Archiv für die Kategorie 'Französischunterricht'

Lehrerfortbildung in Rheinland-Pfalz

Dienstag, 19. November 2019

Lehrerfortbildung:

Dienstag, 26.11.2019, 09.30 –16.30 Uhr
Veranstaltungsnummer: 19160Fr088

> Interkulturelles Lernen ganz aktuell im Französischunterricht – Website des Pädagogischen Landesinstituts
Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Butenschönstraße 26, 7346 Speyer

29.10.2019 > Anmeldung

Dozent: Dr. Heiner Wittmann

> Interkulturelles Lernen: Bibliographie

> 2019: Wichtige Themen auf unserem Blog – 20. November 2019

Ansprechpartnerin Sabine.Paffenholz@pl.rlp.de
Fremdsprachen: Aktuelle Fort-und Weiterbildungsveranstaltungen Februar bis Juni 2019 – S. 13

 



> Die Veröffentlichungen unserer Redaktion auf einen Blick

Blogs

Blog von KLett-Cotta Freunde des Instituts français in Stuttgart Sartre-Gesellschaft Hans-Mayer-Gesellschaft www.romanistik.info

Archiv:

Montag, 21.10.2019 09.30 –16.30 Uhr
Veranstaltungsnummer: 19160Fr008

> Interkulturelles Lernen ganz aktuell im Französischunterricht – Website des Pädagogischen Landesinstituts
Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Steinkaut 35, 5543 Bad Kreuznach

Immer aktuell auf unserem Blog:

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU

> Deutsch-französisches Twittern, aber diesmal aus der Perspektive der Außenministerien

Montag, 11.11.2019, 09.30–16.30 Uhr 

Veranstaltungsnummer: 19160Fr007

> Erinnerungskultur im Französischunterricht – Website des Pädagogischen Landesinstituts
Hofstraße 257c, 56077 Koblenz
Dozent: Dr. Heiner Wittmann
1.11.2019 > Anmeldung
Ansprechpartnerin Sabine.Paffenholz@pl.rlp.de

> Bibliographie et sitographie zur Erinnerungskultur

Auf unserem Blog- Auswahl:

> Deutschland-Frankreich : Asymmetrie der Erinnerungskulturen 30. Juli 2014 von H. Wittmann

> Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur. Ein Interview mit Nicolas Offenstadt: “Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…” – 3. Dezember 2014

> Die Demonstrationen gegen den Antisemitismus am 19.2.2019 in Paris und überall in Frankreich – 19. Februar 2019

> Antisemitismus. Die Schändung des Friedhofs in Quatzenheim – 19. Februar 2019

> Le Camp des milles à Aix-en-Provence– 22. Mai 2019

> Die Zahl der antisemitischen Vorfälle in Frankreich ist 2018 um 74% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen– 19. Februar 2019

> Claude Lanzmann (1925-2018) – 6. Juli 2018

> La CNCDH a publié son 27e rapport sur la lutte contre le racisme sous toutes ses formes – 13. April 2018

> Nachgefragt. CNCDH: Le rapport sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie – 6. Mai 2016

Relire, écouter : Gustave Flaubert, Madame Bovary. Mœurs de province

Dienstag, 19. November 2019

> « Madame Bovary, c’est moi »

1857 erschien der Roman Emma Bovary. Mœurs de province von Gustave Flaubert (1821-1880). Wie konnte ein Autor sich in die Lage versetzen, so ein spannendes Buch über die Sitten in der Provinz zu schreiben? Ein Buch, verfasst mit den modernsten Schreibtechniken, die viele Stilmittel des heutigen Kinos schon wie selbstverständlich benutzen: Als Emma Bovary mit ihrem Liebhaber oben am offenen Balkon sitzt und unten immer wieder Bruchstücke der Ansprache beim Landwirtschaftsfest zu hören sind. Oder ihr nackter Arm, der aus der Kutsche herausragt und die Schnipsel eines Briefes verstreut, während die Kutsche mit ihr und ihrem Liebhaber über Berg und Tal und durch Hohlweg holpert. Und dann ihr armer gelinkter Ehemann: Jean Améry (1912-1978), > Charles Bovary, Landarzt. Porträt eines einfachen Mannes, Stuttgart: Klett-Cotta 3/1997: “In diesem Dialog mit einer literarischen Figur, dem Ehemann der »Madame Bovary« von Flaubert, geht es Améry um die soziale und ästhetische Ehrenrettung des verkannten Individuums, des bürgerlichen Subjekts. Es ist eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Sartres Flaubert-Interpretation, wie sie in dem Monumentalwerk »Der Idiot der Familie « entwickelt wird – ja mehr noch: Es ist der Versuch der endgültigen Loslösung vom bewunderten intellektuellen Vorbild,” steht auf der Website von Klett-Cotta.

> La littérature française (II): Gustave Flaubert – 10. September 2007

Jetzt kann man die Aufnahme von Flauberts Madame Bovary in 10 Episoden bei France-Culture hören:

France Culture : > “Madame Bovary” de Gustave Flaubert

> Aperçu Apple Podcasts

Entdecken Sie > Gustave Flaubert auf France-Culture.

Gustave Flaubert
> Madame Bovary, Stuttgart: Ernst Klett Sprachen.
255 Seiten
ISBN 978-3-12-597362-6

Also nochmal die Frage, wie hat Flaubert es geschafft, diesen Roman zu vollenden, der ihn so viele Anstrengungen gekostet hat? Schon 2009 ist unsere Redaktion dieser Frage nachgegangen und hat Gustave Flaubert besucht und nachgefragt: > Une visite chez Gustave Flaubert. Vgl. dazu Flaubert, > Correspondance – Universität von Rouen. Seit den 50 er Jahren hat > Jean-Paul Sartre (1905-1980) sich Gedanken gemacht, welche Strategie Flaubert entwickelt hat, um so ein erfolgreiches Buch zu verfassen: Aus diesen Überlegungen entstanden aus der Feder von Sartre drei Bände (ein unveröffentlichter und auch unvollständiger Band kam aus seinen Nachlass noch dazu) mit 2801 Seiten, an derem Ende Sartre feststellt, nun habe man alle Instrumente in der Hand, um eine Interpretation von Madame Bovary beginnen zu können.

In der Tat, Sartre, L’Idiot de la famille. La vie de Gustave Flaubert ist ein beeindruckendes Feuerwerk an literarischen Interpretationen jeder Art, es vereint dialektische Ansätze mit psychoanalytischen  Verfahren und präsentiert eine spannende Interpretation der Jugendschriften von Flaubert, untersucht, wie Flaubert seine nervösen Anfälle überwindet, und überhaupt, wie es ihm gelingen konnten, den modernen Roman zu schrieben, der, wie Sartre später in einem Interview sagt, am Kreuzungspunkt all unserer literarischen Problem von heute steht. Vgl. dazu H. Wittmann, > Sartre und die Kunst, Tübingen 1996 und > Michel Sicard parle de Jean-Paul Sartre (I/II) – 11. März 2015.

2019: Wichtige Themen auf unserem Blog

Donnerstag, 14. November 2019

Am Ende eines Jahres wird oft zurückgeschaut. Es ist nicht einfach, hier auf dem Blog Ordnung zu halten. Unsere Redaktion möchte hier möglichst viele Themen aufnehmen, die über den Tag hinaus für den Französischunterricht ein gewisse Aktualität behalten. Themen, die Schülern Stoff, Ideen und Anregungen z. B. für spannende Referate geben oder Pisten zur Weitersuche eröffnen: wie hier > Bibliographie: Erinnerungskultur. Es gibt kein gutes System auf unserem Blog Themen, die für Referate o. ä. nützlich sein könnten, auf den ersten Blick leicht finden zu lassen. Die Listen hier rechts in der Spalte sind etwas unübersichtlich und dann gibt es noch den Versuch, Themen als Listen über einem Einzelbeitrag anzuzeigen.

Diese folgende Liste ist ein > Beitrag zu Lehrerfortbildung am 26. 11.2019 in Speyer, bei der es um die Vermittlung aktueller Themen mit modernen Medien geht: >  Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter – 4. Oktober 2019.

Für 2019 zeigen wir hier eine Liste der wichtigsten Artikel von den Gelbwesten, über den Aachener Vertrag, Themen der Erinnerungskultur bis zu Macron und Europa.
2019

Harcèlement scolaire : le Président a un message pour les jeunes – 14. November 2019

Le discours d’ouverture du Président Emmanuel Macron aux Forum de Paris sur la paix – 12. November 2019

Im Gespräch: Michel Desmurget, La fabrique de crétin digital – 25. Oktober 2019

Educ’ARTE : Das Beste von ARTE für den Unterricht – 8. Oktober 2019

Infox – 16. September 2019

Heute vor 230 Jahren: Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte – 26. August 2019

Der #Klimawandel kommt – 9. August 2019

Gegen die Todesstrafe – 26. Juli 2019

Greta Thunberg prononce un discours à l’Assemblée Nationale – 23. Juli 2019

Europa und die Kultur – 15. Juli 2019

Nachgefragt: Ministerpräsident Armin Laschet antwortet auf unsere Fragen  – 8. Juli 2019

Der Bericht des Haut conseil pour le climat HCC – 26. Juni 2019

Klimawandel. Nachgefragt. Wir fragen Pierre-Yves Le Borgn’ – 19. Juni 2019

Europa und die Kultur – 15. Juli 2019

cybermalveillance.gouv.fr : Sicherheit im Internet – 18. Juni 2019

Général de Gaulle : L’appel du 18 juin – 18. Juni 2019

10. Juni 1944: Das Kriegsverbrechen in Oradour-sur-Glane – 10. Juni 2019

Europa – EU – 5. Juni 2019

Sitographie: “Regeln” für soziale Netzwerke in der Politik – 29. Mai 2019

Afrotopia und die Restitution afrikanischer Kulturgüter. Nachgefragt: Interview mit Felwine Sarr – 27. Mai 2019

Pierre-Yves Le Borgn’ : “L’Europe doit retrouver le lien citoyen.“ – 24. Mai 2019

Le Camp des milles à Aix-en-Provence – 22. Mai 2019

Ein vereintes Europa – Une Europe unie – auf dem Weg zu einer Konföderation – 16. Mai 2019

9. Mai 1950 : Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) – 9. Mai 2019

Nachgefragt: Die Restitution afrikanischer Kulturgüter. Wir fragen Bénédicte Savoy – 30. April 2019

Podiumsdiskussion im Lindenmuseum Stuttgart. Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes – 30. April 2019

Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes – 29. April 2019

Agnès Poirier, An den Ufern der Seine: Begleiten Sie uns durch das 6. Arrondissement in Paris? – 26. April 2019

Jeudi 25 avril 2019: L’intervention d’Emmanuel Macron en conclusion du grand débat national – 25. April 2019

Nachgefragt: Michel Sicard parle de l’exposition “Enfermement” – 24. April 2019

Brexit, Europe, Paris et Berlin: Alfred Grosser répond à nos questions – 19. April 2019

Paris-Berlin. Nachgefragt: Christian Lequesne répond à nos questions – 17. April 2019

Es knirscht zwischen Paris und Berlin – 17. April 2019

Francophonie: Bibliographie et sitographie – 5. April 2019

Le discours d’Emmanuel Macron à l’occasion du 75ème anniversaire des combats du Plateau des Glières – 31. März 2019

25 mars 2019: L’assemblée parlementaire franco-allemande – 27. März 2019

Pierre-Yves Le Borgn’: Frankreich, Deutschland und Europa – 24. März 2019

Michaela Wiegel: Ungeliebter Französischunterricht – und was können/müssen wir tun? – 24. März 2019

Der Bundestag hat dem Deutsch-französischen Parlamentsabkommen zugestimmt – 24. März 2019

Die Nationalversammlung stimmt der Einrichtung einer Deutsch-französischen Parlamentsversammlung zu – 12. März 2019

Der Appell von Emmanuel Macron und die Antwort von Annegret Kramp-Karrenbauer – 12. März 2019

Der Gastbeitrag von Emmanuel Macron: Ein Appell zugunsten Europas – 5. März 2019

Nachgefragt: Henrik Uterwedde antwortet auf unsere Fragen zu den Gelben Westen, Grand Débat National und Aachener Vertrag – 26. Februar 2019

Les Grand Débat national : Un entretien avec le Député Frédéric Petit – 22. Februar 2019

Die Zahl der antisemitischen Vorfälle in Frankreich ist 2018 um 74% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – 19. Februar 2019

Demonstration der “Gelben Westen” am 16.2.2019: Demonstranten beleidigen den Philosophen Alain Finkielkraut – 18. Februar 2019

Nachgefragt: Ein Gespräch mit Isabelle Bourgeois über die Bewegung der “Gelben Westen” – 8. Februar 2019

#lire III Französische Literatur für Schüler/innen – 8. Februar 2019

Holocaust-Gedenktag  – 27. Januar 2019

Débat citoyen sur l’Europe avec la Chancelière allemande Angela Merkel – 24. Januar 2019

#TraitedAixlaChapelle Die Unterzeichnung des #AachenerVertrags – 24. Januar 2019

22. Januar 2019: Der Aachener Vertrag. Le Traité d’Aix-la-Chapelle – 21. Januar 2019

Französisch-deutsches Twittern über den Aachener Vertrag: #AachenerVertrag – #TraitédAixlaChapelle – 18. Januar 2019

13 janvier 2019 : La Lettre d’Emmanuel Macron aux Français – 13. Januar 2019

Die Künstliche Intelligenz in Brüssel – 10. Januar 2019

Vom Élysée-Vertrag zum Aachener Vertrag im Januar 2019 – 9. Januar 2019

Les Gilets Jaunes – 9. Januar 2019

Die Demonstrationen gegen den Antisemitismus am 19.2.2019 in Paris und überall in Frankreich – 19. Februar 2019

Antisemitismus. Die Schändung des Friedhofs in Quatzenheim – 19. Februar 2019

Antisemitismus > www.france-blog.info/index.php?s=antisemitismus

Emmanuel Macron und Europa  – 8. September 2018

Educ’ARTE : Das Beste von ARTE für den Unterricht

Dienstag, 8. Oktober 2019

Mit Educ’ARTE bietet ARTE Bildungseinrichtungen, Schulträgern oder Medienzentren eine interaktive Schulmediathek mit über 1.000 ausgewählten ARTE-Inhalten für zeitgemäße Unterrichtsgestaltung für alle Schulfächer und Klassenstufen auf Deutsch, Französisch und Englisch, Förderung der Medienkompetenz, Vernetzung mit Partnerschulen im In- und Ausland und das Erlernen von Deutsch und Französisch als Fremd- oder Zweitsprache: Das Beste von ARTE, für alle Fächer und alle Klassenstufen, von der Grundschule bis zum Abitur.

Nach der Anmeldung durch ihre Schule haben Lehrer/innen und Schüler/innen Zugriff auf den gesamten Videokatalog sowie die Funktionen, die die Herstellung von schülerzentrierten, selbstgesteuerten und individuellen Lernszenarien ermöglichen. Die Schulleitung kann pro Jahr fünf öffentliche Filmprojektionen für Schulveranstaltungen anbieten.

Auf unserem Blog > Ernst Klett Verlag offizieller Partner von Educ´ARTE

> Sie vertreten eine Bildungseinrichtung und möchten einen Test-Zugang erhalten und mehr über die Lizenzbedingungen erfahren?

Mit Educ’ARTE können Abonnenten Videos in voller Länge sichten, herunterladen oder eigene Ausschnitte erstellen. Es kann mit innovativen Tools gearbeitet werden: Texte neu einsprechen, Grafiken, Textbausteine einfügen, Mindmaps bauen, auf Untertitel oder Texttranskriptionen zurückgreifen, inklusiven oder Gruppenunterricht gestalten und neben dem herkömmlichen Stundenplan auch fachübergreifende Querschnittsthemen wie Medienkunde bedienen.

Educ’ARTE funktioniert auf allen Endgeräten on- und offline, PC, Tablet oder Smartphone und das in der Schule, zu Hause oder unterwegs. Eine Anbindung an landeseigene Portale oder schon existierende Mediatheken wie Edupool, Sesam oder Omega ist möglich.

Educ’ARTE richtet sich nach der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU. Alle Funktionen der Plattform werden ausschließlich in einem rechtlich geschützten Rahmen genutzt. Dies wird unter anderem durch eine DRM-Verschlüsselung der Videos gesichert.

Educ’ARTE Lizenz: Schulträger, Bildungseinrichtungen und Schulen. Für Landes- oder Regionallizenzen wird ein spezieller Kostenvoranschlag erstellt, Einzellizenzen für Schulen werden nach einer Tariftabelle berechnet. Educ’ARTE wird nicht durch Fernsehgebühren finanziert sondern von ARTE France Développement auf Lizenzbasis vertrieben. Die Lehrer/innen kommen dabei kostenlos in den Genuss von Educ’ARTE. Eine bundesweite Lizenz wäre die kostengünstigste Variante, gefolgt von Landes- oder Regionallizenzen. Bei Lizenzen für Medienzentren oder bei Landeslizenzen bieten wir Schulungen vor Ort an. Zusätzlich gibt es Live-Online-Seminare für Lehrkräfte.

Persönliche Nutzerbegleitung
Didaktisches Begleitmaterial, > Nutzerhandbücher, Online-Schulungen und technische Betreuung.

Weitere Auskünfte: > kontakt@educarte.de
> www.educarte.de

Der Einsatz von Educ’ARTE ermöglicht schülerzentrierte, selbstgesteuerte und individualisierte Lernszenarien, fächerübergreifenden Unterricht und den spielerischen Erwerb von Wissen, Kompetenzen und Fremdsprachen.

Praxisbeispiel

Zu den ausgewählten Partnern von Educ’ARTE zählt neben dem Deutsch-Französischen Jugendwerk nun auch der Ernst Klett Verlag. Der renommierte Schulbuchverlag und Educ’ARTE verstehen sich als Partner im Dienst der Bildungslandschaft.

Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter

Freitag, 4. Oktober 2019

french german 

Aktualisiert: 25.9.2019

Lesebericht: Andreas Nieweler, Fremdsprachen unterrichten

Sonntag, 1. September 2019

Bücher aus einen Verlag der Klett-Gruppe, in der unsere Redaktion tätig ist, rezensieren wir hier auf diesem Blog nicht. Wenn wir aber hier auf Bücher von Klett hinweisen, heißen die Artikel Leseberichte, so wie unsere Blog-Redaktion dies macht, wenn sie auf ihrem anderen Blog mit > Leseberichten über Bücher Klett-Cotta und Tropen berichtet. Unsere > Rezensionen stehen auf einer privaten Website. Aber im Ernst Klett Verlag und im Verlag Ernst Klett Sprachen erscheinen ständig neue Bücher, für die sich unsere Blogleser/innen mit Sicherheit interessieren werden. Gerade ist der Band von Andreas Nieweler > Fremdsprachen unterrichten. Ein Ratgeber für Studium und Unterrichtspraxis erschienen.

Auf den Punkt gebracht:
Dieses Buch hätte ich sehr gerne während der Referendarzeit bekommen. Mit seinen vier Kapiteln “Unterrichten, Erziehen, Bewerten und Innovieren” ist der Band nicht nur eine Fundgrube für Fremdsprachenlehrer, sondern in erster Linie ein präzises Kompendium mit einer Anleitung für die Unterrichtsvorbereitung, -durchführung und -beobachtung. Nein, es ist keine verbindliche Vorlage für den Fremdsprachenunterricht, aber dennoch besticht es durch seine Klarheit, die man in einem Studienseminar eben doch als eine Grundlage für Theorie und Praxis nehmen könnte. In meiner Erinnerung tauchen noch Sätze der Fachleiterin auf wie: sie müsse mich nochmal sehen… und meinte damit die Ankündigung eines Unterrichtsbesuches. Lehrprobe! Welches Thema? Wie gestalte ich den Einstieg? Welche Phasen? Welche sozialen Arbeitsformen etc. Und dann die Besprechung. Schließlich nannte sie eine Note, die hätte so aber auch anders sein können, Begründungen gab es immer viele, aber ein Skript, an das alle sich halten oder zumindest eine Art Leitfaden, auf den man sich verständigte, gab es nicht.

Den vorliegenden Band mit seinen praxiserprobten Empfehlungen und Antworten zu Fragen, die im Laufe der Ausbildung in Theorie und Praxis auftauchen werden, sowie mit seinen Übersichtstabellen, Checklisten, praktischen Tipps und Info-Kästen als Erleichterung der praktischen Umsetzung im Fremdsprachenunterricht füllt genau diese Lücke, die ich damals so bedauert habe.

Mit der Unterrichtsbeobachtung und einer Checkliste *** S. 17 f. geht es los. Dann folgt die Unterrichtsplanung bis S. 34. Viel Ärger und Frust wäre unserer Seminargruppe erspart geblieben, wenn dieses Kapitel als Regelgrundlage akzeptiert worden wäre. “1.3.1 Unterrichtseinstiege” wird von nun an Lehramtsanwärter schlaflose Nächte ersparen. Hätte unsere Redaktion das Manuskript vor der Veröffentlichung gelesen, hätten wir mit dem Autor darüber diskutiert, ob “1.6 Kultur unterrichten” nicht vor “1.5. Sprache unterrichten” hätte stehen sollen. Zu beiden Kapitel fällt uns ein, wie Präsident Macron sich zur französischen Sprache geäußert hat – 5 Artikel auf unserem Blog: > Präsident Macron : Lancement de la stratégie internationale pour la langue française et le plurilinguisme (V) – 25. März 2018 von H. Wittmann – aber “1.6 Kultur unterrichten” (dazu das Konzept unseres Blogs >  “Expliquer, expliquer, toujours patiemment expliquer”) ist als Kapitel richtig gut gelungen: mit einem wichtigen Kapitel “1.6. Literatur” – unsere Redaktion hätte hier Sartre, Qu’est-ce que la littérature?  Paris 1948 genannt. Aber es klingt etwas davon an: Warum überhaupt Literatur im Fremdsprachenunterricht? Man kann auch mal nach Selbstverständlichem fragen: Andreas Nieweler: “Auf diese Frage sollten sie gute Antworten haben…” Bitte lesen Sie S. 87 ff.

Und jetzt kommen die Methoden “1.7 Methoden sinnvoll einsetzen”, wieder denke ich an die Referendarzeit, in der die von uns gewählte Methode natürlich immer die falsche war, wir und die Fachleiterin hatten das Buch von Nieweler nicht, das auch ein Kapitel “1.8 Aktionsformen auswählen” mitbringt.

Kapitel 4. Innovieren. S. 233-265: z. B. “4.1.1 Digitale Medien einsetzen”: In der Lehrerfortbildung wird unsere Redaktion dieses Kapitel aufgreifen und mit Beispielen wie > Twittern für die deutsch-französische Kooperation illustrieren. In der aktuellen Diskussion steht die Frage nach IPads und digitaler Ausstattung im Vordergrund. Die Schüler könnten die hier zitierte Twitteraufgabe zu Haue erledigen und kämen mit ihren vielen Texten in ganz unterschiedlichen Formen in den Unterricht. Kein Rufe wie, Mein IPad tuts nicht, ich kann das nicht öffnen, ich habe mein Ladekabel vergessen, mein IPad ist abgestürzt, sondern jeder Schüler weiß, wie er seine Inhalte präsentieren kann und wir hätten viel Zeit, dafür, dass in 45 Minuten viel auf Französisch gesprochen wird statt auf den Geräten Buchstaben zu schen: > Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? – 24. August  2017. – Im Rahmen der digitalen Hilfsmittel betont Nieweler sachgerecht deren wichtigsten Beitrag zum Unterricht: “4.1.2 Binnendifferenziert arbeiten / Heterogenität überwinden” – das ist der so ersehnte Ansatz zu einer Fachdidaktik für den Einsatz digitaler Medien. Warum, wozu, mit welchem Ziel.

Haben Sie schon mal einen bewegungsorientierten Unterricht gemacht? Nein? Dann hätte Andreas Nieweler dafür für Sie die Seiten 245 ff.

Andreas Nieweler
> Fremdsprachen unterrichten
Ein Ratgeber für Studium und Unterrichtspraxis
272 Seiten
ISBN 978-3-12-920375-0

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