Archiv für die Kategorie 'Francfort en français 2017'

Nachgefragt: Jérôme Leroy, Le bloc

Montag, 3. April 2017

Auf der Leipziger Buchmesse hatten wir eine Gelegnheit, Jêrôme Leroy nach seinem Buch Le Bloc zu befragen:

> Stuttgarter Kriminächte: Jérôme Leroy – „Der Block“ – 21. März 2017

Vous décrivez les trente ans qui ont suffit au Bloc d’arriver au seuil du pouvoir, tandis qu’une insurrection sanglante ébranlent les banlieues des villes françaises. Parlons de vos caractères. Antoine Maynard, Stanko ou Brou, Agnès, la présidente du bloc, son mari Antoine, des caractères différents, mais qui se retrouvent dans le sillon du Bloc. Maynard et stanko jouent des rôles clés pendant la nuit des négociants…

En 1972, Jean-Marie Le Pen a réussi de fédérer d’anciens courants dans un parti: „Alter Wein in neuen Schläuchen“ cf: > Nachgefragt: Volker Weiß, Die autoritäre Revolte.

Vous racontez le Bloc de l’intérieur, c‘ est un avantage pour mieux expliquer la montée des populistes?

Votre roman date de 2011, vous auriez pu vous imaginer qu’il n’aurait rien perdu de son actualité en 2017 ?

Votre roman est aussi un avertissement ? A-t- on sousévalué cette montée de l’extrême droite depuis trente ans ?

Pour vous, qu’est-ce que vous pensez de l’avenir de l’extrême droite en France ?

„Eine Regierungsbeteiligung der extremen Rechten in Frankreich. »Der Block« beschreibt ein erschreckendes Szenario, das immer wahrscheinlicher wird – und wie es dazu kommen konnte.

Blutige Aufstände in den französischen Vorstädten, die Zahl der Toten steigt unaufhörlich. Die Partei der äußersten Rechten – der Patriotische Block – steht kurz vor dem Einzug in die Regierung. In dieser Nacht kann das Schicksal Frankreichs kippen, und sie ist für drei Menschen der Höhepunkt einer 25-jährigen Geschichte aus Gewalt, Geheimnissen und Manipulation.

Agnès führt als Parteivorsitzende die Verhandlungen. Ihr Ehemann Antoine wartet in seiner luxuriösen Pariser Wohnung auf das Ergebnis, Stanko, der Chef des paramilitärischen Ordnerdienstes der Partei, versteckt sich in einem schäbigen Hotelzimmer. Antoine ist morgen vielleicht Staatssekretär – Stanko jedenfalls soll morgen tot sein. … “ > Verlagsankündigung

Jérôme Leroy, > Der Block. Kriminalroman
Aus dem Französischen von Cornelia Wend
Mit einem aktuellen Nachwort des Autors
Hamburg: Edition Nautilus, März 2017

Pressekonferenz zu #FRAFRA2017 – Frankreich als Gastland auf der Frankfurter Buchmesse

Montag, 27. März 2017

Le Commissaire général, Paul de Sinety, der das Projekt >Franfort en français 2017 leitet, und der Direktor der Frankfurter Buchmesse Juergen Boos.

> Frankreich wird Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2017 Auf der Leipziger Buchmesse 2017: 23.-26. März 2017 fans am Donnerstag 23. März eine Pressekonferenz zum Projekt > Frankfurt auf Französisch 2017 statt: Catherine Briat, die Leiterin der Kulturabteilung der Französischen Botschaft in Berlin und Augustin Favereau, Sous-Directeur de la Culture et des Médias im Außenministerium in Paris waren mit dabei. Weitere dreißig Namen der Autoren, die in der französischen Delegation bei der Buchmesse dabei werden, wurden bekanntgegeben. Wir werden unsere Liste hier auf dem Blog so bald wie möglich vervollständigen: > Auteurs dans la délégation française. Bis zur > Frankfurter Buchmesse vom 10.-15. Oktober 2017 werden im Rahmen des Projekts #FRAFRA2017 viele weitere > Veranstaltungen zur französischen Kultur in Deutschland meist in den vielen Instituts français stattfinden:

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Weitere wichtige Tweets:

Das französischsprachige Literaturprogramm auf der Leipziger Buchmesse – Eine Auswahl

Mittwoch, 22. März 2017

In Leipzig: Französischsprachige AutorInnen des Gastlandauftritts Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse

> Auteurs dans la délégation française sur la foire du livre à Francfort 2017

Auch hier als Downlaod: Das französische Literaturprogramm in Leipzig – Eine Auswahl

Mathias Enard
Der diesjährige Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung nimmt an verschiedensten Veranstaltungen, Diskussionen und Lesungen teil.
Mathias Enard, geboren 1972 in Niort (Frankreich) ist ausgewiesener Experte für Orientalistik. Er studierte Arabisch und Persisch, lebte in Damaskus, Beirut und Teheran. Er ist einer der renommiertesten Autoren Frankreichs, ausgezeichnet mit verschiedenen Preisen, unter anderem dem Prix Goncourt für seinen Roman Kompass. Für eben diesen Roman erhält er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung.
Mathias Enard auf der Leipziger Buchmesse:
Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung
23. März 2017 | 12:30 – 13:00 Uhr, Ort: Das Blaue Sofa Glashalle, Stand 04
23. März 2017 | 15:30 – 16:00 Uhr, Ort: ARD-Forum Halle 3, Stand B400
Eröffnung Café Europa
23. März 2017 | 10:30 – 11:30 Uhr, Ort: Café Europa Halle 4, Stand E401
Kompass
23. März 2017 | 13:30 – 14:00 Uhr, Ort: LVZ-Autorenarena Halle 5, Stand C100
Ein Kompass für Orient und Okzident?
23. März 2017 | 19:00, Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Str. 6, 04109, Leipzig (Zentrum) u.a.

> Frankreich wird Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2017 Marie Darrieussecq
Marie Darrieussecq, 1969 in Bayonne geboren, studierte Literaturwissenschaft an der École Normale Supérieure in Paris. Marie Darrieussecq ist Schriftstellerin und Psychoanalytikerin. 1988 erhielt sie den Prix des jeunes écrivains. Ihr Roman Schweinerei (1997) machte sie in Deutschland mit einem Schlag berühmt.
Bücher: Il faut beaucoup aimer les hommes, P.O.L; Man muss die Männer sehr lieben, Hanser
Marie Darrieussecq auf der Leipziger Buchmesse:
Literatur auf Hausbesuch. 25. März 2017 | 16:00 – 17:00 Uhr, Ort: Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C500

Krimi à la française > Krimi à la française – Veranstaltungen des Instititut français in Leipzig während der #lbm17

Paul Colize
Paul Colize, geboren 1953 in Brüssel, lebt heute in Waterloo. Paul Colize wurde einem breiteren Publikum durch seine Krimis bekannt. Mit Back up gelang dem Autor sein Durchbruch und für den Titel Un long moment de silence (erschienen 2013) erhielt er den Prix du Boulevard de l’Imaginaire 2013, Prix Landerneau Polar 2013 und den Prix Polars Pourpres 2013.
Bücher: Back up, Gallimard; Back up, Nautilus
Paul Colize auf der Leipziger Buchmesse:


Erste frankophone Kriminacht
25. März 2017 | 20:30 Uhr, Ort: Telegraph-Club, Dittrichring 18–20, 04109, Leipzig (Zentrum):

Guy Delisle
Guy Delisle wurde 1966 in Quebec geboren und studierte ab 1984 Bildende Kunst in Toronto. Von 1986 bis 1988 arbeitet er zunächst für das Zeichentrickstudio CinéGroupe, anschließend für verschiedene Studios in München, Berlin und Valencia. Seit 1991 lebt und arbeitet Guy Delisle in Montpellier. Noch während seiner Studienzeit veröffentlichte Delisle erste Comics und nahm an Ausstellungen teil.
Bücher: S’enfuir; Geisel, reprodukt

Caryl Férey
Caryl Férey, geboren 1967 in Caen, verfasst hauptsächlich Kriminalromane. Für den Roman Zulu bekam er den französischen Literaturpreis Grand prix de littérature policière 2008. Zulu wurde von Jérôme Salle und Julien Rappeneau verfilmt. Die französisch-südafrikanische Koproduktion lief 2013 im Kino.
Bücher: La jambe gauche de Joe Strummer, Gallimard; Blindgänger, Blanvalet
Caryl Férey auf der Leipziger Buchmesse:
Krimi à la française : 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

> Frankreich wird Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2017Sophie Hénaff

Sophie Hénaff, 1972 geboren, ist Journalistin und Übersetzerin. Ihre Kolumne in der französischen Ausgabe der Cosmopolitan erfreut sich großer Beliebtheit und ist dadurch einem großen Publikum bekannt. XY ist ihr Krimidebüt. Das Buch war ein Bestseller in Frankreich und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Jérôme Leroy > Stuttgarter Kriminächte: Jérôme Leroy – „Der Block“ – 21. März 2017 von H. Wittmann
Jérôme Leroy, geboren 1964 in Rouen, ist Autor, Literaturkritiker und Herausgeber. Bevor er sich dem Schreiben widmete, war der Autor als Französischlehrer tätig. Le Bloc wurde 2011 mit dem Prix Michel Lebrun ausgezeichnet. Ab diesem Zeitpunkt veröffentlichte Leroy die Kriminalromane L’Ange gardien (2014, Prix des lecteurs Quais du polar) sowie Jugan (2015). Der Block ist der erste Roman Leroys, welcher ins Deutsche übersetzt wurde. 2017 erscheint in Frankreich Un peu tard dans la saison über die Charlie Hebdo Attentate.

Dominique Manotti
Dominique Manotti, mit bürgerlichem Namen Marie-Noëlle Thibault, wurde 1942 in Paris geboren und ist Historikerin. Seit dem Algerienkrieg engagiert sie sich politisch. Erst mit 50 Jahren begann sie Romane zu schreiben Sie begreift sich selbst als Rätekommunistin in der Tradition von Gramsci und Rosa Luxemburg. 1968 verließ sie im Zuge der Mai-Revolte die kommunistische Partei, doch ihre Romane sind nach wie vor von ihren politischen Überzeugungen stark geprägt.
Bücher: Or noir, Gallimard; Schwarzes Gold, Argument + Ariadne Verlag
Schwarzes Gold: 25. März 2017 | 16:00 – 16:30 Uhr, Ort: Die Bühne Halle 5, Stand E402

Quentin Mouron
Quentin Mouron ist der Sohn des Schweizer Künstlers Didier Mouron, wurde 1989 in Lausane geboren und wuchs in dem Dorf Notre-Dame-de-la-Merci auf. Der Autor ist für verschieden Zeitungen und diverse Fernsehsendungen tätig. 2011 erschien sein erster Roman Au point d’effusion des égouts, für den er ein Jahr später den Prix Alpes-Jura der Association des écrivains de langue française erhielt.
Bücher: Notre-Dame de la merci, Olivier Morattel; Notre-Dame de la merci, Bilger

Janis Otsiémi
Janis Otsiémi, geboren 1976 in Franceville, Gabun. Er lebt und arbeitet in Libreville, Gabun und hat bereits zahlreiche Romane, Lyrikbände und Essays über Gabun veröffentlicht. Ausgezeichnet wurde er 2001 mit dem Prix du Premier Roman Gabonais. Seit 2007 ist er stellvertretender Generalsekretär der Union des Écrivains Gabonais.
Bücher: African tabloïd, Jigal; Libreville, Polar Verlag
Janis Otsiémi auf der Leipziger Buchmesse:

Alexis Ragougneau
Alexis Ragougneau wurde 1973 geboren. Seine Theaterstücke erhielten zahlreiche Preise. Der Autor war lange Zeit beruflich für die Kathedrale Notre-Dame de Paris tätig, er kennt sie wie seine Westentasche. Dieses Insiderwissen macht seinen Roman Die Madonna von Notre Dame umso spannender.
Bücher: La madone de Notre-Dame, Viviane Hamy; Die Madonna von Notre-Dame, List/Ullstein

Dominique Sylvain
Dominique Sylvain, 1957 in Lothringen geboren, studierte in Straßburg Kunst und arbeitete als Journalistin. In Tokio und Singapur begann sie Romane zu schreiben, die in Frankreich mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Schöne der Nacht, der erste Krimi ihrer neuen Reihe mit Lola Jost und Ingrid Diesel, erhielt den Prix de Elle.
Dominique Sylvain auf der Leipziger Buchmesse:
Krimi à la française: 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

Gary Victor
Gary Victor, geboren 1958 in Port-au-Prince ist einer der meistgelesenen Autoren Haitis. Er verfasst aber nicht nur Romane, sondern auch Drehbücher für Kino, Fernsehen und Radio. Gary Victor studierte zunächst Agrarwissenschaften, war dann als Journalist tätig und ist mittlerweile Chefredakteur der Tageszeitung Le Matin.
Bücher: Cures et châtiments; Suff und Sühne, Litradukt
Gary Victor auf der Leipziger Buchmesse:
Joutes de traduction 25. März 2017 | 18:30 Uhr, Ort: Institut français d’Allemagne-Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109, Leipzig (Zentrum)


Weitere Programmpunkte
Guy Delisle
Guy Delisle wurde 1966 in Quebec geboren und studierte ab 1984 Bildende Kunst in Toronto. Von 1986 bis 1988 arbeitet er zunächst für das Zeichentrickstudio CinéGroupe, anschließend für verschiedene Studios in München, Berlin und Valencia. Seit 1991 lebt und arbeitet Guy Delisle in Montpellier. Noch während seiner Studienzeit veröffentlichte Delisle erste Comics und nahm an Ausstellungen teil.
Bücher: S’enfuir; Geisel, reprodukt
Guy Delisle auf der Leipziger Buchmesse:
Begegnung mit Guy Delisle
24. März 2017 | 20:00 Uhr, Ort: Institut français d’Allemagne-Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109, Leipzig (Zentrum)
Comic hautnah: 25. März 2017 | 12:00 – 12:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11
Geisel: 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr, Ort: Forum DIE UNABHÄNGIGEN Halle 5, Stand H309

Alfred Grosser > Alfred Grosser auf unserem Blog www.france-blog.info
Alfred Grosser, 1925 in Frankfurt am Main geboren, ist ein deutsch-französischer Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler. Er war Professor am Institut d’études politiques de Paris. 1975 erhielt er den Friedenspreis des deutschen Buchhandels, 1998 den Grand Prix de l’Académie des Sciences morales et politiques sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen
Alfred Grosser auf der Leipziger Buchmesse:
Le Mensch. Die Ethik der Identitäten 23. März 2017 | 15:30 – 16:00 Uhr, Ort: Forum Literatur Halle 4 Halle 4, Stand F100

Christophe André
Christophe André, 1956 in Toulouse geboren, ist Psychiater und Psychotherapeut am Hôpital Sainte-Anne in Paris. Er ist auf Angstzustände und Phobien spezialisiert und verfasst zahlreiche Sachbücher, welche sich mit diesen Themen beschäftigen. Schwerpunkt seiner Bücher ist die Psychologie der Emotionen. Zusammen mit François Lelord (Autor der Hector-Romane) schrieb er Bestseller wie Der ganz normale Wahnsinn und Die Macht der Emotionen.
Christophe André auf der Leipziger Buchmesse:
Begegnung mit Guy Delisle
24. März 2017 | 20:00 Uhr, Ort: Institut français d’Allemagne-Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109, Leipzig (Zentrum)
Comic hautnah
25. März 2017 | 12:00 – 12:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

Karim Miské
Karim Miské, 1964 in Abidjan (Elfenbeinküste) geboren, ist ein französischer Journalist, Dokumentarfilmer und Autor. Er lebt und arbeitet in Paris. Für seinen Roman Entfliehen kannst du nie wurde er mit dem Grand prix de littérature policière 2012 ausgezeichnet.
Karim Miské auf der Leipziger Buchmesse:
Literatur im Tandem : 25. März 2017 | 14:00 – 14:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

Und außerdem
Jürgen Strasser: Maurice Genevoix’ La Mort de près
Jürgen Strasser ist ein wichtiger Vermittler der französischen Kultur und Sprache in Österreich. Mit seinen Übersetzungen und seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Leiter des Zukunftsfonds Österreich sowie als Mitglied des Vereins France-Autriche setzt er sich für den kulturellen Austausch beider Länder ein. Seine neueste Übersetzung La Mort de près, – Gedanken über den Ersten Weltkrieg von Maurice Genevoix stellt er auf der Leipziger Buchmesse vor.
Jürgen Strasser auf der Leipziger Buchmesse:
Nahaufnahme des Todes
26. März 2017 | 11:30 – 12:00 Uhr, Ort: Forum DIE UNABHÄNGIGEN Halle 5, Stand H309

Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084

Dienstag, 24. Januar 2017

> 22. Januar 2017 Deutsch-französischer Tag: Wir feiern die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags


Wir haben den algerischen Schriftsteller Boualem Sansal bei den > Litprom Literaturtagen 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ getroffen und mit ihm über einen seiner Essais > Gouverner au nom d’Aallah (Pairs: Gallimard 2013) und seinen letzten Roman gesprochen > 2084 (Paris : Gallimard 2015).

Boualem Sansal wohnt in Algerien. Er ist der Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2011. Wir haben ihn nach der Rolle der Literatur im Zusammenhang mit der Diskussion um den Islamismus gefragt. Und wir wollten von ihm wissen, ob die Medien in Frankreich und Deutschland – auf die Gefahr hin, dass wir an dieser Stelle verallgemeinern – über ein Verständnis des Begriffs Islamismus verfügen ? Sind wir denen gegenüber gewappnet, die den Islam für unlautere Zwecke ausnutzen ?

Nachgefragt: Shumona Sinha, Apatride

Montag, 23. Januar 2017

Wir hatten in Frankfurt/M. anlässlich > Litprom Literaturtage 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ eine Gelegenheit, mit Shumona Sinha über ihren Roman > Apatride zu sprechen, der 2015 im Verlag Nautilus unter dem Titel > Erschlagt die Armen! in der Übersetzung von Lena Müller auf Deutsch erschienen ist.

Shumona Sinha stammt aus Kalkutta und kam 2001 nach Paris. Sie studierte an der Universität Paris III Sorbonne Nouvelle Lettres modernes und pubizierte 2008 ihren ersten Roman > Fenêtre sur l’abîme, Éditions de la Différence. 2011 folgte > Assommons les pauvres, Éditions de l’Olivier, in dem sie über ihre Erfahrungen als Übersetzerin in der Ausländerbehörde in Fontenay-sous-Bois berichtete, der mit dem Preis Valéry-Larbaud ausgezeichnet wurde. 2014 erschien ihr Roman Calcutta.

Wir wollten von ihr wissen, wieso sie sich dazu entscheiden hat, auf französisch zu schreiben? In Fontenay-sous-Bois, in le Val-de-Marne, war sie als Übersetzerin im Ofpra – l’Office français de protection des réfugiés et apatrides tätig. In unseren Gespräch berichtet sie über ihre Erfahrungen:

Le lancement de Frankfurt auf Französisch (I)

Donnerstag, 3. November 2016

french german 

Frankfurt auf Französisch (II)
Nachgefragt: Fabrice Gabriel, Directeur de l’Institut français de Berlin

Donnerstag, 3. November 2016

„Am Donnerstag, 20. Oktober 2016, ist Premierminister Manuel Valls nach Frankfurt gekommen, um die Buchmesse 2017 vorzubereiten, bei der Frankreich zum ersten Mal wieder seit 1989 Gastland sein wird. … „> > #fbm16 – A Francfort, le Premier ministre Manuel Valls s’adresse à la jeunesse franco-allemande – #fbm17

> Frankfurt en Français – die offizielle Website

Le 2 novembre, Fabrice Gabriel, le Directeur de l‘ > Institut français de Berlin, nous a reçu et, dans un entretien, il nous a expliqué ce que „l’année Francfort français 2017“ nous réserve:

Lors de son discours à l’occasion sa conférence de presse à la Foire internationale du Livre à Francfort, Manuel Valls, Premier ministre, a déclaré notamment: „Nous voyons bien qu’il y a toujours cette tendance face à l’urgence du moment, aux crises géopolitiques, économiques, sociales, à reléguer la culture au second plan. A court terme, les conséquences ne sont pas visibles … quoi que ! Mais ce qui est sûr, c’est que ne pas investir dans la culture, c’est, à long terme, nous appauvrir, nous assécher. La culture – c’est tellement évident – est un besoin vital pour les individus, un besoin d’abord d’émotions, de découverte, d’évasion, de rencontre avec soi-même, mais surtout avec les autres.“ En plus, il a souligné le besoin de motiver les jeunes de France et d’Allemagne de s’intéresser à nouveau à leurs voisins: „C’est là que nous tous, responsables politiques, bien sûr, mais aussi acteurs culturels, éditeurs, journalistes, femmes et hommes de lettres, européens convaincus, avons un rôle à jouer. Et je crois qu’il faut redonner envie de France à la jeunesse allemande … et envie d’Allemagne à la jeunesse française. Car la force des liens qui unissent nos Nations vient de là, de cet intérêt mutuel, de cette conscience d’un patrimoine partagé, d’une culture commune et d’une création qui nous rapproche. Et si nous n’y prenons pas garde, nos sociétés, nos peuples, nos jeunesses peuvent s’éloigner. Bien sûr, la relation politique, la relation économique sont essentielles, mais elles ne suffiront pas à promouvoir, à garder la force du couple franco-allemand, s’il n’y a pas ce travail de rapprochement des peuples, de nos cultures, et d’abord de nos jeunesses.“ Or, l’excellent travail de l’OFAJ comme les rapports très denses entre nos sociétés civiles bien connus, mais on peut faire encore mieux, et la France s’y engage tout au long de l’année prochaine jusqu’à sa particpation comme Invité d’honneur à la foire du Livre de Francfort 2017.

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