Archiv für die Kategorie 'Online Lernen'

Kein Smartphone mehr in der Schule

Sonntag, 20. Januar 2019

Rudy Cara hat das Smartphone aus der Schule, die er in Faucogney-et-la-Mer  (Haute-Saône) leitet schon im November 2017 (fast) verbannt.

> Collège sans portable : « On ne pouvait pas vivre sans, maintenant on se parle » –  LE MONDE- 18.1.2019

Als Rudy Cara die Schule übernahm, war ihm klar, wo er hin wollte: “Pour accroître notre attractivité auprès des familles, il fallait penser l’école autrement, offrir une autre manière de ­vivre. Une école où l’on se passe de téléphone pour échanger.” Die Schüler waren zuerst dagegen, aber Cara hat sie nach und nach überzeigt. Prohition? Nein “L’ambiance n’est ni à la prohibition ni à la nostalgie.” Manchmal, wenn man es im Unterricht braucht, darf das Smartphone benutzt werden. Cara conclut: ” On ­repart de zéro, on enseigne les moments où s’en servir ou non, on recrée un cadre protecteur contre la violence des réseaux sociaux. Bref, on fait notre devoir d’éducation”.

Guide de survie des aventuriers d’Internet

Freitag, 28. September 2018

L’association CECIL (Centre d’Études sur la Citoyenneté, l’Informatisation et les Libertés), en partenariat avec la LDH (Ligue des Droits de l’Homme) a publié en mai 2018 une mise à jour de son Guide de survie des aventuriers d’Internet.

Le livret de 80 pages A5 est la version imprimée de 14 fiches pratiques téléchargeables sous licence Creative Commons BY-SA sur le site www.lececil.org/fiches.

Dieses Heft bzw. diese Fiches pédaogogiques haben den unbestreitbaren Vorteil, dass Schüler mit ihm/ihnen schnell alle wichtigen Ausdrücke rund um das Internet lernen.

Frankreich verbietet das mobile Telefon für nichtpädagogische Zwecke in den Schulen

Dienstag, 31. Juli 2018

Haben Sie ein Smartphone? Oder nur ein Handy? Wie oft gucken Sie auf das Display? Wie oft ist der Blick aufs Smartphone bloßer Zeitvertreib? Wie hoch ist der Anteil an echter Kommunikation mit jemandem, wenn Sie auf das Display gucken? Wie hoch ist der Anteil des bloßen Guckens, des Konsumieren von Werbung an Ihrer Zeit? Südkorea hat schon vor Jahren Gesetze zum Schutz der Jugend vor den negativen Folgen des Smartphonekonsums erlassen. Gestern hat die Nationalversammlung in Paris per Gesetz Handy in in den Schulen (Écoles maternelles et Collèges) verboten, man könnte auch sagen, liest man das Gesetz, es “reguliert” den Gebrauch der Smartphones in den Schulen, die Gymnasien können das Verbot übernehmen.

Da kommt der Ulmer Neurologe Manfred Spitzer gerade mit dem richtigen Buch: “»Spitzer hat ein Anliegen. Er will die Menschheit vor der Verblödung bewahren, die ihr unweigerlich durch Computer, Handy, Fernsehen sowie das Navi im Auto droht und von digitalen Dealern überall auf der Welt befeuert wird,« schreibt die Süddeutsche Zeitung. Am 22. September 2018 erscheint bei Klett-Cotta das Buch von Manfred Spitzer, > Die Smartphone-Epidemie. Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft.

> Lesebericht: Manfred Spitzer, Die Smartphone-Epidemie – 19. September 2018 | Autor: Heiner Wittmann

Wenn der SPIEGEL heute titelt: “Frankreich verbietet Handys an Schulen” – 31.8.2018 ist das nicht ganz exakt, immerhin steht in dem SPIEGEL -Artikel: “Ausnahmen gibt es für den Gebrauch für den Unterricht selbst sowie für Kinder mit einer Behinderung.” Also den Gebrauch des Smartphones regulieren, kein nicht zielgerichteter pädagogischer Gebrauch, keine unerlaubten Videos, Fotos und Weitergabe von Daten jeder Art. Die Gretchenfrage. Können Schüler die Folgen des Missbrauchs durch ein Verbot der elektronischen Kommunikation in der Schule erlernen? Vielleicht ist es aber auch richtig, sich wieder auf die pädagogische Arbeit in der Schule zu besinnen, ohne dass die Gesprächspartner in jeder Situation immer mit ihren Augen am Display kleben. Viel spricht für die Richtigkeit der Annahme, dass die elektronischen Devices mit Aufmerksamkeit für und Konzentration auf das Schulgeschehen nichts zu tun haben.

 

Nichts Neues? “Le code de l’éducation interdit, depuis la loi du 12 juillet 2010, les portables « durant toute activité d’enseignement et dans les lieux prévus par le règlement intérieur ». > Le Parlement entérine l’interdiction du téléphone portable dans les écoles et les collèges – Le Monde.fr avec AFP | 30.07.2018 :  “Article L511-5 En savoir plus sur cet article…  Créé par LOI n° 2010-788 du 12 juillet 2010 – art. 183 (V) “Dans les écoles maternelles, les écoles élémentaires et les collèges, l’utilisation durant toute activité d’enseignement et dans les lieux prévus par le règlement intérieur, par un élève, d’un téléphone mobile est interdite.”

In Frankreich hat das Parlament gerade in zweiter Lektüre das Gesetz über die Bedingungen für die Nutzung des mobilen Telefons in den Schulen

> Dossier zum Gesetz: >

> Proposition de loi , adopté, dans les conditions prévues à l’article 45, alinéa 3, de la Constitution, par l’Assemblée nationale, relative à l’encadrement de l’utilisation du téléphone portable dans les établissements d’enseignement scolaire le 30 juillet 2018 , T.A. n° 163 – Texte adopté provisoire avec liens vers les amendements >

Dossier: > Education : encadrement de l’utilisation du téléphone portable dans les écoles et collèges – Website der Assemblée nationale

Darin heißt es: “Article 1er Le chapitre unique du titre Ier du livre V de la deuxième partie du code de l’éducation est ainsi modifié:
1° L’article L. 511 – 5 du code de l’éducation est ainsi rédigé : « Art. L. 511 – 5 . – L ’ utilisation d’un téléphone mobile ou de tout autre équipement terminal de communications électroniques par un élève est interdite dans les écoles maternelles, les écoles élémentaires et les collèges et pendant toute activité liée à l’enseignement qui se déroule à l’extérieur de leur enceinte, à l’exception des circonstances, notamment les usages pédagogiques, et des lieux dans lesquels le règlement intérieur l’autorise expressément.” Dieser Artikel wird durch das am 30. Juli verabschiedete Gesetz neu gefasst.


1967 erschien von Herbert Marshall McLuhan, Quentin Fiore, > Das Medium ist die Massage. Ein Inventar medialer Effekte. 2011 wurde das Buch weideretndeckt und bekam einen Leseebricht auf dem Blog von Klett-Cotta: > Lesebericht: McLuhan, Fiore, Das Medium ist die Massage – 17. Juni 2011 von Heiner Wittmann  >>>>>>>>>

“Medien verändern die Umwelt und damit die Gewichtung der Sinneswahrnehmungen. Schon die Erweiterung eines einzigen Sinnes verändert unser Denken und Handeln – unsere Wahrnehmung der Welt,” Marshall McLuhan, Quentin Fiore, Das Medium ist die Massage, S. 41

> Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? / Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? – 24. August 2017

Es bleibt festzuhalten, dass deutsche Pädagogen bei ihren französischen Kollegen sehr viel lernen können

> Unterricht mit digitalen Medien in Frankreich – 26. Juni 2018

> Le rapport Jules Ferry 3.0

> L’école à l’heure numérique – Schule im digitalen Zeitalter – 6. November 2017


Unmissverständlich: “Die Benutzung des mobilen Telefons oder jede andere Form eines Terminals für die elektronische Kommunikation durch einen Schüler ist in den Kindergärten, den Grundschulen und den Collèges auch bei jeder Aktivität, die mit dem Unterricht verbunden ist und die sich außerhalb vom Schulgelände ereignet, verboten – mit Ausnahme von Umständen, vor allem pädagogischer Art und Orten, bei denen und in denen eine Benutzerordnung es ausdrücklich gestattet.” In den Gymnasien bleiben die Handys weiterhin erlaubt, aber die Schulen dürfen ihren Gebrauch einschränken.


“L’interdiction d’utiliser les smartphones pourra être levée temporairement si le professeur décide de faire un « usage pédagogique » de ces appareils connectés,”
erklärt Anne-Léa Bauquis in ihrem Artikel > Dès septembre, le portable sera interdit à l’école et au collège, LA CROIX, 26.7.2018

Mein amendement hätte eventuell gelautet: “L’usage d’internet n’est autorisée qu’à des fins pédagogiques.”


Auf unserem Blog gibt es rund > 240 Artikel über das Online-Lernen vor allem im Fremdsprachenunterricht. Uns sind die vielfältigen Initiativen zum Lernen mit Tabletts wohl bekannt. Es gibt auch interessante Initiativen, Schüler Wege zum selbstständigen Lernen qua intensiver Mediennutzung anzuhalten: > #didacta 2018 – Lehren, lernen mit digitalen Medien. Und in Frankreich gibt es viel sehr nützliche und kluge Untersuchungen: > wie > Jules Ferry 3.0 zum Online-Lernen.

Der Abgeordnete > Richard Ferrand hatte aber anderes im Sinn als er diesen Gesetzesvorschlag zum Verbot der Handys in den Schulen einbrachte. Es lohnt sich, seine Begründung, man nennt das >Exposé des motifs genauer anzusehen. Wir zitieren hier diesen Text und stellen Fragen, deren Antworten Grundlage für eine Diskussion im Unterricht sein könnten. Notez, M. Ferrand will, dass das Verbot nicht den pädagogischen Einsatz des mobilen Telefons verhindert:

La France interdit le téléphone mobile dans les écoles et les collèges:

1. Vous écrivez un court message pour un journal. Résuméz quelques motifs qui ont conduit à cette loi.

2. Enumérez les motifs qui ont conduit à cette loi.

3. Qu’est-ce qu’on comprend par “nombreux dysfonctionnements incompatibles” ?

4. Les “pratiques malveillantes” justifient-elles l’interdiction du mobile à l’école?

5. Quelles ” incivilités et des perturbations des établissements ” souhaite-on prévenir ?

6. Le mobile, en quoi nuit-il à “l’attention, la concentration et la réflexion indispensables à l’activité, à la compréhension et à la mémorisation.” ?

Et pour terminer, vous rédigez une liste franco-allemande des termes et des expressions autour de cette loi.

>PONS Texte schreiben Französisch
ISBN 978-3-12-562558-7
Formulierungen und Wörter für gute Texte: Aufsatz, Textanalyse, Präsentation, Bewerbung


“EXPOSÉ DES MOTIFS

Mesdames, Messieurs,

Au cours de sa campagne, le Président de la République s’est engagé à interdire l’usage du téléphone portable dans les écoles primaires et au collège.

L’usage des téléphones mobiles se développe de façon très importante chez les jeunes. Le baromètre du numérique établi par l’autorité de régulation des communications électroniques et des postes (ARCEP) indique que 93 % des 12-17 ans dispose d’un téléphone mobile en 2016 (72 % en 2005).

D’après une enquête réalisée en juin 2017 par la Commission nationale de l’informatique et des libertés (Cnil) et l’association Génération numérique, 63 % des 11-14 ans sont inscrits sur au moins un réseau social, et ils sont plus de 4 sur 10 à mentir sur leur âge.

Actuellement, l’utilisation du téléphone portable durant les activités d’enseignement et au sein des établissements scolaires provoque de nombreux dysfonctionnements incompatibles avec l’amélioration du climat scolaire. En effet, son utilisation est susceptible de favoriser, chez les élèves, le développement de pratiques malveillantes ou à risques (cyberharcèlement, cybersexisme) et de les exposer à des contenus violents ou choquants (pornographie).

Durant les activités d’enseignement, l’interdiction de l’usage des téléphones portables permettra de garantir aux élèves un environnement qui permet l’attention, la concentration et la réflexion indispensables à l’activité, à la compréhension et à la mémorisation.

Sur les temps de récréation, l’usage du téléphone portable peut s’avérer néfaste en réduisant l’activité physique et en limitant les interactions sociales entre les élèves. Son usage peut empêcher la construction d’une sociabilisation harmonieuse, essentielle au développement des enfants.

Par ailleurs, l’usage des téléphones portables est à l’origine d’une part importante des incivilités et des perturbations des établissements : casse, racket et vol. Ils servent aussi souvent de support au phénomène de cyberharcèlement qui exporte la violence également en dehors des établissements.

Enfin, les téléphones portables peuvent faciliter l’accès aux images violentes, notamment pornographiques. L’interdiction de l’usage du téléphone portable constitue l’un des outils pour limiter l’exposition des plus jeunes à des images choquantes.

L’interdiction de l’usage du téléphone portable dans les écoles et les collèges répond à la fois à des enjeux éducatifs et à des enjeux de vie scolaire.

C’est pourquoi un nombre élevé d’établissements scolaires pratiquent une interdiction totale du téléphone portable, souvent à la grande satisfaction des acteurs, mais en l’absence de cadre juridique adapté.

Il est donc nécessaire de consolider le cadre juridique pour permettre l’interdiction effective du téléphone portable dans toutes les écoles et tous les collèges et sécuriser les directeurs et chefs d’établissement mettant en œuvre cette interdiction.

Cette interdiction ne porte pas sur les usages pédagogiques du téléphone portable, s’inscrivant dans un projet éducatif précis et encadrés par le personnel éducatif.

Tel est bien l’objet de la présente proposition qui vise à interdire l’utilisation du téléphone portable au sein des écoles maternelles, les écoles élémentaires et les collèges. ”

Cédric ROUSSEL > @CedricRoussel06 (Député #LaREM des Alpes-Maritimes #circo0603 – Président du Groupe d’études Economie du Sport – Membre de l’#UnionInterParlementaire) kündigt in einem Tweet am 30. August 2018 an: “🏛📱[Proposition de loi utilisation téléphone portable dans les écoles] #PPLportable @jmblanquer “Pour préciser les modalités de cette interdiction, le ministère publiera d’ici fin août un vademecum pour accompagner les établissements dans la mise en oeuvre de cette loi.”

> L’interdiction du téléphone portable à l’école, une mesure difficilement applicableLE MONDE |

L’Assemblée vote l’interdiction du téléphone portable dans les écoles et les collègesLe Monde.fr avec AFP |

> Le Parlement entérine l’interdiction du téléphone portable dans les écoles et les collèges – Le Monde.fr avec AFP | 30.07.2018

> Dès septembre, le portable sera interdit à l’école et au collège Anne-Léa Bauquis, LA CROIX, 26.07.2018

> Interdiction du téléphone portable à l’école : que prévoit la loi ? EUROPE 1- 31 mai 2018 – Zuerst mit Werbung für ein Handy :-)

Unterricht mit digitalen Medien in Frankreich

Dienstag, 26. Juni 2018

Das > Centre pour l’éducation aux médias et à l’information CLEMI (“opérateur du ministère de l’Éducation nationale”) ist ein Angebot des > Réseau CANOPÉ (“Opérateur public présent sur l’ensemble du territoire, Réseau Canopé joue un rôle décisif dans la refondation de l’école en intervenant dans cinq domaines clés : pédagogie ; numérique éducatif ; éducation et citoyenneté ; arts, culture t patrimoine ; documentation.”) hat seit 30 Jahren besondere Expertise im Bereich der “éducation aux médias et à l’information (ÉMI)”. Jetzt hat CLEMI eine Broschüre zum Lernen mit digitalen Medien herausgegeben: > Médias et Information. On apprend.

Im Vorwort dieser Broschüre erinnert der Erziehungsminister Jean-Michel Blanquer an die an die Rede von Präsident Macron vom 4. Januar 2018: > Discours du Président de la République Emmanuel Macron à l’occasion des vœux à la presse : “Nous avons d’ailleurs collectivement, progressivement, subrepticement laissé s’installer cette confusion. Par une fascination pour une horizontalité absolue, nous avons considéré que 1toutes les paroles pouvaient en effet se valoir et que la régulation était forcément suspecte d’un choix. Or, ce n’est pas le cas, toutes les paroles ne se valent pas et des plateformes, des fils Twitter, des sites entiers inventent des rumeurs et des fausses nouvelles qui prennent rang aux côtés des vraies.” Es geht also um eine Medienerziehung, eine Erziehung zur kritischen Nutzung der Internetangebote. Nicht jeder Information glauben und lernen, die Spreu vom Weizen zu trennen.

> Französischlernen mit www.france-blog.info

Der Erziehungsminister fasst seine Absichten knapp zusammen: ” Donner aux élèves la possibilité d’exercer leur esprit critique, c’est leur permettre de prendre plaisir à s’informer et de prendre goût à la presse et aux médias.” Damit stellt sich die Frage, ob der Zugang zur Presse für Schüler über das Internet erfolgen soll, oder ob der Weg von der gedruckten Zeitung zum Internet nicht vielleicht erfolgversprechender ist. Für meine Schüler/innen wäre der zweite Weg günstiger, denn erst wenn man den Aufbau einer Zeitung wirklich verstanden hat, kann man sich an die Internet-Präsentation von Meldungen begeben, wie denn sonst sollten Schüler Meldungen, Kommentare und Glossen unterscheiden können? Womit wir wieder bei der grundsätzlichen Frage wären, ab wann dürfen Schüler/innen an den PC? Wenn sie eine PC-Führerschein besitzen. Und der besteht aus zwei bis drei Seiten langen Aufsatz, in dem ein Sachverhalt präzise ohen viel Streichungen und Korrekturen dargestellt wird > Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur – 24. August 2017. Verfolgt man einen solchen Ansatz, werden die Schüler/innen viel mehr Gewinn aus ihrer Arbeit mit dem POC ziehen: >  Twittern für die deutsch-französische Kooperation

Das Inhaltsverzeichns, S. 5, zeigt die das ganze Themenspektrum der Broschüre Brochures > “Médias & information, on apprend !”: Hier werden alle Aspekte der Informationsvermittlung und -bewertung im schulischen Rahmen detailliert vorgestellt und erläutert.

Par Virgini Esassoon, Responsable du pôle Labo, CLEMI beschreibt in ihrem Beitrag L’ÉMI : une urgence éducative face aux nouvelles (S.12) die heutige Situation der Schüler/innen: “Chaque foyer français compte en moyenne 6 écrans. Le temps que les jeunes enfants passent sur Internet a plus que doublé ces cinq dernières années. Entre un et six ans, ils passent en moyenne 4h37 sur Internet chaque semaine en 2017, contre 2h10 en 2012. Ce chiffre s’élève à 6h10 pour les enfants de 7 à 12 ans et à 15h11 pour les 13-19 ans.”

“Faire participer sa classe à la SPME”, (“Semaine de la presse et des médias dans l’école”) lautete die Übeschrift des Beitrags von Anne Lechaudel, professeure des écoles, coordonnatrice du CLEMI, académie de Paris (1er degré), S. 14f. :”Mon conseil Ne pas se montrer trop ambitieux, faire des choses simples. La Semaine de la presse et des médias dans l’école ne doit pas se limiter à une semaine. On peut très bien s’inscrire afin de recevoir les journaux et les exploiter plus tard… Les journaux et magazines peuvent être utilisés de multiples façons et dans différentes disciplines. L’éducation aux médias et à l’information est avant tout un enseignement transversal.”

Viele weitere praktische Unterrichtsvorschläge für den Einsatz von digitalen Medien werden hier vorgestellt.
Eine Liste der Ressources, S. 48, ergänzt diese Broschüre.

> #didacta 2018 – Lehren, lernen mit digitalen Medien – 21. Februar 2018

> Lernen mit digitalen Medien im Französischunterricht – 11. Februar  2018

> Lesebericht: Lutz Küster (Hrsg.), Individualisierung im Französischunterricht mit digitalen Medien – 30. August 2017

CNCDH : Avis «Protection de la vie privée à l’ère numérique »

Donnerstag, 24. Mai 2018

| French Flow ! Wo ist Dein kreativstes Frenchie-Photo? | #französischeLiteraturlesen | Nachgefragt: Henri Ménudier antwortet auf unsere Fragen zu Emmanuel Macron, Europa und die deutsch-französischen Beziehungen | Twittern für die deutsch-französische Kooperation | Les discours du Président de la République sur l’Europe | > www.france-blog.info auf Twitter | RGPD/DSGVO | Unser kleines Handbuch zum Französischlernen |


Morgen tritt die> DSGVO/RGPD in Kraft. Künftig müssen Betreiber von Websites in einer Datenschutzerklärung darlegen, wie sie mit personenbezogenen Daten umgehen, wer sie bekommt, wie sie gespeichert werden. Transparenz, wie persönliche Daten geschützt werden, ist das Gebot der Stunde. Da staunt man nur wie Mark Zuckerberg in Brüssel kürzlich erklärte, ihm sei der Schutz der persönlichen Daten seiner Kunden lieb und teuer. Ob er dabei sein eigenes Geschäftsmodell, die Aggregation der Daten seiner Kunden mit Ziel des Profiling, einschließlich der Gesichtserkennung und allen Versuchungen mit Informationen nicht nur auf der eigenen Seite viel Geld zu verdienen, nach hinten geschoben oder übersehen hat? > DSGVO/RGPD ist über 250 Seiten lang. Sie sensibilisiert alle Teilnehmer/innen am Internet hinsichtlich des Umgangs mit persönlichen Daten, mit dem Umgang von Identitäten.

Gerade hat die Commission consultative des droits de l’homme CNCDH ein Avis > “Protection de la vie privée à l’ère du numérique” veröffentlicht: es geht um den Schutz des Privatlebens gegenüber den Veränderungen durch die digitalen Nutzungen.

Die CNCDH ist der Auffassung, dass der Respekt vor dem Privatleben durch die Digitalisierung in Gefahr gerät. Nun müsse man geeignete Maßnahmen ergreifen,, um die Garantien zugunsten des Privatlebens sicherzustellen. Die CNDH formuliert 10 Vorschläge wie man (klingt auf Französisch viel schöner) ein dauerndes und ausgewogenes Gleichgewicht im Aufbau der Menschenrechte gewährleisten könne: “…atteindre un équilibre protecteur et pérenne dans l’architecture des droits de l’homme.”

> Avis “Protection de la vie privée à l’ère du numérique” – CNCDH, 22 mai 2018

Unsere Leser/innen spüren es schon, auch aus diesem Dokument kann man wieder eine Aufgabe für den Französischkurs formulieren. Blog-gewohnheitsmäßig sehen die Aufgaben hier rechts in einem grauen Kasten.

Avis « Protection de la vie privée à l’ère numérique »

Le 22 mai 2018, La CNCDH publie un “Avis sur la Protection de la vie privée à l’ère numérique”.

Vous êtes journaliste, vous recevez de la part de la CNCD un > communiqué de presse. Lisez le texte et rédigez – selon votre choix – un article pour un journal, un texte pour ête lu dans le journal d’une radio, etc.

“Le droit à la portabilité : donner aux individus une totale liberté dans la gestion de leurs données”. Expliquez le rapport entre portabilité et liberté.

La CNCDH veut nous rendre plus sensible au respect de la vie privée: “Responsabiliser les internautes – : l’éducation au numérique, de 7 à 77 ans”. Pourquoi la CNCDH parle d’une éducation?

LA CNCDH souhaite “Face au monopole des GAFAM, renforcer la souveraineté numérique”: Expliquez GAFAM et qu’est-ce que c’est la “souveraineté numérique” ?

PONS vous aidera de rédiger/dresser une liste de vocabulaire autour de du respect de la vie provée dans le monde numérqiue. Imaginez-vous, vous faites un stage et vous pouvez raconter à votre employeur ce que c’est que le CNCDH ? D’où savez-vous cela? Dites lui que vous lisez notre blog… > www.cncdh.fr

Et pour terminer cet exercice, vous rédigez un petit article en parlant de vos activités sur Internet – les sites et réseaux sociaux préférés – et de votre vie privée?

>PONS Texte schreiben Französisch
ISBN 978-3-12-562558-7
Formulierungen und Wörter für gute Texte: Aufsatz, Textanalyse, Präsentation, Bewerbung

Dazu zitieren wir auch die Tweetline des CNCDH. Sie zeigt immer einen kurzen aber präzisen, immer aktuellen Einblick in die Aufgaben der CNCDH.

Die Vorschläge aus dieser Stellungnahme der CNCDH:

Trop difficile ? Trop Long ? Parfois on doit feuilleter un cahier… p. 40 s. :

Synthèse des recommandations
Recommandation n°1 : Internetzugang für alle

n°2 : Selbstbestimmung über die persönlichen Daten

n°3 : Pflicht Datenspeicherung zeitlich begrenzen

n°4 : Die Mittel des der CNIL erhöhen vgl. hier dazu > DSGVO/RGPD

n°5 : Schutz des Privatlebens durch geeignet Maßnahmen erhöhen

n°6 : Den Status des Datenbeauftragten verbessern

n°7 : Im Arbeitsleben müssen Daten zugunsten der Arbeitnehmer besser geschützt werden

n°8 : Das Recht auf Verschlüsselung für alle

n°10 : Auch bei OER sollen die Anforderungen an die persönlichen Daten respektiert werden

n°11 : Überall wo der Umgang mit digitaler Technik gelehrt wird, soll auch der Umgang mit persönlichen Daten im Respekt vor dem Privatleben berücksichtigt werden.

n°12 : Im Nationalen Erziehungwesen soll Schüler/innen eine kritische Einstellung hinsichtlich der Verantwortung und Kooperationsbereitschaft gelehrt werden

> Nachgefragt: la Présidente de la CNCDH Christine Lazerges répond à nos questions – 17. April 2018

> Nachgefragt: La Commission nationale consultative des Droits de l’Homme nous répond, 16. Dezember 2017

> Les droits de l’homme en France, Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH répond à nos questions – 5. Februar 2015


Rappel > La dictature des réseau sociaux et des moteurs de recherche où la fin de la vie publique – 18. Oktober 2017

„Richard Sennett hat 1977, ohne dass es soziale Netzwerke gab, schon über sie geschrieben: Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität (S. Fischer, Frankfurt/M. 1983). Der Originaltitel The Fall of Public Man ist viel treffender für seine Thesen. In Anlehnung an sie kann man sagen, dass die sozialen Netzwerke keinesfalls sozial sind, sondern zum Niedergang der Öffentlichkeit gerade durch die Vorspiegelung der Öffentlichkeit erheblich und entscheidend beitragen. Je mehr gemeinsame Identität festgestellt oder entwickelt wird, je gleicher alle werden, so möchte man hinzufügen, so unmöglicher wird die Verfolgung gemeinsamer Interessen, erklärt Sennett (dt. S. 295). Das ist nicht unbedingt so paradox, wie es klingt. Nur die Unterschiede lassen die Neugier entstehen und führen zum Entdecken von Neuem.“ > Wo führen uns soziale Netzwerke hin? oder Sind soziale Netzwerke wirklich sozial? – 29. Dezember 2008.

> La fin du Facebook ? – 5. September 2017 von H. Wittmann


Methodenkompetenzrahmen 2018 in NRW

Mittwoch, 16. Mai 2018

| French Flow ! Wo ist Dein kreativstes Frenchie-Photo? | #französischeLiteraturlesen | Wie kommt man nach Digitalien? (III) |Discours du Président de la République, Emmanuel Macron, devant le congrès des États-Unis d’Amérique | Nachgefragt: Henri Ménudier antwortet auf unsere Fragen zu Emmanuel Macron, Europa und die deutsch-französischen Beziehungen | Argumente für Französisch | Twittern für die deutsch-französische Kooperation | Les discours du Président de la République sur l’Europe | > www.france-blog.info auf Twitter | RGPD/DSGVO |


Unsere Redaktion zitiert aus Medienberatung NRW (Hg.) > Medienkompetenzrahmen NRW – Broschüre (PDF, 618 KB), Münster/Düsseldorf, 1. Auflage 2018, S. 15:

“Jugendliche am Ende der Sekundarstufe I führen zielgerichtet reflektierte Informationsrecherchen durch. Dabei legen sie ein definiertes Arbeits­ und Suchinteresse fest und nutzen geeig­nete Suchstrategien, die sie anpassen und weiterentwickeln. Kinder und Jugendliche in der Sekundarstufe I recherchieren reflektiert in verschiedenen digitalen Umgebungen, z. B. über Suchmaschinen im Internet, auf partizipativen Onlineplatt­formen (Hervorhebung, H.W.), in Bibliothekskatalogen und in Lexika. Für die jewei­lige Suche identifizieren sie relevante Quellen und führen diese zusammen. Dabei filtern und strukturieren die Kinder und Jugendlichen in der Sekundarstufe I die themenrelevanten In­formationen und Daten und bereiten diese auf. Sie analysieren, interpretieren und bewerten Daten und Informationen sowie ihre Quellen kritisch und erkennen dahinterliegende Strate­gien und Absichten, z. B. beim Unterschied zwischen Nachricht und Werbung.”

Dazu als Beispiele:

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU

> Frankreich-Deutschland und der #Brexit (II) Die Twitter-Analyse – 28. Juni 2016

> Beiträge auf unserem mit Aufgaben für Schüler/innen

> Beiträge zum Thema Twitter in der Schule auf unserem Blog


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> VdF-Bundeskongress an der Universität Leipzig 09. und 10. März 2018

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> 16.1.2018
Stuttgart. Conférence Littérature des immigrés en France avec une bibliographie

> Unsere Berichte von der Frankfurter Buchmesse 2017

> Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique. - 26. September 2017

> Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent

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> Schriftsteller besuchen: Montaigne, Diderot, Rousseau, Stendhal, Guizot, Flaubert


> Digital unterrichten – Enseigner avec le numérique = Ein Handbuch für das digitale Lernen

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> Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie

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> Vortrag: #Brexit oder #nonBrexit?

> Brexit

> Interview mit Olaf Scholz