Archiv für März 2022

Emmanuel Macron dévoile son programme à Aubervilliers

Samstag, 19. März 2022
Der Brief an alle Schülerinnen und Schüler
> Französisch-
Leistungskurs bis zum Abitur

Vortrag:
Die Präsidentschaftswahl in Frankreich

Montag, 21. März 2022 um 18.30 Uhr per ZOOM

> Élection #presidentielle 2022 : Bibliographie + sitographie

> > Alle Artikel zur #presidentielle2020 auf unserem Blog


Am Donnerstag, 17.3.2022, war es soweit. In Aubervilliers stellte Emmanuel Macron während einer vierstündigen Pressekonferenz sein Wahlprogramm vor. Am 3. März hatte er angekündigt, dass er als Kandidat sich hoch einmal um das Amt des Staatspräsidenten bewerben werde. Zur Zeit steht er in der Wählergunst 12 % vor den dann folgenden Kandidatin.

In seinem Wahlprogramms steht ein “unabhängigeres Frankreich in einem stärkeren Europa”. Damit erinnert er an seine > 16 Reden zu Europa und seiner “refondation”. Damit erinnerte Macron auch an die neuen Herausforderungen, denen sich Europa angesichts des Krieges in der Ukraine gegenübergestellt sieht. Der Verteidigungshaushalt soll um 9 auf 50 Milliarden Euro jährlich steigen.

Vier Stunden: > https://www.youtube.com/watch?v=s_0VbuU6XNg

Les tâches pour les élèves

Faites des recherches sur ce blog.

1. Quels sont les > pouvoirs du Président de la République ?
2. Qui sont les > candidats principaux… qui pourrait arriver au seconnd tour ?
3. Comment l> la guerre en Ukraine modifie-t-elle le regard sur l’ > Europe ?

> Election #presidentielle 2022 : Bibliographie + sitographie

30 Milliarden Euro sollen für Zukunftstechnologien bereitgestellt werden.

Neue Atomkraftwerke sollen Frankreichs Unabhängigkeit stärken: > www.france-blog.info/emmanuel-macron-kuendigt-den-bau-weiterer-atomkraftwerke-an. Der Präsident wünscht, dass Frankreich als erstes großes Land die Lösung von fossilen Energieträgern schaffe.

Macron will die Abhängigkeit von Großkonzernen verringern und spricht von einem “europäischen Metaverse”.

Und er will einen Neustart für die Rentenreform: Das Eintrittsalter in die Rente soll von 62 auf 65 Jahre hinaufgesetzt werden.

Macron will die Gleichberechtigung von Mann und Frau fördern:

Für die Schule verspricht Macron eine große Bildungsreform.

Montag, 21. März 2022 um 18.30 Uhr per ZOOM
Die Präsidentschaftswahl in Frankreich

Samstag, 12. März 2022

| Der Krieg in der Ukraine | Liebe Schülerinnen, liebe Schüler: Französisch-Leistungskurs bis zum Abitur | Lektor/innen für FranceMobil/mobiklasse.de 2022-23 | Lernen für DELF | Discours du Président Emmanuel Macron devant le Parlement européen | Rainer-Maria Rilke |


Französische WochenDer Publizist und Historiker Dr. Heiner Wittmann hält am Montag, den 21. März 2022 einen Online-Vortrag im Rahmen der „Französischen Wochen 2022“ in Stuttgart. Themen sind die bevorstehende Präsidentschaftswahl in Frankreich, das Wahlsystem sowie die Kandidaten und Kandidatinnen.

Veranstalter ist “Mieux se connaître/ Stuttgart accueil e.V.”. Beginn der ZOOM-Konferenz ist um 18.30 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an redaktion@france-blog.info.

Präsidentschaftswahl in Frankreich

> Election #presidentielle 2022 : Bibliographie + sitographie

> #presidentielle2022 – Die Präsidentschaftswahl in Frankreich

> Officiellement candidat à la présidentielle : La « lettre aux Français » d’Emmanuel Macron

> L’Europe nous protège: Les discours d’Emmanuel Macron sur l’Europe + le bilan (21 juillet 2020) – 8. Juli 2020

Am 10. und 24. April 2022 finden in Frankreich die beiden Wahlgänge zur Wahl des Staatspräsidenten statt. Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten haben inzwischen ihre offizielle Bewerbung abgegeben – vier Frauen und acht Männer. In aktuellen Umfragen liegt die Rechtspopulistin Marine Le Pen nur knapp vor dem Rechtsradikalen Éric Zemmour. Als Favorit bei der Wahl um das Amt des französischen Staatsoberhauptes gilt der derzeitige Amtsinhaber Emmanuel Macron. Die gewählte Präsidentin oder der gewählte Präsident wird diese Wahl als ein Rendezvous der Nation mit ihr oder ihm betrachten können. Es ist einerseits die besondere Machtfülle des Präsidenten der V. Republik, die aus dieser Wahl ein so besonderes Ereignis macht. Dieses Jahr kommt noch ein Aspekt hinzu. Wie kaum ein anderer hat Emmanuel Macron schon seit 2017 die “refondation” de l’Europe vertreten. Seine sicherheitspolitischen Vorstellungen bekommen jetzt mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine ein ganz neues Gewicht.

Übermittelt durch das > www.dfi.de:

> Das Wahljahr 2022 in Frankreich – Informationen vom Deutsch-Französischen Institut – www.dfi.de

La conférence de Presse : Sommet de Versailles des 10 et 11 mars 2022.

Samstag, 12. März 2022

In seiner Stellungnahme während der Pressekonferenz definierte Staatspräsident Emmanuel Macron noch einmal seiner Auffassung der Souveränität und Unabhängigkeit Europas:

> Sommet de Versailles des 10 et 11 mars 2022. – Site du Palais de l’Élysée

Alle Reden Emmanuel Macron zur “Refondation de l’Europe” > L’Europe nous protège: Les discours d’Emmanuel Macron sur l’Europe

>

Krieg in der Ukraine: Nachgefragt: Brigadegeneral a. D. Dr. Klaus Wittmann antwortet auf unsere Fragen

Dienstag, 8. März 2022

| Der Krieg in der Ukraine – aus deutsch-französischer Sicht | Guerre en Ukraine. IFRI: leçon de grammaire stratégique – et la coalition feu tricolore dans la crise russo-ukrainienne | La Russie attaque l’Ukraine. L‘adresse aux Français du Président de la République Emmanuel Macron | Et si la Russie envahissait l’Ukraine ? – Wird Russland die Ukraine angreifen? | Le déplacement d‘Emmanuel Macron à Moscou |


Brigadegeneral a.D. Dr. Klaus Wittmann war von 1966 bis 2008 bei der Bundeswehr, hat Truppe geführt und militärpolitische Erfahrung im Ministerium und in der NATO gesammelt. Zuletzt war er Director Academic Planning and Policy am NATO Defense College (NDC) in Rom. Er war Senior Fellow des Aspen Institut Deutschland, ist promovierter Historiker und hat einen Lehrauftrag für Zeitgeschichte an der Universität Potsdam

Heute, am 11. Kriegstag in der Ukraine, hatte unsere Redaktion eine Gelegenheit, General Wittmann nach seinen Einschätzungen hinsichtlich der Perspektiven und mögliche Szenarien für diesen Krieg zu fragen. Musste während der diplomatischen Verhandlungen, westlichen Staats- und Regierungschefs mit dem russischen Präsident Wladimir Putin damit gerechnet werden, dass er mit diesem Ausbruch an Gewalt die Ukraine überfallen würde? Nach 11 Tagen gibt es nun auch die Frage, ob Putin sich militärisch verkalkuliert hat? Wie konnte es zu einer solchen Fehleinschätzung kommen? Verfügt er über weitere Mittel? Mit welcher Entwicklung des Krieges rechnen Sie?


> Krieg in der Ukraine: Internationale Konflikte als Unterrichtsthema – Ernst Klett verlag


Wir haben Herrn Wittmann gefragt, wie es um die Unterstützung von Putins Kurs durch das russische Volk steht? Wladimir Putin drohte auch mit Russlands Atomwaffen. Wie ernst ist diese Drohung zu nehmen? Herr Wittmann hat schon lange vor der Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz am Sonntag, 27. Februar, für Waffenlieferungen an die Ukraine plädiert. Wird jetzt von deutscher Seite in dieser Hinsicht genug unternommen?

Wir wollten auch wissen, wie unser Gesprächspartner die Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland ein? Bekommt die Bezeichnung Union im Rahmen der Europäischen Union jetzt einen neuen Klang? Emmanuel Macron wird die europäischen Staats- und Regierungschefs am 10. und 11. März zu einem Gipfel nach Versailles einladen. Auf der Agenda steht die europäische Sicherheitspolitik. Was wird sich nun ändern? Werden Akzente neu gesetzt werden?

Auf unserem Blog:

> Rüstungsexporte. Nachgefragt: Brigadegeneral a.D. Dr. Klaus Wittmann antwortet auf unsere Fragen – 20. Mai 2019

Deutsch-französische Städtepartnerschaften als Instrument der Annäherung, der Zusammenarbeit und der Diplomatie von unten. Eine Bilanz

Dienstag, 8. März 2022

Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 21, 70372 Stuttgart
Donnerstag, 17. März 2022, 19 Uhr
Deutsch-französische Städtepartnerschaften als Instrument der Annäherung, der Zusammenarbeit und der Diplomatie von unten. Eine Bilanz
Vortrag von Prof. Dr. Corinne Defrance (Paris)

Heute verbinden von den 20.000 Städtepartnerschaften in Europa etwa 2.300 deutsche und französische Städte. Diese Praxis hat sich seit den 1950er Jahren in den bilateralen Beziehungen entwickelt und war ein Symbol der Annäherung und sogar der „Versöhnung“. In den 1960er und 1970er Jahren erlebte diese Bewegung einen Aufschwung auf dem gesamten Kontinent. Städtepartnerschaften spiegeln eine „andere“ Geschichte der internationalen Beziehungen wider, in der lokale und regionale Akteure auf unterschiedliche Weise mit Staaten interagieren. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen Straßburg und Stuttgart in diesem Jahr nimmt der Vortrag die Städtepartnerschaften als wichtige Instrumente der Zusammenarbeit in den Blick und widmet sich der Frage, wie diese soziokulturellen und wirtschaftlichen Formen des Austausches lebendig gehalten werden können.

Als lokale Intervention gibt Günter Riederer (Stadtarchiv Stuttgart) auf Basis der Bestände des Stadtarchivs einen kurzen Überblick über die Geschichte der Städtepartnerschaft Strasbourg – Stuttgart.

Corinne Defrance ist Professorin für Zeitgeschichte am Centre national de la recherche scientifique (SIRICE/Paris); zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen. Sie hat zahlreiche Bücher zur französischen und deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert veröffentlicht und ist Herausgeberin des Bandes Städtepartnerschaften in Europa im 20. Jahrhundert, Göttingen 2020.

Im Rahmen der 20. Französischen Wochen im Großraum Stuttgart
In Kooperation mit der Abteilung Außenbeziehungen der Landeshauptstadt Stuttgart

Homepage: https://www.stuttgart.de/stadtarchiv
Blog: https://archiv0711.hypotheses.org
Stadtlexikon: www.stadtlexikon-stuttgart.de
Instagram: www.instagram.com/freunde_archiv0711
Twitter: https://twitter.com/FArchiv0711

Französisch-Leistungskurs bis zum Abitur

Montag, 7. März 2022

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler,

die Kurswahlen stehen an. Es geht um viel. Manche denken nur an ihre Punkte und wie wohl eine gutes Abizeugnis erreicht werden könnte.

Aber da nach dem Abitur die Welt sich auf eine neue Weise für Euch öffnen wird, sollte man darüber jetzt doch auch schon mal nachdenken.

Manche warten nur auf den Tag, an dem sie endlich das Fach Französisch hinter sich lassen können: die ungeliebten Vokabeltests, die Grammatik, gar die ungewohnte Aussprache. Fragt man nach, kommt aber schnell raus, dass nur sehr wenige französische Autoren bekannt sind. Und ab dem Moment, an dem einige wenige Texte gelesen worden sind und einige Autoren bekannt sind, wendet sich schnell das Blatt.

Die Wahl des Leistungskurses für die Oberstufe sollte eigentlich erst stattfinden, wenn eine literarische Basis vorhanden ist, denn sonst trifft man möglicherweise eine falsche Wahl. Also fangen wir noch einmal von vorne an. Warum sollte man unbedingt Französisch bis zum Abitur behalten und lernen?

Zuerst muss man unbedingt darin erinnern, dass kein Länderpaar in der Welt so viele gemeinsame Institutionen wie Frankreich und Deutschland vorweisen kann: Organisationen, Vereinigungen, Partnerschaften, Vereine, Gesellschaften, Institute sowie eine gemeinsame parlamentarische Versammlung – > Nachgefragt: Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung. Die Abgeordneten Christophe Arend und Andreas Jung MdB antworten auf unsere Fragen – 12. November 2020 – das deutsch-französische Jugendwerk, die deutsch-französische Hochschule, die deutsch-französische Brigade …. und das mit einem sehr weitem Abstand bis man wieder ein ähnliches Länderpaar findet. Und wir dürfen nicht vergessen, dass gerade durch die leidvolle Vergangenheit mit drei gegeneinander geführten Kriegen, Frankreich und Deutschland der Welt eine exemplarische Aussöhnung demonstriert haben: vgl. dazu Alfred Grosser. Das Know-how, wie das zustande gekommen ist, ist doch unser gemeinsamer bester Exportartikel. Jede Schülerin und jeder Schüler, der Französisch lernt, ist ein Sprachbotschafter, nicht nur bei uns, sondern in der ganzen Welt.

> Bibliographie: Erinnerungskultur

> Lesebericht: Per Leo, Tränen ohne Trauer. Nach der Erinnerungskultur
> Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur. Ein Interview mit Nicolas Offenstadt:“Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…”

> Nachgefragt: Rainer F. Schmidt, Kaiserdämmerung Berlin, London, Paris, St. Petersburg und der Weg in den Untergang

Französisch ist eine der besten Berufsversicherungen. Rechnet Euch mal aus, auf wie viele Kandidaten mit Englisch Kandidaten kommen, die Französisch können? Und wer wird von den Arbeitgebern bevorzugt?

> Was können Sie mit Französisch machen ? Die Antworten von Bernd Schmidt – 21. März 2016

Mit der Französischen Revolution begann eine äußerste wechselvolle (Verfassungs-) Geschichte, mehrere Revolutionen, eine Restauration, zwei Kaiserreiche, fünf Republiken und all das begleitet durch viele Schriftsteller, die sich auch in die Politik einmischten: Es gilt ein großes Panorama der Verbindung von Politik, Geschichte und Literatur zu entdecken.

> #Franzoesischlernen – nicht nur online sondern mit und wegen der Literatur

Wie die Literatur Visionen entwickelt, die über Epochengrenzen hinweg ihre Wirkung zeigten. Und spricht man heute in Frankreich von der Postmoderne, so hat gerade Daniel-Pascal Zorn, > Die Krise des Absoluten mit so viel wissen und Nachdruck gezeigt, wie die Postmoderne französischer Prägung ohne Friedrich Nietzsche undenkbar gewesen ist.

Der kulturelle Austausch zwischen Frankreich und Deutschland ist ohne Sprachkenntnisse nicht denkbar. In seiner Eröffnungsrede zur Frankfurter Buchmesse hat Präsident Emmanuel Macron im Oktober 2017 daran erinnert, dass es die Kultur, mit der die „refondation“ von Europa vorangetrieben werde müsse.

> L’Europe nous protège: Les discours d’Emmanuel Macron sur l’Europe + le bilan

In Frankreich ist die französische Sprache mit der Kultur, der Geschichte auf eine ganz andere Weise verknüpft als dies in Deutschland zu beobachten ist: Hat man hierzulande schon mal einen Politiker gehört, der eine Strategie für die deutschen Sprache so entwickelt hat, #monmars20 Journée de la Francophonie. Präsident Macron : Lancement de la stratégie internationale pour la langue française et le plurilinguisme wie Emmanuel Macron dies getan hat: seine Rede und ihr Programm passte in sechs lange Blogartikel.

Warum zögern heute viele Schüler das Fach Französisch und die französische Literatur für sich zu erobern? Seit mehreren Jahrzehnten herrscht in den Lehrbüchern das Dogma der gesprochenen Sprache und des sogleich im Urlaub anwendbaren Vokabulars vom Einkaufen über Kindergeburtstag bis zu Problemen der Jugendlichen vor. Als kürzlich ein Schüler der Klasse in einer E-Mail darum bat, im Unterricht möge doch bitte endlich vor allem Vokabeln gelehrt werden, mit denen literarische Text in Richtung Abitur verstanden und bearbeitet werden können, war sofort klar, was er meinte. Nichts anderes als das Verlangen nach Imagination, Phantasie und den Ausblick in die Welt forderte dieser Schüler. Schluss mit der Alltagssprache. Künftig in erster Linie Literatur und dazu eben auch Grammatik. Der Schüler hat Recht: Französischunterricht wird nicht durch ausgeklügelte Grammatikübungen, Vokabeltests und Aufgaben in den Übungsheften spannend, sondern nur durch interessante Texte, die die Schüler zum Denken, zum Protest und zur Stellungnahme und so zum Verfassen eigener Texte herausfordern. Ein Unterricht, der ihnen einen Ausblick auf die französische Welt und darüber hinaus vermittelt. Albert Camus beschreibt das in seinen Roman Der Erste Mensch, in dem er über seine Kindheit berichtet, mit so klaren Worten. Als sie mit den Büchern au der Bibliothek kamen, hat er sich mit seinem Freund sofort auf die erste Bank gesetzt, um nachzusehen was die Büchern ihnen heute von der Welt zeigen würden.

> Nachgefragt. Anne-Sophie Guirlet-Klotz: Lire un lecture française en temps de confinement – 23. April 2020

> Premiere: Soirée littéraire (I) > Nachgefragt: Professeur Lahkim Azelarabe Bennani parle sur Albert Camus, La Peste -24 janvier 2021

Nachdem >Hans Mayer Sartres „Die Wörter“ 1964 übersetzt hatte, sagt er sich, der Originaltitel würde von allen mit „Die Worte“ übersetzt werden. Es ging aber Sartre um die „zehrende und verzaubernde Magie einzelner Wörter“, wie Mayer die Wirkung der Literatur so präzise auf den Punkt brachte. Diese Magie dürfen wir unseren Schülern nicht länger vorenthalten. Wir brauchen für den Französischunterricht eine neue Didaktik, die den Schwerpunkt auf die Literatur legt, die die Schüler in erster Linie lehrt, Texte zu verstehen, zusammenzufassen und sich selbst dazu zu äußern. Die Literatur muss im Zentrum des Unterrichts stehen. Literatur, die ihre Imagination ankurbelt und ihnen die Passion für die französische Sprache, eine neue Entdeckung der Frankophonie, der Geschichte und der Politik vermittelt.

Französisch öffnet den Blick auf die Frankophonie. Wie oft wurde dieser Begriff bisher im Französischunterricht genannt? Nie ? Einmal? Und dann soll jetzt schon die Fächerwahl getroffen werden?

Es gibt 222 Gründe, warum man Französisch lernen und französische Literatur lesen sollte. Es gibt sogar noch mehr, denn, wenn auf diesem Blog nicht gerade mal eine Veranstaltung angekündigt wird, enthalten sehr viele Artikel Hinwiese darauf, was man mit Französisch machen kann: Lehre und Forschung, Journalismus, Politik, NGOs, Internationale Organisation, Verlagsmitarbeiter, Lektor, Redakteur und in vielen weiteren Berufen ist Französisch immer der PLUS-Punkt, der die Kandidaten, wie bereits eingangs gesagt, in die engere Wahl bringt.

Ach. Übrigens Frankreich ist ein wunderbares Reiseland:

> Partons en France – Reisen wir nach und durch Frankreich

> Nachgefragt: Agnès Poirier, An den Ufern der Seine

Beste Grüße
Heiner Wittmann

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