Archiv für die Kategorie 'Veranstaltungen'

Online-deutschlandweit ! 37. Französische Filmtage Tübingen | Stuttgart – 28. 10. bis 4.11 2020

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Die 37. Französischen Filmtage finden statt!

Vom 28. Oktober bis zum 4. November 2020 präsentieren die 37. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart einen Querschnitt durch das aktuelle Filmschaffen in der gesamten Frankophonie – vom eigenwilligen Autorenfilm noch unentdeckter Filmschaffender bis zum opulenten Kinoereignis mit Starbesetzung für die große Leinwand. Mit rund 15.000 Besucher*innen sind die Französischen Filmtage ein echtes Publikumsfestival, für das die ebenso junge und lebendige wie traditionsreiche und romantische Universitätsstadt Tübingen die perfekte Kulisse bildet.

Auch in diesem Jahr werden alle Filme des Programms in den Kinosälen in Tübingen, Stuttgart, Reutlingen und Rottenburg gezeigt. Unter Einhaltung aller dann geltenden Hygienevorschriften gibt es trotz Corona ein echtes Kinoerlebnis: vor einer großen Leinwand ohne andere Ablenkungen kann man mit anderen, unbekannten Menschen gemeinsam und gleichzeitig dieselben Emotionen teilen. Das schafft nur das Kino und das Team der Französischen Filmtage ist sehr froh, dass das möglich sein wird.

Filmtage online. Wer frankophone Filme liebt, kann während der Festivalwoche vom 28. Oktober bis zum 4. November deutschlandweit bestes frankophones Kino zu genießen. Auch ohne Französischkenntnisse: alle Filme sind selbstverständlich untertitelt!

Melden Sie sich ab dem 21. Oktober auf der Online-Plattform der Französischen Filmtage an, um Filme auszuleihen. Sobald der gekaufte Film gestartet wurde, steht er für 30 Stunden innerhalb der Festivalwoche zur Verfügung (vom 28.10.–4.11.2020 um 24 Uhr). Gekaufte Filme werden in der Bibliothek des Nutzer*innenkontos hinterlegt. Jeder Film kostet 4,50 €, bezahlbar nur mit Kreditkarte. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, für unser Online-Angebot einen 6er-Block zum Preis von 22,00 € per Überweisung oder PayPal zu erwerben.  Zugangsvoraussetzungen sind ein handelsübliches Betriebssystem, ein aktueller Browser und eine stabile Internetverbindung.

Wettbewerbe

Im Internationalen Wettbewerb konkurrieren neun Debütfilme um den Filmtage-Tübingen-Preis. Hier zeigen neue Talente der frankophonen Filmszene, was morgen im Kino wichtig sein wird. Wie die Filme im Internationalen Kurzfilmwettbewerb wird der Preisträger von einer internationalen Jury ermittelt. In diesem Jahr sind das die Drehbuchautorin und Dramatikerin Catherine Courel-Locicero, der Historiker und Experte für den Quebecer Film Sylvain Garel und der Filmkritiker und Redakteur Thierry Méranger. Alle drei werden während des Festivals in Tübingen zu Gast sein.  Leider können alle anderen Gäste wegen der Corona-Pandemie nicht kommen!

Der Verleihförderpreis der Französischen Filmtage, dotiert mit 21.000 Euro, gestiftet von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Unifrance und OFAJ – Deutsch-Französisches Jugendwerk. Die Festivalzuschauer entscheiden per Votum den Gewinnerfilm. Das Preisgeld erhält der deutsche Verleih, der diesen Film in die deutschen Kinos bringt.
Zwei Gruppen filminteressierter Jugendlicher in Tübingen und in Stuttgart bilden die Jurys für den Tübinger und Stuttgarter Preis der Jugendjury und wählen dazu einen Film aus einer Reihe besonders für junge Erwachsene geeigneter Produktionen aus.

Die Reihe Horizons ist ein Panorama der aktuellsten frankophonen Filmproduktionen vom Arthaus- bis zum Popcornfilm. Hier finden sich auch Filme mit bekannten Schauspieler*innen und von namhaften Filmemacher*innen. Die Perlen des Institut Français sind eine Auswahl neuerer, erstklassiger französischer Filme, mit denen sich Frankreich auf der Bühne des Weltkinos präsentiert. Mehrere Kurzfilmreihen bieten ein ebenso vielfältiges wie kurzweiliges Programm für alle, die fremdsprachige Filme gerne in kleinen Portionen genießen. In diesem Jahr versprechen besonders die Kurzfilme des Science-Fiction-Festivals „Les Utopiales“ aus Nantes, das bei den Französischen Filmtagen zu Gast ist, ein ungewöhnliches Kinoerlebnis.
Ein wichtiger thematischer Schwerpunkt ist in diesem Jahr das frankophone Afrika. In zehn Filmen, die zum größten Teil von afrikanischen Filmschaffenden in Afrika produziert wurden, wird der Kontinent in den Blick genommen. Heldinnen! Gleich nach Kriegsende gelang es französischen Krankenschwestern in einer Spezialeinheit des Roten Kreuzes, französische Soldaten aus halb Europa wieder nach Frankreich zu holen. „Les filles de l’escadron bleu“ waren unfassbar couragierte Frauen. Heldinnen sind auch die Ärztin, die im Kuba des 19. Jahrhunderts in Männerkleidern eine Praxis eröffnet oder eine südamerikanische Radioreporterin – ein Themenschwerpunkt zeigt außergewöhnliche Filme über außergewöhnliche Frauen.

Eröffnung der 37. Französischen Filmtage

Am Mittwoch, 28.Oktober 2020, 20.00 im Kino Museum in Tübingen werden die 37. Französischen Filmtage mit dem Film „Effacer l’historique“ – „Die digital Naiven – das Internet vergisst (dich) nie“ von Benoît Delépine und Gustave Kervern eröffnet. Karten für die Eröffnung sind ausschließlich käuflich im Kino Museum erhältlich. Telefon: 07071-23355. Die Veranstaltung im großen Saal wird live in die anderen Säle des Kino Museum, in das Reutlinger Kamino und das Rottenburger Waldhorn übertragen. Zudem wird sie auch auf Youtube als Live-Stream zu sehen sein. Einen Tag später, am 29. Oktober, findet um 20.00 die Eröffnung im Kino Delphi in Stuttgart statt.

Der Eröffnungsfilm – Effacer l’historique: Marie, Bertrand und Christine leben in der belgischen Provinz. Alle drei schlagen sich mit den Schattenseiten der sozialen Netzwerke herum: Die alleinerziehende Marie wird mit einem Sexvideo erpresst, Bertrands Tochter leidet unter Cybermobbing während er selbst Werbeanrufen zum Opfer fällt und die Taxifahrerin Christine steht wegen negativer Kundenbewertungen in der Taxi-App und ihrer eigenen Seriensucht vor dem beruflichen Aus. Gemeinsam beschließen Marie, Bertrand und Christine, den Kampf gegen die großen Internet-Konzerne aufzunehmen. Das Regie-Duo Benoît Delépine und Gustave Kervern haben für ihre mitreißende Komödie hochkarätige Schauspieler*innen verpflichtet: Neben Blanche Gardin, Denis Podalydès und Corinne Masiero in den Hauptrollen sind Yolande Moreau, Benoît Poelvoorde sowie der Schriftsteller Michel Houellebecq auf der Leinwand zu sehen.
Effacer l’historique wurde in Deutschland bereits mit einem Silbernen Bären und dem Leserpreis der Berliner Morgenpost ausgezeichnet und steht in der Vorauswahl zum Europäischen Filmpreis 2020.

Auf der Website finden sich unter  alle Filme von A bis Z Trailer von sämtlichen Filmen des diesjährigen Filmtageprogramms. Alle weiteren Informationen über alle Filme und rund um das Festival gibt es hier: franzoesische.filmtage-tuebingen.de. Außerdem freuen wir uns, wenn Sie unseren Newsletter abonnieren.

 

Ein Jahr in Frankreich unterrichten!

Dienstag, 20. Oktober 2020

Mit dem Élysée-Prim-Programm (ehem. Grundschullehrkräfteaustausch) geht es ein Jahr nach Frankreich. Dabei ist nicht nur der Name neu: Für das Schuljahr 2021/22 können sich jetzt auch Lehrer*innen der 5. und 6. Klasse bewerben!

Sie unterrichten Deutsch an französischen Grundschulen, erhalten einen Einblick in das französische Schulwesen und verbessern ihre Kompetenzen in der Fremdsprache. Das DFJW unterstützt Sie bei diesem Projekt mit einer Einführungsveranstaltung, einer pädagogischen Fortbildung, einem Sprachkurs, einer Zwischentagung und einem Auswertungsseminar.

Haben Sie Lust mitzumachen? Besuchen Sie die Internetseite www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/elysee-prim-programm.html und nehmen Sie am 17.11. an einem Informations-Online-Seminar teil ofajdfjw.edudip.com/lp/375588.

37. Französische Filmtage – Tübingen und Stuttgart – 24.10.-4.11.2020: Auszüge aus dem diesjährigen Programm

Montag, 19. Oktober 2020

Der Ernst Klett Verlag gehört u.a. zu den Kooperationspartner der 37. Französische Filmtage – Tübingen und Stuttgart

Die 37. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart werden anders als alle anderen – aber sie finden statt! Im Kino. Und online. Seien Sie dabei. Wir freuen uns auf Sie!

Preise u.a.: > „Corona“ Schüler*innen- und Publikums-Kurzfilmpreis: 750 € gestiftet von dem Verbund-unternehmen LBS Südwest, der SV Sparkassen Versicherung, der LBBW Landesbank Baden-Württemberg, den Stadtwerken Tübingen GmbH und dem Ernst Klett Verlag.

Auszüge aus dem diesjährigen Programm:

| Wahlen in den USA | Ariols Welt im Institut français | Internationales Trickfilmfestival Stuttgart |


Das Rote Kreuz, Ariol und die Wahlen in Amerika

Wir sind nicht allein! Die Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart arbeiten seit vielen Jahren gut und gerne mit anderen (Kultur-)einrichtungen zusammen. Dabei entstehen jede Menge interessanter Projekte rund um Film, Musik, Geschichte, Literatur, Politik in bester internationaler und interkultureller Zusammenarbeit. In diesem Jahr freuen wir uns besonders auf gemeinsame Veranstaltungen in der Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren – und damit den Beginn einer wunderbaren deutsch-französischen Freundschaft! -, auf eine amerikanische Wahlnacht und ein französisches Frühstück. Außerdem machen wir schon ein bisschen Reklame für das Internationale Trickfilmfestival, das im Mai 2021 in Stuttgart stattfindet.Les Filles de l’escadron bleu

Das ist schon fast eine Legende: Als der Schweizer Kaufmann Henry Dunant auf einer Geschäftsreise im Jahr 1859 die vielen verletzten Soldaten aus der Schlacht nahe der italienischen Stadt Solferino sah, beschloss er, eine „Hilfsgesellschaft für die Verwundetenpflege“ zu gründen. Für sein Engagement erhielt er 1901 den ersten Friedensnobelpreis überhaupt und das von ihm initiierte Rote Kreuz wurde in allen folgenden Kriegen als neutrale Organisation eingesetzt um die Folgen dieser Barbarei für die Leidtragenden zu mildern.

Es sind übrigens vor allem Frauen, die den Kriegswahnsinn der Männer zu bewältigen helfen.

Deshalb zeigt das Deutsch-Französische Kulturinstitut Tübingen gemeinsam mit den Französischen Filmtagen einen Dokumentarfilm zur Arbeit des französischen Roten Kreuzes nach dem zweiten Weltkrieg.

Les Filles de l’escadron bleu 

Emmanuelle Nobécourt, Frankreich 2020

Echte Heldinnen: In der unmittelbaren Nachkriegszeit übernimmt eine Gruppe junger Französinnen eine riskante Mission. Bekannt unter dem Spitznamen „L’Escadron bleu“ bilden sie die mobile Einheit Nr. 1 des französischen Roten Kreuzes. Ihre Aufgabe ist es, die Rückkehr französischer Soldaten aus dem zerstörten europäischen Kontinent zu koordinieren, was den Frauen mit unglaublicher Chuzpe, Solidarität und Willensstärke auch gelingt. Eine großartige Hommage an großartige Frauen!

Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung von Regine Koch-Scheinpflug und freuen uns, dass das Deutsche Rote Kreuz es ermöglicht hat, den Film mit deutschen Untertiteln zeigen zu können.

Zu allen Vorführungen sind anschließend Podiumsdiskussionen mit dem Produzentenpaar Philippe und Barbara Maynial geplant. Philippe Maynial ist der Neffe von Madeleine Pauliac, der Protagonistin des Films.

Sonntag, 01. November 2020, 16.00 Uhr, Haus der Geschichte Stuttgart
Montag, 02. November 2020, 19.00 Uhr, ICFA, Tübingen Amerika wählt – auch auf den Französischen Filmtagen


Am 3. November wählt Amerika einen Präsidenten für die nächsten vier Jahre. Ein Anlass, um gemeinsam mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Tübingen, d.a.i., einen Film zu zeigen, der den Beginn der Black-Lives-Matter-Bewegung zum Thema hat, bevor wir im Kino Museum in die lange Wahlnacht starten.

America Street

Joe betreibt ein kleines Geschäft in Charleston, in dem sich die immer kleiner werdende schwarze Community trifft, die langsam, aber sicher aus ihrem Stadtviertel herausgentrifiziert wird. Joe und sein Laden sind ein Spiegel für die rassistischen Strukturen in Polizei, Schule und Immobilienmarkt. Nach der Ermordung von Walter Scott durch einen Polizisten 2015 engagieren Joe und seine Nachbarn sich aktiv gegen Diskriminierung und Gentrifizierung. Black lives matter!

Montag 2. November, 14.00, Delphi, Stuttgart

Dienstag, 3. November, 20.15, Studio Museum, Tübingen

Mittwoch, 4. November, 18.15, Studio Museum, Tübingen

Podiumsdiskussion im Kino Museum

3. November 2020, 23.00 Kino 1

mit Prof. Dr. Astrid Franke, Universität Tübingen, Prof. Dr. Georg Schild, Universität Tübingen, Mark Neel, Democrats Abroad, Stuttgart, Benjamin Wolfmeier, Republicans Overseas Germany.
Moderation: Dr. Thomas Gijswijt, Universität Tübingen
Ab 00:00 Liveübertragung CNN im Kino Museum bis ca. 05:00 


Frühstücksmatinee: Ariols Welt im Institut français 

Ariol ist ein kleiner blauer Esel, der mit seinen Freunden, zu denen das Schwein Framono und die kleine Kuh Petula gehören, den Alltag eines Grundschulkindes erlebt – die Comics und Zeichentrickfilme von Marc Boutavant und Emmanuel Guibert sind eine absolut liebenswerte, zeitgemäße Antwort auf „Der kleine Nick“ von Sempé/Goscinny.

Im Rahmen der Französischen Filmtage lädt das Institut Français Stuttgart zu einer Frühstücksmatinée mit Ariol ein. Kinder ab 5 Jahren und ihre Begleitung können in einer spielerischen und farbenfrohen Ausstellung Ariols Welt entdecken und den Film „Ariol prend l’avion“ von Amandine Fredon anschauen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Mein Comic-Salon“ und der Französischen Wochen 2020-2021 statt.

01. November 2020, 11:00 – 13:00
Institut français Stuttgart
Schloßstraße 51 
70174 Stuttgart 

Der Eintritt ist frei, aber aufgrund der aktuellen sanitären Maßnahmen ist eine Anmeldung erforderlich unter mediathek.stuttgart@institutfrancais.de. Begrenzte Platzanzahl!


Internationales Trickfilmfestival Stuttgart

Nach den Französischen Filmtage ist vor dem Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart.

An sechs Tagen und Nächten, vom 4. bis zum 9. Mai 2021, wird die Region Stuttgart wieder zum weltweiten Zentrum des Animationsfilms. Es erwarten Sie über 1.000 Animationskurz- und -langfilme aus aller Welt, ergänzt durch Ausstellungen, Retrospektiven, Lectures, Workshops, Kultnächte, Music & Animation, Jam Sessions, Hackathons, animierte Live-Performances sowie spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche.

Die Französischen Filmtage und das ITFS verbindet seit vielen Jahren eine wunderbare Freundschaft. Die wird 2021 besonders gefeiert: Frankreich ist Gastland des ITFS – ausgewählte Filmemacher*innen, Studios und Hochschulen stellen sich vor und feiern mit uns die Grande Nation des Animationsfilms. Mehr Informationen finden sich unter ***.****.**

Als Amuse-gueule servieren die Französischen Filmtage den zauberhaften Animationsfilm „Le voyage du prince“ von Jean-François Laguionie und Xavier Picard – die Geschichte eines alten Affenprinzen, der auf einer unbekannten Insel Tom und dessen Eltern kennenlernt, ist eine Geschichte über das Staunen, die Neugier und die Offenheit gegenüber anderen Kulturen.

Montag, 1. November, 16.30, Museum Kino 1 Wir freuen uns sehr über all diese großartigen Freundschaften und auf unsere gemeinsamen Projekte während der 37. Französischen Filmtage. Am 28. Oktober geht es los!

Architektur Das Haus der Erde – nachhaltiges Bauen mit alten Materialien

Samstag, 17. Oktober 2020

Fr 23.10. | 19 Uhr | nur online | Anmeldung unter: info@ccfa-ka.de
Diskussionsrunde und Auftakt des Veranstaltungszyklus’ „Frugalité créative: weniger ist genug“.

Die Architektur ist am katastrophalen Zustand unserer Umwelt in hohem Maße beteiligt. Der Bau-und Raumplanungssektor allein erzeugt mindestens 40 Prozent der Treibhausgase, 40 Prozent der Abfälle und verbraucht dabei mehr als 40 Prozent der Ressourcen. Die Antwort könnte in einem sparsameren und kreativeren Umgang mit der Bau-und Raumplanung liegen – nach dem Prinzip der „frugalité“.

Mit der französischen Architektin Dominique Gauzin-Müller und dem deutschen Architekten Michael Gies werden Fragen nach der Suffizienz im Bau-und Raumplanungswesen und wie diese angesichts der Ressourcenknappheit umgesetzt werden können diskutiert. Statt energiereichem High-Tech geht es hier um sparsame Bodennutzung, Energieeinsparungen, erneuerbare Rohstoffe und vor allem um die Verwendung von lokalen biogenen Materialien – wie Holz, Stroh, Hanf, Lehm und Stein, die traditionell in architektonischen Prestigebauten keine oder nur wenig Verwendung finden. Im Gespräch soll erläutert werden warum „low-tech“ und „traditionelle“ Materialien und Bauweisen unserem Ethos der Nachhaltigkeit bestens entsprechen. Beispiele realisierter Bauten zeigen, welcher Weg einzuschlagen wäre.

Die französische Architektin und Aktivistin Dominique Gauzin-Müller lehrt nachhaltige Architektur (Straßburg, Nancy), ist Publizistin (u.a. Verlag Museo Éditions und Mitherausgeberin des Manifests „Pour une Frugalité heureuse et créative“, des gleichnamigen Vereins (www.frugalite.org). An diesem Abend spricht sie mit dem Freiburger Architekten Michael Gies, der Projekte in Deutschland und Frankreich umsetzt. Gies war Mitbegründer der ober-rheinischen Architekturtage und von 2007 bis 2012 Vorsitzender des Architekturforums Freiburg (www.giesarchitekten.de).
Die Veranstaltung bildet auf deutscher Seite den Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Frugalité créative: weniger ist genug“, die 2021 eine Wanderausstellung mit Publikumsprogramm im Grand-Est und Baden-Württemberg präsentiert. Dieser Ausstellung wird kuratiert von Dominique Gauzin-Müller, Kyra Bullert und gestalterisch umgesetzt von Thomas Rustermeyer.

Ein Projekt der Stiftung CCFA Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Verein Frugalité heureuse et créative (Paris / Straßburg / Nancy), dem Institut français Stuttgart, dem Centre culturel français Freiburg, der Maison de l’architecture Lorraine, der Europäischen Architekturtage Oberrhein und dem Architekturschaufenster Karlsruhe. Im Rahmen der Architekturtage 2020 unter deren Thema „Fait maison – Hausgemacht“.
Die Veranstaltungsreihe wird von der Baden-Württemberg Stiftung / Programm „Nouveaux horizons“ unterstüzt.

Französische Filmtage Tübingen | Stuttgart – Auch online! / Festival international du film francophone de Tübingen | Stuttgart – Aussi En-ligne !

Freitag, 16. Oktober 2020

french german 

#fbm20 Institut français : Frankreich im Wohnzimmer. L’offre numérique des médiathèques

Freitag, 16. Oktober 2020

En octobre, découvrez une offre d’événements numériques, des podcasts, et des sélections BD et romans !

Foire de Francfort : 3 débats d’idées incontournables
Vivez la plus grande foire du livre depuis votre salon!

Cette année, la Foire du livre de Francfort a lieu en ligne, une triste nouvelle pour ceux qui se rendaient chaque année à ce rendez-vous… mais une chance pour tous ceux qui cette année, peut-être pour la première fois, assisterons à la programmation depuis chez eux. L’Institut français vous propose trois rencontres exceptionnelles, dans le cadre de son cycle de débats “Die Welt danach: zusammen oder getrennt?”:

– « Racisme, sexe et colonisation » avec l’autrice Leïla Slimani et la philosophe Elsa Dorlin  (partenariat avec le literarisches Colloquium de Berlin)
16/10 : Leïla Slimani et Elsa Dorlin

– “Le monde d’après: conséquences de la crise du Coronavirus” avec les sociologues Bruno Latour et Hartmut Rosa (partenariat avec le literarisches Colloquium de Berlin)
18/10 : Bruno Latour et Hartmut Rosa

– « Trouver un nouvel équilibre après la crise » avec les philosophes Emanuele Coccia et Jorge Freire.
18/10 : Emanuele Coccia et Jorge Freire
(vous pourrez également revoir ces rencontres dont les vidéos vont rester disponibles en ligne)

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