Das DFJW ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit und des Jugendaustauschs. Am 1. März 2019 hat Tobias Bütow sein neues Amt als Generalsekretär des DFW angetreten. Wie haben ihn gefragt, wie seine Bilanz (ohne Corona) nach einem Jahr lautet? Dann haben wir über das OFA/DFJW in Zeiten des #Confinement gesprochen: Seit 1963 hat es knapp 9 Millionen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich die Teilnahme an über 320.000 Austauschprogrammen ermöglicht.
Das DFJW lebt vom oder belebt den ständigen Austausch. Auf welche Aktivitäten konzentriert sich das DFJW in Zeiten, wo die Schüler/innen beiderseits der Grenze zu Hause bleiben müssen?
Das zweite Thema in unserem Gespräch war der neue > Deutsch-Französischen Bürgerfonds gesprochen. Tobias Bütow hat uns die Idee und das Projekt des Bürgerfonds erläutert: Der Bürgerfonds entstand 2019 mit dem Deutsch-Französischen Vertrag, dem > Aachener Vertrag.
Der Deutsch-Französische Bürgerfonds unterstützt Bürgerinitiativen und Vereine, Städte- und Regionalpartnerschaften, Stiftungen oder Akteure aus Sozialwirtschaft, Bildung und Wissenschaft im Dienste der deutsch-französischen Freundschaft und eines lebendigen Europas. Er ist ein Projekt des Vertrages von Aachen und wird während einer dreijährigen Pilotphase vom Deutsch-Französischen Jugendwerk umgesetzt. Der Bürgerfonds hat mit 2,4 Millionen Euro, die Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), dem französischen Bildungs- und Jugendministerium (DJEPVA) und dem französische Europa- und Außenministerium (MEAE) ein solides Finanzpolster.
Die neue deutsch-französische Plattform > www.nautile.cc bietet Kulturschaffenden Raum, Werke zu präsentieren, die sie in der Coronakrise geschaffen haben.
Das Gemeinschaftsprojekt der Deutsch-Französischen Hochschule, des Deutsch-Französischen Jugendwerks und des Deutsch-Französischen Kulturrats, unterstützt von ARTE, zeigt: Kultur ist systemrelevant und kann trotz Ausgangsbegrenzungen Grenzen überschreiten.
Die ersten Beiträge sind schon online – ab heute können sie ergänzt und erkundet werden.
Die reichhaltigen Angebote zur Kultur in Frankreich gerade in der > Corona-Krise sind bemerkenswert; sie unterscheiden sich aber überhaupt nicht von den Zeiten, wenn kein Virus in Sicht ist. Es ist allerdings wahr, dass es jetzt mehr Initiativen gibt, die sich auf die Kultur besinnen und wertvolle Übersichten > www.culturecheznous.gouv.fr vorzeigen, die zum intensiven Stöbern einladen, oder es wird die Literatur mit ihren Reflexionen über Krisen hervorgehoben: > #Confinement # CoronaVirus und die Literatur I– 24. April 2020.
Wir stellen hier ausgewählte Initiativen in Frankreich vor, die den Einsatz gegen das #Coronavirus begleiten. Wieder eine Gelegenheit, hier Aufgaben zu formulieren. Zuerst der „Boléro“, dann die Aufgaben:
1. Choisissez des infos sur le Coronavirus -Coid 19 et écrivez un article. Vous pouvez aussi tout simplement résumer ce que cet article sur les mesures en France vous propose.
2. Choisissez une émission de > France Culture et résumez son contenu.
3. Établissez un glossaire autour du Corona-Virus.
4. Écrivez un mail à un ami français pour prendre des nouvelles de lui.
PONS vous soutient toujours:
Voir aussi:> Online #Französischlernen – Liste aller Themen
Das Medienangebot mit Informationen zum Corina-Virus – Covid-19 ist mittlerweile so vielfältig geworden, so dass es nicht einfach, grundlegende Informationen zu finden. Unsere Redaktion stellt hier ausgewählte Informationen zusammen. Für Schülerinnen 2-4. Lernjahr gibt es hier einen eigenen Abschnitt. Für Fortgeschrittene und Studenten gibt es hier Informationen vom > Collège de France. Die Commission Nationale Consultative des Droits de l’Homme untersucht die rechtuichen Aspekte des #confinements und France Culture *** bietet viele auch (kurze) Sendungen an, die sich wunderbar zum Hörverstehen.
#CORONAVIRUS#COVID19 | Le dispositif de confinement est prolongé jusqu’au 15 avril 2020. Si la situation sanitaire l'exige, il pourra être reconduit après cette date.
Ministère de l’éducation nationale et de la jeunesse
Jean-Michel Blanquer: «On lance l'opération 'Vacances apprenantes' pour que les élèves puissent travailler pendant les vacances» dans #LaMatinalepic.twitter.com/KLxOFMX21h
#ContinuitéPédagogique 📘 Des interrogations❓ Un vademecum apporte des réponses aux questions des directeurs d'école et personnels de direction, des professeurs et des parents sur la mise en oeuvre de la continuité pédagogique. @EducationFrance 👉 https://t.co/8zC453AOxVpic.twitter.com/ueMUZXyO9L
— Enseigner dans le 1er degré avec le numérique (@prim_edu_num) March 26, 2020
#ContinuitéPédagogique 📺 Pour illustrer vos cours et varier les supports de travail à la maison, @LumniEnseignant vous propose plus de 3000 ressources audiovisuelles indexées par niveau/discipline/thématique.
Suite au succès de l'initiative #culturecheznous lancée pour proposer des contenus culturels accessibles à tous pendant la période de confinement, @MinistereCC a mis en place un site dédié qui réunit l'offre en ligne de près de 500 acteurs culturels.https://t.co/MqJDmZlury
> www.culturecheznous.gouv.fr : „Le ministère de la Culture vous propose un voyage artistique à travers toutes les richesses de la culture, en réunissant dans un seul site l’offre en ligne de près de 500 acteurs culturels. Regardez, visitez, lisez, écoutez, jouez, participez… bonne exploration !“
Und was haben Sie am Wochenende gemacht? Unsere Redaktion hat das Bücherregal Geschichte ausgeräumt, endlich einmal geputzt und beim Einräumen neu geordnet:
Heute hat Premierminister Édouard Philippe in der Nationalversammlung die Maßnahmen der Regierung ab dem 11. Mai – die folgende Aufzählung ist hier keineswegs vollständig – bezüglich der Lockerung des #Confinement, also das allmähliche Déconfinement erläutert. Zu Beginn seiner Ansprrache hat er erklärt: „Nous allons devoir vivre avec le viru“.
Nach einer Debatte haben die Abgeordneten der Vorlage mit 368 bei 100 Gegenstimmen und 103 Enthaltungen zugestimmt. Der Premierminister hat die massive Ausweitung der Corona-Tests (700 000 pro Woche ab dem 11. Mai) angekündigt. Bald dürfen die Franzosen den 1 km -Radius um ihre Wohnung auf 100 km ausdehnen. Außerdem wird ein Lockerungsplan nach Regionen vorgelegt. Aber die Ansage des Premierministers ist deutlich: « Si les indicateurs ne sont pas au rendez-vous, nous ne déconfinerons pas le 11 mai, ou nous le ferons plus strictement. »
Nur wenn die Entwicklung der Krise bis zum 11. Mai die angekündigten Maßnahmen erlaube, werden sie eingeleitet, ansonsten werde das #confinement verschärft. Indirekt ist das ein Appell an die Solidarität aller Franzosen. Dies natürlich auch auf die Situation in Deutschland übertragen werden. Auch wenn es hierzulande weniger Corona-Tode gab vgl. dazu: Nachgefragt: Der Abgeordnete Christophe Arend (La REM) antwortet auf unsere Fragen, so ist die Pandemie bei uns keinesfalls überstanden.
Die Unternehmen, so der Premierminister sollten die Telearbeit, so lange wie möglich beibehalten, wo das nicht möglich sei, sollten versetzte Arbeitszeiten eingeführt werden, um sicher auch den Nahverkehr zu entlasten.
Läden dürfen wieder geöffnet werden, Restaurants und Cafes bleiben geschlossen. Große Versammlungen bleiben weiterhin untersagt.
Die Liste aller Maßnahmen, die Premierminister Philippe angekündigt hat, ist erheblich länger.
Actualisé:En cette période mouvementée à cause > Corona-Zeiten notre rédaction reste à la maison, mais notre > TV-Team est en route, même si ses voyages se passent seulement virtuellement.
Ensemble avec Andreas Jung MdB, Christophe Arend est l’auteur d’un appel > Ensemble contre le Corona Virus du 6 avril 2020. Cet appel devenait-il nécessaire après des carences dans la coopération franco-allemande qu’on a pu constaté depuis le début de la pandémie ?
Dans ses réponses, M. Arend souligne la coopération encore plus serrée avec ses collègues en Allemagne. Oui, la solidarité en Europe est une exigence-clé dans cet appel. Sans doute, le lockdown était trop stricte pour la frontière franco-allemande, il arrivait très rapidement sans les coordinations nécessaires. M. Arend rappelle le > Grenzüberschreitende regionale Zusammenarbeit (GÜRZ)
On a beaucoup parlé, dans les médias, des différences de l’évolution de la pandémie en Allemagne et en France 22 856 morts en France contre 6000 en Allemagne – nous avons demandé M. Arend, comment il interprète ces chiffres ? Il y a même eu des polémiques autour de la comparaison des hôpitaux allemands et français, qu’en pensez-vous ? Et nous l’avons demandé son avis par rapport au traçage par les mobiles ?
Et à la fin de notre entretien nous avons demandé à M. Arend d’interpréter les deux tweets suivants:
In seinen Antworten unterstreicht M. Arend, dass die deutsch-französische Kooperation eine vor der Krise nicht gekannte Intensität des ständigen Austausches erreicht habe. Ja, die Solidarität in Europa ist ein Schlüsselbegriff in diesem Appell. Im deutsch-französischen Grenzbereich kam der Lockdown sehr, zu schnell. In diesem Zusammenhang erinnert M. Arend an die > Grenzüberschreitende regionale Zusammenarbeit (GÜRZ)
In den Medien hat man viel über die unterschiedliche Entwicklung der Pandemie in Frankreich und Deutschland gesprochen. In Frankreich gab es in Zusammenhang mit dem Corona-Virus bis heute 22 856 Todesfälle in Frankreich, während in Deutschland 6000 Tote gab. Wir haben M. Arend gefragt, wie er diese Zahlen interpretiert? Und wir haben ihn auch nach der Mobil-App gefragt.
Am Ende des Gesprächs haben wir ihn gebeten, zwei seiner letzten Tweets zu erläutern:
Aujourd’hui notre rédaction a eu le plaisir de pouvoir inviter Anne-Sophie Guirlet-Klotz dans notre Home-Office – en ligne – bien entendu.
Elle est éditrice chez > Ernst Klett Sprachen. Elle s’occupe du programme de lectures françaises. Justement, si on doit rester à la maison aujourd’hui, on pourrait en profiter pour lire. Elle a partagé avec nous ses conseils pour les élèves et pour les enseignants pour les aider choisir un livre?
Cependant, Lire un livre tout/e seul/e dans une langue étrangère, c’est difficile, non? Une occasion pour Mme Gurielt-Klotz d’énumérer en dehors des annotations un bon nombre de tuyaux pour lire un livre (lecture extensive vs lecture intensive; îlots de compréhension; travail lexical: famille de mots, etc.).
Nous avons insisté un peu : Mais les élèves doivent s’assurer qu’ils ont compris ce qu’ils ont lu?
Mme Guirlet-Klotz nous a expliqué les activités autour de la lecture et le carnet de lecture. On a parlé des différentes étapes de la lecture allant de de la compréhension globale à la compréhension détaillée jusqu’à la production orale / écrite.
On retrouve ces informations sur une page d’Ernst Klett Sprachen: Unterricht in Zeiten von Corona
Unterstützung und Anregungen für Schulen, Institutionen, Lehrende und Lernende.
Ici vous pouvez télécharger une fiche avec tous les conseils pour un Carnet de lecture.
Heute hat unsere Redaktion in unserem Homeoffice Anne-Sophie Guirlet-Klotz natürlich nur online – empfangen:
Sie ist als Redakteurin bei > Ernst Klett Sprachen für die Französisch-Lektüren verantwortlich. Gerade jetzt wo viele noch zu Hause bleiben müssen, kann man die Zeit nutz, um viel zu lesen. Sie uns – lso auch an die adresse der Lehrerinnen und Lehrer – serh nütziche Ratschläge für die Auwahl von Lektüren erklärt.
Aber ein ganzes Buch auf Französisch zu lesen, das ist doch eine Herausforderung? Auf diese Frage hatte sie aus viele Kniffe erklärt, wie Lehrer/innen für die Schüler/innen aber auch diese selbst ihre Lektüre bewältigen können. das macht sie so geschickt (lecture extensive vs lecture intensive; îlots de compréhension; travail lexical: famille de mots, etc.), dass auch Lesemuffel wach werden.
Wir haben aber auch hier nachgefragt. Wie verläuft – didaktisch – die Ergenissicherung – wie bewahren sich die Schüler/innen ihre Lesefrüchte?
On retrouve ces informations sur une page d’Ernst Klett Sprachen: Unterricht in Zeiten von Corona
Unterstützung und Anregungen für Schulen, Institutionen, Lehrende und Lernende.
Ici vous pouvez télécharger une fiche avec tous les conseils pour un Carnet de lecture.
Bleiben wir optimistisch! Ob wir im Sommer wieder nach Frankreich reisen können? Das #confinement wird hoffentlich bald vorbei sein. Unsere Redaktion zeigt hier schon mal einige Anregungen, um jetzt allmählich wieder Mut zu schöpfen und sich auf einen spannenden Urlaub in Frankreich zu freuen, denn wann fand die Pandemie in Oran ein Ende? Das Virus verlor an Stärke, als die Einwohner wieder Hoffnung schöpften, heißt es in > Die Pest (1947) von Albert Camus.
Wir sammeln hier alle möglichen Vorschläge für die nächsten Ausflüge nach Frankreich. Leider darf man im Augenblick nicht reisen, aber während des #confinement bietet das Internet alle Möglichkeiten, die nächsten Reisen nach Frankreich vorzubereiten:
🔴🇫🇷 #Covid19 | Des restrictions d'accès au territoire français sont mises en place dans le cadre de l'état d'urgence sanitaire. 🕛 À compter du 8 avril, 0h00, tout voyageur est tenu d'avoir l'attestation correspondant à sa situation. ➡️ https://t.co/85XhyP7ICZpic.twitter.com/8Bb2ouooTP
— Ministère de l'Intérieur (@Interieur_Gouv) April 7, 2020
Leider müssen wir zur Zeit unsere Vorfreude auf die nächsten Ausflüge nach Frankreich zu Hause ausleben. > Corona: Wie organisieren wir unser Homeoffice? III – Das ist schade, aber die Online-Angebote von Atout France, die wir hier rechts in Form von deren Tweets anzeigen, bieten alle Möglichkeiten, eine Liste der nächsten Ziele in Frankreich zu erstellen. Auf nach Frankreich.
Même s'il est impossible de les visiter dans l'immédiat, découvrez les 45 sites et monuments français classés au Patrimoine mondial de l'UNESCO. Dès que vous pourrez le faire, lequel visiterez-vous en priorité ? #ExploreFrance#FromHome#Staysafehttps://t.co/3HrCiCNzNX#UNESCO
[La France dans votre assiette] avec le traditionnel boeuf bourguignon, un grand classique de notre gastronomie, revisité par le Chef Frédéric Anton. A vos fourneaux ! #ExploreFrance#FromHomehttps://t.co/s3r79HhJQI
In den letzten Tagen wurden die Krisensituationen wegen des #Corona-Virus in Frankreich und Deutschland miteinander verglichen. Dabei wird deutlich, dass die Auswirkungen des Virus in Deutschland weniger dramatisch verlaufen als in Frankreich. Woran liegt das? Unser Redaktion hat heute morgen nachgefragt bei Pierre-Yves Le Borgn‘: vielleicht hat Deutschland auch mehr Glück gehabt, während in Frankreich eine mehrtägige Veranstaltung im Elsass zu einem richtigen Cluster der Ansteckung wurde. Wir haben dieses Interview auch dazu genutzt, um über über die Folgen der > Corona-Krise für die Globalisierung aber auch für die deutsch-Französischen Beziehungen und für die EU zu sprechen. Unsere Redaktion hat in einem der letzten Beiträge auf diesem Blog die verschiedenen deutsch-französischen Initiativen gegenüber der Pandemie zusammengefasst: > Le #coronavirus et la coopération franco-allemande I – 16. April 2020 – Wir haben unseren Gesprächspartner, er war als Abgeordneter von 2012-2017 in der Nationalversammlung auch Präsident der Groupe d’amitié Franco ALlmand war, auch nach der Europapolitik gefragt. Dabei ging es auch um die gemeinsame Kreditaufnahme der EU-Mitgliedsstaaten.