Archiv für die Kategorie 'Corona-Virus'

La lettre de Richard Ferrand, Président de l’Assemblée nationale au Président de la République

Freitag, 3. Juli 2020

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Jean-Noël Jeanneney, Virus ennemi. Discours de crise, histoire de guerres. Collection Tracts, Série Grand format, Gallimard 2020.

Montag, 22. Juni 2020

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Deutsche und französische Abgeordnete ziehen kritisches Fazit der Grenzkontrollen

Montag, 15. Juni 2020

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Wir haben vom Abgeordneten Christophe Arend, (La REM, Moselle, 6ème circonscription), Präsident der Deutsch-Französische Parlamentarischen Versammlung, Präsident der Groupe France-Allemagne und Mitglied der > Commission du développement durable et de l’aménagement du territoire  folgenden Appell erhalten:

Plus de coordination ! Nous voulons des précisions sur la fin des contrôles aux frontières !

Mittwoch, 10. Juni 2020

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Update

Fin des contrôles aux frontières dans la nuit de dimanche à lundi !

Une décision en faveur d’une Europe unie !

Malgré une fin juridique des contrôles allemands le 15 juin à minuit annoncée par le Ministre fédéral de l’Intérieur allemand, M. Horst Seehofer, les Directeurs régionaux de la Bundespolizei se sont accordés ce vendredi en faveur de la suppression des contrôles aux frontières dès lundi matin. Opposé depuis le début de la crise à la fermeture des frontières, le Député Christophe Arend salue cette décision en faveur des habitants des zones frontalières et de l’amitié franco-allemande et européenne.

« Je salue cette décision d’harmoniser la levée des contrôles aux frontières. Nous nous dirigeons enfin vers un retour à la normalité pour les habitants de ce bassin de vie au coeur de l’Europe. C’est un signe positif vers une Europe unie et pour un renforcement de l’amitié franco-allemande. Ce choix démontre également l’importance d’une harmonisation des décisions dans les zones transfrontalières et le besoin d’une décentralisation des mesures au plus proche du terrain » explique le Député Christophe Arend.


Unserer Redaktion veröffentlicht hier die Stellungnahme des Abgordneten Christophe Arend (LaREM), der hier über die Sitzung des Ausschusses für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (GrüZ) vom 10. Juni 20120 berichtet, der mit dem > Aachener Vertrag eingerichtet wurde. Sein Text ist deshalb von so großer Bedeutung, weil er er einen konkreten Einblick in eine schwierige Situation gibt, und er zeigt, mit welchen Mitteln diese Probleme jetzt zu lösen sind:

Auf unserem Blog:

 

> La Secrétaire d’Etat chargée des Affaires européennes, Amélie de Montchalin, sur le pont frontière de Petite-Rosselle – 5. Juni 2020

> Nachgefragt: Der Abgeordnete Christophe Arend (La REM) antwortet auf unsere Fragen – 27. April 2020

> #CoronaVirus – COVID-19-Krise

> La coopération franco-allemande décentralisée suite au Traité d’Aix-la-Chapelle Visions franco-allemandes – 8. Juni 2020

Immer noch nicht wieder zu Hause: #CoronaVirus. Auf den Philippinen gestrandet und zurückgeblieben: Gilles Floret und Johnny Paul Mendoza

Dienstag, 9. Juni 2020

Dank der Hilfe der Französischen Botschaft in Berlin ist Gilles Floret am Samstag 13. Juni wohlbehalten wieder in Stuttgart angekommen. Sein Mann wird so bald wie möglich nachkommen.

> Online #Französisch-lernen I ff.: Die Übersicht

> Alle Artikel zur Corona-Krise auf unserem Blog

Luftlinie rund 10500 km von Stuttgart entfernt sind Gilles Floret – > Gilles Floret chante Amour de Jeunesse und > Gilles Floret chante Chanson d’automne – und sein Ehemann Johnny Paul Mendoza immer noch auf den Philippinen. Ursprünglich sind sie dort hingeflogen, um Urlaub zu machen. Dann kam das Virus und bis heute haben beide es nicht geschafft, wieder nach Stuttgart nach Hause zu kommen.

Unsere Redaktion hat mit Gilles Floret heute ein E-Mail-Interview geführt:

Gilles Floret, Sie und Ihr Ehemann Johnny Paul Mendoza sind noch immer auf den Philippinen. Wann haben Sie dort vom Lockdown erfahren?

Gilles Floret: Wir haben vom  Lockdown ca. in der 2. Woche unseres Urlaubs erfahren. Das war ein Schock, weil wir nicht wussten was zu tun ist. Bleiben und warten oder sofort aufbrechen? Aber die Umbuchung von den Flugticket war das erste Problem. Wir haben erst mal versucht, uns auf der Homepage des Auswärtigen Amtes anzumelden,was sehr schwierig ist ohne WLan. Dauerte 3 Stunden lang. Wir wurden immer rausgeworfen aus der Homepage, als es darum ging, eine deutsche Passnummer einzutragen.

Wie haben Sie ersten Wochen des Lockdowns überstanden?

Gilles Floret: Die ersten Woche war erst mal nicht so schlimm. Nur das wir unseren Garten für 2 Wochen nicht verlassen konnten. Wir sind in > San Antonio in der Nähe von Ozamiz City. Aber zum Meer durften wir auch nicht mehr. Zu viele Checkpoints überall. Ozamiz ist auf der Insel Mindanao. Alle Wege per Schiff und Luft wurden sofort eingestellt

 

Wie haben sie versucht auszureisen?

Gilles Floret: Das Auswärtige Amt konnte nicht antworten, weil es unsere Meldung nie bekommen hat. Dann habe ich schnell das Konsulat in Palau kontaktiert. Keine Antwort. Dann die französische Botschaft in Manila. Keine Reaktion. Erst als sich meine Cheffin Frau Dr. Christa Weck sich in der Französische Botschaft in Berlin gewandt und um Hilfe gebeten hat, hat sich die Französisch Botschaft bei uns gemeldet.

Aber die Französische Botschaft in Berlin hat dann einen Weg gefunden Ihnen zu helfen?

Gilles Floret: Erst wollte die Botschaft nur für mich was unternehmen. Ich habe aber darauf gepocht, dass unsere Ehe aber in in der Botschaft in Berlin registriert ist und somit mein Mann auch unter dem Schutz des französischen Staates steht. Nach mehreren Interventionen von Frau  Christa Weck haben wir schließlich Passierscheine von der Botschaft bekommen. Blieb die Frage, wie kommen wir nach Manila? Die Botschaft meldete uns jedes Mal, wenn ein Rettungsflug von USA ab Cagayan nach Manila geflogen ist. Aber zu viele Hürden und Komplikationen. Ich war erst mal froh, einen Passierschein zu haben, denn der 15. Mai nahte. Ich wurde 60 und hätte wieder in Quarantäne gehen sollen.

Schließlich am 21. Mai ein hoffnungsvoller Rettungsflug….gescheitert. Annulliert. Dann eine anderer Flug am 26. Mai. Schade kein Platz drin. Reserviert für Australier und US-Bürger.

Isolation seit Anfang März? Das ist eine lange Zeit. Was hat sich für Sie verändert?

Gilles Floret: Ja,  ich hab stark abgenommen. Unsere Schwiegereltern dürfen nicht mehr zu uns. Wir leben also von Hühnern und Mangos vom Garten. Es klingt traumhaft. Aber wir fühlen uns ein bisschen wie im Gefängnis. Erste Alpträume nachts. Hier herrscht Kriegsrecht. Nach 20 Uhr Feierabend

So weit weg? Das klingt ein bisschen nach Urlaub… aber ich habe den Eindruck, dass Sie im Augenblick ganz und gar nicht Urlaubsgefühle haben?

Gilles Floret: Das stimmt langsam sind wir ausgelaucht und einfach müde.

Et j oubliais – nous remercions nos employeurs et en particulier le Kett Verlag, la Personalabteilung et les collègues du fond du coeur et ma cheffe Dr. Christa Weck en tout premier.

Gilles Floret dankt ausdrücklich Rudolf Hildebrandt der dazu beigetragen hat, dass die Stuttgarter Nachrichten heute über Floret und seinen Ehemann berichtet haben: > Urlaub und Coronavirus Zwei Stuttgarter hängen noch immer auf den Philippinen fest – Stuttgarter Nachrichten – 26.5.2020

#coronavirus – Der Brief von Emmanuel Macron: “La concorde nationale”

Freitag, 5. Juni 2020

Ergänzung:

Außergewöhnliche Zeiten verlangen offenbar außergewöhnliche Maßnahmen. Gestern haben die Präsidenten der Senats Gérard Larcher, der Nationalversammlung Richard Ferrand, und des Conseil économique, social et environnemental Patrick Bernasconi Post von Staatspräsident Emmanuel Macron bekommen.

> Coronavirus : Emmanuel Macron en quête de « concorde nationale » – LE MONDE 4.6.2020

> Der Brief von Emmanuel Macron vom 3.6.2020

Für die Gewohnheiten der V. Republik ist das ein sehr ungewöhnlicher Vorgang. Der Staatspräsident möchte das Programm für die Zeit nach der Corona-Krise oder besser gesagt für die verbliebenen Monate seiner Amtszeit neu definieren. Und dazu sollen möglichst alle Beteiligten – auch Vertreter der Opposition befragt werden. Cédric Pietralunga formuliert dies in LE MONDE so: “le chef de l’Etat les oblige à descendre dans l’arène avec lui et à faire preuve d’une certaine solidarité avec l’exécutif. Difficile de critiquer une politique dont on a participé à l’élaboration…” “Der Staatschef bringt sie dazu, sich zu äußern und eine gewisse Solidarität mit dem Staatschef zu beweisen. Es wird schwierig werden, eine Politik zu kritisieren, an der man mitgearbeitet hat…” Man hat Macron eine gewissen Abgehobenheit vorgeworfen, liest man diesen Brief, ist der Vorwurf eigentlich nicht  haltbar. In der Tat hat u. a. die Coronakrise dazu beigetragen, dass eines seiner großen Vorhaben, die Rentenreform – ein Leuchtturmprojekt seiner Amtszeit -erst einmal gescheitert ist. Jetzt soll das Regierungsprogramm neu definiert werden

Auch ungewöhnlich ist es, dass der Staatspräsident den Präsidenten der drei Versammlungen eine Frist setzt: In einem Monat möchte er Vorschläge bekommen « pour contribuer à l’élaboration indispensable du nouveau dessein français » – “Die für einen neuen französischen Entwurf unabdingbar sein werden”.

« Pour servir au mieux nos compatriotes, … » / “Um auf die beste Weise unseren Bürger zu dienen”, bittet der Staatspräsident die drei Präsidenten so umfassende Konsultationen wie möglich durchzuführen um, die anstehenden Prioritäten zu formulieren, die sich auf einen möglichst breiten Konsens der Bürger stützen sollen. Das heißt, so sagt man doch, erst einmal sind alle Optionen auf dem Tisch. Es liegt nun an den Präsidenten, die Themen, die die weitesten Übereinstimmungen auf sich vereinen können, zu präsentieren. « Répondre à cette nécessité appelle à une démarche de concorde nationale, de dépassement des ordres établis, de mobilisation de toutes les bonnes volontés », – “Eine Antwort auf diese Notwendigkeit verlangt eine Vorgehen in nationaler Eintracht, ein Überschreiten der gesetzten Ordnungen sowie eine Mobilisierung des guten Willens”.

Es stehen noch andere Projekte auf der Agenda des Präsidenten, u. a. die Reduktion der Zahl der Abgeordneten in der Nationalversammlung und den Umbau des Conseil économique, social et environnemental zu einem « Conseil de la participation citoyenne ».

Die früheren Präsidenten und Premierminister sowie wichtige Vertreter der Opposition werden im Elysée-Palast empfangen werden. Möglicherweise wird sich dann der Staatspräsident mit seinen Entscheidungen an die Franzosen wenden? Um den 14. Juli. Das militärische Défilé ist übrigens bereits abgesagt und wird durch eine kleine militärische Zeremonie ersetzt werden.

Cédric Pietralunga  in LE MONDE hat dazu einen Kommentar vom Élysée-Palast aus dem Kabinett des Präsidenten erhalten: « Le président entend s’appuyer sur deux piliers pour la suite : un souverainisme réinventé, protecteur de l’économie, des emplois, de l’environnement ; et un girondisme rénové, avec une nouvelle étape de déconcentration voire de décentralisation, pour un Etat plus efficace et plus proche des gens » – “Der Präsident möchte sich jetzt auf zwei Pfeiler stützen, eine neu erfundene Souveränität (souverainisme), die die Wirtschaft , die Arbeitsplätze und die Umwelt schützen soll und ein verbesserter “Girondisme” mit einer neuen Etappe der Dekonznetration, sogar einer Dezentralisierung, um einen wirksameren Statt der näher an den Bürgern ist, zu erreichen.”

> Initiative franco-allemande pour la relance européenne face à la crise du coronavirus / Deutsch-französische Initiative “Europa muss zusammenstehen” – 19. Mai 2020

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