Rezension: L’étranger von Albert Camus verfilmt von François Ozon

Benjamin Voisin ist der Nachfolger von Marcello Mastroiani, der 1967 im Film von Luchino Visconti die Hauptperson des Romans von Albert Camus L’étranger (1942) verkörperte. In diesem Jahr ist die Neuverfilmung des Schulkassikers von François Ozon als Schwarz-Weiß-Film in die deutschen Kinos gekommen

Albert Camus, > L’étranger
Texte et documents, 97 Seiten
Originaltext mit Annotationen und Zusatztexten
ISBN 978-3-12-597460-9

Meursault, ein Angestellter in Algier erfährt per Telegramm, dass seine Mutter in Altersheim verstorben ist: Das ist zugleich einer der berühmtesten Romananfänge: „Heute ist Mama gestorben. Vielleicht auch gestern…“ Er nimmt sich einen Tag frei und fährt nach Marengo, um an ihrer Beerdigung teilzunehmen. Wieder zurück begegnet er seiner Kollegin Marie (Rebecca Marder), sie gehen zusammen schwimmen, dann ins Kino und auch zu ihm nach Hause.

Ob sie ihn liebe, will sie wissen und Meursault sagt, das sei doch egal. Später an einem Strand haben seine Freunde Ärger mit Arabern, Meursault nimmt seinem Kumpel die Pistole ab, damit dieser keinen Unfug anstelle. … Bitte weiterlesen auf dem Blog Lesen fürs Leben von Ernst Klett Sprachen > L’étranger von Albert Camus verflmt von François Ozon

Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit

Auf unserem Blog:

> ChatGPT: Résume L’étranger d’Albert Camus – 27. September 2024

Albert Camus 7.11.1913-4.1.1960

Albert Camus 7.11.1913-4.1.1960 – 4. Januar 2024

Nicolas Tirard-Gatel parle de l’Hôte d’Albert Camus – 13. Dezember2021

Nachgefragt. Neuerscheinung: Adèle Tariel, La Meute

Gerade ist bei Ernst Klett Sprachen, der Roman La Meute von Adèle Tariel als Schullektüre ab der 10. Klasse erschienen: „Léa kommt nach dem Umzug ihrer Familie in eine neue Schule am Stadtrand. Sie fühlt sich in der riesigen Schule mit 3000 Schülern alleingelassen. Beim Sport gelingt es ihr, die Aufmerksamkeit von Théo, dem Star ihrer Klasse, auf sich zu ziehen. Durch ihn findet sie den so sehr erträumten Anschluss. Kaum ist sie mit dabei, merkt sie, wie die Gruppe um Théo den Unterricht eines Lehrers, den sie langweilig findet, sabotiert. Léa, sehr drauf bedacht, dazuzugehören, lässt sich hinreißen, die Aktionen der Gruppe unter Anführung von Théo gegen den Lehrer zu unterstützen. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Sie gerät in einen Teufelskreis, dem sie kaum entkommen kann….“  Bitte lesen Sie die ganze Besprechung auf dem Blog von Ernst Klett Sprachen.

Das Thema Mobbing ist sehr aktuell und mit dieser Lektüre kann im Unterricht ein nützlicher Reflexionsprozess angestoßen werden.

Adèle Tariel

La Meute – Hybride Ausgabe allango
Lektüre. Collection jeunes adultes
Texte intégral annoté, 56 Seiten
ISBN 978-3-12-592103-0

La Meute – Digitale Ausgabe allango
Lizenzschlüssel (Unterrichtende/Lernende, 24 Monate)
Lektüre NP10059210300

Zur Vertiefung:

Auf unserem Blog:

> Harcèlement scolaire : le Président de la République a un message pour les jeunes

> Nochmal: Mobbing in der Schule – 3. März 2021

> Éditorial – Jugendliche und soziale Netzwerke – 1. Mai 2025

Pourquoi lire à haute voix?

french german 

Rezension: Johanna Lea Korell, Maximilian Irion und Roland Ißler ChatGPT zur Textproduktion und -korrektur im Französischunterricht der Sekundarstufe II

Johanna Lea Korell*, Maximilian Irion und Roland Ißler
> ChatGPT zur Textproduktion und -korrektur im Französischunterricht der Sekundarstufe II – Unterrichtskonzeption und (video-)datenbasierte Befunde zu lernendenseitigen Bearbeitungs- und Reflexionsprozessen, in: > Lebende Sprachen. Zeitschrift für Interlinguale und interkultuelle Kommunikation.Themenheft /Special issue: „Kulturelle Missverständnisse im Spannungsfeld von Literatur und Linguistik“, S. 538-563.

Die Autoren legen eine ausgewogene Betrachtung des Forschungsstandes zum KI-unterstützten fremdsprachlichen Schreibens vor, fügen allerdings hinzu, dass es bisher eher nur bescheidene Ansätze gibt, diesen auch für den Französischunterricht zu untersuchen. Zugleich wird deutlich, dass die Untersuchungen zu Deutsch und Englisch sich – wenn auch häufiger – oft nur auf einem quantitativ schmalen Grad bewegen. Bemerkenswert sind in diesem Beitrag die grundlegenden theoretischen Anmerkungen zum fremdsprachlichen Schreiben und das dazu gehörige Kompetenzmodell (in Anlehnung an Brommer/Rzeat 2024, s. Literaturverzeichnis)…

Lesen Sie die > Rezension: Johanna Lea Korell, Maximilian Irion und Roland Ißler ChatGPT zur Textproduktion und -korrektur im Französischunterricht der Sekundarstufe II auf www.romanistik.info

Pour aller plus loin:

> Mit KI zum Traumreiseziel im Französischunterricht (Teil 1) – Ernst Klett Verlag: Blog Tous ensemble.

Französisch heute 3/2025: Demokratiebildung heute

Französisch heute 3/2025: Demokratiebildung heuteDie Fachzeitschrift „Französisch heute“ der > Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer (VdF) ist das zentrale Forum für den Austausch zwischen Theorie und Praxis im Französischunterricht. „Französisch heute“ veröffentlicht regelmäßig relevante und aktuelle Ergebnisse aus verschiedenen Bereichen: Dazu zählen die Fachdidaktik, die Sprachwissenschaft, die Literaturwissenschaft, landeskundliche und interkulturelle Forschung sowie konkrete Praxisbeispiele aus dem Unterricht. Durch diese breite inhaltliche Ausrichtung unterstützt „Französisch heute“ sowohl die fachliche Weiterbildung als auch die praktische Qualifikation von Lehrenden im Bereich Französisch. Die Zeitschrift richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer, die sich für neue Erkenntnisse und Trends in der Vermittlung der französischen Sprache interessieren. Der Bezug der Fachzeitschrift ist im Mitgliedsbeitrag der VdF enthalten, sodass alle Mitglieder regelmäßig Zugang zu den neuesten Ausgaben erhalten. „französisch heute“ erscheint viermal pro Jahr und bietet damit eine kontinuierliche Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen in Forschung und Unterrichtspraxis zu informieren. Insgesamt trägt die Zeitschrift maßgeblich zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Französischunterrichts bei.

Das Heft 3/2025 mit dem Titel „Demokratiebildung im Französischunterricht“ ist eine besondere Ausgabe, weil sie bestens demonstriert, das Französischunterricht sich keinesfalls auf neue Vokabeln und Grammatik beschränken darf. Nach einer Einleitung von Ulrike C. Lange und Frank Reza Links steht ein Aufsatz mit dem Titel „La démocratie en croisement – Methoden für eine intersektionale Dmokratiebildung im Französischunterricht „, in dem Frank Reza Links auf spannende Weise auch Spiele einsetzt. Unterrichtsbeispielen zeigen, wie nicht nicht diskriminierendes Einverständnis als Beitrag zur Demokratielehre geübt und erlernt werdne kann

In mehrfacher Hinsicht (Aktualität, Unterrichtspraxis – und vorschläge) ist der Beitrag von Jennifer Wengler „Social bots – porte-voix des fake news : Wahlmanipulation mit KI durchschauen und Demokratiebildung fördern“ ganz besonders gut gelungen.

Ulrike C. Lange erläutert die „“Repräsentation“ interkulturelle und politische Bildung am Beispiel des Projekts Montréal, ville des femmes“ mit einem Interview mit Chantal Ringuet um soziokulturelles Orientierungswissen über eine frankophone Stadt wie Montréal zu vermitteln. Her wird auch gezeigt, wie mit verschiedenen Textsorten gearbeitet wird und die Schüler zur zielgerichteten Recherche angeleitet werden.

Jens Unterberg berichtet über das „Erzählen als Überlebensstrategie: La carte postale von Anne Berest zur Demokratiebildung gegen das Vergessen.“

Der Titel des Aufsatzes von Katron Pfadenhauer und Silke Jansen „Performativer Umgang mit critical incidents zur Demokratiebildung und Rassismussensibilisierung im Französischunterricht“. Mit dem Einsatz der critical incidents aus dem VIOLON-Korpous erläutert der Autor, wie damit ein Beitrag zu gesellschaftlichen Transformation und aktiver Demokratiebildung geleistet werden kann. Das Forumtheater trägt seinen Anteil dazu bei und ein Perspektivwechsel vermittelt den Jugendlichen neue Einsichten.

… encore un peu de didactique … (II)

french german 

| Den Französischunterricht stärken: 222 Argumente für Französisch | Ein Jahr auf Schloss Bieberstein | John Locke und seine Didaktik für Französisch | Éditoral : KI/IA in der Schule – dans l’éducation |

Un peu de didactique… (I)

french german 

Le ministère de l’Éducation nationale, de l’Enseignement supérieur et de la Recherche : L’IA en éducation. Cadre d’usage

french german 

KI auf unserem Blog:

> IA/KI – L’intelligence artificielle au lycée / Künstliche Intelligenz in der Schule

> IA / KI : Verlieren wir unsere Identität? 26. Dezember 2024

> Der Vergleich XV: IA dans les écoles en France – KI in deutschen Schulen – 14. Oktober 2024

> Die zweite Rentrée mit der KI steht bevor – 29. August 2024

> Commission de l’intelligence artificielle : Le rapport “IA : Notre ambition pour la France” – 16. März 2024

> Die künstliche Intelligenz ist ein Oxymoron – 14. April 2024

> Die Einführung der KI in den Schulen in Frankreich – 2. Januar 2024

> Kann man ChatGPT für wissenschaftliches Arbeiten nutzen? – 22. April 2023

> ChatGPT – brauchen wir nun eine neue Fachdidaktik für Französisch? – 2. Februar 2023

1 2 3 41