Archiv für die Kategorie 'Leipziger Buchmesse 2017'

Nachgefragt: Alexis Ragougneau et Notre-Dame de Paris

Montag, 3. April 2017

Auf dem Stand des Institut français in Leipzig haben wir Alexis Ragougneau getroffen, er schon zwei Kriminalroman, die in der Kathedrale Notre-Dame spielen. Warum ausgerechnet in dieser Kirche Der Grund dafür ist ganz einfach, wie er uns in diesem Gspräch erzählt hat. Er verrät uns aber auch, wieso Notre-Dame für ihn ein so besonderer Ort ist:

Andreas Kurth hat im Juli 2014 > Die Madonna von Notre-Dame rezensiert.:“ „Ragougneaus leichter Erzählstil und seine feine Ironie machen den Roman schon mehr als lesenswert, aber der Star ist eben der ungewöhnliche Protagonist. Pater Kern ist ein aufrechter Christ, der sich von seinem Gerechtigkeitssinn treiben und leiten lässt. Seine biografischen »Schnipsel«, die der Autor immer wieder geschickt einstreut, machen deutlich, dass in dieser Figur noch mehr Potenzial steckt.“

> Alexis Ragougneau Éditions Viviane Hamy

Das französischsprachige Literaturprogramm auf der Leipziger Buchmesse – Eine Auswahl

Mittwoch, 22. März 2017

In Leipzig: Französischsprachige AutorInnen des Gastlandauftritts Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse

> Auteurs dans la délégation française sur la foire du livre à Francfort 2017

Auch hier als Downlaod: Das französische Literaturprogramm in Leipzig – Eine Auswahl

Mathias Enard
Der diesjährige Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung nimmt an verschiedensten Veranstaltungen, Diskussionen und Lesungen teil.
Mathias Enard, geboren 1972 in Niort (Frankreich) ist ausgewiesener Experte für Orientalistik. Er studierte Arabisch und Persisch, lebte in Damaskus, Beirut und Teheran. Er ist einer der renommiertesten Autoren Frankreichs, ausgezeichnet mit verschiedenen Preisen, unter anderem dem Prix Goncourt für seinen Roman Kompass. Für eben diesen Roman erhält er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung.
Mathias Enard auf der Leipziger Buchmesse:
Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung
23. März 2017 | 12:30 – 13:00 Uhr, Ort: Das Blaue Sofa Glashalle, Stand 04
23. März 2017 | 15:30 – 16:00 Uhr, Ort: ARD-Forum Halle 3, Stand B400
Eröffnung Café Europa
23. März 2017 | 10:30 – 11:30 Uhr, Ort: Café Europa Halle 4, Stand E401
Kompass
23. März 2017 | 13:30 – 14:00 Uhr, Ort: LVZ-Autorenarena Halle 5, Stand C100
Ein Kompass für Orient und Okzident?
23. März 2017 | 19:00, Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Str. 6, 04109, Leipzig (Zentrum) u.a.

> Frankreich wird Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2017 Marie Darrieussecq
Marie Darrieussecq, 1969 in Bayonne geboren, studierte Literaturwissenschaft an der École Normale Supérieure in Paris. Marie Darrieussecq ist Schriftstellerin und Psychoanalytikerin. 1988 erhielt sie den Prix des jeunes écrivains. Ihr Roman Schweinerei (1997) machte sie in Deutschland mit einem Schlag berühmt.
Bücher: Il faut beaucoup aimer les hommes, P.O.L; Man muss die Männer sehr lieben, Hanser
Marie Darrieussecq auf der Leipziger Buchmesse:
Literatur auf Hausbesuch. 25. März 2017 | 16:00 – 17:00 Uhr, Ort: Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C500

Krimi à la française > Krimi à la française – Veranstaltungen des Instititut français in Leipzig während der #lbm17

Paul Colize
Paul Colize, geboren 1953 in Brüssel, lebt heute in Waterloo. Paul Colize wurde einem breiteren Publikum durch seine Krimis bekannt. Mit Back up gelang dem Autor sein Durchbruch und für den Titel Un long moment de silence (erschienen 2013) erhielt er den Prix du Boulevard de l’Imaginaire 2013, Prix Landerneau Polar 2013 und den Prix Polars Pourpres 2013.
Bücher: Back up, Gallimard; Back up, Nautilus
Paul Colize auf der Leipziger Buchmesse:


Erste frankophone Kriminacht
25. März 2017 | 20:30 Uhr, Ort: Telegraph-Club, Dittrichring 18–20, 04109, Leipzig (Zentrum):

Guy Delisle
Guy Delisle wurde 1966 in Quebec geboren und studierte ab 1984 Bildende Kunst in Toronto. Von 1986 bis 1988 arbeitet er zunächst für das Zeichentrickstudio CinéGroupe, anschließend für verschiedene Studios in München, Berlin und Valencia. Seit 1991 lebt und arbeitet Guy Delisle in Montpellier. Noch während seiner Studienzeit veröffentlichte Delisle erste Comics und nahm an Ausstellungen teil.
Bücher: S’enfuir; Geisel, reprodukt

Caryl Férey
Caryl Férey, geboren 1967 in Caen, verfasst hauptsächlich Kriminalromane. Für den Roman Zulu bekam er den französischen Literaturpreis Grand prix de littérature policière 2008. Zulu wurde von Jérôme Salle und Julien Rappeneau verfilmt. Die französisch-südafrikanische Koproduktion lief 2013 im Kino.
Bücher: La jambe gauche de Joe Strummer, Gallimard; Blindgänger, Blanvalet
Caryl Férey auf der Leipziger Buchmesse:
Krimi à la française : 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

> Frankreich wird Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2017Sophie Hénaff

Sophie Hénaff, 1972 geboren, ist Journalistin und Übersetzerin. Ihre Kolumne in der französischen Ausgabe der Cosmopolitan erfreut sich großer Beliebtheit und ist dadurch einem großen Publikum bekannt. XY ist ihr Krimidebüt. Das Buch war ein Bestseller in Frankreich und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Jérôme Leroy > Stuttgarter Kriminächte: Jérôme Leroy – „Der Block“ – 21. März 2017 von H. Wittmann
Jérôme Leroy, geboren 1964 in Rouen, ist Autor, Literaturkritiker und Herausgeber. Bevor er sich dem Schreiben widmete, war der Autor als Französischlehrer tätig. Le Bloc wurde 2011 mit dem Prix Michel Lebrun ausgezeichnet. Ab diesem Zeitpunkt veröffentlichte Leroy die Kriminalromane L’Ange gardien (2014, Prix des lecteurs Quais du polar) sowie Jugan (2015). Der Block ist der erste Roman Leroys, welcher ins Deutsche übersetzt wurde. 2017 erscheint in Frankreich Un peu tard dans la saison über die Charlie Hebdo Attentate.

Dominique Manotti
Dominique Manotti, mit bürgerlichem Namen Marie-Noëlle Thibault, wurde 1942 in Paris geboren und ist Historikerin. Seit dem Algerienkrieg engagiert sie sich politisch. Erst mit 50 Jahren begann sie Romane zu schreiben Sie begreift sich selbst als Rätekommunistin in der Tradition von Gramsci und Rosa Luxemburg. 1968 verließ sie im Zuge der Mai-Revolte die kommunistische Partei, doch ihre Romane sind nach wie vor von ihren politischen Überzeugungen stark geprägt.
Bücher: Or noir, Gallimard; Schwarzes Gold, Argument + Ariadne Verlag
Schwarzes Gold: 25. März 2017 | 16:00 – 16:30 Uhr, Ort: Die Bühne Halle 5, Stand E402

Quentin Mouron
Quentin Mouron ist der Sohn des Schweizer Künstlers Didier Mouron, wurde 1989 in Lausane geboren und wuchs in dem Dorf Notre-Dame-de-la-Merci auf. Der Autor ist für verschieden Zeitungen und diverse Fernsehsendungen tätig. 2011 erschien sein erster Roman Au point d’effusion des égouts, für den er ein Jahr später den Prix Alpes-Jura der Association des écrivains de langue française erhielt.
Bücher: Notre-Dame de la merci, Olivier Morattel; Notre-Dame de la merci, Bilger

Janis Otsiémi
Janis Otsiémi, geboren 1976 in Franceville, Gabun. Er lebt und arbeitet in Libreville, Gabun und hat bereits zahlreiche Romane, Lyrikbände und Essays über Gabun veröffentlicht. Ausgezeichnet wurde er 2001 mit dem Prix du Premier Roman Gabonais. Seit 2007 ist er stellvertretender Generalsekretär der Union des Écrivains Gabonais.
Bücher: African tabloïd, Jigal; Libreville, Polar Verlag
Janis Otsiémi auf der Leipziger Buchmesse:

Alexis Ragougneau
Alexis Ragougneau wurde 1973 geboren. Seine Theaterstücke erhielten zahlreiche Preise. Der Autor war lange Zeit beruflich für die Kathedrale Notre-Dame de Paris tätig, er kennt sie wie seine Westentasche. Dieses Insiderwissen macht seinen Roman Die Madonna von Notre Dame umso spannender.
Bücher: La madone de Notre-Dame, Viviane Hamy; Die Madonna von Notre-Dame, List/Ullstein

Dominique Sylvain
Dominique Sylvain, 1957 in Lothringen geboren, studierte in Straßburg Kunst und arbeitete als Journalistin. In Tokio und Singapur begann sie Romane zu schreiben, die in Frankreich mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Schöne der Nacht, der erste Krimi ihrer neuen Reihe mit Lola Jost und Ingrid Diesel, erhielt den Prix de Elle.
Dominique Sylvain auf der Leipziger Buchmesse:
Krimi à la française: 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

Gary Victor
Gary Victor, geboren 1958 in Port-au-Prince ist einer der meistgelesenen Autoren Haitis. Er verfasst aber nicht nur Romane, sondern auch Drehbücher für Kino, Fernsehen und Radio. Gary Victor studierte zunächst Agrarwissenschaften, war dann als Journalist tätig und ist mittlerweile Chefredakteur der Tageszeitung Le Matin.
Bücher: Cures et châtiments; Suff und Sühne, Litradukt
Gary Victor auf der Leipziger Buchmesse:
Joutes de traduction 25. März 2017 | 18:30 Uhr, Ort: Institut français d’Allemagne-Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109, Leipzig (Zentrum)


Weitere Programmpunkte
Guy Delisle
Guy Delisle wurde 1966 in Quebec geboren und studierte ab 1984 Bildende Kunst in Toronto. Von 1986 bis 1988 arbeitet er zunächst für das Zeichentrickstudio CinéGroupe, anschließend für verschiedene Studios in München, Berlin und Valencia. Seit 1991 lebt und arbeitet Guy Delisle in Montpellier. Noch während seiner Studienzeit veröffentlichte Delisle erste Comics und nahm an Ausstellungen teil.
Bücher: S’enfuir; Geisel, reprodukt
Guy Delisle auf der Leipziger Buchmesse:
Begegnung mit Guy Delisle
24. März 2017 | 20:00 Uhr, Ort: Institut français d’Allemagne-Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109, Leipzig (Zentrum)
Comic hautnah: 25. März 2017 | 12:00 – 12:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11
Geisel: 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr, Ort: Forum DIE UNABHÄNGIGEN Halle 5, Stand H309

Alfred Grosser > Alfred Grosser auf unserem Blog www.france-blog.info
Alfred Grosser, 1925 in Frankfurt am Main geboren, ist ein deutsch-französischer Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler. Er war Professor am Institut d’études politiques de Paris. 1975 erhielt er den Friedenspreis des deutschen Buchhandels, 1998 den Grand Prix de l’Académie des Sciences morales et politiques sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen
Alfred Grosser auf der Leipziger Buchmesse:
Le Mensch. Die Ethik der Identitäten 23. März 2017 | 15:30 – 16:00 Uhr, Ort: Forum Literatur Halle 4 Halle 4, Stand F100

Christophe André
Christophe André, 1956 in Toulouse geboren, ist Psychiater und Psychotherapeut am Hôpital Sainte-Anne in Paris. Er ist auf Angstzustände und Phobien spezialisiert und verfasst zahlreiche Sachbücher, welche sich mit diesen Themen beschäftigen. Schwerpunkt seiner Bücher ist die Psychologie der Emotionen. Zusammen mit François Lelord (Autor der Hector-Romane) schrieb er Bestseller wie Der ganz normale Wahnsinn und Die Macht der Emotionen.
Christophe André auf der Leipziger Buchmesse:
Begegnung mit Guy Delisle
24. März 2017 | 20:00 Uhr, Ort: Institut français d’Allemagne-Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109, Leipzig (Zentrum)
Comic hautnah
25. März 2017 | 12:00 – 12:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

Karim Miské
Karim Miské, 1964 in Abidjan (Elfenbeinküste) geboren, ist ein französischer Journalist, Dokumentarfilmer und Autor. Er lebt und arbeitet in Paris. Für seinen Roman Entfliehen kannst du nie wurde er mit dem Grand prix de littérature policière 2012 ausgezeichnet.
Karim Miské auf der Leipziger Buchmesse:
Literatur im Tandem : 25. März 2017 | 14:00 – 14:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

Und außerdem
Jürgen Strasser: Maurice Genevoix’ La Mort de près
Jürgen Strasser ist ein wichtiger Vermittler der französischen Kultur und Sprache in Österreich. Mit seinen Übersetzungen und seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Leiter des Zukunftsfonds Österreich sowie als Mitglied des Vereins France-Autriche setzt er sich für den kulturellen Austausch beider Länder ein. Seine neueste Übersetzung La Mort de près, – Gedanken über den Ersten Weltkrieg von Maurice Genevoix stellt er auf der Leipziger Buchmesse vor.
Jürgen Strasser auf der Leipziger Buchmesse:
Nahaufnahme des Todes
26. März 2017 | 11:30 – 12:00 Uhr, Ort: Forum DIE UNABHÄNGIGEN Halle 5, Stand H309

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