Archiv für die Kategorie 'Literatur'

Bruno Le Maire und Rainer-Maria Rilke

Donnerstag, 13. Januar 2022

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Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire hat kürzlich in einer Rede eine Passage aus dem Roman von „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigg“ von Rainer Maria Rilke vorgelesen. Auf Deutsch:

> Déclaration de M. Bruno Le Maire, ministre de l’économie, des finances et de la relance, sur la littérature étrangère, à Paris le 15 décembre 2021

Les questions pour les élèves :

1. Résumez trois aspects principaux de la littérature étrangère présentés par le ministre Bruno Le Maire.

2. Vous faites une liste avec les auteurs et leurs œuvres évoqués par Bruno Le Maire dans son discours.

3. Pourquoi pense Le Maire qu‘on ne lit jamais la littérature étrangère? Pourquoi cite-t-il Umberto Eco ?

4. Expliquez en quelques phrases, pourquoi le ministre cite ce passage précis de Rilke ?

5. Faites une recherche et expliquez l‘expression le “goût de l‘universel”.

6. Résumez le discours de Bruno Le Maire en trois/quatre phrases.

Albert Camus 7.11.1913-4.1.1960

Dienstag, 4. Januar 2022

| L’hôte | Camus und Sartre | La peste | L’Étranger | Macron et Camus | Parc des Princes 1957 | Iris Radisch | Les justes | L’homme révolté |


Am 4.1.1960 kam Albert Camus bei einem Autounfall in der Nähe von Villeblevin (Yonne) ums Leben.

> Wiedergelesen:
Albert Camus, Die Pest
> FR 3 : Les vies d’Albert Camus – 20. Januar 2020

Der Fremde (1942) von Albert Camus ist wirklich ein Meilenstein der französischen Literaturgeschichte:

Man sollte den Roman nochmal ganz genau lesen. “Die Gleichgültigkeit Meursaults”? Gibt es einen zweiten Roman Der Fremde? Camus gibt zu verstehen, dass alle Beteiligten in die Falle des Staatsanwalts fallen, auch die Leser. Meursault ist ein genauer Beobachter. Der zweite Teil des Romans gibt zu verstehen, dass alle Beteiligten dem Staatsanwalt folgen. Keiner von ihnen – außer dem Hausmeister der zugibt, Meursault den Milchkaffee angeboten zu haben – will, kann oder möchte Meursault entlasten. Und der Leser, der ihn als passiv bezeichnet, kann es auch nicht.

> Camus, die Kunst, die Freiheit, die Revolte – 4. Januar 2020 von H. Wittmann

Camus schrieb im Vorwort zur amerikanischen Ausgabe des Fremden: er ist “ein Fremder in der Gesellschaft, in der er lebt, wo er herumirrt, am Rande, in den Vororten des privaten Lebens, solitär, gefühlsvoll. Und deshalb haben die Leser in ihm eine Art Strandgut gesehen. Man würde einen besseren Eindruck seiner Person gewinnen, wenn man sich fragen würde, warum er das Spiel nicht mitspielt. Die Antwort ist ganz einfach. Er weigert sich zu lügen.” Dazu mehr: > Schaubühne , Berlin: Albert Camus, Der Fremde.

A voir :

Auf unserem Blog > Albert Camus

> Relire : Albert Camus, L´Étranger – 22. August 2018

> Vergleich: Sartre oder Camus? – 3. September 2018


Heiner Wittmann
Albert Camus, Revolte und Kunst
Albert Camus konzentriert sich in seinem Gesamtwerk keineswegs nur auf die Beschreibung einer absurden Welt. Sein Werk enthält nicht nur in Der Mensch in der Revolte. Essai. (1951) dezidierte Aufforderungen, mit einer Revolte dem Absurden zu begegnen. Genauso wie innerhalb des Gesamtwerks ein präziser Plan erkennbar ist, der die Abfolge seiner Werke erläutert , so belässt er es nicht einfach bei einer bloßen Revolte, sondern gibt ihr in seinen Werken auf ganz unterschiedliche Arten präzise Formen, die zusammen eine umfassende Antwort auf das Absurde formulieren. Es ist – und das wird oft übersehen – die Kunst im Werk von Camus, die eine wesentliche Aufgabe im Rahmen der Revolte einnimmt.

> Albert Camus
> Centenaire Albert Camus 1913-1960


Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der FreiheitNach der englischen Ausgabe 2009 liegt dieses Buch seit September 2020 auf Deutsch vor, ergänzt um zwei Kapitel über die Studien die Jean-Paul Sartre zu den Werken von Jean Genet und Stéphane Mallarmé angefertigt hat:

Heiner Wittmann, > Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, > Verlag Peter Lang, Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2020. Hardcover. ISBN 978-3-631-83653-8.

Nicolas Tirard-Gatel parle de l’Hôte d’Albert Camus

Montag, 13. Dezember 2021

Récemment, lors du colloque du Groupe d’Études sartrienne à Paris, notre rédaction a fait la connaissance de Nicolas Tirard-Gatel, étudiant en lettres à l’université Paris III Sorbonne-Nouvelle.

Nous avons parlé de notre blog et nous avons conçu l’idée d’enregistrer des entretiens sur la littérature. Pour commence, nous avons choisi la nouvelle l’Hôte d’Albert Camus :

L’Hôte d’Albert Camus sur notre blog :

> Albert Camus, L’hôte — Neu: Schülerarbeitsheft – 21. März 2018

> Lesebericht: Albert Camus, L’hôte (BD) – 12. März 2018

> Vor 70 Jahren : Der Bruch zwischen Jean-Paul Sartre und Albert Camus – 28. Juni 2021

> Dimanche, 24 janvier 2021, 19 h : Nachgefragt: Professeur Lahkim Azelarabe Bennani parle sur Albert Camus, La Peste – 24. Januar 2021

> Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest – 13. Oktober 2020

> Albert Camus 7.11.1913-4.1.1960 – 4. Januar 2020

Gustave Flaubert (1821-1880)

Sonntag, 12. Dezember 2021

Wir sprechen auch über Gustave Flaubert: Buchvorstellung: Sartre, Camus und die Kunst am Montag 13.12. um 18 h 30 | Emmanuel Macron: Présentation de la Présidence française du Conseil de l’Union européenne  | Emmanuel Macron : “Merci, chère Angela, de n’avoir jamais oublié les leçons de l’Histoire, d’avoir tant fait pour nous, avec nous,…”  | Die Corona-Pandemie in Deutschland und Frankreich | #presidentielle2022  |


Wir erinnern an den 200. Geburtstag von Gustave Flaubert, den Autor der Madame Bovary. Moeurs de Province (1857), der am 12.12.1821 in Rouen geboren wurde: Im Juni 2009 haben wir ihn besucht und er hat unserer Redaktion von den unendlichen Mühen berichtet, die darauf verwendet hat Madame Bovary zu schreiben: > Une visite chez Gustave Flaubert – 2. Juni 2009

Das Geburtstagsfoto:

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Über Gustave Flaubert:

H. Wittmann, > Diesen Roman unbedingt (wieder-)lesen – Hans Mayer: Anmerkungen zu Flaubert (1821-1808)

> Relire, écouter : Gustave Flaubert, Madame Bovary. Mœurs de province – 9. November 2019

> Les 4 447 lettres de Gustave Flaubert en ligne – 27. November 2017

> Une visite chez Gustave Flaubert – 2. Juni 2009

> La littérature française (II): Gustave Flaubert – 10. September 2007

> Michel Sicard parle de Jean-Paul Sartre (I/II) – 11. März 2015

970/1972 erscheinen die drei Bände L’Idiot de la famille. La vie de Gustave Flaubert. 1821-1857, mit denen > Jean-Paul Sartre herausfinden, wie Gustave Flaubert sich zum Autor von Madame Bovary gemacht hat. Aber in den 2800 Seiten geht es um noch mehr: « N’importe qui vous le dira : ’Gustave Flaubert, c’est l’auteur de Madame Bovary.’ Quel est donc le rapport de l’homme à l’œuvre ? Je ne l’ai jamais dit jusqu’ici. Ni personne à ma connaissance. Nous verrons qu’il est double : Madame Bovary est défaite et victoire ; l’homme qui se peint dans la défaite n’est pas le même qu’elle requiert dans sa victoire ; il faudrait comprendre ce que cela signifie. » Sartre, L’Idiot de la famille. La vie de Gustave Flaubert de 1821 à 1857, t. I, Paris 1988, p. 8.

Das Vorwort, das Sartre zu seiner Flaubert Studie verfasst hat, beschreibt auf zwei Seiten das 2800-Seiten-Unternehmen: “… Flaubert, créateur du roman “moderne” est au carrefour de tous nos problèmes littéraires d’aujourd’hui.” (p. 9) Damit ist der Ton des ganzen Werks angeschlagen: Sartres Flaubert-Studie ist ein Werk, das den Prozess untersucht, mit dem sich Flaubert zu einem Schriftsteller gemacht hat: Imagnination, das Imaginäre, die Literatur, die Konstitution eines Individuums, die Neurose, seine Kriese, die Art und Weise, wie er sie überwindet und seine ersten Schriften verfasst, die Zusammenhänge mit der Epoche seiner Zeit und schließlich die Niederschrift von Madame Bovary, um nur einige der Themen dieses Werkes zu nennen, machen die Flaubert-Studie zu einem ganz eigenen Werk, wie es in dieser Ausführlichkeit und theoretischen Begründung wohl kaum jemals in ähnlicher Form einem Autor zuteilgeworden ist.

Vielfach wurde Sartres Flaubertstudie unter marxistischen oder philosophischen Aspekten gelesen, sozusagen in der Spur seiner anderen Werke. Die Untersuchung über Flaubert ist aer eine Art Monolith im Werk Sartres. Natürlich ist sie dem Autor aus Croisset gewidmet und würde sie nur als seine Biographie gelesen, vermittelt sie tatsächlich viele Aufschlüsse über die Person Gustave Flauberts. Aber wenn man die Flaubert-Studie im Gesamtwerk Sartres verortet, dann wird schnell klar, dass die 2801 Seiten viel mehr präsentieren als nur eine Lebensbeschreibung des Autors der Madame Bovary. Diese Studie ist in gewisser Wiese auch eine Fortsetzung von Was ist Literatur? (1948), nur dass Sartre hier die Entwicklungsbedingungen eines Autors unter die Lupe nimmt, und alle Entwicklungsstränge präzise verfolgt und immer nachweisen kann, wie Flaubert mehr oder weniger bewusst, an seiner Vorstellungskraft gearbeitet hat. Die Studie enthält eine große Zahl sehr unterschiedlicher Methode, Literatur zu interpretieren, man denke nur an die vielen Ausführungen zu Flauberts Jugendschriften, aus denen Sartre immer weitere Erkenntisse gewinnt, um die Konstitution Flaubert zu begreifen, und an die vielen Bemerkungen über die Methode, mit denen Sartre die gewählten Verfahren erlautert, sie einordnet und neue Wege und Ansätze definiert: vgl.M. Sicard, Ch, 10. Sartre parle de Flaubert, in: M. Sicard, Essais sur Sartre. Entretiens avec Sartre (1975-1979), Paris 1989, S. 139-168.

H. Wittmann, Sartre und die Kunst. Die Porträtstudien von Tintoretto bis Flaubert, Tübingen 1996, bsd. S. 9-13, 56-60, 100-107, 177-199 128-130.

Ausschreibung für ein kreatives Video rund um den Gewinnerroman 2021 – Prix des lycéens allemands 2021-2022

Mittwoch, 3. November 2021

| 3, 4 et 5 novembre 2021 : Colloque international. Le théâtre de Jean-Paul Sartre et d’Albert CamusDer 3. HipHop-Wettbewerb für Frankreich und Deutschland | 222 Argumente für Französisch | Wilfried N’Sondé | Interessante Webangebote | Identitätsbasierte Ideologien | Charles Baudelaire| Rimbaud in StuttgartMarcel Proust | L’écriture inclusive | L’éducation aux médias  | Online #Französischlernen | Online unterrichten und lernen | Mobbing in der Schule | Französisch-Online-Lernen in Zeiten der Pandemie


Für das Jahr 2021/2022 bieten das Institut français Deutschland und Ernst Klett Sprachen mit der Unterstützung der VdF eine kreative Arbeit mit dem Gewinnerroman 2021 > Aigre-Doux .

Am 28.05.2021 wurde der Roman Aigre-Doux von Wilfried N’Sondé als Gewinner des Prix des lycéens allemands 2021 gewählt. 2021-2022 sind  Schülerinnen und Schüler eingeladen (egal ob sie 2020-2021 teilgenommen haben oder nicht), ein kreatives Video zu diesem Roman zu drehen. Die besten Videos werden belohnt.

Auf unserem Blog:

> Deux entretiens avec Wilfried N’Sondé, Aigre-Doux et Femme du Ciel et des Tempêtes – 26. August 2021

> PONS vous soutient toujours

Also gleich loslegen, den Gewinnertitel > Aigre-Doux lesen, Video erstellen und am Wettbewerb teilnehmen! Alles Weitere entnehmen Sie den Teilnahmebedingungen:

Teilnahmebedingungen hier zum Downlaod:

> Appel à réalisation : Gros plan sur Wilfried N’Sondé
Download (PDF 292,7 KB)

Schauen Sie sich zudem online unser Webinar an, um mehr zu erfahren:

> Über den Prix des lycéens allemands – Ernst Klett Sprachen

France-Culture : Charles Baudelaire (1821-1867) : le poète “maudit”

Dienstag, 2. November 2021

french german 

Tâches :

1. Une petite recherche : Qui était Charles Baudelaire ?

2. Visitez > la page de France-Culture sur Baudelaire et écoutez l’émission su Baudelaire.

3. Rédigez un article d’une ou deux pages sur les Fleurs du Mal. Pourquoi a-t-on lui fait un procès ? Et comment, Baudelaire s’en est-il tiré ?

« La modernité, c’est le transitoire, le fugitif, le contingent… »
Charles Baudelaire (1821-1867)

Un documentaire de Christine Lecerf et Jean-Claude Loiseau. Mixage, Rémi Fessard. Archives INA, Emilie Trasente. Avec la collaboration d’Annelise Signoret de la Bibliothèque de Radio et France et Juliette Dronne, stagiaire. Nouvelle page web, Sylvia Favre.

Auf unserem Blog :

> Charles Baudelaire zum zweihundersten Geburtstag – 7. April 2021

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