Archiv für November 2017

Wie antwortet Deutschland auf die Vorschläge Macrons?

Dienstag, 21. November 2017

> Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU – 20. November 2017

Eigentlich muss die Frage lauten. Wann kann Deutschland endlich die Vorschläge von Staatspräsident Macron bentworten?

Wie soll es mit Europa weitergehen? Frankreich wartet zu Recht auf eine qualifizierte und konstruktive Antwort der deutschen Regierung. Staatspräsident Macron hat seine Vorstellungen ausführlich erläutert > Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe und bat darum, dass seine Vorschläge Anfang 2018 diskutiert werden: > Macron am 26. 9. in der Sorbonne: „Deshalb wünsche ich mir, wenn wir von neuem voranschreiten wollen, dass wir dies über demokratische Konvente machen, die ein integrativer Bestandteil der Neubegründung Europas sind. Wenn wir einmal die einfachen Begriffe für einen Fahrplan definiert haben, der unterstützt wird von den wichtigen Regierungen, die bereit sind, in diese Richtung zu gehen, möchte ich, dass wir im kommenden Jahr über sechs Monate in allen Ländern, die teilnehmen möchten, eine umfangreiche Debatte zu einheitlichen Fragen zur Bestimmung der Prioritäten, Sorgen und Ideen für unseren Fahrplan für das Europa von morgen organisieren. Die Dinge wieder in die richtige Reihenfolge zu bringen, anstatt am Ende des Weges, gelähmt von Phantasmen und Unverständnis zu fragen, ob ja oder nein, zu unlesbaren Texten, die im Verborgenen verfasst wurden. Organisieren wir also eine offene, freie, transparente und europäische Debatte, um dieses Projekt zu erschaffen, das den Europawahlen 2019 schließlich Inhalte und Herausforderungen bieten wird.“ Initiativen, Visionen, Kreative Ideen, Dialog, Austausch? Berlin schweigt – auch wenn die Kontakte zwischen den Ministerien in Berlin und Paris wie gewohnt intensiv seien mögen. Macron hat viele > Germanisten in der Regierung versammelt, und er wünscht einen Elysee-Vertrag 2.0. Er öffnet weit das Tor zu einer neuen deutsch-französischen Zusammenarbeit. Berlin und Paris könnten zusammen den Anstoß für eine > Neubegründung Europas durch die Kultur geben: > #FRAFRA2017 sollte dafür einen Auftakt bilden. Keines der großen Probleme in Europa kann von einem der Mitgliedsländer alleine gelöst werden: Migration, Digitaler Wandel, Umweltschutz, Verteidigung, Energieversorgung. Von der Reformfreudigkeit und der Entschlossenheit Macrons, wie auch von seinem Ansatz, den > Stellenwert der Kultur in Europa hervorzuheben, sollte die deutsche Regierung etwas lernen. Oder eine künftige neue Regierung könnte sich an diesen Vorschlägen inspirieren und endlich die Visionen mit Frankreich teilen. Nochmal: Macron bittet darum, „dass wir im kommenden Jahr über sechs Monate in allen Ländern, die teilnehmen möchten, eine umfangreiche Debatte zu einheitlichen Fragen zur Bestimmung der Prioritäten, Sorgen und Ideen für unseren Fahrplan für das Europa von morgen organisieren.“ Was haben die Sondierer dazu gesagt?

Das Ende der Jamaika-Sondierungen – und jetzt?

Montag, 20. November 2017

french german 

LE MONDE > L’Allemagne en pleine tempête politique ne laisse pas de doutes: „L’échec des pourparlers entre conservateurs, Verts et libéraux pourrait pousser Merkel vers la sortie.“

> Angela Merkel, chancelière en sursis – LE MONDE | 20.11.2017 par Thomas Wieder (Berlin, correspondant): „La dirigeante allemande est rattrapée par l’usure du pouvoir après son revers aux législatives du 24 septembre.“

Wie geht es jetzt weiter? Angela Merkel kann keine Vertrauensfrage im Bundestag stellen, um eine Auflösung des Parlaments herbeizuführen, (Art 68 GG (1) „Findet ein Antrag des Bundeskanzlers, ihm das Vertrauen auszusprechen, nicht die Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages, so kann der Bundespräsident auf Vorschlag des Bundeskanzlers binnen einundzwanzig Tagen den Bundestag auflösen. Das Recht zur Auflösung erlischt, sobald der Bundestag mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen anderen Bundeskanzler wählt.“) da sie nur als geschäftsführende Kanzlerin im Amt ist. Bleibt nur der Art 63 GG:

Zur Wahl des Bundeskanzlers > Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland: Art. 63

Der Bundespräsident schlägt dem Bundestag einen Kanzlerkandidaten vor: „(1) Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestage ohne Aussprache gewählt.“ Bekommt er keine Mehrheit, kann die Wahl innerhalb von 2 Wochen wiederholt werden. Im 3. Wahlgang reicht dann eine einfache Mehrheit der Stimmen. Dann kann der Bundespräsident den/die gewählten Kandidaten/in ernennen oder er kann den Bundestag auflösen, der dann nach 60 Tagen neu gewählt werden muss.

Sitographie:

> Video Nach den gescheiterten Sondierungen: Kommen jetzt Neuwahlen? – www.tagesschau.de

> Ergebnis der Bundestagswahlen vom 25. September 2017

> Bundestagswahl 2017 – Neuwahlen?
Informations-Portal zur politischen Bildung. Ein Angebot der Landeszentralen für politische Bildung

Zur Wahl des Bundeskanzlers > Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland: Art. 63

Der Blick in die Geschichte der Bundesrepublik ist lehrreich:

> Elections allemandes : visualisez soixante-huit ans de coalitions en Allemagne – LE MONDE | 22.09.2017

Et que disent les derniers tweets ? Comparons les tweets en France et en Allemagne. Que disent les partis politiqus ? Que disent les médias : journaux, radios ? Les particuliers ?



Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU

Montag, 20. November 2017

french german 

Aufgaben

1. Lisez les derniers 20/30 Tweets de @RPFranceUE et de de @GermanyintheEU?

Variante: Choisissez d’autres mois. D’autres expressions, la recherche détaillée vous aidera.

2. De quoi parle @RPFranceUE ?

3. De quoi parle @GermanyintheEU ?

4. Vous établissez rapidement une liste avec le vocabulaire autour de la coopération franco-allemande en Europe.

pons-woerterbuch-250

PONS vous soutient toujours.

Advents- und Weihnachtsvorbereitungen in Straßburg

Sonntag, 19. November 2017

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#silenceonlit

Donnerstag, 16. November 2017

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DFI und Institut français : deutsch-französischen Tag 2018 für Französischlehrerinnen und -lehrer mit Unterstützung des Klett-Verlags

Donnerstag, 16. November 2017

Am 26. Januar 2018 ab 13 h findet der Deutsch-Französische Tag für Französischlehrer in Stuttgart im Institut français statt. Wieder mit einem spannenden Programm:

Prof. Dr. Frank Baasner, dfi Ludwigsburg, Inhaltliche und stilistische Neuerungen unter der Präsidentschaft Emmanuel Macrons

Prof. Dr. Jürgen Mertens, PH Ludwigsburg, Reform oder Konkurs? Oder: die Notwendigkeit eines Mai 68 für den Französischunterricht

Prof. Dr. Manuel Borutta, Ruhr-Universität Bochum, „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“? Die französische Besiedlung Algeriens in historischer Perspektive

Georges Leyenberger, Institut Français Stuttgart, l‘Éducation et l’autorité, 50 ans après Mai 68

Programm auf der Website des DFI

> Anmeldeformular unter .

Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe

Mittwoch, 15. November 2017

french german 

Nachgefragt: Denis Diderot parle de l’Encyclopédie

Mittwoch, 15. November 2017

À l’occasion de du message suivant sur Facebook, nous affichons l’entretien avec Diderot tout en haut de notre blog


> Édition Numérique Collaborative et CRitique de l’Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers (1751-1772)
Voir aussi : > Nachgefragt: Laurent Loty spricht über Denis Diderot – 24 Juni 2013

Nous avons eu l’immense plaisir de rencontrer Denis Diderot. Bien sûr, nous avons bien préparé notre entretien, par contre, notre entretien était plutôt une conversation autour de son projet immense, l’Encyclopédie. Après notre rencontre, nous avons rapidement noté ici les questions que nous avons posées à M. Diderot. Heureusement, il avait accepté un enregistrement de notre entretien :

Voilà nos questions :

Nous vous remercions de nous accueillir. Vous êtes philosophe et écrivain, vous avez écrit du théâtre, des romans et un grand nombre d’études sur les salons annuels. Vous êtes aussi encyclopédiste.

Nous n’avons eu qu’un petit quart d’heure, pas plus, donc une seule tentative pour enregistrer notre entretien.

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Cette année vous publiez un prospectus de votre Encyclopédie que vous éditez ensemble avec votre confrère Jean le Rond d’Alembert :
Quelle est l’idée principale de votre entreprise ?
Vous parlez de toutes les sciences dans votre ouvrage?
Nos bibliothèques hébergent un bon nombre d’encyclopédies. Vous pensez qu’un renouvellement était indispensable ?
Ce que vous dites annonce, sans aucun doute, un travail immense. Vous pourriez citer des exemples ?
Êtes-vous d’accord avec moi, si je dis qu’une encyclopédie et tout spécialement la vôtre n’est pas seulement une simple collection d’articles ? Quel ordre proposez-vous donc dans l’Encyclopédie ?
Écrire des articles pour votre Encyclopédie, cela demande beaucoup de recherches, même une lutte contre les préjugés et des opinions préconçue ? Comment vous en sortez-vous ?

Mit einem Klick vergrößerbar.


<< Voilà une petite une comparaison entre l'Encyclopédie de Diderot et d'Alembert et de l'Enycyclopédie (art. > Littérature, t. XXVI) de l’intelligence collective de nos jours: > Wikipédia


Où trouvez vous vos auteurs ? Vous et d’Alembert, vous ne pouvez pas tout écrire vous-mêmes ?
Je voudrais savoir, si on vous a accordé des soutiens officiels ?
Je n’ose pas vous demander, vu la complexité de votre projet, si Encyclopédie tient aussi compte des domaines qu’on a jusqu’ici un peu négligés ?
Les auteurs ont tous bien travaillé ?
Avez-vous une sorte de guideline, une idée directrice pour vos articles de l’ Encyclopédie ?
Vos planches ont déjà rendu l’ Encyclopédie si fameuse :
Vous voyez une fin de votre entreprise, ou peut-on dire que l’exécution de votre projet, de le mener aussi loin que possible, c’est cela votre but ?
M. Diderot, je vous remercie infiniment de vos réponses.

Sources : Prospectus, Sur la Diversité de nos jugements

Œuvres de Denis Diderot, t. I, Dictionnaire encyclopédique, Paris 1828, p. 1:

Mit einem Klick können die Bücher geöffnet werden.

Pour en savoir plus :

A l’occasion du Tricentenaire de Diderot
> Denis Diderot – site de Eric Vanzieleghem

– Encyclopédie, éd. A. Pons, G.-F., 1986, 2 vol. [sélection]

Encyclopédie, éd. R. Morrissey, projet ARTLF de l’Université de Chicago, et ATILF (CNRS), depuis 1998 [en ligne] > R. Morissey

– L’encyclopédie de Diderot et D’Alembert, Redon, CD-Rom ou DVD, 1999.

– Choix d’articles de l’Encyclopédie, éd. M. Leca-Tsiomis, Comité des Travaux Historiques et Scientifiques, 2001.

<< L'éditeur Hermann qui édite aussi les > Œuvres complètes de Diderot va publier tout prochainement hors collection :
> Esprit de Diderot. Choix de citations
Laurent Loty et Éric Vanzieleghem
ISBN : 9782705684754
Texte de l’éditeur: „PRÉSENTATION : Ce petit livre invite à découvrir l’ensemble de l’œuvre de Diderot, et à dialoguer avec lui sur l’art, la science, la morale ou la politique, nos sentiments ou nos espérances de bonheur.
Parce qu’il fait percevoir comment il essaie lui-même de s’éclairer, Diderot nous incite à conquérir notre liberté, et d’abord celle d’apprendre et de critiquer, d’interpréter et d’imaginer.
Pourquoi le célèbre Diderot a-t-il été méconnu et le sera-t-il encore ? La prison le décide à écrire pour la postérité, et ce dialogue par delà la mort lui offre cette liberté qui déplaît aux adeptes de la soumission. Son inventivité joyeuse et son indisciplinarité gênent les institutions dogmatiques, tandis qu’elles en font le cher ami de ses lecteurs“

– Marie Leca-Tsiomis, Écrire l’Encyclopédie: Diderot, de l’usage des dictionnaires à la grammaire philosophique, Studies on Voltaire and the eighteenth century, the Voltaire Foundation, Oxford, 1999, 528 p. 2e éd : 2008.

– Madeleine Pinault-Sorensen, L’Encyclopédie, P.U.F., «Que sais-je?», 1993, 128 p.

> Denis Diderot, 1713-1784: L’incontournable père fondateur – Page de la BNF


Les interviews imaginaires sur notre blog:

> Devons-nous retourner à la nature? – Un entretien avec Jean-Jacques Rousseau

> Une visite chez Gustave Flaubert

> Une visite chez M. Zola

> Une interview avec François Guizot, Ministre de l’instruction publique et des cultes>

> Une visite chez Michel de Montaigne

> Une visite chez Honoré de Balzac


Notre prochaine interview. Bientôt nous rencontrerons Henri Murger au Jardin de Luxembourg. Il a écrit plusieurs romans et notamment > Scènes de la vie de bohème (1847-49). Évidemment nous allons l’interroger sur la bohème, dont il est un spécialiste : „La Bohème dont il s’agit dans ce livre n’est point une race née d’aujourd’hui, elle a existé de tout temps et partout, et peut revendiquer d’illustres origines.“

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