Archiv für die Kategorie 'Numérique/Digitale Welt'

États Genéraux du Numérique pour l’Éducation : Die Befragung dauert bis zum 5. November 2020

Montag, 12. Oktober 2020

french german 

Lehrerfortbildung: Unterrichten und selbständiges Arbeiten mit www.france-blog.info

Donnerstag, 24. September 2020

Veranstalter: > Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

> Online-Seminare für Lehrkräfte

Unterrichten und selbständiges Arbeiten mit > www.france-blog.info
Donnerstag, 24.09.2020, 17.00 – 18.00 Uhr

Referent: Dr. Heiner Wittmann – Moderation: Stephanie Wössner

Auf dem seit 2006 bestehenden Frankreich-Blog des Historikers und Romanisten Dr. Heiner Wittmann finden sich rund 4000 veröffentlichte Beiträge. Zu den Schwerpunkten des Blogs gehören, u. a.

In der digitalen Sprechstunde wird der Blog vorgestellt. Viele Blogbeiträge enthalten Aufgaben für Schüler/innen. Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, wie Schüler/-innen durch die Arbeit mit den Beiträgen auf dem Blog zum selbständigen Arbeiten oder zum Arbeiten in Gruppen angeleitet werden. Durch die Ausrichtung der Inhalte und der Arbeitsvorschläge eignen sie sich genauso für den Präsenzunterricht wie für den Fern- oder Mischunterricht.

Folgende Seiten unseres Blogs werden in diesem Seminar genannt:

> Mein Kollege hat mir beim Essen eben gesagt, der Frankreichblog sei für Schüler/innen zu schwer. – 23. September 2020

> Der Autor dieses Blogs

> Konzept unseres Blogs


110Wir erinnern uns: “Computer in alle Schulen, alle Schüler an die Computer – dieses Programm wollen die Kultusminister zügig verwirklichen. Noch fehlt es an Rechnern und an Lehrern, die mit ihnen umgehen können. Auch gibt es Widerstand. Wie attraktiv der Unterricht am Computer sein kann, führten bislang nur einige Pioniere vor. Offen ist, in welchem Alter Schüler an die Rechner sollen, ob das Fach ‚Informatik‘ auf die Oberstufe der Gymnasien beschränkt bleibt und wie Computer und Computer-Themen in andere Fächer ‚integriert‘ werden.“ SPIEGEL 47/1984


> Französischunterricht 1.0 => 2.0 – 25. März 2009

Aktuelles:

> Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie: “Für eine deutsch-französische Föderation”: Mit Aufgaben für Schüler/innen. – 18. September 2020.

> Harcèlement scolaire : le Président a un message pour les jeunes – 15. November 2019

Immer aktuell:

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter

Zur Diskussion gestellt:

> Online unterrichten und lernen – 5. September 2020

> Lehren und Lernen mit Découvertes: Präsenzunterricht – Online-Lernen und Homeschooling – 20. September 2020


Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der FreiheitNach der englischen Ausgabe 2009 liegt dieses Buch nun auf Deutsch vor, ergänzt um zwei Kapitel über die Studien die Jean-Paul Sartre zu den Werken von Jean Genet und Stéphane Mallarmé angefertigt hat:

Heiner Wittmann, > Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, > Verlag Peter Lang, Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2020. Hardcover. ISBN 978-3-631-83653-8.

Stadtbibliothek Stuttgart. Prof. Dr. Bernard Stiegler: Die Digitalisierung und die Zukunft Europas

Mittwoch, 15. Januar 2020

> Unsere Redaktion berichtet über: Vortrag und Gespräch
Do 16.01. |19:30 Uhr | Stadtbibliothek Stuttgart | Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart | Eintritt frei | Frz. mit Simultanübersetzung
In der Reihe „Kulturtheorien“, verbunden mit der Reihe „Politik der Digitalisierung“.

> Prag: Außenminister Jean-Yves Le Drian spricht über die Souveränität, Sicherheit und Digitalisierung in Europa– 9. Dezember 2019

> Im Gespräch: Michel Desmurget, La fabrique de crétin digital – 25. Oktober 2019

> Sitographie: “Regeln” für soziale Netzwerke in der Politik – 29. Mai 2019

Vor allem europäische Investitionen haben zum Aufstieg des World Wide Web beigetragen. Und doch haben die digitalen Netze seit 1993 zur Schwächung Europas geführt. Bernard Stiegler zeigt, dass dies mit einem unzureichenden Forschungsengagement Europas in relevanten Wissensgebieten zusammenhängt. Auf Grundlage einer alternativen Lesart der Theorien von Entropie und Negentropie stellt er ein aktuelles Projekt aus einer Banlieue im Norden von Paris vor, das illustriert, wie Europa die Digitalisierung sinnvoll gestalten könnte.

Bernard Stiegler ist ein französischer Philosoph, der sich mit den sozialen, politischen, wirtschaftlichen, psychologischen Herausforderungen beschäftigt, die durch die technologische Entwicklung und insbesondere die digitalen Technologien entstehen. 2005 gründete er die philosophische Reflexionsgruppe Ars industrialis und seit April 2006 ist er Direktor des > Institut de recherche et d’innovation (IRI), das er im Zentrum Georges-Pompidou gründete.

Eine gemeinsame Veranstaltung des IZKT der Universität Stuttgart, des Institut français Stuttgart und der Stadtbibliothek Stuttgart. Die Veranstaltung wird von der Berthold Leibinger Stiftung gefördert.

2006 hat das Centre Pompidou auf Anregung des Philosophene Bernard Stiegler das Institut de recherche et d’innovation gegründet, in dem kulturelle, wirtschaftliche und wissenschaftliche Aktivitäten unter dem Einfluss der Digitaltechnik untersucht werden sollen mit dem Ziel, neue kontributive Verfahren zu entwickeln: > @IRILive En direct de l’IRI

> Institut de Recherche et d’Innovation > Parisiri.centrepompidou.fr fondé par Bernard Stiegler.

In seinem Vortrag hat Bernard Stiegler alle Gefahren der ungebremsten Digitalisierung aufgezeigt. Eigentlich bestand sein Vortrag aus mehreren parallelen Teilen: Außer den Gefahren der Digitalisierung trug Stiegler auch eine spannende Wissenschaftsgeschichte vor.

Bernard Stiegler > Bibliographie

—, The Age of Disruption: Technology and Madness in Computational Capitalism, Cambridge: Polity Press 2019.

Sein wichtigstes Stichwort ist die Entropie. In einem Interview: Alexandre Lacroix, > Bernard Stiegler : “Repenser une politique industrielle à l’ère de l’Anthropocène et de l’automatisation” – PhiloMag 17/12/2018 erklärt Stiegler: “Pour moi qui suis un “homme de gauche”, la question importante est de savoir ce que serait une grande politique industrielle de gauche relevant les défis de l’Anthropocène et de l’automatisation – c’est à dire aussi face à l’“Intelligence artificielle”. Affronter cette question suppose de surmonter l’impensé de la critique marxienne, à savoir : l’entropie. Tous les systèmes complexes, tant au niveau biologique qu’au niveau social, sont voués à une déperdition de différentiel – d’énergie, de biodiversité, d’interprétation de l’information – qui mène au chaos entropique.” Keine Frage, die PC-Technik ist millionenfach schneller als das menschliche Gehirn und steuert umso sicherer auf einen Unfall zu. Das Rechnen, das Kalkül als oberste Maxime der PC-Technik ist auf Konsens aus, es zerstört die Grundlagen der Kontroverse, die Stiegler als fundamentale Grundlage der Wissenschaft begreift. Er ist überzeugt, dass der freie Wille, le libre arbitre, durch die allumfassende Digitalisierung zerstört werden: Zum Vergleich dazu auf einem unserer Blogs: > Wie sozial sind soziale Netzwerke? – 30. Juli 2010 – Unserer Redaktion gefällt der Ansatz von Stiegler, sich auf Grundlage der ersten Texte der Philosophen mit seinem Ansatz der Wissenschaftsgeschichte die heutige Digitalisierung zu untersuchen und gleichzeitig das Internet auf allen Kanälen für die Präsentation seiner Forschungen zu nutzen. Es geht nicht um das kollaborative Arbeiten, sondern er verfolgt eine kontributiven Ansatz:

> Territoire Apprenant Contributif: “Nous vivons une profonde transformation de société liée à la diffusion massive des technologies numériques. Elle impactera très fortement l’emploi. Notre projet consiste à élaborer un nouvel modèle macro-économique centré sur les savoirs et à l’expérimenter sur le territoire de Plaine Commune, pour ensuite le généraliser.”

> Le blog de Bernard Stiegler – Médiapart: darin: B. Stiegler, > L’avenir numérique de l’Université – 7 nov. 2013 ***
Dazu auf unserem Blog > Essai. Lernen und Studieren mit dem Internet – 30. September 2016.

> Bernard Stiegler : « Faire de la Seine-Saint-Denis un territoire contributif » – NouvelObs 16.1.2017

> Projet d’expérimentation territoriale – Plaine Commune – Territoire apprenant contributif *.pdf – site France-Stratégie

Stiegler fordert als Ergebnis seiner Forschungen – eine Neukonzeption des WWW. Es ist bedauerlich, dass zu Beginn der 90er Jahre sich die Entwicklung des WWW, das am CERN in Genf erdacht worden war, sich in die USA verlagert habe. Europa müsse in dieser Hinsicht aufholen. Wird es möglich sein, dass Europa den beiden großen Märkten – ungezügelt in den USA, diktatorisch in China – einen eignen dritten Weg gegenüberstellen kann?

Bernard Stiegler, > Logik der Sorge – Verlust der Aufklärung durch Technik und Medien. Aus dem Französischen von Susanne Baghestani, Berlin 2018.

Stiegler erinnert an die Sorbonne-Rede 2017 von Staatspräsident Macron, in der er eine neue Digtialpolitik für Europa anmahnte; > Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique –  26. September 2017 von H. Wittmann.

Denken zu lehren, das geht nicht mit dem PC, so lautet Stieglers Urteil. Denn diese Technik, wie sie z. B. die grundlage von Facebook bildet fürhe zur Infantilisierung und zur Inbeschlagnahme der Konzentration. Leibniz’ > Rechenmaschine von 1673 war ein Wunderwerk. Aber das erste Signal war gesetzt: Das Rechnen wurde allem vorangesetzt und das ist auch heute so. Stiegler fügt hinzu, Wissenschaft können man nicht ausrechnen und kritisiert damit eine fundamentale Richtung der PC-Technik mit ihrem überbordenden Anspruch nach einer umfassenden Digitalisierung aller Lebensbereiche. Eine totale Verarmung kontert Stiegler. Und fügt hinzu, die Abrüstungsgespräche zwischen Nixon und Brejnew hatten nicht Erfolg wegen der Sorge um einen Atomkrieg sondern eher wegen der Einsicht beider, dass die Technik unweigerlich eines Tages zu einem Unfall führen werde.

Mehrmals erwähnte Stiegler Nanostrukturen, die eigentlich nur in der Vorstellung existieren, wodurch Kants Erkenntnistheorie radikal in Frage gestellt werde.

Den so hochgepriesene Fortschrittsglauben kontert Stiegler mit dem Hinweis darauf, dass 70 % der Arten durch menschliches Handeln vernichtet worden seien. Die Weltkriege und auch Hiroshima und Nagasaki sthen für das Potential des Menschen die Vernichtung voranzutreiben.

Bernard Stiegler, Ce qui fait que la vie vaut la peine d’être vécue: De la pharmacologie, Paris: Flammarion – 273 Seiten: “Ce qui fait que la vie vaut la peine d’être vécue Qu’on l’admette ou qu’on le dénie, chacun sent bien qu’à présent l’avenir de la vie terrestre se trouve mis en jeu dans une urgence inouïe. Et chacun sait que, depuis la séquence historique qui s’est engagée en 2007 et qui paraît avoir déclenché ce qu’on appellerait en physique nucléaire une réaction en chaîne, chaque pas compte et semble se surcharger systémiquement de conséquences très difficilement réversibles – sinon absolument irréversibles….”

Auf die Frage, ob PCs in die Hand von Schülern gehören, erläutert er seine Ansicht, warum Schüler erst in der Sek II mit PCs arbeiten sollten. Zunächst gehe es in der Schule darum, Grundfertigkeiten, auch in der Mathematik, zu erlernen. Er habe in der Schule noch als 12-jähriger Satz vom Pythagoras lernen und dessen Beweis nachvollziehen müssen, das werde heute nicht mehr gefordert. Stiegler zielt auf den Rückgang des Wissens bei den Schülern, das durch die fehlende Konzentration verursacht werde. Dazu zähle auch die unheilvolle Tendenz, Schülern das Ausüben der Handschrift vorzuenthalten: vgl. dazu auf unserem Blog: > Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? – 24. August 2017 und > Texte schreiben oder Buchstaben suchen? Schreibschrift, Blockschrift oder Touchscreen? – 19. November 2015 und  > auf dem Blog von Klett-Cotta: > Nachgefragt: Manfred Spitzer, Die Smartphone Epidemie. Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft – 15. Oktober 2018

Bernard Stiegler: «Toute technologie est porteuse du pire autant que du meilleur» – le Temps – 22.3.2018
Penseur de l’innovation technologique et de ses implications sociales, le philosophe plaide pour une disruption positive, qui redonne du sens à l’économie et crée de la valeur. L’inverse du système actuel qui s’est dévoyé sous l’influence des libertariens

> Séminaire Plaine-Commune/Ars-Industrialis séance 1 :

Wir zeigen hier einen der Videos auf dieses > Workshops:

> Building (Information Modelling) Real Smart Cities – 12 March 2019.

Stiegler Bernard, « Sortir de l’anthropocène », Multitudes, 2015/3 (n° 60), p. 137-146. DOI : 10.3917/mult.060.0137. URL : https://www.cairn.info/revue-multitudes-2015-3-page-137.htm

Bernard Stiegler, > The Neganthropocene, . Edited and translated by Daniel Ross, London: Open Humanities Press 2018: “In the essays and lectures here titled Neganthropocene, Stiegler opens an entirely new front moving beyond the dead-end “banality” of the Anthropocene. Stiegler stakes out a battleplan to proceed beyond, indeed shrugging off, the fulfillment of nihilism that the era of climate chaos ushers in.”

Les Entretiens du nouveau monde industriel 2018
> L’Intelligence des villess et la nouvelle révolution urbaine
Paris. Centre Pompidou. Grande Salle. 18 et 19 décembre 2018

à suivre

Institut français in Stuttgart:
Game over? Kann die EU die Digitalisierung überhaupt (noch) gestalten?

Mittwoch, 4. Dezember 2019

In den Reihen “Digitale Utopie?” und “Politik der Digistalisierung”
5. Dezember 2019 19:30 Uhr

Präsident Macron hat den Begriff der „digitalen Souveränität“ in die Debatte eingeführt. Doch was genau kann Politik heute überhaupt regeln? Und auf welche Weise sollte sie in die digitale Kommunikation regelnd eingreifen? Die Soziologin Jasmin Siri beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Schnittmenge von digitaler Kommunikation und Politik. Ihr geht es nicht nur um die Auswirkungen der neuen Medien auf die Politik, sondern auch um die Eingriffsmöglichkeiten der Politik auf die Digitalisierung.

Eine Veranstaltung des IZKT der Universität Stuttgart und des Institut français Stuttgart.

Eintritt frei | Dt.

Gefördert durch: Alleo, Dr. Karl und Elisabeth Eisele Stiftung, Freunde des Institut français Stuttgart, IF Deutschland und und Klett Stiftung.

Institut français Stuttgart, Schlossstr. 51, 70174 Stuttgart

> La souveraineté de l’Europe: Eine Bilanz der Sorbonne-Rede vom 26. September 2017 – Site du Palais de l’Élysée

Foto: © Yasmmin Siri

Kein Smartphone mehr in der Schule

Sonntag, 20. Januar 2019

Rudy Cara hat das Smartphone aus der Schule, die er in Faucogney-et-la-Mer  (Haute-Saône) leitet schon im November 2017 (fast) verbannt.

> Collège sans portable : « On ne pouvait pas vivre sans, maintenant on se parle » –  LE MONDE- 18.1.2019

Als Rudy Cara die Schule übernahm, war ihm klar, wo er hin wollte: “Pour accroître notre attractivité auprès des familles, il fallait penser l’école autrement, offrir une autre manière de ­vivre. Une école où l’on se passe de téléphone pour échanger.” Die Schüler waren zuerst dagegen, aber Cara hat sie nach und nach überzeigt. Prohition? Nein “L’ambiance n’est ni à la prohibition ni à la nostalgie.” Manchmal, wenn man es im Unterricht braucht, darf das Smartphone benutzt werden. Cara conclut: ” On ­repart de zéro, on enseigne les moments où s’en servir ou non, on recrée un cadre protecteur contre la violence des réseaux sociaux. Bref, on fait notre devoir d’éducation”.

CNCDH : Avis «Protection de la vie privée à l’ère numérique »

Donnerstag, 24. Mai 2018

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Morgen tritt die> DSGVO/RGPD in Kraft. Künftig müssen Betreiber von Websites in einer Datenschutzerklärung darlegen, wie sie mit personenbezogenen Daten umgehen, wer sie bekommt, wie sie gespeichert werden. Transparenz, wie persönliche Daten geschützt werden, ist das Gebot der Stunde. Da staunt man nur wie Mark Zuckerberg in Brüssel kürzlich erklärte, ihm sei der Schutz der persönlichen Daten seiner Kunden lieb und teuer. Ob er dabei sein eigenes Geschäftsmodell, die Aggregation der Daten seiner Kunden mit Ziel des Profiling, einschließlich der Gesichtserkennung und allen Versuchungen mit Informationen nicht nur auf der eigenen Seite viel Geld zu verdienen, nach hinten geschoben oder übersehen hat? > DSGVO/RGPD ist über 250 Seiten lang. Sie sensibilisiert alle Teilnehmer/innen am Internet hinsichtlich des Umgangs mit persönlichen Daten, mit dem Umgang von Identitäten.

Gerade hat die Commission consultative des droits de l’homme CNCDH ein Avis > “Protection de la vie privée à l’ère du numérique” veröffentlicht: es geht um den Schutz des Privatlebens gegenüber den Veränderungen durch die digitalen Nutzungen.

Die CNCDH ist der Auffassung, dass der Respekt vor dem Privatleben durch die Digitalisierung in Gefahr gerät. Nun müsse man geeignete Maßnahmen ergreifen,, um die Garantien zugunsten des Privatlebens sicherzustellen. Die CNDH formuliert 10 Vorschläge wie man (klingt auf Französisch viel schöner) ein dauerndes und ausgewogenes Gleichgewicht im Aufbau der Menschenrechte gewährleisten könne: “…atteindre un équilibre protecteur et pérenne dans l’architecture des droits de l’homme.”

> Avis “Protection de la vie privée à l’ère du numérique” – CNCDH, 22 mai 2018

Unsere Leser/innen spüren es schon, auch aus diesem Dokument kann man wieder eine Aufgabe für den Französischkurs formulieren. Blog-gewohnheitsmäßig sehen die Aufgaben hier rechts in einem grauen Kasten.

Avis « Protection de la vie privée à l’ère numérique »

Le 22 mai 2018, La CNCDH publie un “Avis sur la Protection de la vie privée à l’ère numérique”.

Vous êtes journaliste, vous recevez de la part de la CNCD un > communiqué de presse. Lisez le texte et rédigez – selon votre choix – un article pour un journal, un texte pour ête lu dans le journal d’une radio, etc.

“Le droit à la portabilité : donner aux individus une totale liberté dans la gestion de leurs données”. Expliquez le rapport entre portabilité et liberté.

La CNCDH veut nous rendre plus sensible au respect de la vie privée: “Responsabiliser les internautes – : l’éducation au numérique, de 7 à 77 ans”. Pourquoi la CNCDH parle d’une éducation?

LA CNCDH souhaite “Face au monopole des GAFAM, renforcer la souveraineté numérique”: Expliquez GAFAM et qu’est-ce que c’est la “souveraineté numérique” ?

PONS vous aidera de rédiger/dresser une liste de vocabulaire autour de du respect de la vie provée dans le monde numérqiue. Imaginez-vous, vous faites un stage et vous pouvez raconter à votre employeur ce que c’est que le CNCDH ? D’où savez-vous cela? Dites lui que vous lisez notre blog… > www.cncdh.fr

Et pour terminer cet exercice, vous rédigez un petit article en parlant de vos activités sur Internet – les sites et réseaux sociaux préférés – et de votre vie privée?

>PONS Texte schreiben Französisch
ISBN 978-3-12-562558-7
Formulierungen und Wörter für gute Texte: Aufsatz, Textanalyse, Präsentation, Bewerbung

Dazu zitieren wir auch die Tweetline des CNCDH. Sie zeigt immer einen kurzen aber präzisen, immer aktuellen Einblick in die Aufgaben der CNCDH.

Die Vorschläge aus dieser Stellungnahme der CNCDH:

Trop difficile ? Trop Long ? Parfois on doit feuilleter un cahier… p. 40 s. :

Synthèse des recommandations
Recommandation n°1 : Internetzugang für alle

n°2 : Selbstbestimmung über die persönlichen Daten

n°3 : Pflicht Datenspeicherung zeitlich begrenzen

n°4 : Die Mittel des der CNIL erhöhen vgl. hier dazu > DSGVO/RGPD

n°5 : Schutz des Privatlebens durch geeignet Maßnahmen erhöhen

n°6 : Den Status des Datenbeauftragten verbessern

n°7 : Im Arbeitsleben müssen Daten zugunsten der Arbeitnehmer besser geschützt werden

n°8 : Das Recht auf Verschlüsselung für alle

n°10 : Auch bei OER sollen die Anforderungen an die persönlichen Daten respektiert werden

n°11 : Überall wo der Umgang mit digitaler Technik gelehrt wird, soll auch der Umgang mit persönlichen Daten im Respekt vor dem Privatleben berücksichtigt werden.

n°12 : Im Nationalen Erziehungwesen soll Schüler/innen eine kritische Einstellung hinsichtlich der Verantwortung und Kooperationsbereitschaft gelehrt werden

> Nachgefragt: la Présidente de la CNCDH Christine Lazerges répond à nos questions – 17. April 2018

> Nachgefragt: La Commission nationale consultative des Droits de l’Homme nous répond, 16. Dezember 2017

> Les droits de l’homme en France, Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH répond à nos questions – 5. Februar 2015


Rappel > La dictature des réseau sociaux et des moteurs de recherche où la fin de la vie publique – 18. Oktober 2017

„Richard Sennett hat 1977, ohne dass es soziale Netzwerke gab, schon über sie geschrieben: Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität (S. Fischer, Frankfurt/M. 1983). Der Originaltitel The Fall of Public Man ist viel treffender für seine Thesen. In Anlehnung an sie kann man sagen, dass die sozialen Netzwerke keinesfalls sozial sind, sondern zum Niedergang der Öffentlichkeit gerade durch die Vorspiegelung der Öffentlichkeit erheblich und entscheidend beitragen. Je mehr gemeinsame Identität festgestellt oder entwickelt wird, je gleicher alle werden, so möchte man hinzufügen, so unmöglicher wird die Verfolgung gemeinsamer Interessen, erklärt Sennett (dt. S. 295). Das ist nicht unbedingt so paradox, wie es klingt. Nur die Unterschiede lassen die Neugier entstehen und führen zum Entdecken von Neuem.“ > Wo führen uns soziale Netzwerke hin? oder Sind soziale Netzwerke wirklich sozial? – 29. Dezember 2008.

> La fin du Facebook ? – 5. September 2017 von H. Wittmann


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