert, die bilaterale Dynamik sei politisch gewollt ist, jedoch gibt es offenbar Grenzen einer privilegierten und reibungslosen Zusammenarbeit auf EU-Ebene.

François Mitterrand (1916-1996) im Europaparlament, 17. Januar 1995

Wir erinnern an François Mitterrand, der von 1981-1995 französischer Staatspräsident war. Er starb am 8. Januar 1996 in Paris:

> Ségolène Royal, Ministre de l’Ècologie, hat auf Dailymotion an die Rede von François Mitterrand im Europaparlament erinnert, die er dort am 17. Januar 1995 gehalten hat. Eine Gelegenheit für ihn, vor Vorurteilen und Nationalismen zu warnen.

> Discours de M. François Mitterrand, Président de la République, sur le programme de la présidence française de l’Union européenne, notamment en matière d’élargissement, d’union économique et monétaire, d’organisation de l’Europe sociale, d’identité culturelle et de sécurité, devant le Parlement européen à Strasbourg le 17 janvier 1995:

“ … Ce que je vous demande là est presque impossible, car il faut vaincre notre histoire et pourtant si on ne la vainc pas, il faut savoir qu’une règle s’imposera, mesdames et messieurs : le nationalisme, c’est la guerre | La guerre ce n’est pas seulement le passé, cela peut être notre avenir, et c’est vous, mesdames et messieurs les députés, qui êtes désormais les gardiens de notre paix, de notre sécurité et de cet avenir.“

Der Videoausschnitt enthält die letzten Passagen seiner Rede:

„Il se trouve que les hasards de la vie ont voulu que je naisse pendant la première guerre mondiale et que je fasse la seconde.“ …


François Mitterrand à Strasbourg en 1995 von segolene-royal

– Je m’en suis rendu compte, lorsque j’étais prisonnier, en cours d’évasion. J’ai rencontré des Allemands et puis j’ai vécu quelques temps en Bade-Wurtemberg dans une prison, et les gens qui étaient là, les Allemands avec lesquels je parlais, je me suis aperçu qu’ils aimaient mieux la France que nous n’aimions l’Allemagne. Je dis cela sans vouloir accabler mon pays, qui n’est pas le plus nationaliste loin de là, mais pour faire comprendre que chacun a vu le monde de l’endroit où il se trouvait, et ce point de vue était généralement déformant. Il faut vaincre ses préjugés.“

Auf unserem Blog:[/de]

> Nachgefragt: De Gaulle, Mitterrand, Macron und die Idee einer Europäischen Konföderation – 10. Mai 2022

> Marius Mitrache parle de Mitterrand et les relations franco-allemandes. Les enjeux de la réunification allemande et l’avenir de l’Europe – 7. Mai 2021

> Rappel. Bilan et programmes : Les voeux de Mitterrand en 1994 – Les voeux de De Gaulle en 1962 – 31. Dezember 2018

Gipfel zur europäischen digitalen Souveränität in Berlin

Präsident Emmanuel Macron reiste am Dienstag, dem 18. November 2025, nach Berlin zum Gipfel über die europäische digitale Souveränität, den er gemeinsam mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz leitete.
Der Gipfel setzt das deutsch-französische Wettbewerbsprogramm um, das beim Ministerrat am 29. August in Toulon vereinbart wurde.

Der Gipfel hat die Annäherung im digitalen Bereich beschleunigt, insbesondere bei der Vereinfachung, der Wettbewerbsfähigkeit, der Datensouveränität sowie beim Schutz und der Fairness im europäischen Markt.
Besonderes Augenmerk lag auf digitalen Diensten, vor allem auf Cloud-Technologien und künstlicher Intelligenz. Außerdem wurden zahlreiche private Investitionen und neue Partnerschaften zwischen französischen, deutschen und europäischen Akteuren angekündigt.

Die Rede des französischen Präsidenten:

Die Pressekonferenz:

Das Kommuniqué des Gipfels: > Sommet sur la souveraineté numérique européenne : des engagements emblématiques pour une Europe plus compétitive et souveraine.

Die Erklärung zur Vereinfachung des Europäischen Regelwerks: > Simplification du corpus réglementaire numérique européen.

Datensicherheit: > Assurer la souveraineté européenne pour les données et l’informatique en nuage.

Siehe auch: Gipfel zur europäischen digitalen Souveränität. Startschuss für eigenständigeres Europa – Website der Bundesregierung

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