Archiv für die Kategorie 'Schüleraustausch'

Zusammen mit dem DFJW : Partnerbörse – Vorbereitungstreffen – Deutsch-Französischer Tag

Samstag, 16. Oktober 2021

Das Schuljahr ist mittlerweile gut angelaufen und der Alltag hat sich in unsere Leben zurückgemeldet.

Das Deutsch-französische Jugendwerk DFJW hat viele tolle Angebote entwickelt, um auch die deutsch-französischen Beziehungen, den Austausch, die gemeinsamen Projekte wieder stärker in unseren Alltag einzubringen. Heute möchten wir Ihnen mit dieser E-Mail drei der Angebote vorstellen.

Partnerbörse!

Sie suchen nach einer französischen Partnerschule, um endlich deutsch-französische Projekte zu starten? Sie träumen mit Ihren Schüler*innen von einer mehrtägigen Begegnung mit einer französischen Partnerklasse? Wir unterstützen Sie aktiv bei der Suche nach einer passenden Schule in Frankreich. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie bitte an der kurzen Umfrage teil und wir melden uns bei Ihnen!

Das DFJW auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Der Generalsekretär des DFJW Tobias Bütow antwortet auf unsere Fragen – 30. April 2020

> Nachgefragt: Der Juniorbotschafter des DFJW Michael Carl-Christian Laß antwortet auf unsere Fragen – 12. November 2018

> Das Interview auf der Leipziger Buchmesse
Sina Raddatz, DFJW-Juniorbotschafterin
– 30. März 2014

> Angela Merkel und François Hollande gratulieren zum 50. Jahrestag des DFJW / OFAJ  – 9.  Juli 2013

> 50 Jahre DFJW/OFAJ:
Fête populär sur la Place de la République
 – 8. Juli 2013

> 50 Jahre DFJW/OFAJ:
Die Fotos vom Empfang im Park des Hôtel Matignon
– 7. Juli 2013

PONS vous soutient toujours :

Vorbereitungstreffen!

Sie haben bereits eine Partnerschule, jedoch liegt der letzte Austausch lange zurück oder Sie konnten bislang noch keinen Austausch durchführen? Sie möchten enger mit dem pädagogischen Team der Partnerschule bei der Entwicklung einer deutsch-französischen Begegnung zusammenarbeiten? Treffen Sie sich! Das DFJW fördert 1-3 tägigen Vorbereitungstreffen von bis zu zwei Personen pro Land. Solch ein Treffen kann in der Partnerstadt / Heimatstadt oder am Drittort stattfinden. Es werden die Fahrt- und eventuell Aufenthaltskosten der reisenden Schulleiter*innen und/oder Lehrer*innen gefördert. Das Treffen sollte in 2021 stattfinden und eine Begegnung zwischen deutschen und französischen Schüler*innen in 2022 vorbereiten. Der Zuschussantrag muss vor dem Vorbereitungstreffen beim DFJW eingegangen sein (zu schicken an: paquier@dfjw.org).

Deutsch-Französischer Tag!

Sie und Ihre Schüler*innen sind Frankreich-Fans und möchten diese Begeisterung mit Ihrer ganzen Schule teilen? Dann gestalten Sie einen Deutsch-Französischen Tag! Das DFJW bezuschusst Projekte, die das Partnerland an die eigene Schule einladen. Das Format des Projekts kann frei gewählt werden: ob online oder als Präsenzveranstaltung, ob Ausstellung, Debatte, Theaterstück oder kulinarische Reise – der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Wenn Sie im Laufe des Monats Januar des nächsten Jahres herum ein Projekt zum Deutsch-Französischen Tag organisieren, können Sie einen Zuschussantrag für ein 1234-Projekt stellen. Der Projektantrag kann ab sofort und bis spätestens vor Projektbeginn per E-Mail an csp@ofaj.org und dft-schule@dfjw.org geschickt werden.

Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden:  paquier@dfjw.org.

Voltaire-Programm 20 Jahre Festakt live

Freitag, 20. November 2020

french german 

Ein Projekt des DFJW: Planen Sie Ihr nächstes deutsch-französisches Projekt (virtuell oder hybrid) und machen Sie mit bei den IN-Projekten 2021!

Samstag, 31. Oktober 2020

Um in Zeiten der Pandemie den deutsch-französischen Austausch am Leben zu halten, ist vielleicht genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um neue innovative Mobilitätsformate auszuprobieren! Wie wäre es, einen deutsch-französischen Austausch in einem hybriden oder virtuellen Format mithilfe von neuen tools und digitalen Möglichkeiten durchzuführen?

Die Teletandem-Plattform  bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, einen Austausch auch virtuell durchzuführen. Wenn Sie und Ihr französischer Schulpartner als Tandem arbeiten, in dem mindestens eine der beiden Schulen Intensivunterricht der Partnersprache anbietet, könnte für Sie das Programm „IN-Projekte“ genau das Richtige sein!

Das Programm „IN-Projekte, innovative, interdisziplinare und interkulturelle Projekte im deutsch-französischen Schulprojekte-Netzwerk“ fördert gemeinsame Austauschbegegnungen von Schulklassen und Gruppen aus weiterführenden Schulen in Deutschland und Frankreich, in denen die Partnersprache intensiv unterrichtet wird (insbesondere im Rahmen eines bilingualen Zuges, Französisch als erste Fremdsprache oder einer „section européenne“). Die ausgewählten Projekte ermöglichen die Durchführung gemeinsamer Austauschbegegnungen mit interdisziplinärem, interkulturellem und innovativem Charakter. Dazu zählen im Jahr 2021 insbesondere Projekte, die in einem virtuellen oder hybriden Format durchgeführt werden.

Ihre Bewerbung könnte im Februar als eines der « IN-Projekte 2021 » von der deutsch-französischen Jury für das Kalenderjahr 2021 ausgesucht werden. Wie in jedem Jahr, ist die Ausschreibung für alle Themen geöffnet. Allerdings werden Projekte zu Europa von der Jury bevorzugt behandelt.

Bewerbungsschluss für die IN-Projekte 2021 ist der 04. Januar 2021.

Das Online-Bewerbungsformular sowie weitere Informationen finden Sie auf folgender Seite: www.in-projekte.dfjw.org

Online-Seminare zur Unterstützung:

Falls Sie weitere Fragen zum Bewerbungsverfahren haben, empfehlen wir Ihnen unser Online-Seminar am 25.11.2020 um 16.30 Uhr, in dem wir Ihnen das Programm IN-Projekte genauer vorstellen sowie die Anmeldeformalitäten, Fördermöglichkeiten und administrativen Rahmenbedingungen erklären. Außerdem werden bereits durchgeführte IN-Projekte präsentiert. Natürlich wird auch genug Zeit sein, um Ihre Fragen zu beantworten!

Die Anmeldung erfolgt über diesen Link:  > https://ofajdfjw.edudip.com/w/376638

Erklärung zum internationalen Schüler- und Jugendaustausch

Donnerstag, 7. Mai 2020

Berlin, 7. Mai 2020

75 Jahre nach Kriegsende: Erklärung zum internationalem Schüler- und Jugendaustausch
Internationaler Schüler- und Jugendaustausch in historischer Krise: Austauschorganisationen und Bildungsträger brauchen Soforthilfen in der Corona-Krise

Der internationale Schüler- und Jugendaustausch in Deutschland und Europa steht vor historischen Herausforderungen. Hunderttausende Jugendliche nehmen jedes Jahr an einem internationalen Schüleraustausch oder einer Jugendbegegnung in Europa teil. Doch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bringt die Corona-Krise internationale Schüler- und Jugendaustausche zum Stillstand, welche in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich zu internationaler Verständigung beigetragen haben. Generationen an jungen Menschen wurden in internationalen Austausch- und Begegnungsprojekten darin bestärkt, Demokratie, gesellschaftliche Vielfalt und europäische Verständigung zu leben und sich dafür zu engagieren. Diese biographieprägenden Erfahrungen junger Menschen werden durch Schulen, oft aber auch durch gemeinnützige Austauschorganisationen, Vereine und Begegnungsstätten ermöglicht, die aufgrund des Stopps von Begegnungsprojekten nunmehr von Schließungen bedroht sind. Im Wesentlichen fallen diese gemeinnützigen Träger nicht unter die eingerichteten Rettungsschirme von Bund und Ländern. Doch die Programme und Projekte des internationalen Schüleraustauschs bleiben für Demokratie, Vielfalt und Frieden in Europa entscheidend. Die Corona-Krise, deren Ende noch nicht abzusehen ist, macht deshalb auch in diesem Sektor ein umgehendes bildungspolitisches Handeln und folgende Schritte in Bund und Ländern notwendig:

1. Mehr denn je sollten Schulen in Deutschland Schulpartnerschaften mit dem Ausland aufrechterhalten und ausbauen.
Der für das Bildungssystem in Deutschland systemrelevante internationale Schüleraustausch braucht angesichts der Corona-Krise starken politischen Rückenwind und für die Zukunft bessere Rahmenbedingungen. Hunderte Schulklassen hielten auch während der Corona-Krise den Kontakt mit ihren Partnerschulen aufrecht. In die aktuelle Digitalisierung des Schulunterrichts müssen auch Austausch und gemeinsamer Unterricht mit jungen Menschen und Partnerschulen aus dem Ausland systematisch in die digitalen Klassenzimmer integriert werden.

2. Im Schuljahr 2020/21 sollte der Individualaustausch von Schülerinnen und Schülern fortgeführt werden.
Individueller Austausch von jungen Menschen ist auch während der Gesundheitskrise mit zahlreichen Partnerländern, insbesondere in Europa, möglich. Zahlreiche Austauschschüler*innen sind in den Gastländern geblieben. Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen wünschen eine Fortführung oder Wiederaufnahme der Programme.

3. Es ist notwendig, dass Bund und Länder umgehend Infrastrukturkosten für zivilgesellschaftliche Akteure anteilig fördern – schnell, unbürokratisch und langfristig.
Gemeinnützige Organisationen des Schüleraustauschs sowie Bildungs- und Begegnungsstätten sind durch eine dauerhafte Absage internationaler Projekte in ihrer Existenz bedroht. Nur so kann diese für unsere Demokratie systemrelevante Bildungsarbeit auch in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts bestehen bleiben und weiterentwickelt werden. Die europa- und außenpolitische Dimension der internationalen Bildungsarbeit darf nicht vernachlässigt werden: Mit Begegnungs- und Austauschprojekten werden auch Partnerorganisationen in Partnerländern in Europa und der Welt finanziert.

Internationale Begegnungen bilden für junge Menschen lebensprägende Erfahrungen. Internationaler Schüler- und Jugendaustausch ist ein unverzichtbarer Baustein einer demokratischen Zivilgesellschaft und muss auch weiterhin ein entscheidender Teil unseres Bildungssystems bleiben.

AJA – Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustausch
ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch
DFJW – Deutsch-Französisches Jugendwerk
DPJW – Deutsch-Polnisches Jugendwerk
DTJB – Deutsch-Türkische Jugendbrücke
IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch
Tandem – Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch
UK-German Connection – Deutsch-Britische Schul- und Jugendbegegnungen

Haben Ihre Schüler schon eine Partnerschule in Frankreich?

Samstag, 7. Dezember 2019

french german 

#Lire I: Dennis Fender, Depuis notre dernière rencontre

Montag, 4. Februar 2019

> Nachgefragt: Dennis Fender, Depuis notre dernière rencontre – 20. März 2019

Dennis Fender hat einen spannenden Kurzroman > Depuis notre dernière rencontre für das 4. Lernjahr Französisch geschrieben. Damien in Rouen erwartet Mo, wie er seinen deutschen Austauschpartner Moritz bald nennen wird. Die Dinge nehmen ihren Lauf, Mo kommt in Rouen an und wird von Damien und seiner Mutter abgeholt. In der Schule bekommen sie die Aufgabe an einem Projekt über deutsch-französische Beziehungen teilzunehmen. Ihr Thema die Rede des französischen Präsidenten Charles De Gaulles 1962 in Ludwigsburg, der dort damals seine berühmte Rede an die deutsche Jugend gehalten hat. Gut, dass Moritz gerade angekommen ist, denn de Gaulle hatte seine Rede damals auf Deutsch gehalten und mit Mos Hilfe arbeiten Damien seine Mitschülerin an ihrem gemeinsamen Referat.

Literatur auf unserem Blog:

> Albert Camus, L’hôte — Neu: Schülerarbeitsheft

> Relire : Albert Camus, L´Étranger

> Lesebericht: Catherine Briat, Le Divan rouge

> Vergleich: Sartre oder Camus?

> Frau Radisch: Warum schreiben die Franzosen so gute Bücher?

> Videos im Französischunterricht: Literatur, Geschichte, Politik, deutsch-französische Beziehungen

> Stuttgart. Soirée à thème :
Politique – Littérature des immigrés en France
avec une bibliographie et une sitographie

> #französische Literaturlesen

> Paul est devenu bouquiniste

> Präsident Macron : Lancement de la stratégie internationale pour la langue française et le plurilinguisme (V) : La lecture à l’école

Und sie haben Glück, es gibt sogar einen Zeitzeugen. Der Großvater von Damien war damals in Ludwigsburg mit dabei und kann ihnen von der besonderen Atmosphäre berichten, als de Gaulle im Hof des Ludwigsburger Schlosses am 22. September 1962 diese Rede hielt. Vier Monate später unterzeichneten er und Adenauer im Élyséepalast den deutsch-französischen Freundschaftsvertag (auf unserem Blog > 50 ans Traité de l’Élysée) und dann auch den Zusatzvertrag zum Deutsch-Französischen Jugendwerk.


Dazu auf unserem Blog:

> Staatsakt in Ludwigsburg anlässlich des 50. Jahrestages der Rede General de Gaulles an die deutsche Jugend – 22. September 2012

> Fotos vom Staatsakt in Ludwigsburg am 22. September 2012 – 23. September 2012


Aber manchmal überholt die Literatur die Realität. Natürlich ist da ein großer Zufall mit im Spiel, mit dem die Sorgen des Großvaters gelöst werden. Dennis Fender ist es sicherlich aus guter eigener Anschauung gelungen, eine sehr realistische Geschichte zu erzählen, die die letzten Zauderer und Bedenkenträger vor einen Schulaustausch mit Frankreich beruhigen kann. Natürlich werden nicht alle so ein Abenteuer wie Mo hier erleben, aber der Kontakt mit den neuen Freunden und der stete Vergleich mit den Verhältnissen in Deutschland ist schon Abenteuer genug. Mo entdeckt die Rivalitäten zwischen Städten in der Region seines neuen französischen Freundes und erzählt vom Zwist Köln-Düsseldorf. Ganz schön streng, denkt sich Mo, als er mit Damiens Lehrerin Bekanntschaft macht und ist kurz davor, sich nach seinen deutschen Lehrern zu sehnen.

Fender erzählt hier das Besondere des deutsch-französischen Schüleraustausch: Kaum fangen sie das Projekt an, entdecken sie, wie aufregend die Zeit der deutsch-französischen Wiederannäherung nach dem Krieg war. Ihr Zusammentreffen ist zufällig, sie lernen aber auch wie planmäßig und zielstrebig de Gaulle und Adenauer die Aussöhnung zwischen den beiden Staaten betrieben haben. Ihr Austausch ist der beste Beitrag zur deutsch-französischen Kooperation, deren Grundlage die Kenntnis der Sprache des Nachbarn ist.

Dennis Fender
> Depuis notre dernière rencontre
Lektüre + > Klett Augmented
A2 – B1
71 Seiten
978-3-12-591004-1

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