Archiv für die Kategorie 'Europe'

Le Renouveau de la coopération franco-allemande (I)

Donnerstag, 18. Mai 2017

Éditorial: Die starke Präsenz von Germanisten in der Regierung und im Élyséepalast ist kein Zufall. Setzt der neue Präsident mit ihrer Berufung ein deutliches Zeichen, um ein Renouveau der deutsch-französischen Kooperation einzuleiten? Wenn wir jetzt hier im Französischunterricht wären, würde ich meine Schüler bitten, als Hausaufgabe auf diesem Frankreich-Blog nachzusehen, wo es Dokumente, mit denen Perspektiven der deutsch-französischen Zusammenarbeit beschlossen und verkündet werden, zu suchen: Stichwort: „wir rücken immer eher zusammen“, mit deren wirklicher Einhaltung es dann aber oft ein wenig haperte. Das fängt schon mit dem Sprachunterricht an. Da gibt es auch bei uns erhebliche Lücken: > Argumente für Französisch. Erinnern wir uns an die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag des Élysée-Vertrages – 68 Artikel auf unserem Blog – das wär mein Tipp für die Schüler mal hier nachzugucken: Stichwort „Agenda„. Das Potential der deutsch-französischen Beziehungen ist groß und Emmanuel Macron scheint fest entschlossen zu sein, dieses zum beiderseitigen Vorteil und zum Vorteil Europas jetzt zu nutzen.

Der Premierminister, die Verteidigungsministerin und der Wirtschaftsminister, der Chef des Pressestabes von Emmanuel Macron und sein diplomatischer Berater sind nicht nur ausgewiesene Fachleute auf ihren Gebieten, sie sprechen auch perfekt Deutsch und sind mit der deutschen Kultur und so auch mit der deutschen-französischen Kooperation allerbestens vertraut.

> Edourd Philippe, der neue Premierminister, hat in Bonn Abitur gemacht. Er spricht also perfekt Deutsch. Sein Vater war Direktor des Französischen Gymnasiums in Bonn. Zusammen mit Gilles Boyer hat einen Polit-Thriller > Dans l’ombre geschrieben:

Die Verteidigungsministerin > Sylvie Goulard (Trägerin des Bundesverdienstkreuzes) beherscht Deutsch perfekt:

Der Wirtschaftsminister Bruno Le Maire ist Autor vieler Bücher. 2013 erschien bei Gallimard > Jours du pouvoir, in dem er über seine Erfahrungen als Landwirtschaftsminister 2010-2017 im Kabinett Fillon während der Prösidentschaft von Nicolas Sarkozy berichtet.

> Quand Bruno Lemaire déclare sa flamme à la littérature allemande – Challenges, 27.04.2014

Clair et précis, n’est-ce pas ?

Sylvain Fort wird Chef des Pressestabs von Emmanuel Macron. Er kennt Friedrich Schiller besonders gut: es Lumières françaises en Allemagne. Le cas Schiller, Material description : 232 p.
Edition : Paris : Presses universitaires de France , 2002.

Sylvain Fort: >Bibliogaphie – BNF

Der diplomatische Berater von Präsident Emmanuel Macron wird S. E. Philippe Étienne, der Botschafter der Frankreichs in Berlin, der nun nicht wie bisher geplant Anfang Juni nach Moskau geht, sondern künftig im Élysée-Palast tätig sein wird.

Zur Erinnerung:

> Interview mit S. E. M. Philippe Etienne, Botschafter der französischen Republik in Deutschland – 15. Oktober 2015

Martina Meister, > Auf diese Deutschlandkenner hört der französische Präsident, DIE WELT – 17.05.2017

9. Mai 1950 : Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)

Dienstag, 9. Mai 2017

Am 9. Mai 1950 wurden die Pressevertreter in Paris zu einer Pressekonferenz kurzfristig in das Außenministeriuum am Quai d’Orsay eingeladen. Was war passiert? Es gab schon Gerüchte. Dann trat der französische Außenminister Robert Schuman ein und hielt eine Rede die Schaffung einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) vorschlug, deren Mitglieder ihre Kohle- und Stahlproduktion zusammenlegen sollten. Das war die Geburtsstunde einer ersten supranationalen Behörde für Europa. Die spätere EU hatte an diesem Tag mit einem außergewöhnlichen Paukenschlag begonnen. Die EGKS -Gründungsmitglieder: Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Belgien und Luxemburg standen so am Beginn der einer Reihe supranationaler europäischer Institutionen, die sich zur Europäischen Union wweiterentwickelten. Am > Europatag eines jeden Jahres, am 9. Mau, wird dieser Rede gedacht: > Schuman-Erklärung – 9. Mai 1950: „Europa lässt sich nicht mit einem Schlage herstellen und auch nicht durch eine einfache Zusammenfassung : Es wird durch konkrete Tatsachen entstehen, die zunächst eine Solidarität der Tat schaffen. Die Vereinigung der europäischen Nationen erfordert, dass der Jahrhunderte alte Gegensatz zwischen Frankreich und Deutschland ausgelöscht wird. Das begonnene Werk muss in erster Linie Deutschland und Frankreich erfassen.“

> Die EU – eine Folienpräsentation

> Colloque « Quels avenirs possibles pour l’Union européenne ? », 20 mai 2016

Nachgefragt: Ulrike Guérot und die Europäische Republik

Mittwoch, 19. April 2017

Europa steckt in einer Krise. In Großbritannien versuchen Premierministerin Theresa May und Außenminister > Boris Johnson entgegen ihrer ursprünglichen Überzeugung den Brexit duchzusetzen. In Deutschland wettert die AfD gegen Europa und im Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl in Frankreich nennt Marine Le Pen in ihrem 144 Punkte Programm nur einmal „Europa“: „Une France libre. Rendre à la France sa souveraineté nationale vers une Europe des Nations indépendantes aus service des peuples.“ Bezeichnenderweise kommt die Erfolgsgeschichte Europas in ihrem Programm nicht vor: „la paix“, sondern sie suggeriert mit dieser Überschrift, Frankreich sei in der EU nicht frei und der Nationalstaat müsse wieder an erster Stelle stehen, was natürlich auch die Abschaffung des Euros erfordere.

Maxime Delrue et Adrien Sénécat , > Immigration et terrorisme : Marine Le Pen multiplie les intox
„La candidate du Front national attaque la dernière ligne droite de sa campagne en multipliant les contre-vérités. Démonstration.“
LE MONDE, 18.04.2017

Die Kritik Jean-Luc Mélenchons an Deutschland lässt nichts wirklich Gutes für das deutsch-französische Tandem hoffen: „Outre-Rhin un monstre est né : l’enfant de la finance dérégulée et d’un pays qui s’est voué à elle, nécrosé par le vieillissement accéléré de sa population. Cette alliance est en train de modeler l’Europe à sa main. En fait, l’Allemagne va mal. Le poison allemand est l’opium des riches. Changer nos vies et faire changer l’Allemagne est une seule et même chose. Il faut le faire avant qu’il ne soit trop tard.“ Klappentext: Le Hareng de Bismarck (Le poison allemand), Mai 2015, éditions Plon.

In dieser Situation Europas hat Ulrike Guérot, die an der Donau-Universität in Krems Politikwissenschaft lehrt, ein Buch vorgelegt: > Warum Europa eine Republik werden muss. Eine politische Utopie, Bonn: Verlag Diez 2. Auflage 2016. Sie stellt sich auf der Grundlage der Gleichheit der Bürger in Europa unter Beteiligung der Regionen eine Europäische Republik vor. WIr haben in der Ankündigung zu ihrer Veranstaltung im Stuttgarter Literaturhaus am 13. April 2017 auf unserem Blog gefragt: Kann Ulrike Guérot der Bewegung > Pulse for Europe das bieten, was ihr noch fehlt? In unserer > Rezension zu ihrem Buch hieß es: „Man muss nicht jeder Idee Guérots beste Zukunftschancen einräumen, aber ihre Utopie ist ungemein anregend, um mal über den Tellerrand der europäischen Institutionen hinauszublicken und weiter zu denken. Wo geht die Reise hin? Das wollen wir von unseren Politikern demnächst häufiger hören. Europa ist eine Friedensidee und ein Hort der Demokratie, das wollen die Populisten nicht wahrhaben; sie wollen die Souveränität ganz selbstlos den Bürgern geben? Wohlstand kommt nicht durch Abschottung, sondern durch Austausch, Offenheit und Gemeinsamkeit. Das Kapitel über die Geschichte der Republik in Europa in Guérots Buch ist sehr anregend und ein politisches Sprungbrett für die Zukunft.“

Vor der Veranstaltung haben wir eine Gelegrnheit gehabt, bei Frau Guérot nachzufragen – Im Anschluss an das Gespräch zeigt der folgende Film in 2 Minuten einen Ausschnitt aus der Veranstaltung mit ihren Thesen zu Europa:

Ulrike Guérot, Warum Europa eine Republik werden muss.

Mittwoch, 12. April 2017

Kann Ulrike Guérot der Bewegung > Pulse for Europe das bieten, was ihr noch fehlt? In unserer > Rezension zu ihrem Buch hieß es: „Man muss nicht jeder Idee Guérots beste Zukunftschancen einräumen, aber ihre Utopie ist ungemein anregend, um mal über den Tellerrand der europäischen Institutionen hinauszublicken und weiter zu denken. Wo geht die Reise hin? Das wollen wir von unseren Politikern demnächst häufiger hören. Europa ist eine Friedensidee und ein Hort der Demokratie, das wollen die Populisten nicht wahrhaben; sie wollen die Souveränität ganz selbstlos den Bürgern geben? Wohlstand kommt nicht durch Abschottung, sondern durch Austausch, Offenheit und Gemeinsamkeit. Das Kapitel über die Geschichte der Republik in Europa in Guérots Buch ist sehr anregend und ein politisches Sprungbrett für die Zukunft.“

Europa wird von den Populisten und Anhängern des Brexit schlecht geredet. Mit schlechten und falschen Argumenten stützen sie ihre Programme, mit denen sie ihre Länder in die Isolation führen wollen. Nur Missmut und destruktive Kritik fallen ihnen beim Stichwort Europa ein. Obwohl manche wie Boris Johnson es eigentlich besser wissen müssten, verteufeln sie Europa und wollen das Projekt Europa am liebsten beenden. Wieso schrieb Johnson zuerst über > die konstruktive Europa-Kritik von Winston Churchill, um dann hinterher im Chor der Brexit-Befürworter mitzusingen?

Es genügt nicht, nur die Idee Europa zu beschwören, Argumente sind notwendig, um der Europamüdigkeit der Bürgerinnen und Bürger zu begegnen. Die Befürworter Europas müssen sich gegen die Populisten des Front national, wie auch gegen die der AfD stellen, aber auch die Kritik von Jean-Luc Mélenchon (La France insoumise) gegenüber Deutschland und seine Rolle in Europa zur Kenntnis nehmen: J.-L. Mélenchon > Le Hareng de Bismarck (Le poison allemand) Paris: éditions Plon 2015: Seine so herbe Kritik „J’alerte. Outre-Rhin un monstre est né : l’enfant de la finance dérégulée et d’un pays qui s’est voué à elle, nécrosé par le vieillissement accéléré de sa population. Cette alliance est en train de modeler l’Europe à sa main. En fait, l’Allemagne va mal. Le poison allemand est l’opium des riches. Changer nos vies et faire changer l’Allemagne est une seule et même chose. Il faut le faire avant qu’il ne soit trop tard,“ lässt keine unbeschwerte Erneuerung der deutsch-französischen Beziehungen erahnen. Außerdem will er > die Zusammenarbeit mit der NATO beenden. Er, Le Pen und Nicolas Dupont-Aignan liebäugeln mit dem Frexit, indem sie Europa die Schuld an allem oder vielem geben. Konstruktive Mitarbeit zugunsten Europas lehnen sie ab. Auch das ist Populismus als Wahlkampfparolen verkleidet, wenn Mélenchon im Avril-mai 2014 erklärt: „L’Europe devait protéger la paix. En s’alignant sur les USA,et en organisant la concurrence entre les travailleurs des 28 pays membres, elle prépare au contraire la guerre générale de chacun contre tous.“ (> le 25 mai, place au peuple en Europe) Das wird einiges miteinander vermischt und aus unzusammenhängenden Behauptungen werden Forderungen erstellt.

> Literaturhaus Stuttgart, Donnerstag 13.04.17 19.00 Uhr
> Sanatorium Europa
Ulrike Guérot
Film, Gespräch
Moderation: Thomas Knubben

Ulrike Guérot
> Warum Europa eine Republik werden muss.
Eine politische Utopie
Bonn : Verlag Diez 2. Auflage 2016

La formation des jeunes en Europe

Sonntag, 19. März 2017

Dieses Tweet von France-Strategie

ist eine gute Gelegenheit an unsere Bibliographie zu diesem Thema zu erinnern:

> Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie

> Weitere Tweets: Formation des jeunes

Nachgefragt: Ministerpräsident Winfried Kretschmann antwortet auf unsere Fragen

Montag, 17. Oktober 2016

france-blog.info hat den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, nach seiner Rückkehr aus Paris um ein Interview gebeten. Das Interview wurde schriftlich geführt:

kretschmannHerr Ministerpräsident, Sie kommen gerade von einer Reise nach Paris zurück, bei der Sie auch Premierminister Manuel Valls und u. a. auch die Ministerin für Umweltfragen, Ségolène Royal, getroffen haben. Welches sind für Sie die wichtigsten Ergebnisse Ihrer Reise?

Ministerpräsident Kretschmann: Eines der wichtigsten Ergebnisse der zahlreichen Gespräche, die ich in Paris geführt habe, war ein Fahrplan für die Abschaltung des Atomkraftwerks Fessenheim.

Ministerpräsident Kretschmann:

"Die deutsch-französische Beziehung ist nicht nur die enge Beziehung zweier Staaten, sie ist zugleich das Herzstück und der Motor der Europäischen Union und der Europäischen Einigung als Idee. Europa kann jedoch nur Erfolg haben, wenn es von seinen Bürgerinnen und Bürgern vor Ort mitgetragen und gelebt wird."

Daneben standen die Flüchtlingspolitik, die aktuelle Lage in Europa und eine weitere Vertiefung der Beziehungen zwischen Frankreich und Baden-Württemberg auf dem Programm. Auch bei dem für uns so wichtigen Abschluss eines völkerrechtlichen Abkommens über die gemeinsame deutsch-französische Wasserschutzpolizei auf dem Rhein sind wir einen großen Schritt vorangekommen und hoffen, dass das Abkommen in Kürze geschlossen werden kann.

france-blog.info: Die Zeitungen melden, dass es für die Ihnen von Frankreich zugesagte Stilllegung des Atomkraftwerks Fessenheim noch keinen Termin gebe, aber in Paris wurde doch sicherlich über eine Perspektive gesprochen, in welchem Zeitrahmen sich die Schließung bewegen könnte?

Ministerpräsident Kretschmann: Ich habe mich sehr gefreut über die Zusage von Umweltministerin Royal, dass die Stilllegung von Fessenheim kommen wird. Die französische Regierung hat inzwischen sehr konkrete Pläne für die Abschaltung. Im Juli hat sich die französische Regierung mit der EDF auf die Ausgleichszahlungen für die Stilllegung geeinigt. Der Stilllegungsantrag durch die EDF soll im Dezember 2016 vorliegen und auch die Bescheidung des Antrags durch die Regierung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Allerdings wird der Ausstieg nicht wie ursprünglich von Präsident Hollande angekündigt bis zum Ende seiner Amtszeit im kommenden Frühjahr 2017 erfolgen. Wir gehen davon aus, dass das Atomkraftwerk spätestens 2018 abgeschaltet wird.

france-blog.info: Dem Vernehmen nach haben Sie mit der französischen Regierung auch über die Flüchtlingskrise gesprochen. Wird es in diesem Bereich eine Kooperation zwischen Baden-Württemberg und Frankreich oder den grenznahen Regionen geben?

Ministerpräsident Kretschmann: Mit Außenminister Ayrault und Premierminister Valls habe ich mich über die Flüchtlingskrise und deren Auswirkungen auf Europa unterhalten. Dabei waren wir uns einig, dass die Sicherung der Außengrenzen und ein gemeinsames europäisches Asylrecht von grundlegender Wichtigkeit sind.

france-blog.info: Seit Juni letzten Jahres bewegt uns die Absicht des Vereinigten Königreichs aus der EU auszutreten. Haben Sie mit der französischen Regierung über den angekündigten Brexit gesprochen?

Ministerpräsident Kretschmann: Ja, ich habe mich mit Außenminister Ayrault über die Lage Europas nach dem Brexit unterhalten und wir teilen beide die Auffassung, dass die tiefe Krise Europas nur durch ein Mehr an Europa gemeistert werden kann. Wir müssen die großen europäischen Fragen gemeinsam beantworten, etwa eine Strategie entwickeln für eine gemeinsame Außenpolitik, eine gemeinsame Flüchtlingspolitik oder eine koordinierte Terrorbekämpfung. Wir benötigen ein weniger im Kleinen. Die EU soll sich nicht um viele, sondern um die richtigen, die großen Aufgaben kümmern. Ob wir ein Pint trinken oder einen halben Liter ist nicht eine Frage der EU.

france-blog.info: Wie ist Ihre Position zum Brexit? Glauben Sie, dass Premierministerin May tatsächlich den Artikel 50 aktivieren wird?

Ministerpräsident Kretschmann: Meiner Ansicht nach erschüttert der bevorstehende Austritt eines der größten und wirtschaftsstärksten Länder der Union Europa in seinen Grundfesten. Der Tag der Entscheidung für den Brexit, der 23. Juni 2016, war ein bitterer Tag für die europäische Einigung und auch ein bitterer Tag für Baden-Württemberg. Unsere Beziehungen zu Großbritannien sind eng, unsere wirtschaftliche Kooperation ist immens. Großbritannien ist zudem eine der führenden Wissenschaftsnationen und ein enger und sehr wichtiger Partner für unsere Forscher und Studierenden.
Erst vor wenigen Tagen hat Premierministerin May klar gemacht, dass sie den Artikel 50 der EU-Verfassung, der den Austrittsprozess aus der Europäischen Union einleitet, vor Ende März des kommenden Jahres aktivieren wolle. Ich gehe davon aus, dass sie daran festhalten und das britische EU-Austrittsverfahren im nächsten Jahr einleiten wird.

france-blog.info: Wie schätzen Sie den Stand der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und Frankreich ein?

Ministerpräsident Kretschmann: Baden-Württemberg weist von allen Bundesländern die engste wirtschaftliche Verflechtung mit Frankreich auf. Zwischen baden-württembergischen und französischen Unternehmen haben sich enge Formen der Zusammenarbeit entwickelt, beispielsweise in der Automobil- und Zuliefererindustrie, die unsere beiden Länder wie keine andere Industrie verbindet.
Auch das Handelsvolumen ist beachtlich. Frankreich ist unser wichtigster Wirtschaftspartner in Europa und drittwichtigster Außenhandelspartner weltweit. 2014 exportierte Baden-Württemberg nach Frankreich Waren im Wert von 14 Milliarden Euro. Knapp acht Prozent unserer Waren werden dorthin exportiert – vor allem Maschinen, Autos und Fahrzeugteile. Gleichzeitig kommen ebenfalls rund acht Prozent aller importierten Waren aus dem Nachbarland, auch hier handelt es sich vor allem um Fahrzeuge und Fahrzeugteile, chemische Produkte und Maschinen. Nur die Schweiz und die Niederlande liegen beim Import vor Frankreich.
Neben den Warenströmen sind auch unsere Arbeitsmärkte am Oberrhein eng verflochten. Rund 25.000 Menschen pendeln täglich über den Rhein hinweg. Dieser grenzüberschreitende Arbeitsmarkt ist uns ganz besonders wichtig, nicht zuletzt weil er den Menschen und den Unternehmen gleichermaßen nutzt. Denn während wir auf der einen Rheinseite in Baden-Württemberg den demografischen Wandel immer stärker spüren und dringend Fachkräfte benötigen, ist bei unseren Nachbarn in Frankreich fast jeder vierte Jugendliche ohne Arbeit.

france-blog.info: 1988 hat sich Baden-Württemberg mit den Regionen Katalonien, Lombardei und Rhône-Alpes zu den „vier Motoren“ zusammengeschlossen. Spielt dieses Netzwerk heute noch eine Rolle?

Ministerpräsident Kretschmann: Die Gründungsväter der Vier Motoren für Europa haben 1988, in einer Zeit intensiver europäischer Einigungsprozesse und parallel zur Schaffung des europäischen Binnenmarkts, die Bedeutung der regionalen Ebene im europäischen Integrationsprozess erkannt. Die Vier Motoren verstehen ihre Kooperation somit auch als Beitrag zur Entwicklung der EU. Im aktuell kritischen Zustand der EU kommt der bürgernahen Arbeit auf regionaler Ebene eine besondere Bedeutung zu. Die bewährte und gefestigte Partnerschaft der Vier Motoren kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Weiterhin bündeln die Vier Motoren ihre Interessen als wirtschafts- und forschungsstarke Regionen in Europa und arbeiten im Rahmen von konkreten Projekten zusammen, etwa im Bereich regionaler Klimastrategien, bei der Elektromobilität oder zum Thema Industrie 4.0.

france-blog.info: Das Elsass und Baden-Württemberg pflegen eine „grenzübergreifende Ausbildung“ im Rahmen der beruflichen Bildung. Wird dafür genug geworben?

Ministerpräsident Kretschmann: Jugendarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel gebieten, dass wir nach immer neuen Wegen suchen und jungen Menschen die Chancen der beruflichen Mobilität näher bringen, sie so früh wie möglich interkulturell sensibilisieren und ihnen dadurch den Einstieg in das Berufsleben sowohl innerhalb als auch außerhalb ihres Heimatstaats erleichtern. Es ist richtig, dass eine der größten Herausforderungen der grenzüberschreitenden Ausbildung sicherlich darin besteht, diese Option bei den Jugendlichen, Eltern und Lehrern flächendeckend bekannt zu machen.
Ich denke, hier sind wir inzwischen auf einem guten Weg. In diesem und im letzten Schuljahr haben zusammen genommen rund 130 Auszubildende einen grenzüberschreitenden Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Und ich bin der Überzeugung, dass es uns mit gezielten Projekten wie etwa dem kürzlich begonnenen grenzüberschreitenden INTERREG-Projekt „Erfolg ohne Grenzen“ gelingen wird, die Möglichkeiten und Chancen der grenzüberschreitenden beruflichen Bildung noch stärker und gezielter zu bewerben.
Klar ist aber auch: Über Jahrzehnte unabhängig voneinander entwickelte Systeme lassen sich nicht von heute auf morgen zusammenführen. Es gibt noch immer deutliche Hürden wie etwa Unterschiede im Bewerbungsverfahren oder die Vergleichbarkeit der Qualifikationen und Abschlüsse. Tatsächlich hat der Prozess also erst begonnen. Ich hoffe jedoch für die kommenden Jahre mit einer steigenden Dynamik.

france-blog.info: Kann Ihrer Meinung nach der Großraum Oberrhein mit der 184 km langen Grenze zu Frankreich eigene Impulse zur Gestaltung der deutsch-französischen Beziehungen beitragen?

Ministerpräsident Kretschmann: Die deutsch-französische Beziehung ist nicht nur die enge Beziehung zweier Staaten, sie ist zugleich das Herzstück und der Motor der Europäischen Union und der Europäischen Einigung als Idee. Europa kann jedoch nur Erfolg haben, wenn es von seinen Bürgerinnen und Bürgern vor Ort mitgetragen und gelebt wird. Das Grenzgebiet am Oberrhein ist dafür geradezu exemplarisch. Es zeichnet sich durch die vielfältigen Verflechtungen zwischen Deutschland und Frankreich aus. Hier begegnen sich die Menschen beider Länder im Alltag, die Idee des vereinten Europas wird hier ganz konkret. Nirgendwo im deutsch-französischen Raum gibt es ein derart dichtes Netz an Projekten und Partnerschaften zwischen Städten, Gemeinden, Verbänden, Vereinen und Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft.
Im Oberrheingebiet haben wir in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Initiativen angestoßen, die auch als Impulse für die deutsch-französischen Beziehungen im Allgemeinen verstanden werden können. Ich denke dabei etwa an die bereits genannte grenzüberschreitende berufliche Bildung zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel, an die Einrichtung der ersten gemeinsamen deutsch-französischen Kindertagesstätte, an die Gründung des European Campus als trinationalem Forschungs- und Wissenschaftszentrum mit internationaler Ausrichtung, an die Wissenschaftsoffensive, mit der anwendungsnahe deutsch-französische Forschungsprojekte gefördert werden oder auch an die gemeinsame deutsch-französische Bewerbung um das Europäische Kulturerbe-Siegel für die KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof – um Ihnen nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

france-blog.info: Im Februar dieses Jahres haben Sie in einer Grundsatzrede gefragt: Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Darf ich Sie fragen. Was können Deutschland und Frankreich für den Zusammenhalt in Europa tun? Und welche Rolle kann dabei Baden-Württemberg übernehmen?

Ministerpräsident Kretschmann: Ich wünsche mir ein Europa das föderal, multilingual und subsidiär ist und ich bin mir sicher, dass Frankreich wie Deutschland entscheidend dazu beitragen können, diesem Ziel näher zu kommen.

france-blog.info: Eine letzte Frage. Wie würden Sie einer Schulklasse die Notwendigkeit erklären, die französische Sprache zu erlernen?

Ministerpräsident Kretschmann: Ich würde sagen, Französisch zu lernen bedeutet in erster Linie, eine schöne, reiche und melodische Sprache zu lernen. Nicht umsonst wird Französisch oft die Sprache der Liebe genannt. Französisch ist außerdem eine Sprache, die überall auf der Welt gesprochen wird. Wer Französisch spricht, kann sich weltweit mit mehr als 200 Millionen Menschen auf fünf Kontinenten unterhalten.
Für uns alle in Baden-Württemberg ist Frankreich aber auch der größte Nachbar mit der längsten gemeinsamen Grenze. Und die Sprache der Nachbarn zu sprechen ist eine schöne Sache, für das gegenseitige Verständnis, aber auch aus ganz praktischen Gesichtspunkten – etwa wenn man eine Reise ins Nachbarland unternehmen, in Frankreich arbeiten oder einfach auf der anderen Seite der Grenze einkaufen will.

france-blog.info: Herr Ministerpräsident, wir danken Ihnen für Ihre Antworten

Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Der Präsident der EU-Kommission Jean-Claude Juncker und seine Rede zur Lage in Europa

Dienstag, 20. September 2016

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker hat am 14. September 2016 in Straßburg eine Grundsatzrede zu Europa gehalten: > Rede zur Lage der Union: Hin zu einem besseren Europa – Einem Europa, das schützt, stärkt und verteidigt.

> Discours sur l’état de l’Union 2016: Vers une Europe meilleure – Une Europe qui protège, donne les moyens d’agir et défend

Strasbourg, le 14 septembre 2016

Eine gute Gelegenheit, seine Tweet-line einmal genauer anzusehen:

@JunckerEU

1. Lisez les derniers 20/30 Tweets. Quels sont les thèmes majeurs de Jean-Claude Juncker ?

2. Essayez la recherche détaillée. Utilisez lang=fr etc. ?

3. Évoque-t-il le Brexit?

4. Vous établissez rapidement une liste avec le vocabulaire autour des réformes de l’UE.

5. Parle-t-il du „Plan de Bratislava“?

pons-woerterbuch-250

PONS hilft immer beim Lesen der Tweets.

> Schule und Politik: Vom Twittern in Frankreich und Deutschland – 20. April 2016

Die Vorbereitung des Gipfels von Bratislava.
Das Treffen von Merkel und Hollande in Paris

Freitag, 16. September 2016

> Entretien avec Mme Angela Merkel, chancelière de la République fédérale d’Allemagne avec le texte de la déclaration conjointe – site du Palais de l’Elysée


Déclaration conjointe à la presse avec Angela… von elysee

Wieder eine günstige Gelegenheit, die Erklärung des Präsidenten im Video anzusehen, dann einen kurzen Text als Übung in Form einer Zeitungsmeldung zu schreiben.. bevor der Wortlaut der Erklärung auf der > Website des Élysée-Palastes nachgelesen wird.

Le sommet de Bratislava

1. Lisez les derniers 20/30 Tweets. Quels sont les thèmes majeurs du Sommet de Bratislava ?

2. Essayez la recherche détaillée. Utilisez lang=fr etc. ?

3. Qui évoque le Brexit ?

4. Vous établissez rapidement une liste avec le vocabulaire autour du Sommet de Bratislava ?

5. Parle-t-on du „Plan de Bratislava“?

pons-woerterbuch-250

PONS hilft immer beim Lesen der Tweets.

> Schule und Politik: Vom Twittern in Frankreich und Deutschland – 20. April 2016

Zum Vergleich > Auf die Schwächen der EU gemeinsam reagieren – Website der Bundeskanzlerin

Schade auf der Website der bundeskanzlerin fehlt das Video mit dem Statement des Präsidenten und der Kanzlerin. Von Hollande wird hier nur gesagt: „Neben der Sicherheit gehören laut Präsident Hollande auch die Zukunftsfähigkeit der EU und die europäischen Werte zu den drei großen Prioritäten des Bratislava-Gipfels. Europa müsse neue Industrien und Technologien in Bezug auf die Energiewende und den digitalen Bereich entwickeln, so Hollande.“ Ganz anders auf > Website des Élysée-Palastes, hier steht die Erklärung des Präsidenten und der Kanzlerin jeweils in voller Länge. Es wäre auch günstig, wenn beide Seiten aufeinander verweisen oder verlinken würden, „par souci de transparence“.

Hollande hat nämlich mehr gesagt, als auf der Seite der Bundeskanzlerin resümiert wird.

Oder ist die Bundeskanzlerin nicht so beglückt?

Hollande: „Nous avons donc, la Chancelière et moi-même, multiplié les réunions. D’abord, nous avons associé Matteo RENZI et nous avons, ensemble, élaboré ce que pouvait être notre volonté de faire de Bratislava un sommet utile à l’Europe.“

Bis jetzt sind die möglichen Gründe für den Brexit kaum diskutiert worden. Aus welchen Gründen visiert das Vereinigte Königreich einen > Brexit an, um den PM May noch gar nicht gebeten hat? „Ce que je veux, avec la Chancelière, c’est que nous regardions en face les raisons qui ont pu conduire le Royaume-Uni à quitter l’Union européenne, que nous soyons conscients des inquiétudes qui existent en Europe.“ Hollande fügte hinzu: „Nos deux ministres de l’Intérieur, français et allemand, ont produit un document qui a été utilisé ensuite par l’ensemble des pays membres de l’Union.“ Gut, eine deutsch-französische Initative

Und immer noch das gleiche Thema: Hollande: „C’est vrai, par rapport à la capacité qu’à l’Union pour protéger ses frontières, pour maîtriser l’immigration.“ Und dabei gibt es doch einen > gemeinsamen Bericht über die Integration in beiden Ländern.

Hollandes Hoffnungen: „Je termine pour dire que ce que nous voulons faire aujourd’hui, ce que nous voulons faire surtout demain, à Bratislava, c’est établir un Plan de Bratislava (Hervorhebung, H.W.), qui comprendrait un agenda, c’est-à-dire un calendrier de travail, avec des étapes, et une feuille de route. C’est autour de cette idée de Plan de Bratislava, de feuille de route, d’agenda, que nous devons nous réunir, et c’est ce qui a justifié notre rencontre d’aujourd’hui. Je sais que pour Angela c’est toujours difficile de trouver un moment à la veille d’un grand sommet, mais le fait qu’elle soit là, comme je l’ai été à Berlin il y a quelques semaines, prouve la force et la qualité de nos relations, et aussi l’amitié entre la France et l’Allemagne.“

Und sein dritter Punkt: „Puis, la troisième priorité est celle qui est peut-être la plus essentielle si nous voulons être un continent d’avenir : c’est d’être capable de porter des valeurs, un esprit, une culture, et que la jeunesse puisse en être la première bénéficiaire, mais aussi la première concernée. Nous avons, là, un programme que nous pourrons développer, sur la mobilité, sur les échanges, sur les universités, sur la recherche, tout ce qui peut donner à la culture européenne justement cette vision que nous devons partager avec le reste du monde et qui permet de lier les peuples plutôt que de les diviser.“

Das Dreiertreffen auf Ventotene

Dienstag, 23. August 2016

Brexit, Euroschwäche, Flüchtlinge, Populisten, stagnierende Wirtschaften, Jugendarbeitslosigkeit, Schuldenberge. Es steht nicht gut um Europa. Im November wird es ein Referendum in Italien zur Abschaffung des Bikamerialismus geben. In dieser Situation hat der italienische Ministerpräsident Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Hollande auf die Insel Ventotene vor Neapel geladen, um dort am Grab von > Altiero Spinelli (1917-1986) (Website der EU), der dort von 1940-1943 interniert gewesen war, Kränze niederzulegen. Von Spinelli stammt > Das Manifest für ein freies und vereintes Europa, das er 1941 zusammen mit Spinelli, Ernesto Rossi und Eugenio Ventotene verfasst hat, in dem u.a. steht:

„Es gilt, einen Bundesstaat zu schaffen, der auf festen Füßen steht und anstelle nationaler Heere über eine europäische Streitmacht verfügt. Es gilt endgültig mit den wirtschaftlichen Autarkien, die das Rückgrat der totalitären Regime bilden, aufzuräumen. Es braucht einer ausreichenden Anzahl an Organen und Mitteln, um in den einzelnen Bundesstaaten die Beschlüsse, die zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Ordnung dienen, durchzuführen. Gleichzeitig soll den Staaten jene Autonomie belassen werden, die eine plastische Gliederung und die Entwicklung eines politischen Lebens, gemäß den besonderen Eigenschaften der verschiedenen Völker, gestattet.“

Das Dreiertreffen folgte auf den Gipfels in Berlin, kurz nach der britischen Abstimmung für den Breixt. In erster Linie sollte dieses Treffen der Vorbereitung auf den Gipfel der Staats- und Regierungschefs der 27 Unionsmitglieder in Bratislava am 16. September dienen.

> Renzi, Hollande e Merkel a Ventotene – Governo Italiano Presidenza del Consiglio dei Ministri mit Videos: > L’arrivo della cancelliera tedesca Angela Merkel, L’arrivo del presidente della Repubblica francese François Hollande, Renzi, Merkel e Hollande visitano la tomba di Altiero Spinelli, Conferenza stampa


Point de presse conjoint à bord du porte… von elysee

> Fotos vom Dreiertreffen Website der Italienischen Regierung

> Video von RAI TG1

> Pressekonferenz auf dem Flugzeugträger (kurze Auszüge und Zusammenfassungen)

> Unione europea: a Ventotene la nascita di un ideale Website der Italienischen Regierung

Eine Pressekonferenz hatte es auf dem Flugzeugträger „Garibaldi“, der an Mittelmeer-Operation SOPHIA beteiligt, zu der 150 Journalisten eingeladen worden waren. Anscheinend unter schwierigen Bedingungen wie Constanze Reuscher heute morgen in der WELT schreibt > Der merkwürdig stille Gipfel von Merkel, Hollande und Renzi. Zunächst ging es um die Flüchtlingspolitik, um die innere und die äußere Sicherheit, die Überforderung der italienischen Küstenwache, und die Kanzlerin wird von der WELT mit den Worten zitiert: „Wir waren lange gegen die Europäisierung bei der Behandlung der Flüchtlingskrise. Jetzt wollen wir mehr europäische Kooperation.“ Hollande mahnte einen besseren Datenaustausch der Nachrichtendienste an und erinnerte dann an den Brexit, der für Unsicherheit sorge, die es zu beseitigen gelte. Damit war das Dreiertreffen – wieso eigentlich nur ein Dreiertreffen, um die Grundlagen und die Werte Europas zu beschwören und wieso auf einem Flugzeugträger, ziemlich unerreichbar für unseren Blog? Es gibt doch Straßburg, Brüssel oder Luxemburg, wo man viele Journalisten einladen und nicht in einem Schiffsbauch verstecken müsste?

Matteo Renzi wünscht, dass verstärkt in Arbeitsmarkt, in Ausbildung und Kultur investiert werde. Merkel erwähnte die „mutigen Reformen“ der Regierung. Diese Aussagen schienen alle ziemlich vage zu bleiben. Natürlich möchte Italien mehr Spielraum für seinen Staatshaushalt. Angela Merkel sagt nichts zu und wird von der WELT so zitiert: „Der Stabilitätspakt bietet eine Reihe von Lösungen, die wir klug anwenden können.“

> Sicherheit garantieren – Europa leben – Website der Bundesregierung

> L’isola dello spirito dei padri Renzi: l’Ue non è finita con la Brexit, scriviamo il futuro Con Merkel e Hollande a Ventotene per l’Europa dopo la decisione di Londra di usicre dall’Unione

> Déplacement à Ventotene – Diaporama auf der Website des Elyseepalastes

> Sicherheit garantieren – Europa leben – Website der Bundeskanzlerin

Alain Minc et Gerhard Schröder proposent un traité de l’Élysée 2.0

Samstag, 9. Juli 2016

french german 

Aktuelle Topthemen: | Le Défenseur des droits nous répond | Le Tour de France 2016 | Fußball-Europameisterschaft 2016 Frankreich – Deutschland: Donnerstag, 7. Juli 2016, 21.00 in Marseille (II) | Loi travail | Fußball-Europameisterschaft 2016 | Brexit | Der Vergleich (XII) : L’allemand en France, Deutsch in Frankreich (I) | Endgültig am 5. Juli 2016 angenommen: Loi travail et l’art. 49/3


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