Archiv für die Kategorie 'Schule'

Educ’ARTE

Montag, 6. März 2017

Zur Einführung > Video. ARTE präsentiert Educ’ARTE

ARTE offre depuis mar 2016 un nouveau service > Educ’ARTE avec plus de 500 vidéos en français et allemand avec des options d’accessibilité, pour tous les niveaux et disciplines, ainsi que des entrées par thématiques. Vous y trouvez des outils pédagogiques innovants pour créer une séquence pédagogique ou une carte mentale. Vous pouvez facilement partager les contenus d’Educ’ARTE avec votre réseau ou toute la communauté d’enseignants: Un service simple à utiliser et intégrable dans votre ENT ou portail de CDI, permettant de partager et échanger les ressources avec élèves et enseignants.

On peut s’inscrire et créer un compte à l’aide de votre code d’inscription enseignant et créer ses classes
Les enseignants peuvent créer un compte à l’aide de votre code d’inscription élève fourni par votre enseignant
Si votre établissement n’est pas abonné à Educ’ARTE pvous pouvez > contacter ARTE pour tester gratuitement ce service.

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> Educ’ARTE, l’offre dédiée aux enseignants :
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500 œuvres intégrales en versions française et allemande issues du meilleur du catalogue de la chaîne culturelle et européenne.

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Educ'ARTE

Réactions: Pisa-Studie – l’enquête Pisa

Montag, 12. Dezember 2016

Die letzte PISA-Studie > PISA – Programme für International Student Assessement der OECD hat wieder viel Aufsehen erregt. Auch wenn die meisten Schüler diesmal am Bildschirm mit Klicks die Fragen beantwortet haben und die Naturwissenschaften im Vordergrund standen, glauben viele an eine Vergleichbarkeit der Pisa-Ergebnisse über die Jahre hinweg. Die einen sollen besser, die anderen sollen schlechter geworden sein, sagen die, die ihre Blicke auf die nationalen Rankings werfen.

Eine gute Gelegenheit jetzt hier an unseren Beitrag über das Lernen mit dem Computer zu erinnern: > Essai. Lernen und Studieren mit dem Internet – 30. September 2016. Dieser Beitrag gilt natürlich auch für das Testen via Klick – das macht sprachlos in doppeltem Sinn!

> Schweizer Kritik an der OECD-Pisa-Ergebnisse mit Fragezeichen – von Walter Bernet; NZZ, 6.12.2016

> Enquête PISA : les élèves français dans la moyenne – L’édition 2015 de cette enquête, publiée par l’OCDE et qui porte sur 72 pays, révèle de nouveau un système éducatif profondément inégalitaire. LE MONDE 6.12.2016 par Mattea Battaglia et Aurélie Collas – Payant:

Aus diesem Artikel zitieren wir zwei Sätze, die andeuten, dass aus diesen geringen Unterscheiden nichts zu erkennen ist: „Les déclinistes de tout poil n’y trouveront pas de quoi nourrir leur refrain : après une forte baisse des performances en mathématiques entre 2003 et 2012, la situation est restée stable depuis.“ -“ le score des élèves français en compréhension

> Der Vergleich (XII) : L’allemand en France, Französisch in Deutschland. Besuch im Maison de Heidelberg à Montpellier
> Der Vergleich (XIII) : Die Menschenrechte in Frankreich und Deutschland
> Der Vergleich X: Digitale Agenda 2025 in Deutschland und die Loi numérique en France

de l’écrit a gagné trois points, passant de 496 à 499 entre 2009 et 2015. Une timide bonne nouvelle.“

> PISA Ergebnisse in Frankreich 2015
> PISA Ergebnisse in Deutschland 2015

Wir vergleichen:

> Enquêtes PISA lang:fr
> Pisa-Studie lang:de


Pisa-Studie lang:de

Aufgaben

1. Lisez les derniers 20/30 Tweets. Quels sont les thèmes évoqués autour des enquêtes PISA ?

Variante: Choisissez d’autres mois. D’autres expressions, la recherche détaillée vous aidera.

2. Lisez les Tweets en français : Y a-t-il des tweets qui expriment des réserves face au aux enquêtes PISA

3. Gibt es in den deutschen Tweets Kritik an der PISA-Studie?

4. Vous établissez rapidement une liste avec le vocabulaire autour des enquêtes PISA.

5. Comment en parle-t-on dans d’autres pays – de votre choix? Essayez la recherche détaillée. Utilisez lang=fr, etc. Ou cherchez des tweets avec > Deutschland Frankreich, etc.

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PONS Pons vous soutien toujours.

Alles über Twittern im und für den Französischunterricht: > Schule und Politik: Vom Twittern in Frankreich und Deutschland

Ein Jahr in Frankreich: Deutsch unterrichten in französischen Grundschulen!

Mittwoch, 30. November 2016

Wenn Sie als Grundschullehrer in einem der beteiligten Bundesländer arbeiten, können Sie sich für den deutsch-französischen Grundschullehreraustausch bewerben. Sie verbringen dann ein ganzes Schuljahr in Frankreich, unterrichten Deutsch als Fremdsprache in französischen Grundschulen und werden dafür unter Fortzahlung der Bezüge beurlaubt. Verständigungsfähigkeit in der französischen Sprache ist erwünscht, aber nicht unbedingt erforderlich.

Das > DFJW koordiniert und begleitet den Austausch und bietet eine Informationstagung, eine pädagogische Tagung, einen Tandemsprachkurs, eine Zwischenauswertung und eine Auswertungstagung an.

Wenn Sie an diesem Programm teilnehmen möchten, können Sie Ihre Bewerbung auf dem Dienstweg an das für Sie zuständige Ministerium bzw. den Schulsenator senden. Die genauen Bewerbungsmodalitäten und -fristen für das Schuljahr 2017-18 können ebenfalls beim betreffenden Ministerium erfragt werden.

Weitere Informationen, die Bewerbungsformulare sowie die Adressen der Ansprechpartner in den Schulbehörden finden Sie auf der Internetseite > www.dfjw.org/grundschullehreraustausch.

Digitales Lernen als Bildungsoffensive bei uns – digitales Lernen als Praxis in Frankreich

Donnerstag, 13. Oktober 2016

110Wir erinnern uns: „Computer in alle Schulen, alle Schüler an die Computer – dieses Programm wollen die Kultusminister zügig verwirklichen. Noch fehlt es an Rechnern und an Lehrern, die mit ihnen umgehen können. Auch gibt es Widerstand. Wie attraktiv der Unterricht am Computer sein kann, führten bislang nur einige Pioniere vor. Offen ist, in welchem Alter Schüler an die Rechner sollen, ob das Fach ‚Informatik‘ auf die Oberstufe der Gymnasien beschränkt bleibt und wie Computer und Computer-Themen in andere Fächer ‚integriert‘ werden.“ SPIEGEL 47/1984


<<< Die Diskussion um den #DigitalpaktD. Oder so suchen: > bmbf #DigitalpaktD
Pressemitteilung des BMBF: 117/2016 12.10.2016 -Sprung nach vorn in der digitalen Bildung: > Bundesministerin Wanka stellt Bildungsoffensive des BMBF für die digitale Wissensgesellschaft vor: „Entscheidendes Zukunftsthema“
„Zentral für den Erfolg digitaler Bildung ist die Pädagogik – digitale Technik muss guter Bildung dienen, nicht umgekehrt,“sagt Bundesministerin Wanka. Wir stimmen zu. In der Pressemitteilung heißt es auch: „Um die Schulen in Deutschland flächendeckend in die Lage zu versetzen, digitale Bildung zu vermitteln, schlägt das BMBF einen DigitalPakt#D mit den Ländern vor. Das BMBF bietet demnach an, über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund fünf Milliarden Euro die rund 40.000 Grundschulen, weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen in Deutschland mit digitaler Ausstattung wie Breitbandanbindung, W-LAN und Geräten zu versorgen. Im Gegenzug sollen sich die Länder verpflichten, die entsprechenden pädagogischen Konzepte, die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie gemeinsame technische Standards umzusetzen.“

Neue Werkzeuge reichen alleine nicht, wenn auch das Projekt DigitalPakt#D ein ganzes Bündel von Maßnahmen vorsieht: Schul-Cloud mit „(z.B. offene Bildungsmaterialien)“, Regionale Kompetenzzentren Digitalisierung: „Geplant sind deutschlandweit bis zu zwanzig dieser Kompetenzzentren.“ – Die Einrichtung einer OER-Informationsstelle, „die Informationen bündelt und bereitstellt, sowie Fort- und Weiterbildung von Multiplikatoren zum Thema OER fördert.“ Berufsbildung 4.0, Weiterentwicklung von Studiengängen – Bundespreis Digitale Bildung. Und die Schülerinnen und Schüler, die eigentlichen Nutznießer der digitalen Bildungsanstrengungen? Die kommen in diesen Maßnahmen gar nicht vor.

Bei der Chancengerechtigkeit wird es allerdings ernst, die ist auch in Frankreich ein wichtiger Grund für den Ausbau der digitalen Werkzeuge und pädgaogischen Ansätze für den Unterricht: > Edsucol: Eine beeindruckende Fülle, die das Erziehungsministerium den Schulen anbietet. >>>>>

> Schule und Politik: Vom Twittern in Frankreich und Deutschland – auf unserem Blog, 20.4.2016

Jetzt liegt auch die Strategie des Bundesbildungsministeriums
: > „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ des BMBF vor. Wortschöpfungen „Digitales Verständnis“ und „digitale Wissensgesellschaft“ sind leere Hülsen. „Digitale Kompetenz bedeutet die Fähigkeit, Informationen zielgerichtet zu suchen, zu bewerten und eigene Inhalte in digitaler Form für andere Nutzer zur Verfügung zu stellen (suchen – bewerten – verbreiten). Anstelle von Wissensvermittlung rückt die Vermittlung von Kompetenz zum selbsttätigen Lernen in den Vordergrund.“ (s. 8) Neu an diesem Satz ist nur Digital, alles andere haben wir auch schon in der Schule ohne Internet und ohne Computer bestens gelernt: > Essai. Lernen und Studieren mit dem Internet. Aber die eigentlichen Problem liegen natürlich in der Praxis: Französischunterricht: > Sind Klassenzimmer Web 2.0 freie Zonen? 21.9.2009. Diese Frage könnten wir heute noch immer so stellen. Unsere Antworten zur Anregung der Nutzung der digitalen Werkzeuge: > 270 Artikel zu Web 2.0 auf unserem Blog und 48 Artikel zu > Web 2.0 auf dem Blog von Klett-Cotta. Kompetenzen können nicht digital sein… und eine Wissensgesellschaft ist auch nichts digitales, Wissen war schon in allen Jahrhunderten der Antrieb für den Fortschritt.

digitaler-unterrichtsassistent<<< Auf die Inhalte kommt es an. Lesen wir noch einen Absatz in diesem Bericht > „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ des BMBF S. 8: „Das Lehren und Lernen mit digitalen Medien unterscheidet sich erheblich von traditionellen Lernformen: Digital gestützte Bildungsangebote bieten die Chance, flexibel zeit- und ortsunabhängig zu lernen. Die Möglichkeiten der Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden, aber auch der Lernenden untereinander (kollaboratives Lernen) sind viel größer.


2016: > Künftig gemeinsam und digital: Deutsch-französische Kommission für Digitaltechnik DFKFD
in der Serie. Des projets franco-allemands non encore realisés ou …


Die Inhalte digitaler Medien können – digitale Kompetenz der Lehrenden und entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen vorausgesetzt – laufend an die individuellen Bedürfnisse der Lernenden angepasst werden. Individualisierte, digital gestützte Lernformen und -strategien ermöglichen schnelles Feedback und gezielte individuelle Förderung bei gemeinsamen Lernzielen. Sie tragen damit auch zu mehr Bildungsgerechtigkeit bei.“

> Frankreich und Deutschland: Der Vergleich V Web 2.0 in der Schule – 27.10.2014

> Nachgefragt: Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0 – 24.10.2014

> JULES FERRY 3.0. Bâtir une école créative et juste dans un monde numérique 16.10.2014

Digitale Werkzeuge sind interessante Hilfsmittel für das Lernen. Zeit- und ortsunabhängiges Lernen als Vorteil für das Lernen? Sicher man kann mit drei Schulen über das Internet bestimmt ein wunderbares Projekt zum > #Brexit oder #nonBrexit? veranstalten, das Lernumfeld und die Themen duch die Stützung der Medien interessanter gestalten, aber gelernt werden muss trotzdem: Ob mit analogen oder digitalen Hilfsmitteln: das spielt eigentlich keine Rolle: « C’est témoignage de crudité et indigestion que de regorger la viande comme on l’a avalée, » schreibt Montaigne in den Essais. Und „Qu’on lui mette en fantaisie une honnête curiosité de s’enquérir de toutes choses ; tout ce qu’il y aura de singulier autour de lui, il le verra.“ Essais, Livre I des „De l’institution des enfants“. Wenn es um schwierige Inhalte ging, wie die Philosophie, dann wusste Montaigne auch Rat: „On a grand tort de la peindre inaccessible aux enfants, et d’un visage renfrogné, sourcilleux et terrible.“ > Une visite chez Michel de Montaigne – > Michel de Montaigne. Gallica digitalisiert das Exemplaire de Bordeaux

Mehr Interaktion? Ob das zugunsten des konzentrierten Lernens nützlich ist, steht auf einem anderen Blatt. Feedback muss überhaupt nicht schnell, sondern qualifiziert sein, und das kriegt der PC nun mal eben noch nicht hin. „Individuelle Förderung“ als Grund für die Digitalisierung ist en Grund reicht aber alleine nicht, das geht auch in der analogen Welt. Allerdings sind die Hilfsmittel, die Lehrern zu Verfügung stehen, um das Interesse Ihrer Zöglinge medial nachhaltig zu wecken, mittlerweile sehr beeindruckend:

> Französischunterricht und das Web 2.0

Bei der Chancengerechtigkeit wird es allerdings ernst, die ist auch in Frankreich ein wichtiger Grund für den Ausbau der digitalen Werkzeuge und pädgaogischen Ansätze für den Unterricht: > Edsucol: Eine beeindruckende Fülle, die das Erziehungsministerium den Schulen anbietet. Einziger Kritikpunkt. Staatliche Behörden sollten nicht die Funktionen der Verlage übernehmen.

Das Wort Urheberrecht kommt auf Seite 8 des Berichts: > „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ des BMBF vor: „Die Ablösung herkömmlicher durch digitale Bildungsmedien wirft neue rechtliche Fragen auf (z. B. mit Blick auf das Urheberrecht). Lehrkräfte wie auch die Leiterinnen und Leiter von Bildungseinrichtungen bedürfen der Unterstützung, um rechtssicher handeln und die Potenziale digitaler Medien voll ausschöpfen zu können.“

S. 24: „Die Bundesregierung treibt die Entwicklung eines bildungs- und wissenschaftsfreundlichen Urheberrechts voran und entwickelt einen Rechtsrahmen, der den
Anforderungen an Datenschutz und Datensparsamkeit entspricht.“

„Wissenschaftsfreundlich“? > Aber mit Urheberrecht spielt man nicht. Zu der Frage, ob das Urheberrecht eingeschränkt werden muss, haben wir uns auf dem Blog von Klett-Cotta ausführlich geäußert: > Muss man das Urheberrecht beschränken? 30.8.2016, in dem wir einen Bericht zum Urheberrecht kommentierten, den Bindesministerin Wanka in Auftrag gegeben hatte.

Prix des lycéens allemands 2016-2017

Montag, 29. August 2016

Prix des lycéens allemandsDer Prix des lycéens allemands ist eine Initiative des Institut français Deutschland in Zusammenarbeit mit der Ernst Klett Sprachen GmbH. Seit 2004 hat der Prix des Lycéens Tausende von Schülerinnen und Schüler mit französische Jugendautoren zusammengebracht. Sie teilen ihre Schreib- und Leseerlebnisse auf Französisch zu teilen und krönen den Gewinner.

> Der Prix des lycéens allemands – Website des Institut français

Die Schülerinnen und Schüler lesen eine Auswahl spannender Bücher und bereiten sich auf die Entscheidungen der Jurys vor. Das Projekt ist ein wunderbarer Anlass, die Französischkenntnisse zu vertiefen. Kompetenzen, wie selbstständiges Zeitmanagement, demokratische Diskussions- und Konsensfähigkeit, kritische Argumentationsfähigkeit, Präsentationskompetenz, freies Sprechen werden geübt und erweitert.

Die nominierten Bücher für den Prix des lycéens allemands 2017:

beauvais-petites-reines tixier-traversee erli-20-pieds-sous-terres kavian-frere-simon
Clémentine Beauvais
> Les petites reines
Sarbacane 2015
Jean-Christophe Tixier
> La Traversée
Rageot 2015
Charlotte Erlih
> 20 pieds sous terre
Actes Sud Junior 2014
Eva Kavian
> Le frère de Simone
Oskar jeunesse
2015

Die Schülerinnen- und Schülervertreter der 16 Bundesländer entsenden Juroren in die Bundesjury, die den Gewinner des Prix des Lycéens allemands ermittelt.

Die diesjährige Ausgabe des Prix des lycéens allemands 2016-2017 steht in einem ganz besonderen Rahmen. Frankreich ist Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse. Aus diesem Anlass wird die Preisverleihung am Samstag, dem 14. Oktober 2017 in Frankfurt stattfinden.

Anmeldungen erfolgen ab Schuljahresbeginn 2016-2017. Die Büchersets werden spätestens 10 Tage nach Ablauf der Anmeldefrist verschickt.

Informationen finden Sie beim jeweiligen Attaché ihres Bundeslandes.

> Der Prix des Lycéens allemands im Unterricht

München: Écoles Maternelles / Bilinguale Kindertageseinrichtung – Élysée 2020

Dienstag, 28. Juni 2016

elysee-2000

Im Rahmen der > deutsch-französischen Agenda 2020 haben Frankreich und Deutschland eine Qualitätscharta für die frühkindliche bilinguale Erziehung konzipiert. Mit dieser Initiative sollte auch die Einrichtung von 200 bilingualen Kindergärten in Deutschland und Frankreich gefördert werden. In diesem Rahmen konnten sich Einrichtungen um die Führung des Titels „Écoles Maternelles / Bilinguale Kindertageseinrichtung – Élysée 2020“ bewerben.

Wir gratulieren den vier städtischen bilingualen Kindertageseinrichtungen
Kita Corneliusstraße 17
Kita Dietzfelbingerplatz 7 I/II
Kita Müllerstraße 5
Hort Nimrodstraße 2
in München zur Aufnahme in das deutschfranzösische Netzwerk „Elysée-Kita-2020“ein. Sie erhalten demnächst im Rahmen einer Feierstunde die offizielle Plakette. In diesem Rahmen wird Renate Hildebrand-Pertler (Landeshauptstadt München) durch den französischen Generalkonsul Herrn J.C. Brunet mit dem Orden „Chevalier dans l’ordre des Palmes académiques“ ausgezeichnet.

> Bilinguale Kitas

> Netzwerk der zweisprachigen Kindergärten „Elysée-Kitas“

Enseigner l’allemand – Französisch unterrichten

Donnerstag, 26. Mai 2016

french german 

Ces deux tweets présentent une bonne occasion de traduire en français l’article suivant :

Was können Sie mit Französisch machen ?
Die Antworten von Bernd Schmidt

Montag, 21. März 2016

Französisch aufgeben? Wollen Sie sich wirklich die besten Chancen verbauen? Jede Schülerin und jeder Schüler, die/der in der Schule Französisch lernt, sollte sich den folgenden Film (9 Min.) ansehen. Dr. Bernd Schmidt (Vorstand der > VdF – Vereinigung der Französischlehrerinnen und –lehrer e.V.) hat bei seiner Ansprache anlässlich der > Preisverleihung des Prix des lycéens allemands am 18. März 2016 nachdrücklich auf alle Möglichkeiten hingewiesen, die Schülerinnen und Schülern offenstehen, wenn sie in der Schule Französisch lernen:

Linkliste:
Deutsch-Französisches Jugendwerk
Deutsch-französischer Jugendausschuss
Deutsch-französisches Jugendparlament

> Argumente für Französisch

Les grandes étapes du plan numérique

Freitag, 11. März 2016

plan-numerique

> ecolenumerique.education.gouv.fr

nvbDie > Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem stellt das Projekt mit einer Videobotschaft vor und betont die Vorteile, die die Digitaltechnik für das Lernen der Schüler bietet. Folglich lautet Botschaft dieser neuen Website, die alle Etappen dokumentiert, mit denen der Plan numérique in den Schulen Frankreichs umgesetzt werden soll: „Le numérique permet à chaque élève des méthodes d’apprentissage adaptées à ses besoins et favorise son autonomie.“

Wir suchen interessante Internet/Web 2.0/PC-Projekte für den Französischunterricht und möchten sie hier vorstellen: redaktion@france-blog.info.

Und wie hat sich der Französischunterricht bei uns verändert?
> Französischunterricht 2.0?

Zum Vergleich:

> Der Computer im Französischunterricht – 29. Juli 2014

> Französischunterricht und das Web 2.0 – 29. November 2011

und 260 weitere > Artikel über Web 2.0 auf unserem Blog

Sommes-nous tous ognons ou oignons?

Dienstag, 9. Februar 2016

Ergänzung:

Année 1990 – N°100 ISSN 0242-6773 6
décembre 1990 Journal officiel de la République française
> LES Rectifications de l’Orthographe – Conseil supérieur de la langue française


Noch eine Ergänzung:

Wie gut, dass wir heute morgen noch nach alter Manier unseren Zeitungsstapel ausgeschlachtet haben. Ach wenn wir doch 1996 auch einen Bundesschulminister gehabt hätten. Dann wäre uns die endlose Auseinandersetzung um die Rechtschreibreform vielleicht erspart geblieben. Wieviel unnütze Tinte, wieviel Zeit hat man uns damit weggenommen!

In Frankreich hat die Ministerin angesichts der Gerüchteküche und die politischen Schlagabtausche wegen aufgehobener Trennungsstriche und eliminierter Circonflexe ein Machtwort gesprochen: „Au cours de ces derniers jours, pas moins de trois anciens ministres de l’éducation nationale et un ancien ministre de l’enseignement supérieur ont créé et alimenté une polémique absurde à propos d’une réforme de l’orthographe qui n’existe pas.“ Auf Deutsch: „In den vergangenen drei Tagen haben nicht weniger als drei frühere Erziehungsminister und ein früherer Minister für die Hochschulen eine absurde Polemik wegen der Reform der Orthographie in die Welt gesetzt und ins Rollen gebracht, die es nicht gibt.“

> Najat Vallaud-Belkacem : « La réforme de l’orthographe n’existe pas ! » Par Najat Vallaud-Belkacem (ministre de l’éducation nationale, de l’enseignement supérieur et de la recherche) – LE MONDE | 17.02.2016


Die Geschichte der verschiedenen Organismen, die sich um die Sprache(n) in Frankreich kümmern, verdeutlichen den eminent politischen Charakter dieser Grenmien:

> Langues française et langues de France – Site du ministère de la culture:
„Le Conseil supérieur à la langue française (CSLF) et la délégation générale à la langue française (DGLF) ont été créés par le décret 89-403 du 3 juin 1989 et se sont substitués à ces deux organismes, avec des missions voisines.

En 2001, la DGLF est devenue délégation générale à la langue française et aux langues de France (DGLFLF), pour marquer la reconnaissance par l’Etat de la diversité linguistique de notre pays.

En 2006, il a été procédé à la suppression du Conseil supérieur de la langue française, au même titre que de nombreuses autres commissions et instances consultatives.


Dans le cadre de la réforme de l’État, la DGLF a été placée, par décret du 21 mars 1996, sous l’autorité propre du ministre de la culture, le CSLF restant pour sa part placé auprès du Premier ministre, avant d’être supprimé en 2006.

Depuis 2009, la DGLFLF bénéficie d’un rattachement direct au ministre chargé de la culture.“


Was ist passiert? 1990 hat der Conseil supérieur de la langue française > Veränderungen der Orthographie… Berichtigungen vorgelegt, die sogar zunächst von der Académie gebilligt wurde, die sich dann aber eines Bessern besann. Heute will sie davon nichts mehr wissen und die ständige Sekretärin der Académie française Hélène Carrère d’Encausse hat dafür Post von der Ministerin Najat Vallaud-Belkacem bekommen, worin diese ihr Erstaunen gegenüber der Haltung der Akademie ausdrückt: > Orthographe : Mme Vallaud-Belkacem fait part de son « étonnement » à l’Académie française – LE MONDE 16.2.2016

Reform der Orthographie? Regierung, Akademie? Niemand will es gewesen sein. Und beim Conseil supérieur de la langue française können wir nicht mehr nachfragen, er wurde 2006 abgeschafft. „Pourquoi le sujet ressurgit-il? Du côté des présumés respoinsable, chacaun se renvoie la balle“ lit-on dans le Monde. > L’orthographe, une bataille très politique – LE MONDE 16.2.2016

> Chronique de la énième bataille de l’orthographe – LE POINT

Es ist immer interessant zu beobachten, wie ein Thema in der öffentlichen Diskussion Fahrt aufnimmt, wer sich wie dazu äußert, wer den Stein ins Rollen gebracht hat, wer den Ball auffängt und wer die Diskussion dann beendet, wenn sie nicht von selbst verebbt. Wie ist das mit Rechtschreibreform?
Oignon oder > Ognan, ja wie denn nun? Weeekend, portemonnaie, maitre, o je.

Hat das Erziehungsministerium den Gebrauch des Accent circonflexe künftig untersagt? Was sagt die Regierung ? Was sagt die Académie française? Gucken wir mal überall nach:


J. B. Roche, > Entretiens sur l’orthographe françoise, et autres objets analogues, Paris: Ve. Brun, 1777, S. 13:


Man könnte ja denken, dass es zur Zeit heftigere Probleme gibt, als über die veränderte Orthographie von 2400 Wörtern zu streiten. Die Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem gibt sich nach einem Bericht von LE MONDE ganz unschuldig und will von den erneuten Plänen zur Durchsetzung der Reform nichts gewusst haben.

Hmmm? so ! « Bien qu’appliquée en 2008, je n’ai pas le souvenir que @Le_Figaro l’ait critiquée »

Petite Fylosauphie de l’orteaugraphe: France Inter: Émission disponible jusqu’au 02/11/2018 06h51


<<<< Die > Tweets mit dem Hashtag #RéformeOrthographe

1990 hatte die Académie française der Rechtschreibreform, die nur aus Empfehlungen bestand, ihren hoheitlichen Segen erteilt. 2008 schon hatte das Erziehungsministerium mitgeteilt, dass diese Reform anzuwenden sei… und vor drei Monaten erschien wieder ein Hinweis auf die Rechtschreibreform: „L’enseignement de l’orthographe a pour référence les rectifications orthographiques publiées par le Journal officiel de la République française le 6 décembre 1990,“ so steht es im > Bulletin offociel de l’Éducation nationale, 26 novembre 2015, spécial n°11 du 26 novembre 2015 en ligne, > spécial n°11 du 26 novembre 2015 als Download S. 23. Auch auf S. 236: „La grammaire au service de l’orthographe: Le travail du cycle 3 se poursuit avec l’objectif de construction d’un rapport plus expert à la norme, en continuant à se fixer de grandes priorités en fonction des régularités orthographiques auxquelles il faut s’entrainer et qu’il convient d’automatiser. L’enseignement de l’orthographe a pour référence les rectifications orthographiques publiées par le Journal officiel de la République française le 6 décembre 1990.“

Die Schulbuchverlage sollen darauf bereits reagiert haben und ihre Bücher zum Schulstart (La rentrée) 2016 daraufhin angepasst haben.

Der Circonflexe verschwindet keinesfalls: Er wird bei den Formen des Passé simple beibehalten : nous suivîmes, nous voulûmes, nous aimâmes ; vous suivîtes, vous voulûtes, vous aimâtes, beim imparfait du subjonctif (troisième personne du singulier), qu’il suivît, qu’il voulût, qu’il aimât und auch beim plus-que-parfait du subjonctif: qu’il eût suivi, il eût voulu, qu’il eût aimé. Und wenn er für die Unterscheidung notwendig ist,m bleibt er auch: dû, jeûne, mûr, sûr.

Wir empfehlen:

pons-woerterbuch


Und > LE MONDE zitiert eine Feststellung der Académie von 1990 : « Les personnes qui ont déjà la maîtrise de l’orthographe ancienne pourront, naturellement, ne pas suivre cette nouvelle norme. »

Ach, wäre das schön gewesen, wenn das auch für unsere Rechtschreibreform hätte gelten können.

> Non, l’accent circonflexe ne va pas disparaître

Und was sagt die Regierung?

Und was sagt die Académie française?

„L’Académie française tient tout d’abord à rappeler qu’elle n’est pas à l’origine de ce qui est désigné sous le nom de « réforme de l’orthographe », dont la presse se fait l’écho depuis quelques jours, et qui devrait être appliquée dans les programmes scolaires à compter de la prochaine rentrée. …“ > „L’Académie française et la « réforme de l’orthographe“

> Académie française: Questions de langues

> L’Académie française et la « réforme de l’orthographe » – 5 février 2016 : Die Akademie stellt u .a. fest:
„Certaine que l’usage ne saurait être modifié par décret, l’Académie, opposée à toute prescription de caractère obligatoire en matière d’orthographe, a préféré, pour présenter ces modifications limitées et mesurées, suivre la voie de la recommandation : elle a approuvé la résolution selon laquelle, dans tous les cas, les deux graphies – la graphie actuelle et la graphie proposée par le Conseil supérieur – devront être admises. L’Académie a donné son aval à ces recommandations, mais en demandant qu’elles soient soumises à l’épreuve du temps. Concernant la plupart des cas, elle s’en tient, dans la neuvième édition de son Dictionnaire, à présenter la graphie traditionnelle à l’entrée principale, tout en mentionnant la possibilité d’une graphie rectifiée.“

Also, es will wieder mal niemand gewesen sein. Aber die Gelegenheit ist günstig, in irgendeiner Form politisches Kapital aus den on-dit zu machen:

Ambroise Firmin-Didot, > Observations sur l’orthographe française: suivies d’un exposé historique des opinions et systèmes sur ce sujet depuis 1527 jusqu’a nos jours, Paris: Éditeur Didot, 1867, S. 1:

Und S. 3:

Bon week-end.

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